Preview: The Rabbit’s Apprentice: Im Bann des Zaroff

Wenn ein Genre in den letzten Jahren neuen Aufwind bekommen hat, dann ist es definitiv das Point-and-Click-Adventure-Genre. Mit The Rabbit’s Apprentice: Im Bann des Zaroff erscheint ein neuer Vertreter der Spielkategorie und sind von diesem schon recht angetan.

Mit The Rabbit’s Apprentice möchte die deutsche Entwicklerschmiede die Spieler von heute und damals wortwörtlich verzaubern. In der Welt von The Rabbit’s Apprentice schlüpfen wir in die Rolle des zwölfjährigen Schülers Jerry, der keine Lust darauf hat, die Schule zu besuchen, sondern viel lieber Abenteuer erleben möchte. Nachdem Jerry aber gemerkt hat, dass er nicht heute, sondern erst in zwei Tagen wieder die Schulbank drücken muss, will er die letzen Tage noch einmal nutzen, um ein wenig Spaß zu haben. Dann kann eigentlich nichts besseres passieren, als dass sein geheimer Wunsch in Erfüllung geht. Jerry hat sich schon lange gewünscht, ein Zauberer zu werden und wie es der Zufall so will, begegnet er dem mysteriösen Zauberer Marquis de Hoto in Gestalt eines Hasen, welcher Jerry in der Kunst der Magie unterrichten will. Mit diesem reist er dann durch magische Welten, in denen Tiere sprechen und Menschen auf die Größe von Mäusen schrumpfen. Wie genau diese Ausbildung aussehen wird, die Jerry absolvieren darf, und mit welchen Hindernissen Jerry zu rechnen hat, weiß der Junge zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zwar wird der junge Held mit Rätseln und mysteriösen Charakteren konfrontiert, jedoch ist dem jungen Magier nicht klar, warum der langohrige Magier gerade ihn zu seinem Lehrling ausbilden will.

Kampf der Zauberer

Als die märchenhafte Welt dann auch noch vom bösen Zauberer Zaroff, welcher versucht die Zauberwelt in seinen magischen Bann zu ziehen, bedroht wird, wird dem Jungen klar, dass der Magier ihn nicht zum Vergnügen ausbilden möchte. Daedalic Entertainment bietet dem Spieler neben der interessanten Story, welche gleichermaßen Jung und Alt ansprechen soll, ein kunterbuntes und liebevolles Setting. Sämtliche Charaktere und Orte sind handgezeichnet und überzeugen mit satten und ansprechenden Zeichnungen. Sämtliche Geschichten von Nebencharakteren gestalten die Welt als lebendig und vielschichtig. Gerade das verleiht der Welt von The Rabbit’s Apprentice Atmosphäre und Nostalgie zugleich. Über vierzig selbst entworfene Charaktere mit völlig individuellen Aussehen und Charaktereigenschaften, von schüchternen Mäusen über liebevolle Mütter bis hin zu mysteriösen Hasen, machen die Welt stimmungsvoll und ansprechend. Die Steuerung konnten wir zwar nicht selber ausprobieren, jedoch schien sie im Allgemeinen sehr simpel und selbsterklärend zu sein. Wie und ob wir mit dem Helden selbst zaubern dürfen, ist folglich auch unklar. Gerade deshalb können wir es kaum mehr erwarten, das zum Release im November selbst herauszufinden und die magische Welt von Jerry und seinen Freunden zu erforschen.

Geschrieben von Julian Warkentin

Julians Prognose (basierend auf der Gamescom-Präsentation): Daedalic Entertainment hat mit The Rabbit’s Apprentice einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich weiß es zu schätzen, wenn man sich an die guten alten Point-and-Click-Adventures erinnert, um diese den Spielern wieder vermehrt schmackhaft zu machen. Der Grafikstil mit den selbstgezeichneten Ortschaften gefällt mir sehr und ich denke, dass Daedalic Entertainment damit in Zukunft auch weiterhin erfolgreich sein wird. Ebenso mit dem Charme, den sie den Charakteren geben, welche mit viel Witz die Atmosphäre des Spiels auflockern. Es werden so einige Titel von Daedalic Entertainment in mein Spielregal wandern und ich kann jedem anderen empfehlen, sich einige Zeit für The Rabbit’s Apprentice zu nehmen!

Vielen Dank an Daedalic Entertainment für die freundliche Einladung zur Gamescom!

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