Preview: For Honor

For Honor (1)Bereits 2015 hat Ubisoft For Honor angekündigt. Wann genau das Spiel erscheinen soll, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Mittlerweile hat Ubisoft das Spiel auf den 14. Februar 2017 datiert. Schöner kann man den Valentinstag zu zweit sicherlich nicht zelebrieren.

For Honor (2)Diese Aussage ist vielleicht etwas gewagt, doch wer sich bereits das veröffentlichte Videomaterial angeschaut oder sogar das Glück hatte, den Titel selbst auf der Gamescom 2016 zu spielen, wird sich wünschen, am Valentinstag ein Single zu sein oder einen Partner an seiner Seite zu wissen. Selbst wenn einem der Mehrspielermodus des Spiels nicht zusagt, darf sich über die Story-Kampagne freuen. Selbst diese ist nämlich laut Aussagen von Ubisoft auch zu zweit spielbar – allerdings nur online, der ursprünglich geplante Splitscreen-Modus wurde leider kurz vor unserer Preview gestrichen. Über die Story von For Honor wissen wir einige Monate vor Release jedoch nur sehr wenig. Die Handlung spielt wohl nach einem verheerenden Konflikt, der in einer großen Katastrophe gipfelte und die ganze Welt zerstört hat. Tausende Jahre später haben Ritter, Wikinger und Samurai fast zu ihrer alten Stärke zurückgefunden. Jede der drei Fraktionen will ihre Macht durchsetzen, doch hinter diesem ewigen Kampf steckt Apollyon; laut Ubisoft eine blutrünstige Kriegsherrin. Wir schlüpfen in die Rolle eines Helden der drei Fraktionen und kämpfen Seite an Seite mit unseren Kriegsbrüdern für die Durchsetzung unserer Macht – oder tanzen nach Apollyons Pfeife, können das aber noch nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen. Fakt ist jedoch, dass wir uns so oder so nicht davon aufhalten lassen, Burgen zu stürmen und Schlachten zu schlagen.

Drei Fraktionen kämpfen ums Überleben

For Honor (3)Man kann also stark davon ausgehen, dass die Handlung des Action-Spiels For Honor auf der einen Seite zwar richtiger Blödsinn ist, auf der anderen Seite jedoch reichlich Motivation birgt, das eigene beziehungsweise selbst auserkorene Volk zum Sieg zu führen. Jede der Fraktionen unterteilt sich zudem noch in weitere Klassen, die etwas mehr Abwechslung bieten sollen. In der Story-Kampagne sind unter anderem die Berufe Kensei, Plünderer und Wächter spielbar. Während sich die verschiedenen Fraktionen angeblich nicht wirklich abwechslungsreich spielen lassen, werden die Kämpfer vor allem über ihre Klasse identifiziert, die Schwung in die Partien bringen. Abseits der Story-Kampagne spielen sich die Schlachten mit bis zu acht Spielern, wobei vier auf jeder Seite kämpfen. Dabei erinnern uns die Schlachten sogar ein wenig an Titanfall, denn auch hier haben sich auf beiden Seiten nur wenige menschliche Spieler getummelt. Die restlichen Kriegsteilnehmer sind Nichtspielercharaktere, die uns entweder einfach so vor unsere Klinge laufen oder zumindest für reichlich Atmosphäre auf dem Schlachtfeld sorgen. Erst wenn wir im Kampf auf einen der anderen menschlichen Spieler treffen und die Schwerter, Äxte und Katana kreuzen, kommt so etwas wie Taktik auf. Hier müssen wir geschickt gegnerische Angriffe blocken und zur richtigen Zeit gewagt den Feind angreifen.

Angriff und Verteidigung zur rechten Zeit

For Honor (4)Daran lässt sich erahnen, dass das Blocken in For Honor ein elementarer Bestandteil sein wird. Wenn der gegnerische Angriff von links erfolgt, müssen wir unsere Verteidigung per Schild oder Waffe entsprechend auch zur linken Seite ausrichten. Drei Auswahlmöglichkeiten stehen uns hier zur Verfügung, bei denen wir unsere Reaktionsfähigkeit testen dürfen. Hin und wieder kann es natürlich vorkommen, dass wir von mehreren Seiten und Spielern umzingelt und angegriffen werden können. In diesem Falle soll der so genannte Revenge-Modus zur Geltung kommen, denn je länger wir uns gegen unsere Widersacher zur Wehr setzen, desto eher wird es uns möglich sein, mit geballter Kraft zurückzuschlagen. Sofern es den Entwicklern gelingt, mit diesem System die Balance des Spiels nicht zu gefährden, kann der Revenge-Modus eine tatsächliche Bereicherung für For Honor sein. Am besten wäre es jedoch, wenn es gar nicht erst soweit kommen müsste, denn For Honor ist in erster Linie immer noch ein Team-Spiel. Das heißt, dass wir uns mit unseren anderen drei Verbündeten im besten Falle absprechen sollten, um Punkte auf dem Schlachtfeld zu erobern und gemeinsam gegen andere Helden in den Kampf ziehen. Zusammen mit der Atmosphäre und der stimmigen Optik erwartet uns mit For Honor sicherlich ein interessantes Konzept mit einem spannenden Spiel obendrauf.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf dem veröffentlichten Videomaterial): Gerne hätte ich For Honor auf der Gamescom 2016 selbst gespielt. Leider kam es dazu zwar nicht, doch das Interesse am Spiel ist nach wie vor ungebrochen. Die gezeigten Schlachten sehen dank einer Vielzahl von Nichtspielercharakteren einfach dermaßen atmosphärisch aus, dass ich mich gleich als Samurai, Wikinger oder Ritter ins Kampfgetümmel stürzen möchte. Ich hoffe jedoch sehr, dass die dargestellten Truppen nicht dasselbe Schicksal erleiden wie damals die Überzahl an Piloten bei Titanfall. Dort haben die ganzen computergesteuerten Charaktere nämlich eher die Balance des Spiels gestört, als Anfängern wirklich einen Vorteil gegeben. Umso mehr bin gespannt, ob Ubisoft das Problem in den Griff bekommt, von dem die Konkurrenz nichts wissen wollte. Vor allem der Revenge-Modus kann eine interessante Kompensation sein, wenn es in so manchen Szenen brenzlig wird. Während das Kampfsystem des Titels sicherlich schnell erlernt ist, bin ich vor allem auf die Langzeitunterhaltung gespannt. Bisher hat man einfach viel zu wenig vom Spiel gesehen, als dass man eine endgültige Prognose abgeben könnte. Wenn die Entwickler jedoch die Klassen ausarbeiten, mehrere Spielmodi integrieren und damit reichlich Abwechslung bieten können, werde ich mit For Honor an meinem PC sicherlich mehr als nur eine Nacht verbringen – egal ob ich am Valentinstag solo bin oder nicht.

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