Preview: Dragon Quest Builders

Dragon Quest Builders (1)Seit vielen Jahren erfreut sich der Titel Minecraft großer Beliebtheit. Es gibt wohl kaum ein Spiel, in dem wir genauso kreativ unsere Welt gestalten können. Jetzt möchte der japanische Konzern Square Enix mit Dragon Quest Builders die japanische Antwort darauf liefern.

Dragon Quest Builders (2)Dieses Vorhaben klingt ganz schön ambitioniert, denn aus Erfahrung wissen wir, dass japanische Videospiele lieber weniger Freiheiten lassen, die enthaltenen Features dafür umso mehr stärken. Dragon Quest Builders könnte also ein Spiel werden, das mit dieser Ansicht aufräumen könnte. Der Titel spielt in der Fantasy-Welt Alefgard, welche Kenner des Erstlingswerks bekannt vorkommen sollte. Schließlich ist dies der Handlungsort von Dragon Quest. Anstatt jedoch den Bösewicht zu besiegen, ist der Held auf die Worte des Feindes hereingefallen. Der schlug nämlich eine Koexistenz von Gut und Böse vor, doch an diese Abmachung hielt der Schurke sich natürlich nicht, sodass die Welt heute von Monstern beherrscht wird. Mit der Zeit tauchte ein neuer Held, nämlich wir, auf. Allerdings haben wir keinerlei Erinnerungen an unsere Vergangenheit und scheinen sogar all unsere Kenntnisse verloren zu haben. Von einer mysteriösen Stimme, die sicherlich von der Göttin stammt, geweckt, beginnen wir unser Abenteuer in einer dunklen Höhle. Noch ein wenig benommen und geschwächt, erklärt die Stimme uns, dass wir doch drei Heilkräuter einsammeln sollen. Nichts leichter als das, doch dann beginnt auch schon die richtige Arbeit. Der nächstbeste Baumstumpf soll als Werkbank zweckentfremdet werden. Also verarbeiten wir die Heilkräuter auf Knopfdruck zu einer Salbe.

Auf dem Weg in die Freiheit

Dragon Quest Builders (3)Später werden diese Aufgaben natürlich wesentlich komplexer ausfallen, zumindest in puncto Beschaffung der Rohmaterialien. Für den Moment soll die Paste jedoch reichen, damit wir unsere Wunden verarzten können. Anschließend basteln wir aus einem herumliegenden Zweig einen Zypressenstab. Die aus der Hauptreihe bekannte Magierwaffe benutzen wir aber nicht, um Zaubersprüche zu entfesseln, um uns zum Beispiel aus der Höhle zu teleportieren. Stattdessen hauen wir mit dem Stab auf die Erde ein, denn die Spielwelt ist wie das Vorbild Minecraft in Blöcken aufgebaut. Jeder zerstörte Block wandert schließlich in unser Inventar. Ein Ausschnitt davon ist am unteren Bildschirmrand auf der Item-Leiste zu erkennen. Mit Hilfe der Blöcke gelingt es uns, die Treppen aus der Höhle zu vervollständigen und hinauszuklettern. Kaum haben wir die Höhle durch ein Eisengittertor verlassen, liegt uns auch schon die große, weite Welt zu Füßen. Zumindest fast, denn wie aus Geisterhand halten wir plötzlich ein Banner in unserer Hand und sollen damit zu den Ruinen in der Nähe zur Lichtsäule, die in den Himmel schießt, wandern. Sobald das Banner im Boden steckt, haben wir auch schon unsere Basis errichtet. Je mehr wir uns um diese Siedlung kümmern, desto mehr Nichtspielercharaktere sollen hier auftauchen. Die junge Pippa ist die erste, die unserem Ruf folgt.

Blaupausen als Bauanleitung

Dragon Quest Builders (4)Von den ganzen Nebencharakteren, die wir im Verlauf der Story treffen werden, erhalten wir spezielle Aufgaben, die erfüllt werden wollen. Als nächstes sollen wir eine Hütte reparieren, indem wir Erdblöcke in die blockartigen Löcher setzen. Nach getaner Arbeit erhalten wir als Belohnung natürlich Rohstoffe; in diesem Falle ein paar Heilkräuter. Damit es in der Behausung aber schön gemütlich bleibt, müssen wir ein paar Fackeln herstellen, um die Räumlichkeiten von innen zu erhellen. Da die Zeit in Dragon Quest Builders niemals stillsteht und unser Held irgendwann auch gerne mal schlafen möchte, stellen wir als nächstes ein paar Strohmatratzen her. Die nötigen Materialien erhalten wir, indem wir mit unserem Stab ein paar Grasbüschel mähen. Zu guter Letzt hat unser Held auch noch das Bedürfnis, Nahrung zu sich zu nehmen. Neben der Energieleiste prangt nämlich auch die Hungerleiste, die am besten niemals auf Null fallen sollte. Um sich von Minecraft abzuheben und das Bauen ein wenig einfacher zu gestalten, erhalten wir mit der Zeit auch Blaupausen. Dann müssen wir nur noch kinderleicht diesem Plan, ähnlich wie in unserer Kindheit der Bauanleitung bei diversen Lego-Modellen, folgen. Zusammen mit dem typischen Rollenspielaspekt der Hauptreihe kann Dragon Quest Builders tatsächlich zu einem Überraschungshit werden. Wir sind gespannt!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf der PlayStation-4-Fassung): Leider war es mir noch nicht möglich, selbst Dragon Quest Builders zu spielen. Die Elemente, die ich jedoch bereits gesehen und in mich aufnehmen konnte, haben mir aber schon sehr, sehr gut gefallen. Erst vor wenigen Wochen habe ich nämlich deutlich gemerkt, wie viel Spaß mir der Titel Minecraft machen kann. Während ich mich in Minecraft aber vor allem zu Beginn noch etwas verloren fühle und einfach viel zu viel experimentieren muss, bis ich mich in das Spielkonzept reingefuchst habe, scheint mir Dragon Quest Builders diese Hürde von Beginn an zu nehmen. Die Erklärungen sind simpel, das Konzept verständlich und durch die vertraute Welt fühle ich mich als Fan des Franchises direkt heimisch. Sogar der Story-Ansatz des parallelen Endes von Dragon Quest finde ich spannend. Ich kann es kaum mehr erwarten, durch Alefgard zu reisen, Monster zu besiegen, Materialien zu sammeln und meine Siedlung mit und ohne Blaupausen zu errichten. Ab dem 14. Oktober 2016 wird man mich jedenfalls so schnell nicht von der Konsole wegziehen können, denn das Spiel schreit schon jetzt nach Aufmerksamkeit!

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Einladung zur Gamescom-Präsentation!

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