Prime Time: Warten auf das Skyward Sword

Nachdem wir gestern bereits die Warteschlange beim Stand von Star Wars: The Old Republic gezeigt haben, möchten wir euch heute ein ähnliches, vermutlich schlimmeres Phänomen zeigen. Die Rede ist von The Legend of Zelda: Skyward Sword – bei diesem Spiel ist die Länge der Schlange zwar in etwa die Selbe, doch die Anspielstationen sind rar gesät. Was sich Nintendo bei dieser kleinen Menge dachte, ist uns schleierhaft. Doch genug der vielen Worte. Vorhang auf für die Warteschlange am Nintendo-Stand!

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Review: Arcania: Gothic 4

Wenige Wochen bevor das sehnsüchtig erwartete Rollenspiel Arcania: Gothic 4 seinen Weg in die Händlerregale fand, veröffentlichten Publisher Jowood und Entwickler Spellbound eine Demoversion des Spiels. Diese spaltete die Gemüter. Während nur wenige Gothic-Fans die Veränderungen guthießen, erntete das Spiel vor allem unter Rollenspielneulingen Lob.

Wer hofft, in Arcania: Gothic 4 erneut in die Rolle des einstmals namenlosen Helden zu schlüpfen, wird enttäuscht. Anstatt den in Gothic 3: Götterdämmerung frisch gekrönten König Rhobar III zu steuern, befehligen wir im neuesten Teil der Reihe einen gänzlich neuen Helden. Schafe hütend weiß er noch nichts von seinem bevorstehenden Schicksal, als Freundin Ivy ihm ausrichtet, er möge doch bitte bei ihrem Vater Gromar vorstehen. Der Mann ist sichtlich aufgebracht und möchte nicht, dass unser Held zu viel Zeit mit seiner Tochter verbringen soll. In diesem Moment gesteht der Namenlose, dass er Ivy heiraten möchte. Es kommt, wie es kommen musste. Gromar schickt den Helden quer über die Insel, lässt ihn drei Aufgaben bestehen, die geschickt miteinander kombiniert sind. Es möchten Molerats ins virtuelle Nirwana verbannt, wildlebende Hirsche erlegt, Pilze gesammelt und Gothic-Urgestein Diego von der kleinen Startinsel Feshyr vertrieben werden.

Rachefeldzug

Als wir erfahren, dass unsere Geliebte Nachwuchs erwartet, nimmt das Familiendrama seinen Lauf mit ungeahnten Wendungen. Bevor Ivy nicht mehr in der körperlichen Verfassung sei, möchte sie noch einmal ein Abenteuer erleben. Am besten noch auf der Nachbarinsel Argaan, wo derzeit der Krieg zwischen Setariffern und den Streitkräften Myrtanas stattfindet. Um unsere zukünftig Anvertraute nicht zu enttäuschen, verabreden wir uns mit Diego, der uns für einen kleinen Gefallen mit nach Argaan nehmen möchte. Wir sollen doch bitte ein Päckchen voller Kräuter zur Hexe Lyrca im benachbarten Dunkelwald liefern. Der Botengang endet anders als erwartet. Nicht nur, dass die ältere Dame behauptet, wir seien nicht auf Feshyr geboren, sie versetzt uns außerdem in einen Traum. Einen Augenblick später wachen wir in einer dunklen Höhle auf, die es zu erforschen gilt. Wenige Minuten später und ein paar Ausgeburten der Hölle weniger stürzt vor unseren Augen eine Höhlenwand ein und gibt den Blick auf das nun brennende Dorf preis. Der Held muss mit ansehen, wie die Dorfbewohner von der Übermacht der myrtanischen Paladine abgeschlachtet werden. Der Held trauert um seine Liebsten und Freund Diego nimmt sich des jungen Burschen an, doch dieser hat nur Gedanken an Rache. Er will König Rhobar III für dessen Taten verantwortlich machen und seinen Blutdurst stillen.

Inselfieber

Nach der kurzen und recht angenehmen Einarbeitungsphase auf Feshyr, landen wir einen weiteren Augenblick später auf Argaan. Diego vertröstet uns damit, dass wir einen alten Tempel aufspüren sollen. Dort soll sich ein geweihter Amboss befinden, welcher es dem König ermöglichen wird, eine mächtige Waffe zu fertigen. So würden wir an der nötigen Erfahrung gewinnen und würden unserem Feind zugleich einen auswichen. Während Diego mit seinem Boot weiter zur Stadt Stewark segelt, sollen wir uns im Gasthaus „Zur gespalteten Jungfrau“ nach Informationen umhören. Dort erfahren wir auch schon das Problem der Gemeinde – sie ist vom Rest der Außenwelt abgeschnitten. Der einzige Weg führt über eine Brücke, doch diese wird von Banditen belagert. Es folgen weitere spielwichtige Aufgaben, die fast allesamt erfüllt werden möchten, denn Nebenaufgaben sind rar gesät. Einen alternativen Weg über die Brücke finden wir nicht. Der Held kann nicht schwimmen und Versuche über die Gebirgskette zu entkommen schlagen fehl – unser Alter Ego rutscht an den einfachsten Erhöhungen ab oder kämpft gegen unsichtbare Mauern an.

Auftragskiller

Das Spiel treibt uns immer wieder auf den einzigen Lösungsweg, der von den Entwicklern vorgesehen ist. Auch bei den uns gestellten Aufgaben gibt es nur wenig Spielraum. Bestes Beispiel ist wohl folgendes: Um ins Sanktum auf dem großen Baum Tooshoo vorgelassen zu werden, müssen wir Vorarbeit in Form eines Wetter beeinflussenden Auftrags leisten. Wir müssen eine bestimmte Statue in den umliegenden Ruinen finden und auf einen Sockel nahe einem eingestürzten Tempel stellen, welche uns daraufhin einmalig das Wetter wählen lässt. Während die Wassermagierin darum bittet, dass wir uns Regen wünschen, damit die Untergrundwerkstatt eines Schwarzmagiers überflutet wird, wünscht sich der Betroffene natürlich heiteren Sonnenschein. Egal für welchen Weg wir uns auch entscheiden, er führt zu demselben Ziel, wo die Handlung auf dem gleichen Strang weiter erzählt wird. Grundsätzlich sind solche kleinen Abweichungen lobenswert, doch vermissen wir diese bei fast jeder Aufgabe. Schade ist auch, dass wir mit voranschreitender Spielzeit auf immer weniger Neben-Quests stoßen. Dafür können wir mehr Zeit in die Haupthandlung investieren, die besonders im letzten Spieldrittel deutlich besser und interessanter erzählt wird.

Sinnfreie Dialoge

Hin und wieder stoßen wir auch auf bekannte Charaktere der Gothic-Welt, wie beispielsweise Gorn, Lester oder Milten. Die Inhalte der Konversationen sind durchgehend akzeptabel, hätten aber deutlich besser ausfallen können. So erfahren wir zu Beginn des Spiels nur wenig über den mit einer dunklen Krankheit befallenen König. Auch Informationen über den Rest der Spielwelt sind selten zu vernehmen, was sich aber gegen Ende des Spiels ändert. Dort wird die Handlung größtenteils nur durch die Hauptfiguren vorangetrieben, was der sonst eher angestaubten Atmosphäre zugute kommt. Der namenlose Held trifft selbstverständlich auch auf neue Gesichter, wie das der Waldläuferin Jilvie. Diese kommen aber nicht im Entferntesten an das Niveau von Diego und Konsorten heran. Einzig allein der ruppige Rauter, der mit seinem „richtig?“ an vielen Satzenden für Sympathie sorgt, hat uns wirklich gut gefallen. Weitere Nebencharaktere wie Wirte, Händler und unbedeutende Krieger erzählen nur wenig über das Leben und weisen meist nur auf Relevantes hin. Das ist schade und kostet dem Spiel Punkte in Sachen Atmosphäre und Glaubhaftigkeit.

Angriff der Klonkrieger

Wenn man so durch die verwinkelten Gassen von Stewark schlendert, fallen einem zwei Dinge auf. Die Stadt ist groß und die Bevölkerungsdichte ist gering. Nur alle hundert Meter stößt man mal über ein, zwei Wachleute, einem Händler oder jemanden vom gemeinen Volk. Man könnte dies vielleicht so erklären, dass einige Stadtbewohner sich verpflichteten und in den Krieg gezogen sind, aber halt – das würde keinen Sinn ergeben, wie wir nach Abschluss der Quest-Reihe in Stewark erfahren werden. Lustigerweise scheinen es auf Argaan nur wenige Familien zu geben, die vorzugsweise Zwillinge, Drillinge oder gar Siebenlinge groß gezogen haben. So stoßen wir beispielsweise außerhalb von Stewark auf den Lehrling eines Alchemisten, der einem Jungen im Kloster etliche Spielstunden später ähnelt. Könnte man dies im geringen Maße noch mit weit entfernten Verwandten erklären, dürften den Entwicklern spätestens nach unserem Besuch im Ort Schwarzwasser keine Ausreden mehr auf Lager haben.

Diabolisches Todklicken


Anfangs hat uns das Kampfsystem noch sehr gut gefallen. Sobald uns die Feinde bemerken, greifen sie uns umgehend an. Über die linke Maustaste führen wir einen Schlag aus und mit Hilfe der rechten Maustaste weichen wir Angriffen gekonnt aus – oder wir wehren Attacken ab, während wir die rechte Maustaste gedrückt halten. Sobald wir aber eine bestimmte Fähigkeit im Spiel erlangt haben, können wir unendlich viele Schläge hintereinander ausführen. Dumm nur, dass sich ein Gegner während eines Schlags in vielen Fällen nicht wehrt und sobald er einmal in unserer Angriffskette gefangen ist, keine Chance auf Entkommen hat. Die künstliche Intelligenz der Gegner kann sich auch nicht richtig entscheiden, wie sie mit uns vorgehen möchte. Greifen wir zum Beispiel eine Moorwespe an, attackieren uns ihre Artgenossen aus der Ferne mit gezielten, giftigen Schüssen. Wenn wir allerdings ein Skelett mit abgestimmten Angriffskombinationen zurückdrängen, greifen uns dessen untote Verwandte von hinten an. Allerdings schlagen sie immer ins Leere, da sich die Position des Helden in der Zwischenzeit verändert hat. Andere Taktiken versuchen die Gegner niemals.

Kollisionskurs

Das Kampfsystem ist aber nicht nur wegen der künstlichen Gegnerintelligenz unausgereift, auch ist die Kollisionsabfrage zwischen dem Feind und unserem Helden hin und wieder fraglich. Weichen wir dem Schwerthieb eines feindlichen Banditen aus, sehen wir auf unserem Monitor deutlich, dass sich unser Held gerade noch rechtzeitig aus der Affäre gezogen hat. Das Spiel registriert in einigen Fällen unsere Bewegungen allerdings anders und brummt uns stattdessen dennoch einige Schadenspunkte auf, was im schlimmsten Falle zum Tod der Spielfigur führt. Wir fragen uns, ob Spellbound auf diesem Wege Latenzzeiten eines Online-Rollenspiels künstlich kopieren wollte. Wer mit Pfeil und Bogen in den Kampf ziehen möchte, braucht den Höhenverlust des Pfeils ebenfalls nicht zu berechnen – dieser trotzt allen physikalischen Gesetzen und fliegt schnurstracks auf das gewünschte Ziel. Interessant ist auch die Mentalität der Inselbewohner. Werden wir von Monstern während einer Flucht verfolgt und locken diese in die Nähe freundlich gesinnter Personen, sind wir weiterhin auf uns allein gestellt – helfen tun uns die Leute nicht, sie registrieren die Feinde nicht einmal. Doch es gibt auch noch etwas Positives zu dem Kampfsystem zu sagen. Tränke können nun ohne langatmige Verzögerung einer lahmen Animation eingenommen werden – mit sofortiger Wirkung. Eine deutliche Verbesserung gegenüber den vorher gegangenen Serienablegern. Das war es aber auch schon mit Lobeshymnen über das Kampfsystem.

Schlummernde Talente

Rollenspieltypisch erhalten wir für besiegte Feinde und das Erledigen von Quests Erfahrungspunkte. Diese werden sehr übersichtlich auf einem Balken am unteren Bildschirmrand angezeigt, wie man es von berühmten Online-Rollenspielen wie Der Herr der Ringe Online her kennt. Das ist eine nette Spielidee und ermutigt dauerhaft zum Erfüllen von Aufträgen und Monsterkloppen. Für jeden Stufenaufstieg erhalten wir drei Fähigkeitspunkte, die wir auf bestimmte Talentpfade wie Präzision oder Vitalität verteilen dürfen. In der Regel verbessern diese Punkte nur einen Anstieg der Nahkampfkraft, der maximalen Lebensenergie oder der Manaregeneration. Alle paar Talentstufen dürfen wir uns auch für neue Fähigkeiten entscheiden. Während der alte Protagonist noch zu einem Lehrer pilgern durfte, der ihm das neue Talent vermittelt, ruhen diese Fähigkeiten anscheinend noch im Körper des Helden und wollen nur frei geschaltet werden. Das hat nur noch wenig mit einer einst traditionsreichen Rollenspielserie zu tun.

Ein Männlein steht im Walde

Zaubersprüche sind im Übrigen auch selten geworden. Es gibt nun mehr einen Pfad des Feuers, des Eises und des Blitzes. Magie lässt sich wie die oben beschriebenen Talente ausbauen. Das klingt zwar in Bezug auf gewonnener Erfahrung logischer, lässt Möchtegernmagier aber dumm aus der Wäsche schauen, sofern sie Wert auf eine große Zauberbibliothek legen. Man hat sich außerdem dazu entschieden, die Spielreihe mit Arcania: Gothic 4 an vielen Ecken und Enden zu entschlacken. Man kann sich zwar (wenn man diese Möglichkeit im Optionsmenü einschaltet) in Betten legen, an den Alchemietisch stellen oder in der Schmiede rumhantieren, doch einen wirklichen Sinn und Zweck hat das nicht. Das Handwerksystem ist nun von jedem Ort und zu jeder Zeit auswählbar. Wenn man mitten im Wald steht und dringend ein neues Schwert benötigt, kann man dieses mit zwei, drei Klicks ins Inventar befördern (vorausgesetzt wir haben das Rezept zur Erschaffung der Waffe gelernt und die nötigen Rohstoffe bereits gefunden). An dieser Stelle würden wir uns sehr über eine Skizze von Spellbound freuen, wie der Held aus seinem imaginären Rucksack einen Amboss samt Esse und Schmiedewerkzeugen formt. Außerdem gehen die Nichtspielercharaktere keinem Tagesablauf nach. Sie stehen meist stumm und still an der vorgeschriebenen Position herum und legen sich nur selten auf ein Bett. Da hat sich Spellbound sicher gedacht, dass dies nur unnötiges Zierwerk wäre – dem Held ist das Schlafen und somit der Zeitüberbrückung ebenfalls verwehrt.

Der Dieb von Bagdad

Mit Realismus hat dies nur noch sehr wenig zu tun und stört unter Umständen sogar Rollenspielneulinge. Diese werden sich auch nicht wundern, dass man keinen einzigen der Nichtspielercharaktere Schaden zufügen kann, sofern es das Spiel nicht vorgibt. Man kann nicht mehr den glitzernden Schild eines Kriegers bewundern und ihm diesen mittels Kampf abnehmen. Ebenso bleiben viele verschlossene Türen verschlossen, sofern man nicht den passenden Schlüssel hat. Dietriche gibt es bis auf eine Ausnahme nicht. Bereits nach wenigen Spielstunden erhalten wir das Objekt und können fortan verschlossene Truhen öffnen. Das wird über ein nettes Minispiel absolviert, aber da der Dietrich unzerstörbar ist, hat man auch hier unendlich viele Versuche. Wer jetzt hofft, dass das Minispiel dafür anspruchsvoller ist, der irrt sich. Bereits nach zwei, drei Versuchen hat man den Dreh raus und langweilt sich. Hier wäre etwas mehr Abwechslung angebracht gewesen. Wenn wir in fremden Häusern Gegenstände vom Tisch klauen oder Truhen plündern, werden wir ebenfalls nicht bestraft. Man kann sogar Objekte eines Händlers stehlen und ihm diese im Anschluss verkaufen – den Betrogenen stört das nicht.

Wunderschöne Welt

Als wir uns damals die Demoversion angeschaut haben, waren wir vom Stil des Spiels nicht sonderlich begeistert. Der Aufbau von Feshyr ließ zu wünschen übrig und machte den Eindruck, dass man sich noch mehr von Piranha Bytes entfernen wolle. Während wir endlich über Argaan wandern konnten, legte sich der Eindruck größtenteils. Orte wie Tooshoo hätte Piranha Bytes zwar nur mit geringer Wahrscheinlichkeit entworfen, doch ergeben alle Örtlichkeiten auf Argaan ein stimmiges Gesamtbild. Stewark, die Silbersee-Burg und schlussendlich Thornaria erwecken jeweils einen anderen, mittelalterlichen Eindruck und werden gekonnt mit stimmigen Vegetationsstufen abgetrennt. In dieser Hinsicht hat uns Arcania: Gothic 4 wirklich sehr, sehr gut gefallen. Da stört es nur wenig, dass Heilpflanzen, Kronstöckel oder Ogerblätter oftmals nur in kleineren Gruppen wachsen. Einzig allein, dass die Welt sehr, sehr künstlich in unterschiedliche Spielabschnitte gegliedert ist, schmälert diesen recht positiven Eindruck. In den letzten Jahren haben wir definitiv kein schöneres Rollenspiel erlebt, dass so stimmungs- und eindrucksvoll mit abwechslungsreichen Umgebungen auftrumpfen konnte. Komischerweise wurde die Stadt Settarif nicht ins Spiel implantiert – diese hätte mit Sicherheit einen weiteren (optischen) Höhepunkt geliefert. Allerdings stören hin und wieder magere Animationen und spärliche Effekte das Gesamtbild. So setzt zum Beispiel der Regen jedes Mal von einer Sekunde auf die andere ein. Bei einem Spiel im Jahre 2010 darf das nicht passieren, vor allem wenn es bei den Vorgängern deutlich glaubhafter geregelt war. Sogar der animierte Himmel sah schon bei Gothic 3 eindeutig besser aus.

Rosenkranzbeten

Für die ersten Gothic-Titel war der Komponist Kai Rosenkranz zuständig. Dieser erfüllte die Gothic-Welt mit einer ganz besonderen Atmosphäre, wie man sie aus Spielen nur selten kennt. Man konnte deutlich merken, wie viel Herzblut in seine Werke floss. Für den neuen Teil waren andere Musiker für die musikalische Ausgestaltung verantwortlich. Bei wenigen Titeln des Soundtracks kamen diese auch nahe an die Bravour eines Kai Rosenkranz heran. Größtenteils schlagen die Komponisten aber auch hier andere Wege ein, was aber nicht wirklich negativ auffällt. Wer schon einmal durch Argaans tropischen Dschungel wanderte, wird nicht von der Hand weisen können, wie gut Akustik und Optik hier zusammen arbeiten, um ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben. Um das ganze Zusammenspiel perfekt zu machen, wurden für die bereits bekannten Charaktere die alten Sprecher engagiert. So spricht Christian Wewerka auch in Arcania: Gothic 4 König Rhobar III. Selbiges gilt auch für Gorn und den Rest der Bande. Der Held des Spiels wird übrigens von Gerrit Schmidt-Foß gesprochen, welcher unter anderem die TV-Serienfiguren Hurley Reyes (Lost) und Michael Scofield (Prison Break) synchronisierte.

Nichts ganzes, nichts halbes

Arcania: Gothic 4 ist ein deutlich entschlackter Nachfolger einer sehr beliebten Serie. Böse Zungen behaupten, was Piranha Bytes einst geschaffen hat, wurde jetzt von Spellbound zerstört. Man muss diesen Menschen leider Recht geben. Man wusste bereits im Vorfeld, dass unter der Flagge eines neuen Entwicklers auch etwas anderes herauskommt, aber mit solchen starken Veränderungen hat wohl selbst der härteste Gothic-Anhänger nicht gerechnet. Größter Schwachpunkt ist wohl die geschlossene Spielwelt. Das Spiel sieht es einfach nicht vor, an unerforschte Gebiete zu reisen, sofern man noch nicht alle wichtigen Aufgaben des aktuellen Areals absolviert hat. Dieses Spektakel wird von kaum vorhandenen Nebenaufgaben untermauert, die sowieso fast immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Intelligente Quests sucht man vergebens, ebenso charakterstarke Persönlichkeiten. Kampf- und Handwerksystem weisen unserer Meinung nach noch deutliche Schwächen auf – selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gibt es noch einige Ungereimtheiten, die in einem ernsthaften Rollenspiel im Jahre 2010 nicht auftreten dürften. Dafür entschädigt das Spiel mit einer größtenteils schönen Optik, angenehmen akustischen Untermalungen und einer recht spannend erzählten Handlung. Trotzdem eignet sich der Titel aufgrund der geringen Komplexität und Anspruchslosigkeit vor allem an Rollenspielneulinge. Vielfältige Optionsmöglichkeiten bieten Komfort und richten sich praktisch an jeden Spielertyp. So darf eine Minimap inklusive Quest-Markierungen angezeigt werden lassen und sogar der Farbstil des Spiels geändert werden. Je nachdem ob man also den bunten, amerikanischen oder den dunklen, europäischen Stil bevorzugt, man wird definitiv glücklich mit allen Einstellungsmöglichkeiten. Gothic-Fans freuen sich dafür über Kämpfe gegen beliebte Monster wie Scavenger oder Schattenläufer, sowie über das Treffen mit alten Bekannten wie Diego und Co. Denn dies sind die einzigen Überbleibsel, die noch einen Hauch von Gothic in diesem Spiel erkennen lassen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der PC-Fassung): Als ich die Demoversion gespielt hatte, graute mir schlimmes. Was hat Spellbound nur aus meiner liebsten PC-Rollenspielserie gemacht. Meine Befürchtungen hatten sich leider bewahrheitet. Ich vermisse an allen Enden und Ecken den spielerischen Anspruch. Warum darf ich Gegenstände ohne Konsequenzen stehlen? Warum darf ich meinem Mitmenschen nicht aufs Maul hauen oder ihnen den Geldbeutel stibitzen? Warum kann ich mich zwar in ein Bett legen, aber nicht schlafen? Diese und mehr Fragen stelle ich mir immer wieder, denn mit der auf der Packungsrückseite versprochenen „lebenden und atmenden mittelalterlichen Welt“ hat dies überhaupt nichts zu tun. Als ehrlicher Käufer fühlt man sich dann schon etwas über den Tisch gezogen – lustig ist auch, dass das Spiel mit positiven Kommentaren der Zeitschrift GameStar und PCAction wirbt, welche aber circa ein halbes Jahr alt sind. Obwohl das Spiel für mich als erfahrener Rollenspieler deutliche Defizite in den Punkten Glaubhaftigkeit und Gameplay aufweist, finde ich die grafische Brillanz des Titels einfach nur umwerfend. Kein Rollenspiel der Welt war für mich bis Dato schöner anzusehen. Auch der Soundtrack passt zu jeder einzelnen Szene im Spiel und stört niemals. Außerdem gefällt mir die Handlung sehr, sehr gut. Angefangen vom schwachen Schafhirten, der Rache für seine Freundin nehmen möchte bis zur Anerkennung als Auserwählter ist so ziemlich alles dabei, was man sich von einem Rollenspiel wünschen kann. Mir hat besonders das Ende sehr gut gefallen, wenn man von der nahezu endlos scheinenden Anzahl der Feinde absehen mag. Wer den – für ein Gothic-Spiel endlich mal herausfordernden – Endboss besiegt hat, wird mit einigen offenen Fragen für etwaige Add-Ons oder Nachfolger zurückbleiben – als TV-Serienfanatiker freut man sich eben über Cliffhanger. Nochmals werde ich den Titel in absehbarer Zeit jedenfalls nicht spielen. Das Testen hat mir zwar deutlich Spaß gemacht, aber wenn man sich die überwiegenden Nachteile des Spiels ansieht, bekommt man eher Lust ältere Teile der Reihe zu spielen. Unerfahrenen Rollenspielern könnte ich aktuell aber kein besseres Rollenspiel empfehlen. Trotzdem gilt für mich weiterhin: Nur wo Piranha Bytes draufsteht, steckt auch wirklich Gothic drin, selbst wenn das Spiel Risen heißt.

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Vielen Dank an Jowood für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Prime Time: Warten auf The Old Republic

Auf der Gamescom 2010 haben wir es uns nicht nehmen lassen und mussten die eine oder andere Warteschlange einfach filmen. Viele Stunden musste man sich anstellen, um beispielsweise ein paar Minuten Titel wie Star Wars: The Old Republic spielen zu können. Falls ihr unseren Worten keinen Glauben schenken wollt, wünschen wir euch viel Spaß beim Anschauen des folgenden Videos!

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Prime Time: Tekken 6 (Arcade Stick Bundle)

Letzte Woche hat Eric im Saturn ein sensationell gutes Angebot einfach nicht abschlagen können. Neben ein paar Spontaneinkäufen kam auch Tekken 6 inklusive eines Arcade-Sticks dazu – und das für 40 Euro. Was sich noch in der Packung befand, erfahrt ihr in unserem Auspackvideo. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

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Prime Time: SNES-Controller für die Wii

Vor einigen Wochen haben wir satte 7000 Sterne im Sterne-Katalog von Nintendo verbraten und uns dafür einen Super Nintendo-Controller gegönnt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Controller für die gute alte Nintendo-Konsole, sondern kann an die Wii Remote angeschlossen werden. Wir wünschen euch viel Spaß beim Anschauen unseres Videobeitrags!

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News: Neues Wii-Bundle in Sicht!

Nintendo bestätigte heute, dass die in Japan angekündigte (rote) Wii auch in Europa erscheinen wird. Neben der rotfarbigen Wii und dem traditionellen Wii Sports sollen auch New Super Mario Bros. Wii und Donkey Kong (eine vorab gespeicherte Virtual Console-Version) beiliegen. Preis und Veröffentlichungsdatum stehen noch nicht fest. Ultimative Sammler fühlen sich sofort angesprochen – alle anderen dürfte das Bundle wenig interessieren. Wer noch kein Wii sein Eigen nennt und nichts gegen die Farbe Rot einzuwenden hat, darf sich wohl auf eines der besten Bundles der Wii-Geschichte freuen.

Erics Meinung: Ich finde es toll, dass Nintendo nun auch mal andere Bundles anbietet und nicht nur mit dem längst angestaubten Wii Sports. Doch warum hat man das nicht schon vor Jahren gemacht. Metroid Prime 3, Super Mario Galaxy und Co. waren doch geeignete Spiele für solche Aktionen. Mich persönlich lässt das Paket aber kalt, da ich keine zweite Wii in meinem Wohnzimmer stehen haben muss.

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News: Super Mario All-Stars auf Wii

Es ist sicherlich kein Geheimnis mehr, viele werden von der Existzenz einer japanischen Spezial-Edition für die Wii bereits wissen. Dort erscheinen die vier klassischen Super Mario-Spiele, die bereits vor vielen Jahren auf dem NES und dem Super Nintendo erschienen sind auf einer Wii-Disc. Die Rede ist von Super Mario Bros. (inklusive The Lost Levels), Super Mario Bros. 2 (aka Doki Doki Panic) und Super Mario Bros. 3. Neben der Wii-Disc liegt dieser Edition noch eine Soundtrack-CD, sowie ein Büchlein mit der Geschichte des Klempners bei. Am dritten Dezember soll diese Edition nun auch in Europa vertrieben werden – ein Preis hingegen steht noch nicht fest.

Erics Meinung: Nintendo darf nicht zu viel erwarten. Sicherlich handelt es sich dabei um eine Sammleredition, aber der Inhalt ist altbacken. Die Spiele gibt es mittlerweile für zahlreiche Konsolen und sind ebenfalls auf der Virtual Console erhältlich. Die Soundtracks schwirren durch das Internet und stehen bei vielen Mario-Fans sowieso schon im Regal. Das Büchlein ist allerdings dennoch ganz interessant, auch wenn die Mario-Geschichte mittlerweile jedem bekannt sein sollte. Hardcore-Fans greifen so oder so zu – mehr als 30 Euro sollte Nintendo für die Edition allerdings nicht verlangen. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die alten Spiele optisch und akustisch im Stile eines New Super Mario Bros. aufgepeppt hätte.

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News: Wird Shenmue fortgesetzt?

Vor ungefähr elf Jahren nahm eine Spielserie auf der Sega Dreamcast ihren Anfang, die sich auch heute noch einer großen Fan-Gemeinde erfreut. Fünf weitere Teile sollten die Geschichte um Ryo Hazuki abschließen, doch nach einem Nachfolger und dessen späterer Portierung auf die Xbox war es still um das Franchise geworden. Die Redaktion der Consol Plus veröffentlichte vor ein paar Tagen die Meldung, dass nun endlich ein Nachfolger in der Mache sei. Dieser entpuppt sich aber als Handy-Spiel namens Shenmue Town, welches vermutlich niemals in unsere Gefilden erscheinen wird.

Erics Meinung: Da ich ein großer Fan der Yakuza-Reihe bin, die sich bekannterweise ein wenig an Shenmue orientiert, gehören die zwei Dreamcast-Spiele auf jeden Fall noch auf meine Einkaufsliste samt der Konsole, die ich leider nie besessen habe. Auch mit einer Portierung auf der Wii würde ich mich zufrieden geben, denn bis auf ein paar Bildschirmanzeigen müsste Sega nicht viel verändern. Den Ruf der Serie jetzt aber mit einem Handy-Spiel abzustumpfen, passt mir nicht in den Kram. Deshalb warte ich erst einmal ab und hoffe, dass sich Sega dennoch darum bemüht, Shenmue endlich fortzusetzen.  Nicht umsonst gibt es bei jeder Sega-Meldung auf Facebook mindestens einen Wunsch nach dem dritten Teil.

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Prime Time: Arcania: Gothic 4 Unboxing

Zum Einstieg in unsere Prime Time möchten wir euch unser Unboxing-Video zu Arcania: Gothic 4 vorstellen. Wir haben uns die Special Edition gekrallt und Eric zeigt euch, auf welche hochwertigen Inhalte ihr euch freuen dürft. Viel Spaß beim Zuschauen!

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Die Prime Time ist da!

Guten Abend werte Gameplay Gamers-Leser,

einige von euch werden sich jetzt sicherlich wundern, warum auf einmal ein Artikel um zwanzig Uhr fünfzehn online gegangen ist. In den letzten Wochen haben wir uns nämlich überlegt, unser Angebot sinnvoll zu erweitern. Weniger News, dafür mehr gehaltvollen Inhalt möchten wir euch liefern. Aus diesem Grund führen wir jetzt die Prime Time ein. Die Sektion Prime Time beinhaltet ausschließlich Videos, welche wir extra nur für euch aufgenommen und kommentiert haben. Wenn es ein neues Video geben sollte, werden ihr diese ab sofort nur zur bekannten Prime Time erhalten – wie der Name der neuen Rubrik vermuten lässt.

Angefangen von kurzen Aufnahmen der Gamescom und Unboxing-Videos diverser Spiele und Hardware, möchten wir euch in Zukunft auch noch mehr Inhalte dieser Art liefern. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir damit für uns fast vollkommenes Neuland betreten, weshalb unsere ersten Videos in manchen Augen noch etwas amateurhaft aussehen. Über kritische Meinungen und Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Bitte teilt uns in den Kommentaren mit, was wir zukünftig verbessern und anders machen sollten. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Eric Ebelt & Thomas Enders

News: Weltkarte von Two Worlds II enthüllt

Zussex Entertainment gab gestern bekannt, dass Entwickler Reality Pump die Weltkarte des kommenden Rollenspiels Two Worlds II freigegeben hat. Als wir einen Blick riskierten, merkten wir sofort, dass sich Antaloor verändert hat. Anstatt einer großen Spielwelt mit einem riesiegen Fluss in der Mitte, besteht die Welt nun aus mehreren Inseln, die selbstständig mit einem Segelboot angesteuert werden können. Des Weiteren stellte man eine interaktive Karte vor, die bisher zwar nur wenige Ortschaften markiert, dafür aber mit neuen Screenshots daherkommt. Wir sind gespannt, wie sich die Weltveränderung auf das fertige Produkt auswirken wird.

Erics Meinung: Mir gefällt die neue Weltkarte des Spiels sehr gut, auch wenn ich nicht verstehen kann, warum sich die Welt verändert haben sollte. Zwar hat man nun facettenreichere und schönere Gebiete als im ersten Teil, doch sollte dies im Spiel logisch erklärt werden. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass Two Worlds II eines der besten Spiele diesen Jahres wird.

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News: Arcania: Gothic 4 ab sofort online aktivierbar

Neben der normalen News-Berichterstattung um 18 Uhr, machen wir aus aktuellem Anlass dazu eine Ausnahme. Wie die Gothic-Fanseite World of Gothic berichtet, sollten sich PC-Spieler noch bis zum nächsten Dienstag gedulden, bis sie Arcania: Gothic 4 online aktivieren dürfen. Grund dafür war, dass das Spiel erst an diesem Tag erscheinen wird. Doch viele Spieler konnten sich ihr Exemplar bereits vor dem Wochenende sichern. Diese freuen sich nun darüber, dass sie ab sofort ihr Spiel online aktivieren können. Ein feiner Zug von Jowood, welcher die Qualität des Spiels aber in keinster Weise beeinträchtigen oder verbessern wird.

Erics Meinung: Ich frage mich, was so eine Online-Aktivierung überhaupt bringen soll. Mir ist durchaus klar, dass schlechte Meinungen über das Spiel im Vorfeld die Käuferschicht schmälern kann. Doch die Meinungen bei Arcania: Gothic 4 sind schon seit Wochen dank Fachmagazinen wie GameStar und Co.  sehr gespalten.  Wenn alles gut läuft, halten wir bereits in diesem Moment unser Exemplar in den Händen. In diesem Falle dürft ihr schon bald mit unserem Review rechnen.

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News: Pokémon-Bus wird versteigert

Ursprünglich sollte die eBay-Auktion bis zum sechsten Oktober laufen, nun wurde sie verlängert. Bis zum Sonntagabend haben Pokémon-Fans die Chance mitzubieten. Die Rede ist vom Pokémon-Tourenbus, der bereits viele Jahre auf dem Buckel hat und Fans jeden Alters mit den knuddeligen Monstern besuchen kam. Der Erlös geht selbstverständlich nicht in die Kasse von Nintendo, stattdessen möchte man McDonalds bei Wohltätigkeiten unterstützen. Sehr lobenswert!

Erics Meinung: Soweit geht meine Liebe bei den Pokémon leider nicht. Selbst wenn ich genug Geld hätte, mir das gute Stück unter den Nagel zu reißen, würde ich es bestimmt nicht tun. Auch wenn ich jetzt ein wenig wie Indiana Jones klinge, aber der Bus gehört aufgrund seines Alters und seiner Bekanntheit in ein Muesum! Aber der Hardcore-Sammler, der am Ende den Zuschlag bekommt, wird sich sicherlich wie ein Schnitzel freuen!

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Preview: Arcania: Gothic 4

Die einstmals PC-exklusive Gothic-Videospielreihe blickt auf eine tragische Vergangenheit zurück. Während die ersten drei Ableger der Reihe samt Add-On des zweiten Teils von Entwickler Piranha Bytes entwickelt wurde, trennte sich Publisher Jowood danach in kürzester Zeit von den Essener Entwicklern. Gothic 3: Götterdämmerung wurde von den Trine Studios in Indien fertig gestellt. Überraschenderweise kam das Spiel wie sein Vorgänger mit zahlreichen Bugs in die Läden. Da Jowood anscheinend nichts aus der Vergangenheit gelernt hatte, wurde dieser Titel von der Fachpresse regelrecht zerrissen.

Seitdem bekannt wurde, dass Spellbound für den vierten Teil der Reihe verantwortlich ist, spaltete sich die Gothic-Fangemeinde. Die eine Hälfte glaubt an die neuen Entwickler und die Neuausrichtung der Serie. Die andere Hälfte spielte bereits im letzten Herbst den geistigen Gothic-Nachfolger Risen aus dem Hause Piranha Bytes. Letzten Donnerstag erschien die erste Demoversion des Titels, die sich aber kaum von der auf der Gamescom vorgestellten Version unterschied. Trotz gemischter Gefühle haben wir uns die Demo für euch angeschaut.

Der namenlose Schafhirte

Anstatt den aus den ersten Serienteilen bekannten, namenlosen Helden zu verkörpern, stecken wir in Arcania: Gothic 4 in der Haut eines gänzlich neuen Charakters. Dieser kommt wie sein Vorgänger ebenfalls ohne Namen daher. In der Rolle eines Schafhirten werden wir zu Beginn des Spiels von unserer Freundin Ivy aufgesucht. Ihr Vater möchte, dass wir in das nah gelegene Dorf eilen und ihm einen Besuch abstatten. So und nicht anders verzeichnen wir unseren ersten Auftrag im übersichtlichen Quest-Tagebuch. Bevor wir uns auf den Weg machen, möchten wir die spärlich, aber hübsch ausfallende Umgebung erkunden. Wir plündern ein paar Truhen, sacken mehrere Goldstücke ein und erweitern unser Inventar mit Heiltränken und anderen mehr oder weniger nützlichen Gegenständen. Das auf der malerischen Insel Feshyr gelegene Dorf können wir aufgrund des recht kleinen Spielabschnitts nicht verfehlen und erreichen es, wenn wir dem gradlinigen Weg entlang der Küste folgen. In der Siedlung angekommen, bemerken wir auch die wenigen Dorfbewohner, welche ihren Tagesabläufen nachgehen. Der Dorfschmied hämmert auf den Amboss, ein Fischer angelt am Strand nach Fischen und eine Bäuerin bestellt das Feld. Am Horizont ist ein Schiff zu erkennen, dessen Herkunft wir während unserer Spielzeit allerdings nicht lüften können. Der Kahn interessiert uns zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht, da wir immer noch Ivys Vater Gromar aufsuchen müssen.

Hochzeitsglocken


Dieser ruht sich unterdessen auf einer Bank in der Dorfmitte auf. Als er uns erblickt, ist er erbost darüber, dass wir wohl zu viel Zeit mit seiner Tochter verbringen. Unser Held erklärt ihm, dass er sie heiraten möchte, was den schroffen Herrn nur noch mehr aufregt. Dennoch behält er die Beherrschung und gibt uns prompt den Auftrag, einen Schmuggler außerhalb des Dorfes ausfindig zu machen und von der Insel zu vertreiben. Da wir unserer Herzensdame ein ganzes Stück näher kommen möchten, werden wir ihm den Gefallen tun. Ansonsten würde das Spiel auch ein jähes Ende finden, da wir den Gesprächsverlauf nur minimal verändern können. Er überreicht uns einen Schlüssel, mit welchem wir eines der verschlossenen Tore oberhalb des Dorfes öffnen können. Wir erklimmen den Berghang und treffen prompt auf besagten Schmuggler. Da wir die Vorgänger allesamt durchgespielt haben, erkennen wir das Gesicht des Mannes sofort. Bei dem Schmuggler handelt es sich um Diego, einen guten Freund des Helden aus dem Vorgänger. Auch unser namenloser Held hat sich bereits mit Diego angefreundet, wie wir im Verlauf des Gesprächs erfahren. Diego möchte unsere Fähigkeiten testen und fordert uns zum Kampf heraus, welchen wir mit Leichtigkeit gewinnen.

Wandern mit Hindernissen


Anschließend macht er uns ein verlockendes Angebot. Erledigen wir die Goblins, welche sich bei seinem Boot herumtreiben, erhalten wir als Zeichen des Triumphs seine alte Machete. Binnen weniger Minuten ist auch dieser wenig lukrative Auftrag erfüllt. Mit der Waffe in der Hand ist Ivys Vater ganz aus dem Häuschen, als er uns bei der Rückkehr ins Dorf erblickt. Gromar hat allerdings noch ein Ass im Ärmel, denn um Ivy überhaupt heiraten zu können, benötigen wir noch einen Hochzeitsreif. Man erzählt uns freundlicherweise, dass der Schmied uns solch ein Schmuckstück herstellen könnte. Das dieser plötzlich im Türrahmen hinter uns erscheint, wirkt hingegen aufgesetzt. Vom Schmied erfahren wir, dass der im Dorf wohnende (und gut gesinnte) Ork Orruk vor ein paar Tagen einen Bernstein am Strand gefunden hat. Orruk möchte für den Stein allerdings Gold sehen. Dass wir auf der Insel bereits ein kleines Vermögen angestaubt haben, interessiert selbst den Helden nicht – dieser behauptet prompt er hätte kein Gold, ohne den Spieler überhaupt eine Entscheidung zu lassen. Schwach! Stattdessen möchte der Ork, dass wir in einer Höhle voller Goblins Pilze pflücken und sie ihm aushändigen. Mit einem neuen Schlüssel können wir auch das andere Tor im Dorf öffnen. Die gesuchte Höhle ist schnell gefunden, weshalb wir ein paar Minuten später mit einem halben Dutzend Pilze im Gepäck ins Dorf zurückkehren können. Schnell gegen den Bernstein eingetauscht, eilen wir zum Schmied. Er hat bereits eine Fassung vorbereiten und muss noch den Stein einarbeiten – dies passiert unlogischer Weise ohne Animation und ohne Zeitverzögerung. Dafür gibt er uns noch ein Geheimnis über unsere Freundin preis, welches man im Normalfall nicht von Dritten erfahren sollte.

Kräuterhexe


Als wir Ivy treffen, nimmt sie unseren Heiratsantrag an. Sie möchte aber vor der Geburt des leiblichen Nachwuchshelden ein ganz besonderes Abenteuer erleben. Das Urlaubsziel ist die große Insel Argaan. Dumm nur, dass dort der Krieg stattfindet. Als Mann kann man seiner Freundin selbstverständlich keinen Wunsch abschlagen. Die Sonne ist bereits untergegangen und wir machen uns unter dem bedrückenden Nachthimmel auf dem Weg zu Diegos Höhle. Diese befindet sich leicht versteckt hinter einem Wasserfall. Wenn wir ihm beweisen, dass wir in der Lage sind auf Ivy aufzupassen, würde er uns auf seinem Boot mit nach Argaan nehmen. Da wir wie so oft keine andere Wahl haben, nehmen wir auch diese Aufgabe an und erhalten ein drittes (!) Mal einen Schlüssel, um ein neues Gebiet erkunden zu dürfen. Dieses Mal sollen wir im benachbarten Dunkelwald die Hexe Lyrca aufsuchen. Nachdem wir uns den Weg durchs Gestrüpp und kleinen Monstergruppen gebahnt haben, stoßen wir auf das Hexenhäuschen. Sie murmelt etwas davon, dass wir nicht auf der Insel geboren sein sollen und die Frau im Dorf nicht unsere leibliche Mutter sei. Kurz darauf belegt die Hexe uns mit einem Schlafzauber, bis wir einen Ladebildschirm später in einer unterirdischen Höhle erwachen. Angeblich haben wir mehrere Tage geschlafen, dafür sollen wir nun über magische Kräfte verfügen. Fürs Erste überreicht sie uns sage und schreibe sechzig Spruchrollen mit einem nicht gerade mächtigen, aber durchaus hilfreichen Blitzzauber.

Macht und Magie


Die Verwendung des Zauberspruchs ist in den nächsten Auseinandersetzungen unabdingbar. Mutierte Käfer müssen erst mit unserer Waffe bearbeitet und geschwächt werden, bis sie sich in der Oberfläche des Bodens vergraben, um ihre Energie aufzufrischen. In diesem Moment müssen wir den Blitzstrahl auf die Monster feuern, damit sie für einen kurzen Augenblick bewegungsunfähig sind und wir ihnen mit unserer Waffe weiteren Schaden zufügen können. Dies klingt zwar intuitiv, hat allerdings auch zwei entscheidende Nachteile. Zum einen ist das Wechseln zwischen Magie und Angriffswaffe über die Schnellzugriffsleiste in relativ kurzen Abständen auf Dauer nervig. Des Weiteren verliert das Spiel an Charme, was die Reihe groß gemacht hat. War es früher möglich, sich einzig und allein auf einen Pfad seiner Charakterentwicklung zu entwickeln, wird man in Arcania: Gothic 4 regelrecht dazu gezwungen Magie (gegen seinen Willen) einzusetzen. Ebenfalls stoßen wir auf drei Mine Crawler in den Höhlen, welche noch aggressiver als ihre kleinen Artgenossen daherkommen. Uns gefällt, dass die unterschiedlichen Monster verschiedene Angriffsarten wählen. Während die später auftauchenden Skelett-Paladine gut gerüstet und offensiv in den Kampf ziehen, bleiben die Obsidian-Priester in der Entfernung stehen und schmettern Zaubersprüche auf uns. Um gegen die schier größer werdende Anzahl an Feinden bestehen zu können, müssen wir uns kontinuierlich darum bemühen, neue Ausrüstungsgegenstände zu finden und anzulegen. Während wir zu Beginn der Demo nur wenige Schilde und Waffen finden, nimmt diese Anzahl gegen Ende der Probierversion zu. Diese rasche Entwicklung gab es bisher noch in keinem einzigen Gothic-Spiel und fällt ebenfalls negativ im Vergleich zu den Vorgängern auf. Wir sind aber guter Dinge, das wir in der Vollversion eine weniger steile Ausrüstungsphase durchleben werden. Leider fällt die künstliche Intelligenz der Gegner derzeit noch recht schwach aus.  Am Ende des Höhlenkomplexes finden wir einen Teleporter, welcher uns in den Thronsaal von König Rhobar III., dem Helden der Vorgänger geleitet. Als wir das Ende des Raumes erreicht haben, endet die Demo und der Abspann flimmert über den Monitor.

Unklarheiten


Obwohl wir uns anderthalb Stunden in der Spielwelt aufgehalten haben, ist es fast unmöglich eine vorläufige Prognose zu erstellen. Bei einem Titel dieser Größenordnung müssten wir im Normalfall deutlich mehr Zeit zur Verfügung haben. Wir können derzeit nicht sagen, was uns nach Feshyr erwarten wird und wie das restliche Konzept zum Spiel passt. Es sieht leider im Moment so aus, dass Arcania: Gothic 4 ein überdurchschnittliches gutes Rollenspiel wird – nicht mehr und auch nicht weniger. An vielen Stellen wurde unnötig Potential verschenkt. Gothic-Veteranen wird der Wegfall von Lehrern und Lernpunkten wohl am meisten stören. Stattdessen erhält man für jeden Levelaufstieg eine gewisse Anzahl an Punkten, die man in bestehende Fähigkeiten investieren kann. In der Demo können wir nur Kampf- und Magiefähigkeiten erblicken, welche Attribute erhöhen und ein paar neue Manöver einführen. Talente wie Schlösserknacken oder Taschendiebstahl fallen somit automatisch weg. Ob und wie diese Fertigkeiten in das Spiel integriert werden, können wir anhand der Demoversion noch nicht ausmachen. Beispielsweise fanden wir ein Rezept zum Brauen eines Tranks – als wir uns an den Alchemietisch stellten, passierte nichts. Ein Knopfdruck auf die C-Taste klärt das Missverständnis auf. Ab sofort wird die Alchemie- und Schmiedearbeit in einem separaten Fenster erledigt – und das jederzeit an jedem Ort der Spielwelt. Während man ein kleines Alchemiekästchen noch logischen erklären kann, stellen wir es uns lustig vor, einen ganzen Schmiedeofen samt Amboss im Gepäck zu haben. Einen faden Beigeschmack hinterlässt es ebenfalls, wenn wir uns in eines der zahlreichen Betten legen, aber nicht schlafen können. Dies könnten wir in Anbetracht der Handlung und des Schiffes am Horizont noch verstehen, doch warum kommt der Kahn nicht näher, wenn die Zeit verstreicht? Des Weiteren werden wir gerade dazu gedrängt, ein moralisch gutes Leben in der Fantasy-Welt zu führen. Herumliegende Gegenstände in Häusern dürfen ohne Bestrafung entwendet werden und unschuldige Schafe dürfen auch einfach so erschlagen werden – interessieren tut es die Dorfgemeinde nicht.  Außerdem dürfen wir nicht aus Lust und Dollerei unsere Mitmenschen angreifen. Es ist schlicht und einfach nicht möglich. Unklarheiten im Spielverlauf stören am meisten, haben diese doch in der Vergangenheit großen Einfluss auf die einstmals hoch gelobte Rollenspielserie gehabt.

Ohne Schirm, Charme und Melone


Da wir die ersten Teile allesamt gespielt haben, müssen wir uns auch bezüglich der Steuerung umgewöhnen. Klicken wir die linke Maustaste, zieht unser Held automatisch seine Waffe oder bereitet den zugewiesenen Zauber vor, anstatt einen Gegenstand vom Boden aufzuheben. Für jede Aktion ist nun die E-Taste auf der Tastatur notwenig. Die Schnellzugriffleiste ist leicht und verständlich belegbar. Man zieht aus dem Inventar einfach das bestimmte Objekt auf die Schaltfläche und kann es fortan durch Auswählen der jeweiligen Zifferntaste aktivieren. In hitzigen Gefechten kann das aber unter Umständen nervig sein. Wie bereits beschrieben, lässt die Intelligenz der Gegner derzeit noch zu wünschen übrig. Ein weiterer Wermutstropfen ist die Verwendung des Bogen. Während man in Gothic 3 korrekterweise etwas höher als direkt auf das Zielobjekt schießen musste, trotzen die Pfeile in Arcania: Gothic 4 allen physikalischen Gesetzen. So fliegt ein Pfeil doch tatsächlich hundert Spielmeter gerade auf das Ziel und durchdringt dabei sogar noch einen Baum. Das darf im Jahr 2010 echt nicht mehr passieren. Gespielt haben wir übrigens auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. Der hohe Schwierigkeitsgrad war in der Demo aus unverständlichen Gründen noch nicht auswählbar, ebenfalls nicht der Schwierigkeitsgrad mit dem Titel „Gothic“. Allein der Name lässt nach Herausforderungen dursten und uns im Glauben, dass es um die künstliche Gegnerintelligenz allgemein nicht gut bestellt ist. Entwickler und Publisher machen es uns nicht gerade leicht, positiv über das Spiel zu berichten. Viele Stellen im Spiel sind einfallsreich, aber anscheinend unfertig. Beispielsweise die unterdurchschnittliche Bevölkerung der Spielwelt. Feshyr ist zwar eine kleine Insel, aber die permanente Population auf der Insel lässt sich auf logische Art und Weise nicht ergründen, dafür gibt es zu wenige Einwohner. Ein jeher wichtiger Bestandteil der Gothic-Reihe waren die Dialoge. Egal in welchem Teil der Welt man sich befand, man konnte sich darauf verlassen, dass der Held den einen oder anderen, lockeren Spruch von den Lippen lässt. Sicherlich handelt es sich bei Arcania: Gothic 4 um einen gänzlich neuen Helden, mit einer individuellen Persönlichkeit. Trotzdem reicht der Wortwitz trotz guten Synchronsprechers (Hurley Reyes, Lost und Michael Scofield, Prison Break) nicht an die Qualität seines Vorgänger heran. Auch hier merkt man, dass man die Serie einem größeren, anspruchsloseren Publikum zugänglich machen möchte.

(K)ein Grafikwunder


Dies merkt man ebenfalls an der grafischen Darstellung des Spiels. Um die Reihe vielleicht auch endlich in den USA zu etablieren, legte man in Arcania: Gothic 4 viel größeren Wert auf sattere und leuchtende Farben. Zum Glück kann man diese in den Optionsmöglichkeiten auch abschalten, damit (europäische) Spieler auch in den Genuss des dunklen, tristen Spielstils kommen können. Doch egal welchen Grafikstil man nun ausgewählt hat, dieser täuscht nicht über ein paar matschig ausfallende Texturen hinweg. Je nach Grafikeinstellung und Spielsystem können auch Grasbüschel in der Gegend recht spät aufpoppen, während unserer Testphase hat uns dies aber kaum gestört. Als Entschädigung freuen wir uns aber umso mehr über viele interessante Optionsmöglichkeiten, die so gut wie jedem Spieler ein einzigartiges Spielgefühl vermitteln werden. Im Normalfall verschwindet die Vegetation in einem kleinen Radius um den Helden herum, um die Sicht auf Landschaft und Feinde aufzudecken. Dieses Feature kann man abschalten, um das Gefühl man spiele einen der alten Teile hervorzurufen. Die Minimap an der oberen (rechten) Bildschirmecke kann ebenso abgeschaltet werden wie die Quest-Markierungen oder die Lebensanzeige unserer Gegner. Den Möglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. So viel Liebe zum Detail wünschen wir uns nahezu bei jedem Spiel – selten werden sie erhört. Obwohl das Spiel grafisch hübsch ausfällt und der Stil oft an die alten Serienteile erinnert, differenziert sich Arcania: Gothic 4 oftmals von seinen Vorgängern. So manches Gebiet hätte Piranha Bytes sicherlich anders kreiert, auch wenn der neueste Teil in einem neuen – bisher nur aus Erzählungen bekannten – Teil der Gothic-Welt spielt. Dies erklärt die Unterschiede zumindest glaubhaft. Übrigens: Wer Angst vor Lade- und Speicherzeiten hat, darf aufatmen. Das Speichern geschieht ohne spürbare Verzögerung und die Ladezeiten fallen sehr, sehr kurz aus. Bravo!

Atmosphäre mit Patzern


Akustisch wird das Spiel mit netten Klängen untermalt. Während wir im Dorf unterwegs sind oder die Insel zu Fuß erkunden, trällern fröhliche Stücke aus den Lautsprechern. Im Kampf und in den Höhlen wirkt der Soundtrack stattdessen viel bedrohlicher. Obwohl die Melodien jederzeit zum Geschehen passen, kommen sie nicht an das Talent eines Kai Rosenkranz heran. Auch hier klingen die Musikstücke zu oft nach Rollenspielstandard und sind – zumindest in Augen eines Fans – Gothic eher unwürdig. Unverständlich sind außerdem die recht großen Textphasen in der PC-Fassung. Man merkt deutlich, dass das Spiel zeitgleich auch für die Xbox 360 und die PlayStation 3 entwickeln wurde. Wir können zwar verstehen, dass man das Spiel einem größeren Publikum zugänglich machen möchte, doch selbst diesem Personenkreis dürfte diese Einbindung störend auffallen. Nervig waren außerdem die unsichtbaren Wände, mit welchen wir öfters in Kontakt traten. Unsichtbare Wände beim Erklimmen einer Felswand können wir unter Umständen noch verschmerzen, aber unsichtbare Wände beim Betreten tiefere Wasserstellen sind nicht zeitgemäß – ein Held sollte schwimmen können. Leider können wir Rockstar Games nach Veröffentlichung von Red Dead Redemption nicht mehr als Vergleich ziehen. Spellbound muss sich in den letzten Tagen der Entwicklung wirklich noch ins Zeug legen, um die letzten groben Schnitzer aus dem Spiel zu entfernen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf der PC-Fassung): Grundlegend hat mir das Probespielen von Arcania: Gothic 4 gut gefallen. Optisch macht der Titel einen guten Eindruck und der Soundtrack passt sich dem Geschehen jederzeit an. Allerdings kann ich wohl jetzt schon sagen, dass die Gothic-Reihe mit diesem Teil für mich gestorben ist. Spellbound versucht mit Arcania: Gothic 4 neue Käuferschichten zu finden. Ich glaube, dass man hinter dem großen Teich kein Interesse mehr an der Spielserie hat, auch wenn sie fortan mit vielen, bunten Farben in den Handel kommen sollte. Gothic war für mich immer ein tolles Spiel, weil es einen eigenständigen, traditionellen Weg gegangen ist. Ums Umso trauriger war es damals für mich, dass Jowood ein so renommiertes Entwicklerstudio wie Piranha Bytes vor die Tür gesetzt hat. Dennoch wird Arcania: Gothic 4 den Weg in meine Sammlung finden. Ich möchte einfach wissen, was dem einstmals coolen, namenlosen Helden passiert ist und warum er die südlichen Inseln überfällt. Der Kampf um den Platz für das beste Rollenspiel 2010 hat Arcania: Gothic 4 in meinen Augen schon verloren, dafür macht es zu viel anders. Aber ich möchte mich selbstverständlich gerne eines besseren belehren lassen. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass Piranha Bytes viele neue Details über Risen II veröffentlicht – die Jungs verstehen zumindest ihr Handwerk, wie man ein gutes, auf Fans zugeschnittenes Rollenspiel entwirft.

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News: Der Herr der Ringe Online Free-To-Play verschoben

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass das Online-Rollenspiel Der Herr der Ringe Online neue Wege einschlagen wird. Anstatt monatliche Kosten zu entrichten, darf man sich nach Start des Angebots zusätzliche Inhalte extra kaufen. Dadurch soll ein auf den Spieler zugeschneidertes Spiel entstehen. Das Angebot wird – zumindest in Europa – erst später veröffentlicht. Codemasters gab keinen konkreten Termin bekannt.

Erics Meinung: So langsam kann ich mich zwar mit dem neuen Konzept anfreunden, doch habe ich immer noch starke Bedenken. Ich möchte nicht durch Mittelerde laufen und dabei zu sehen, wie viele Spieler (ohne Besitz des jeweiligen Quest-Paket) durch die Trollhöhen laufen und Gegner töten. Der Herr der Ringe Online bietet viel mehr und durch die Limitierungen wird es eventuell zu einer Massenpopulation kommen. Ich bin weiterhin skeptisch.

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News: Two Worlds II verschiebt sich

Wie die Internetseite Game Newz berichtet, wird Two Worlds II einen Monat später erscheinen.  Alexandra Constandache von Zuxxez sagt dazu, dass sie ein Spiel lieber so auf den Markt bringen, wie sie sich das auch vorstellen. Einen Titel vorzeitig zu veröffentlichen hält sie für falsch und betont, dass Zuxxez größeren Wert auf Kreativität als Kommerz legt.

Erics Meinung: Ich finde diesen Schritt sinnvoll und verstehe die gute Dame sehr gut. Allerdings sollte man das Spiel dann ruhig auch noch einen Monat später veröffentlichen. Mit Arcania: Gothic 4, Fallout: New Vegas und Fable 3 erscheinen im Oktober erscheinen gleich drei Konkurrenz-Rollenspiele, welche Two Worlds II mit Sicherheit den einen oder anderen Käufer abluchsen werden.

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Umfrage: Retro-Reviews im Herbst

Im Herbst möchten wir euch ein ganz besonderes Schmankerl liefern. Sicherlich erscheinen besonders in dieser Jahreszeit sehr viele neue Spiele, die vermutlich im Dezember unter eurem Weihnachtsbaum liegen werden. Allerdings möchten wir euch eine Alternative bieten und auf die Spiele aufmerksam machen, welche schon seit etlichen Jahren für allerlei Konsolen erhältlich sind.  Allen voran haben wir dabei an die Virtual Console der Wii gedacht, welche mit einem großen Online-Angebot vieler bekannter Titel punktet. Wir bitten euch deshalb um rege Teilnahme an unserer Umfrage, denn nur gemeinsam können wir euch die Inhalte liefern, welche ihr euch wünscht.

Partner: Chatabend im NextGen-Forum

Wir möchten euch heute daran erinnern, dass das NextGen-Forum am heutigen Sonntagabend von 18 bis 21 Uhr einen Chatabend mit der ganzen Community abhalten wird. Eingeladen sind auch alle User und die Betreiber der Partnerseiten des NextGen-Forums. Wir sind natürlich für euch live mit dabei und werden euch auf etwaige Fragen über Gameplay Gamers mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem möchten wir mit euch sehr gerne über Metroid: Other M diskutieren, welches seit Freitag im Laden steht.

Bedenkt allerdings, dass ihr im NextGen-Forum angemeldet sein müsst, damit ihr am Chatabend teilnehmen könnt. Wenn ihr euch rechtzeitig registriert, werdet ihr auch noch genug Zeit haben, die NextGen-Community genauestens kennenzulernen. Wir würden uns über euer Kommen sehr freuen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Eric Ebelt & Thomas Enders

Ab in den Urlaub!

Wie einige von euch sicherlich bemerkt haben, sind seit einigen Tagen keine News mehr auf unserer Internetpräsenz erschienen. Derzeit reichen unsere Kapazitäten einfach nicht aus, jeden Tag einen News-Beitrag zu veröffentlichen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, dieses System vorübergehend auf Eis zu legen. Sicherlich werdet ihr hin und wieder auch eine News auf unserer Seite lesen können, dies werden aber zunächst Ausnahmefälle sein.

Allerdings werdet ihr in den nächsten Wochen und Monaten wieder viele Previews und Reviews auf unserer Seite lesen können. Die Veröffentlichungsuhrzeit um 18 Uhr hat sich nicht verändert – wenn es etwas auf unserer Seite zu erfahren gibt, dann pünktlich zum Abendbrot. Des Weiteren möchten wir euch nochmals auf unsere Stellenangebote hinweisen. Wir haben zwar bereits zahlreiche Einsendungen erhalten, aber wir würden sehr gerne aus einem größeren Pool an Bewerbern schöpfen. Also haut in die Tasten und schreibt uns ganz einfach eine E-Mail!

Eric Ebelt & Thomas Enders

News: Erscheint Yakuza 5 mit Stilbruch?

Die Redaktion der Consol Plus berichtet auf ihrer Internetseite über eine Werbeanzeige des nächsten Teils der beliebten Yakuza-Reihe. Anstatt einer fröhlich beleuchteten Stadt, sollen die Spieler in den „Genuss“ einer zerstörten Metropole inklusive brennenden Autos gelangen. Ob Yakuza 5 tatsächlich mit diesem Stilbruch erscheinen wird, ist nicht bekannt – ebenso die Plattform, auf der das Spiel erscheinen soll. Wir gehen davon aus, dass der Titel exklusiv auf der PlayStation 3 erscheinen wird.

Erics Meinung: Ich halte nichts davon. Yakuza 2 habe ich im letzten, halben Jahr sehr gerne auf meiner PlayStation 2 gespielt und bin so mit der Reihe absolut zufrieden. Ein derartiger Stilbruch würde die Spielreihe für mich zerstören. Hoffen wir mal, dass dies nur ein (kurzer) Spielabschnitt in der fünften Episode sein wird.

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News: Die Videospielverpackung stirbt aus

Die Internetseite Planet DS berichtet über eine These diverser Publisher. In zwanzig Jahren sollen Verpackungen für Videospiele komplett verschwunden sein – alle Videospielinhalte sollen demnach ausschließlich über den digitalen Download verfügbar sein.

Erics Meinung: Das ist eine düstere Zukunft! Ich kann es nicht oft genug sagen, aber dieser Schritt ist in meinen Augen einfach falsch. Sicherlich ist es für den Endkunden bequemer und für den Vertrieb finanziell attraktiver, doch als Spieler möchte ich auch weiterhin etwas im Regal stehen haben. Wie soll ich meinen Kindern und Enkelkindern denn den Sinn und Zweck einer Schachtel erklären, wenn sie in meinen Schränken die Spielverpackungen aus einer längst vergessenen Zeit entdecken?

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News: This was Vegas

Die Redaktion der GamePro berichtet auf ihrer Homepage von einem Gerücht. Angeblich soll das bereits seit vielen Jahren in Entwicklung befindende Spiel This is Vegas eingestellt worden sein. Der Grund dafür sollen angeblich zu hohe Entwicklungskosten sein.

Erics Meinung: Ich muss tatsächlich in die Jahre gekommen sein. Vor ein paar Jahren war ich noch richtig heiß auf das Spiel – aber da lief die Serie Las Vegas auch noch im Free TV. Die Hoffnung, dass die Serie auf Kabel Eins oder auf DVD in Deutschland fortgesetzt wird, ist wohl schon verloren. Genau so sieht es anscheinend mit This is Vegas aus. Es ist schon traurig, dass ein Publisher nicht das zu Ende bringt, was er angefangen beziehungsweise fortgeführt hat. Fünfzig Millionen Dollar Entwicklungskosten sind ein Batzen Geld, von denen man nichts mehr wiedersieht.

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News: Mafia II Collector’s Edition für 49 Euro

Morgen erscheint Mafia II. Wer sich für die Collector’s Edition der PC-Fassung interessiert, muss zwangsweise bei Saturn einkaufen – das macht aber nichts, denn der Einzelhändler nimmt diese spezielle Edition für nur 49 Euro ins Programm. Da die Edition limitiert ist, sollte man sich beeilen und möglichst noch diese Woche bei Saturn vorbeischauen. In der nächsten Woche können sich die Preise mitunter wieder ändern.

Erics Meinung: Die Demo der PC-Version hat mich überzeugt. Meine Xbox 360-Fassung habe ich sofort wieder storniert und mir das Vorbestellerpaket bei Saturn gekauft. Morgen Vormittag stehe ich pünktlich bei Saturn auf der Matte – endlich ist es soweit. Für einen sehr guten Preis werde ich eines der von mir lang erwarteten Spiele in Empfang nehmen!

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News: Lord British sahnt ordentlich ab

Die Redaktion der Zeitschrift GameStar berichtet auf ihrer Homepage, dass Richard Garriott vor Gericht gegen seinen ehemaligen Arbeitnehmer NCsoft gesiegt hat. Nachdem Garriott einen Ausflug ins All unternahm, wurde er noch vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre von seinem Arbeitgeber gefeuert. Da er seine Aktien nun unter Marktwert verkaufen musste, klagte er auf 47 Millionen Dollar Schadensersatz. Zugesprochen wurden ihm aber nur 28 Millionen Dollar.

Erics Meinung: Wie oder was genau da vorgefallen ist, ist schlussendlich egal. Das Rechtsurteil ist bindend – sofern sich der koreanische Konzern auch dazu im Stande sieht, der Forderung finanziell nachzukommen. Ich bewundere die Vereinigten Staaten von Amerika immer wieder. Anwalt müsste man sein – im Land der unbegrenzten Anklagemöglichkeiten.

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News: StarCraft II schnellverkauftetes Strategiespiel

Die Redaktion von Gamers Global hat vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass StarCraft II das bisher schnellstverkaufte Strategiespiel der Videospielgeschichte ist. Und dies geschah während des weltweit zeitgleichen Release mit anderthalb Millionen verkauften Exemplaren.

Erics Meinung: Das ist kein Wunder. Spiele aus dem Hause Blizzard werden gekauft – egal ob sie einem nun gefallen oder nicht. Blizzard-Titel sind einfach für die breite Masse gedacht, was man besonders an Spielen wie Diablo II oder World of WarCraft seit Jahren merkt. Ich bleibe dem Blizzard-Trend weiterhin fern.

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News: Mass Effect 3 mit Handlungsvielfalt

Die Redaktion von Gamers Global hat herausgefunden, dass es im dritten Teil der Mass Effect-Reihe über eintausend mögliche Handlungsverläufe geben soll. Es ist also davon auszugehen, dass je nachdem welche Entscheidungen der Spieler trifft, das sich das Spiel zwar facettenreicher entpuppt, aber wohl nur mit wenigen Enden auftrumpfen wird.

Erics Meinung: Die ersten beide Spiele habe ich noch nicht gespielt, allerdings stehen sie auf meiner Nachholliste. Ich finde es wirklich toll, dass die Entwickler den Spielern so viel Freiraum einräumen möchten. Trotzdem hoffe ich, dass sich dementsprechend auch das Finale der Trilogie ändern wird. Ein einziges Ende ist bei einem Rollenspiel dieser Größe einfach zu wenig.

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Partner: Chatabend im NextGen-Forum heute um 18 Uhr

Wir möchten euch heute daran erinnern, dass das NextGen-Forum am heutigen Sonntagabend von 18 bis 21 Uhr einen Chatabend mit der ganzen Community abhalten wird. Eingeladen sind auch alle User und die Betreiber der Partnerseiten des NextGen-Forums. Wir sind natürlich für euch live mit dabei und werden euch auf etwaige Fragen über Gameplay Gamers mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem möchten wir sehr gerne mit euch über die Gamescom diskutieren, welche seit Donnerstag bis zum heutigen Tage für jeden geöffnet ist.

Bedenkt allerdings, dass ihr im NextGen-Forum angemeldet sein müsst, damit ihr am Chatabend teilnehmen könnt. Wenn ihr euch rechtzeitig registriert, werdet ihr auch noch genug Zeit haben, die NextGen-Community genauestens kennenzulernen. Wir würden uns über euer Kommen sehr freuen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Eric Ebelt & Thomas Enders

Gamescom 2010: Ubisoft-Rabattauktion

Die Redaktion der Consol Plus berichtet auf ihrer Internetseite, dass man zwischen dem 19. und 25. August 2010 mit dem Bestellcode „Gamescom-exclusive-20%off-code“ die Highlights des französischen Konzerns mit zwanzig Prozent Rabatt vorbestellen kann. Gezahlt wird selbstverständlich nur, wenn die Ware dann verschickt wird.

Erics Meinung: Finger weg! Das Angebot ist zwar verlockend, aber ich hatte selbst vor einigen Jahren einmal starke Probleme mit dem Online-Shop gehabt und es war mir so nicht mehr möglich, an eine spezielle Edition von Heroes of Might and Magic V zu kommen. Ein interessanter Leserbrief aus der letzten GameStar-Ausgabe hat mir bewiesen, dass sich Ubisoft in dieser Hinsicht kein bisschen verändert hat.

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Gamescom 2010: Neue Hardware für Wii vorgestellt

THQ stellte im Business-Bereich eine neue Hardware für die Wii vor. Es ist die Rede vom so genannten uDraw Tablet. Dabei handelt es sich um eine Peripherie, die wie ein Zeichenbrett genutzt werden kann. Mittels eines Stifts erkennt das Brett Mal- und Zeicheneingaben und überträgt es auf den Bildschirm. Zum Release sind drei Spiele geplant. Die Hardware soll sechzig Dollar kosten, weitere Spiele sind ab dem europäischen Release im Februar 2010, für dreißig Dollar erhältlich. Die Preise in Deutschland stehen noch nicht fest.

Erics Meinung: Die Präsentation fand ich schon mal nicht schlecht – die Hardware hat Potential, vor allem da THQ den richtigen Weg geht und nicht Unmengen an Geld dafür verlangt. Sechzig Dollar (und vermutlich genauso viele Euros) sind schon legitim. Hoffentlich reizt nicht nur THQ das Potential der Peripherie aus.

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Gamescom 2010: Need For Speed: Hot Pursuit limitiert

Electronic Arts gab  am Dienstag auf der Pressekonferenz in Köln-Mülheim bekannt, dass Need For Speed: Hot Pursuit ebenfalls in einer speziellen, limitierten Fassung erscheinen wird. Diese Version beinhaltet anscheinend keine Goodies, sondern nur zusätzliche Fahrzuge. Die Internetseite WiiTower gab dazu bekannt, dass die folgenden Autos enthalten sein werden: Alfa Romeo 8C Competizione, Ford Shelby GT500, Audi TT RS Coupé, Chevrolet Camaro SS, Porsche Cayman S und Dodge Challenger SRT8. Für die Wii ist diese Version allerdings noch nicht gesichtet wurden.

Erics Meinung: Der Trailer des Spiels hat wirklich Lust auf mehr gemacht und vielleicht ist dies auch das erste Need For Speed, welches ich mir jemals kaufen werde. Als Sammler interessiert man sich dann auch für die limitierte Fassung. Wenn die Autos allerdings nur als Downloadcode verfügbar sein sollten, kann ich diese Version ohne Xbox Live sowieso vergessen. Am PC würde ich das Spiel ohne Gamepad oder Lenkrad sowieso nicht spielen.

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