Nach seiner Kündigung beim Videospielhersteller Capcom kritisiert Keiji Inafune die japanische Videospielindustrie. MyNintendo schreibt, dass Keiji Inafune die japanische Videospielindustrie als kommunistisch ansehe. Außerdem sei er wohl nicht mehr mit der Gesamtsituation zufrieden. Harte Arbeit würde im Land der aufgehenden Sonne zumindest nicht mehr im Videospielsektor belohnt werden. Jemand der wenig Aufwand für ein neues Spiel treibt, würde hingegen belohnt. Ob das ein Sidekick auf Nintendo sei, die mit Spielen wie Wii Sports und Wii Party auf ein eher anspruchloseres Publikum zielt, ist unklar.
Erics Meinung: Ein wenig kann ich den guten Mann nachvollziehen. Zugängliche und zugleich anspruchslosere Spiele werden von der breiten Masse gekauft. Ein hoher investierter Wert in die Produktion eines Videospiels wird sich nicht immer rentieren – besonders dann nicht, wenn es sich dabei um eine völlige Neuentwicklung handelt. Dass Inafune derzeit sehr deprimiert wegen der gesamten Situation ist, kann ich mir gut vorstellen. Trotzdem hoffe ich, dass der gute Mann demnächst irgendwo bei einer anderen Videospielschmiede unterkommt.