News: Nintendo denkt über Free-to-play-Spiele nach

Nintendo denkt über Free-to-Play-Spiele nach (1)Videospiele gehören zu einer Branche, die sich in einem stetigen Wandel befindet. Neue Technologien setzen mit neuen Trends regelmäßig neue Standards, die sogleich von einer Menge Unternehmen übernommen werden. Nintendo dagegen besann sich schon immer auf eigene Werte und Einstellungen und beschritt des Öfteren einen gänzlich anderen Weg als die Konkurrenz. Das dies zwangsläufig auch manchmal der Holzweg war, haben wir in der letzten Zeit nicht selten gespürt. So scheint der Konzern nun auch von dem Konzept der Free-to-Play-Spiele, von vielen Spielern verhasst, angetan zu sein. Jedenfalls bestätigte das Iwata auf einer Investorenkonferenz, auf der er alternativen Geschäftsmodellen nicht gerade abgeneigt war.

Erics Meinung: Mich wundert dieser Schritt mittlerweile nicht mehr beziehungsweise wundert es mich nicht mehr, wie Nintendo derzeit den Markt abdecken will. Früher fand ich es klasse, dass sich Nintendo öffentlich gegen herunterladbare Zusatzinhalte gewehrt hat und diese Option nur den Drittherstellern offen ließ. Square Enix hat es mit den zwei Final-Fantasy-Crystal-Chronicles-Ablegern im Wii-Shop-Kanal vorgemacht.  Nintendo sah sich wohl im Zugzwang und bietet – für meinen Geschmack – zu wenig Inhalt für zu hohe Preise. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Konzept der Free-to-play-Spiele Nintendo ebenfalls gefällt und sie es früher oder später umsetzen werden. Ich stelle mir da viele Social-Media-Spiele vor, in denen man dann für drei Euro eine Link-Zipfelmütze kaufen kann. Aber auch, wenn diese Inhalte wirklich spieltechnisch Sinn ergeben sollten, frage ich mich wirklich, was aus dem Traditionsunternehmen geworden ist, wenn es vor allem anderen nacht Geld strebt und nicht mehr nach rundum zufriedenen Kunden.

Jonas‘ Meinung: Mir persönlich ist es gleich, falls Nintendo tatsächlich solche Arten von kostenfreien Spielen anbieten will. Ich mag diese halbgaren Spiele nicht, aber niemand wird mich zum Spielen dieser Geldmaschinen zwingen, solange Nintendo nicht die wichtigsten Marken involviert. Aber besonders Nintendo darf es nicht verschlafen, auch mit diesen Methoden Geld zu verdienen, sonst katapultieren sie sich unweigerlich ins finanzielle Aus.

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