Review: Im Bad mit Hinako

Im Bad mit Hinako (1)Nachdem wir uns mit Hinako zunächst im Bett ausgeruht und danach noch gemeinsam mit ihr trainiert haben, steht nun der Ausflug ins Badezimmer an. Hier planschen wir mit Hinako und machen gemeinsam mit ihr ein paar Übungen in der mit Wasser gefüllten Badewanne.

Im Bad mit Hinako (2)Zunächst einmal verlangt Hinako, die durch den Bildschirm mit uns in Monologen spricht, einen Eintrittspreis von satten zehntausend Yen – wir geben ihr ein 10-Yen-Stück. Hinako ist natürlich alles andere als angetan und etwas enttäuscht. An dieser Stelle wirkt der Anime wie ein Rollenspiel, doch fehlen uns leider die Interaktionsmöglichkeiten. Hinako glaubt an dieser Stelle, dass wir sie auslachen und spielt dann ein wenig mit uns, indem sie etwas vom Wasser auf uns zu spritzen versucht. Sie bezeichnet diesen Vorgang als Aufwärmen und möchte dann mit uns etwas machen. Männliche Zuschauer denken an etwas ganz bestimmtes, doch Hinako möchte selbstverständlich mit uns trainieren! Vier Lektionen stehen auf dem Programm, die wir zunächst einmal nach der Reihe abarbeiten müssen, wenn wir denn den durchgängigen Menüpunkt im Hauptmenü ausgewählt haben. In der ersten Lektion gilt es, dass wir unsere Arme zehn Sekunden lang senkrecht in die Luft strecken. Hinako macht natürlich mit und zählt in dieser Zeit bis zur Zahl Zehn. Sie weiß, dass wir vermutlich auf ihre Brüste starren und gibt uns daher den gutgemeinten Tipp, dass wir doch nicht die Luft anhalten und auch einmal atmen sollten. In der zweiten Lektion geht es dann um das Herausstrecken der Brust. Diese Übung soll angeblich vor allem für Leute gut sein, die tagtäglich im Büro arbeiten.

Erotische Anspielungen

Im Bad mit Hinako (3)Gut ist die Übung auch für den Anime oder eher gesagt für den männlichen Zuschauer, da sich Hinakos Geschlechtsmerkmale hier ganz besonders komisch im Wasser bewegen. Das wirkt stellenweise zwar sehr unnatürlich (im Gegensatz zur ersten Lektion), doch dem hier unterschwelligen Humor kommt diese Situationskomik zugute. Die dritte Lektion entpuppt sich als anstrengende Übung. Mit den Händen sollen wir uns hinter dem Rücken auf dem Boden der Wanne abstützen und dann die Beine an den Torso drücken. Wie für jede andere Lektion, gilt auch bei der vierten Lektion die Zehn-Sekunden-Regel. Hier gilt es, die Beine übereinander zuschlagen und sich dabei mit dem Kopf und teils mit der Seite in die entgegengesetzte Richtung zu drehen. Damit wäre das Training zwar fürs Erste beendet, doch die Badewanne verlassen wir danach noch lange nicht. Kommandantin Hiyoko, eine jüngere Freundin von Hinako, gesellt sich dazu. Wie für eine Japanerin üblich, wäscht sich die Blondine erst einmal gründlich ab, bevor sie sich zur Brünette in die Wanne setzt. Ab hier bietet der Anime einige erotischer Anspielungen, die wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge akzeptieren. So presst sich Hiyoko an ihre Freundin, massiert aggressiv ihre Brüste und kaschiert ihre Lüste, indem sie Hinakos Gliedmaßen ebenfalls stark massiert.

Knallharte Stretch-Übungen

Im Bad mit Hinako (4)Natürlich möchte Hinako der Kommandantin den Gefallen erwidern, doch die schämt sich dann dafür, dass wir sie als Zuschauer nackt gesehen haben – wobei empfindliche Stellen, die für Jugendliche ungeeignet sind, bewusst auf natürliche Weise verdeckt werden. Welche irren Ideen noch in der Badewanne und beim gegenseitigen Abwaschen passieren, überlassen wir an dieser Stelle jedoch erst einmal eurer Fantasie. Nachdem wir uns im Bad genug entspannt haben, will Hinako mit uns auch noch ein paar Stretch-Übungen machen und will mit uns prompt anfangen, da unsere Körper noch heiß und weich seien. Diese Übungen sind teilweise jedoch knüppelhart, da sie offensichtlich auf Leute ausgelegt sind, die ihren Körper verrenken können – wer nicht in Übung ist, für den wird es schwierig sein, hier mitzuhalten. Hinako weiß das natürlich und gibt uns den Rat, uns nur so weit zu stretchen, dass wir uns dabei auch keine Zerrungen holen. Freundlich! Während das Stretchen mit Hinako nach zehn Minuten vorbei ist, ist der Aufenthalt im Bad mit 25 Minuten angesetzt. Im Menü dürfen wir einzelne Lektionen ebenfalls aufrufen. Die Hintergrundmusik ist eine Mischung aus Fahrstuhlmelodie und sanfter Stripclubuntermalung und passt zur bunten Optik. Im Bad mit Hinako spricht also ein sehr spezielles Publikum an. Insbesondere Fans der beiden Anime-Vorgänger greifen zu!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der DVD-Fassung): Man denkt, man kann etwas sehen, aber man sieht nichts – mit diesen Worten begrüßt mich Hinako direkt in der ersten Szene und sagt mir direkt, was ich von dem Anime wohl erwarten darf. Das ist zwar einerseits schade, aber da ich schon die beiden Vorgänger kenne, weiß ich, dass Im Bad mit Hinako nicht zum Genre der Hentai gehört – andernfalls wäre die Altersfreigabe auch eine Stufe höher ausgefallen. Andererseits bietet Im Bad mit Hinako dafür wieder einige wunderbare Momente, die mit den erotischen Anspielungen zum Schmunzeln anregen können. In Verbindung mit der Betonung von den weiblichen Geschlechtsmerkmalen richtet sich dieser Anime daher vor allem an die männlichen Zuschauer, doch auch so manche Zuschauerin wird Gefallen an Im Bad mit Hinako finden – auch wenn man als Zuschauer schon mal als Casanova angesprochen wird. Unterm Strich frage ich mich jedoch, welche Intention Im Bad mit Hinako hat. Kaum jemand wird im hauseigenen Bad wohl einen Fernseher mit einem DVD-Abspielgerät bereithalten und eine digitale Version für Smartphones und Tablet-PCs liegt der DVD-Ausgabe ebenfalls nicht bei. Wer sich aber die Mühe macht und das Badezimmer entsprechend präpariert (und natürlich ausreichend Vorsicht bei diesem Unterfangen walten lässt, da sich Elektronik und Wasser bekannterweise nicht sonderlich vertragen!), wird aber vielleicht eine einschneidende Bade-Erfahrung machen.

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Im Bad mit Hinako!

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