Review: Astervoid 2000

Twin-Stick-Shooter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch wenige setzen dabei auf die Duelle zwischen einzelnen Raumschiffen und verkommen so zu oft in einer Materialschlacht. Astervoid 2000 will diese Lücke füllen und kann vor allem im Mehrspielermodus begeistern.

Eine Hintergrundgeschichte gibt es in Astervoid 2000 nicht. Wie in der Arcade-Halle konzentriert sich das Spiel entsprechend auf sein Gameplay. Im Einzelspielermodus, in dem wir so lange wie nur möglich überleben sollen, entscheiden wir uns zunächst für eines von mehreren Raumschiffen, dessen Unterschiede jedoch lediglich kosmetischer Natur sind. Kurz darauf wirft uns das Spiel in den Weltraum, wo der Reihe nach Feindeswellen mit ansteigender Gegneranzahl auftauchen, die unser Schiff in seine Einzelteile zerlegen will. Power-ups, 1-ups oder ähnliches gibt es in Astervoid 2000 nicht. Wir haben lediglich einen Schutzschild, der nach einem Treffer seine Energie verliert und ein paar Sekunden benötigt, wieder aufzuladen. Selbiges betrifft auch unsere Feinde, weshalb wir – sofern wir unseren Schuss nicht aufladen – zwei Treffer benötigen, um unsere Gegner wegzupusten. Das klingt zwar nicht sonderlich spannend, doch durch die regelmäßigen Meteoritenschauern wird die Angelegenheit für uns schnell sehr heikel. Die Steuerung hingegen ist nicht knifflig, sondern leicht erlernt. Mit dem linken Analog-Stick bewegen wir unser Raumschiff und mit dem rechten Stick entscheiden wir, in welche Richtung wir schießen. Während Solisten im Einzelspielermodus ständig dazu motiviert werden, neue Bestleistungen aufzustellen, dürfen sich Mehrspielerfreunde lokal zu viert vor dem Bildschirm bekämpfen. Wer auf einen Online-Modus hoffte, wird enttäuscht.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Astervoid 2000 ist ein nettes Spielchen für die Mittagspause oder auch einfach nur eine kurze Ablenkung vom Alltag. Sonderlich tiefgründig ist das Spiel nämlich nicht, da das Gameplay durchweg gleichbleibend ist. Dafür wird das Spiel mit ansteigender Gegneranzahl herausfordernder und mit den gelegentlichen Meteoritenschauern abwechslungsreicher. Die Jagd nach dem nächsten Highscore macht durchaus Spaß, wenn man sich denn mit dem einfachen Spielprinzip arrangieren kann. Mir persönlich hätten Power-ups oder zumindest verschiedene Raumschiffe mit unterschiedlichen Spezialfähigkeiten aber durchaus gefallen, weshalb ich zukünftig wohl eher zu anderen Genre-Vertretern greife. Trotzdem können die Duelle, weil sie eben auf das Nötigste reduziert sind, besonders im Mehrspielermodus gefallen. Ich verstehe zwar nicht, warum man auf einen Online-Modus verzichtet hat, doch zu viert vor dem heimischen Bildschirm sitzen und sich gegenseitig ins virtuelle Nirwana zu pusten, funktioniert durch die absolut gleichen Grundbedingungen vielleicht gerade deswegen so gut!

Vielen Dank an Mad Capacity für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Astervoid 2000!

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