Preview: Just Dance 4

Auf einem Ubisoft-Event in Köln hatten wir am gestrigen Abend die Möglichkeit, uns das neue Just Dance 4 einmal genauer anzuschauen. Axel und Julian waren vor Ort, um den professionellen Tänzerinnen zu zeigen, wie man richtig tanzt – oder auch nicht.

Dabei startete Julian für uns und musste sogleich gegen zwei Tänzerinnen zu dem Song Call Me Maybe von Carly Rae Jepsen von Ubisoft antreten. Erstaunlicherweise, trotz einer sehr schlechten Choreographie, konnte sich Julian durchsetzen und holte die meisten Punkte. Das ist eigentlich unglaublich und zeigt uns, dass jeder in Just Dance 4 etwas bewegen kann. Axel hingegen hatte eine große Ehre und durfte sich gleich mit Ubisofts PR-Manager und einem Entwickler von Far Cry 3 auf der Tanzfläche messen. Allesamt unerfahrene Tänzer, die in einem verbitterten Wettstreit alles gegeben haben, um die eigene Ehre aufrecht zu erhalten. Die Wände und der Boden bebte, gaffende und lachende Leute versammelten sich, um uns zu sehen und die Tanzeinlagen der drei beteiligten waren mehr als fragwürdig. Zur Verteidigung müssen wir aber sagen, dass mit guter Laune und einer kleiner Portion Alkohol im Spiel doch vieles anders abläuft, als man es von sonstigen Spielsessions kennt. Spaßig war es allemal und Axel stand in diesem Wettkampf leider als Verlierer da – bei beiden gespielten Songs! Aber wirklich erfolgreich hat eh niemand von den dreien getanzt. Es war mehr gewollt, als gekonnt. Nach diesem kleinen Schwenk vom Event möchten wir jetzt aber nun mehr ins Detail gehen und euch verraten, was an Just Dance 4 so besonders ist und warum es das ultimative Spiel für lustige Abende mit Freunden ist. Egal ob man nun tanzen kann oder nicht.

Mit Schmerz und Schweiß

Just Dance 4 ist der nunmehr vierte Titel der beliebten Tanzspielreihe. Wieder mal geht es darum, mit Tanzeinlagen Punkte zu sammeln und im Takt eins mit der Musik zu werden. Um das zu erreichen, tanzen wir einfach die Choreografie der auf dem Bildschirm abgebildeten Figur nach. Klingt einfach, aber das ist es nicht wirklich. Die Schritte und Bewegungen sehen, besonders für Zuschauer, vielleicht simpel aus, doch diese jedoch möglichst originalgetreu auf den eigenen Körper zu übertragen, ergibt die konditionelle und koordinative Herausforderung. Denn um durchgehend gute Punkte zu sammeln, müssen wir Durchhaltevermögen beweisen. Es folgt eine skurrile Bewegung auf die andere. Hier fordert das halbvirtuelle Tanzen höchste Konzentration und Ausdauer von uns. Besonders weil ein durchschnittlicher Song etwa vier Minuten geht – und die können in der Praxis verdammt lange sein! Wer öfters in Diskotheken oder auf Tanzveranstaltungen mit lauter Musik unterwegs ist, könnte die eine oder andere Tanzbewegung wiedererkennen. Kein Wunder, denn viele Bewegungen sind sehr allgemein gehalten und sehen auch nicht so aus, als würden direkt alle Knochen schmerzen. Wer es aber extraordinär mag, darf auch die besonders pfiffigen Moves ausprobieren, wie den Russentanz oder den Santa, bei den man sich unter größter Anstrengung bewegen muss. Ob das in der Diskothek gut aussieht, ist eine andere Sache und sollte am besten jeder für sich entscheiden.

Die Tänzer an der Leine

Just Dance wäre wahrhaftig kein außergewöhnliches Tanzspiel, wenn es denn nicht so viele Spielmodi anbieten würde. Man möge uns verzeihen, doch wir hatten bei weitem nicht die Zeit und Ausdauer, alle verschiedenen Modi auszuprobieren, doch haben wir aber mit größten Vergnügen den Wii-U-exklusiven Modus Puppet Master einmal genauer für euch angeschaut. Hier können bis zu fünf Spieler am Geschehen teilnehmen. Dabei gibt es bis zu vier Tänzer, die die Choreografie nachtanzen müssen, die der Puppet Master am Wii U Gamepad vorgibt. Der Puppet Master wählt dabei in Echtzeit aus mehreren Moves aus, welche die Tänzer eben nachtanzen sollen. Hier werden viele wohl Ihren Spaß finden, denn es macht besonders Spaß, die verrückten und schweren Bewegungen auszusuchen und dann genüsslich zu zusehen, wie sich die Spieler an diesen Versuchen. Wer nicht besonders gut im Tanzen ist, kann versuchen, zusätzliche Punkte für die Standposen abzustauben. Einige Male im Lied wählt der Puppet Master eine Standpose aus die die Tänzer nachahmen sollen. Der Puppet Master entscheidet dann per Gamepad, wer die extra Punkte für die beste Vorstellung bekommen soll. Gerade für größere Runden ist dieser Modus besonders witzig, da es echt Spaß macht die anderen in den Wahnsinn zu treiben und Ihnen den letzten Atem zu rauben. Zum Schluss lässt sich festhalten, dass sich die neue Ausgabe von Just Dance zu einem wahren Partykracher entwickeln kann.

Geschrieben von Julian Warkentin

Julians Fazit (basierend auf der Wii-U-Fassung und der Ubisoft-Präsentation): Ich muss zugeben, dass ich noch nie ein Fan von Tanzspielen war und ich glaube auch, dass man dies in meinen Tanzvorstellungen gesehen hat. Jedoch glaube ich, dass Just Dance 4 gute Karten hat, um sich im Genre durchzusetzen. Es macht sehr viel Spaß, sich vergebens zu den Choreografien zu bewegen, falls man dies noch nie getan hat und falls man es kann sieht es wirklich gut aus. Das haben mir die Tänzer aus dem Hause Ubisoft eindeutig bewiesen! Gerade weil der Titel aktuelle Hits wie Call Me Maybe oder Moves like Jagger beinhaltet, wird der Titel so schnell nicht langweilig werden. Was mir besonders gefallen hat, ist der neue Puppet-Master-Modus, den es exklusiv für die Wii U geben wird. Hier kann man sich mit größter Freude die schwierigsten Moves raussuchen, um die Freunde zu quälen. Da kann ich mir schon einige lustige Situationen vorstellen. Just Dance 4 ist in meinen Augen für alle Tanzfans und Partymäuse ein Pflichtkauf!

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Einladung zum Event in Köln!

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