Preview: Deus Ex: Mankind Divided

Deus Ex - Mankind Divided (1)Deus Ex entführte uns Spieler seit jeher in eine dystopische und futuristische Welt, in der Augmentationen die Fähigkeiten von Menschen verbessern oder erweitern. Doch wie so oft dienen wissenschaftliche Errungenschaften nicht nur puren dem Nutzen, sondern werden ausgenutzt.

Deus Ex - Mankind Divided (2)Augmentationen sollten Menschen dienen, welche stark beeinträchtigt sind. So können blinde Menschen anhand von maschinellen Augen wieder sehen oder Amputationen jeder Art ersetzt werden. Jedoch können Augmentationen auch Vorteile schaffen, die Sinne oder sogar physische Attribute verstärken. Es kommt in einer Welt wie in Deus Ex schnell zum Ausnutzen eben dieser Fähigkeiten und somit kommt das unvermeidbare – augmentierte Menschen werden zu Außenseitern und von den normalen Menschen gehasst. Andersherum versuchen jedoch auch die augmentierten Menschen sich als bessere Wesen darzustellen und bezeichnen sich als nächsten Schritt in der Evolution. Es entsteht also ein unausweichlicher Konflikt zwischen Cyborg und Mensch. Wie im Vorgänger spielen wir einen Augmentierten mit den Namen Adam Jensen. Dieser wurde in Deus Ex: Human Revolution als Sicherheitschef einer Firma bei einem Überfall so schwer verwundet, dass Augmentationen sein Leben retteten. In Deus Ex: Mankind Divided arbeitet Adam Jensen für ein Unternehmen gegen Terrorismus durch Augmentierte und kommt somit um die ganze Welt auf der Suche nach den mächtigen Männern hinter dem Terror. Dieser Terror ist jedoch scheinbar nicht ganz unbegründet, da die Augmentierten immer mehr an den Rand der Gesellschaft geschoben werden. Die Preise für Medikamente erhöhten sich um ein vielfaches und Augmentationen wurden unbezahlbar, was augmentierte Menschen immer mehr in Slums schob.

Internationale Verschwörung

Deus Ex - Mankind Divided (3)In Mankind Divided möchten die Entwickler aus den Fehlern der Vorgänger lernen. Es wurde stets bemängelt, dass man in Bosskämpfen nur mit purer Feuerkraft gewinnen konnte und eine Spezialisierung auf Schleichen damit überflüssig war. Dabei steht die individuelle Freiheit an oberster Stelle der Serie. Nun sollen die Bossgegner durch viele Wege besiegbar sein und es wurde sogar versprochen, dass man das Spiel ohne einen einzigen Schuss beenden kann – also das was sich Fans seit jeher erhofft haben. Adam Jensens Augmentationen sind frei variierbar und somit können wir Wert auf Tarn und Hackerfähigkeiten legen, oder eben in Panzerung und Nahkampffähigkeiten. Dabei gibt es viele neue Fähigkeiten, wie zum Beispiel den Klingensturm, mit welchen wir die bekannten Armklingen auf Feinde schießen können, was zugleich lautlos und effektiv ist. Neben dem Kampfsystem soll aber auch die Handlung nicht zu kurz kommen und somit gibt es durch Erkundung immer mehr Informationen zu finden, die eine globale Verschwörungstheorie auffassen. Ebenfalls soll es möglich sein, durch viele Spielaktionen den Handlungsverlauf aktiv zu beeinflussen. Entwickler Eidos Montréal hat an dieser Stelle auch nochmals bestätigt, dass die Geschichte unterschiedlich enden kann. Eine Reise um die Welt ist damit inbegriffen und somit bekommen wir Paris, Montreal, Hongkong und Prag zu sehen, wobei Prag eine ganz eigene und vor allem große Rolle als Ghetto der augmentierten Menschen einnehmen soll.

Geschrieben von Axel Gutsmiedl

Axels Fazit (basierend auf der Gamescom-Präsentation): Das düstere Szenario wurde in den Szenen, die ich zu Gesicht bekommen habe, wieder hervorragend präsentiert und das war auch mit einer der Punkte, die uns im Vorgänger gefallen haben. Da mir Deus Ex: Human Revolution mehr als gut gefallen hat, freue ich mich auf den nächsten Teil. Die Verbesserungen, die mir präsentiert wurden, waren wie für meinen Spielstil ausgelegt und ich bin sicher, dass ich mehr Spaß an meiner Rolle als lautloser Assassine haben werde. Auch hat mich die Story in allen Teilen sehr mitgenommen und zum Nachdenken angeregt, da verschiedene Ereignisse wirklich vorstellbar sind und nicht mal so realitätsfern sein könnten. Square Enix schafft in meinen Augen eine perfekte Mischung aus Atmosphäre, unglaublich packender Geschichte und gutem Gameplay. Mein Gamer-Herz kann gar nicht mehr verlangen.

Erics Fazit (basierend auf der Gamescom-Präsentation): Zu viele Spiele, zu wenig Zeit. So und nicht anders sieht meine Vergangenheit mit der Deus-Ex-Reihe aus. Trotzdem habe ich die Berichterstattung zur Serie in den letzten Jahren stetig verfolgt und weiß also, womit ich es auch in Deus Ex: Mankind Divided zu tun bekommen. Das Setting gefällt mir wirklich sehr gut und ergibt mit dem beklemmend wirkenden Farbfilter ein dystopisches Gesamtbild, welches in der Videospiellandschaft seinesgleichen sucht. Ich bin gespannt, wie die gezeigten Möglichkeiten in die Spielmechaniken des restlichen Spiels übergreifen. Vor allem gut finde ich dabei, dass man das Spiel anscheinend auch als Pazifist durchspielen kann, ohne ein einziges Mal einen Schuss abzugeben. Damit nähert sich die Serie wieder dem ursprünglichen Deus Ex an. Ein wirklich guter Schritt seitens Entwickler und Publisher.

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Einladung zur Gamescom-Präsentation!

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