Review: Mega Man VII

mega-man-vii-1Als Capcom 1993 Mega Man VI auf dem NES veröffentlichte, wandte man sich dem Mega-Man-X-Franchise zu. Auf Mega Man VII mussten wir zwar bis 1995 warten, doch erschien der siebte Teil der Hauptreihe schließlich für die Nachfolgekonsole Super Nintendo.

mega-man-vii-2Obwohl das Super Nintendo seit 1990 auf dem Markt war, wollte man die Mega-Man-Reihe nie so wirklich in das 16-Bit-Zeitalter hieven. Da Mega Man VII relativ spät im Lebenszyklus der Konsole erschien und bereits ein Jahr später das Nintendo 64 in den Ring geschickt wurde, blieb es auch der einzige Ausflug des Androiden auf dem Super Nintendo. Nach den Ereignissen des sechsten Serienteils konnte Dr. Wily zwar inhaftiert werden, doch nach einem halben Jahr gelingt ihm die Flucht. In Mega Man VII sollen wir seine Pläne vereiteln. Einen Blumentopf für die beste Handlung gewinnt auch der siebte Teil nicht, doch reicht das aus, um uns auch auf dem Super Nintendo über Abgründe hüpfen und Gegner beschießen zu lassen. Anders wie in den vorherigen Serienablegern, stehen uns nämlich zunächst nur vier Stages zur Auswahl. Erst wenn wir die Robot Masters am Ende dieser Levels besiegt haben, dürfen wir den Rest der Truppe angreifen. Das macht das Mega-Man-Konzept, mit erbeuteten Waffen die möglichst beste Route durchs Spiel zu finden, kaputt. Obwohl Publisher Capcom mit der Reihe viel zu spät und auch nur halbwegs den Aufsprung aufs Super Nintendo geschafft hat, macht der Titel mit 16-Bit-Grafik und –Soundtrack, sowie klitzekleinen Neuerungen im Gameplay, Anfängern und Profis dennoch viel Spaß.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Virtual-Console-Fassung): Da ich so gut wie jeden Teil der Hauptreihe gespielt habe, erfreue ich mich auch heute noch sehr am Franchise. Obwohl Capcom mit Mega Man VII auf dem Super Nintendo keine Wagnisse eingeht, beim altbewährten Spielkonzept verbleibt und Innovationen fast nur in Mega Man X steckt, macht mir der siebte Serienteil als 16-Bit-Nostalgiker noch etwas mehr Spaß, als die NES-Episoden. Die Action-Passagen sind hervorragend spielbar und werden dabei mit wunderbaren 16-Bit-Grafiken und einem tollen Soundtrack unterlegt. Trotzdem verstehe ich die Design-Entscheidung nicht, dass ich zunächst nur gegen vier der acht Robot Masters kämpfen darf. Das macht trotz klitzekleiner Neuerungen, die bei einem Plattform-Wechsel durchaus umfangreicher hätten ausfallen dürfen, nur wenig Sinn und das eigentliche Spielkonzept damit kaputt. Wer die Vorgänger mochte, wird dennoch auch seine Freude mit Mega Man VII haben.

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