Neuer Partner: WiiG

Wer vone uch unseren Partnerseitenbereich aufmerksam beobachtet hat, hat sicherlich schon den Banner von WiiG gesehen. Heute möchten wir die Partnerschaft mit WiiG ganz offiziell bekanntgeben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Falls ihr gerne auf Nintendo-Plattformen spielt oder Nintendo-Titel sammelt und ihr eure Sammlung gerne online zur Schau stellen wollt, dann ist WiiG die richtige Anlaufstelle für euch. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr eure Sammlung bei WiiG online präsentieren möchtet.

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Prime Time: One Piece (TV-Box 6 + Film 6) Unboxing

Die Reise der Strohhüte auf der Grandline neigt sich mit der sechsten Serienbox der DVD-Fassung fürs Erste dem Ende zu, da Kazé Anime die Veröffentlichung weiterer Folgen noch nicht angekündigt hat. In unserem Unboxing-Video zeigen wir euch die haptischen und optischen Merkmale der sechsten Serienbox, sowie stellen euch den sechsten Film kurz vor. Wir wünschen euch gute Unterhaltung beim Anschauen!

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Review: One Piece: Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel

One Piece - Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel (1)Nachdem die Strohhüte in Skypia für Recht und Ordnung gesorgt haben, sind sie nun zurück auf der Grandline. Das bedeutet auch, dass man wieder einen Film in den Handlungsverlauf einschieben kann. Wir haben uns den sechsten Film angeschaut.

One Piece - Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel (2)Die Strohhüte sind wieder auf der Grandline und segeln in ihr nächstes Abenteuer, doch da flattert ein Flugblatt in Namis Hände. Auf der Insel Omatsuri soll es ein Wellness-Center geben, bei denen sich die Piraten ein wenig von ihren Tätigkeiten erholen können. Da auf dem Flugzettel besonders großartige Piraten angesprochen werden, kann es selbst Ruffy kaum erwarten, endlich von Bord zu gehen. Auf der Insel angekommen, entdecken sie nach kurzer Irritation das sagenumwobene Wellness-Center. Allerdings haben sie sich die Begrüßung anders vorgestellt. Baron Omatsuri stellt sich den Piraten vor und scheint von dergleichen Erholungsangeboten nichts zu wissen. Stattdessen schickt er die Piraten in einen Wettstreit, in dem es erst einmal darum geht, einen überproportionalgroßen Goldfisch mit einem ebenso gigantischen Kescher zu fangen. Danach gilt es noch während eines Wettrennens mit Gondeln Ringe um die jeweils andere Mannschaft zu werfen und schlussendlich muss sich Sanji einem Kochduell stellen. Erholung sieht ganz anders aus, doch während die eine Hälfte der Piraten um Sieg und Niederlage kämpft, erfährt die andere Hälfte unheilvolle Dinge über die Insel und dem Baron. Omatsuri hat nämlich nicht im Sinn, die Strohhüte gewinnen zu lassen und ihnen die versprochene Erholung zu können. Stattdessen will er ihre Freundschaft zerstören.

Freunde und Feinde

One Piece - Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel (3)Diese Thematik ist im Anime-Bereich sicherlich nicht neu. Selbiges gilt auch für die Pläne von Omatsuri, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Fakt ist jedoch, dass er Ruffy und seine Freunde nicht mehr von der Insel abziehen lassen will. Mehr und mehr eskaliert die Situation auf der Insel. Um Ruffy herum sterben sowohl seine Freunde, als auch seine Feinde, von denen einige wiedergeboren werden und sich nicht an nichts erinnern können. One Piece: Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel lässt den Zuschauer bis zum Schluss fast ganz im Dunkeln tappen, wodurch der Baron angetrieben wird und was er mit seinen teuflischen Plänen bezweckt. Sowohl die japanische, als auch die deutsche Synchronisation kann uns die gesamten 92 Minuten voll und ganz überzeugen. Alle Charaktere erhalten durch ihre Sprecher genügend Ausdruck, auch wenn wir beim Chopper-Sprecher wieder denselben Kommentar abgeben können, wie schon bei den letzten Filmveröffentlichungen. An den Synchronsprecher dürfen sich jedoch auch Serienneulinge gewöhnen, denn schon bald wird auch auf DVD in der Serie, sofern die DVD-Veröffentlichung fortgesetzt wird, der Wechsel stattfinden. Das ist zwar sehr schade, doch das ändert nichts an der Tonqualität. Die deutsche Fassung liegt in Dolby Digital 2.0 und die japanische Tonspur in DTS HD Master Audio 5.1 vor.

Geänderter Zeichenstil

One Piece - Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel (4)Einen genauen Zeitpunkt zu bestimmen, zwischen welchen Episoden Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel angesiedelt ist, fällt uns aktuell schwer. Man sollte sich aber zumindest die Episoden der sechsten Serienbox anschauen, da dort eine Aussage über Gold Roger fällt, die auch am Rande im sechsten Film des One-Piece-Franchises angeschnitten wird. Möchte man sich unter keinen Umständen spoilern lassen, so sollte man also ein gewisses Vorwissen besitzen. Ohnehin ist es bei Filmen, die einer Anime-Serie beziehungsweise einem Manga entspringen, von Vorteil, dass man die grundlegenden Charaktere kennt. Es wird zwar auch in Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel deutlich, welche Charakterzüge die Strohhüte tragen, doch um ihre Mentalität vollkommen verstehen zu können, ist es nicht verkehrt, die bisherigen Fortschritte des Animes konsumiert zu haben. Dann fällt auch auf, dass sich der Zeichenstil teilweise geändert hat. Es gibt nun deutlich mehr sattere Farben und Charaktere, die sich stark vom Hintergrund abheben. Das erinnert ein wenig an Brave Story. Dennoch erkennt man alle Charaktere schnell wieder und schlecht wirkt das Bild in 1080p und im 16:9-Format dadurch noch lange nicht. Bonusmaterial gibt es beim sechsten Film auf der Blu-ray übrigens nicht. Darüber können auch nicht die Trailer zu anderen Animes hinwegtäuschen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): One Piece: Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel erzählt eine Geschichte, die sich wunderbar zwischen zwei Episoden ansiedeln lässt. Zwischen welchen genau, kann ich jedoch noch nicht sagen, da ich in der Serie gerade erst mit dem Ausflug nach Skypia abgeschlossen habe. Mehr ist allerdings nicht wichtig, denn es werden keinerlei Aussagen getroffen, die spoilern könnten. Allerhöchstens eine Information über Gold Roger fällt, die man allerdings schon auf Skypia aufgeschnappt haben muss. Die Handlung ist gut und stringent erzählt, kann mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten und lässt mich jederzeit neugierig sein. Ständig frage ich mich, was Baron Omatsuri widerfahren ist und welche Ziele er verfolgt. Wie tragisch diese Story ist, erfahre ich jedoch erst zum Schluss. Interessant ist jedoch der Zeichenstil, denn dieser ist in den ersten Minuten noch sehr bunt, doch zunehmend verliert der Film an kräftigen Farben, denn mit fortlaufender Handlung geht auch der Tag zu Ende, an dem die Story stattfindet und je dunkler das Bild wird, desto düsterer und tragischer sickert die Handlung durch. Wer sich nur für die Haupthandlung interessiert, braucht sich auch den sechsten Film  nicht anschauen, doch wer nicht auf die nächste Episode warten kann und ein neues Abenteuer erleben will, der kann sich auch ohne Probleme den sechsten Anime-Film anschauen.

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von One Piece: Baron Omatsuri und die geheimnisvolle Insel!

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Umfrage: Schlachtfeld E3 2013

Schlachtfeld E3 2013 (1)Die Electronic Entertainment Expo 2013 ist vorbei und in Erinnerung bleiben uns großartige Spiele, auf die man sich in diesem Jahr ganz besonders konzentriert hat. Es ging weniger um TV-Funktionen der Xbox One und das Online-Angebot der PlayStation 4, sondern viel mehr um die bereits erwähnten Spiele. Da jagt ein Kracher den nächsten und teilweise leider auch auf unterschiedlichen Konsolen, doch zeigt sich in der weltweiten Community bereits, welche Konsole das Weihnachtsgeschäft 2013 vermutlich machen wird. Sofern Microsoft den Weg mit Kopierschutzmaßnahmen und der ständigen Online-Anbindung beibehalten wird, sehen wir hier keine Besserung, zumal Sony mit der PlayStation 4 auch einen deutlich attraktiveren Preis für die Konsole preisgegeben hat. Für Nintendo lief es in diesem Jahr allerdings nicht so gut. Die vorgestellten Spiele sind zwar alles andere schlecht, aber kurzfristig kann Nintendo so sicher keine Käufer für die Wii U gewinnen. Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen im nächsten Jahr weiter auf die Dritthersteller vertrauen kann, denn sonst sehen wir für Nintendo schwarz.

Obwohl jeder unserer Redakteure seine Favoriten bei den drei großen Konsolenherstellern in diesem Jahr gefunden hat, wollen wir uns jedoch nicht auf einen eindeutigen Gewinner festlegen. Diese Wahl möchten wir euch überlassen und so würden wir wieder einmal freuen, wenn ihr bei unserer Umfrage teilnehmen möchtet. Das Ergebnis teilen wir euch dann schon bald auf unserer Internetpräsenz mit!

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Review: One Piece: Box 6 (Episoden 163-195)

One Piece - Box 6 (Episoden 163 - 195) (1)Ende März erschien die bisher letzte Serienbox von One Piece. Wir haben uns die 33 auf den sechs Datenträgern schlummernden Episoden angeschaut und können nach der Talfahrt der vorhergegangenen Episoden wieder eine deutliche Steigerung erkennen.

One Piece - Box 6 (Episoden 163 - 195) (2)Wir erinnern uns an die letzten Episoden der fünften Serienbox. Die Strohhüte mussten ihr Schiff präparieren, um mit dem Knock-Up-Stream in den Himmel geschossen zu werden. Über den Wolken angelangt, haben sie auch schon ihr Ziel, das Himmelsreich Skypia, erreicht. Kurz nach ihrer Ankunft haben sie auch schon Bekanntschaft mit den Bewohnern von Skypia gemacht. Es sind ihnen jedoch nicht alle wohlgesonnen, weshalb die Situation schnell eskaliert. Die Freunde werden getrennt und müssen erst wieder zueinander finden. Damit Nami, Zorro, Chopper und Robin nicht geopfert werden, schreiten Ruffy, Sanji und Lysop zur Tat. Sie dringen in den Upper Yard ein. Dabei handelt es sich um eine verbotene Gottesinsel, die nichts und niemand unter normalen Umständen betreten darf. Damit Ruffy und seine Mitstreiter am Vorankommen gehindert werden, schickt der selbsternannte Gott Enel seine gefährlichsten und tödlichsten Priester aus, um die Strohhüte aufzuhalten. Dass das schnell nach hinten losgehen kann, dürften One-Piece-Fans bereits erahnen. Nachdem Satori, einer der Priester, mit ihren eigenen Waffen geschlagen wird, entbrennt in Enel die Wut. Er schickt die göttlichen Truppen in den Upper Yard, während die ehemaligen Bewohner des Waldes ihre Heimat haargenau zu diesem Zeitpunkt zurückerobern wollen.

Battle Royale

One Piece - Box 6 (Episoden 163 - 195) (3)Priester, Piraten, Ureinwohner und Enel höchstpersönlich bekämpfen sich in einem großen Kampf, der ruhig als Battle Royale gewertet werden darf. Enel wettet darauf, dass am Ende des Kampfes nur noch fünf Krieger stehen werden. Mit diesen möchte er in die göttliche Welt Fairy Vearth vorstoßen und aus der Welt der Lebenden verschwinden. Obwohl er absolut kein Interesse mehr an einer Herrschaft über Skypia hat, bleibt es bei seinem Abschiedsgeschenk nicht bei einem Kampf auf Leben und Tod. Er will vor seiner Abreise seine ganzen Kräfte sammeln, um Skypia wie seine ehemalige Heimat Birka im wahrsten Sinne des Wortes dem Erdboden gleichzusetzen. Obwohl die Strohhüte bis zum bitteren Ende nicht aufgeben, sieht es so aus, als sei Enel der wohl mächtigste Feind, den sie jemals bekämpfen müssten. Es gibt nur einen, der Enel das Handwerk legen kann, doch dieser eine (Ruffy) wird bereits zum Beginn des Battle Royale von einer riesigen Schlange verschluckt und versucht verzweifelt, aus dieser zu entkommen. Der Anime bleibt seinem Humor treu, denn schon bald bekommt Ruffy Gesellschaft, kann fast entkommen und bleibt dann doch noch für eine gewisse Zeit Gast im Magen der Riesenschlange. Nebenher versuchen die Strohhüte neben dem Kampf gegen Enel das große Geld zu machen, denn auf Skypia soll es eine Stadt aus Gold geben.

Der Blick zurück

One Piece - Box 6 (Episoden 163 - 195) (4)Was es mit dieser Stadt auf sich hat, möchten wir an dieser Stelle nicht verraten. Besonders in den letzten Episoden dieser Serienbox werden allerdings einige Details über Gold Roger, der bekanntermaßen das One Piece am Ende der Grandline versteckt haben soll, gelüftet. Ebenso freuen sich One-Piece-Historiker über etwaige Rückblicke, die unter anderem mit Maron Noland zutun haben. Dieser wird ja in einem Kinderbuch als Lügner bezeichnet, da er seinen König auf eine Insel gelockt haben soll, auf der es angeblich Gold geben sollte, doch das Gold anscheinend niemals existiert hat. Wie das mit der Reise der Strohhut-Piraten nach Skypia zusammenhängt, verraten wir an dieser Stelle nicht. Jedoch sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass auch hier wieder alte Episoden ins rechte Licht gerückt werden, die wir schon fast als überflüssig bezeichnet hätten. One Piece schafft es immer wieder, mit netten Details und der einen oder anderen Anspielung auf zurückliegende Ereignisse zurückzugreifen und diese mit der Handlung zu verknüpfen. So und nicht anders kennen wir die grandiose Erzählstruktur des Animes. Wer den Anime bisher gesehen hat, der wird sicherlich auch nicht auf die Episoden der sechsten Serienbox verzichten wollen. Leider steht es jetzt noch in den Sternen, ob Kazé Anime auch die restlichen One-Piece-Episoden veröffentlichen will. Zu wünschen wäre es!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf den Episoden 163 bis 195 der Serie): Mit dieser Serienbox hatte ich ganze 740 Minuten durchgehend Spaß gehabt. Obwohl ich One Piece aus zeitlichen Gründen längere Zeit pausieren musste, habe ich mich sehr schnell wieder in das Szenario eingefunden. Die ersten Episoden waren vielleicht noch etwas schwerfällig, da die Piraten gerade schon in einem Kampf steckten, doch nach und nach setzte sich das Bild wie ein Mosaik zusammen. Mit Enel hat Schöpfer Eiichiro Oda einen neuen Feind geschaffen, der noch mächtiger als Sir Crocodile ist und wohl die bisher größte Bedrohung für die Welt von One Piece darstellt. Da nur Ruffy den Sieg davontragen kann, bin ich auch zuversichtlich, dass mich in One Piece keine ständige Steigerung der Gegnerstärke wie in Dragonball Z erwartet und immer wieder die Vor- und Nachteile der einzelnen Helden betont werden. Der Kampf gegen Enel gehört definitiv zu den epischsten Momenten der One-Piece-Serie und ich bin schon sehr gespannt, wie das Abenteuer auf der Grandline nach dem Ausflug nach Skypia weitergehen wird. Ich hoffe sehr, dass sich die Serienboxen im Handel gut verkaufen und Kazé Anime spätestens im nächsten Jahr zumindest alle deutschsprachigen Episoden auf DVD (und Blu-ray) veröffentlichen wird. Ebenso hoffe ich, dass sich ein Fernsehsender findet, der sich an der Synchronisation der restlichen Episoden, die es hierzulande noch nicht gibt, beteiligen wird. One Piece ist nicht ohne Grund die weltweit erfolgreichste Manga-Serie!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von One Piece: Box 6 (Episoden 163 – 195)!

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Special: Electronic Arts auf der E3 2013

Electronic Arts auf der E3 2013 (1)Wie in jedem Jahr hat natürlich auch einer der größten Dritthersteller der Welt seine eigene Pressekonferenz auf der diesjährigen E3. Dort wurden sämtliche Titel vorgestellt, welche in naher Zukunft erscheinen werden – vor allem Titel für die NextGen-Konsolen.

Electronic Arts auf der E3 2013 (2)Peter Moore eröffnet die Show und direkt zu Beginn deutet er Dragon Age III vom Entwicklerstudio BioWare an, von dem wir später mehr erfahren. Es wird nicht viel geredet, wie es bei Electronic Arts üblich ist, sondern dem Zuschauer direkt die Trailer um die Ohren gefegt. Den Anfang macht ein Trailer, welcher wie die Battlefield-3-Teaser aufgebaut ist, jedoch erfahren wir schnell anhand der Bilder, dass es sich um Plants vs. Zombies handelt. Das neue Spiel hört auf den Zusatz Garden Warfare und von Popcap entwickelt. Die Entwickler versprechen einen Third-Person-Shooter im Universum der kultigen Pflanzen. Das gezeigte Material sieht sehr witzig aus und ist liebevoll gestaltet. Hier kann man sich auf was Unterhaltsames freuen. Als nächstes betritt Ex-Infity-Ward-Mann Vince Zampella die Bühne und präsentiert den Online-Ego-Shooter Titanfall. Hier bekommen wir das gleiche zu sehen wie schon bei Microsofts Pressekonferenz. Es wird eine einzigartige Spielerfahrung versprochen und ein komplett neues Mehrspielererlebnis mit futuristischen Waffen und riesigen Maschinen, genannt Titans. Wir sind gespannt, wie sich das Spiel entwickeln wird, da es prinzipiell sehr gut aussieht, aber eben nicht das Rad neu erfindet. Auch direkt nach dem gezeigten Material geht es ununterbrochen weiter mit der Präsentation neuer Spiele.

Ab auf die Rennbahn!

Electronic Arts auf der E3 2013 (3)Ganz groß wird dabei das neue Need for Speed: Rivals vorgestellt. Die Live-Demo sieht sehr gut aus und weiß mit einer schicken Grafik zu begeistern. Nicht nur die Autos sehen gut aus, sondern auch die Wettereffekte, Lichteffekte, Strecken und die Umgebung rundherum. Zusätzlich wird auch die aktuelle Tablet-Generation mit eingebunden, welche schließlich bei vielen Spielen auf der E3 nicht fehlen darf. Auf Need for Speed beziehen sich die Entwickler mit der Möglichkeit, mit einem Tablet die Polizei zu unterstützen, was durch den zweiten Screen möglich ist. Nach dem gezeigten Material betritt Aaron Paul, bekannt aus Breaking Bad, die Bühne und stellt sehr überraschend einen Need-for-Speed-Film vor, welcher 2014 erscheinen wird.. Was uns da wohl erwarten wird, sehen wir wohl endgültig im nächsten Jahr – aber wir sind schon jetzt sehr gespannt darauf. Nachdem Electronic Arts das Rennspielkapitel auf der Pressekonferenz abschließt, wird endlich Dragon Age III vorgestellt, welches den Beinamen Inquisition trägt. Das Spiel soll Ende 2014 für die PlayStation 4 und die Xbox One erscheinen, doch vorab werden wir mit einem Trailer abgespeist. Die Grafik sieht dank der Frostbite-3-Engine richtig gut aus und wir bekommen ein sehr düsteres Szenario vorgehalten. Das sieht fast schon aus wie die Apokalypse in der fiktiven Welt.

Sport, Sport und noch mehr Sport

Electronic Arts auf der E3 2013 (4)Es folgen die Sportspiel-Ankündigungen für die NextGen-Konsolen. Den Anfang macht dabei NBA Live 14 mit einem Trailer und einem Gastauftritt von NBA-Star Kyrie Irving, der den Titel in den Himmel lobt. Versprochen wird eine neue Physik bei Tacklings, mehr technische Tricks und viele Daten zu Spielern, welche mit stündlichen Updates immer aktuell gehalten werden sollen. Ohne Pause geht es mit Cam Weber weiter, welcher Madden NFL 14 vorstellt. Hierbei handelt es sich eher um eine Präsentation mit Fakten, welche mehr Realismus, sichere Steps und mehr Dynamik während der Laufwege versprechen. Fifa 14, dessen Vorgänger sich in Europa als wahre Verkaufsschlager entpuppten, wird ebenfalls auf der neuen Generation fortgesetzt. Viel Wert soll diesmal auf die Atmosphäre gelegt werden, welche sogar wohl sehr ausschlaggebend für die Leistungen unserer Kicker sein soll. Wenn sich Electronic Arts hier ein Vorbild an Madden NFL nimmt, finden wir das umso besser. Das Spiel wird im Herbst 2013 für die alte Konsolengeneration, dem PC und (vermutlich bei Launch) für die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen. Zum Schluss wird noch kurz ein weiterer Sporttitel mit UFC-Lizenz vorgestellt. Die Möglichkeiten der neuen Grafikleistung stehen auch hier im Vordergrund. Durch Motion Capture sehen die Bewegungen hier erstklassig aus.

Eine große Überraschung

Electronic Arts auf der E3 2013 (5)Als Aushängeschild für die neue Grafikleistung dient selbstverständlich der Ego-Shooter Battlefield 4. Es werden einige Neuerungen gegenüber den Vorgänger genannt und so soll die Umgebung noch zerstörbarer sein, sodass sogar Autobahnstraßen zusammenstürzen können wenn man die Stützpfeiler zerstört – gefährlich für Fahrzeuge! Ebenso wird es mit den Chinesen eine weitere Fraktion für den Mehrspielermodus geben, wie schon zuvor in Battlefield 2. Zurückkehren wird auch der Commander-Modus aus dem Battlefield-Titel von 2005. Diesen kann man sogar von seinem Tablet aus bedienen, um sein Team mit Ressourcen, Fahrzeugen und Luftschlägen zu unterstützen. Das Szenario wird viel städtischer sein, als noch im Vorgänger und so sehen wir im Trailer auch das ein oder andere Hochhaus einstürzen und viel Staub aufwirbeln. Die Grafik sticht natürlich absolut heraus und so können wir gespannt auf die nächsten Monate warten. Gegen Ende der Konferenz bekommen wir dann noch eine große Überraschung zu sehen, welche die Ankündigung von Mirror’s Edge 2 ist. Hier flattert nur ein Trailer über die Leinwand, welcher aber eindeutig Lust auf mehr macht. Nach jahrelangen Gerüchten ist es nahezu eine Erlösung, endlich die Bestätigung zu bekommen, dass ein gewünschter Titel nach ewigen Jahren einen neuen Teil spendiert bekommt.

Geschrieben von Axel Gutsmiedl

Axels Fazit (basierend auf der Electronic-Arts-Pressekonferenz): Die Konferenz von Electronic Arts war wirklich kurz und knapp gehalten. Im Gegensatz zu Sony und Microsoft wurde hier nicht viel geredet, sondern Butter bei die Fische gegeben und zwar in Form von Trailer, mehr Trailer und noch mehr Trailer. Man bekam einen Blockbuster nach dem anderen um den Kopf gehauen und wer mich kennt, der weiß, dass das genau nach meinem Geschmack ist. Gerade Spiele wie Dragon Age III: Inquisition, Battlefield 4 und Mirror’s Edge 2 lassen mein Herz höher schlagen und an einen goldenen Start der NextGen-Konsolen glauben. Weitere Knaller sind aber auch das kürzlich angekündigte Need for Speed: Rivals, sowie das Free-to-Play-Spiel Command & Conquer. Vielleicht hätte ich mir noch die ein oder andere Information zum neuen Star Wars: Battlefront gewünscht, aber man kann eben nicht alles auf dem Silbertablett vorgesetzt bekommen. Ich bin dennoch absolut zufrieden, wie die Präsentationen aufgebaut waren und nahm zu guter letzt viele Eindrücke über die Zukunft des Gaming mit.

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Special: Ubisoft auf der E3 2013

Ubisoft E3 2013 (1)Im letzten Jahr konnte uns Ubisoft mit seiner Pressekonferenz auf der Electronic Entertainment Expo alle überzeugen – ob das daran lag, dass die Konferenz so überragend war oder die Konkurrenz kaum etwas bieten konnte, sei einmal dahingestellt.

Ubisoft E3 2013 (2)Den rockigen Start macht der Musiker Jerry Cantrell mit einem Gitarren-Live-Auftritt, um gleich einmal die Aufmerksam des Publikums vollends auf sich zu ziehen. Gleichzeitig bewirbt er auch noch einen neuen Teil der Rocksmith-Reihe, die so genannte All New 2014 Edition. Schnell wird er aber von Aisha Tyler abgelöst, die schon letztes Jahr die Präsentation erfolgreich geleitet hat. Sie selbst bezeichnet das neue Rocksmith-Spiel als die beste und zugleich schnellste Möglichkeit, um den Umgang mit einer Gitarre zu erlernen. Für Tyler, selbst eine überzeugte Gamerin, ist die Electronic Entertainment Expo eine der besten Zeiten des Jahres und deswegen scheint sie auch sichtlich froh zu sein, auf der Bühne von Ubisoft zu stehen. Zunächst schenkt sie aber noch Spielen Aufmerksamkeit, die schon demnächst erscheinen werden. So geht der französische Konzern noch einmal auf Splinter Cell: Blacklist und auf Rayman Legends in Form von einem Trailer genauer ein und nennt natürlich noch einmal die genauen Erscheinungstermine, damit auch keiner diese Top-Titel verpasst. Neuer dagegen ist das extrem bunte The Mighty Quest, ein Burgen-Simulator, in dem wir unsere eigenen Festungen errichten, mit Fallen bestücken und schließlich gegen feindliche Spieler verteidigen, die es natürlich auf unsere Schatzkammer abgesehen haben.

Grafische Kontraste

Ubisoft E3 2013 (3)Bunt geht es mit einer kurzen Meldung zu South Park: The Stick of Truth weiter. Das Spiel soll nämlich noch dieses Jahr erscheinen. Lang will man sich mit der Zeichentrickadaption nicht aufhalten und schwenkt lieber direkt zu einem Genre über, dass für Ubisoft noch relativ neu ist. Dafür lässt sich auch Yves Guillemot, seines Zeichens CEO von Ubisoft, auf der Show-Bühne blicken und kündigt stolz The Crew an. Dieses Rennspiel will die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika zu seinem einzelnen Schauplatz machen und besonders von den diversen Kulissen, die das Land bietet, profitieren. So sollen neben unterschiedlichen Städten auch schneebedeckte Gebirge sowie offene Felder befahren werden können. Im Mittelpunkt steht die Konnektivität mit anderen Spielern, mit denen wir unterschiedliche illegale Rennmissionen erledigen und infolgedessen des Öfteren von der Polizei fliehen müssen. Das Spiel nimmt sich viel vor und bis jetzt ist es auch alles andere als grafisch auf einer Höhe mit vergleichbaren aktuellen Rennspielen. Wie groß die Spielwelt aber im exakten Vergleich zu Titeln wie Forza Horizon ist, lässt sich nur erahnen. Die Grafikbombe Watch Dogs profitiert davon gleich doppelt, denn zu dem ansehnlichen Open-World-Action-Spiel im Zukunftsszenario gibt es einen neuen Trailer mit einer neuen Gameplay-Demo zu bestaunen.

Keine Ubisoft-Konferenz ohne Assassinen

Ubisoft E3 2013 (4)Im direkten Kontrast wird das ganze mit Just Dance 2014 aufgelockert, dass zum Glück nur mit einem kurzen Ankündigungsvideo beworben wird. In die Läden kommt das Tanzspiel schon in diesen Oktober. Interessanter wird es mit Rabbids Invasion. Dahinter verbirgt sich nicht etwa nur ein neuer Rabbids-Ableger, sondern gleich eine ganze Fernsehserie, die sogar interaktiv mit Minispielen auf Touchscreen-Geräten beeinflusst werden können soll. Wie genau das allerdings vonstatten geht, will uns Ubisoft noch nicht verraten. Viel zu viel Zeit schenken die Franzosen dagegen Assassin’s Creed IV: Black Flag. Die zwei dazugehörigen Videoclips bestätigen noch einmal, dass nun auch das Assassinentum auf den Weltmeeren weitergeführt wird. Danach kündigt Ubisoft noch zwei Nachfolger der Erfolgsmarke Trials Evolution an – einen für mobile Geräte und einen für die großen Konsolen. Und zum Schluss kommt noch Massiv Entertainment auf die Bühne, um über ihren Online-Multiplayer-Third-Person-Shooter mit Rollenspielelementen, Tom Clancy’s The Division, zu reden. Es spielt in einem Endzeit-Setting, an dem ein verheerender Virus schuld ist. Parallelen zu anderen Tom-Clancy-Reihen wie zu Splinter Cell sind anhand des Interface-Designs und nicht zuletzt des Charakter-Movements eindeutig zu erkennen. Mit diesem Spiel wird die Pressekonferenz erfolgreich beendet.

Geschrieben von Jonas Maier

Erics Fazit (basierend auf der Ubisoft-Pressekonferenz): Ich habe mir, und dass muss ich ganz ehrlich zugeben, erst in diesem Jahr eine Presssekonferenz von Ubisoft auf der Electronic Entertainment Expo angeschaut. Sonst haben mich nur die drei typischen Konferenzen der Konsolenhersteller interessiert, doch nachdem man mit Watch Dogs im letzten Jahr die Messe für sich gewinnen konnte, habe ich auch der französischen Firma in diesem Jahr eine Chance bekommen. Dass Watch Dogs und Assassin’s Creed IV: Black Flag gezeigt werden, war bereits im Vorfeld klar, doch trotzdem gehören diese Titel mit zu den Highlights der Pressekonferenz. Viel mehr freue ich mich allerdings auf das neue Tom Clancy’s The Division und sogar auf The Crew. Ubisoft versteht es derzeit, entgegen dem Trend der Franchise-Ausschlachtung, neue Franchises zu kreieren. Davon können sich Unternehmen wie Electronic Arts eine Scheibe von abschneiden. Trotzdem kann Ubisoft noch an der Aufmachung der Pressekonferenz üben, denn ich kaufe Aisha Tyler bei Weitem nicht ab, dass sie eine Videospielerin ist. Ihre Kommantere während der Show sind meiner Meinung nach mehr als lachhaft. Da es aber wie immer in erster Linie um die Spiele geht, bin ich doch zufriedengestellt und darf mich mit Splinter Cell: Blaclist auf gefühlt fünf gute bis sehr gute Ubisoft-Titel in den nächsten zwölf Monaten freuen.

Jonas’ Fazit (basierend auf der Ubisoft-Pressekonferenz): Wie schon im letzten Jahr präsentierte Ubisoft eine sehr offene und lockere Konferenz, was natürlich nicht zuletzt an Aisha Tyler liegt. Davon können sich andere Firmen meiner Meinung nach ruhig eine Scheibe abschneiden. Es ist unverkennbar, dass Ubisoft nun auch in noch unerschlossenen Genres Fuß fassen will und sich das erste Mal so richtig an einem Open-World-Racer und einem Online-Third-Person-Rollenspiel-Shooter, auch wenn es in einem vertrauten Stil designed wird, versuchen will. Ubisoft hat sich nicht auf dem Titel der besten Konferenz aus dem letzten Jahr ausgeruht und konnte auch dieses Jahr mit einer Menge interessanter Spiele begeistern. Schon allein aus psychologischer Sicht war es klar, dass alle Zuschauer auf genau die Enthüllung gewartet haben, die es letztes Jahr in Form von Watch Dogs gegeben hat und die dieses Jahr auf keinen Fall wiederholt werden konnte. Deswegen beendete Ubisoft ihren Auftritt auch nur mit einem akustischen Knall, der den gesamten Saal erhallen ließ, um die Journalisten, egal ob sie eingedöst waren oder nicht, aus den Träumen wieder zurück in die Realität zu holen und ihnen klar zu machen, dass die Präsentation doch ziemlich ordentlich war.

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