Review: Dragon Ball Z Kai (Box 2, Episode 17-35)

Dragon Ball Z Kai (Box 2) (1)Inzwischen hat sich der Aufschrei bezüglich Kazé Animes Synchronisationspolitk für Dragon Ball Z Kai gelegt. Obwohl einigen Fans sicherlich noch die markanten Stimmen fehlen dürften, können die neuen Synchronsprecher spätestens ab der zweiten Serienbox überzeugen.

Dragon Ball Z Kai (Box 2) (2)Die Handlung der zweiten Seriebox von Dragon Ball Z Kai knüpft an die Ereignisse der letzten Episoden nahtlos an. Soll heißen, dass man den fulminanten Cliffhanger nutzt, um in die Story abermals einzutauchen. Wir erinnern uns: Im Kampf gegen die beiden Saiyajin Bejīta und Nappa mussten Tenshinhan, Chaozu, Yamucha und Pikkoro ihr Leben lassen. Nachdem Bejīta bereits Nappa eigenhändig aus dem Weg geräumt hatte, gelang es Son Gokū mit letzter Kraft Bejīta unschädlich zu machen. Als dieser dann fliehen wollte, hatte Kuririn die Möglichkeit, Bejītas Leben ein Ende zu setzen und ihre Freunde zu rächen, wurde jedoch von Son Gokū aufgehalten. Trotzdem können sie froh darüber sein, dass sie die Erde mitsamt ihren Bewohnern vor der Zerstörungswut der beiden Saiyajin bewahren konnten. Da Pikkoro und somit auch Gott nicht mehr unter den Lebenden weilen, stellt das die Freunde aber vor ein großes Problem. Da Gott nicht mehr existiert, gibt es auch keine Dragon Balls mehr, mit denen sie den Drachen Shenron rufen könnten, um die Auferstehung ihrer Freunde zu erbitten. Kuririn hat im Kampf zwischen Pikkoro und den Saiyajin aufgeschnappt, dass Pikkoro und deshalb auch Gott ursprünglich nicht von der Erde, sondern vom Planeten Namekku stammen und übernatürliche Fähigkeiten besitzen würden, mit denen sie die Kugeln herstellen könnten.

Finde deine sieben Dragon Balls

Dragon Ball Z Kai (Box 2) (3)Somit steht schon in den ersten Minuten der Episoden der zweiten Serienbox das nächste Ziel für die Freunde fest – sie müssen zum Planeten Namekku gelangen. Misutā Popo greift unseren Helden dabei unter die Arme und zeigt ihnen das Raumschiff, mit dem Gott damals zur Erde gekommen ist. Für sie stellt es jedoch einen Wettlauf gegen die Zeit dar, denn der geflohene Bejīta macht sich ebenfalls zum Planeten auf, um die Drachenkugeln zu finden und sich ewiges Leben zu wünschen. Das Streben nach Unsterblichkeit ist aber nicht nur Bejītas oberstes Ziel. Bejītas Arbeitgeber Furīza hat ebenso von den Dragon Balls gehört und beginnt bei ihrer Suche sämtliche Bewohner von Namekku auszulöschen. Da mehrere Parteien auf dem Planeten nach den begehrten Kugeln suchen, ist es nur allzu verständlich, dass es eine gewisse Zeit dauern wird, bis sich alle sieben Dragon Balls an einem Ort befinden. Durch den Wegfall von Filler-Episoden vergehen diesmal gut und gerne 19 Folgen, bis die Suche zu einem vorläufigen Ende kommt. Nebenher erfahren wir als Zuschauer einige Informationen über Namekku und seine fast ausgestorbene Bevölkerung. Bejīta hingegen bekommt Einblicke in die Vergangenheit seiner Heimat und wie sie tatsächlich vernichtet worden ist. Unterdessen trainieren und kämpfen sämtliche Charaktere, um ihre Kampfstärke noch weiter zu steigern.

Der Reiz des Kampfes

Dragon Ball Z Kai (Box 2) (4)Welche Charaktere hier gegeneinander kämpfen, möchten wir an dieser Stelle gar nicht verraten, da genau das den Reiz von Dragon Ball Z Kai ausmacht. Die Auseinandersetzungen fühlen sich im Gegensatz zu Dragon Ball Z nämlich wesentlich stimmiger an, da sie nicht gefühlt in die Länge gezogen werden und die Story, sowohl elementar als auch beiläufig, ständig mit Informationen gefüttert wird. Es bleibt also durchweg spannend und wird nie langweilig. An der technischen Gestaltung hat sich nur wenig getan. Die Bildqualität bleibt beim bildschirmfüllenden 16:9-Format und bei einer Auflösung von 1080p konstant gut. Man kann dem Anime natürlich an vielen Stellen das Alter anmerken, doch der Charme der späten Achtziger Jahre dürfte gerade den großen Fans des Originals gefallen. Dazu kommen die unverwechselbaren Melodien der Vorlage, die Dragon Ball Z Kai auch dieses Mal wieder gut unterstreichen. Wer sich bei der ersten Serienbox mit der Synchronisation auch nur halbwegs anfreunden konnte, wird dieses Mal definitiv nicht enttäuscht. Selbst die von uns kritisierten Sprecherinnen Olivia Büschken und Jennifer Weiß haben sich diesmal spürbar besser mit ihren Figuren auseinandergesetzt. Wem Authentizität aber wichtig ist, schaltet sowieso zur japanischen Tonspur. Ein kurzes Booklet mit Episodenguide und drei Postkarten mit Artworks bilden das Bonusmaterial der zweiten Serienbox. Hier wäre erneut durchaus mehr möglich gewesen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Es ist gar nicht so lange her, dass ich die erste Serienbox von Dragon Ball Z Kai abgearbeitet und die 16 enthaltenen Folgen in einem Zug verschlungen habe. Während ich von der Bildqualität sofort zufriedengestellt wurde, dauerte es mit der neuen Synchronisation doch etwas, bis ich mit dieser warmgeworden bin. Mit Erstaunen stelle ich jedoch fest, dass die neuen Stimmen nach der ersten Serienbox in den Episoden der zweiten Volume noch wesentlich besser funktionieren. Die Sprecher haben sich mit ihren Figuren arrangiert – als Zuschauer und Fan fühle ich mich mittlerweile richtig heimisch und möchte die Stimmen gar nicht mehr missen. Außerdem finde ich die Suche nach den Dragon Balls auf dem Planeten Namekku gefühlt spannender als in der Dragon-Ball-Z-Vorlage, da die Charaktere mehr zur Geltung kommen und die Geschichte für mich sehr viel greifbarer ist. Allerdings bekommen auch die Fans, die sich vor allem auf die Kämpfe freuen, nicht zu wenig geboten. Illustre und gefährliche Feinde warten mit abwechslungsreichen Spezialfähigkeiten auf, welche die Auseinandersetzungen spannend und zugleich auch sehr lustig machen. Wer sich bereits die erste Serienbox gegönnt hat, darf auch bei der zweiten Volume ohne Nachzudenken zuschlagen!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Dragon Ball Z Kai (Box 2, Episoden 17-35)!

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