Review: Yōkai Watch (Band 2)

Im ersten Band der Yōkai-Watch-Manga-Reihe haben wir die Grundlagen über die Geschichte beziehungsweise den Aufbau des Yōkai-Watch-Universums erfahren. Die Handlung knüpft im vorliegenden Band an die Geschehnisse der ersten Ausgabe an. Es dreht sich nach wie vor alles um Hauptfigur Nathan Adams, der mit der titelgebenden Yōkai Watch alltägliche Situationen aus einer neuen Perspektive erlebt. Nachdem sich Nathan im ersten Band schon mit ein paar Yōkai angefreundet hat, folgen im zweiten Band natürlich weitere Gesellen, die mit ihm den Bund der Freundschaft schließen wollen. Diese haben es auch faustdick hinter den Ohren, denn der Yōkai Rebelzebub denkt zum Beispiel erst gar nicht einmal daran, mit seinem rebellischen Benehmen aufzuhören und sorgt dafür, dass sich nicht nur Nathan, sondern auch Jibanyan plötzlich und unerwartet gegen die Gesellschaft auflehnen. Natürlich ist dies kindgerecht umgesetzt, sodass Sozialkritik weitgehend ausbleibt und die Situation mit humorvollen Einlagen selbstverständlich mehr zur Unterhaltung des jungen Zielpublikums dient. Weitere Yōkai, die im zweiten Band vorgestellt werden, wären zum einen der Geist Tranatol und zum anderen das Pferdewesen Negasus. Während Tranatol dafür sorgt, dass sich Nathan zur Trantüte entwickelt, verfügt Negasus über ein böses Herz, das die Hauptfiguren nicht unberührt lässt.

Konsequente Fortsetzung

Highlight des vorliegenden Mangas ist, ähnlich wie eine frühe Auseinandersetzung im Spiel, der Besuch des Badehauses in der Nachbarschaft. Hier kämpft Protagonist Nathan mit seinen Yōkai-Freunden gegen Wabbelwutz. Hier legt der Manga zudem die Grundlage für ein Rivalensystem, das es so im Spiel nicht gibt. Nicht jeder Yōkai will sich Nathan nach der Problemlösung anschließen – sie entwickeln sich womöglich zu Rivalen. Da dies im Manga besonders hervorgehoben wird, gehen wir davon aus, dass wir Wabbelwutz später sicher noch einmal wiedersehen werden. Wir sind gespannt! Der Manga nutzt zum Glück in diesem Zusammenhang auch eine der wichtigen Möglichkeiten des Videospiels für den 3DS von 2013. Da Nathan befreundete Yōkai stets zur Hilfe rufen kann, treffen wir im zweiten Band ebenfalls bekannte Gesichter aus dem vorherigen Manga wieder. Unter anderem gibt es ein Wiedersehen mit Frohland, der etwa Negasus’ böses Herz erweichen soll. Des Weiteren sollten wir die verschiedenen Formen erwähnen, die Jibanyan im 3DS-Spiel einnehmen kann und jetzt – wenn auch in anderer Form – im Manga thematisiert werden. Der zweite Band ist eine gelungene Fortsetzung, erweitert die Handlung mit zusätzlichen Informationen sinnvoll, wird gar mit einer Yōkai-Watch-Medaille ausgeliefert und sollte jeden Fan sehr zufriedenstellen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der ersten Auflage): Der erste Yōkai-Watch-Manga hat mir sehr gut gefallen, da er die Atmosphäre des Videospiels, bis auf ein paar Abweichungen, wirklich hervorragend eingefangen hat. Im zweiten Band setzt sich diese positive Entwicklung konsequent fort. Jetzt werden nicht nur neue Yōkai ausgiebig beziehungsweise ausführlich vorgestellt und mit ihnen Freundschaft geschlossen, es werden auch neue Elemente, die (in ähnlicher Form) auch im Spiel auftauchen, eingeführt und mit der Handlung kombiniert. Auch das Konzept des Videospiels, das bekannte Yōkai immer mal wieder (auch in anderer Form) auftauchen können, ist in der zweiten Manga-Ausgabe vorhanden. Jeder Yōkai-Watch-Fan, der bereits den ersten Band mochte, darf auch beim zweiten Band bedenkenlos zugreifen!

Vielen Dank an Kazé Manga für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Yōkai Watch (Band 2)!

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