Preview: The Legend of Zelda: A Link between Worlds

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (1)Remakes und Portierungen sind derzeit überall in der Branche angesagt. Nintendo schickt den Hylianer mit der grünen Zipfelmütze sogar in zwei alte Abenteuer, wovon sich eines jedoch vom Original auf dem Super Nintendo mehr oder weniger stark absetzt.

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (2)Die Rede ist, und das werden The-Legend-of-Zelda-Fans bereits beim Titel erahnt haben, von einem Remake von The Legend of Zelda: A Link to the Past. Als Remake bezeichnen wir The Legend of Zelda: A Link between Worlds deshalb, da wir die bekannte Oberwelt aus A Link to the Past erkunden dürfen und wir die Dungeons immer noch an den Stellen finden, wo wir sie in den Neunziger Jahren auf dem Super Nintendo zuletzt in Erinnerung hatten. Betreten wir jedoch einen der unzähligen Tempel, fallen spätestens dann die Neuerungen des Spiels auf. A Link between Worlds spielt zwar in derselben Welt wie der Super-Nintendo-Klassiker, doch wurden die Dungeons allesamt generalüberholt. Sofern ihr euch noch an Heras Turm auf dem Todesberg der Spielwelt erinnert, werdet ihr sicherlich noch die unzähligen Löcher im Boden denken, durch die man eine Etage tiefer fallen konnte, um Schalter umzulegen oder die sagenumwobene Mondperle zu finden. Durch die Hardware-Power des Nintendo 3DS können die Entwickler jetzt wesentlich besser mit dieser Idee umgehen und so können wir durch die am Boden befindlichen Gitternetze beziehungsweise Löcher im Boden auf die unteren Ebenen blicken. Unnötiges Ausprobieren entfällt dadurch und der Titel entwickelt sich mehr zu einem intuitiven Abenteuer, das jedoch mit noch mehr als nur dieser Neuerung auftrumpfen kann.

Alles neu macht das Item

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (3)Im Super-Nintendo-Ableger konnte man sich damals mit nur einem ausgerüsteten Item in das Getümmel stürzen. Wer spätere Abenteuer gespielt hat, der wird wissen, dass das für solch ein Spiel einfach zu wenig ist. Aus diesem Grund hat Nintendo diese Anzahl verdoppelt. Da der Titel wie sein Vorbild (überwiegend) aus der Vogelperspektive gesteuert wird, sollten bereits zwei Items ausreichen, um knifflige Rätsel ohne nerviges Menü-Aufrufen und Durchschalten von diversen Objekten möglich sein. Ein weiterer Knopf ist fest mit dem Schwert verbunden, doch ob wir auch eine Taste zum Halten unseres Schildes gedrückt halten müssen, konnten wir dem veröffentlichten Videomaterial noch nicht entnehmen. Auf dem Super Nintendo war diese Funktion übrigens automatisch eingestellt, in dem wir einfach nur an Ort und Stelle stehen geblieben sind. Es ist gut möglich, dass Nintendo dieses Feature so beibehalten wird. Andere Gegenstände, wie der Hammer, bekommen verbesserte Funktionen spendiert. Wenn wir mit dem magischen Hammer auf den Boden schlagen, werden nahe Gegner durch den Aufprall ein paar Meter nach hinten geworfen. Neben den bekannten Items sollen auch neue Objekte ihren Weg ins Spiel finden. Davon zu sehen ist jetzt schon ein Item, mit dem wir uns in eine Wandmalerei verwandeln, um anschließend an Wänden entlangzugehen. Innovativ!

A Link to the Past

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (4)Da sich Geheimnisse und Extras wie Herzteile zum Teil auch an neuen Positionen befinden, können die Entwickler mit den neuen Items sicherlich sehr viele neue Ideen umzusetzen. Da das Verwenden von Gegenständen an unserer sich selbstregenerierenden Aktionsleiste zerrt, freuen wir uns schon mal auf viele brenzlige Situationen. Wer übrigens mit einer vollen Energieleiste in den Kampf zieht, der darf (vermutlich wieder erst mit dem Master-Schwert) Blitze auf die Gegner schleudern. A Link between Worlds erinnert jedoch noch stärker an die Vorlage, wenn man sich die Umgebung anschaut. Die Grafik ist zwar aufpoliert, doch hat die Spielwelt an allen Enden und Ecken einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Wer einmal Links Haus, den Ostpalast oder das Schloss von Hyrule gesehen hat, wird sich sofort in der Welt heimisch fühlen. Unterstützt wird dieses Gefühl von dem tollen Soundtrack, der jetzt mit einer besseren Soundqualität und teils erweiterten Musikstücken noch mehr im Gedächtnis bleibt. Wenn wir dann beim Einsammeln von Rubinen, beim Öffnen einer Schatztruhe oder beim schnellen Annähern eines feindlichen Ritters immer noch ganz genau die Soundeffekte wie damals vernehmen, dann können wir das Spiel kaum mehr erwarten. Bis zum Ende des Jahres müssen wir uns noch gedulden, denn dann soll A Link between Worlds erscheinen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf dem veröffentlichen Videomaterial): Wenn ich an The Legend of Zelda: A Link to the Past denke, dann denke ich unmittelbar an einen Sommermorgen im Jahr 1997. Nachdem ich mir am Abend zuvor für gerade einmal 65 Deutsche Mark das Spiel gekauft habe, konnte ich es am Morgen nicht erwarten, endlich Hyrule unsicher zu machen. Dazu muss ich jedoch sagen, dass ich die Reihe bis dahin kaum kannte. Trotzdem konnte ich mich direkt in die Spielwelt verlieben und habe es ebenso geliebt, ein Rätsel nach dem anderen zu lüften, dutzende Geheimnisse zu entdecken, mich in den Dungeons mit Gegnern anzulegen und dem tollen Soundtrack zu lauschen. Monatelang konnte ich als damals Neunjähriger die Spielwelt nicht mehr vergessen. Die Neuerungen von A Link between Worlds gefallen mir bisher ganz gut und ich bin gespannt, welche leichten Veränderungen ich an der Oberwelt bemerken werde, wie sich die überarbeiteten Dungeons in die Spielwelt einfügen, welche Story man sich für den neuen Teil ausgedacht hat und vor allem, ob die andere der mindestens zwei titelgebenden Welten wieder die Schattenwelt sein wird, die ich in A Link to the Past kennengelernt habe. Nintendo darf sich meiner Meinung nach hier aber sehr gerne in Schweigen hüllen, denn Ende des Jahres möchte ich noch so viel wie nur möglich selbst über das Spiel erfahren und mich abermals in Hyrule verlieren!

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