Review: Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (1)Viele Jahre haben Rollenspieler auf die Veröffentlichung des Titels im Westen gewartet. Die Nintendo-DS-Fassung blieb den Japanern vorbehalten, doch kommen wir zumindest in den Genuss der PlayStation-3-Version, die sicherlich nicht weniger schlecht ist.

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (2)Das auf dutzende Spielstunden angelegte Rollenspiel beginnt sehr unscheinbar, denn mit dem Hauptcharakter Oliver ist noch alles in bester Ordnung. Früh am Morgen kauft er im örtlichen Laden ein, frühstückt anschließend gemeinsam mit seiner Mutter, besucht die Schule und am Abend schleicht er sich schließlich aus dem Haus. Gut, das sollten kleine Jungs in der Realität lieber nicht machen, doch ist die fiktive Stadt Motorville ein sehr sicherer Ort. Der Grund für den nächtlichen Spaziergang liegt auf der Hand. Olivers bester Freund Phil hat an einem Auto gewerkelt, welches die beiden Jungs jetzt ausprobieren möchten. In der Zwischenzeit hat auch Olivers Mutter bemerkt, dass der Junge ausgebüchst ist und begibt sich auf die Suche. Oliver und Phil haben den Wagen mittlerweile zum Fluss gebracht, wo sie auf einer geraden Straße ein möglichst hohes Tempo erreichen wollen. Oliver darf den Einsitzer einweihen, doch dann passiert das, was man als Spieler bereits vermutet. Der kleine Junge baut seinen ersten Unfall, denn eine Achse bricht durch und das Auto landet im Fluss. Oliver läuft Gefahr zu ertrinken, denn Phil ist wohl ebenso ein Nichtschwimmer und kann seinem Freund nicht dabei helfen, aus dem kalten Wasser zu entkommen. Zum Glück ist Olivers Mutter just in diesem Moment am Fluss angekommen und kann ihren Sohn noch retten. Die hinzugekommenen Bewohner freuen sich über die Gesundheit ihrer Mitbürger, doch dann bricht Olivers Mutter zusammen.

Das Tor in eine andere Welt

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (3)Es kommt wie es kommen muss. Olivers Mutter stirbt kurze Zeit später, da sie schon länger ein sehr schwaches Herz hat. Der Junge verliert die Freude am Leben und weint bitterlich. Die Tränen tropfen auf sein Kuscheltier Tröpfchen, welches ihm seine Mutter einst geschenkt hat und welches bei Berührung mit den Tropfen zum Leben erwacht. Tröpfchen stellt sich als den Großfürsten der Feen vor und behauptet, aus einem anderen Land zu stammen. Als Tröpfchen eine Fotografie von Olivers Mutter sieht, erkennt er, dass diese der Weisen Alice frappierend ähnelt und macht Oliver ein Angebot, welches er nicht ablehnen kann. Er soll Tröpfchen doch begleiten, denn die Weise Alice wird ihm helfen können, seine Mutter wieder ins Reich der Lebenden zu bringen. Oliver fasst neuen Mut und willigt ein, doch ahnt er da noch nicht, auf welches Abenteuer er sich eingelassen hat. Nach der langwierigen Einleitung, in welcher noch die Handlung erst einmal ins Rollen kommen muss, haben wir einen Zauberstab gefunden und auch schon den Portal-Zauber gelernt, mit der wir in die Welt von Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin spätestens dann vollends eintauchen können. Nach Wirken des Zaubers ist unser erster Auftrag, die Stadt Katzbuckel aufzusuchen. Hier wartet auch schon das nächste Problem auf uns. Ein Soldat der Stadtwache leidet an einem gebrochenen Herzen und deshalb erhalten wir keinen Einlass. Die Mission ist klar: Oliver muss dem armen Mann helfen.

Gebrochene Herzen

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (4)Hier wären wir auch schon bei einem der zentralen Spielelemente angelangt. In der Fantasy-Welt warten an allen Ecken und Enden Menschen oder Tiermenschen auf uns, die an einem gebrochenen Herz leiden. Ihnen fehlt es beispielsweise an Mut, Güte oder Glauben. Dann gibt es an anderer Stelle wiederum Personen, die ein Übermaß dieser Werte oder Einstellungen besitzen. Ständig reisen wir hin und her, um diese Werte in einer magischen Phiole von einem Ort zum anderen zu bringen. Damit ist aber noch nicht Schluss, denn andere Leute möchten uns mit anderen Aufträgen eindecken. Das hat meistens damit zu tun, dass wir spezielle Items besorgen oder bestimmte Monster besiegen sollen. Das ist sehr schade, denn so entpuppt sich das Missionssystem bereits relativ früh im Spiel als repetitiv, auch wenn die Geschichten der Notleidenden witzig, traurig oder spannend auf ihre eigene Art und Weise gut geschildert werden. Für erledigte Aufträge erhalten wir Stempel, die unverzüglich auf unsere aktuelle Stempelkarte gepappt werden. Für eine volle Stempelkarte gibt es einen Punkt und wenn wir genügend Punkte haben, dürfen wir diese für bestimmte Boni ausgeben. Beispielsweise für ein höheres Lauftempo oder eine erhöhte Chance beim Zähmen von Bestien. Das ist nämlich schon wieder etwas, was es in anderen Rollenspielen sonst eher selten zu sehen gibt. Mit etwas Glück will sich die eine oder andere Kreatur uns nach dem Kampf anschließen.

Monsterzähmen leicht gemacht

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (5)Um das zu erreichen, müssen wir erst einmal Esther im Spiel treffen und sie in die Gruppe aufnehmen. Mit ihrer Harfe ist es ihr nämlich möglich, die Monster zu bezirzen und sie anschließend anzuheuern. Da nahezu jede Kreatur mit uns ein Bündnis eingehen kann, wird Ni no Kuni an dieser Stelle recht komplex und erinnert dabei nicht unfreiwillig an Pokémon. In den Kämpfen, die halbautomatisch ablaufen, darf dann ein jedes Gruppenmitglieder jeweils eines von drei Monstern gleichzeitig kontrollieren oder sich auch auf die eigenen Fähigkeiten verlassen. Letzteres ist aber nicht sonderlich ratsam, da normale Angriffe meist zu schwach sind und Zaubersprüche oft zu viel Magiepunkt schlucken. Haben wir einen Recken ausgewählt, dürfen wir uns ähnlich wie in den Tales-of-Spielen frei über das Schlachtfeld bewegen, doch sobald wir uns für eine Aktion entscheiden, laufen die Charaktere (manchmal klug, manchmal erstaunlich unklug) zu den Gegnern hin und attackieren, bis die Zeit für den Angriff aufgebraucht ist oder wir die Aktion abbrechen. Nicht mehr möglich ist das bei Items oder Zaubersprüchen. Diese können von uns nicht abgebrochen, aber von einem Gegner unterbrochen werden. Das ist ganz besonders im späteren Teil des Spiels sehr nervig, wenn Zaubersprüche wie Morgenstern sehr lange zum Wirken dauern und ein Gegner uns mit seiner Attacke unterbricht und wir keine Chance haben, den Verteidigungsbefehl zu geben.

Alchemie und Evolution

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (6)In selten Fällen kann es, ähnlich wie im alten Super-Nintendo-Klassiker Secret of Mana, vorkommen, dass ein Zauberspruch zwar ausgesprochen wird, doch bevor der Effekt deutlich sichtbar wird, dieser aufgrund eines Gegenzaubers samt den verwendeten Magiepunkten im Nirwana verschwindet. Ganz so schlimm wie bei Secret of Mana fällt das Problem allerdings nicht ins Gewicht, doch sollte es nicht unerwähnt bleiben. Zu guter Letzt schließt sich nach etwa fünfzehn Spielstunden auch der Dieb Sven unserer Gruppe an, mit dem wir die Gegner nach Herzenslust beklauen können. Die so erbeuteten Materialien, die wir natürlich auch auf der Oberwelt reichlich finden können, dürfen wir in unserem Alchemiekessel aufbereiten und so gänzlich neue Gegenstände formen und entdecken. Überall werden wir zudem auch noch mit Rezepten vollgestopft, so dass Nicht-Experimentierfreudige ebenfalls Spaß am Kessel haben werden. So lassen sich hervorragend Süßigkeiten für die Monster erstellen, die wir optional auch füttern dürfen, um so ihre Attribute zu verbessern. Sind die Monster in den Kämpfen ein paar Levels aufgestiegen, können wir mit bestimmten Items auch eine Evolution auslösen und auf diesem Weg nach und nach immer stärkere Verbündete erhalten. Falls ihr bei den ganzen Möglichkeiten einmal den Überblick verlieren solltet, und glaubt uns, das wird früher oder später einmal geschehen, dann solltet ihr den Magischen Begleiter aufschlagen.

Der Magische Begleiter

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (7)Der Magische Begleiter, der mehrere hundert Seiten (!) dick ist, füllt sich von Beginn an mit wertvollen Seiten. Einige davon lichten monströse Kreaturen samt Aufenthaltsort und ihren Techniken auf, andere lenken uns mit fantastischen Geschichten vom Rollenspielalltag ab. Während man bei der DS-Fassung damals noch ein reales Buch nutzen musste, liegt dieses bei der PlayStation-3-Fassung auf der Disc vor und kann jederzeit im Spiel angesehen und durchblättert werden. Das klappt sehr gut, doch stört uns hier besonders bei der akribischen Suche von bestimmten Items oder Informationen das ständige Zoomen, da die Seiten nicht an den Bildschirm angepasst sind. Wer das Glück hat und sich die limitierte Edition des Spiels zulegen kann, freut sich über eine ausgedruckte Version des Buches – allerdings ist dieses nur in englischer Sprache vorhanden. Unverständlich, da die im Spiel enthaltene Fassung voll und ganz auf Deutsch vorliegt. Trotz dieser Mankos ist der Magische Begleiter unverzichtbar auf unserer Reise durch die Welt von Ni no Kuni. Insbesondere dann, wenn wir eine Frage aus einer der fantasievollen Geschichten beantworten müssen oder alte Schriftzeichen in unsere Sprache übersetzen sollen. Diese vielseitigen Aufgaben bereichern das Spiel, doch können diese nicht von den eingangs erwähnten abwechslungsarmen Missionen ablenken. Über die liebevolle Umsetzung und Einbindung des virtuellen Buches können wir aber nicht meckern!

Musikalisch schöner Anime

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (8)Auf der optischen Seite besticht das Spiel mit hübschen Anime-Figuren und kunterbunten Grafiken, die allesamt sehr schön und stimmig wirken. Gelegentlich merkt man dem Titel aber an der einen oder anderen Textur an, dass er ursprünglich für Nintendos DS entwickelt wurde. Überwiegend können die Grafiken aber mit ähnlichen Spielen, wie die der Dragon-Quest-Reihe, absolut mithalten und mit ihrem eigenen Charme begeistern. Schade finden wir jedoch, dass die richtigen Anime-Szenen, die insbesondere in den ersten Spielstunden noch relativ häufig auftreten, sehr schnell abnehmen und selbst ein groß inszeniertes Finale fehlt in Videoform (in Spielgrafik ist es allerdings ebenfalls nicht großartig inszeniert). Selbiges gilt auch für die Sprachausgabe, die in Englisch und in Japanisch auf der Disc vorliegt. Nur in den sehr wichtigen Szenen kommt diese zur Geltung. In Anbetracht westlicher Rollenspiele und japanischen Ablegern wie Final Fantasy XIII-2, wo tatsächlich jeder Dialog vertont ist, ist das eine klare Abstufung im Genre. Über die fehlende deutsche Synchronisation könnten wir noch hinwegsehen, doch im Jahr 2013 und für ein PlayStation-3-Spiel erwarten wir einfach mehr. Der Soundtrack kann locker dafür entschädigen, denn hier hat man sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Dieser stammt vollständig von Joe Hisaishi und wurde vom Tokyo Philharmonic Orchestra akustisch hervorragend umgesetzt. Er ist traumhaft schön!

Best-of-Rollenspiel

Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin (9)Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin kann man durchaus als ein Best-of-Rollenspiel bezeichnen, welches sich viele Elemente von anderen Spielen geliehen hat, aber selbst leider über zu wenig Eigenidentifikation verfügt. Eine große Oberwelt, wie in der guten alten Super-Nintendo-Zeit und ein Gefährtensystem, welches der Pokémon-Reihe ähnelt, sind nur zwei Punkte auf der Liste. Ein Alchemiekessel gab es bereits in Dragon Quest VIII, der nach etwa dreißig Stunden verfügbare blaue Drache tauchte in ähnlicher Form schon in Secret of Mana auf und das Verfütterungssystem könnte genauso gut von Lufia inspiriert sein. Das ist auf keinen Fall schlecht, denn diese Elemente funktionieren allesamt gut bis sehr gut. Es gibt aber fast nichts, was Ni no Kuni einzigartig macht. Das Spiel fängt mit seiner Handlung und seiner dichten Atmosphäre so stark an, doch lässt sie bereits nach etwa zwanzig Spielstunden stark nach. Es gibt zwar Story-Wendungen, doch sind diese vorhersehbar, da das Spiel sich nicht die Zeit nimmt, seine Charaktere aus den stereotypischen Vorlagen ausbrechen zu lassen. Das mag in Filmen aus dem Hause Studio Ghibli funktionieren, in einem auf fünfzig Stunden ausgelegten Rollenspiel allerdings nicht. Warum das Ende dann auch so abrupt kommt, ist uns schließlich ein Rätsel. Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin macht durchgehend Spaß, aber eben nicht mehr und auch nicht weniger, als bei vergleichbaren Titeln des Genres.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der PlayStation-3-Fassung): In den letzten zwei Wochen habe ich kein anderes Spiel außer Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin gespielt. Das lag überwiegend jedoch nur daran, dass ich die Ehre hatte, das Spiel bereits zwei Wochen vor Release in Deutschland spielen zu können, um euch möglichst rechtzeitig ein Review zu liefern. Bei dem Titel aus dem Hause Level-5, dessen Entwickler mit Professor Layton und Inazuma Eleven bereits zwei tolle Serien etabliert haben, kam allerdings nur selten so etwas wie übermäßiger Spielspaß auf. Der Titel ist in meinen Augen ein durchschnittliches Spiel, welches aber eben nicht die Argumente liefert, dass es sich von anderen Titeln des Genres bemerkbar abhebt. So stark das Spiel in den ersten Stunden anfängt, so schnell lässt diese Stärke nach. Ich habe absolut jede der für Olivers Leben wichtige Wendungen kommen gesehen. Die Charaktere fallen für ein Spiel aus dem Jahre 2010 beziehungsweise 2013 einfach zu stereotypisch aus und brechen auch nicht aus ihren Rollen aus. Durch diese Vorhersehbarkeit bin ich dann meistens auch in die vielen Nebenaufgaben geflüchtet, bei denen man viele Waffen und andere Items ergattern kann, mit denen ich meine Recken nach und nach ausrüsten darf. Zudem bietet der Titel im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres endlich wieder eine Oberwelt, in der ich meine Helden trainieren kann und das sollte man auch. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gibt es zumindest am Anfang die eine oder andere Herausforderung, die aber vermutlich deshalb vorhanden sind, weil man sich erst mit den Defiziten des Kampfsystems anfreunden muss. Später sind es die teils heftigen Kämpfe mit Bossgegnern, welche das eine oder andere kurze Training bei dem einen oder anderen Spieler voraussetzt. Die hübsche Optik und der tolle Soundtrack haben mich dann aber doch noch an den Bildschirm gefesselt, denn hier zeigt Joe Hisaishi wieder einmal, dass er zu den besten Komponisten der Welt gehört. Übrigens ist nach dem Ende des Spiels noch nicht Schluss. Weitere Aufgaben sollen mich als Spieler in den Bann ziehen, die ich mittlerweile teilweise auch angegangen bin. Nach mehr als siebzig Spielstunden bin ich mit Ni no Kuni: Der Fluch der Königin jedoch erst einmal gesättigt. Rollenspieler, die dringend neues Futter benötigen und große Fans von Animes aus dem Hause Studio Ghibli dürfen trotzdem sehr gerne zuschlagen, sofern sie keinen Anspruch an eine von Anfang bis Ende ausgeklügelte Handlung legen. Alle anderen sollten sich nach Alternativen umsehen oder Studio-Ghibli-Animes nachholen. Diese sind auf die Laufzeit umgerechnet nämlich wesentlich gehaltvoller. 

– Weitere Eindrücke in Form eines Reviews findet ihr bei unserem Partner jAnimexplode

Vielen Dank an Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin!

Ein Kommentar zu “Review: Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin

  1. Wer japanische Rollenspiele und Animes mag, braucht Ni no Kuni. Überhaupt sollten sich alle Besitzer einer PlayStation 3 dieses Spiel holen. Level 5 und das Animationsstudio Ghibli haben zusammen ein Meisterwerk erschaffen. Meiner Meinung nach ist Ni no Kuni mehr als nur ein Spiel, es ist eine Augenweide. Ghibli hat vom grafischen Teil sogar einen gewissen Maßstab für Filme gesetzt.

Schreibe eine Antwort zu nero27 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s