Sony kann nicht verbergen, dass ihr Handheld, die PlayStation Vita, zur Zeit ähnliche Probleme hat, wie Nintendos Wii U. Es mangelt an Must-Have-Titeln und viele finden, dass das Gerät überteuert sei und auch die Laufzeit des integrierten Akku lässt oftmals zu wünschen übrig. Um die PlayStation Vita an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen, wird die Remote-Play-Funktion des Gerätes alle zukünftigen PlayStation-4-Titel auf den kleinen Bildschirm streamen können, sodass sie darauf auch spielbar werden.
Erics Meinung: Für mich klingt das nach einem krampfhaften Versuch, die PlayStation Vita noch irgendwie zu pushen. Anstatt die eigenen Entwicklerstudios an neuen Spielen werkeln zu lassen, versucht man jetzt (schon wieder) Nintendo abzukupfern und an der Innovation der Wii U anzuknüpfen. Besser kopiert, als schlecht selbst gemacht, heißt es so oft in der Branche, aber bei Sony Computer Entertainment ist das langsam echt nicht mehr witzig. Ich bin jedoch gespannt, ob PlayStation-Jünger das Angebot wahrnehmen.
Jonas‘ Meinung: Das Konzept erinnert natürlich stark an das des Wii U GamePad. Sinn macht das ganze nur, wenn es dem Spieler nichts ausmacht mit den geringfügig kleineren Bedienungselementen zu spielen und er keine Lust hat sich lieber vor den großen Fernseher zu setzen.