Preview: Fallout 4

Fallout 4 (1)Jahrelang arbeitete Bethesda stillschweigend an einem neuen Spiel im Fallout-Universum. Es gab Gerüchte, Hoffnungen von Millionen von Fans und immer wieder ein Dementi seitens der Entwickler. Wir ziehen unseren Hut davor, wie konsequent man die Entwicklung verschwiegen hat.

Fallout 4 (2)Doch umso größer war die Freude, als aus heiterem Himmel (unter anderem auf der Electronic Entertainment Expo 2015) die Ankündigung plötzlich bevorstand und alle Fans der Postapokalypse von ihren Stühlen aufsprangen – wir natürlich inklusive. Auf der diesjährigen Gamescom bekamen wir schließlich endlich die Möglichkeit neue Eindrücke zu sammeln. Aufgrund der immensen Spielwelt wollte man uns nicht vor eine spielbare Version setzen, doch das macht nichts. Im Grunde spielt es sich ja eh wie Fallout 3 und Fallout: New Vegas. Wie bereits bekannt, spielt das neue Fallout in Boston und wird so wieder etwas städtischer. Die Entwickler verdeutlichten mehrmals, dass es das Feeling sei, welches ihnen am Herzen liegt und bei der Entwicklung auch darauf das Augenmerk legten. Somit wird auch Kontra auf diejenigen gegeben, die im Vorfeld anhand der Trailer die Grafik kritisierten. Auch in der Präsentation, welche wir sahen, wurde genau dieser Satz wiederholt und der Saal klatschte vor Zustimmung. In dem uns gezeigtem Material wird das städtische Feeling gelungen in Szene gesetzt und der durchaus sympathische Pip-Boy bekommt auch seinen Auftritt. Es ist schwer in Worte zu fassen, ab wann man sich in einem Spiel heimisch fühlt, aber Fallout 4 wirkt in jedem Bestandteil, welcher uns gezeigt wurde, wie ein echtes Fallout und so haben die Entwickler schon zur Präsentation hin vieles richtig gemacht.

Postapokalyptische Vorfreude

Fallout 4 (3)Zur endgültigen Steuerung können wir natürlich nichts sagen, doch um auf die Grafik zu sprechen zu kommen – hier können wir die meckernde Bande nicht verstehen, da das gezeigte Material absolut in die Spielwelt passt. Spielerisch bleibt sich Fallout treu und somit können wir frei die Welt erkunden, jede Menge verrückter Sachen finden und müssen uns der einen oder anderen (atomaren) Gefahr stellen. Gefahren meistern wir anhand unserer Fähigkeiten, Fertigkeiten oder mit purer Waffengewalt – also alles wie gehabt. Eine nette Änderung haben wir jedoch im Vault-Tec Assisted Targeting System gefunden. Dieses dient dazu, die Zeit anzuhalten, um Feinde gezielt und automatisch unter Beschuss zu nehmen. Nun hält jedoch nicht mehr die Zeit an, sondern sie verlangsamt sich nur. Damit sind die Kämpfe packender und aggressiver gestaltet und das System dient nicht mehr als Ruhepause in kniffligen Gefechten. Ansonsten waren einige neue Waffen zu entdecken, das – wenn man so möchte – wunderschöne Ödland zu betrachten und ein Hund als unseren treuen Begleiter zu gewinnen, weitere Punkte der Präsentation. Leider bleibt inhaltlich nicht mehr zu erwähnen, aber bei der Qualität an Spielen, die Bethesda die letzten Jahre auf die Beine gestellt hat, bleibt deren Politik in einer Sonderstellung und in unseren Augen machen wir uns da keinerlei Sorgen. Wir freuen uns auf den kommenden (nuklearen) Winter!

Geschrieben von Axel Gutsmiedl

Axels Fazit (basierend auf der Gamescom-Präsentation): In der Gamescom-Präsentation von Bethesda gab es von der großen Spielwelt nur sehr wenig zu sehen, aber eben genug, um mich zu begeistern. Bethesda bleibt für mich immer eine Videospielschmiede, die ihre eigene Politik betreibt, wenig Informationen bekannt gibt und trotzdem am Ende ein hervorragendes Spiel abliefert. Die vielen The-Elder-Scrolls-Spiele und Fallout 3 waren dafür schließlich das beste Beispiel. Ich bin absolut ruhigen Gewissens, dass Fallout 4 ein erstklassiges Spiel wird, welches mir jede Menge Spielstunden abverlangt und viel Spaß schenkt. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das Spiel.

Erics Fazit (basierend auf der Gamescom-Präsentation): Die Fallout-Reihe gehört für mich zu den Spielen, die es schon immer wussten, mit einer ganz eigenen Spielwelt zu begeistern. Da wird Fallout 4 sicherlich keine Ausnahme darstellen, denn die gezeigten Spielszenen haben mir sehr gut gefallen und zeigen mir, wo die Reise hingehen wird. Vor allem bin ich ja auf die Story gespannt, die sich ja diesmal noch stärker auf den eigenen Charakter beziehen wird. Ansonsten bleibt vieles in alten Strukturen, was mich aber nicht sonderlich stört – ein funktionierendes Gerüst muss man schließlich nicht unbedingt auseinanderbauen und falsch zusammensetzen. Der nächste nukleare Winter darf kommen!

Vielen Dank an Bethesda für die freundliche Einladung zur Gamescom-Präsentation!

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