Review: Dragon Ball Z Kai (Box 8, Episode 115-133)

Nachdem die letzte Serienbox ein neues Kapitel in der Handlung von Dragon Ball Z Kai aufgeschlagen hat, führt die achte Volume diese Geschichte nahtlos fort. Dieses Mal müssen sich die Freunde auf einen Kampf gegen einen Gegner einlassen, der gar mächtiger ist als Seru.

In der letzten Volume wurde das 25. Tenka’ichi Budōkai, das große Kampfsportturnier, eröffnet. Alle Kämpfer auf Erden, die den Titel des besten Kämpfers einheimsen und das Preisgeld in Höhe von zehn Millionen kassieren wollten, haben sich zum Platz des Geschehens aufgemacht. Allerdings nutzten das Geschehen die beiden durchtriebenen Kämpfer Supopobitchi und Yamū dazu aus, um mit einer mysteriösen Vorrichtung ihren Kontrahenten die Energie abzusaugen. Der ebenfalls am Schauplatz aufgetauchte Kaiōshin des Ostens forderte die Helden auf, den beiden Kämpfern zu folgen. Am Zielort angelangt beginnt im Grunde der Handlungsbogen, der für die gesamte achte Serienbox von Bedeutung ist. Der Magier Babidi ist im Begriff, einen schlafenden Dämon zu wecken. Dieser wurde von seinem Vater Bibidi erschaffen, doch da sich Majin Bū, sprich besagter Dämon, als unkontrollierbar erwies, wurde er in einer Kugel für alle Zeit verschlossen. Um Majin Bū aus seinem Gefängnis zu befreien, muss Babidi genügend Energie von besiegten oder geschwächten Kämpfern sammeln und diese der Kugel zuführen. Da kommt es dem bösen Magier gelegen, dass einige der stärksten Kämpfer der Welt vor seinem Raumschiff auftauchen. Babidi überlegt sich mit seinem Diener Dābura, dem Herrn des Pandämoniums, einen Plan, um Son Gokū und Co in eine Falle zu locken.

Kämpfe an allen Plätzen

Unterteilt werden können die 19 Episoden in zwei wichtige und aufeinanderfolgende Handlungsstränge. Wie für das Dragon-Ball-Franchise gewohnt, wird selbstverständlich wieder an allen Ecken und Enden beziehungsweise an allen Handlungsorten gekämpft. So müssen sich Son Gokū, Son Gohan und Bejīta der Reihe nach mit den Dienern von Babidi in dessen unterirdischem Raumschiff herumschlagen. Mit jedem höheren Level werden die Kontrahenten auf der einen Seite gefährlicher und auf der anderen Seite können die drei Helden nur so weiter in das Innere des Raumschiffs vordringen, um Babidi von seinem Plan, Majin Bū wiederzuerwecken, abzubringen. Zur gleichen Zeit pausiert das 25. Tenka’ichi Budōkai, da die Akteure der Finalrunden plötzlich nicht mehr auftauchen. Misutā Satan ist überzeugt, dass er aufgrund des Fehlens von Son Gohan und den anderen leichtes Spiel hat und beschließt, auch um die verlorene Zeit des Turniers aufzuholen, das Finale in einer einzelnen Runde abzuschließen. Nach dem Battle-Royale-System sollen sich die letzten Kämpfer zusammen mit ihm im Ring einfinden und den Sieg ausfechten. Blöd nur, dass er nicht weiß, dass C18 ebenfalls eine sehr starke Kämpferin ist und sich hinter dem ulkigen Kostüm vom eigentlich schwachen Maiti Masuku Son Goten und Torankusu verbergen, die das Preisgeld ebenfalls gewinnen wollen.

Gegner mit ungeahnten Tricks

Im zweiten wichtigen Handlungsteil der Episoden der achten Serienbox, der an die Kämpfe in Babidis Raumschiff anknüpft, müssen sich die Freunde auf einen mächtigen Feind einstellen. Wer dachte, dass bereits Seru ein nahezu unschlagbarer Gegner sei, wird sehr wohl überrascht sein, dass sich Autor und Erfinder Toriyama Akira noch gefährlichere Feinde mit noch angsteinflößenderen Attacken ausdenken kann. Obwohl die Situation für die Charaktere ausweglos erscheint, gibt es immer mal wieder ein paar neue Hoffnungsschimmer, die aber ebenso flott wieder zunichtegemacht werden. Trotzdem bleibt, auch dank des neuen Gegners und seiner Willkürlichkeit, der Humor in der Anime-Serie jederzeit erhalten – sowohl in der sehr guten deutschen Synchronisation als auch in der japanischen Originalfassung bleibt in diesen Momenten kein Auge trocken. Beide Tonspuren liegen im Format DTS-HD Master Audio 2.0 vor, wodurch sowohl die Hintergrundmusik als auch die Kampfgeräusche klar aus den Lautsprechern ertönen. Optisch orientieren sich die vorliegenden Folgen stark an den Episoden der vorherigen Serienbox, weshalb vor allem satte Farben im typischen Toriyama-Zeichenstil auf dem Bildschirm ersichtlich sind. Ein dünnes Booklet mit einem Episodenguide, das im stabilen Pappschuber beiliegt, rundet das Paket für jeden Dragon-Ball-Z-Kai-Fan angenehm ab.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Die siebte Serienbox von Dragon Ball Z Kai darf als der Auftakt der zweiten Staffel gesehen werden. Nach einem Zeitsprung von sieben Jahren werden die Freunde mit ganz neuen Feinden konfrontiert, die es handlungsmäßig jedoch schwer haben, an den letzten starken Gegner, also Seru, heranzukommen. Die neuen Feinde mögen zwar nicht ganz so stark sein wie der Cyborg in seiner vollendeten Form, doch haben sie gefährliche Tricks und Attacken auf Lager, die die Kämpfe brenzlig gestalten. Diese Problematik ist also clever gelöst und so bleiben auch sämtliche Episoden der achten Serienbox sehr spannend, zumal sich den Helden in unterschiedlichen Konstellationen viele neue Möglichkeiten offenbaren, die aus Spoiler-Gründen an dieser Stelle verschwiegen werden. So oder so ist die achte Volume die konsequente, spannende und interessante Fortsetzung der zuvor noch eher gemächlich gestarteten Staffel. Wer das Feeling sucht, das vor allem noch in der sechsten Serienbox vorhanden war, wird hier einen Ansatz finden, der nicht mehr so schnell loslässt. Fans von Dragon Ball Z Kai kommen um die achte Box definitiv nicht herum!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Dragon Ball Z Kai (Box 8, Episoden 115-133)!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s