Kaum wurde vorletzten August im Rahmen einer allumfassenden Preissenkung der Nintendo 3DS um bis zu vierzig Prozent günstiger, schossen dessen Verkaufszahlen augenblicklich in die Höhe und brachen jegliche Rekorde. Sony nimmt sich daran jetzt ein Beispiel und reduzierte den Preis ihres Handhelds deutlich auf umgerechnet knapp 170 Euro. Vorerst gilt das jedoch nur für den japanischen Markt. Trotzdem konnten sich letzte Woche rund sechsmal so viele Einheiten der PlayStation Vita verkaufen, als noch zuvor.
Erics Meinung: Ich habe mir bereits damals nicht die PlayStation Portable gekauft und werde die PlayStation Vita sicherlich auch nicht kaufen. Das liegt vor allem am Angebot, denn während es auf der PlayStation Portable noch ein paar interessante Spiele für mich gab, reduziert sich diese Anzahl bei der PlayStation Vita gerade einmal auf zwei Titel. Da lohnt sich die Anschaffung eines Handhelds absolut nicht für mich. Damit ich mir diesen Handheld zulege, muss Sony zum einen den Preis auch in Europa stark senken und zum anderen müssen die Dritthersteller und Sony selbst noch ein paar gute Spiele auf den Markt werfen, denn ohne interessante Spiele kann sich ein Handheld dauerhaft nicht auf diesem etablieren.
Jonas‘ Meinung: An die Absatzzahlen des 3DS kam die Vita noch nicht heran, und solange sich die aktuelle maue Spielelage nicht schleunigst verbessert, sehe ich schwarz für das kleine Technikwunder. Da die Subventionen für das Gerät von Sonys Seite aus nun drastisch steigen müssten (bei diesem Preis wird es sich sicherlich nicht alleine tragen können) ist das vermutlich eine der letzten verzweifelten Strategien, die Vita an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Auf jeden Fall bin ich höllisch gespannt darauf, wie sich die Situation entwickeln wird und in inwiefern Sony von diesem Schachzug profitieren kann.