Preview: Shantae and the Seven Sirens

Rechtzeitig zum dreißigjährigen Firmenjubiläum veröffentlicht Entwicklerstudio WayForward das nächste Abenteuer von Shantae. In Shantae and the Seven Sirens muss sich die Halbdschinn ab dem 28. Mai 2020 mit den sieben titelgebenden Sirenen arrangieren.

Auch wenn wir Shantae and the Seven Sirens selbst noch nicht spielen konnten und unsere Preview vor allem auf den Trailern und erstem Gameplay-Material basiert, dürfen wir in puncto Story aller Voraussicht nach kein Feuerwerk der Gefühle erwarten. Während des Fests der Halbdschinn verschwinden plötzlich Shantaes Artgenossen – und wir sollen sie daraufhin natürlich retten. Unterwegs treffen wir dann neben kleineren Feinden und den sieben Sirenen auch auf unsere Gegenspielerin Risky Boots. Mehr ist zur Handlung zwar noch nicht bekannt, doch sind wir uns sicher, dass der berühmtberüchtigte Humor der Serie wieder mit an Bord ist, um uns bei Laune zu halten. Schauplatz des Spiels ist im Übrigen mal wieder eine tropische Insel. Hinzu kommt noch eine versunkene Stadt, die am Grund des Meeres womöglich ein wenig Abwechslung ins Abenteuer bringt. Gespielt wird das Action-Adventure von WayForward einmal mehr aus der zweidimensionalen Seitenansicht. So werden wir die kunterbunte Level-Architektur ähnlich wie im Vorbild Super Metroid mit zahlreichen Sprüngen erkunden, um Insel und Stadt in den letzten Winkeln der Spielwelt auch die letzten Geheimnisse zu entlocken. Dabei fällt jedoch schon im Release-Trailer stark auf, dass sich Shantae and the Seven Sirens dieses Mal etwas häufiger an etwaigen Vorbildern aus dem Hause Nintendo orientiert.

Große Vorbilder

Um in der Spielwelt voranzukommen, müssen wir uns beispielsweise ähnlich wie in etwaigen Spielen des Super-Mario-Franchises durch den Boden bohren. Einer der Bossgegner will uns hingegen mit Stachelstanzen aufspießen, die aus so mancher Festung aus Super Mario World oder New Super Mario Bros. Wii stammen könnte. An anderer Stelle schießen uns Kanonen wiederum ähnlich wie die Fässer in der Donkey-Kong-Country-Reihe durch die Spielabschnitte. Das muss per se nichts schlechtes sein, aber ein wenig mehr Eigenständigkeit schadet bekanntlich keinem Spiel. Trotzdem gefällt uns diese bunte Mischung, da sie mal wieder stellvertretend für den restlichen Humor des Spiels steht. Nicht ganz unschuldig daran dürfte auch die knallbunte Comicgrafik sein, die zu einem Wiederkennungsfaktor der Reihe geworden ist. Das Eröffnungsfilmchen stammt im Übrigen vom japanischen Studio Trigger, das vor allem durch Anime-Serien wie Kill la Kill oder seine Mitwirkung am 3DS-Spiel Project X Zone bekannt wurde. Zusammen mit dem leicht orientalisch angehauchten Soundtrack und den im Spielverlauf zunehmenden Verwandlungsmöglichkeiten der Halbdschinn wird sicher auch Shantae and the Seven Sirens wieder ein spaßiges Action-Adventure werden. Wir blicken gespannt auf Ende Mai, um zu sehen, wie sich Shantae im Jahr 2020 schlagen wird.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf dem veröffentlichten Videomaterial): Shantae and the Seven Sirens ist eines der Spiele, auf das ich mich schon seit Längerem sehr freue. In den letzten Jahren wurde aus mir ein richtiger Shantae-Fan, der dem Setting, dem durchgedrehten Humor und dem Gameplay, wenn es auch stark von Super Metroid und Co beeinflusst ist, durchaus etwas abgewinnen kann. Mit dem letzten Serienteil, Shantae: ½-Genie Hero, bin ich zwar nie ganz warm geworden, doch aufgrund der versunkenen und hoffentlich schön verzahnten Stadt von Shantae and the Seven Sirens, kann sich das aber schnell ändern. Ansonsten bekommen Kenner der Serie anscheinend wieder das vorgesetzt, was sie bisher in jedem Teil gesehen haben: Ansprechende Geschicklichkeitspassagen, spannende Verwandlungsmöglichkeiten, knackige Bosskämpfe und eine stets motivierende Suche nach den letzten Geheimnissen der Spielwelt. Sollte WayForward nichts an dieser Formel geändert haben, erwartet mich hier mit großer Sicherheit ein weiteres kompakt verschnürtes und tolles Abenteuer auf mich.

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