News: Verkauft sich Kinect besser als Wii?

Heute erscheint Microsofts Kinect-Erweiterung für die Xbox 360. In der letzten Woche verkündete Aaron Greenberg, dass sich Kinect in der Einführungsphase besser verkaufen wird als Nintendos Wii. Dies berichtet die Website MyNintendo.

Erics Meinung: Ich hoffe, dass dieser Mann noch ein paar Witze auf Lager hat. Ich bin immer noch der felsenfesten Überzeugung, dass Microsofts Kinect floppen wird. Der typische Casual Gamer besitzt in der Regel noch keine Xbox 360 und dann soll sich dieser für ein neues und noch relativ unerforschtes Spielerlebnis Kinect mit zusätzlichen Spielen dazu kaufen? Ich glaube kaum, dass es dazu kommen wird. Zwar lasse ich mich gerne eines besseren belehren, doch diese Wunder treten nur selten ein.

News: DSi und 3DS sollen koexistieren

Laut der Website MyNintendo wird Nintendo weiterhin DSi-Geräte inklusive Software produzieren lassen, wenn der 3DS auf dem Markt erschienen ist. Man möchte die verbreitete Hardware-Basis nutzen, um noch einige Top-Titel entwickeln zu können.

Erics Meinung: Das Märchen kenne ich schon! Bereits vor einigen Jahren wollte Nintendo den GameBoy Advance neben dem DS vermarkten. Kurze Zeit später entschied man sich, die Produktion und schlussendlich auch die Marke GameBoy fallen zu lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim Übergang auf DSi und 3DS anders sein wird.

Saschas Meinung: Dem DSi gehen langsam die Spiele aus. Zwar kommen mit Ōkamiden, den neuen Pokémon-Editionen und dem vierten Teil der Prof. Layton-Reihe noch einige gute Spiele auf uns zu, doch danach dürfte Schicht im Schacht sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Nintendo noch irgendein Spiel für den DSi produzieren wird.

News: The Witcher II-Fotowettbewerb

Fans des Hexers Geralt von Riva haben jetzt die Möglichkeit auf der offiziellen Facebook-Seite des zweiten Teils der Rollenspielserie an einem ganz besonderen Gewinnspiel teilzunehmen. Wer sich wie eine Figur aus dem berühmten Rollenspiel verkleidet und sich fotografieren lässt, hat die Möglichkeit sein Gesicht im fertigen Produkt wieder zu finden. Da ist es selbstverständlich, dass die Gewinner auch mit einem Exemplar des Spiels gewürdigt werden. Das Gewinnspiel endet in einer Woche, also am fünfzehnten November diesen Jahres. Dies berichtet die Buffed-Redaktion auf ihrer Homepage.

Erics Meinung: Das ist mal eine originelle Möglichkeit, ein Gewinnspiel zu veranstalten. Es gibt wohl nur wenige, die nicht gerne in einem potentiellen Rollenspiel-Hit als Nebenrolle zu sehen sein wollen. Hätte ich die richtige Ausrüstung, sprich mittelalterliche Kleidung, würde ich sofort am Gewinnspiel teilnehmen. Freuen auf The Witcher II: Assassins of Kings tue ich mich trotzdem.

News: Die wahre Götterdämmerung?

Jowood kündigt an, dem zwei Jahre alte Spiel Gothic 3: Götterdämmerung einen Patch zu spendieren. Dieser soll ein neues Kampf- und Quest-System einführen, sowie die zahlreichen Bugs und Performance-Probleme ausbügeln. Besitzer des Spiels werden den Patch noch in diesem Quartal herunterladen können. Dies berichtet die Buffed-Redaktion auf ihrer Homepage.

Erics Meinung: Herzlichen Dank auch! Lange genug hat es gedauert, dass dieser Patch endlich erscheint. Für mich kommt diese Nachricht zwei ganze Monate zu spät, denn vor kurzem habe ich mir das Spiel noch gekauft, um für Arcania: Gothic 4 gewappnet zu sein. Auch wenn ich mir den Patch kostenfrei runterladen kann, interessiert mich das Spiel nicht mehr. Sollte Jowood aber noch zusätzliche Handlungsfäden und zusätzliche Neben-Quests einführen, bin ich bereit einen weiteren Abstecher nach Myrtana zu wagen.

News: Sega erkennt die Unmengen an Sonic-Spielen

Zurzeit machen Publisher und Entwickler eine Entschuldigungs- und Erkennungsphase durch – so auch der US-amerikanische Chef der Verkaufs- und Marketingabteilung bei Sega. Man habe erkannt, dass man zu viele Spiele mit dem blauen Igel Sonic auf den Markt bringt. Als Vergleich zitiert er Nintendo, die mit Maskottchen Mario strategischer Spiele entwickeln. Dies berichtete vor kurzem die Redaktion der Zeitschrift GamePro auf ihrer Internetseite.

Erics Meinung: Die früheren 2D-Sonic-Spiele haben mir weitaus mehr Spaß bereitet, als so manch Neuentwicklung mit dem Igel. Da kann ich offen und ehrlich zugeben, dass mich diese Spiele nie sonderlich gereizt haben, auch wenn ich sie (teils) sehr interessant fand. Trotzdem bleibe ich in Punkto Jump ’n’ Runs bei Nintendo, auch wenn die Mario-Entwicklung meiner Meinung nach in eine falsche Richtung geht.

News: Weiterhin kein Mario Party 9

Vor kurzem bestätigte Hudson, dass ein neuer Teil der Bomberman-Reihe für Nintendos 3DS in der Mache sei. Nachdem Wii Party vor kurzem veröffentlicht wurde, wurde auch ein Produzent bei Hudson nach dem Entwicklungsstand eines möglichen Mario Party 9 befragt. Laut der Website NintendoWiiX bestätigte er leider, dass Mario Party 9 weiterhin nicht in Planung sei und man sich erst an einen neuen Teil wagen würde, wenn man dazu umwerfende Ideen gesammelt hätte. Dies würde eventuell auf einen Mario Party-Teil auf dem 3DS hinweisen.

Erics Meinung: Ich finde es sehr schade, dass man die Mario Party-Reihe aussterben lässt. Mario Party 8 erschien 2007 und war zwar auf die Steuerung der Wii zugeschnitten, doch verfügte das Spiel über keinerlei Online-Modus. Ich wünsche mir noch vor Ableben der Wii einen weiteren Teil der Serie – mit Online-Modi und WiiSpeak-Unterstützung. Man kann mir nicht erzählen, dass die Köpfe bei Hudson nicht kreativ genug sind, um neue Ideen zu entwickeln.

Saschas Meinung: Ich bezweifele stark, dass überhaupt jemals ein neues Mario Party erscheinen wird. Das jünst erschienene Wii Party zeigt, dass Nintendo die alte Serie schon so gut wie abgeschrieben hat. Eigentlich schade, da die Miis weitaus weniger Persönlichkeit besitzen als Mario und Konsorten.

News: Bomberman bombt sich bald durch 3D

Die Internetseite der Consol Plus-Redaktion verkündigte vor kurzem, dass Entwickler Hudson ein neues Bomberman-Spiel entwickeln möchte – und zwar für den Nintendo 3DS. Ob es sich dabei um eine Neuentwicklung handelt, ist noch unklar. Es wäre ebenso möglich, dass es sich bei dem Titel um Bomberman 64 in einer neu aufgelegten Version handeln könnte. Wenn man bedenkt, dass Nintendo mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time ebenfalls einen alten Klassiker zum Start bereit halten möchte, wäre dies nicht verwunderlich.

Erics Meinung: Mir kommt es manchmal so vor, dass man den Nintendo 3DS nur mit alten Spielen füttern möchte. Die Mehrheit der angekündigten Spiele sind zwar bisher so in dieser Form noch nicht auf einer Nintendo-Konsole erhältlich gewesen, trotzdem mache ich mir ernsthaft Sorgen. Brauchen wir ein zweites Nintendo 64 in der Form eines Handhelds? Der 3DS ist mit Sicherheit zu Größerem imstande.

News: Super Street Fighter IV 3D Edition für Luschen?

Seit Ankündigung des Nintendo 3DS warten Fans von Street Fighter gespannt auf den Ableger des Franchises auf Nintendos nächstem Handheld. Wie die Website Planet DS vor kurzem verkündete, wird der Titel zwei unterschiedliche Steuerungseinheiten bieten. Zum einen sei eine anspruchsvolle Steuerung geplant und zum anderen sollen Neulinge mit vorprogrammierbaren Combos langsam aber sicher an die Serie gebunden werden.

Erics Meinung: Wo steckt denn bei einem Prügelspiel da noch der Sinn? Das Herausfinden und Auswendiglernen der Combos ist doch gerade das Spaßigste was man bei einem Prügelspiel finden kann. Sicherlich sind die Kämpfe das Kernelement des Spiels, doch diese basieren im Grunde auf Kombinationsattacken. Wenn ein Profi gegen einen Neuling mit vorprogrammierten Combos kämpft, kann das auch für den lästig werden. Wer hat schon Lust gegen jemanden zu spielen, der andauernd auf einen definierten Bereich auf dem Touchscreen drückt, nur um ein Hadoken auszuführen? Ich jedenfalls nicht.

News: Virtual Console für 3DS bestätigt

Vielen dürfte es bereits bekannt sein, doch wer diese Neuigkeit in den letzten Wochen verpasst haben sollte, darf jetzt aufatmen. Laut der Website NintendoWiiX bestätigte Nintendo auf der diesjährigen Herbstkonferenz, dass auf dem Nintendo 3DS eine Virtual Console mit zahlreichen Klassikern das Download-Angebot aufwerten wird. Bestätigt sind beispielsweise schon GameBoy- und GameBoy Color-Spiele. Einige ausgewählte Titel sollen sogar mit 3D-Effekten versehrt werden. Preise beziehungsweise Preisstufen stehen derzeit noch nicht fest.

Erics Meinung: Eine Virtual Console wäre für mich sogar schon der Kaufgrund für einen DSi gewesen. Da Nintendo den Sprung alter Klassiker auf den Handheld verpasst hat, ist dieses Gerät auch niemals in meinen Besitz gelangt. Dafür habe ich jetzt einen Kaufgrund für den 3DS mehr. So kann ich ganz problemlos ein paar alte Klassiker wie Metroid II: Return of Samus bequem nachholen. Hoffentlich werden aber noch andere Plattformen ihren Weg in das Virtual Console-Verzeichnis des 3DS finden. Technisch dürfte es wenige Probleme geben.

Prime Time: Fallout: New Vegas Unboxing

Für das lange Halloween-Wochenende haben wir uns ein paar weitere frisch aufgenommene Videos aufgehoben. Das Schlusslicht bildet ein Unboxing-Video zu Fallout: New Vegas. Eric stellt euch in kurz und ausführlich den Inhalt der Collector’s Edition vor.

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Review: Professor Layton und die ewige Diva

Die Professor Layton-Videospielserie erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Sobald ein neuer Teil der Reihe erscheint, können wir sofort davon ausgehen, dass sich dieser auch millionenfach verkaufen wird. Aus diesem Grund hat es auch nicht lange gedauert, bis die erste Videospielverfilmung in Form eines Anime ihren Weg auf die Leinwand gefunden hat.

Während der Film im Land der aufgehenden Sonne bereits Ende letzten Jahres in sehr vielen Kinos gezeigt wurde, musste man in Deutschland kürzer treten. Nur eine kleine Auswahl von Lichtspieltheatern wurde mit einer Filmrolle von Professor Layton und die ewige Diva bedacht. Zudem wurde überwiegend nur die Presse für solch ein Ereignis eingeladen. Wir hatten leider vor einigen Wochen nicht die Möglichkeit in einem Kölner Kino live mit dabei zu sein. Wie gut, dass der Film nahezu zeitgleich auf DVD und Blu-Ray erschienen ist.

Neuer Film, neues Rätsel

Der Film Professor Layton und die ewige Diva beginnt mit einer relativ unwichtigen Szene, welche den Film ähnlich nutzlos einleitet wie so mancher James Bond-Streifen. Nichtkenner der Videospiele erfahren allerdings so, worauf das Hauptaugenmerk des Franchise liegt. Das Lösen der Rätsel wird auch im ersten Kinofilm rund um den englischen Gentleman sehr groß geschrieben. Nachdem sich die Ruhe in der Londoner Innenstadt beruhigt, beginnt die eigentliche Filmhandlung. Professor Layton erfährt von seiner ehemaligen Studentin Janice Quatlane, dass diese ihre kürzlich verstorbene Freundin in Form eines kleinen Kindes gesehen habe. Diese berichtet davon, dass sie das ewige Leben erfahren habe. Sofort ist der Professor neugierig geworden, denn an der Geschichte kann seiner Meinung nach etwas nicht stimmen.

Vorhang auf!

Er schnappt sich seine Assistenten Luke und Emmy, mit welchem er sich zu Janice aufmacht, welche sich in der Zwischenzeit zu einer Opernsängerin gemausert hat. Am Opernhaus angekommen, verabschiedet sich Emmy auch direkt wieder, um weitgehend außerhalb des eigentlichen Geschehens zu ermitteln. Während Professor Layton und Luke gespannt Janices Gesangseinlage verfolgen, scheint der Rest des Publikums eher gelangweilt zu sein. Obwohl die beiden verwundert über diese Tatsache zu sein scheinen, werden wir kurz darauf über das Problem aufgeklärt. Da die beiden nicht schon weit im Vorfeld eine Karte erworben haben, sind sie erstaunt darüber, dass man allen Zuschauern das ewige Leben versprach. Der vermeintliche Bösewicht änderte in der Zwischenzeit seine Meinung und stellt der Menge Rätsel. Jene Person, die am Ende übrig bleibt und alle Rätsel mit Bravour lösen kann, soll das ewige Leben erfahren.

Detektei Layton

Mehr möchten wir an dieser Stelle zum eigentlichen Inhalt der Handlung nicht verraten, um euch die Spannung des Films nicht zu rauben. In den nachfolgenden fünfundneunzig Minuten erwartet uns eine mit Höhe- und Wendepunkten gespickte Geschichte, welche wunderbar mit der Rätsellastigkeit der Videospiele umgeht. Allerdings lassen die wenigen Rätsel kaum Freiraum zum Mitdenken. Des Weiteren werden die Knobeleien immer seltener, je weiter die Handlung des Films voranschreitet. Stattdessen wird die Detektivarbeit von Professor Layton mehr und mehr in den Vordergrund gestellt, was die Geschichte ebenfalls gut vorantreibt. Gegen Ende des Films haben sich die Macher allerdings zu sehr aus dem Fenster gelehnt, da sie sich offensichtlich an mit Action gespickten Animes orientiert haben. Das lässt Professor Layton und die ewige Diva in Anbetracht des restlichen Inhalts ein wenig künstlich wirken.

Eine Frage der Interpratation

Der Film wirft mit zunehmender Lauflänge einige Fragen auf, die glücklicherweise nahezu alle beantwortet werden. Ein paar letzte offene Fragen stellten wir uns allerdings schon, als der Abspann über die Mattscheibe lief. Die Persönlichkeit und Motive von Professor Laytons Gegenspieler werden uns zwar erklärt, allerdings harmonieren diese nicht miteinander, um zu einem schlüssigen Gesamtbild verwoben zu werden. Auch das kleine Mädchen darf mehr als Symbol interpretiert werden, als wirklich agierende Darstellerin. Unlogisch ist an dieser Stelle nur, dass die junge Dame genau dies tut. Weitere Unklarheiten, die zum größeren Verständnis der Handlung führen, möchten wir an dieser Stelle aus Spoiler-Gründen nicht verraten. Obwohl die Geschichte in Professor Laytons erstem Kinoabenteuer teilweise zu viel Raum zum Interpretieren lässt, wird sie spannend und an einigen Stellen sehr ausführlich geschildert. Wer die Videospiele mag, wird wohl auch mit dem Film zufrieden gestellt sein. Schließlich kommt es nicht oft vor, dass man die Helden seiner Videospiele in Form eines guten Anime bewundern kann.

Toller Film, umständliches Menü

Der Anime ist übrigens an vielen Stellen mit dreidimensionalen Effekten gespickt, um sich von den schönen, aber teils recht trist gezeichneten Kulissen abzuheben. Meistens stechen diese Effekte positiv hervor – nur selten hat man den Eindruck, dass die Effekte ein notwendiges Übel im Konkurrenzdruck darstellen. Der im 16:9-Format gehaltene Film kommt zumindest in der Deluxe-Edition in einem hochwertigen und schön illustrierten Pappschuber daher, welche im DVD-Regal durchaus Beachtung finden kann. Gut gefallen hat uns übrigens, dass das FSK-Logo nicht auf die Außenhülle gedruckt wurde. Die uns zur Verfügung gestellte Deluxe-Edition weist allerdings auf der Packungsrückseite einige Unklarheiten auf. So wird die Laufzeit des Films mit einhundert Minuten angegeben, obwohl der Film ganze fünf Minuten kürzer ausfällt. Auf der Rückseite der Schachtel werden uns ebenfalls eine japanische, eine deutsche und eine spanische Tonspur versprochen. Es sind zwar alle Tonspuren vorhanden, doch fällt die Menüstruktur in diesem Punkt unnötig komplex aus. Man muss sich nach Einlegen der DVD entscheiden, welche Sprache man aus den Lautsprechern des Fernsehers vernehmen möchte. Die deutschen Synchronsprecher sind übrigens gut gewählt, auch wenn sie teilweise nicht gerade zu Bestform auslaufen. Immerhin darf  auf ein Wiederhören mit den deutschen Synchronsprecher der Schauspieler Jacky Chan und Wade Williams freuen.

Irrtum oder Produktionsfehler?

Glücklicherweise kann man jederzeit – aber nur durch umständliches Aufrufen des Audiomenüs – auf die japanische Tonspur wechseln. Untertitel können ebenfalls nur in diesem Menü ausgewechselt werden – und dann auch nur in der Sprache, die man zu Beginn ausgewählt hat. Es ist somit nicht möglich, die spanische Tonspur mit deutschen Untertiteln zu erleben. Auf der Packung werden zusätzlich noch französische, englische, niederländische und italienische Untertitel versprochen. Dies trifft allerdings wohl nur auf das Bonusmaterial zu. Wäre das Fehlen einer englischen Tonspur beim Film nicht schon schlimm genug, machen sich auf der Packung weitere Fehler bezüglich der Bonus-DVD bemerkbar. Eine Laufzeit von ganzen fünfundneunzig Minuten ist in der deutschsprachigen Variante als falsch anzusehen. Nach circa vierzig Minuten haben wir bereits alles gesehen, was es zu sehen gab. Ein kurzer Blick auf die englische Menüstruktur zeigt uns, dass man anderen Sprachen noch zusätzliches Material in Form eines Minispiels oder kurzen Trailern spendiert hat. Ob dies den gravierenden Zeitunterschied wettmacht, muss jeder für sich ausmachen. Das Bonus-Material gibt jedenfalls einen guten Einblick in die Arbeit von Level-5 und jenen Firmen, die noch  an der Produktion beteiligt waren. Über Interviews bis hin zur Erstellung einer 3D-Szene sind viele nützliche Informationen enthalten.  Im Übrigen liegt der Deluxe-Edition noch ein Booklet voller Illustrationen bei, die alle wichtigen Charaktere und Artworks des Films auf hochwertig gedrucktem Papier wiedergibt. Dieses macht einen guten Eindruck und ist für Sammler eine kleine, aber feine Erweiterung des Gesamtpakets.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der DVD-Deluxe-Edition): Vorweg muss ich dazu sagen, dass ich zwar bisher immer reges Interesse an den Professor Layton-Spielen gezeigt habe, bis dato aber noch nie eines der Spiele länger als zehn Minuten gespielt habe. Meinen ersten Kontakt hatte ich gar auf der diesjährigen Gamescom in Köln, wo mir das Spielkonzept sehr gut gefallen hat. Eine Anschaffung der ersten drei DS-Spiele ist definitiv geplant, da kam der Film für mich als Appetithappen wie gerufen. Die Handlung des Animes hat mir mehrere (recht unwichtige) Parallelen zu anderen Büchern, Filmen und Serien aufgezeigt. Professor Layton und sein Assistent Luke assoziiere ich sofort mit Sherlock Holmes und Dr. Watson, was aber in Anbetracht der englischen Herkunft der vier genannten Persönlichkeiten nicht weiter verwundern sollte. Bei der Szene, wo die beiden Protagonisten am Opernhaus eintreffen, hatte ich bei der musikalischen Untermalung das Gefühl einen James Bond-Film anzuschauen. In der Mitte des Films erfährt Professor Layton einen Geistesblitz und bastelt aus diversen Utensilien einen kleinen Helikopter. Da musste ich spontan an Richard Dean Anderson alias MacGyver denken. Obwohl die Geschichte gut erzählt wird, mag ich es anders wie bei TV-Serien bei Filmen nicht, mit offenen Fragen den Fernseher abzuschalten. Der Sinn und Zweck mancher Charaktere erschließt mich mir auch Stunden des Nachdenkens nach dem Film nicht. Auch die dreidimensionalen Effekte während mancher Szene wirken auf mich stellenweise zu aufgesetzt. Obwohl die Anime-Zukunft Hand in Hand mit dieser Effektspielerei gehen wird, würde ich mir doch mal wieder einen rein gezeichneten und mich ansprechenden Anime wünschen. Trotzdem denke ich, dass jeder Fan der Videospiele auch mit dem Filmabenteuer zufrieden sein wird.

Vielen Dank an Anime Virtual für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsxemplars!

News: 3DS-Preise für Spiele bleiben konstant

Satoru Iwata, der Präsident von Nintendo gab auf einer Investorenkonferenz bekannt, dass man die Preise der 3DS-Spiele ähnlich gestalten möchte, wie bei den jetzigen DS-Spielen. Man darf also weiterhin damit rechnen, dass man dreißig bis vierzig Euro für einen neuen Titel auf den Tisch blättern möchte. Dies berichtete die Redaktion der GamePro auf ihrer Internetseite.

Erics Meinung: Diese Aussage finde ich löblich. Manche Konsolen, wie beispielsweise die PlayStation 3 leiden darunter, dass die Spiele im Vergleich zur Konkurrenz zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meistens ein paar Euro teurer sind. Besonders stark fällt dies auf, wenn ebenfalls eine PC-Version des jeweiligen Titels im Laden steht. Nintendo hat die Zeichen der Zeit erkannt und geht somit einen guten Weg – denke ich zumindest.

Prime Time: Fable III Unboxing

Eigentlich hatten wir für euch an Halloween neben dem Review auch die Vorstellung der Collector’s Edition von Castlevania: Lords of Shadow geplant. Leider konnte uns diese bisher nicht zur Verfügung gestellt werden können. Aus aktuellem Anlass stellt Eric euch dafür die Limited Collector’s Edition von Fable III auf. Wir wünschen euch viel Spaß beim Anschauen!

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News: 3D erst im nächsten Jahr bei Nintendo

Satoru Iwata gab laut der Website Planet DS vor ein paar Wochen bekannt, dass der Nintendo 3DS nicht mehr in diesem Jahr (in Japan) erscheinen wird. Bei einem Massenansturm könne man so unmöglich mit der produzierbaren Menge mithalten. Aus diesem Grund entschied man sich, den Handheld erst im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen.

Erics Meinung: Das ist echt schade, aber auch hier geht Nintendo aus wirtschaftlicher Sicht mal wieder den richtigen Weg. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Handheld dann auch kurze Zeit später auch schon bei uns erscheinen wird. Eigentlich wäre mir eine möglichst frühe Veröffentlichung am liebsten, doch im Moment überlege ich mir noch eine gebrauchte Sega Dreamcast zu zulegen, um zwei ganz bestimmte Juwelen der Videospielgeschichte nachzuholen.

Review: Castlevania: Lords of Shadow

Halloween steht vor der Tür! Schließt die Türen und Fensterläden, spitzt euren Pflock, befüllt die Weihwasserphiolen, schnappt euch eure Peitsche, steckt euch silberne Messer und ein Kruzifix an den Gürtel – es geht wieder auf Vampirjagd! Oder etwa nicht?

So manch eine Videospielserie hat es auch nicht leicht, war damals doch alles viel einfacher. In zweidimensionalen Spielwelten kämpften wir uns mit Vampirjäger Simon Belmont durch schier unzählige Horden von Untoten, bis wir schlussendlich immer mal wieder dem finstren Graf Dracula das Vampirhandwerk legten. Spiel für Spiel wehrten wir die bevorstehende Apokalypse ab, da Herr Dracula es sich zum Lebenswerk machte, immer mal wieder aufzuerstehen. Obwohl wir es so gerne wollten, hatte der Vampirfürst in der Welt der Polygone keine Chance. Legenden berichten, dass die dreidimensionalen Ableger zwar ihre Freunde gefunden hatten, doch reihenweise Fans wurden enttäuscht. Vor vielen Monden gab Konami bekannt, dass man nun einen neuen Versuch wagen wollte. Wir begaben uns auf eine alptraumhafte Reise und traten den titelgebundenen Fürsten der Finsternis entgegen.

Böse Nacht-Geschichte

Zu Beginn von Castlevania: Lords of Shadow vermuten wir noch, dass wir es mit einer fast herkömmlichen Vampirgeschichte zu tun haben. Das Spiel fängt genau so gut wie jeder andere Teil der Serie mit brachialer Action an. Ein ganzes Dorf möchte von hungrigen Werwölfen beschützt werden. Wie gut, dass wir zur Stelle sind und uns um die gefährlichen Lykaner kümmern können. Über den Protagonisten Gabriel Belmont erfahren wir zumindest anfangs nur wenig. Erst mit fortlaufender Spielzeit erfahren wir mehr über die Vergangenheit des Helden und dessen Motive. Seine Ehefrau wurde anscheinend von einem Fürsten der Schatten getötet. Der gläubige Bruderschaftsanhänger Gabriel kann sich das natürlich nicht gefallen lassen und sinnt wie jeder vermeintlich gute Ehemann nach Rache, um den Übeltäter zu finden. Auf seiner Reise durch das Fantasy-Reich in einem fiktiven Europa lernt Gabriel nur wenig neue Freunde kennen, kreuzt seinen Weg aber immer mal wieder mit Zobek, einem der drei Gründer der Bruderschaft. Die Geschichte wird uns mittels einiger Storywendungen näher gebracht. So ganz verstehen wir die undurchsichtige Handlung aber nur gegen Ende des Spiels.

Pilgerfahrt

Gabriels Reise führt uns durch die unterschiedlichsten Orte. Wir erkunden verlassene Tempel, durchstreifen verwitterte Ruinen, sorgen auf einem Friedhof für die nötige Ruhe und durchkämmen eine altertümliche Bibliothek. Schneebedeckte Bergketten, teuflisch heiße und mit Lava durchflutete Schluchten, sowie halb eingestürzte Schlösser wecken ebenfalls unsere Neugier. Die Größe der recht vielfältigen Levels variieren teils stark. So sind Abschnitte, in denen wir gegen einen der öfters riesengroßen Bossgegner kämpfen meist sehr klein und je nach Schwierigkeitsgrad schnell erledigt. Ganze Tempelkomplexe erfordern da deutlich mehr Aufmerksamkeit. Die Verknüpfungen der Levels fallen dafür leider etwas dürftig aus. Während wir uns noch gerade über einen Sieg gegen einen bezwungenen Gegner freuen und auf der Spitze eines Berges stehen, fängt das Spiel im nächsten Level bereits an einem entfernten Ort statt. Das macht zwar Sinn, um wenig Leerlauf ins Spielgeschehen zu bringen, doch erklären sollte man diese Umstände schon. Um die Ladezeiten des Spiels zu überbrücken, wird uns vor jedem Level nur ein aufgeschlagenes Buch mit einer kurzen Zusammenfassung geliefert, welche uns sogar vorgelesen wird. Das ist zwar aufgrund des sehr guten Synchronsprechers atmosphärisch, doch von Indiana Jones inspirierten Szenen, wo man Gabriel zum nächsten Zielort wandern sieht, sind nur anfangs vorhanden. Je weiter wir in die Spielwelt vordringen, desto seltener werden wir mit solchen Szenen konfrontiert. Schade!

Heiteres Rätselraten

Untypisch für die Serie waren bisher knackige Rätseleinlagen, nicht so in Castlevania: Lords of Shadow. In fast jedem der größeren Levels stoßen wir auf mindestens ein nicht so leicht zu lösendes Rätsel. So müssen wir ähnlich wie in so manchem Ableger der The Legend of Zelda-Reihe mehrere Spiegel so verschieben, dass wir anschließend einen gebündelten Lichtstrahl auf das gewünschte Zielobjekt werfen können. Während diese Rätsel noch recht einfach zu durchschauen ist, erwarten uns besonders gegen Ende des Spiels intelligente und schwer zu knackende Kopfnüsse, die nur durch heiteres Rätselraten beziehungsweise durchdachtem Nachdenken zu lösen sind. Die gebotene Rätselkost ist in unseren Augen eine willkommene Abwechslung, um vom harten Vampirjägeralltag abzulenken. Wenn uns die teils deftigen Rätsel zu schwierig ausfallen sollten, haben wir auch die Möglichkeit eine vom Spiel vorgegebene Hilfestellung anzunehmen. Sollten wir diesen Rat nicht ablehnen wollen, dürfen wir aber nicht mehr mit Erfahrungspunkten rechnen, die wir für das eigenständige Lösen der Aufgabe erhalten würden. Wenn wir aber auch dann nicht hinter des Rätsels Lösung kommen sollten, sind wir aufgeschmissen und dann hilft nur noch nerviges Ausprobieren. Nur wenige Rätsel sind optional zu lösen – wir kommen also nicht drum herum, auch nicht um die zahlreichen Schalterrätsel, die durchweg im Spiel zu finden sind.

Klettereinlagen und Forschungsdrang

Bei der Erkundung der sehr gradlinigen Levels müssen wir uns wie Altair in Assassin’s Creed genau in der Spielwelt umschauen und mit der Spielumgebung interagieren. So innovativ wie im Meuchelmörderspiel ist die Einbindung der selten variablen Umgebung allerdings nicht. In viele Abgründe können wir Gabriel nicht einfach so springen lassen, weil es das Spiel nicht vorsieht. Unsichtbare Hindernisse scheinen wieder in Mode zu kommen, wie wir seit Arcania: Gothic 4 wissen. Diverse Punkte, mit denen wir interagieren können, werden vor der Benutzung farblich hervorgehoben. So fällt die Orientierung zwar leichter, doch einen wirklichen Forscherdrang weckt dies nicht in uns. Immerhin kommt es hin und wieder vor, dass eine Hervorhebung beim Herumkraxeln abbricht. Somit sind auch schnelle Reflexe gefordert, um schnell an einer anderen Erhöhnung sicheren Halt zu finden. Wer die Augen immer offen hält, wird dafür viele kleine Geheimnisse aufdecken. Oft findet man versteckt hinter einem toten Winkel der Kamera einen gefallenen Ordensbruder, der entweder nützliche Informationen in Form einer Schriftrolle oder einen Kristall bei sich hält. Fünf dieser Gegenstände erweitern entweder unsere Lebens- oder eine der beiden Magieleisten. Diese zu erweitern ist auch bitter nötig, denn nicht nur einige der kurzweiligen Klettereinlagen haben es in sich, auch die Gegner werden von Zeit zu Zeit deutlich anspruchsvoller.

Combos like a Beat ’em Up


In jedem Teil der Spielwelt müssen wir damit rechnen, von diesen bösartigen Kreaturen angegriffen zu werden. Oftmals hält uns das Spiel mit kleineren Gegnerhorden auf, bevor wir in einen noch unerforschten Teil des Levels vordringen können. Die Kämpfe werden mit einer gewissen Portion Brutalität in Szene gesetzt. Während das Schwingen mit der Kette des Kampfkreuzes noch die harmlose Form der Gewalt ist, machen einige Exekutionsvarianten deutlich mehr her. So können niedere Vampire sobald sie von uns betäubt wurden mit der Kette herangezogen werden und in Form eines Quick Time Event getötet werden. Gabriel pfählt dabei mittels Kampfkreuz den Vampir mitten ins Herz, dass das schwarze Blut nur so spritzt. Vermutlich hat Konami aufgrund Befürchtung einer USK 18-Plakette im Vorfeld am Spiel geschnitten, anders ist diese Farbdifferenz nicht zu erklären. Auch wenn es das Spiel dadurch einen noch dunkleren Hauch verpasst bekommen hat, wirkt schwarzes Blut oftmals deplatziert. Obwohl die Kämpfe gut umgesetzt sind, fällt die Steuerung sehr überladen aus. Früher hat es gereicht, wenn man sich mit dem Steuerkreuz bewegt und mit einem Knopf den Angriff ausführt. Nun müssen wir auf Knopfdruck ausweichen, angreifende Bestien abwehren und zwei verschiedene Angriffsformen verwenden. Schwache und schnelle Angriffe treffen meistens mehrere heranstürmende Gegner, richten dafür aber weniger Schadenspunkte an. Langsame und starke Angriffe richten deutlich mehr Schaden an, treffen oftmals aber nur einen einzigen Gegner. Eine gute Kombination aus allen Angriffsformen ist gefragt, um in der Welt von Castlevania: Lords of Shadow zu bestehen. Wir erhalten im Übrigen für jeden getöteten Gegner Erfahrungspunkte, welche wir in den Ausbau unserer Fähigkeiten stecken können. Es gibt in diesem Spiel deutlich mehr Angriffskombinationsketten, wie man es sonst nur von herkömmlichen Beat ’em Ups kennt.

Rudis Hundeshow

Quälen wir größere Gegner wie Riesenspinnen, Warzenschweine oder Warge lange genug mit heftigen Angriffen, dürfen wir sie in einem kurzen Zeitfenster während der Betäubungsphase zähmen. Bis es dazu kommt, können teilweise Minuten vergehen, da auch noch andere Gegner auf dem Schlachtfeld mitmischen wollen. Haben wir es uns auf dem Rücken des Gegners bequem gemacht, dürfen wir kleinere Gegner niederwalzen oder mit der Spielwelt interagieren. So rammen wir mit einem Warzenschwein verschlossene Tore ein und Riesenspinnen weben einen schmalen Weg über einen Abgrund, der anschließend balanciert überquert werden möchte. Die Reiteinlagen haben den Vorteil, da so schnell noch ein paar zusätzliche Erfahrungspunkte gesammelt werden können ohne Gefahr zu laufen, ein frühes Ableben im Kampf gegen teils sehr starke Gegner zu erfahren. Schade ist aber, dass es kein flugfähiges Getier in das Spiel geschafft hat, welches man frei kontrollieren könnte. Ein ganzer Spielabschnitt, bei welchem man zum Beispiel gegen Riesenfledermäuse hätte kämpfen können fehlt unserer Meinung nach. So hätten auch noch geheimere Objektverstecke ihren Weg ins Spiel geschafft. Trotzdem lockern auch diese Einlagen den Spielfluss positiv auf.

Licht und Schatten

In den tiefgründigen Spielabschnitten erhalten wir gelegentlich immer mal wieder einen neuen Gegenstand, mit dem wir unsere Fähigkeiten verbessern können. Da wäre zu aller erst die Kontrolle über Licht und Schatten zu nennen. Wenn wir unsere Lichtmagie aktivieren, erhalten wir für jeden Treffer beim Gegner etwas Lebensenergie zurück, sofern wir angeschlagen sind. Ist unsere Schattenmagie aktiv, verursachen wir größeren Schaden. Doch Vorsicht! Die Magiereserven sind bis auf eine Ausnahme nicht unerschöpflich. Um unsere Magieleisten für Licht und Schatten wieder aufzufüllen, müssen wir entweder umständlich eine Magiequelle im jeweiligen Level aufspüren, oder wir führen so lange Kombinationsangriffe gegen unsere Feinde aus, bis sie freiwillig aufnehmbare Magiepunkte fallen lassen. Dabei dürfen wir uns aber kein einziges Mal von den Feinden berühren lassen. Dann verlieren wir den Kombinationsbonus und müssen uns diesen neu erarbeiten. In manchen Kämpfen ist der Einsatz von Magie sogar unerlässlich, damit wir uns aus magischen Fallen befreien oder den Gegnern überhaupt erst Schaden zu fügen können. Es dauert zwar einige Zeit, bis wir uns an das etwas umständliche System gewöhnt haben, doch danach überzeugt es uns auf ganzer Linie. Andere Gegenstände ermöglichen es uns schneller zu laufen, um so breitere Abgründe zu passieren. Durch den Einsatz von Schattenmagie ist es so auch möglich, brüchige Wände einzurennen. Im späteren Spielverlauf erhalten wir auch die Möglichkeit, einen Doppelsprung auszuführen. So erreichen wir auch die letzten Winkel der Spielwelt. Übrigens können wir in jeden einzelnen Level zurückkehren, da wir oft auf kleinere Gebiete stoßen, die erst mit später gefundener Ausrüstung erschlossen werden können.

Riesig, kolossal, titanenhaft

Anleihen an die God of War-Reihe findet man ebenfalls bei mindestens drei der groß aufgezogenen Bosskämpfe. Ähnlich wie mit Kratos klettern wir auf Titanen herum, um sie an empfindlichen Stellen mit unserem Kampfkreuz zu besiegen. Dabei müssen wir aufpassen, dass wir uns fest an sie klammern, sobald die Titanen anfangen zu zappeln. Um uns los zu werden, versuchen sie ebenfalls andere Möglichkeiten. So machen wir beispielsweise auch mit ihren Händen Bekanntschaft, wenn wir nicht rechtzeitig ausweichen. Fallen wir herunter, nehmen wir nicht nur unnötigen Schaden, sondern müssen die Klettertour meist ganz von vorne beginnen. Dafür sind die Verbindungen zwischen den einzelnen Schwachpunkten gut gelöst. Wir hangeln uns an (leider nur) markierten und vom Spiel vorgegebenen Stellen entlang und arbeiten uns so über den Torso bis zum Kopf des Gegners vor, wo dieser dann schon bald mit dem Titanenjenseits Freundschaft schließen darf. Selbstverständlich kämpfen wir in Castlevania: Lords of Shadow nicht nur gegen Titanen. Diese passen unserer Meinung nach sowieso nicht so recht in das Castlevania-Universum und verscheuchten nachhaltig ein wenig das düstere Vampir-Setting, wie wir während unserer Testphase bemerkten.

Tanz der Teufel

So machen wir mitunter auch mit dem Anführer der Werwölfe, einem bestialischen Koch, einer zickigen Vampirgöre, einer zu groß gewachsenen Krähe oder einem Leichenbestatter Bekanntschaft. Jede dieser teuflischen Kreaturen ist auf einem fast völlig unterschiedlichen Weg zu besiegen. Leider reicht es oft, dem Feind einfach nur Schaden zu zufügen. Nur selten müssen wir währenddessen mit der Umwelt interagieren. Oft kommt es auch vor, dass sich unsere Gegner einen toten Feind schnappen, einige Nährstoffe zu sich nehmen und sich so selbst heilen. Das ist zwar nervig, aber mit der richtigen Taktik sind auch diese Kämpfe in kurzer Zeit nach ein paar Anläufen geschafft. Hier hilft vor allem die Monsterliste im übersichtlichen und schön gestalteten Menü weiter. Während kleinere Gegner mindestens einmal besiegt werden müssen um eine Übersicht zu den Schwachpunkten zu erhalten, können diese bei Bossgegnern sofort einsehen. So können wir direkt effektive Gegenstände einsetzten. Beispielsweise Wurfmesser, Weihwasserphiolen, Dunkelkristalle und Feen. Während die kleinen Feen Gegner nur verwirren, rufen Dunkelkristalle einen mächtigen Dämon hervor. Am Ende eines der spektakulären Kämpfe heißt es aber leider oft nur, im richtigen Moment die richtige Taste in Form eines Quick Time Events zu drücken. Teilweise verliert man so binnen weniger Sekunden den kompletten Kampf, nur weil man aus Versehen zu früh auf die geforderte Taste gedrückt zu haben. Das ist zwar herausfordernd, lässt aber relativ schnell Frustmomente aufkommen. Immerhin ist man beim nächsten Versuch so vorgewarnt. Aber auch bei den restlichen Bossgegnern fällt auf: Mit Vampiren bekommen wir es relativ selten zu tun. Wir können nicht ergründen, warum Konami auf Gedeih und Verderb auf die sympathischen Blutsauger verzichten möchte.

Theater des Grauens

Der Stil des Spiels ist gut gewählt. Größtenteils erwarten uns düster gestaltete Abschnitte, die mit atmosphärisch gut klingenden Stücken unterlegt werden. Ohrwürmer wie man sie aus früheren Serienteilen her kennt, fehlen allerdings vollständig. Das finden wir sehr schade, da der Soundtrack immer einen angenehmen Nebeneffekt bei der Vampirjagd hatte. Aber Vampire fehlen in Castlevania: Lords of Shadow sowieso an vielen Stellen, warum dann auch einen besonderen Soundtrack komponieren. Dafür hat uns die wirklich sehr, sehr gute Synchronisation gefallen. Während Robert Carlyle Gabriel Belmont eine angenehme Stimme verpasst, freuen sich Star Trek-Fans über die Mitwirkung von Sir Patrick Stewart, der Ordensgründer Zobek spricht. Am neuen Teil der Castlevania-Reihe kann man im Grunde nur wenig aussetzen. Es wird sehr viel Abwechslung geboten. Sei es nun das Erkunden der facettenreichen Levels, dem Bekämpfen der kolossalen Bossgegner oder das Aufspüren geheimer Gegenstände. Selbst nachdem der Abspann mit einem wirklich tollen Cliffhanger über die Mattscheibe gelaufen ist, hat man noch alle Zeit der Welt auch die letzte Ecke der Spielwelt aufzudecken. Für angehende Vampirjäger gibt es immer etwas zu tun. Leider sind alle diese Punkte keine Neuentwicklungen. Jedes Spielelement gab es irgendwo schon mal in einem anderen Spiel zusehen. Grundsätzlich muss dies nichts Schlimmes bedeuten, gehen viele Entwickler doch lieber mit der Motivation „Besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht“ an ein neues Projekt. Nur wenige Spielelemente wie das Kampfkreuz inklusive Kettenpeitsche und den herkömmlichen Utensilien wie Weihwasserphiolen und Co. erinnern noch an die gute alte Zeit. Man hat es nicht wirklich geschafft, einen eigenständigen Castlevania-Ableger in der dritten Dimension zu etablieren. Dafür bedient sich das Spiel zu sehr an anderen (guten) Spielen. Fans werden das Spiel mögen, doch weiterhin die 2D-Teile anhimmeln. Vielleicht klappt es ja irgendwann einmal mit dem nächsten 3D-Versuch.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Xbox 360-Fassung): Anfangs war ich vom Spiel sehr enttäuscht. Ich dachte wirklich, dass man aufgrund der vorliegenden Technik endlich mal ein Spiel inklusive gut erzählter Handlung im Castlevania-Universum bekommen wird. Fehlanzeige! Stattdessen bekomme ich die gleiche, aber gute Brachialaction spendiert, wie in jedem anderen Teil der Reihe. Versteht mich bitte nicht falsch, ich hatte in den darauf folgenden Spielstunden deutlich Spaß am Titel. Vor allem die gut inszenierten Kämpfe haben mir gefallen. Auch Optik und Synchronsprecher haben mir sehr gut gefallen, aber ein Castlevania braucht in meinen Augen zwei unabkömmliche Dinge. Erstens einen guten Soundtrack! Wenn ich durch die Spielwelt marschiere und das Ziel vor Augen habe, die Fürsten der Schatten zu vernichten, brauche ich dafür einfach eine gelungene und von mir aus auch wiederholende Ohrwurmmusik in meinen Ohren. Auch wenn die Erkundung der Spielwelt mit den atmosphärischen Klängen funktioniert, fühlte ich mich auch schon bei Metroid: Other M aufgrund dessen relativ schnell gelangweilt. Zweitens fehlt es dem Spiel an Vampiren, denn mal ehrlich. Die Waffe des Helden heißt Vampirtöter, aber ich will doch nicht die kleinen, niederen Vampire töten. Wo ist Dracula? Ich habe ihn in diesem Spiel schmerzlich vermisst. Muss ich mir jetzt Sorgen machen, dass Konami Castlevania in ein komplettes Fantasy-Spiel ummodellieren will? Muss ich jetzt nach Rumänien fahren, wenn ich auf Vampire treffen möchte? Castlevania: Lords of Shadow ist ein gutes Spiel, das kann ich nicht bezweifeln. Doch in Zukunft wünsche ich mir wieder richtig gute 2D-Ableger wie Castlevania: Rondo of Blood. Da weiß ich auch, dass Konami wieder richtig gute Arbeit leisten wird.

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Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Prime Time: Fable III (Pre-Order-Pack) Unboxing

Für das lange Halloween-Wochenende haben wir uns mal wieder nicht lumpen lassen und haben ein paar weitere Videos aufgenommen. Wer Fable III bereits zu Hause stehen hat, ist nicht unbedingt in den Genuss des Pre-Order-Packs gelangt. Dieses möchte Eric euch heute kurz und knapp vorstellen.

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News: Fable-Trilogie ist nun doch keine Trilogie mehr

Die GameStar berichtet auf ihrer Homepage, dass Fable III laut Aussagen von Peter Molyneux nun doch nicht als Trilogie geplant gewesen sei. Der gute Herr denkt schon an weitere Teile der Reihe. Ob dies dem Gameplay des dritten Teils zuschaden kommt, ist noch nicht bekannt, da der Titel erst in Kürze erscheinen wird.

Erics Meinung:So schnell ändern sich Aussagen. Es wäre auch wohl nicht in seinem Interesse gewesen, die Serie mit dem dritten Teil als Trilogie abzuschließen. Es gilt wohl weiterhin, dass man die Kuh melken sollte, solange sie noch Milch gibt. Ich hoffe aber, dass sich das Gameplay im dritten Teil etabliert und nicht als ausbaufähig eingestuft wird.

Saschas Meinung: Ich finde es gar nicht mal so schlecht, dass Fable nun doch fortgesetzt wird. Fable III ist ein eindeutiges Beispiel dafür, dass Lionhead noch längst nicht am Ende ist. Wäre doch gelacht, wenn ein Peter Molyneux das nicht sogar noch übertreffen könnte. Ich denke das er noch genug Ideen hat, welche die Fable-Welt nicht so schnell langweilig werden lassen.

News: The Last Story verschiebt sich auf 2011

Laut der Website Nintendo WiiX wird sich das kommende Wii-Rollenspiel The Last Story innerhalb Japans nochmals verschieben. Eigentlich war es für Ende 2010 geplant gewesen. Nun erscheint der Titel erst Anfang 2011.

Erics Meinung: Uns Europäer dürfte diese Information praktisch nicht interessieren. In diesem Jahr wäre der Titel sicherlich nicht bei uns erschienen. Für Japaner ist dies aber sicherlich eine traurige Nachricht, schließlich gibt es auch dort nur wenige Rollenspiele auf der Wii. Ich freue mich trotzdem, denn der Titel scheint in meinen Augen viel versprechend zu sein und wird hoffentlich dann endlich 2011 auch bei uns in die Läden kommen.

News: The Last Story feat. Back to the Roots

Laut der Website NintendoWiiX ist Hironobu Sakaguchi weiterhin stolz auf sein aktuelles Projekt, dem Rollenspiel The Last Story für die Wii. Er sei zurück zu den Wurzeln gegangen, um ein unvergessliches Spielerlebnis liefern zu können. Auch wenn ihm dieser Prozess zehn wertvolle Jahre seines Lebens gekostet hat, scheint er sehr glücklich mit dem Ergebnis zu sein.

Erics Meinung: In der Vergangenheit habe ich oft gelernt, dass man sich im Vorfeld auf ein Spiel nicht zu viel freuen sollte. Hersteller machen falsche Versprechungen (Peter Molyneux), manche Spielserien werden ummodelliert um erfolgreicher zu sein (Final Fantasy XIII, Arcania: Gothic 4) und so mancher Titel wird mit herunterladbaren Zusatzinhalten zerstört (Mafia II). Aber wenn mir ein Entwickler sagt, dass er glücklich mit seinem Projekt ist, weil er mit dem kommenden Titel zurück zu den Wurzeln gehen wird, dann kann dieses Vorhaben nur gelingen. Denn was einmal gut gegangen ist, funktioniert wieder. Auch wenn es vielleicht die gleiche Videospielerfahrung sein wird, wie es vor mehr als zehn Jahren der Fall war.

News: Before Crisis auf dem 3DS?

Laut der Website Planet DS denkt der Entwickler von Before Crisis: Final Fantasy VII über ein Remake nach. Dieser Titel erschien ursprünglich nur für japanische Mobiltelefone. Eine offizielle Ankündigung der Vorgeschichte von Final Fantasy VII steht weiterhin aus.

Erics Meinung: Das Spiel würde mich schon interessieren, wenn es auch gut umgesetzt wird. Leider gefällt mir sogar Final Fantasy VII nur mittelmäßig und bevorzuge eher andere Teile der Reihe. Trotzdem würde ich mich über eine Neuauflage von Final Fantasy VII noch mehr freuen, als auf eine unangekündigte Vorgeschichte zu warten.

Saschas Meinung: Ich würde mich freuen wenn Before Crisis auf den 3DS portiert wird, denn dann wäre die FF VII-Compilation auch hierzulande vollständig. Jetzt heißt es Daumen drücken!

News: Final Fantasy XIII war ein Versuchskaninchen

Die Entwickler von Final Fantasy XIII geben zu, dass sie die Bedenken der Spieler (vor allem derer aus Europa und den USA) nicht mehr berücksichtigen konnten. Die Entwicklung des Spiels sei zu weit vorangeschritten gewesen, als das man noch größere Änderungen in der Spielwelt hätte vornehmen können. Trotzdem habe man viele Spieler den Titel noch vor Veröffentlichung testen lassen um zu erfahren, wie die westliche Welt über Final Fantasy XIII denkt. So schreibt es die Redaktion der Zeitschrift Buffed auf ihrer Internetseite.

Erics Meinung: Meiner Meinung nach hätte man an dem Spielprinzip von Final Fantasy nichts verändern müssen. Ich habe den dreizehnten Teil zwar durchgespielt, doch war ich nicht von diesem überzeugt. Die Spielwelt viel (fast) ausschließlich gradlinig aus und neben dem Untersuchen der Gebiete und den häufigen Kämpfen gegen (teils viel zu) übermächtige Gegner gab es einfach nichts zu tun. Final Fantasy XIII ist aus diesem Grund der schlechteste Teil der Serie, den ich je gespielt habe – und bis auf Teil XI und XIV habe ich jeden Teil (komplett) gespielt.

News: Two Worlds II verschiebt sich erneut

Eigentlich sollte das Spiel in diesen Tagen im Laden stehen, doch das kommende Rollenspiel Two Worlds II verschiebt sich um ein paar Wochen. Der Titel habe zwar bereits Goldstatus erreicht, wie uns der Publisher per E-Mail mitteilte und wäre im geringen Maße auch bereits zur Auslieferung vorrätig. Allerdings möchte man das Spiel in ganz Europa einheitlich veröffentlichen. Der Titel erscheint nun am neunten November 2010.

Erics Meinung: Ein cleverer Schachzug! Habe ich doch vor einigen Wochen noch bemängelt, dass eine Verschiebung von September auf Oktober diesen Jahres schlecht wäre, weil das Spiel so in Konkurrenz zu Arcania: Gothic 4 und Konsorten stand, ist der neue Termin nicht nur aus Publishersicht sinnvoll. Die Entwickler hätten reintheoretisch noch Zeit für einen ersten Patch, der zum Release sinnvolle Verbesserungen einführen könnte.

News: Arcania wird fortgesetzt

Arcania: Gothic 4 stand kaum in den Händlerregalen, da kündigt Jowood auch schon die ersten Add-Ons für das Rollenspiel an. Neben dieser auf Gamers Global veröffentlichten Nachricht, gab Jowood bekannt, dass bereits zwei Tage nach Veröffentlichung über 28.000 Personen das Spiel online aktiviert haben. Die Erstauslieferungsmenge betrug im Übrigen um etwas weniger als das Achtfache. Jowood spricht angeblich von einem Verkaufserfolg.

Erics Meinung: Nach Aussagen von Jowood wurden 200.000 Kopien an die Händler ausgeliefert. Wenn man bedenkt, dass viele Händler das Spiel bereits vor dem Wochenende angeboten hatten und nach den ersten zwei (offiziellen!) Tagen nur ein Achtel online aktiviert war, kann man da wohl kaum von einem Erfolg sprechen. Ich glaube auch kaum, dass sich der Titel beim aktuellen Preis zu diesem entwickeln wird.

News: Arcania ist nun auch seitens Publisher kein Gothic

Arcania: Gothic 4 ist seit letzter Woche im Handel, doch laut der Internetseite Gamers Global fallen die Bewertungen des Spiels mehr als dürftig aus. Wir können dies aus unserer Sicht leider nur bestätigen. Franz Rossler von Jowood erklärt, dass dies vermutlich an der einfachen Gestaltung des Spiels liegen würde. Man wollte das Spiel international attraktiver machen. Gothic-Fans würden vom Spiel sicherlich enttäuscht sein.

Erics Meinung: Schade nur, dass dieses offizielle Statement ein paar Tage zu spät für den einen oder anderen Käufer kam. Sicherlich gab es schon vorab einen großen Tumult in den endlosen Weiten des Internets über den neuesten Ableger der Gothic-Reihe. Auch wenn es aus wirtschaftlicher Sicht für Jowood Sinn gemacht hat, hat man so vielleicht den einen oder anderen Käufer endgültig vergrault. Trotzdem bleibt Arcania: Gothic 4 für mich ein mittelmäßiges Rollenspiel.

News: Kostenlose Spielzeit für Final Fantasy XIV

Anscheinend hat das neue Online-Rollenspiel Final Fantasy XIV laut der Redaktion der Zeitschrift Buffed herbe Kritik seitens der Community einstecken müssen. Aus diesem Grund hat Square Enix beschlossen allen Spielern, die sich bis zum 25. Oktober anmelden dreißig zusätzliche Spieltage zu schenken. Da jeder Spieler sowieso schon über dreißig kostenlose Spieltage verfügt, macht das in der Summe sechzig Tage, die nicht mit Kosten beglichen werden müssen.

Erics Meinung: Ein feiner Zug von Square Enix. Allerdings lockt mich dieses Angebot auch weiterhin nicht in die Spielwelt Eorzea. Die Gebühren des kostenpflichtigen Spiels sind mir deutlich zu hoch – sollte man am Bezahlungsmodell ordentlich feilen, darf mich Square Enix gerne weiterhin auf das Spiel aufmerksam machen.

Saschas Meinung: Finde ich gut von Square Enix. Final Fantasy XIV soll ja wirklich einige herbe Fehler haben und so kann man diese in dem Zeitraum noch beseitigen. Totzdem muss ich Eric zustimmen, die Gebühren für Final Fantasy XIV sind viel zu hoch und angesichts des anhaltenden Erfolges von World of Warcraft wird Final Fantasy XIV vielleicht nicht sehr viele Anhänger finden.

News: Castlevania: Lords of Shadow-Nachfolger in Sicht?

Oscar Araujo, Komponist des Soundtracks von Castlevania: Lords of Shadow, sagte laut der Redaktion der Zeitschrift GamePro in einem Interview, dass Konami derzeit schon an einem Nachfolger werkelt. Dieser soll seinen Aussagen zufolge noch besser und spektakulärer werden. Ob der gute Herr aus dem Nähkästchen plaudert oder tatsächliche Fakten preisgibt, ist nicht bekannt. Offiziell hat Konami diese Aussage noch nicht bestätigt oder dementiert.

Erics Meinung: Derzeit teste ich Castlevania: Lords of Shadow auf Herz und Nieren. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich der zweite Teil im Gegensatz zu diesem Spiel schlagen wird. Vorweg möchte ich nur sagen, dass ich doch recht angetan von Castlevania: Lords of Shadow bin.

News: Es lebe das Auenland!

Während wir gestern darüber berichteten, dass das Free-To-Play-Online-Rollenspiel Der Herr der Ringe Online in den Vereinigten Staaten bereits ein voller Erfolg ist, stand ein offizieller Veröffentlichungstermin für Europa noch aus. Daran hat sich auch über Nacht nichts geändert, aber Geschäftsführer David Solari (Codemasters) gab den Grund dafür an, warum sich die Einführung in Europa verzögert. Es soll vertragliche Probleme gegeben haben, die mittlerweile aber allesamt gelöst sein sollen. Man möchte das Spiel so schnell wie möglich in Europa ebenfalls (mit den bekannten Einschränkungen) kostenlos anbieten. Dies berichtet zumindest die Redaktion der Zeitschrift Buffed auf ihrer Homepage.

Erics Meinung: Es ist im Grunde wirklich schade, dass man wegen vertraglichen Differenzen das kostenlose Angebot eines Titels verschieben muss. Allerdings hat sich meine Meinung seit gestern noch nicht verändert. Ich stehe den Veränderungen weiterhin skeptisch gegenüber.

News: Mehr Hobbits braucht das Land!

Wie die Redaktion des Buffed-Magazins vor ein paar Tagen auf ihrer Homepage verkündet hat, ist die Anzahl der Spieler in Der Herr der Ringe Online nach der Umwandlung in ein Free-To-Play-Online-Rollenspiel um eine Million Spieler gestiegen. Inzwischen dürfte diese Zahl schon veraltet sein und weitere einhunderttausend Mittelerde-Bewohner wandern auf den Spuren von Aragorn und Co. Für Codemasters und Turbine auf jeden Fall ein Gewinn, da nach eigenen Aussagen mehr als 50% der neuen Spieler den Item-Shop mindestens einmal genutzt haben. Ein Veröffentlichungstermin für Europa steht noch aus.

Erics Meinung: Es war abzusehen, dass aufgrund des kostenlosen Angebots viele neue Spieler ihren Weg ins virtuelle Mittelerde finden. Allerdings bleibt abzuwarten, wie lange diese Personen auch Lust darauf haben, kostenpflichtige Inhalte dazu zukaufen. Obwohl ich es Codemasters und vor allem den tollen Entwicklern bei Turbine nicht wünschen möchte – es sollen alle Möchtegern-Grinder abspringen und nur jene Leute übrig bleiben, die Freude am Zusammenspielen haben und dafür auch die nötigen Inhalte einkaufen.

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Umfrage: Die Zukunft von Gameplay Gamers

Gameplay Gamers hat sich in den letzten Wochen verändert – doch ohne eure Hilfe können wir nicht wissen, ob euch die Veränderungen auch gut gefallen haben. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr kurz an der untenstehenden Abstimmung teilnehmen könntet. Wenn ihr noch andere Verbesserungsvorschläge habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen kurzen Kommentar dazu abgeben könntet. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Prime Time: Herr Ober, mein Bier ist leer!

Diese Woche möchten wir die Videos der Prime Time-Sektion mit einem kleinen Dankeschön an zwei wunderbare Online-Publikationen ausklingen lassen. Als NMag-Beauftragter und leidenschaftlicher Fan war Eric am Gamescom-Samstag mit der Community von Wiitower und Rawiioli zu Gast im Wirtshaus Löwenbräu in Köln. Wir möchten euch nun eine kleine, aber feine Impression des gemütlichen Abends vorstellen.

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