Review: Dragonball GT – Box 3 (Episoden 42-64)

Dragonball GT - Box 3 (1)Mit der dritten und somit letzten Serienbox der Anime-Serie Dragonball GT, nähern wir uns dem Ende des offiziellen Dragonball-Zyklus an. Erstmals kommen auch deutsche Fans in den Genuss von weiteren elf Episoden, die hierzulande niemals ausgestrahlt worden sind.

Dragonball GT - Box 3 (2)Nach dem Sieg gegen den Tsufurianer Baby herrscht endlich wieder Frieden auf der Erde. Die Stille trügt jedoch, denn in der Hölle irrt ein alter Bekannter umher. Die Rede ist von Dr. Mu, der sich in seiner neuen Umgebung erst einmal zurechtfinden muss. Wie es der Zufall so will, trifft er dort auf Dr. Gero, jenen Wissenschaftler, der damals versucht hat, mit Cyborgs über das Universum herrschen zu wollen. Er programmierte seine Cyborgs so, dass sie Son Gokū töten sollen, doch widersetzten sich C17 und C18 seinen Befehlen und töteten ihn daraufhin. Gemeinsam hecken die beiden Wissenschaftler in der Hölle einen Plan aus, um Rache an Son Gokū, ihrem gemeinsamen Feind, zu nehmen. Sie entwickeln einen neuen Cyborg, der C17 in seinem Äußeren gleicht, um ihn anschließend mit C17 zu fusionieren, um Super Nummer 17 aus den beiden Cyborgs entstehen zu lassen. Mit einem Trick gelingt es ihnen, Son Gokū in die Hölle zu locken und dort fürs Erste festzuhalten, während Dr. Mu und Dr. Gero auf der Erde gemeinsam mit ihrer neuen Kreation für Angst und Schrecken sorgen. Mit Hilfe vom erst kürzlich verstorbenen Piccolo gelingt es unserem Helden jedoch, aus den Tiefen der Hölle zu entkommen und um Super Nummer 17 den Kampf anzusagen. Gemeinsam mit C18 kann Son Gokū den Kampf gewinnen, doch kostete er vielen Menschen das Leben.

Das siebenfache Böse

Dragonball GT - Box 3 (3)An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Auch Son Gokūs bester Freund Kuririn, der Ehemann von C18, war unter den Opfern. Son Gokū und seine Freunde beschließen, die sieben Dragonballs einzusammeln, um die Zerstörungen durch den Cyborg rückgängig zu machen. Die Dragonballs haben jedoch Risse bekommen und beim Rufen des Drachen Shenlong erscheint plötzlich ein anderer Drache, der sich daraufhin in weitere sieben Kreaturen aufteilt. Eigentlich dürfen die Dragonballs höchstens einmal pro Jahrhundert benutzt werden, damit diese sich von negativer Energie reinigen können, doch alleine in den letzten fünfzig Jahren wurden die Kugeln viel zu oft eingesetzt. Es entstand zu viel negative Energie, die sich jetzt in den sieben entstandenen Teufelsdrachen manifestiert hat. Son Gokū muss ein letztes Mal eine Reise antreten, um das Böse zu vernichten. Unterstützt wird er dabei von seiner Enkelin Pan und dem Roboter Gill. Aber auch Son Goten, Son Gohan, Trunks und Vegeta sind für den letzten Kampf nicht unwichtig und haben allesamt ihre Auftritte. Bulma, Videl, Chichi und Mr. Satan unterstützen unsere Freunde dabei selbstverständlich ebenfalls. Zudem kommt es in den zwei wichtigen Momenten zum einen auf die Einstellung von Vegeta und zum anderen auf alle Lebewesen im Universum an, um das Böse zu vernichten.

Das Ende einer Legende

Dragonball GT - Box 3 (4)Der Anime schließt die Story der Serie, abgesehen vom TV-Special Dragonball GT: Son Goku Jr., ab. Dabei werden Anekdoten und Metaphern benutzt, um an die Abenteuer aus Dragonball und Dragonball Z zu erinnern. Selbst unwichtige Charaktere, wie Offiziere der zerschlagenen Red-Ribbon-Armee treten kurz in Erscheinung. Das ist besonders deshalb so interessant für Fans der ersten Anime-Serie, da die gezeigten Kämpfe versuchen, das epische Ausmaß der Auseinandersetzungen aus Dragonball Z einzufangen – da freut man sich über jeden Kommentar, der ein wenig davon ablenkt. Optisch machen die Episoden der dritten Serienbox qualitativ denselben Eindruck, wie die vorherigen Episoden. Das heißt, dass das 4:3-Bildformat in der deutschen Fassung farblich sehr kräftig wirkt, doch die Episoden, die nur mit der japanischen Sprachausgabe ausgestattet sind, wirken deutlich blasser. Diesmal gibt es elf Episoden, die früher nicht synchronisiert und ebenso nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt worden sind. Wer des Japanischen nicht mächtig ist, darf aber natürlich die (nicht abstellbaren) Untertitel nutzen, um die Dialoge verstehen zu können. Wir sind froh, dass Kazé Anime den Anime durchgehend auf DVD veröffentlicht hat, auch wenn nicht alle Episoden auf Deutsch synchronisiert wurden, da jetzt alle Zusammenhänge der Serie verständlich sind.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf den Episoden 42 – 64 der Serie): Ungefähr sieben Jahre ist es jetzt her, dass ich zum letzten Mal Dragonball GT gesehen habe. Damals konnte ich die Serie leider nicht komplett genießen, da der fabelhafte Sender RTL 2 die grandiose Idee hatte, die Serie nicht vollständig zu synchronisieren und auch noch zu schneiden – man erkenne meine Ironie! Durch Kazé Anime komme ich jetzt endlich in den Genuss aller Episoden und kann nun endlich alle Zusammenhänge verstehen, die wichtig für die Serie sind. Auch wenn man an der deutschen Fassung nichts mehr geändert, also die geschnittenen Szenen nicht noch auf Japanisch eingefügt hat, ist das Gesamtbild durchaus gelungen. Wer bereits die ersten beiden Anime-Serien mochte und Dragonball GT bis hierhin schon verfolgt hat, der wird auch bei der letzten Serienbox zugreifen wollen. Den einzigen Wermutstropfen, den ich jetzt noch bemängeln könnte, ist, dass jeder Box zwar ein Episodenguide beiliegt, der sich jedoch durchgehend mit Bildern und nicht mit Texten identifiziert. Wer also einmal nach monatelanger Pause nicht weiß, wo er jetzt tatsächlich weiterschauen muss, muss umständlich danach im Internet suchen. Dieses Manko ist aber tatsächlich sehr gering und hat mit der Qualität des sonst durchgehend guten Animes nichts zu tun!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Dragonball GT – Box 3 (Episoden 42-64)!

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