Review: Aldnoah.Zero – Vol. 4

Aldonah.Zero - Vol 4 (1)Auf die letzten drei Episoden der ersten Staffel von Aldnoah.Zero waren wir sehr gespannt. Schließlich hat die Anime-Serie mit den vorherigen neun Episoden in drei Volumes die Messlatte ziemlich hochgelegt. Unsere Erwartungen wurden am Ende anders als gedacht erfüllt.

Aldonah.Zero - Vol 4 (2)Die drei abschließenden Episoden bauen ebenfalls wieder auf das Grundgerüst von Aldnoah.Zero auf. Das Kaiserreich Vuāsu, welches auf dem Planeten Mars entstanden ist, befindet sich nach wie vor mit dem Planeten Erde im Krieg. Auslöser dafür war ein fingiertes Attentat auf Prinzessin Aseiramu Vuāsu Aryūshia zu Beginn der Serie, bei dem jedoch ihr Double und nicht sie selbst den Tod gefunden hat. Der Aufhänger der Serie bringt weitreichende Konsequenzen für beide Planeten mit sich. Da dem Kaiser und seinem Führungsstab diese Informationen über den wahren Verbleib der Prinzessin jedoch vorenthalten werden beziehungsweise verborgen bleiben, führen beide Planeten gegeneinander Krieg, in dem schon viele Menschen im Auftakt des Animes ihr Leben lassen mussten. In den Wirren des Krieges hat sich die Prinzessin mittlerweile den irdischen Streitkräften angeschlossen und sich dem Kadetten Kaizuka Inaho anvertraut, um überleben zu können und zu versuchen, den Krieg zu beenden. Sicher ist sie auf dem Schiff der irdischen Streitkräfte jedoch nicht. Es lauern weiterhin Gefahren von außerhalb und sogar von innerhalb der Kompanie, die nur auf eine Gelegenheit warten, das Leben der Prinzessin zu beenden. Während der Angriff von Kataphrakten vom Mars erfolglos blieb, hat ausgerechnet Mitstreiterin Ariāshu Raie ihre Chance gewittert und zugeschlagen.

Tödliches Finale

Aldonah.Zero - Vol 4 (3)Am Ende der letzten Episode der dritten Volume wurde die Prinzessin unter der Duschen von Raie aufgesucht und vermeintlich für den Zuschauer erwürgt. Kadett Kaizuka Inaho bemerkt im richtigen Zeitpunkt glücklicherweise, dass an Bord des Schiffes etwas nicht stimmt. Ihm gelingt es, dank seiner erfolgreichen Ausbildung, die Adlige wiederzubeleben und sicher ins Hauptquartier der Erdstreitkräfte in russischen Gefilden zu bringen. Hier soll der Krieg mit einer Ansprache der Prinzessin beendet werden. Den Alliierten gelingt es zwar, diese Ansprache zu vollenden und zu verschicken, doch wird sie von den Mars-Streitkräften abgefangen, sodass die Wahrheit weiterhin nur die Militärs kennen. Dem Ritter Zātsubarumu gelingt es so außerdem, den Standort der Prinzessin zu ermitteln, um sie endlich aus dem Weg zu räumen und Inaho mit seinen Truppen zu vernichten. Er steht jedoch auch in der Schuld des immer noch gefangenen Toroiyādo Surein. Mit seiner Freilassung begleicht er diese Schuld und ermöglicht ihm, sich auf seine Seite zu stellen oder zu fliehen. Kurz darauf überschlagen sich auch schon die Ereignisse. Das Hauptquartier wird mit mehreren Kataphrakten angegriffen, bis es schließlich zur letzten Entscheidung zwischen der Prinzessin Aseiramu Vuāsu Aryūshia, ihrem Vertrauten Toroiyādo Surein, Kadett Kaizuka Inaho und Ritter Zātsubarumu kommt.

Anime-Qualitäten

Aldonah.Zero - Vol 4 (4)Wie dieser Konflikt schließlich gelöst wird, wollen und werden wir an dieser Stelle nicht verraten. Da Anfang 2015 in Japan bereits die zweite Staffel ausgestrahlt wurde, möchten wir nur anmerken, dass die erste Staffel mit einem Cliffhanger endet. Künstlerisch ist dieser wundervoll dargestellt, doch ändert das nichts daran, dass wir im deutschsprachigen Raum noch einige Monate auf die Fortsetzung warten müssen. Davon abgesehen, können wir euch auch die letzten drei Folgen der ersten Staffel ans Herz legen. Die deutsche Synchronisation ist wieder einmal gelungen, doch die japanische Tonspur passt unserer Meinung nach auch in der letzten Volume wesentlich besser zu den Charakteren. Wer den Anime mit der japanischen Synchronisation konsumiert, muss jedoch nicht abschaltbare Untertitel in Kauf nehmen. An der optischen Gestaltung des Anime hat sich ebenfalls nichts geändert. Die Charaktere sind nach wie vor schön gezeichnet, die Animationen aussagekräftig und die Effekte beim Einsatz der Kataphrakte gefallen uns hervorragend. Schade ist nur, dass sich am Umfang des Bonusmaterials ebenfalls nichts geändert hat. Digitales Bonusmaterial liegt nach wie vor nicht vor, wenn man von Trailern für andere Kazé-Anime-Produkte absieht. Dafür entschädigt zwar abermals ein kleines Booklet mit Hintergrundinformationen, welches diesmal aber etwas spärlicher ausfällt.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Schon nach den ersten Episoden wusste ich, dass Aldnoah.Zero einer der interessantesten und besten Anime der letzten Jahre ist. Jede weitere Volume, die ich in den letzten Monaten konsumierte, haben mir gezeigt, dass sich an der Qualität des Animes nichts geändert hat. Er wirkt sowohl in der optischen, als auch in der akustischen Gestaltung sehr anspruchsvoll und unterstreicht dies teilweise mit neuen Akzenten, die im Verlauf der Serie beiläufig und immer mal wieder gesetzt werden. Die Geschichte bleibt dabei bis zur letzten Minute sehr spannend und ich hätte nie gedacht, dass man den Mut aufbringen könne, einen Anime in der ersten Staffel direkt so spannend und überwältigend enden zu lassen. Ich möchte nicht sagen, was in den letzten Minuten in der letzten Folge passiert – man muss es wirklich sehen, um es zu glauben. Welche Erklärung die Köpfe hinter dem Team mir dazu noch liefern werden, kann ich kaum mehr erwarten, so sprachlos sitze ich auch nach zwei Stunden später noch hier und schreibe mit aufgeklapptem Mund mein Fazit. Ich kann den Anime jedem Fan von Mechs nur wärmstens ans Herz legen und auch alle, die nur eine tolle Fantasy- oder Science-Fiction-Geschichte erleben wollen, werden mit Aldnoah.Zero bestens für bisher zwölf Episoden bedient.

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Aldnoah.Zero – Vol. 4!

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