Preview: Angry Birds Trilogy

Die bunten Vögel aus dem Hause Rovio Entertainment erleben seit ihrem ersten Auftritt auf dem iPhone wortwörtlich einen Höhenflug. Seit ihrem Debüt sind übrigens auch drei weitere Teile erschienen. Von den insgesamt vier Spielen erscheinen jetzt drei als Trilogie.

Die destruktiven Vögel haben es mittlerweile auf zahlreiche Plattformen geschafft und ihren eigenen Freizeitpark haben sie auch schon. Mit der Angry Birds Trilogy für PlayStation 3, Xbox 360 und Nintendo 3DS setzen die Hersteller einen weiteren Meilenstein, den sich Fans der Serie unbedingt zulegen sollten. Das Prinzip ist natürlich immer noch gleich geblieben: Mithilfe einer riesigen Schleuder schießen wir Vögel auf verschiedene Art und Weise auf die Schweine, welche auf Steinburgen, Holzhäuser oder anderen Bauten sitzen und geduldig auf ihren Untergang warten. Behilflich dabei wird uns die breite Palette an verschiedenen Vögeln sein, die unterschiedliche Effekte auf die Konstruktionen haben werden und es so erleichtern, die Gegner zu versenken. Haben wir alle Schweine erlegt geht es auch schon in die nächsten Levels, welche immer komplexer und schwieriger werden. Um die volle Punktzahl erreichen zu können, müssen wir versuchen, möglichst wenige Vögel zu verschießen. Hardcore-Spieler versuchen natürlich von vornherein, die maximale Punktzahl zu erreichen. Hierbei bemerken wir jedoch die erste Neuerung, denn anstatt ins Menü zurückzukehren und umständlich einen Button zum Level-Neustart zu drücken, können wir das nun direkt vom Spielbildschirm aus tun. Wir müssen hier einfach nur schnell einen Knopf gedrückt halten und schon können wir das Level von vorne beginnen und gemachte Fehler unmittelbar ausbessern.

Neue Features, altes Gameplay

Das ist jedoch ein kleiner Punkt, der neu in der Angry Birds Trilogy ist und das Spielerlebnis angenehmer gestalten soll. Nennenswerter ist da auch schon die Full-HD-Auflösung, welche die Angry-Birds-Trilogie noch flüssiger spielbar machen soll. In der Präsentation lief die uns gezeigte Fassung schon butterweich in einer stabilen Framerate. Animierte Hintergründe und eine stimmungsvollere Flora lassen das Spielgefühl wesentlich schöner wirken. Über neunzig neue Levels wurden den drei Hauptspielen derweil ebenso hinzugefügt und sind entsprechend der höheren Auflösung angepasst. Wem das noch nicht genug ist, freut sich auf siebenhundert Puzzles, die gefunden und gesammelt werden wollen. Für jüngere und erfahrene Spieler hat der Entwickler zudem noch den Mighty Eagle programmiert. Das neue Feature ermöglicht es mit einem grob gezielten Wurf, einen riesigen Adler auf das Spielfeld stürzen zu lassen und großen Schaden anzurichten. Eigentlich ein netter Aspekt, der durch Achievements wiederum relativiert wird. Es gibt nämlich sowohl einen Erfolg, wenn man alle Levels mit dem Adler schafft und auch ein Achievement, wenn man das Level ohne Nutzung des genannten Vogels beendet. Wer sich gerne und viel bewegt, freut sich wohl auf die Kinect- oder PlayStation-Move-Unterstützung und wer mobil spielt, darf in der Nintendo-3DS-Fassung auch noch StreetPass aktivieren. Angry-Birds-Fans dürfen sich auf viele knifflige Levels freuen.

Geschrieben von Julian Warkentin

Erics Prognose (basierend auf der Gamescom-Präsentation und der Nintendo-3DS-Fassung): Ich habe absolut nichts gegen Spiele, die mit geringem technischen Aufwand viel Spaß machen. Tetris, Dr. Mario, Bejeweled oder Crystal Defenders R1 und R2 sind die besten Beispiele dafür, wie so ein Spiel aussehen sollte. Angry Birds habe ich nach durchgehend guter Kritiken und auf Anraten von Freunden dann auch auf meinem Smartphone ausprobiert. Leider hat mich das Konzept nicht sehr angesprochen. Irgendwie ist mir das Spielprinzip zu kurzweilig und macht mich eher schläfrig, als dass ich wirklich versuche, mein Bestes zu geben. Bei der Trilogie ist es für mich das gleiche. Die Präsentation war zwar aussagekräftig, aber irgendwie halten sich die Neuerungen dermaßen in Grenzen, dass sich ein Kauf meiner Meinung nach nicht lohnen würde, zumal man die Smartphone-Fassung auch kostenlos spielen kann. Ich möchte somit auch weiterhin nichts mit den Vögeln zu tun haben und konzentriere mich auf Spiele, die schneller und meiner Meinung nach auch noch angenehmer zu spielen sind.

Julians Prognose (basierend auf der Gamescom-Präsentation): Angry Birds verfügt über ein Spielprinzip, welches mir wirklich sehr viel Spaß macht. Aus dem Grund bin ich auch wirklich froh, dass es die durchgeknallten Vögel nun auch endlich auf die Konsolen schaffen. In der Full-HD-Auflösung sehen diese noch ein ganzes Stück besser aus. Dass dabei das Spielprinzip unangetastet bleibt, sollte sich von alleine erklären. Durch die wenigen Neuerungen, wie etwa das schnellere Zurücksetzen innerhalb eines Levels oder den Mighty Eagle, kann man das Spielverhalten meiner Meinung nach sogar noch verfeinern beziehungsweise verbessern. Die zusätzlichen Inhalte sind in meinen Augen zudem ansprechend und ein weiterer Kaufgrund, sich diese Edition bei Erscheinen zuzulegen.

Vielen Dank an Activision für die freundliche Einladung zur Gamescom-Präsentation!

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