Gamescom 2010: Square Enix Line-Up enthüllt

Die Redaktion der Consol Plus berichtet auf ihrer Internetseite vom Line-Up der Rollenspielschmiede Square Enix auf der Gamescom in Köln. Demnach sollen folgende Spiele präsentiert werden: Deus Ex: Human Revolution, Final Fantasy XIV, Final Fantasy: The 4 Heroes of Light, Front Mission: Envolved, Kane & Lynch 2: Dog Days, Kingdom Hearts: Birth By Sleep und Lara Croft and the Guardian of Light.

Erics Meinung: Ein durchaus interessantes Line-Up. Ich freue mich vor allem darauf, Final Fantasy XIV endlich mal unkompliziert spielen zu können und Hand an den vermutlich grandiosen Kane & Lynch-Nachfolger zulegen. Die anderen Titel reizen mich leider nicht so sehr.

Saschas Meinung: Squares Line-Up kann sich definitiv sehen lassen, allerdings muss ich sagen das mir doch ein bisschen was fehlt. Es wäre klug von Square Enix Dragon Quest IX mit auf die Gamescom zu nehmen, da dies so kurz nach Release mit Sicherheit nochmal eine gute Werbung für das Spiel wäre. Auch ein Trailer zu Kingdom Hearts Re:Coded sollte drin sein. Hier hat Square meiner Meinung nach wichtige Chancen vertan.

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Gamescom 2010: Charles Martinet auf der Gamescom

Nintendo berichtet seit einigen Tagen auf der offiziellen Internetseite darüber, dass Charles Martinet auf dem Nintendo-Stand auf der Gamescom vertreten sein wird. Seit vielen Jahren leiht Martinet vielen Nintendo-Figuren, wie Super Mario und Co. seine Stimme. Wir sind gespannt, wie Martinet gemeinsam mit dem TV-Moderator Tim Feldner die Show moderiert. Seine Anwesenheit ist zumindest einer der wohl wichtigsten und interessantesten Gründe, die Gamescom 2010 zu besuchen.

Erics Meinung: Auf Charles Martinet freue ich mich schon richtig. Eine solche Ikone in seinem Leben zu treffen, ist sehr selten. Als letztes hatte ich dieses Gefühl als ich den Schauspieler John Rhys-Davies auf der Ringcon  2008 in Bonn getroffen habe. Ich bin schon mehr als  bloß aufgeregt, die Synchronstimme von Mario kennenzulernen.

Gamescom 2010: Nintendo Line-Up enthüllt

Die Redaktion der Consol Plus berichtet auf ihrer Homepage von Nintendos Line-Up auf der Gamescom 2010. Demnach dürfen wir auf der Wii-Seite mit folgenden Spielen rechnen: Donkey Kong Country Returns, Kirby’s Epic Yarn, Metroid: Other M, Tetris Party Deluxe und The Legend of Zelda: Skyward Sword rechnen. Auf der DS-Seite werden Art Academy, Golden Sun: Dark Dawn, Mario VS Donkey Kong: Miniland Mayhem, Professor Layton und die Verlorene Zukunft, sowie Tetris Party Deluxe vorgestellt werden.

Erics Meinung: Ein Großteil der Gamescom werde ich wohl am Stand von Nintendo verbringen. Alleine letztes Jahr habe ich mich sehr oft an deren Stand herumgetrieben, doch dieses Jahr wird man mich nicht so schnell von diesem weglocken können. Donkey Kong, Kirby, Zelda und vor allem Golden Sun werde ich ausgiebig und hoffentlich lange spielen können. Hoffentlich darf ich auch jemanden in Tetris Party Deluxe herausfordern, denn ich liebe Tetris!

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Gamescom 2010: Der Auftakt beginnt JETZT

Hochgeschätzte Gameplay Gamers-Leser,

ab heute sind wir für euch auf der Gamescom in Köln unterwegs. Am morgigen Tag öffnet die Gamescom 2010 ihre Pforten auch für die Öffentlichkeit. In dieser Zeit werdet ihr von unserem freien Redakteur Sascha Weiershäuser, welcher auch für unsere Partnerseite Oh My Games tätig ist, tagtäglich mit den neuesten Informationen und Fakten der Messe versorgt. Aber dieses Mal solltet ihr die Uhr um zwölf Stunden vorstellen. Bis zum Sonntag werdet ihr alle Neuigkeiten täglich bereits um sechs Uhr in der Früh erfahren.

Ihr seht, dass wir uns Gedanken um euch gemacht haben. Wer noch nicht genau weiß, ob er zur Messe fahren möchte, erfährt in der frühen Morgenstunde bereits die heißesten Informationen und kann dann spontan entscheiden, ob er „mal eben“ zur Messe nach Köln fahren möchte. Hoffentlich gefällt euch unser System. Habt ihr persönliche Wünsche, über welche Themen ihr am liebsten etwas erfahren möchtet? Wir werden versuchen jedem Wunsch nachzukommen. Kommentiert einfach diesen Beitrag oder kontaktiert uns einfach per E-Mail. Keine Nachricht bleibt wie immer unbeantwortet. Wir freuen uns auf euch!

Eric Ebelt & Thomas Enders

News: Harvest Moon wird fortgesetzt – mal wieder

Die Consol Plus-Redaktion berichtet auf ihrer Internetseite, dass die Bauernhof-Simulation Harvest Moon mit zwei weiteren Titeln fortgesetzt wird. Auf der PlayStation Portable wird die Reihe mit dem Titel Hero of Leaf Valley fortgeführt und auf Nintendos DS erwarten Nachwuchsfarmer das Spiel Frantic Farming.

Erics Meinung: Frantic Farming sollte am besten Franchise-Ausschlachtung heißen, denn seien wir doch einmal ehrlich. Die Harvest Moon-Reihe genießt bei vielen Fans schon seit einigen Jahren keinen guten Ruf mehr. Zu oft weicht man vom ehemals sensationellen Spielprinzip ab und bestreitet neue Wege. Bei Harvest Moon ging dies einfach zu oft in die Hose. Warum schaffen es die Entwickler nicht einen weiteren Teil der Reihe zu entwickeln, der eine sinnvoll erweiterte Version des Super Nintendo-Ablegers, oder eine Neuauflage von Friends of Mineral Town ist?

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Review: Ghostbusters: The Video Game

Stellt euch vor, ihr wacht des Nachts auf und fühlt etwas. Wenn ihr eure Augen öffnet schwebt plötzlich eine paranormale Erscheinung vor euch auf und ab. Ihr schreit vor Angst, doch niemand ist zuhause um euch zu hören. Da ist was faul in der Nachbarschaft – und wen ruft ihr dann? Die Geisterjäger!

Obwohl die Kinofilme bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel haben und es bisher nur mäßig erfolgreiche Videospiele über das Ghostbusters-Franchise veröffentlicht wurden, wagte man im Jahr 2009 einen weiteren Versuch. Mit Ghostbusters: The Video Game schaffte Entwickler Terminal Reality es endlich, zwei der beliebtesten Filme in ein Spiel zu verwandeln. Trotzdem lehnt sich die Handlung des Spiels nur wage an die Streifen aus den Achtzigern an.

Was für ein Ghostbuster bist du?

Anders als vielleicht zu erwarten, dürfen wir uns in Ghostbusters: The Video Game nicht in eines der vier bekannten Gesichter schlüpfen. Stattdessen übernehmen wir die Rolle eines namenlosen Auszubildenden, der von den Geisterjägern liebevoll „Rekrut“ genannt wird. In der Geisterjägerzentrale mitten in Manhattan bekommen wir im Keller das Fangen eines Geistes beigebracht, bevor wir in den harten Arbeitsalltag übergehen. Jeder der die Filme nicht gesehen hat, braucht nicht verzweifeln. Alle anfallenden Arbeiten eines Geisterjägers werden von unseren vier Bossen genauestens erklärt. Auf unserem Rücken tragen wir jederzeit ein Protonenpäckchen, an welchem der Strahler befestigt ist. Dies ist sozusagen unsere Waffe, die in erster Linie für das Schwächen und Einfangen der Geister gedacht ist  Um ein Gespenst überhaupt erst einzufangen, muss es mit Hilfe des PKE-Meters aufgespürt und durch den Strahler geschwächt werden. Im richtigen Moment legen wir dann unsere Falle aus, welche sich sofort öffnet, wenn wir den Geist mit Hilfe des Protonenstrahls über ihr schweben lassen.

Grün ist das Licht, die Falle ist dicht!

Ansonsten gibt es in der Zentrale nicht viel für uns zu tun. Wir lauschen der Sekretärin beim Annehmen der eingehenden Telefonate, hören (unlustige) Gesprächsfetzen auf dem Anrufbeantworter ab oder sprechen mit einem ganz bestimmten Krieger, gefangen in einem Gemälde. Von wem hier die Rede ist, dürften Fans des zweiten Teils mit Sicherheit schon ganz genau wissen. Aber keine Sorge, dieses Mal stiftet Vigo, der Karpate keine Unruhe in New York City. Haben wir genug von den wenig unterhaltsamen Freizeitaktivitäten, gehen wir zum Ecto 1B-Mobil und fahren mit unseren Kollegen so automatisch zum nächsten Job. Zu Beginn des Spiels dürfen wir uns im, aus dem ersten Teil bekannten Sedgewick-Hotel, um einen ungebetenen und schleimigen Gast kümmern. Slimer ist mal wieder ausgebüchst und baut im Hotel jede Menge Ärger. Anstatt den Unruhestifter einfach einzufangen, müssen wir uns vorerst um ein paar andere Gespenster kümmern. Für jeden gefangenen Geist erhalten wir von der Stadt New York Geld auf unser Konto, welches wir in neue Ausrüstung investieren dürfen.

Die Protonenpäckchen sind kein Spielzeug!

Nachdem wir (mal wieder) den großen Ballsaal verwüsten und Slimer in Sicherheitsverwahrung stecken, geht das ganze Spektakel richtig los. Wir möchten an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten, da besonders die ersten drei Levels sich sehr stark an den beiden Kinofilmen orientieren. Danach nimmt der Kultfaktor allerdings ab. Die Handlung wirkt aufgesetzt und kann eigentlich nur noch durch die flotten Sprüche der Geisterjäger motivieren, da fast keine bekannten Ungetüme mehr auftauchen. Die neuen Gegner erreichen unserer Meinung nach nicht annähernd den Charme, welche die Geisterwelt in den Filmen verkörpert hat. Dafür müssen sie aber oft auf unterschiedliche Art und Weise gefangen oder besiegt werden. Mit dem Stasisstrahl frieren wir die Geister ein und können sie anschließend mit dem normalen Protonenstrahl besiegen. Außerdem dürfen wir mit dem Schleimwerfer positiv geladenen Schleim auf die monströsen Gestalten feuern, sofern sie mit schwarzem Schleim behaftet sein sollten. Anderenfalls hätten wir kaum eine Chance, sie zu besiegen.

Ich bin Geisterjäger, kein Arzt!


Der Entwickler bedient sich allerdings eines ganz besonderen Clous, wenn es um die Bildschirmanzeigen geht. Anders als in herkömmlichen Videospielen, wo diese Anzeigen quer über die Seitenränder des Bildschirms verstreut sind, erfahren wir in Ghostbusters: The Video Game alles auf den Anzeigen des Protonenpäckchens. Unsere Verfassung und die Energiekapazität des Päckchens sind zwar jederzeit gut sichtbar, allerdings sollte man seine Augen nicht zu oft vom Päckchen abwenden. Das Protonenpäckchen muss hin und wieder gelüftet werden, damit es sich nicht erhitzt. In diesem Falle können wir für kurze Zeit keinen Geist mehr angreifen oder unseren Kollegen helfen. Sollten wir im Alleingang wehrlos zu Boden gehen, müssen wir am letzten Kontrollpunkt neu starten. Sind wir mit den anderen Geisterjägern unterwegs, eilen sie uns zu Hilfe und frischen unsere Lebensenergie auf, wenn wir am Boden liegen. Leider scheint es so, dass sich die künstliche Intelligenz der Geisterjäger mit zunehmender Spielzeit zurück entwickelt oder die Gespensterwelt schlauer beziehungsweise unfair agiert.

Bist du ein Gott? Nein? Dann stirb!

Gegen Ende des Spiels müssen wir beispielsweise gegen fliegende Engelstatuen kämpfen, in dem wir sie mit dem Schleimschnapper gegeneinander prellen lassen. Das klingt beim Hören noch innovativ, ist aber selbst auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad höllisch schwer. Ein bis zwei Treffer der kleinen Flugwesen reichen schon aus, um uns bewegungsunfähig zu machen. Unser Partner Ray eilt zwar zur Hilfe, erleidet aber in acht von zehn Fällen das gleiche Schicksal wie wir. Das Nervige an dieser ganzen Geschichte ist, dass wir so wieder am letzten Kontrollpunkt starten müssen und über eine ganze Minute das gleiche Gespräch mit anhören müssen. Das ist unnötig, nervtötend und kurz vor dem furiosen Finale spätestens beim dritten Versuch des teils sehr guten Titels einfach nur eine Zumutung. Gut hingegen haben uns die Rätseleinlagen gefallen. Da müssen in einer Paralleldimension Plattformen aneinander gekettet und Teleportationsportale genutzt werden, um einen Gegner besiegen zu können. Leider tauchen solche gehaltvollen Aufgaben im Spiel viel zu wenig auf – etwas mehr Abwechslung im Alltag der Geisterjäger wäre wünschenswert gewesen.

Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes?

Ghostbusters: The Video Game ist trotzdem ein gutes Spiel. Sicherlich kann man sich über den im zunehmenden Spielverlauf mangelnden Ideenreichtum, die Gradlinigkeit der vielen Spielabschnitte und die schwankende, künstliche Intelligenz beschweren. Trotzdem macht das Spiel auch einiges richtig – beispielsweise die angenehme Synchronisation. Die englischen Synchronsprecher sind jene Schauspieler, welche die Geisterjäger in den Achtzigern verkörperten: Dan Akroyd, Harold Ramis, Bill Murray und Ernie Hudson. Und die deutschen Stimmen der virtuellen Geisterjäger werden von niemand anderem gesprochen, als den damaligen Synchronsprechern der deutschen Kinofassung. Die Texte der deutschen Sprecher werden allerdings nur eingesprochen – die Lautstärke ändert sich nicht, wenn man sich vom jeweiligen Gesprächspartner entfernt oder sich ihm nähert. Der ausgeklügelte und kultige Humor des Spiels steht den Filmen aber so gut wie in nichts nach. Schließlich haben sich auch die Drehbuchautoren, sprich Bill Murray und Harold Ramis, um die Texte für das Spiel gekümmert. Wer die Filme mochte, wird auch mit dem Videospiel zu den Geisterjägern seinen Spaß haben, muss aber bei den in unserem Testbericht erläuterten Mankos Abstriche machen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Xbox 360-Fassung): Anfangs hat mir das Spiel noch sehr, sehr gut gefallen. Der typische Humor der Geisterjäger ist nahezu perfekt in das Spiel integriert – in keinem anderen Videospiel habe ich in den letzten Jahren so herzhaft lachen können, wie in diesem Titel. Ich bin zwar kein großer Freund vom Freischalten bestimmter Erfolge, aber wenn plötzlich der Erfolg „Ob die Stange noch funktioniert“ freigeschaltet wird, nur weil ich eben diese Stange runtergerutscht bin, muss ich einfach nur an die Filme denken – und das ist als Kompliment gemeint! Und dann sind es auch noch die gleichen Synchronsprecher, wie vor zwanzig Jahren. Ich könnte den Publisher dafür umarmen, dass er all dies ermöglicht hat. Das Spiel fungiert sehr gut als inoffizieller, dritter Teil der Filmreihe, auch wenn sehr viele Anleihen aus den beiden Filmen stammen. Die Präsentation der Spielorte hat mir genau so gut gefallen, wie der aus den Filmen entnommen Soundtrack. Beim Lesen meines Fazits merkt ihr sicherlich, dass ich ein riesengroßer Ghostbusters-Fan bin. Allerdings muss ich auch anerkennen, dass das Spiel zwar eine der besseren, aber nicht gerade die beste Filmumsetzung ist. Die künstliche Intelligenz der Geisterjäger, als auch die der Gespenster lassen teils stark zu Wünschen übrig, was unnötigerweise zum mehrmaligen Zurücksetzen des Spielabschnitts führen kann. Persönlich wäre es mir sogar lieber gewesen, dass das Spiel vermehrt auf den Filmen basieren und zusätzliche Zwischenlevels beinhalten sollen. Trotzdem habe ich die zwanzig Euro für Ghostbusters: The Video Game gerne ausgegeben und für den Preis wurde ich ein ganzes Wochenende über mit einem tollen Humor bedient.

News: Lords of Shadow Collector’s Edition angekündigt

Auf der Homepage der Consol Plus ist vor kurzem ein Foto der Collector’s Edition zu Castlevania: Lords of Shadow aufgetaucht. Diese beinhaltet anscheinend den Soundtrack auf CD und ein schmuckes Büchlein, welches vermutlich mit Informationen über das Spiel geschmückt sein wird.

Erics Meinung: Das Spiel interessiert mich bereits seit dem, nachdem es angekündigt war. Ich bin sehr gespannt, ob der Soundtrack ebenfalls so gut wird. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn diese Collection auch in Europa erscheint. Meine Xbox 360-Spielesammlung wird sich sehr darüber freuen.

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News: Duke Nukem lebt forever weiter

Die Redaktion der Consol Plus gibt auf ihrer Internetseite bekannt, dass Gerüchte aufgetaucht sind welche besagen, dass Duke Nukem Forever noch nicht tot ist. Den Gerüchten zufolge soll nun nicht mehr 3D Realms für das Projekt verantwortlich sein, sondern Entwickler Gearbox. Angeblich soll das Spiel auf der Penny Arcade Expo im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden.  Nach einer bisher dreizehnjährigen Entwicklungszeit sind diese Gerüchte weiterhin unglaubwürdig.

Erics Meinung: Das Spiel hat sich doch schon längst zu einem Running Gag gemausert. Die PC Action fragte einst, warum Frauen so vernarrt in den Duke sind. Die Antwort ist einfach, denn er braucht ewig, bis er kommt. Aber Spaß beiseite. Ich habe noch nie ein Spiel der Reihe gespielt und werde es wohl auch nicht. Wenn Duke Nukem Forever tatsächlich früher oder später erscheinen wird, wäre ich aber einer der ersten, welche sich die Demo von dem Spiel anschauen werden. Selbst der ehemalige Entwickler meinte, dass die Entwicklungszeit niemals die Qualität des Produktes rechtfertigen würde. Ich bin sehr gespannt darauf, ob sie recht damit behalten. Vorstellen kann ich es mir auf jeden Fall!

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Preview: Kane & Lynch 2: Dog Days

Kane und Lynch kehren in der nächsten Woche offiziell in die Videospielwelt zurück. Wir haben uns die PC-Demo des Spiels über Steam heruntergeladen und Unruhe in Shanghai gestiftet. In unserem Vorschaubericht erfahrt ihr bisher alles Wissenswerte, warum ihr euch auf das Endprodukt freuen dürft.

So hätten sich die beiden Freunde ihr Abendessen in einem chinesischen Restaurant der Shanghaier Innenstadt nicht vorgestellt. Geprägt von den Erlebnissen des ersten Teils dürften sie an den einen oder anderen Kugelhagel schon gewöhnt sein, als das Gebäude plötzlich von ausgebildeten Tötungsmaschinen gestürmt wird. In diesem Augenblick übernehmen wir die Rolle des langhaarigen Lynch. Es rumst, es knallt und jeder Schuss nimmt Auswirkung auf die Umgebung. Holzverkleidungen an den Wänden gehen zu Bruch und Gläser zerspringen in tausend Teile. Gemeinsam mit unserem Kumpel Kane schießen wir uns unseren Weg durch die Gegnerhorden frei, um durch die Hinterhöfe zu entkommen.

Vier Fäuste gegen Shanghai

Wer glaubt, dass die Demo bereits an dieser Stelle beendet sei, der irrt sich gewaltig. In diesem Moment nimmt das Spielgeschehen richtig Fahrt auf. Als wir durch die Küche flüchten wollen, entdecken wir die Köche gefesselt am Boden liegend. Wir hätten zwar die Möglichkeit sie zu erschießen, lassen die unschuldigen Opfer aber liegen. Befreien dürfen wir sie hingegen nicht, was die Kaltherzigkeit der beiden Protagonisten vermutlich unterstreichen soll. Die hintere Gasse ist ähnlich wie das Restaurant abgeriegelt und wir müssen dem voraus laufenden Kane zwangsweise durch einen vordefinierten Weg folgen. Eine Treppe, ein Flur und ein Balkon weiter erreichen wir endlich einen Hinterhof, in welchem es nur so von Polizisten und Sicherheitsbeamten wimmelt. Anscheinend wissen sie bereits, wen sie vor sich haben und eröffnen ebenfalls das Feuer auf uns. Die Waffe wegstecken und unbemerkt als Touristen zu entkommen ist zumindest an dieser Stelle des Spiels nicht möglich.

Tödlicher Einkaufsbummel

Nach dem Hinterhof-Massaker geht die Stadtrundfahrt von Shanghai unverzüglich weiter. Wir öffnen ein Garagentor, welches auf die offene Straße führt. Es ist bereits spät und wir sehen, wie so manch Verkäufer seinen Laden schließt. In der Ferne sehen wir bereits anstürmende Polizisten. Damit wir unbeschadet der Straße folgen können, gehen wir hinter Autos und Bussen in Deckung. Angeblich soll es laut dem spärlich eingeblendeten Tutorial auch möglich sein, Passanten als menschliche Schutzschilde zu verwenden. Entweder mangelt es uns an bestimmten Fähigkeiten oder diese Funktion ist in der Demo deaktiviert. Jedenfalls schaffen wir es nicht jemanden zu packen, um auf diesen Weg sicherer über die Einkaufsstraße zu gelangen. Am Ende der Straße suchen wir Schutz in einem Videoladen. Aber auch dort fallen Schüsse und sicher sind wir dort auch noch nicht. Als wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Explosion auslösen, endet unsere Demo und das Hauptmenü öffnet sich.

Kameramann am Steuer

Leider kann man in der Demo nur von einem gewissen Anteil an Handlung sprechen. Dialoge sind rar gesät und das Hauptaugenmerk liegt vermehrt auf den schön in Szene gesetzten Schusswechsel. Außerdem bedient sich der Entwickler einem besonderen Stilmittel. Anstatt das ganze Geschehen in gewohnter Spielgrafik ablaufen zu lassen, filtert man das Geschehen anscheinend mit der Ansicht einer handelsüblichen Videokamera. Die Perspektive bleibt niemals gleich, sie wackelt wenn wir durch die Straßen rennen und Lichter werden verzerrt dargestellt. Das untermalt das Spiel auf eine ganz besondere Weise. Dieses Stilmittel finden wir sehr gewagt, aber es funktioniert hervorragend. Atmosphärisch gibt es an Kane & Lynch 2: Dog Days auch nichts zu meckern. Es sind viele kleine Details, die das Geschehen glaubhaft erscheinen lassen. So sitzt in der Gasse hinter dem Restaurant ein Mann wartend auf einer Bank und im Videoladen kann man die Cover der verschiedenen Filme, die entfernt an Hitman und Konsorten erinnern, deutlich erkennen.

Shanghai Knights


Die künstliche Intelligenz der Gegner befindet sich dabei auf einem guten Mittelmaß. Diese verstecken sich sobald Schüsse fallen hinter Objekten oder gehen offensiver auf uns zu. In diesem Falle müssen wir selbst aufpassen, dass unsere Angreifer uns nicht zu nahe kommen, da wir gelegentlich auch unsere Deckungsmöglichkeiten überdenken müssen. Munitionsknappheit herrscht in der Demo bisher noch nicht. Besiegten Gegnern dürfen Waffen und Munitionsvorräte abgenommen werden. Da unser Protagonist Lynch nur zwei Waffen gleichzeitig mit sich führen darf, müssen wir immer darauf achten, die richtige Waffe auszuwählen und wenn nötig auch auszutauschen. Das ist logisch und fühlt sich bei dem teils sehr glaubhaft inszenierten Spiel außerordentlich gut an. Weniger glaubhaft, aber in einem Shooter aus der heutigen Zeit schon nicht mehr wegzudenken, ist das Regenerierungssystem. Wenn wir mit Kugeln durchsiebt werden, fallen wir oft erst auf den Boden und können uns dann möglicherweise aufrappeln. Färbt sich unser Bildschirm zu rot, ist das Spiel vorbei. Eine Lebensanzeige gibt es in Kane & Lynch 2: Dog Days nicht. Wenn die Zeitspanne groß genug ist, ohne dass wir verwundet werden, frischt sich unsere Lebensenergie automatisch auf. Das mag Veteranen der alten Videospielkunst bitter aufstoßen. Fakt ist aber, dass sich dadurch ein cineastischeres Spielvergnügen entwickeln kann.

Bankjob

Abseits des Demolevels dürfen wir uns auch in ein Online-Gefecht wagen. Zusammen mit einer Gruppe von anderen Spielern warten wir gemeinsam auf einen Geldtransporter. Gemeinsam töten wir die maskierten Sicherheitsmänner und nehmen ihnen zusammen bis zu vier Millionen Dollars ab. Gemeinsam schießen wir uns durch auftauchende Gegner, erhalten aber anders als im Hauptspiel keine zweite Chance, wenn wir das virtuelle Zeitliche segnen. Es gilt ein circa einhundertfünfzig Meter langes Gebiet unbeschadet zu durchqueren, während uns die gegnerische Seite aufhalten muss. Das eingesammelte Geld landet nach der erfolgreichen Mission auf unserem Konto. Von den Moneten kaufen wir uns neue Waffen, welche beim nächsten Job zum Einsatz kommen können. Der Clou an der ganzen Sache ist, dass wir auch unsere Mitstreiter verletzten und ihnen das Geld abnehmen können. Wenn wir keine Verwendung mehr für unsere Kollegen haben, entledigen wir uns ihrer ganz einfach durch ein paar gezielte Schüsse. Das System geht auf, ist interessant und motiviert langfristig.

Die Hundstage sind gezählt!

Der Mix aus temporeichen, aber schmal gestrickten Levels und hoch interessanten Online-Ansätzen kommt bereits in der nächsten Woche in den Handel. Wir sind vom zweiten Teil der Reihe jedenfalls schon sehr angetan. Trotzdem würden wir uns an der einen oder anderen Stelle ein paar Abweichungen im Spielverlauf wünschen – optimalerweise wären verschiedene Lösungsansätze für die spielinternen Aufgaben erforderlich, damit der Wiederspielwert gegeben sein wird. Von den bisher gezeigten Spielinhalten können wir euch Kane & Lynch 2: Dog Days wärmstens empfehlen. Man sollte aber keine große Hoffnung auf eine epische Gangster-Handlung, wie aktuell zum Beispiel zu Mafia II legen. In dieser Hinsicht hat uns die Demo nicht zufrieden gestellt. Auch die Persönlichkeiten der beiden Gauner wurden nicht genauer dargelegt. Für jemanden, der den ersten Teil noch nicht gespielt hat, ist dies sehr ärgerlich. Wir gehen aber davon aus, dass in der Vollversion größeren Wert auf diese beiden Punkte gelegt werden. Freunde guter Action-Titel sollten sich Kane & Lynch 2: Dog Days vormerken und auf jeden Fall einmal genauer anschauen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf der PC-Fassung): Vorweg möchte ich schreiben, dass ich den ersten Teil bisher noch immer nicht gespielt habe. Da mir der zweite Teil in der Demoversion aber schon mal sehr gut gefallen hat, werde ich mir den Erstling definitiv noch nachholen. Da ich ein großer Fan der ostasiatischen Kultur bin, freue ich mich umso mehr auf Kane & Lynch 2: Dog Days. Die Handlung wird im fertigen Produkt sicherlich einige Höhen aufweisen können und auch die Persönlichkeiten der Gauner sollte besser beschrieben werden. Wenn die Entwickler auch noch mehrere Lösungswege in den recht kleinen Spielabschnitten einbauen, würde mich das sehr freuen. Das was ich bisher gesehen habe, würde mich nämlich nicht zu einem zweiten Durchspielen des Titels anregen. Kane & Lynch 2: Dog Days ist aber auf jeden Fall eines der wenigen Spiele, welches ich mir in den nächsten Monaten genauer unter die Lupe nehmen möchte.

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Partner: Chatabend im NextGen-Forum

Heute möchten wir bekannt geben, dass das NextGen-Forum am kommenden Sonntag, den 22. August 2010 von 18 bis 21 Uhr einen Chatabend mit der ganzen Community abhalten wird. Eingeladen sind auch alle User und die Betreiber der Partnerseiten des NextGen-Forums. Wir sind natürlich für euch live mit dabei und werden euch auf etwaige Fragen über Gameplay Gamers mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem möchten wir sehr gerne mit euch über die Gamescom diskutieren, welche von Donnerstag bis Sonntag für jeden geöffnet sein wird.

Bedenkt allerdings, dass ihr im NextGen-Forum angemeldet sein müsst, damit ihr am Chatabend teilnehmen könnt. Wenn ihr euch rechtzeitig registriert, werdet ihr auch noch genug Zeit haben, die NextGen-Community genauestens kennenzulernen. Wir würden uns über euer Kommen sehr freuen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Eric Ebelt & Thomas Enders

Review: Muramasa: The Demon Blade

Muramasa ist der Name eines berühmten Schmieds, welcher im japanischen Mittelalter lebte und für seine vorzügliche Schwertschmiedekunst bekannt war. Seine geschmiedeten Klingen tragen ebenfalls seinen Namen. Muramasa: The Demon Blade erzählt wage die Geschichte dieser sagenumwobenen Schwerter – und zwar aus der Sicht zweier Protagonisten.

Momohime ahnt nichts schlimmes, da wird ihre Seele kurzerhand aus ihrem Körper verdrängt und durch die eines rachehungrigen Kriegers ersetzt. Während ihrer Reise durch das feudale Japan, streiten sich die beiden hin und wieder um Momohimes Körper. Kisuke ist hingegen ein gefallener Samurai, der zusätzlich an Gedächtnisverlust leidet und sich wundert, warum er von seinen ehemaligen Clanmitgliedern verfolgt und attackiert wird. Beide Handlungspfade sind nicht besonders tiefgründig und nur schwer zu verstehen. Oft wird von Persönlichkeiten gesprochen, die nicht einmal im Spiel vorkommen und meistens etwas mit der facettenreichen, japanischen Mythologie zu tun haben. Die japanischen Namen sind nicht für jedermann leicht zu merken, passen sich dem Gesamtbild des Spiels hervorragend an.

Einhundert Klingen des Muramasa

Obwohl wir keinen besonderen Wert auf die Ausführung grafischer Eigenheiten legen, müssen wir die optische Gestaltung des Titels loben. Selten sehen Spielgebiete so traumhaft aus, wie in Muramasa: The Demon Blade. Von Hand gezeichnete Hintergründe, lebendige Figuren und kleine Details machen die Grafikpracht zu etwas besonderem. Selten wird die Grafik eines Spiels dermaßen als Stilmittel benutzt, als in diesem Titel. Des Öfteren müssen wir einfach stehen bleiben, um die Aussicht des im Anime-Stil gehaltenen Spiels zu genießen. Je weiter wir durch das wunderschön gestaltete Japan ziehen, desto mehr Seelen sammeln wir in den weit verstreuten Gebieten ein. Diese sind bitter nötig, da wir ohne sie keine neuen Schwerter schmieden beziehungsweise schmieden lassen können. Der Geist von Muramasa begleitet uns bereits kurz nach Spielbeginn bis zum furiosen Finale der beiden Geschichten. Für eine gewisse Anzahl an Seelen stellt er uns ein neues und vor allem mächtigeres Schwert her. Allerdings sind neben den Seelen auch Geister notwendig, damit Muramasa seine Arbeit verrichten kann.

Dr. Kawashimas Kochstudio

Diese erhalten wir allerdings nur, wenn wir regelmäßig in Restaurants speisen und Nahrungsvorräte, wie etwa Reisbällchen verzehren. Die Speisen haben allerdings auch einen kleinen Nachteil, da wir für eine gewisse Zeit lang gesättigt sind und keine weitere Nahrung mehr zu uns nehmen können. Während wir in den Gasthäusern das Essen auf der Stelle – ganz nach unserem Belieben sogar langsam oder schnell – kauen oder runterschlucken  müssen, dürfen wir uns bei den fahrenden Händlern mit Kochzutaten eindecken. Vorausgesetzt wir erwerben Kochbücher, mit denen wir neue Rezepte entdecken können. Während kleinere Speisen wie die allseits bekannten Reisbällchen nur kostengünstige Zutaten verschlingen, sind für exotische Gerichte schon mal Wildschweine oder Fasane nötig. Diese tauchen in Japan nur selten auf und müssen meist mit unseren Schwertern erlegt werden, wobei wir wieder beim Hauptthema des Spiels wären. Nachdem wir uns durch mehrere kleine Gebiete gemausert haben, werden wir hin und wieder auch mit einem Bosskampf konfrontiert.

God of Japan

Bosskämpfe sind weitaus herausfordernder als die üblichen Auseinandersetzungen gegen die Klonarmee aus den japanischen Wäldern. Während die normalen Gegner entweder alleine, in kleinen oder großen Truppen auftauchen und in der Regel leicht zu besiegen sind, ist bei ihren großen Gesellen Vorsicht geboten. Meist benötigt man in solchen Kämpfen eine spezielle Taktik, um Feuerkugeln und Blitzen auszuweichen oder die Schwachstelle des Gegners erst einmal zu finden. Hier kann es auch auf dem niedrigen Schwierigkeitsgrad dazu kommen, dass wir unfreiwillig mal ins Gras beißen müssen. Besiegte Riesentausendfüßler oder monströse Drachen hinterlassen jedes Mal ein Schwert, welches wichtig für unser Vorankommen im Spiel ist. Hin und wieder trifft man nämlich auf magische Barrieren, die nur mit einem speziellen Schwert vernichtet werden können. Dementsprechend gibt es keine Möglichkeit, dass Spiel irgendwie zu verkürzen oder alternative Wege zu nutzen. Dennoch gibt es Wege, die an Orte abseits der Haupthandlung führen. Diese enden aber meistens in einer Sackgasse oder an einem Feindeslager, wo große Mengen an auftauchenden Gegnern besiegt werden können.

Rollenspiel oder Action-Einlage?

Man kann das Genre des Titels leider nicht genau festmachen. Auf der einen Seite des Spiels steht die Action. Kämpfe werden traumhaft mit pompösen Effekten inszeniert und langweilen so gut wie nie, auch wenn sie oft nach dem gleichen Schema ablaufen. Für besiegte Gegner erhält man allerdings auch Geld und Erfahrungspunkte. Letztere benötigen unsere Helden dringend, da sie ohne dieses Zutun nicht stärker werden und somit keine kraftvolleren Schwerter benutzen könnten. Des Weiteren erleben die beiden Protagonisten zwei Handlungen, die es allerdings nur schwach mit Final Fantasy und Co. aufnehmen können. Man merkt dennoch deutlich, dass sich die Einstellung und die Persönlichkeit der Charaktere weiter entwickeln, wenn auch nur geringfügig. Wir denken, dass die Mischung aus zweidimensionalen Ebenen, dem japanischen Setting, den grandiosen Effekten und den typischen Rollenspielelementen gut gelungen ist. Es gibt aber auch Kritik an einem der schönsten Wii-Spiele überhaupt auszusetzen.

Zweischneidiges Schwert

Wir verstehen beim besten Willen nicht, warum zusammenhängende Gebiete trotzdem in kleinere Abschnitte getrennt werden und warum man sich nicht genug Mühe gegeben hat, diese abwechslungsreicher zu gestalten. Wenn man am Stück drei Mal am selben Strand vorbeiläuft, an dem möglicherweise ein versteckter Gegenstand auch drei Mal an der selben Stelle zu finden ist, schlaucht das ganz schön und zieht Spannung und Dynamik aus der Spielwelt. Auch der mittlere Schwierigkeitsgrad ist nicht gerade eine Herausforderung. Wenn man in diesem Spiel gefordert werden möchte, muss man es tatsächlich zwei Mal durchspielen, damit dies überhaupt erst möglich ist. Als wir Momohimes und Kisukes Geschichten beendeten, hatten wir leider keinen Anreiz mehr, das Spiel auch ein drittes Mal auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchzuspielen. Schließlich haben wir ganz Japan zwei Mal erkundet und so gut wie jedes Geheimnis gelüftet. Muramasa: The Demon Blade ist ein zweischneidiges Schwert. Entweder ist man mit dem außergewöhnlichen Spielprinzip von Anfang an auf Augenhöhe oder man verflucht das Spiel aufgrund seiner Eintönigkeit. Möchte man beide Geschichten erleben, ist man gut um die siebzehn Stunden beschäftigt. Wer anschließend noch alle restlichen Schwerter finden möchte, darf gerne bis zu zehn Stunden draufrechnen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Ich habe Muramasa: The Demon Blade mit Freude zwei Mal durchgespielt. Ich fand beide Geschichten recht interessant, auch wenn die Erzählstruktur oft zu Wünschen übrig ließ. Die Kämpfe wurden meiner Meinung nach spektakulär in Szene gesetzt. Jeden einzelnen Gegner habe ich mit Freude aus dem Weg geräumt, um die beiden Protagonisten noch stärker und noch besser zu machen. Es ist wirklich selten, dass ich ein Spiel an einem Wochenende durchspiele und dann auch noch direkt zwei Mal. Allerdings finde ich es wirklich sehr schade, dass sich die Entwickler nicht mehr Mühe mit dem Leveldesign gegeben haben. Umgebungen und Hintergründe sehen zwar fantastisch aus, aber wiederholende und aufeinanderfolgende Abschnitte haben weder im Jahr 2009, noch in diesem Jahr etwas zu suchen. Falls es mal einen Nachfolger geben sollte, hoffe ich doch sehr, dass sich die Entwickler an der Kritik der Fans orientieren werden – denn noch einmal werde ich solch ein Spiel nicht durchspielen. Jeder der gerne Soundtracks aus japanischen Spielen hört, sollte sich außerdem mal nach dem Soundtrack des Spiels umsehen beziehungsweise umhören. Dieser hört sich wirklich klasse an und erinnert mich einfach nur zu gerne an Muramasa: The Demon Blade mit seinen gewaltigen Bosskämpfen. Wer das Spiel wie ich für 20 Euro oder weniger in der Grabbelkiste finden sollte, darf ohne Bedenken zuschlagen.

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News: Kein Zack & Wiki-Nachfolger geplant

Die Internetseite Wii Insider berichtet von einem Interview mit Capcom, in welchem leider bestätigt wurde, dass es in absehbarer Zeit keinen Nachfolger zu Zack & Wiki geben wird. Das liegt wohl zum größten Teil an den niedrigen Verkaufszahlen. Andererseits wäre es schade, eine neue und interessante Marke nicht fortzusetzen.

Erics Meinung: Ich fände es wirklich sehr schade, wenn man die Serie bereits nach einem einzigen Teil aufgibt. Das Spiel war wirklich interessant und vor allem knifflig. Das können heute nicht mehr viele Adventures von sich behaupten. Außerdem ist der Marktanteil der Wii heute viel größer, als noch vor zwei Jahren. Vielleicht ist es so möglich, mehr Leute anzusprechen. Zusätzlich könnte man auch noch einen leichten Schwierigkeitsgrad für die Gruppe der Gelegenheitsspieler einfügen. In diesem Falle wäre wohl alle zufrieden!

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Review: Red Dead Redemption

Eine Minute vor Zwölf stehen sich zwei Männer vor dem Saloon gegenüber. Den rechten Arm ausgestreckt, die Finger ständig in Bewegung und dem Revolver zum Greifen nahe. Auf einmal geht alles ganz schnell. Um zwölf Uhr erschießt der schnellere Schütze sein Gegenüber. Dies ist eine Erzählung aus den Zeiten des Wilden Westens und tägliche Routine in Red Dead Redemption.

Wir schreiben das Jahr 1911 und befinden uns bereits am Ende der Zeiten, wo das Faustrecht herrscht. Protagonist John Marston gehörte einst einer Bande an, aus welcher er aber schon vor einiger Zeit ausgestiegen ist. Seine Frau und sein Sohn sind für ihn wichtiger, als seine ehemaligen Bandenmitglieder. Diese gewinnen zunehmend an Bedeutung, als seine Frau und sein Sohn in die Obhut der Regierung genommen werden. Marstons ehemalige Freunde sind für das Bureau eine Bedrohung, weshalb er ihnen helfen soll, diese im fiktiven Bundesstaat New Austin und in Mexiko aufzuspüren. Würde er sich weigern, dann würde er seine Familie nie wiedersehen. Da ist es nahezu selbstverständlich, dass Mr Marston in den nächsten Zug springt, um endlich das Leben führen zu können, was er für sich und seine Familie wünscht.

Freund oder Feind

Mit diesen Hintergrundinformationen startet Red Dead Redemption in der verschlafenen Wüstenstadt Armadillo. Nach der stimmigen Einleitung übernehmen wir auch schon die Rolle von John Marston und freunden und zu allererst mit dem Sheriff des Ortes an. Mit seiner Hilfe spüren wir auch schon den ersten der gesuchten Verbrecher auf, welcher sich im Fort Mercer versteckt hält. Bill Williamson lässt allerdings nicht mit sich reden und schießt uns erst einmal über den Jordan. Denken wir in diesem Moment zumindest. Kurze Zeit später wachen wir in einem Bett auf der McFarlane-Ranch wieder auf. Da wir ärztlich gut versorgt werden, bieten wir der netten Bonnie McFarlane unsere Hilfe auf ihrer Ranch an. Wir lernen, wie man Rinder zusammentreibt und Wildpferde einreitet. Mit der Zeit lernen wir neue Charaktere kennen, wie zum Beispiel den Betrüger Nigel West Dickens oder den Leichenausgräber Seth Briars. Mit der Hilfe unserer neuen Freunde wird uns auch der Ansturm auf Fort Mercer gelingen, da sind wir uns sicher. An dieser Stelle möchten wir allerdings nicht zu viel verraten, da die Handlung durchaus noch die eine oder andere Überraschung und Wendung in petto hält.

Ein Mann und sein Pferd…

Wie das mit Ausflügen in die Vergangenheit so ist, muss man sich an den jeweiligen Stand der Technik gewöhnen. Zu Beginn des Jahrhunderts existierten kaum Automobile – besonders nicht im Wilden Westen, wo der technische Fortschritt noch nicht ganz seinen Einzug gehalten hat. In dieser Zeit reiten wahre Männer auf Pferden durch die Prärie, töten einen Kojoten nach dem anderen und müssen sich selbst verteidigen können. Kein Wunder, dass die Bindung zu einem Pferd in diesen Zeiten deutlich stärker war, als in der heutigen Zeit. In Red Dead Redemption wird auf diese Bindung leider nicht eingegangen. Wird euer Pferd von einem Wolf oder durch einen Schuss getötet, sucht ihr euch einfach ein neues Reittier. Die Trauer um das eigene Pferd erlebt ihr nämlich ganz genau ein einziges Mal. Danach ist es einem eigentlich egal, ob der Gaul in der Wüste verreckt oder von einer anscheinend hilflosen Frau entführt wird. Wir finden es aber gut, dass Entwickler Rockstar San Diego gemeinsam mit Rockstar North unterschiedliche Pferderassen ins Spiel integriert hat. So unterscheiden sich die Reittiere in Geschwindigkeit und Ausdauer. Bessere Pferde kosten dementsprechend beim Händler mehr Dollars. Wer kein Geld aufbringen und Pferde optisch untereinander unterscheiden kann, darf einen Gaul sinnvoller Weise auch stehlen. Doch denkt daran, dass im Wilden Westen auf Pferdediebstahl der Tod steht.

…kämpfen gegen das Unrecht!

In der damaligen Zeit müssen wir ebenfalls mit anderen Waffen auskommen, als noch im hoch modernen Liberty City aus Grand Theft Auto IV. Revolver und Schrotflinte gehören zum Standardrepertoire eines Cowboys und dürfen auch mit Wurfmessern, Feuerflaschen und sogar einem Lasso erweitert werden. Unterwegs werdet ihr immer mal wieder von hilflosen Leuten angesprochen, welche eure Unterstützung bitter nötig haben. Gemeinsam rettet ihr so zum Beispiel die eine oder andere Ehefrau vor dem Erhängen oder rettet die Tochter eines Ranchers vor einem Haufen Banditen. In der Stadt dürft ihr so manches Fahndungsplakat ansehen und anschließend Jagd auf den Gesuchten machen. Da der Bösewicht lebend mehr wert ist als ein Loch in seinem Schädel, kommt an dieser Stelle auch das Lasso neben dem Einreiten von Wildpferden sinnvoll zum Gebrauch. Bringt den Gefangen in diesem Falle einfach zum Ausgangsort der Suche oder berichtet den Gesetzeshütern dort von eurer Tat, damit das Geld in eure Brieftasche wandert. Auch feindlich gesinnte Raufbolde wollen sich in einem Duell mit euch messen. Egal für was ihr euch auch entscheidet, alle Aktionen verbessern euren Ruf und euer Ansehen. Ballert ihr nämlich wie Billy the Kid einen Bürger nach dem anderen (unmaskiert) auf den Haufen, sinkt selbstverständlich euer Ansehen und schon bald wird man auch ein Kopfgeld auf euch aussetzen. Bedenkt also, dass jede eurer Handlungen Auswirkungen auf euren Ruf in der Welt von Red Dead Redemption haben.

Für eine Handvoll Dollar

In den Saloons tummeln sich meistens auch ein paar gewiefte Spieler herum, die nichts lieber tun als den ganzen Tag lang Poker, Würfelpoker oder Black Jack zu spielen. Wenn ihr mit den Regeln vertraut seid, dürft ihr sehr gerne mit einsteigen und den einen oder anderen Einsatz wagen. Neulinge haben aber auch leichtes Spiel, da die künstliche Intelligenz der Gegner bei diesen Minispielen nicht besonders ausgereift ist. Anfänger sollten sich aber auf eine gewisse Erprobungszeit einstellen, da die Regeln (für das Pokerspiel) facettenreicher sind, als man vielleicht annehmen mag. In den Städten gibt es aber auch andere Anlaufstellen als den Saloon, wo ihr selbstverständlich auch den einen oder anderen Whisky verzehren dürft. Der Zeitungsjunge verkauft euch die aktuelle Zeitung, welche ihr tatsächlich lesen dürft und von (teils erlebten) Geschehnissen aus der Umgebung berichtet. Auf Hinterhöfen wiederum dürft ihr dann und wann am Hufeisenwerfen teilnehmen. Im Waffenladen rüstet ihr euch mit den neuesten Waffen aus, verkauft im Gemischtwarenladen erbeutete Kräuter, Felle oder Fleisch von toten Tieren, welche ihr in der Prärie erlegt habt. Jagen dürft ihr in Red Dead Redemption nämlich auch. Im Laden einen Köder gekauft, in der Steppe ausgelegt und schon tauchen ein paar Tierchen auf, die nur darauf warten, von eurem Gewehr getroffen und ins virtuelle Jenseits geschickt zu werden. Übrigens verzeichnet das Spiel eure Erfolge, sofern ihr die nächste Stufe einer bestimmten Aufgabe erfüllt. Um die zweite Stufe als Revolverheld zu erreichen, ist es beispielsweise nötig fünf Kaninchen zu erlegen. Später müssen dann fünf Kojoten dran glauben – aber ohne, dass einer von diesen gefräßigen Tieren euch oder euer Pferd zerfleischt.

Open Range

Wären diese einzelnen Aspekte des Spiels nicht schon alleine ausreichend genug, um ein wenig Rollenspiel in den harten Cowboy-Alltag zu bringen, überzeugt Red Dead Redemption auch noch mit vielen Nebenaufgaben. Da möchte ein alter Herr, dass ihr bestimmte Blumen für seine Gattin pflückt und eine seelisch verletzte Dame verlangt, dass der ehemalige Geliebte Geld für das ungeborene Kind springen lässt. Falls wir uns für das Banditenleben entscheiden sollten, dürfen wir auch Postkutschen überfallen und Tresore mit Dynamit aufprengen. Die somit geschaffene Atmosphäre passt sich wunderbar dem Rest diesen großartigen Spiels an. Alleine wenn der Western-Soundtrack aus den Lautsprechern dröhnt und der Sonnenuntergang die Prärie in ein sanftes Rot taucht, ist jeder Cowboy sprachlos. Die abwechslungsreichen Charaktere, welche John Marston in seinem Abenteuer trifft, könnten dafür zumindest teilweise ein wenig facettenreicher ausgefallen sein. Charaktere, die wie Yusuf Amir aus Grand Theft Auto IV: Ballad of Gay Tony aus der Reihe tanzen, findet man in Red Dead Redemption nicht. Das Western-Epos möchte das vermutlich auch gar nicht, da die Handlung und die vielen kleinen Geschichten weitaus ernster als im schrillen Liberty City erzählt werden. Trotzdem bietet der Titel immer noch ein breites Spektrum und man kann sehr gut zwischen den Personen unterscheiden und sich in deren Lebenslage hineinversetzen.

Last Man Standing

Red Dead Redemption ist mal wieder ein gelungenes Spiel aus dem Hause Rockstar Games. Der Titel lebt von der großen, offenen Spielwelt und der vielen kleinen Aufgaben, die stundenlangen Spielspaß garantieren dürften. Es gibt wirklich zu jederzeit und an jedem Ort etwas zu tun. Während die mexikanische Armee von uns verlangt, ein Dorf der Revolutionäre in Brand zu setzen, möchte eine verzweifelte Mutter einfach nur, dass wir ihren vermissten Sohn finden. In kaum einem anderen Spiel gibt es vielfältigere Aufgaben zu bestehen und zu entdecken. Doch auch im Wilden Westen gibt es den einen oder anderen Kritikpunkt, den man besser vor Veröffentlichung des Spiels ausgebessert hätte. So ist das Zielen mit den Waffen auf der Konsole etwas hakelig gestaltet. Auf einen Gegner zu zielen erfordert viel Übung und vor allem eine ruhige, gleichzeitig aber auch eine schnelle Hand. Besonders wenn man in diversen Missionsaufgaben mit dem schweren Maschinengewehr umgehen muss, fällt dies negativ auf. Das Anvisieren der Gegner fällt da mit den normalen Waffen schon wesentlich leichter, sofern die Feinde in den seltenen Fällen denn auch anvisiert werden. Hat man einen Gegner aufs Korn genommen, ist die halbe Miete schon gewonnen. Sonderlich intelligent agieren feindliche Handlanger und Banditen nämlich nicht. Sie suchen zwar eigenständig hinter Mauern, Wänden, Felsen und Bäumen Schutz, verharren dort aber meist. Sie schauen dann und wann hervor und schießen auch nur, wenn wir in ihrem Sichtradius sind. Trotzdem erinnern die Auseinandersetzungen stark an alte Westernfilme, wo sich zwei Parteien aus fünfzig Meter Entfernung mit Revolvern gegenseitig beschießen und sich nicht wundern, dass man kaum seinen Gegner trifft.

Spiel mir das Lied vom Tod

Ein weiteres Manko des Spiels ist die Erzählweise. Bis zu dem Punkt an dem man denkt, die Haupthandlung sei abgeschlossen, wird die Geschichte dem Spieler noch intensiv und mit einer gewissen Dynamik und Dramatik nähergebracht. Anschließend setzt sich ein gewisser Leerlauf ein, der offensichtlich mit einem enttäuschenden Finale endet. An dieser Stelle möchten wir nicht zu viel verraten, doch solltet ihr nicht auf das beste Spielende der Videospielgeschichte rechnen. Die am Ende des Spiels von John Marston getroffene Entscheidung ist unlogisch, da sie definitiv nicht zu dem kennengelernten Charakter passt. Es bleiben offene Fragen und ein mulmiges Gefühl im Magen bestehen. Das wahre Ende inklusive des mageren Abspanns entdeckt man sowieso erst, wenn man eine – haltet euch fest – Nebenaufgabe im Städtchen Blackwater annimmt und beendet. Warum sich die Entwickler für diesen seltsamen Weg entschieden haben, ist uns unklar. Wer derzeit ein Spiel mit einer offenen Spielwelt sucht, welches Stunde für Stunde immer mehr motiviert und wirklich viele kleine mehr oder weniger wichtige Details beinhaltet, ist mit Red Dead Redemption gut beraten. Einzig alleine das recht trockene Ende könnte Rockstar Games-Fans vom Kauf des Spiels abschrecken.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Xbox 360-Fassung): Red Dead Redemption hat mir anfangs nicht besonders gut gefallen. Das Spiel kommt für meinen Geschmack ziemlich lahm in die Gänge. Sobald man aber einmal die ersten Aufgaben erledigt hat und sich an die ersten, teils langweiligen Reitstunden gewöhnt hat, kann sich das Spiel voll und ganz entfalten. Sofort stellt sich das typische „Nur noch eine Mission“-Gefühl der Grand Theft Auto-Reihe ein. Einige der Charaktere, wie West Dickens oder Bonnie McFarlane sind mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen. Umso trauriger finde ich es, wie die Entwickler dieses Spiel enden ließen. Von einem so renommierten Entwicklerstudio bin ich wesentlich bessere Arbeit gewöhnt. Abgesehen von diesem mehr oder weniger großen Fehltritt, hat mir das Spiel bis kurz vor den letzten Aufgaben sehr gut gefallen. Besonders während der Revolution im benachbarten Mexiko haben mich die Aufgaben immer mehr beeindruckt. Besonders während einer Kutschfahrt durch die Wüste Mexikos gefiel mir eine Idee der Entwickler. Der Anführer der Truppe schreit auf einmal auf, dass derjenige, wer die meisten Vögel abschießt, ein paar Dollars erhält. Klasse! Von solchen Momenten hätte ich im Spiel gerne viel mehr erlebt. Da sehe ich gerne über den einen oder anderen Aussetzer bei der künstlichen Intelligenz der Gegner hinweg. Die englischsprachige Synchronisation des Titels hat mir übrigens sehr gut gefallen. Jede einzelne Stimme, besonders die von John Marston und Bonnie McFarlane, haben zu den einzelnen Charakteren gepasst. Zusammen mit dem wirklich gelungenen Soundtrack und der grafisch schönen Kulisse ergibt der Titel ein schlüssiges Gesamtbild, welches nach wie vor nur von dem unterdurchschnittlich guten Ende getrübt wird.

Thomas‘ Fazit (basierend auf der PlayStation 3-Fassung): Für mich ist Red Dead Redemption der Western zum nachspielen. Ein Spiel das ich mir selbst schon so lange gewünscht habe, denn wer träumt nicht als junger Bub mal davon, als Cowboy, die weiten Steppen des Wilden Westens zu erkunden?! Vor allem wenn es dann auch noch so cool aussieht wie bei John Marston! Kritik an der Story oder am Ausgang des Spiels kann ich selbst nicht teilen, da mir beides sehr gut gefällt. Ich finde besonders das Ende des Titels ist eines Western mehr als würdig, obgleich jeder selbst  entscheiden muss, wo er jetzt das Spiel als beendet ansieht. Die Einleitung mit Bonnie fand ich ebenfalls super gut gelungen, da man so ziemlich geschmeidig in die raue Westernwelt eingeführt wird, bevor dann irgendwann der große Knall folgt und das Spiel richtig Fahrt aufnimmt. Alles in allem, ist Red Dead Redemption für mich besser als GTA IV und punktet nicht nur mit einer tollen Kulisse und einem klasse Western-Setting, samt coolem Helden und packender Story, sondern auch mit viel Liebe zum Detail und einem erfüllten Kindheitswunsch. Doch es ist wie immer, man muss natürlich das Szenario mögen. Wer lieber den Cops die Donuts klauen will, ist bei Read Dead Redemption falsch.

News: GoldenEye 007 mit goldenem Controller

Die Internetseite Wii Insider gibt bekannt, dass in den Vereinigten Staaten zum Release der Neuauflage von GoldenEye 007 ein spezielles Bundle erscheint. Neben dem Spiel wird sich in diesem Bundle auch ein Classic Controller Pro in goldener Farbe befinden.

Erics Meinung: Da ich schon mit zwei Classic Controller und zwei Classic Controller Pro ausgerüstet bin, interessiere ich mich nur zweitrangig für dieses Bundle. Sollte es in Europa auch erscheinen, werde ich aber definitiv zugreifen. Immerhin ist es ein Sammlerstück!

Thomas‘ Meinung: Wer sich dafür interessiert, ist damit bestimmt gut beraten. Ich selbst halte nicht viel von solchen Dingen, da sie mir zu speziell auf eine Sache ausgelegt sind. Da würde ich lieber zum normalen Controller greifen und bin glücklich. Aber wer etwas Geld übrig hat und wem das James Bond Thema und vor allem auch die Farbe gefällt, der kann zugreifen.

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Gamescom 2010: Nintendo ohne 3DS auf der Gamescom

Die Internetseite Wii Insider berichtet, dass Nintendo den 3DS nicht auf der Gamescom vorstellen möchte. Viel mehr möchte man sich auf die Wii- und DS-Spiele auf der Messe konzentrieren. Nintendo gab keine Gründe an, warum sie die 3DS-Vorstellung dementierten. Trotzdem hält man sich an einem Veröffentlichungstermin der Hardware vor dem 31. März 2011 fest.

Erics Meinung: Es ist wirklich schade, dass Nintendo keinen 3DS vorstellt. Ich hätte mir sehr gerne selbst ein Bild von den Tiefenverhältnissen der dreidimensionalen Effekte gemacht. Immerhin wurde der Handheld nicht nach hinten verschoben. Trotzdem frage ich mich, warum Nintendo den Handheld der Öffentlichkeit Europas vorenthält. Es wäre die perfekte Möglichkeit gewesen, neue Kunden von der Hardware zu überzeugen. Das erinnert mich sehr an das Games Convention-Debakel von 2006 – dort wurde die Wii vier Monate vor ihrer Veröffentlichung auch nicht der Öffentlichkeit vorgestellt. Schade, ich hätte nicht gedacht, dass sich dies wiederholen wird.

Thomas‘ Meinung: Große Firmen wie Nintendo spielen in meinen Augen manchmal viel zu gern, mit der Kauflust der Konsumenten. Vieles wird aus Werbe- oder Geldzwecken gepushed, um es dann doch wieder zu verschieben. So hat man dann die nötige Aufmerksamkeit und den Kunden in der Warteschlange. Was Nintendo zu diesem Schritt trieb, erschließt sich mir nicht. Chance verpasst!

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Preview: Mafia II

Vorgestern wurde weltweit die Demoversion der PC-Fassung von Mafia II exklusiv über Steam veröffentlicht. Aus diesem Grund mussten wir das Downloadprogramm zwangsweise auf unseren Festplatten installieren. Nachdem das Herunterladen des Gangester-Epos abgeschlossen war, konnten wir uns in das Unterweltleben von Empire Bay City wagen.

Vor unserem Haus pulsiert das Leben. Aus dem Fenster schauend erkennen wir zahlreiche Automobile, welche die Straße auf und ab fahren und Fußgänger, die sich auf dem Weg zu ihren Arbeitsstellen machen. Aus dem Radio dröhnt ein gesungener Song und das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hören wir unseren Freund Joe, welcher um unsere tatkräftige Unterstützung bittet. Gesagt, getan. Bevor wir das Haus verlassen, genehmigen wir uns ein kühles Bier und wechseln unsere Kleidung. Schließlich muss ein Mafioso souverän auftreten. Nachdem wir das Haus verlassen, laufen wir schnurstracks auf unsere Garage zu. Wir entscheiden uns für ein eher unauffälliges Auto. Auf dem Radar in der rechen, unteren Bildschirmecke wird unser Zielort deutlich markiert. Wir treten aufs Gaspedal und erleben während der Autofahrt eine weitaus lebendigere Stadt, als im Vorgänger aus dem Jahr 2002.

Observation

Am Zielort angekommen, treffen wir auf unsere Freunde Joe und Henry. Gemeinsam observieren wir die gegenüberliegende Brennerei – cineastisch präsentiert und mit einer sehr guten, deutschen Synchronisation vertont. Während des Gesprächs zwischen Hauptdarsteller Vito und seinem Kumpel Henry werden in der Zwischenzeit Kisten mit Alkohol auf der anderen Straßenseite verladen. Plötzlich fahren schwarze Wagen vor und unsere Feinde eröffnen das Feuer, als sie unsere Waffen bemerken. Aus dem Fenster im zweiten Stock erledigen wir fünf Männer mit einem Maschinengewehr. Die Gegner entpuppen sich leider als Kanonenfutter, da sie keine Deckung suchen. Nach dem Massaker verlassen wir die Wohnung durch das Treppenhaus, wo sich unsere Freunde bereits um einen Angreifer kümmern. Im Erdgeschoss angekommen lehnen wir uns neben der Eingangstür an die Wand, während Joe die Tür aufreißt und uns Feuerschutz gibt. Wir spähen hinter dem Türrahmen hervor und erledigen zwei weitere unserer Gegner. Joe und Henry warten bereits bei der Brennerei, wessen Tür wir auftreten dürfen – mit anschließender Stürmung des Gebäudes.

Brennerei-Action

Ein Sektempfang erwartet uns in der Brennerei nicht. Stattdessen wollen uns die feindlichen Handlanger mit blauen Bohnen füttern. Die Gegner scheinen hier ein wenig intelligenter zu agieren. Sie gehen öfters in Deckung und treffen uns an empfindlicheren Stellen. Mehrere Spieltode dürfen wir in der Brennerei verzeichnen, bis wir schließlich im obersten Stockwerk angelangt sind. Es kommt, wie es kommen musste. Henry wird von einer Kugel erwischt, der Boss unserer Feinde wird von Joe und Vito ins virtuelle Nirwana geschickt. Während Joe den verwundeten Henry auf dem Rücken trägt und erklärlicherweise im obersten Stockwerk verweilt, bahnen wir uns den Weg durch das einstürzende Hochhaus und erledigen nebenbei drei weitere Gegner. Am Ausgang angekommen, befinden sich Joe und Henry seltsamerweise wieder hinter uns. Leider können wir nicht einfach den Wagen starten und uns unbemerkt aus dem Staub machen. Die Polizei ist uns auf die Schliche gekommen und fahndet bereits in ganz Empire Bay City nach uns. Auf einer Brücke, wo eine Straßensperre aus mehreren Streifenwagen auf uns wartet, endet unsere Flucht. Hinter uns heulen bereits die ersten Sirenen weiterer Polizeiautos auf und schneiden uns somit den Rückweg ab.

Stadtleben

An dieser Stelle endet die Demo und lässt die Fortsetzung dieser Mission offen. Wir sind umso gespannter, was uns die Entwickler im fertigen Spiel präsentieren möchten. Fortgesetzt wird diese Geschichte allerhöchstens in einer weiteren Demoversion, da der gespielte Level in dieser Form nicht im Endprodukt auftauchen wird. Abseits dieser Mission haben wir ebenfalls die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten von Empire Bay City in einem abgetrennten Gebiet zu erkunden. Im Diner verzehren wir etwa Cola und Hamburger und im Waffenladen stocken wir unseren Munitionsvorrat auf. Je nachdem wie viele Patronen wir einkaufen, verschwinden diese auch unter der Glasscheibe der Theke. Wir dürfen den Ladenbesitzer auch ins Jenseits befördern und anschließend die Kasse leeren, um unser habseliges Geld auf unmoralische Art und Weise zurück zu erlangen. Die Boutiquen der Stadt dürfen ebenfalls überfallen werden. An diesen Orten können wir uns übrigens auch neu einkleiden, was besonders wirksam ist, wenn wir von den Gesetzeshütern verfolgt werden. Über diesen Weg sinkt nämlich unser Gesuchtheitsgrad – dummerweise kann man sich innerhalb von ein paar Sekunden ebenfalls genau so oft neu einkleiden und jedes Mal werden wir für die Polizei unattraktiver. Das zieht Spannung und Dynamik aus dem Spiel, besonders für freiberufliche Chaosstifter. Diese freuen sich aber auch über die Autowerkstatt, wo man den eigenen Wagen neu lackieren lassen darf und die Nummernschilder ausgewechselt werden können. Außerdem ist es möglich, dass der Motor des Autos ausgewechselt werden kann und man so schneller vor der Polizei flüchten kann. Freizeitaktivitäten, wie man sie beispielsweise aus Grand Theft Auto IV kennt, sucht man in Mafia II vergeblich.

Würdiger Nachfolger?

Es mangelt Mafia II stellenweise an klugen und vor allem an facettenreichen Gegnern, da sie jedes Mal nach dem gleichen und teils wenig intelligenten Raster vorgehen. Außerdem gab es außerhalb der Mission nicht wirklich viel zu tun und hoffen stark, dass die Demo nur einen kleinen Teil von dem enthält, was uns im fertigen Spiel erwartet. Gut gelungen hingegen ist die Fahrzeugphysik. Während wir im normalen Modus eine Steuerung für Anfänger erleben, gefällt uns die simultane Einstellung weitaus besser. Je nachdem wie schnell man fährt und bremst, unterscheiden sich die Bremsspuren in ihrer Länge. Außerdem wirkt es authentischer, wenn unser Wagen nicht in Windeseile auf einhundert Sachen pro Stunde beschleunigen kann, ohne das die Spielfigur automatisch überhaupt in einen höheren Gang schaltet. Mafia II lebt besonders von seiner Atmosphäre und den vielen, kleinen Details. So liegt beispielsweise eine alte Playboy-Ausgabe in Vitos Haus auf dem Tisch herum und auf der Straße werden an Ständen Hot Dogs verkauft. Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich das fertige Produkt anfühlen wird. In wenigen Wochen werden wir die Vollversion des Spiels anspielen und ausführlich testen können. Aber eines wissen wir eigentlich jetzt schon: Mafia II ist ein Angebot, dass wir nicht ablehnen können.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf der PC-Fassung): Die Demo von Mafia II hat mir außerordentlich gut gefallen. Seit mehr als sechs Jahren warte ich sehnsüchtig darauf, dass das Gangster-Epos um die italiensche Mafia endlich fortgesetzt wird. Nach den ersten Spielminuten wusste ich sofort, dass mich die Demo nicht enttäuscht hat. Man bekommt wirklich ein sehr gutes Gefühl davon, wie Mafia II aussehen wird und was man erleben kann. Bisher haben mich auch nur Kleinigkeiten gestört, die den freien Spielablauf aber vielleicht etwas monoton gestalten lassen können. Dennoch liegt der Hauptaugenmerk auch dieses Mal wieder auf der Haupthandlung und auch hier sehe ich, dass die Entwickler ein großartiges Meisterwerk geschaffen haben. Sicherlich kann sich meine Meinung nach dem Beenden der Vollversion ändern, aber daran glaube ich derzeit jedenfalls noch nicht. Wer den ersten Teil gespielt hat und das Sommerloch ausnutzen möchte, kommt um Mafia II nicht herum. Schreibt euch das Spiel unbedingt auf eure Einkaufsliste – ein authentischeres Spiel dieses Genres wird so schnell nicht wieder seinen Weg in die Läden finden.

Thomas‘ Prognose (basierend auf der PC-Fassung): Ich will Mafia II haben!!! Ach, was ein tolles Spiel! Mit dem traumhaft schönen Soundtrack durch die Straßen von Empire Bay City zu cruisen, den kühlen Fahrtwind in den Haaren zu spüren und die Thompson auf dem Beifahrersitz liegen zu sehen, gibt nicht nur ein Gänsehautgefühl erster Klasse, sondern lässt einen am liebsten gleich mit Vito tauschen wollen. Allein die Demo von Mafia II hat es mir schon angetan, obgleich ich zunächst kritisch dem Titel gegenüberstand, da leider schon so manche Fortsetzung von großen Erfolgstiteln in die Hose gegangen ist. Doch ich wurde bei Mafia absolut nicht enttäuscht und kann beruhigt durchatmen! Das Spiel übertrifft sich selbst und das in allen Lagen.  Ich stimme zu, dass Vitos Gegner nicht gerade die Hellsten sind, als besonders störend fand ich die Aussetzer der künstlichen Intelligenz aber nicht. Wie Schießbudenfiguren kam sie mir nicht vor, obgleich der ein oder andere Polizist, doch mal schneller hinter einem Auto in Deckung gehen könnte, statt sich vor Vito und seinen Jungs auf offener Straße als Sieb zu fühlen. Doch für mich ändert das nichts, ich will Mafia II haben und freue mich riesig darauf! Und jedem der jetzt meint Mafia II hätte nicht die besten Chancen auf einen Hit, nun dem werde ich ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann!

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News: Nintendo kauft Entwicklerstudio ein

Die Internetseite Nintendo WiiX berichtete vor einiger Zeit, dass Nintendo ein neues Entwicklerstudio kaufte und in die Firma integrierte. Die Rede ist von NdCube, welche bereits an F-Zero: Maximum Velocity und Wii Party gewerkelt haben. Derzeit ist nicht bekannt, an welchem Spiel das Entwicklerstudio arbeitet.

Erics Meinung: Ich finde es gut, dass Nintendo bisher nicht ganz so bekannten Entwicklern die Chance gibt, sich zu etablieren. Da das Studio bereits mit der F-Zero-Reihe betraut ist, würde ich mich um einen Nachfolger der beliebten Rennspielserie freuen. Auf Wii und DS sucht man ja immer noch vergeblich danach.

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News: Zelda ist nicht das Master-Schwert

Eiji Aonuma dementierte gegenüber der Zeitschrift Consol Plus ein Gerücht über Links neues Abenteuer in The Legend of Zelda: Skyward Sword. Prinzessin Zelda wird definitiv nicht die Person sein, welche auf dem allerersten Artwork des Spiels zu erkennen ist. Es handelt sich dabei um eine feminine Gestalt, welche die Form des Masterschwerts annimmt, wenn sie Link aktiv begleiten wird.

Erics Meinung: Interessant ist diese Information allemal, für mich kommt sie aber nicht sonderlich überraschend. Die Gestalt auf dem Artwork erinnert mich viel mehr an die Feen aus The Legend of Zelda. The Wind Waker. Hoffentlich verdichten sich demnächst noch mehr Gerüchte, da ich sehr gerne weitere Informationen über den nächsten Teil der Reihe erfahren möchte.

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News: Wii-Nachfolger weiterhin unter Verschluss

Gegenüber der Zeitschrift Consol Plus beteuerte Nintendo erneut, dass sie bereits am Wii-Nachfolger arbeiten. Sie erklärten, dass sie mit der Entwicklung des Nintendo 3DS bereits kurz nach Veröffentlichung des Nintendo DS begonnen haben. Anders wird es auch bei der Wii nicht sein, so Satoru Iwata. Nintendo ist in den letzten Jahren sehr oft kopiert wurden, weshalb man neue Hardware-Informationen hinter Verschluss hält. Der Nintendo-Präsident sagte nochmals, dass man die neue Konsole erst dann ankündigen wird, wenn es an der Zeit ist.

Erics Meinung: So langsam ist es an der Zeit, dass Nintendo eine neue Konsole präsentieren könnte. Die Wii ist mittlerweile seit fast vier Jahren erhältlich und hinkt der derzeitigen Konsolengeneration zumindest technisch hinterher. Selbstverständlich spiele ich leidenschaftlich gerne mit meiner Wii, allerdings sollte Nintendo endlich einen neuen Schritt in die Zukunft wagen. Kopiert wird das Konzept sowieso, PlayStation Move und Kinect lässt grüßen.

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News: Schonende 3D-Effekte bei Kid Icarus

Masahiro Sakurai gab gegenüber der Zeitschrift Consol Plus bekannt, dass Kid Icarus: Uprising mit seinen 3D-Effekten die Augen schonen soll. Seiner Erfahrung nach sollen viele auf den Benutzer zufliegende Objekte schädlich für die Augen sein. Aus diesem Grund arbeitet man in der Entwicklung mit Objekten, die sich vom Spieler weg bewegen. Wie in dieser Hinsicht das fertige Produkt aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Erics Meinung: Ich finde es sehr gut, dass sich Nintendo viele Gedanken um ihre neue Hardware macht. Der Virtual Boy hat seinerzeit bei vielen Spielern für Kopfschmerzen gesorgt. Ich bin zuversichtlich, dass Nintendo dieses Problem mit Bravour lösen wird. Es wird endlich Zeit, dass ich wieder in die Haut von Pit schlüpfen darf.

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News: Fable III verschiebt sich auf dem PC

Eigentlich sollte Fable III zeitgleich für die Xbox 360 und den PC erscheinen. Die Redaktion der Zeitschrift GameStar berichtet auf ihrer Homepage mittlerweile, dass die PC-Version wohl einige Zeit nach Veröffentlichung der Xbox 360-Ausgabe erscheinen wird. Microsoft gibt an, dass man Fable III für beide Plattformen optimieren will.

Erics Meinung: Es ist schade, dass PC-Spieler anfangs benachteiligt werden und länger auf den nächsten Teil der Fable-Reihe warten müssen. Genug Zeit sollte den Entwicklern gegeben sein. Dennoch finde ich diesen Schritt gut, damit PC-Spieler kein halbgares Spiel präsentiert bekommen und das wichtige Gameplay perfekt an das System angeglichen wird.

Thomas Meinung: Terminverschiebungen sind immer schade aber sie sind mir lieber, wenn am Ende dann wenigstens das Endprodukt stimmt. Irgendetwas schlampig umgesetzt auf den Markt zu werfen, ist leider Mode geworden, kann aber nicht der Sinn und Zweck sein und schon gar nicht für ein Spiel  in der Größenordnung wie Fable III. Also, hängt euch ran, macht es richtig und bringt einen richtigen Knaller auf den Markt!

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News: Kinect-Unterstützung für Fable III nur per Patch

Peter Molyneux hat der Zeitschrift Consol Plus verraten, dass Fable III zum Release keine Kinect-Unterstützung bieten wird. Allerdings möchte er mit einem Patch diese Funktion nachreichen. Wann genau dieser Patch erscheinen wird, ist allerdings noch unklar.

Erics Meinung: Das war so etwas von klar. Herr Molyneux wird in der Fachpresse auch schon oft als Märchenonkel bezeichnet. Er kündigt so viele Funktionen für sein Spiel an, die es aber nicht in das fertige Produkt schaffen. Ob eine Kinect-Unterstützung das Spiel um ein vielfaches besser machen wird, lässt sich streiten. Es ist aber schade, dass man erst etwas groß ankündigt, um es dann später mit Patch nachzureichen. Spieler ohne Internetanschluss werden mal wieder in die Röhre gucken und Spieler, die ein Spiel nur einmal durchspielen möchten, werden ebenfalls nichts davon haben.

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News: Fable III soll Trilogie abschließen

Die GameStar-Redaktion gab auf ihrer Homepage bekannt, dass Peter Molyneux in einem Interview gesagt haben soll, dass Fable III der letzte Teil der Reihe darstellen soll. Er sagte auch, dass das Entwicklungsstudio vor Weihnachten frei bekommen soll, damit sie während der Feiertage genügend Zeit haben, um kreative Ideen für das nächste Projekt zu sammeln.

Erics Meinung: Mit Fable III geht die Reihe in eine ganz andere Richtung, als die beiden Vorgänger. Ob das gut ist, wird sich spätestens Ende Oktober zeigen. Auf der einen Seite finde ich es schade, dass mit Fable III die Reihe beendet werden soll – auf der anderen Seite freue ich mich aber darüber, dass sich das Team um Molyneux für ein neues Projekt einsetzen möchte. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dann wieder nur ein kleiner Prozentsatz aller Ideen in das fertige Spiel integriert wird.

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News: Film zu Uncharted steht auf der Kippe

Die Redaktion der Zeitschrift Consol Plus berichtet auf ihrer Homepage darüber, dass es in absehbarer Zeit wohl keine Verfilmung des PlayStation 3-Spiels Uncharted geben wird. Die Begründung liegt darin, dass Hollywood-Regisseur David O. Russel wohl nicht für das Projekt gewonnen werden konnte. Ob ein anderer Regisseur das Spiel auf die Leinwand bringen möchte und ob Sony den Termin von Sommer 2011 halten kann, ist ungewiss.

Erics Meinung: Das Spiel habe ich leider noch nicht anspielen können, habe allerdings (fast) nur Gutes davon gehört. Über einen Film würde ich mich sowieso freuen, da ich ein Fan von Filmen wie Indiana Jones bin. Allerdings könnte ich auch befürchten, dass es auch ein Abklatsch eben dieser brillanten Filmreihe sein könnte. Ich bin gespannt, was Sony mit einem Film zu Uncharted in Zukunft erreichen wird.

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Gamescom 2010: Pressekonferenzen

Seit ein paar Tagen ist bekannt, dass Nintendo keine Pressekonferenz auf der Gamescom halten wird. Dies ist nur allzu verständlich, da Nintendo sein ganzes Potenzial bereits auf der E3 präsentiert hat. Trotzdem wird es auch Firmen geben, die Pressekonferenzen abhalten werden. Dies berichtete die Zeitschrift Consol Plus auf ihrer Internetseite. Fest zugesagt haben bisher nur Sony und Electronic Arts. Microsoft ist sich derzeit noch nicht schlüssig.

Erics Meinung: Dann aber schnell! Die Gamescom findet bereits übernächste Woche statt und meine Vorfreude auf diese Messe ist kaum zu bremsen. Ich hätte mich natürlich sehr gefreut, wenn Nintendo eine Pressekonferenz abgehalten hätte, allerdings bin ich mit den aktuellen Ankündigungen wie Donkey Kong Country Returns und Golden Sun: Dark Dawn bestens zufriedengestellt. Ich bin dafür aber umso mehr gespannt, was Electronic Arts in ihren Hinterzimmern präsentieren möchten.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Hochgeschätzte Gameplay Gamers-Leser,

ihr kennt das sicherlich. Da besucht man fast stündlich seine gewohnten News-Seiten und wartet manchmal vergeblich auf Neuigkeiten aus der Videospielindustrie. Aus diesem Grund haben wir uns in den letzten Tagen ein neues Konzept ausgedacht. Ab sofort erhaltet ihr pro Tag genau eine bis zwei News – und das pünktlich um 18 Uhr! Dies gilt auch für jeden einzelnen Artikel, welchen ihr in Zukunft auf unserer Homepage lesen werdet.

Wir sind der Meinung, dass wir somit sehr viel effizienter arbeiten können, um euch bestmöglich versorge zu können. Selbstverständlich sind wir auch auf über eure Meinungen zu diesem Thema gespannt. Findet ihr das neue Konzept gut, oder möchtet ihr lieber zu einer anderen Uhrzeit von uns informiert werden? Teilt uns eure Wünsche mit – entweder per E-Mail oder ganz einfach über einen Kommentar, sowie über die Bewertungsfunktion. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Eric Ebelt & Thomas Enders

News: Windows 8 bereits 2011?

In der aktuellen GameStar wird bereits von den ersten Informationen über Windows 8 gesprochen. Das Betriebssystem soll bereits 2011 erscheinen und den Benutzer beim Starten des Systems automatisch erkennen und anmelden – das spricht für eine Kinect-Kompatibilität. Ob dies aber nur über Kinect oder jede andere handelsübliche Webcam funktionieren soll, ist bisher nicht bekannt. Außerdem soll der Startvorgang deutlich beschleunigt werden und das System soll sich in vielen Fällen bei Abstürzen selbst heilen können.

Erics Meinung: Ich bin gespannt, ob das gut geht. Erst letztes Jahr hat Microsoft Windows 7 auf den Markt geworfen – nach dem Vista-Debakel war das auch bitter nötig. Ich arbeite auch noch nach fast sieben Jahren mit Windows XP und bin damit rundum glücklich – sicherlich habe ich schon daran gedacht, mein Betriebssystem aufzuwerten. Im Moment denke ich aber, dass es ratsam ist, damit noch zu warten. Wenn nächstes Jahr tatsächlich Windows 8 erscheinen und eine verbesserte Windows 7-Version sein sollte, werde ich damit noch warten und mein Geld so vermutlich besser anlegen.

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News: Dragon Quest X Andeutung

Auf der Internetseite Wii Insider wurde vor kurzem eine neue, kleine Information zum kommenden Dragon Quest X bekannt gegeben. Der Erfinder der Serie verriet zwar keine Details zum nächsten Ableger der traditionsreichen Rollenspielserie aus Fernost, deutete aber auf einen möglichst baldigen Veröffentlichungstermin hin. Konkretisiert hat er seine Aussage allerdings nicht.

Erics Meinung: Hoffentlich kommt der zehnte Teil der Reihe bald auf den Markt. Vom neunten Teil bin ich persönlich sehr enttäuscht. Da die Technik wohl nicht besonders auf den kleinen Handheld ausgelegt ist, hoffe ich umso mehr auf der Wii ein ähnliches Erlebnis zu erfahren, wie damals mit dem achten Teil auf der PlayStation 2.

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News: Der Herr der Zehn Euro-Ringe Online

Auf der Homepage der GameStar wird bekannt gegeben, dass Gäste am Codemasters-Stand auf der Gamescom gerne zu sehen sind. Jeder Besucher, der sich für die kostenlose Version von Der Herr der Ringe Online registrieren lässt, erhält einen Gutscheincode im Wert von zehn Euro für den kostenpflichtigen Itemshop des Spiels, welcher im Herbst eingeführt wird.

Erics Meinung: Ich bin immer noch sehr enttäuscht, was Codemasters mit einem der wohl besten Online-Rollenspiele der letzten Jahre gemacht hat. Ab diesem Herbst werden wohl dutzende Kinder Mittelerde unsicher machen, unzählige inaktive Accounts werden geboren und, und, und. Trotzdem ist das von Codemasters ein netter Zug – Vorbeischauen lohnt sich!

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News: Mehr Zombies braucht das Land

Die Redaktion der Consol Plus gab auf ihrer Homepage in den letzten Tagen bekannt, dass Capcom die Entwicklungszeiten von Spielen verkürzen möchte. Man will in den nächsten Jahren so zum Beispiel anstatt zwei Resident Evil-Ableger, drei bis vier Episoden pro Jahr veröffentlichen.

Erics Meinung: Sofern Capcom es schaffen sollte, die Qualität der Spiele zu wahren und wirklich mehr Innovationen als Neuauflagen schafft, dürfte dies kein Problem sein. Ich kann mir allerdings schwer vorstellen, dass Capcom das einhalten könnte. Obwohl Capcom zu meinen persönlichen Favoriten in der Videospielbranche gehört, bin ich sehr skeptisch, dass dieses Vorhaben gelingen wird.

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