Review: Senran Kagura – Vol. 2

Senran Kagura (1)Senran Kagura geht in die nächste Runde. Diesmal mit den Episoden vier, fünf und sechs. Die Folgen drehen sich einmal um einen Bade- und Trainingsausflug am Meer und ein anderes Mal um einen überlangen Kampf in der Hanzō-Akademie in Japans Hauptstadt Tōkyō. Sie setzen die Story der ersten Volume fort.

Senran Kagura (2)Der Meister von Asuka, Ikaruga, Katsuragi, Yagyū und Hibari überrascht die Shinobi in ihrer Ausbildung mit einem Ausflug ans Meer. Das haben sie Kiriya vielleicht nicht zugetraut, aber sie sind ihrem Meister zu Dank verpflichtet. Auf der Insel angekommen, wartet jedoch nicht ein malerischer Sandstrand auf sie. Es geht ins Inselinnere. Ein verlassenes Haus, wo sich die ersten Spinnentiere bereits eingenistet haben, wartet bereits auf sie. Während die Illusion vom Badeausflug wie eine Seifenblase zerplatzt, machen sich die Ninja in Ausbildung jedoch an die Arbeit. Zum einen möchte das Haus auf Vordermann gebracht werden und zum anderen sollen die fünf Freundinnen natürlich an ihren Kampftechniken feilen. Der Urlaub könnte in dieser Idylle fast nicht schöner sein, da werden sie auch schon von zwei ihrer Feindinnen aus dem Hinterhalt attackiert. Mirai und Hikage stiften Unruhe, doch ihre Ziele bleiben wiederum im Verborgenen. Es ist klar, dass der Urlaub nicht lange dauern kann. Also reisen sie zurück nach Tōkyō und trainieren dort in der Hanzō-Akademie weiter. Das Leben nimmt seinen Lauf, doch plötzlich tauchen zwei junge Schüler in der Akademie auf. Kiriya geht davon aus, dass diese den Unterricht schwänzen und versucht sie zu vertreiben. Blöderweise entpuppen sich die beiden – Achtung Wortwitz! – als Puppen der feindlich gesinnten Schlangen-Schule

Wahre Kampfkraft einer Shinobi

Senran Kagura (3)Die Schlangen-Schule für Mädchen hat ihre besten Shinobi geschickt, um Asuka, Katsuragi, Ikaruga, Yagyū and Hibari zu testen. Kiriya kann nicht eingreifen, denn als er sich umdreht, befindet sich bereits ein Bannkreis um die gesamte Akademie. Dieser ist so stark und erinnert ihn an eine seine ehemaligen Schülerinnen. Währenddessen werden die Freundinnen in den Hallen der Akademie voneinander getrennt, wodurch jede Shinobi auf eine Gegnerin trifft. In allen Ecken und Enden des Gebäudes entbrennen Kämpfe, in denen ein paar Geheimnisse ans Tageslicht kommen und zudem noch ein paar Einblicke in die Kämpfernaturen von Helden und Bösewichtern gegeben werden. Während die Kämpfe zwar spannend sind, wird jegliche Auseinandersetzung natürlich mit den weiblichen Geschlechtsmerkmalen betont. Ohne auch nur eine Brustwarze spezifisch darzustellen, wird hier viel mit überproportionalen Brüsten und nackter Haut gespielt. Zumal eine Shinobi ja fast nackt sein muss, um ihre maximale Kampfkraft entfalten zu können. Erklärt wird dies abermals durch den aus den ersten Folgen bekannten Erzähler. Das ist aufschlussreich, lenkt aber vom Wesentlichen natürlich nicht ab. Viel interessanter ist da schon das Auftauchen einer schwarzen Katze, die eine Bedeutung für Kiriya haben könnte. Das plötzliche Auftauchen von Hanzō bringt Kopfzerbrechen mit sich.

Auf zur Halbzeit

Senran Kagura (4)Ein wesentlicher Bestandteil von Senran Kagura ist jedoch die Handlung, die sich vor allem im Hintergrund langsam aufbaut. So erfahren wir etwas über eine Yin- und eine Yang-Rolle, die irgendwie zusammen gehören, aber an zwei verschiedenen Stellen aufbewahrt werden. Was das alles mit dem legendären Ninja zu tun hat, der irgendwann auftauchen soll, können wir bisher ebenfalls nur vermuten. Senran Kagura bietet im zweiten Episodenpack nicht mehr Antworten als Fragen, weshalb es spannend bleibt. Einen so starken Bezug auf die japanische Kultur nimmt die zweite Volume zwar nicht, doch empfehlen wir weiterhin die japanische Originaltonspur. Hier kommt der Humor deutlich mehr zur Geltung als in der deutschen Version. Beide Tonspuren liegen derweil in DTS-HD Master Audio 2.0 vor, während das Bild in 1080p einen sehr guten Eindruck macht. Leider haben wir bei diesen Episoden das Gefühl, dass man an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel an Animationen gespart hat. Gespart hat man auch am Bonusmaterial, welches diesmal in digitaler Form gar nicht vorhanden ist. Nur zwei lustvolle Postkarten, die in unseren Augen viel zu schade sind, um sie bekritzeln und verschicken zu können, liegen der Blu-ray-Variante bei. Sammler freuen sich über den Bonus und stellen die Schachtel in den beiliegenden Schuber der ersten Volume.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Nachdem ich mich mit den ersten Folgen des Animes absolut anfreunden konnte, stellt sich bei diesem Episodenpack ein klein wenig Ernüchterung ein. Es gibt zu wenige witzige Momente durch die Ecchi-Elemente, denn davon gab es in den ersten drei Episoden deutlich mehr. Diesmal wird der Fokus auf die Kämpfe mit den Shinobi gelegt. Das ist zwar nichts schlechtes, aber mir haben die Dialoge der vorherigen Episoden besser gefallen. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung ein wenig mehr zur Geltung kommt. Die baut sich im Hintergrund zwar weiter auf, aber im Angesicht dessen, dass die Hälfte des Animes mit dieser Volume geschafft ist, hätte ich auf mehr Antworten oder viel mehr neue Fragen, die in den nächsten Episoden gelöst werden können, gehofft. Es bleibt daher spannend und ich kann es kaum erwarten, wie es in den nächsten Episoden weitergeht.

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Senran Kagura – Vol. 2!

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