Preview: Total War: Rome II

Auf der Gamescom 2012 hatten wir die Möglichkeit, einen Blick auf das neue Total War: Rome II zu werfen. Nachdem zahlreiche Fans sich eine Erweiterung gewünscht haben, hat Creative Assembly sich dazu entschieden, den Zurufen der Fans gerecht zu werden.

Das Ergebnis ist ein komplett neuer Ableger, welcher zur großen Herrschaftszeit der Römer spielt und uns Spieler in eine historische Reise quer durch die Welt entführen soll. Zu sehen gibt es viele Neuerungen, welche das Herz der Strategiefanatiker höher schlagen lassen soll. James Russel hat viele Informationen preisgegeben und verriet uns, auf was wir uns alles freuen können. Erstmals soll es möglich sein, See- und Landschlachten miteinander zu verknüpfen. So können unsere Landeinheiten Unterstützung durch die Kanoniere unserer Schiffe erhalten, welche ihre Kugeln wie eine Artillerie mitten auf das Schlachtfeld feuern. Es lohnt sich also, eigene Schiffe nah am Festland zu lassen, um die uns unterstellten Truppen zu schützen beziehungsweise zu unterstützen. Ins Auge fällt uns dabei auch die neue und noch bessere Kamperaperspektive, welche uns ermöglichen soll, die Schlacht aus neuen Winkeln zu betrachten, um ein noch stärkeres Strategengefühl zu erschaffen. Wir können zum Beispiel näher an eigene Gruppen heranzoomen und die Kamera dazu dennoch gewisse Ziele anzeigen lassen, welches ein filmnahes Erlebnis verdeutlicht. Gewisse Ereignisse in Schlachten werden automatisch von der Kamera erfasst und sollen so für gewisse emotionale Momente sorgen. Uns wird somit als Spieler ein Mittendrin-Gefühl vermittelt, was uns sehr gut gefällt.

Historisch detailliertes Spiel

Dies wird gerade in der nahen Ansicht, wenn wir miterleben, wie einzelne Soldaten nach und nach zu Boden fallen und einen tragischen Tod erleiden, verdeutlicht. In diesem Punkt wirkt auch die Grafik sehr detailreich und vermittelt ebenso eine Atmosphäre, als ob wir live dabei wären. Rome II wird zudem über eine Weltkarte verfügen, die sich sogar bis in den tiefen Osten ausdehnen soll. Wichtig ist laut James Russel dabei die Individualität der einzelnen Völker. So wird jedes Volk über seine eigenen Eigenschaften und Kampfstile verfügen, um den Römern die Hölle heiß zu machen. Wir sind gespannt, auf welche Konfrontationen wir treffen werden. Insgesamt soll Rome II wesentlich detailreicher ausgeschmückt sein als noch die Vorgänger. Aufbau der Städte und Forschungssimulation sind dabei wichtige Kernpunkte der Entwickler und genau in diese Punkte wurde viel Zeit investiert. Die Städte sind nach historischen Vorbildern errichtet und die Forschungen sind ebenso nicht abgehoben, sondern ziemlich zeitnah. Verbessert wurde ebenso die künstliche Intelligenz, die im diplomatischem Bereich besonders geschickt agieren soll und gewisse Aktionen auch mit einer angemessenen Reaktion umsetzen soll. Jede Maßnahme soll sich auf das Geschehen auswirken. Rome II soll somit geschichtlich des Römischen Reiches angepasst sein – auch in aggressiven Beriechen.

Rückkehr nach Rom

Die epischen Schlachten vermitteln die Brutalität der damaligen Zeit und verdeutlichen gut, wie der historische Kontext auf die heutige Zeit widergespiegelt wird. So hatten die Leute andere Wertvorstellungen, ein anderes Ideal der Weltaufteilung und gerade die Römer waren eine Zivilisation, welche auf brutalem Weg versuchte, ihre Visionen zu verwirklichen. Aber wieso ausgerechnet ein Nachfolger des Rome-Spiels? Diese Frage wurde von vielen Redakteuren aus aller Welt während der Präsentation gestellt. James Russel erklärte diese Frage mit den Worten, dass der Hauptgrund vor allem die Fans waren. Es habe sich eine große Gemeinde versammelt, welche sich für eine Fortsetzung von Total War: Rome einsetzten. Die Entwickler waren von der Idee begeistert und bekamen sofort Lust, sich erneut diesem Szenario zu widmen. Sie fanden die Vorstellung interessant, Städte in diesem Zeitalter zu erbauen und sich in die damalige Geschichte hineinzuversetzen. Sie wollen vieles besser machen und dazu gehören größere Städte, größere Kampagne mit einer sehr großen Weltkarte, viele verschiedene und individuelle Kulturen, politische Probleme, Familienrivalitäten und eine cineastische Erfahrung mit einer großen zerstörbaren Umgebung. Die Ideen hinter Rome II sind gut und das erste Gameplay-Material stellt uns zuversichtlich und freuen uns darauf, die Reise ins Reich der Römer im vierten Quartal 2013 zu beginnen.

Geschrieben von Axel Gutsmiedl

Axels Fazit (basierend auf Gamescom-Präsentation): Ich bin ein absoluter Fan von Strategiespielen und gerade die Entwicklerschmiede Creative Assembly brachte in den letzten Jahre qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt. Aufgrund dessen bin ich mehr als nur sehr zuversichtlich, dass mich Rome II nicht enttäuschen wird. Die neuen Features sehen sehr interessant aus und auch die Grafik wurde wieder um einiges verbessert. Die Gefechte wirken wesentlich emotionaler und das Kampfgeschrei unserer Soldaten verdeutlichen die brutale Realität der damaligen Zeit stark. Das Spiel wird Fans definitiv stundenlang vor den Monitor fesseln und uns in eine völlig neue (alte) Welt eintauchen lassen – in die Welt der alten Römer.

Vielen Dank an Deep Silver für die freundliche Einladung zur Gamescom-Präsentation!

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