Review: The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3)

The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3) (1)Nach den turbulenten Ereignissen der ersten beiden Volumes kehrt langsam wieder Ruhe in der Nachbarschaft ein. Satan Jakobu und sein treuer Diener Arushieru können sich also erst einmal wieder entspannen, doch langsam, aber sicher, beginnt die Fassade wieder zu bröckeln.

The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3) (2)Nach wie vor lebt Satan Jakobu unter dem Decknamen Maō Sadao mit seinem Diener in einer kleinen Wohnung mitten in der japanischen Metropole Tōkyō. Damit die beiden überhaupt in der modernen Welt überleben können, arbeitet Maō immer noch in einer MgRonald-Filiale in der Innenstadt. Zu Beginn der vier enthaltenen Episoden wird er gleich zum stellvertretenden Filialleiter ernannt. Zwar hat er nun eine größere Weisungsbefugnis, doch mit neuen Rechten kommen zugleich neue Pflichten auf ihn zu. Besonders ärgerlich dürfte es sein, dass genau in diesem Moment auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Konkurrenzkette Sentucky Fried Chicken ein Geschäft eröffnet hat. Die Kundschaft wendet sich prompt von MgRonald ab und Sentucky Fried Chicken verdient ein Vermögen mit ihren leckeren Hähnchen. Zusammen mit seinen Kollegen, wozu sich auch Sasaki Chiho zählt, die sich unsterblich in den Fürsten der Dämonen verliebt hat, müssen sie sich eine Taktik überlegen, um die einst treue Kundschaft zurück zu gewinnen. Ob und mit welchen Mitteln ihnen das gelingt, möchten wir an dieser Stelle nicht verraten. Immerhin erhalten wir durch das anstehende Tanabata-Fest einen guten Einblick in die japanische Tradition. Japanische Tradition ist ein gutes Stichwort, denn unter Maōs Wohnung zieht ihre neue und traditionsbewusste Nachbarin Kamazuki Suzuno ein.

Probleme des Großstadtlebens

The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3) (3)Die Charaktere lernen sich untereinander kennen, schließen neue Freundschaften und bilden dadurch Sphären, innerhalb welcher sie schließlich agieren. Dadurch kommen reichlich neue Geheimnisse ans Tageslicht und Verwechslungen sind ebenfalls an der Tagesordnung. Dazu kommen die typischen Probleme des Lebens mit und unter Freunden. Arushieru leidet unter heftigen Magenschmerzen, was sein Mitbewohner Hanzo Urushihara, sofort ausgenutzt wird. Da dieser das Haus nicht verlassen darf, surft er den ganzen Tag lang im Internet und hat so relativ schnell den großen Online-Versandhandel Jungle entdeckt. Hier bestellt er Tag ein, Tag aus die unnützesten Dinge und reduziert somit die Haushaltskasse von Arushieru und Maō. Dieser wiederum versteht die eindeutigen Anspielungen seitens Sasaki nicht, wenn diese bei einer Bestellung in der Filiale im Fushima-Park nur leicht bekleidet im Bikini mit ihren prallen Brüsten, vor ihm steht (obwohl sie ihm ihre Liebe schon gestanden hat). The Devil is a Part-Timer! verliert auch in der dritten und somit vorletzten Volume nicht an Humor, doch stagniert dafür die Handlung sehr. Es werden zwar immer mal wieder wichtige Fakten in die Geschichte eingewoben, doch sind diese rar gesät. Man weiß nicht, woraufhin die Serie aufbauen möchte. Drei Folgen bleibt dem Anime noch Zeit, zum Ende zu kommen.

Moderne Veröffentlichung

The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3) (4)Im Gegensatz zu den anderen drei der insgesamt vier Volumes, verfügt The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3) gleich über vier Episoden und bietet somit eine Gesamtlaufzeit von circa zwei Stunden, wenn das recht spärliche Bonusmaterial mit einberechnet wird. Dieses besteht aus Karaoke-Versionen von Intro und Outro, sowie Trailern zu anderen Titeln von Anime House. In physischer Form wird das Bonusmaterial abermals von einem kleinen Booklet ergänzt. In diesem befinden sich zum einen Hintergrundinformationen über die einzelnen Episoden. Die Infohäppchen sind quasi wie eine Speisekarte formuliert. Des Weiteren werden die wichtigen Charaktere mit ihren Eigenheiten aufgelistet und ein wenig charakterisiert. Dazu gesellen sich Informationen zu dem Filmgenre Jidaigeki (da es in einer Episode angesprochen wird) und zu Udon; inklusive einer kurzen Anleitung, wie ihr beim Kochen von Zaru Udon vorgehen müsst. Der obligatorische Bierdeckel darf auch bei der dritten Volume nicht fehlen. Am technischen Gerüst hat sich bei The Devil is a Part-Timer! nichts geändert. Das Bild strahlt nach wie vor in 1080p auf dem Fernsehbildschirm und bietet damit ein sehr scharfes Erlebnis, welches mit schönen (dieses Mal aber zu selten genutzten) Effekten ergänzt wird. Das Tonformat bleibt bei DTS-HD Master Audio 2.0. Die japanische Synchronisation ist abermals herausragend.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Die erste Hälfte von The Devil is Part-Timer! hat mir sehr gut gefallen. Zumindest in Bezug auf den tollen Humor. Die Handlung ist nämlich schon etwas abgedreht und verliert in meinen Augen in den vorliegenden Episoden recht schnell den Pfaden. So kann ich zwar bei vielen lustigen Stellen und sehr komischen Situationen mehr als nur einmal lachen, doch wenn die Erzählung darunter leidet, stufe ich das nicht sonderlich qualitativ ein. Drei Episoden bleiben dem Anime noch übrig, um zu einem befriedigenden Ende zu gelangen. Ich hoffe sehr, dass The Devil is Part-Timer! in den letzten Folgen noch die Kurve bekommt und mich zufriedenstellen wird. Nach den ersten sechs tollen Folgen bin ich nach der zehnten Episoden nämlich doch etwas schockiert, wie schnell ein Anime mit nur wenigen Folgen an Qualität einbüßen kann.

Vielen Dank an Anime House für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Devil is a Part-Timer! (Vol. 3)!

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