Review: Mario Party Superstars

Ende Oktober 2021 veröffentlichte Herausgeber Nintendo Mario Party Superstars eine neue Episode aus der Mario-Party-Serie. Zurück zu den Anfängen durchleben wir in diesem Best-of die Abenteuer der früheren Serienteile erneut – inklusiver vieler nostalgischer Gefühle.

Mit den letzten Teilen hat sich die langjährige Mario-Party-Reihe recht stark verändert. Erst mit Super Mario Party aus dem Jahr 2018 fand die Serie zu ihren Ursprüngen zurück. Auf eine richtige Fortsetzung warten Fans seither jedoch vergeblich. Mario Party Superstars soll diesen Umstand in gewisser Weise kaschieren. Großartige Neuerungen suchen besagte Fans in diesem Spiel aber vergeblich. Stattdessen ist der Titel ein Best-of der ersten zehn Serienteile. Wer jetzt an Mario Party: The Top 100 denkt, darf aufatmen. Dieses Mal hat Entwicklerstudio NDcube daran gedacht, auch richtige Spielbretter einzubauen. Diese stammen allesamt aus den ersten drei Serienteilen vom Nintendo 64 und dürften daher vor allem älteren Fans gut in Erinnerung sein. Da jedes dieser Spiele eine überschaubare Rahmenhandlung hatte, die sich aber nicht miteinander vertragen, wurde in Mario Party Superstars auf eine Story fast gänzlich gepfiffen. Klempner Mario und seine Freunde messen sich schlicht und einfach auf den fünf Spielbrettern, wer von ihnen der neue Superstar ist. Ein wenig schade ist das schon, verbessern doch selbst rudimentäre Geschichten ein wenig das Gesamtpaket. Zu Beginn des Spiels stehen uns zudem direkt alle Spielbretter und Minispiele zur Verfügung. Freischaltbare Inhalte gibt es zwar ebenfalls, doch sind diese rein optional und eigentlich auch vernachlässigbar.

Einstiegshilfe für Anfänger und Neulinge

Nach Spielstart landen wir auf einem übersichtlichen Dorfplatz, von dem aus sämtliche Stationen angesteuert werden können. Der erste Anlaufpunkt dürfte der Mario-Party-Spielmodus sein. Haben wir mit dem Cursor die grüne Röhre auf dem Hügel ausgewählt, bekommen ungeübte Spieler oder Neulinge zunächst eine Erklärung vorgesetzt. Wer noch nie einen Teil der Mario-Party-Reihe gespielt hat, sollte schließlich wissen, dass blaue Felder positive und rote Felder negative Effekte haben. In der Regel bestimmen diese darüber, ob wir Goldmünzen dazu erhalten oder abgezogen bekommen. Dann gibt es noch grüne Felder, die einzigartige Ereignisse auf dem Spielbrett auslösen. Wirklich schlimm wird es nur, wenn wir Marios Erzfeind Bowser auf dem Spielbrett über den Weg laufen. Im besten Fall verkauft er uns für einen horrenden Betrag ein Item. Kommt es hart auf hart, kann er uns auch einen Stern abziehen. Letztere sind für den Sieg unabdingbar. Ziel einer jeden Partie von Mario Party Superstars ist das Sammeln von Münzen, mit denen wir uns an bestimmten Stellen Sterne kaufen können. Es gibt auch die Möglichkeit, unseren Rivalen Sterne zu stehlen. Hierzu sind ebenso Münzen notwendig, die wir nicht nur sammeln, sondern auch über Minispiele verdienen. So sollten wir in den Minispielen gut abschneiden, um jederzeit das nötige Kleingeld zu haben.

Rivalen mit Stärken und Schwächen

Bevor wir das Spielbrett betreten dürfen, müssen wir uns für eine Spielfigur entscheiden. Zur Auswahl stehen neben Super Mario auch sein Bruder Luigi, die Prinzessinnen Daisy und Peach, Dinosaurier Yoshi, Gorilla Donkey Kong, die Antihelden Wario und Waluigi, Luma-Adoptivmutter Rosalina und die eierspuckende Dinosaurierdame Birdo. Auch unsere Computergegner können wir wählen, sofern wir nicht mit Freunden vor dem Fernseher sitzen, die sich ebenfalls eine Spielfigur auswählen dürfen. Im Falle von Computergegnern dürfen wir zugleich deren Spielstufe auswählen. Schwächere Gegner sind zwar nicht gänzlich unfähig, machen es uns aber teilweise leicht. Extrem starke Kontrahenten sind hingegen mit allen Wassern gewaschen. Spielt ihr nur alleine, solltet ihr unbedingt jede Spielstufe ausprobieren, um euch den Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig zu setzen. Sobald wir uns für ein Spielbrett in Mario Party Superstars entschieden haben, müssen wir noch fünf weitere Einstellungen vornehmen. Als erstes dürfen wir entscheiden, ob wir zehn, fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzig oder dreißig Runden spielen möchten. Diese Anzahl hat NDcube auch mit einer Zeitangabe versehen, die unserer Meinung nach jedoch sehr vage ist. Selbst die dreißig Minuten der zehn Runden hängen sehr stark von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Kurze und knappe Individualisierung

Am ehesten dürfte die Dauer davon beeinflusst werden, ob wir alleine oder mit anderen Spielern antreten, wie oft wir die Minispiele einüben und wie häufig wir an Kreuzungen auf dem Spielbrett taktieren. Zudem ist es einmal pro Partie möglich, mit Ausnahme der letzten Runde, die Rundenanzahl zu erhöhen. Wenn die Fete also doch nicht so schnell vorbei sein soll, können wir dies auf Knopfdruck verhindern. Eine clevere Idee! Wer mag, kann die Minispielregel-Erläuterungen abschalten und Handicaps regulieren, indem vorab Sterne an die Akteure verteilt werden. Bonussterne, die nach der Partie für besondere Verdienste oder Niederlagen ausgegeben werden, können ebenso ein- oder ausgeschaltet werden. Besonders gut gefällt uns, dass wir aus diversen Minispielpaketen wählen dürfen, wenn wir nicht gleich alle Minispiele aktiviert haben. So dürfen uns in Mario Party Superstars entscheiden, ob wir nur Minispiele aus der Nintendo-64- oder der GameCube-Ära erleben wollen. Es ist auch möglich, Minispiele aus den Paketen Geschick, Action oder Familie zu aktivieren. Weitere Personalisierungsmöglichkeiten sind nicht möglich. Haben wir alle Entscheidungen getroffen, was nicht lange dauert, geht es ans Eingemachte. Wir landen auf dem Spielbrett, wo wir von Pilzkopf Toad eine Erklärung zu den Eigenheiten des Bretts erhalten. Toad geht jedoch nicht in die Tiefe und erläutert die Eigenschaften recht geheimnisvoll, was aber nicht so stark ins Gewicht fällt.

Fünf abwechslungsreiche Spielbretter

Puristen mag es vielleicht stören, nicht sofort das ganze Spielbrett zu durchschauen. Unserer Meinung nach erhöht aber gerade das Herausfinden beim ersten Bestreiten eines Spielbretts den Spielspaß. So haben wir das gleiche Gefühl wie bei der ersten Berührung mit einem ganz neuen Gesellschaftsspiel. Serienkenner werden aber, wie eingangs erwähnt, eigentlich nichts Neues erleben. Dennoch sind die fünf enthaltenen Spielbretter abwechslungsreich aufgebaut. Auf Yoshi’s Tropical Island aus dem Seriendebüt erkunden wir gleich zwei Inseln, die mit zwei Brücken verbunden sind. Wenn wir diese passieren wollen, müssen wir einen Wegzoll blechen, der ständig teurer wird. Space Land stammt hingegen aus Mario Party 2. Bezahlen wir die maskierten Snifits genannten Gegner, machen sie nicht nur Jagd auf Raser, sondern scheuchen uns gegebenenfalls auch uns übers halbe Spielbrett. Auf dem dritten Brett, das wieder aus dem ersten Serienteil stammt und Birthday Cake genannt wird, können wir auf einer überproportionalen Torte Piranha-Pflanzen züchten, die unseren Rivalen ihre Goldmünzen stehlen. In Woody Woods aus Mario Party 3 ändern sich hingegen die Richtungspfeile und somit die Pfade, die wir durchs Dickicht nehmen können. Im Horror Land aus Mario Party 2 ändert sich hingegen in Intervallen die Tageszeit, die ebenso Einfluss auf die Laufwege hat.

Einflussreicher Glücksfaktor

NDcube gibt bei den Spielbrettern einen Schwierigkeitsgrad an, den wir aber nicht nachvollziehen können. In Mario Party Superstars gehört wie in jedem Serienteil eine gehörige Portion Glück dazu. Dies beginnt beim Auswürfeln der Zugreihenfolge. Wenn wir als Letzter am Zug sind und unsere Kontrahenten Items besitzen, die ihnen einen Vorteil oder uns einen Nachteil verschaffen, dann müssen wir das hinnehmen. Wer am Ende die höheren Würfe erzielt, sprich wie viele Felder er oder sie ziehen kann, kommt schneller zum Stern. Mit Items kann dieses Glück erhöht werden. Mit Pilzen können wir beispielsweise fünf Felder zu unserem nächsten Würfelwurf hinzurechnen. Es gibt auch Doppel-Würfel oder gar Warp-Würfel, mit denen wir den Platz mit einem zufälligen Spieler tauschen können. Nützlich sind auch Glückszahl-Würfel, mit denen wir die gewürfelte Zahl von Eins bis Zehn bestimmen können. Mit der Goldröhre kommen wir hingegen sofort zum nächsten Stern. Der Stern kann jedoch auch wandern und mit Pechwürfeln können Rivalen daran gehindert werden, mehr als drei Felder übers Spielbrett zu ziehen. Wer schon einmal einen der früheren Serienteile oder das ähnlich vom Glück bestimmte Mario Kart 8 Deluxe oder Konsorten gespielt hat, kennt dieses Prinzip nur zu gut. Wir können noch so gut oder schlecht sein: Das Blatt kann sich jederzeit ändern.

Einhundert abwechslungsreiche Minispiele

Können zählt in Mario Party Superstars nur in den Minispielen, die am Ende jeder Runde eingeläutet werden. Bei diesen treten alle Teilnehmer gegeneinander an. Je nachdem auf welchen Feldern die vier Spielfiguren am Ende der Runde stehen, können sich auch zwei Doppel-Teams bilden oder ein Spieler tritt gegen die anderen drei Teilnehmer an. Nicht nur bei den fünf Spielbrettern, sondern auch bei den rund einhundert Minispielen gibt es jede Menge Abwechslung. Im Minispiel „Felskoller“ müssen zum Beispiel drei Charaktere einen steilen Abhang erklimmen, während ihr alleiniger Rivale von oben Felsen herunterrollen lässt und seine Kontrahenten dabei hindert. Beim Minispiel „Verrücktes Ausschneiden“ müssen wir hingegen mit einem Presslufthammer eine Markierung am Boden nachfahren. Je näher wir an den Linien dran sind, desto mehr Punkte erhalten wir. Bei „Kratzende Kufen“ fahren wir mit Schlittschuhen im Kreis und wer am schnellsten auf fünf Runden kommt, gewinnt das Minispiel. Kommt es zum Minispiel „In dieser hohlen Gasse“, dann müssen wir uns mit unserer Taschenlampe möglichst spät umdrehen, um einen heraneilenden Kettenhund zu stoppen. Bei „Druckerpresse“ klappen hingegen peu à peu die Seiten eines Buchs um, in denen sich Löcher befinden. Wir müssen zu diesen Löchern eilen und dürfen nicht plattgedrückt werden

Erfahrungspunkte und Goldmünzen

Bevor ein Minispiel startet, muss jeder Teilnehmer seine Bereitschaft bestätigen. In der Zwischenzeit können wir nahtlos üben und die Steuerung verinnerlichen, was bestens funktioniert. Neben dem typischen Mario-Party-Modus können wir vom Dorfplatz aus mit einem Boot zum Minispiele-Berg fahren. Dort dürfen wir von Beginn an jedes Minispiel ausprobieren. Es gibt auch separate Spielmodi, in denen wir nach und nach in Team-Matches oder in Trio-Herausforderungen geworfen werden. Auch Sportspiele und Puzzles werden uns in einer Kategorie vorgesetzt. Beim Münzkampf geht es hingegen darum, in Minispielen so viele Münzen wie möglich zu sammeln. Noch dazu gibt es den Modus Superserie, bei der wir möglichst viele Minispiele hintereinander gewinnen müssen. Dieser Modus ist ausschließlich online spielbar. Dazu zählen auch die täglichen Herausforderungen, die uns offline verwehrt bleiben. Wenn wir im Mario-Party-Modus Partien spielen oder den Minispiele-Berg erklimmen, erhalten wir Erfahrungspunkte und Goldmünzen. Mit Erfahrungspunkten steigern wir unseren sogenannten Party-Level auf der jederzeit einsehbaren und für den Online-Modus sogar noch individualisierbaren Party-Karte. Je höher dieser Level ist, desto mehr Boni stehen in Toads Laden auf dem Dorfplatz zum Kauf zur Verfügung. Dazu zählen Sticker, Musikstücke für die Jukebox, Designs für die Party-Karte und Enzyklopädieseiten. Wie eingangs erwähnt sind diese Inhalte aber nur Zierde und nur selten richtig interessant oder gar wirklich hilfreich.

Erfolge, Boni und Belanglosigkeiten

All diese Boni können im ominösen Datenhaus eingesehen werden. Dort werden darüber hinaus auch unsere Rekorde in den Minispielen aufgezeichnet. Online-Ranglisten sind aber nur dann einsehbar, wenn wir eine Online-Mitgliedschaft bei Nintendo abschließen. Spaßig sind auf jeden Fall die fünfzig Offline- und zehn Online-Erfolge, die wir freischalten können. Hierzu zählen Tätigkeiten wie den Gegnern dreißig Münzen zu klauen, ganze fünfzehnmal die Koopa-Bank auf den Spielbrettern zu besuchen oder eintausend Mal Applaus zu erhalten. Dies sorgt für zusätzliche Motivation, das Spiel über Wochen oder Monate hinweg immer mal wieder in den Cartridge-Slot der Switch zu stecken. Im Optionshaus können wir Sticker, die wir im laufenden Spiel für Aktionen verteilen können, aber erst im Mehrspielermodus richtig Sinn ergeben, ein- oder ausstellen. Auch die Textgeschwindigkeit und auch das Tempo der Computergegner lassen sich hier regulieren. Interessanter dürfte da schon die Wahl der Hintergrundmusik sein. Sobald wir ein Spielbrett einmal absolviert haben, schalten wir die klassische Nintendo-64-Hintergrundmusik der Spielbretter frei. Sobald wir neue Inhalte für eine bestimmte Örtlichkeit auf dem Dorfplatz freischalten, wird dies farblich hervorgehoben. Das ist wirklich gut, denn trotz ihrer Belanglosigkeit der meisten Inhalte entgeht uns so echt nichts.

Nostalgische Controller-Gefühle

Wer online mit Freunden spielen möchte, darf einen Blick auf das Freundehaus (nicht Freudenhaus!) auf dem Dorfplatz werfen. Da auch der normale Mario-Party-Modus online spielbar ist, was beim Vorgänger Super Mario Party erst drei Jahre nach Release ermöglicht wurde, ist Mario Party Superstars in dieser Disziplin von Anfang an interessant. Wir können euch nur empfehlen, das Spiel am besten mit Freunden anzugehen. Auch wenn die Computergegner mit ihrem künstlichen Verhalten hin und wieder für einen Lacher gut sind, kommt richtiger Partyspaß tatsächlich nur mit ein bis drei Freunden auf. Wenn die Möglichkeit besteht, solltet ihr eure Freunde am besten auch vor dem heimischen Fernseher zusammentrommeln, was die Atmosphäre noch einmal verstärkt. Positiv fällt hierbei auch auf, dass Mario Party Superstars sogar mit dem Pro Controller und nicht nur mit den verhältnismäßig winzigen Joy-cons gespielt werden kann. Unserer Meinung nach ist das auch bitter nötig, denn nur mit einem „richtigen“ Controller kommt bei den verwerteten Klassikern ein Nostalgiegefühl auf. Auch an ältere Semester, die sich noch gut an Brandblasen und ausgeleierte Analog-Sticks ihres Nintendo-64-Controllers erinnern, hat NDcube gedacht. Mit einem Warnhinweis wird bei Spielen wie Tauziehen darauf hingewiesen, für schnelle Drehbewegungen mit dem Analog-Stick nicht die Handinnenflächen oder andere empfindliche Stellen zu verwenden. Was für ein Service!

Pflichtprogramm für die nächste Party

Obwohl die Steuerung oft wunderbar funktioniert, haben wir an wenigen Stellen eine Latenzzeit entdeckt. Beim Minispiel „Schlafen und schleichen“ müssen wir mit einem Fass an einen Kettenhund heranschleichen, einen Schalter drücken und im Anschluss durch die offene Tür verschwinden. Wacht der Kettenhund auf, müssen wir uns sofort im Fass verstecken. Hier läuft unsere Spielfigur noch eine halbe Sekunde weiter, obwohl wir den Analog-Stick losgelassen haben. Das ist natürlich zu spät, wodurch wir sofort verlieren. Dies ist aber definitiv die Ausnahme und in der Regel werden all unsere Befehle unverzüglich umgesetzt. Schön ist, dass das Spiel auch Orientierungsangaben bietet. So wird am linken Bildschirmrand stets angezeigt, in welcher von wie vielen Runden wir uns gerade befinden. Beim Würfeln und an jeder Kreuzung wird uns verraten, wie weit es bis zum nächsten Stern ist. Das macht einen Blick auf die Umgebungskarte fast obsolet. Visuell ist das Spiel an sich sowohl auf dem großen Bildschirm als auch im Handheld-Modus ein kunterbuntes, schönes und flüssiges Erlebnis. Auch auditiv weiß der Titel mit angenehmen Melodien zu unterhalten. Vor allem jene Spieler, die die Ursprünge der Serie verpasst haben, kommen unserer Meinung nach um den Titel nicht herum. Kenner greifen der Nostalgie zuliebe zu. Mario Party Superstars zeigt trotz wiederverwerteter Inhalte sehr gut, wohin die Reise der Serie in Zukunft wieder gehen muss.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Sowohl die fünf Spielbretter als auch zwei Drittel der einhundert enthaltenen Minispiele stammen aus den ersten drei Teilen der Mario-Party-Reihe vom Nintendo 64. Ich denke, dass daran nicht nur der Schwerpunkt von Mario Party Superstars zu erkennen ist. Mit der Zeit hat sich die Serie so sehr von ihren Anfängen entfernt und das haben auch die Fans erkannt und in gewisser Weise abgestraft. Nintendo selbst hat dies zu spät gemerkt. Super Mario Party ging zwar wieder in die richtige Richtung, doch erst Mario Party Superstars zeigt einmal mehr, wie gut das anfängliche Konzept auch heute noch funktioniert. Ganz ohne irgendeinen Bewegungsschnickschnack, Vehikel oder Mini-Sterne. Auch wenn es sich hierbei nur um eine Art Zusammenstellung und Remake handelt, habe ich wirklich sehr viel Spaß mit Mario Party Superstars. Die fünf Spielbretter und einhundert Minispiele machen mir bis auf seltene Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen kann, sehr viel Spaß. Zudem lassen sich die äußerst abwechslungsreichen Minispiele über den Pro Controller wunderbar bedienen und dass ich jederzeit sehen kann, in welcher Runde ich mich gerade befinde und wie weit der nächste Stern von meiner Position entfernt ist, sind zwei Komfortfunktionen, die ich nicht mehr missen möchte. Auch dass ich bis in die vorletzte Runde eine gewisse Anzahl an Runden hinzubuchen kann, ist eine grandiose Idee, da die geplante Spielzeit oft schlecht einzuschätzen ist. Ich bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft noch dutzende Stunden Spaß mit dem Titel zusammen mit ein paar Freunden haben werde. Die Party ist noch lange nicht vorbei und Mario Party Superstars beweist das in fast allen Punkten wunderbar.

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