Review: The Devil is a Part-Timer! (Vol. 2)

The Devil is a Part-Timer (Vol. 2) (1)Da leitet man als Dämonenfürst sein Imperium erfolgreich wie ein Unternehmen, doch dann kommen die sogenannten Helden, die dafür sorgen, dass man mittels eines Zauberspruchs in einem Paralleluniversum landet, in dem man sich erst einmal mühselig zurechtfinden muss.

The Devil is a Part-Timer (Vol. 2) (2)So und nicht anders erging es dem Dämonenfürsten von Ente Isla. Satan Jakobu wird gleich mit seinem treuen Diener Arushieru in eine Welt versetzt, die wir nur allzu gut kennen. Soll heißen, dass die beiden Anhänger des Bösen in unserer Realität landen; genauer gesagt in der japanischen Hauptstadt Tōkyō. Dort angekommen fällt es ihnen zunächst schwer, sich in ihrer neuen Umgebung überhaupt zurechtzufinden. Ein neuer Unterschlupf muss her und Essen ist ein ebenso wichtiger Teil des täglichen Überlebens. Blöd nur, dass ihre Zauberkräfte in Tōkyō schnell schwinden und man mit den Magiekapazitäten haushalten muss. Um ihre Existenz zu sichern, wird selbstverständlich hart gearbeitet. Ein Glück, dass die Fastfood-Kette MgRonald für Satan Jakobu, der sich mittlerweile Maō Sadao nennt, einen Teilzeitjob anbietet. Während der Arbeit schmiedet Maō Pläne, wie er sowohl nach Ente Isla zurückkehren, als auch die Herrschaft über den Planeten Erde zu übernehmen kann. Beim Burgerbraten lernt er die junge Sasaki Chiho kennen, die sich prompt in ihn verliebt und ihn absolut nicht mehr loslassen kann und will. Schließlich kommt es am Ende der dritten Episode der ersten Volume zu einem Date zwischen den beiden Arbeitskollegen. Bevor Sasaki ihre Gefühle Maō jedoch gestehen kann, wird ihr privates Treffen durch ein heftiges Erdbeben jäh unterbrochen.

Verrat in den eigenen Reihen

The Devil is a Part-Timer (Vol. 2) (3)Schnell stellt sich auch heraus, wer für das mysteriöse Erdbeben verantwortlich ist. Niemand geringeres als Rushiferu, der früher für Satan Jakobu gearbeitet hat und jetzt für Oruba Meiyā kämpft. Dieser Verrat kann natürlich nicht einfach so hingenommen werden, weshalb mitten in Shibuya ein Kampf entbrennt. Meiyā nimmt in Kauf, dass bei diesem Kampf die Bewohner Tōkyōs verletzt werden können. Mittlerweile hat sich Maō allerdings an die Menschen bereits gewöhnt, sodass er sie nur ungern sterben lassen möchte. Das kommt seiner Feindin Emiria Yusutīna, die in der realen Welt den Namen Yusa Emi angenommen hat, sehr gelegen. Seit längerer Zeit wartet sie nur auf eine Gelegenheit, Maō aus dem Verkehr zu ziehen. Vor allem da in den vorliegenden Episoden klar wird, welch besondere Motivation sie antreibt, ist es erstaunlich, dass ihr genau in diesem Moment klar wird, dass sie nun mit Maō Seite an Seite kämpfen muss. Sowohl der Kampf, als auch der innere Konflikt von Yusa, erstrecken sich über die ersten beiden Episoden der insgesamt drei Folgen in der zweiten Volume. Die dritte Episode dreht sich dann noch um einen mysteriösen Vorfall in Sasakis Schule, der vor allem durch den neu eingeführten Charakter Urushihara Hanzō dramatisiert wird. Wer Urushihara tatsächlich ist, lassen wir an dieser Stelle offen. Er sorgt jedenfalls für reichlich Lachanfälle.

Von Fotos und Filmen

The Devil is a Part-Timer (Vol. 2) (4)Humor ist auch wieder der Überbegriff der vorliegenden Episoden von The Devil is a Part-Timer!. Wie schon in den ersten Folgen werden viele Sachverhalte zunächst ernst aufgebaut, um dann nach und nach ins Lächerliche gezogen zu werden. So auch während des Kampfes gegen Rushiferu, wo sich Maō und sein Diener beziehungsweise Mitbewohner darüber streiten, ob der Dämonenfürst sich Filme ansehen darf. An anderer Stelle überlegen sich die Charaktere auch, ob sie sich das Foto ihrer Vermieterin im Bikini anschauen können, ohne dabei ins Badezimmer zu verschwinden. Wie wir das tatsächlich meinen, erfahrt ihr am besten selbst in den zahlreichen lustig geschriebenen Dialogen. Sowohl die deutsche Synchronisation, als auch die japanische Originalfassung ist wirklich gut gelungen. Wir empfehlen allerdings, den Anime auf Japanisch anzugucken beziehungsweise anzuhören, da Emotionen hier ein wenig mehr in das typisch japanische Bild des Humors passen. Der Ton in DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo passt hervorragend zum gestochen scharfen Bild in 1080p. Wer diesmal mehr Bonusmaterial erhofft, wird vermutlich ein wenig enttäuscht sein. Mehr als beim letzten Mal gibt es in digitaler Form nicht. Das gilt auch für physisches Material. Ein Booklet ergänzt einige Informationen aus der Serie und ein Bierdeckel rundet das Paket ironisch ab.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Die ersten Episoden von The Devil is a Part-Timer! haben mir sehr gut gezeigt, welche besonderen Merkmale die Serie hat. Die Story des Anime ist zwar nicht besonders tiefgehend, doch machen das die Dialoge und vor allem die vielen lustigen Situationen zwischen den Charakteren wieder wett. Es vergeht kaum eine Minute, ohne dass ich zumindest nicht einmal schmunzeln muss. Wenn ich dann auf einmal in einem Lachanfall ausarte, weiß ich, dass mich der Anime bei Laune hält. Glücklicherweise hat der Anime es geschafft, kurz vor der Halbzeit noch ein paar neue und wichtige Charaktere einzuführen beziehungsweise besser zu beleuchten. Ich hoffe sehr, dass man an diesen Stellen in den nächsten Folgen noch ansetzen wird. Das Potential ist definitiv gegeben!

Vielen Dank an Anime House für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Devil is a Part-Timer! (Vol. 2)!

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