News: Electronics-Arts-Chef räumt das Feld

John Riccitiello (1)John Riccitiello, bisheriger CEO des Unternehmens Electronic Arts, wird bis zum 30. März 2013 zurückgetreten sein. Nach eigenen Angaben fällte er diesen Entschluss, da er mit seiner eigenen Arbeit, die sich auch im letzten negativen Finanzbericht widergespiegelt hat, nicht mehr zufrieden ist und für die nächste Konsolengeneration frischen Wind in die Chefetage der Firma lassen will. Wer sein Nachfolger wird, ist bislang noch unklar.

Erics Meinung: Man kann zu den Electronic-Arts-Spielen sagen was man möchte, denn auch wenn sie oftmals weniger gut bei den Spielern ankommen, wie zum Beispiel jüngst SimCity, verkaufen sich die meisten Titel trotzdem noch wie geschnitten Brot. Dass man aber rote Zahlen schreibt, liegt an anderen Entscheidungen des Unternehmens. Darunter fällt sicherlich die zweifelhafte Downloadable-Content-Politik, das Einkaufen von Namen und einzelnen Studios (die nach einem Spiel wieder geschlossen werden) und womöglich auch der Kontenbindung durch Origin. Riccitiello wird aber sicherlich nicht alleine am Debakel Schuld sein, denn es gibt genügend Analysten im Unternehmen, die zwar den Markt überblicken, aber womöglich niemals in ihrem Leben Psychologie studiert haben.

Jonas‘ Meinung: Mit Electronic Arts Beliebtheit verhält es sich wie mit einer Schaukel, den Gezeiten oder der Qualität der Spiele des Unternehmens. Einige Spiele, die in den letzten Jahren erschienen sind, haben die Fans richtig begeistern können. Battlefield 3 wurde schließlich auch von uns in unserem Review gelobt. Trotzdem sind auf der anderen Seite sehr viele der Meinung, dass besonders mit der Vertriebsplattform Origin und der Downloadable-Content-Politik so einige falsche firmeninterne Entscheidungen getroffen wurden, die sich nun auch auf den Geldbeutel des Konzerns ausgewirkt haben. Trotzdem ist natürlich nicht klar, inwiefern Riccitiello seine Finger hierbei im Spiel hatte und wie sich der Personalwechsel auf die neuen Spiele auswirken wird.

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