Review: Hamatora: The Comic (Band 1)

Hamatora - The Comic (Band 1) (1)Hamatora: The Comic dreht sich um den Detektiv Naisu. Der siebzehnjährige Naisu war einst ein Student an der Facultas-Akademie und erreichte dort die besten Leistungen in sämtlichen Disziplinen, wie man es sich nur vorstellen kann. Trotzdem hat er der Akademie den Rücken zugekehrt, um eine Arbeit als Detektiv aufzunehmen. Der Leitung der Facultas-Akademie ist das allerdings ein Dorn im Auge, denn diese wollen Naisu lieber für ihre Zwecke ausnutzen. Die Facultas-Akademie dürfen nämlich nur wenige Menschen besuchen und zwar Menschen, die einzigartig sind. Bereits ein Zeigefinger, der über den Mittelfinger hinausragt, wird an der Akademie als eine Besonderheit angesehen und die Besonderheit daraufhin geschult und dazu ausgebaut. Personen mit so einer speziellen Eigenschaft werden Minimum Holders genannt. Naisu verfügt beispielsweise über die Kraft, in Schallgeschwindigkeit seinen Gegner in einem Umkreis von nur fünf Metern auszuschalten. Für die Akademie ist seine Fähigkeit mehr als nur nützlich, weshalb sie den besten Studenten des 55er Jahrgangs, Murasaki, aussenden, um Naisu zur Rückkehr an die Akademie und Eingliederung in die Institution zu bewegen. Blöd nur, dass gerade jetzt der Kundenansturm beginnt und ein Auftrag nach dem anderen in der Detektei Hamatora eingeht. So bleibt Murasaki nicht anderes übrig, als zu kooperieren.

Gelungener Einstieg

Im ersten Band aus dem Jahr 2013 bekommen es Murasaki, Naisu und seine Partnerin Hajime mit diversen Aufträgen zu tun. Für ihren ersten gemeinsamen Auftrag sollen sie im fünften Stock eines Hochhauses auf Gespensterjagd gehen und machen dabei die Bekanntschaft mit einem Perversling. Dann wiederum sollen sie einen jungen Mann dingfest machen, welcher mit seiner Stimme alle Personen in einem mittelgroßen Radius gleichzeitig ausschalten kann. Schlussendlich bekommen es die drei Helden noch mit einer Entführung zu tun, wodurch sie sich mit einer Verbrecherorganisation in Yokohama anlegen müssen. Alle Fälle haben nicht nur den Handlungsort Yokohama gemeinsam, sondern laufen am Ende darauf hinaus, dass ein Minimum Holder für die verschiedenen Gräueltaten verantwortlich ist. Dadurch kommt die Action im Manga definitiv nicht zu kurz, denn durch die verschiedenen Fähigkeiten wird die Dramatik auf die Spitze getrieben und verschiedene Angriffstechniken überhaupt ermöglicht. Trotzdem liegt der Fokus definitiv auf den Dialogen, welche die Charaktere gut einstufen und diese somit sehr unterschiedlich ausfallen. Der von Kitajima Yukino geschriebene und von Kodama Yūki gezeichnete Manga unterhält auf mehr als zweihundert Seiten mit Humor und Spannung als Einstieg sehr, sehr gut. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich die Story entwickelt.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der ersten Auflage): Nachdem ich mir zunächst die ersten drei Episoden des Anime angeschaut habe, konnte ich zumindest schon einmal die Charaktere kennenlernen. Jetzt – nach dem Lesen des ersten Bands – verstehe ich auch endlich, wie sich Naisu und Murasaki kennengelernt haben. Der Manga baut wirklich peu á peu Spannung auf und liefert genau im richtigen Moment die Informationen, die ich zum Verständnis benötige. Wenn man den Anime schauen möchte, sollte man dieses Vorwissen aus dem Manga auf jeden Fall mitbringen, da dort nur sehr, sehr nebensächlich wichtige Fakten erklärt werden. Das Szenario von Hamatora: The Comic ist interessant, bietet aufgrund der Thematik zahlreiche Möglichkeiten, wie sich die Story entwickeln kann und durch die drei wichtigen und sehr unterschiedlichen Hauptfiguren bleibt es durchgehend unterhaltsam. Während Naisu die Aufträge locker angehen lässt, ist Murasaki viel zu verkrampft und Hajime hält sich aus den Streitigkeiten lieber heraus und genießt eher ihr nächstes Essen. Der Einstieg von Hamatora: The Comic ist Kitajima Yukino und Kodama Yūki zwar gelungen, doch noch sehe ich keinen roten Faden, auf den Hamatora hinarbeiten will. Ich hoffe sehr, dass die beiden kreativen Köpfe das in Zukunft hinbekommen werden und freue mich bereits auf den nächsten Band der Manga-Reihe!

Vielen Dank an Kazé Manga für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Hamatora: The Comic (Band 1)!

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