Preview: Pokémon X & Y

Pokemon X und Y (1)Mit Pokémon X und Y will Game Freak endlich eine Menge der längst fälligen Neuerungen und Innovationen bieten, die schon in den letzten Pokémon-Generationen schmerzlich vermisst wurden.

Pokemon X und Y (2)Zu diesen Innovationen zählen glücklicherweise nicht die Unmengen an neuen Pokémon, die mit (fast) jeder Edition irgendwie zwangsweise eingeführt werden. Das ist natürlich eine sehr subjektive Einschätzung, aber Artworks und Namen neuerer Kreationen von Game Freak kommen kaum an den Charme der ersten Taschenmonster heran. Das soll sich jetzt aber zusammen mit vielen weiteren Dingen ändern und erste Screenshots bestätigen das auch. Wieder lehnt sich die Spielwelt an eine real existierende Umgebung an. Denn die neue Region namens Kalos erinnert stark an Frankreich. Aber auch in unserem europäischen Nachbarland setzen die Entwickler auf die klassischen Rundenkämpfe, die durch den einen oder anderen neuen Kampfmodus aufgelockert werden. Waren in Einall, der Region der fünften Pokémon-Generation, noch Dreierkämpfe neu, stehen jetzt die Massenbegegnungen im Mittelpunkt. Wird ein Pokémon darin verwickelt, muss es mit bis zu fünf Gegnern gleichzeitig fertig werden. Zudem gibt es nun noch die Himmelskämpfe, die nur von flugtauglichen Pokémon bestritten werden dürften. Strategisches Denken ist dabei bei allen Modi Pflicht.

Visuelle Überholung

Pokemon X und Y (3)Grafisch müssen wir uns wohl von der klassischen Vogelperspektive auf die relativ flache Oberwelt verabschieden. Sie wird nun durch echte 3D-Umgebungen ersetzt, in der wir sogar allem Anschein nach die Kamera in bestimmten Arealen frei bewegen dürfen. Besonders macht sich das bei den Stadtbesuchen bemerkbar. Einen weiteren echten Fortschritt in Sachen Grafik soll uns in den Kämpfen geboten werden. Tatsächlich werden nun alle Monster vollständig animiert, sodass wir auch von den pixeligen Sprites und Attacken-Animationen Abschied nehmen. Für viele wohl die bahnbrechendste Neuerung ist die Implementierung eines völlig neuen Pokémon-Typs. Seit Pokémon Goldene Edition und Pokémon Silberne Edition haben wir davon keinen mehr gesehen und mit dem neuen Typ Fee, der sehr effektiv gegen Drachen, Kampf und Unlicht sein wird, sich dafür aber gegen die Typen Gift und Stahl in Acht nehmen muss, steigt die Anzahl nun auf insgesamt achtzehn Typen. Zudem werden auch die Typen älterer Pokémon abgeändert, sodass noch mehr Monster den neuen Typ ihren eigenen nennen dürfen. Das betrifft zum Beispiel Maril, Guardevoir und Pummeluff.

Geschrieben von Jonas Maier

Erics Prognose (basierend auf dem veröffentlichten Videomaterial): Ich finde es erstaunlich, wie lange Nintendo und Game Freak gebraucht haben, um zu bemwerken, dass man einzig und allein mit einer neuen Hundertschaft Pokémon keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Die Pokémon-Rollenspiele gehören zwar nach wie vor zu den besten Handheld-Rollenspielen, doch selbst mich als Fan hat es gestört, dass man seit vierzehn Jahren keinen neuen Pokémon-Typ erfunden hat. So verlaufen in meinen Augen die meisten Kämpfe seit der goldenen und silbernen Edition der Reihe alle nach demselben Prinzip. Ob ich im Oktober Zeit für die neuen Editionen finden werde, steht noch in den Sternen, doch dank des neuen Typs und der veränderten Optik habe ich auf jeden Fall Interesse daran, mindestens ein neues Abenteuer mit den Taschenmonster zu erleben!

Jonas‘ Prognose (basierend auf dem veröffentlichten Videomaterial): Die neue Generation wird sicherlich wieder die gewohnt fesselnde Pokémon-Kost bieten, hat aber auch das Potenzial, die alten Fans zu überraschen. Abseits der standardisierten Rollenspielkost, die jedes mal aufs Neue mit unzähligen neuen Pokémon aufwartet, wurde ich schon jetzt total positiv überrascht. Die Möglichkeit, bestimmte Pokémon nun als Reittiere zu verwenden, um damit seine Füße zu schonen, finde ich total genial, auch wenn es wahrscheinlich nur wieder eine neue VM sein wird, die nur in besonderen Gebieten beschränkt eingesetzt werden kann. Zudem bin ich besonders darauf gespannt, wie die Japaner die neue Kalos-Region an unseren europäischen Standard angepasst haben. In Einall, das primär auf den Vereinigten Staaten, insbesondere New York, basierte, gab es schließlich auch eine Menge amerikanischer Elemente.

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