Prime Time: Alan Wake (Collector’s Edition) Unboxing

Xbox-360-Spieler sind schon vor vielen, vielen Monden in den Genuss von Alan Wake gekommen. Anfang des Jahres war es dann auch für PC-Spieler endlich soweit. Eric erinnert sich ans Durchspielen der Xbox-360-Fassung und stellt euch dabei sämtliche Inhalte der Collector’s Edition vor. Wir wünschen gute Unterhaltung!

Prime Time: Luigi’s Mansion: Dark Moon (Nintendo Post E3 Event)

Bei Luigi’s Mansion: Dark Moon haben wir uns ebenfalls gegen ein Previe entschlossen. Das hat absolut nichts mit der Qualität des Titels zu tun, doch hatten wir zum einen nur begrenzt Zeit und zum anderen hielten sich die Neuerungen in Grenzen. Beispielsweise hat es Entwickler Next Level Games geschafft, das im letzten Jahr bemängelte leichte Ruckeln weiter zu dezimieren. An dieser Stelle empfehlen wir euch zu unserer Prime Time unsere Preview vom letzten Jahr, wo der Titel noch als Luigi’s Mansion 2 bekannt war.

Prime Time: Batman: Arkham City – Armored Edition (Nintendo Post E3 Event)

Falls ihr auf unserer Seite nach einer Preview zu Batman: Arkham City – Armored Edition sucht, müssen wir euch an dieser Stelle leider enttäuschen. Wir haben aber nicht willkürlich gegen diesen Schritt entschieden. Bereits im letzten Jahr hat sich unser Redakteur Axel der PlayStation-3-Fassung angenommen und das Erlebte gut in seinem Review zusammen gefasst. Um euch aber dennoch ein wenig die Unterschiede zwischen der Wii-U- und der älteren Fassungen vorzustellen, haben wir für euch auf dem Post E3 Event die Kamera ausgepackt und das Geschehen eingefangen.

Prime Time: Ninja Gaiden 3: Razor’s Edge (Nintendo Post E3 Event)

Ein Preview zu Ninja Gaiden 3: Razor’s Edge können wir euch auf unserer Seite leider nicht bieten, da wir nur ein paar Minuten die Gelegenheit dazu hatten, den im Vorfeld mit Kritik überhäuften Wii-U-Launch-Titel vor Ort anspielen zu können. Beim Anspielen haben wir aber dann auch schon festgestellt, dass das Spiel für Chefredakteur Eric ohne Einarbeitungszeit eine fast unlösbare Aufgabe darstellte. Trotzdem möchten wir euch sein (auf Video festgehaltenes) Versagen mit dem Ninja Ryu Hayabusa (der Charakter tritt auch in der Kämpferriege von Dead or Alive: Dimensions auf) nicht vorenthalten.

Prime Time: Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate (Nintendo Post E3 Event)

Von Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate waren wir auf dem Post E3 Event von Nintendo ganz besonders angetan. Warum das so ist, lest ihr in unserer Preview. Jetzt möchten wir euch aber ein paar bewegte Bilder zeigen, die wir mit unserer Kamera auf dem Event aufnehmen konnten. Bitte entschuldigt das temporär schwammige Bild, aber hier hat uns leider die Zoom-Funktion einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hoffen aber, dass ihr trotzdem genug erkennen könnt.

News: Vorbesteller erhalten goldfarbenes Etui

Nintendo hat am dritten Juli 2012 auf der hauseigenen Website bekannt gegeben, dass Vorbesteller von New Super Mario Bros. 2 ein goldfarbenes Etui erhalten werden. Das Etui sieht aus wie die bekannten Münzen aus den Super-Mario-Spielen. Nintendo hat zwar noch nichts zur Größe und zum Gewicht verlauten lassen, doch die Angabe, dass auch die Cartridge des Titels darin Platz finden kann, dürfte das ausschlaggebende Argument für das Beenden einer Größenspekulation sein. Ärgerlicher ist da schon, dass Nintendo an der Stelle alle Informationen an den Handel weitergibt. Es gibt somit keine Angaben, wo man das Spiel vorbestellen kann, um das Etui zu erhalten.

Erics Meinung: Es ist nicht neu, dass Nintendo bei bestimmten Titeln Vorbesteller-Aktionen ins Leben ruft und jene Frühkäufer mit einem kleinen Extra belohnt. Es ist aber sehr schade, dass Nintendo sehr unpräzise Angaben in ihrer News macht. Ich möchte doch vorab gerne wissen, wie groß das Etui sein wird und wie es im Handel ausgeliefert wird. Sicherlich ist es noch etwas Zeit, diese Informationen nachzureichen. Es wird bei Nintendo allerdings wohl feststehen, welche Händler beziehungsweise Ladenketten an der Aktion teilnehmen werden – als angesprochener Vorbesteller möchte ich sehr gerne darüber Bescheid wissen, bei welchen Läden ich das Spiel vorbestellen kann, um das Etui zu erhalten und vor allem, was ich dafür tun muss (vorab bezahlen oder ähnliches). Hier sollte Nintendo also nochmal ordentlich die News überarbeiten – so toll dieser Fanservice auch ist.

Preview: Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate

Nachdem auf der E3 endlich der lang erwartete Nachfolger zu Castlevania: Lords of Shadow vorgestellt wurde, war die Freude über einen weiteren Titel bei Nintendo-Fans groß, denn Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate erscheint exklusiv den 3DS.

Auf die Geschichte des Xbox-360- und PlayStation-3-Vorgängers möchten wir hier an dieser Stelle nicht eingehen, denn das Ende des Titels gehört zu den besten Überraschungsmomenten in der Videospielgeschichte. Mehr als ein Vierteljahrhundert später übernehmen wir die Rolle eines neuen Helden, der in einer bestimmten Weise mit Dracula verknüpft ist und diesen nun in seinem Schloss herausfordern wird. Ausgestattet mit einem Kampfkreuz werden wir in der Demoversion vor den Toren des finsteren Gemäuers ausgesetzt und müssen nun den Angriff starten. Direkt kommt es zur Auseinandersetzung mit kleineren und größeren Gegnern. Genau wie im Vorgänger auf den großen Konsolen nutzen wir das Kampfkreuz, um es wie Indiana Jones’ Peitsche durch die Gegend zu schlagen und die Feinde vom Antlitz der Erde zu jagen. Das fühlt sich durch die neue Perspektive in der Serie, die eine Mixtur aus zweidimensionalen Ebenen und dreidimensionalen Umgebungen darstellt, zunächst etwas gewöhnungsbedürftig an. Nach kurzer Spielzeit geht die Steuerung mitsamt der Perspektive in eins über und schnell sind uns die zahlreichen Gegner auch nicht mehr lästig. Peitschenhiebe treffen das Ziel genau da wo wir wollen und auch unsere Ausweichkommandos funktionieren einwandfrei. Ähnlich gut haben wir schon lange kein Handheld-Castlevania-Titel mehr gespielt. Bravo!

Akrobatischer Held

Um die Gegner zu attackieren, steht uns allerdings nicht nur das Kampfkreuz zur Verfügung. In der Demoversion auf dem Post E3 Event haben wir schon alsbald den Bumerang gefunden, mit dem wir Riesenfledermäuse aus der Entfernung schnell, sauber und menschlich ebenfalls in den Tod schicken können. Wir gehen sehr stark davon aus, dass es im fertigen Spiel noch mehr Waffen und Items gibt, mit welchen wir uns die Feinde vom Leib halten können. Wenn wir uns das Kampfkreuz betrachten, fallen uns natürlich direkt die akrobatischen Einlagen aus dem Vorgänger ein. Dort war es möglich, dass wir an bestimmten Fixpunkten das Kreuz aus der Tasche holen konnten und uns dort mit der Peitschenfunktion verankern konnten, um so über weite Abgründe zu gelangen. Das funktioniert auch in Mirror of Fate, wie wir feststellen durften. Zunächst gelangen wir mit einem Doppelsprung auf eine Anhöhe und von dort aus können wir das Obere eines Kronleuchters anvisieren, um uns kurzerhand auf diesen zu katapultieren. Das funktioniert in der Praxis sehr gut und wir hoffen sehr, dass dies nicht die einzige Geschicklichkeitseinlage bleiben wird, welche sich die Entwickler von Mercurysteam einfallen haben lassen. Eine weitere Stelle haben wir in der Demoversion dann doch entdeckt, denn wenn wir durch einen kleinen Gang krabbeln, kann die Decke eventuell einstürzen.

Grafischer Spiegel

Jetzt müssen wir wie verrückt auf die A-Taste drücken, um das Gewicht – so unglaublich das in der Realität auch sein mag – zu stemmen und unbeschadet aus dem Tunnel zu gelangen. An anderen Stellen müssen wir hingegen nur pure Schalterrätsel lösen, um Türen zu öffnen oder Schlüssel einzusammeln, um damit ebenfalls verschlossene Türen zu öffnen. Das geht besser und wir hoffen, dass sich das im finalen Spiel ändern wird. Für den Anfang des Abenteuers ist das aber absolut in Ordnung. Grafisch macht Mirror of Fate einen ordentlichen Eindruck, kommt aber – wie wäre es bei der 3DS-Hardware auch anders zu erwarten – nicht an die Optik des Vorgängers heran. Trotzdem sieht der Titel auf Nintendos Handheld spitze aus und durch den (endlich) verabschiedeten Anime-Stil in der düsteren Reihe kommt nun wieder deutlich mehr Spannung auf. Das ist auch super in unserer Prime Time zu erkennen. Wir hoffen aber inständig, dass die Entwickler die Fantasy-Elemente des Vorgängers reduzieren und den Gruselanteil in Mirror of Fate wieder ein wenig erhöhen. Das hat die Reihe damals auf dem Nintendo Entertainment System immerhin mit groß gemacht. Erscheinen soll der Titel im nächsten Herbst. Vielleicht klappt es ja rechtzeitig zu Halloween, denn dann sind viele Spieler eh schon auf gruselige Titel wie Resident Evil, Eternal Darkness und auch Castlevania getrimmt. Wir werden es jedenfalls mit Sicherheit sein.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Als ich vor fast zwei Jahren Castlevania: Lords of Shadow für die Xbox 360 getestet habe, habe ich das Franchise schon fast nicht mehr wieder erkannt. Ich konnte nicht verstehen, wie eine Serie solch eine Wendung durchmachen konnte und trotzdem noch zu begeistern weiß. Lords of Shadow hat es damals geschafft, die Serie ins Dreidimensionale zu verfrachten und vor allem so, dass man den Titel auch vernünftig spielen kann und das auch, obwohl das Gameplay stark an Titel wie Shadows of the Colossus erinnerte. Jetzt wird die Geschichte, die mit einem phänomenalen Cliffhanger endete, endlich fortgesetzt und auch auf dem Handheld macht das Spiel eine erstaunlich gute Figur. Sicherlich erreicht der Titel nicht die grafische Raffinesse des Vorgängers, aber davon abgesehen überzeugt auch hier wieder einmal das Gameplay und besonders Fans älterer Teile der Reihe können mit Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate wieder eine Menge Spaß haben. Ich kann den Titel kaum mehr erwarten, denn ich weiß jetzt schon ganz genau, mit welchem Handheld ich an den kalten Herbst- und dunklen Wintertagen auf Zombiejagd gehen werde.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: New Super Mario Bros. 2 (Nintendo Post E3 Event)

Noch nicht vollkommen überzeugt hat uns New Super Mario Bros. 2, doch trotzdem möchten wir euch auch hier unsere Spieleindrücke passend zu unserem Preview näher bringen. Wir wünschen euch gute Unterhaltung mit unserem Video!

Gameplay Gamers feiert Geburtstag!

Hochgeschätzte Gameplay-Gamers-Leser,

es ist kaum zu glauben, doch genau heute vor zwei Jahren konntet ihr hier auf dieser Seite die ersten Zeilen lesen. Seit nun mehr 731 Tagen berichten wir über Videospiele, Filme, Animes und Mangas. Seit 17544 Stunden erledigen wir unsere ehrenamtlichen Arbeiten für Gameplay Gamers gerne und mit großer Sorgfalt. Seit mehr als einer Millionen Minuten schreiben wir einen Artikel nach dem anderen, um auch möglichst keinen Hit oder Flop zu verpassen. Wir hätten auch nie im Traum daran gedacht, dass wir mit unserem Konzept uns so lange auf dem ansteigenden Markt der Online-Seiten halten können. Möglich gemacht habt ihr es! Seit zwei Jahren verzeichnen wir ansteigende Benutzerzahlen und dank der Social Networks nun vor allem auch noch vielseitigeres Interesse an unseren Artikeln. An dieser Stelle gilt unser Dank vor allem auch jenen Publishern, die uns in dieser Zeit freundlicherweise mit vielen Rezensionsexemplaren versorgt haben. An dieser Stelle bedanken wir uns unter anderem in alphabetischer Reihenfolge bei Activision, Anime Virtual, Bethesda, Capcom, Deep Silver, Disney Interactive, dtp, Electronic Arts, Konami, Microsoft, Namco Bandai, Nintendo, Nordic Games, Piggyback Interactive, Sega, Splendid Film, Square Enix, Sony, Topware Entertainment, Ubisoft, Universum Film,  Warner Bros. Interactive und allen weiteren nicht aufgeführten Unternehmen.

Leider kam es im letzten Monat dazu, dass uns ein Hersteller in nächster Zeit nicht mehr bemustern kann. Da wir eine Multiplattform-Publikation sind, möchten wir in den nächsten Monaten und Jahren natürlich auch weiterhin über alle Konsolen berichten. Deshalb werden wir in nächster Zeit auch gerne einmal selbst in die Tasche greifen, um euch über alle Konsolen auf dem Laufenden zu halten, wenn in einem bestimmten Konsolensegment leider auch nicht mehr ganz so ausführlich wie bisher. Wir bitten dies zu entschuldigen, bis wir eine neue Lösung finden. Einige von euch haben in der Vergangenheit teilweise bemängelt, dass wir uns mittlerweile zu stark auf Filme und Animes konzentriert haben. Wir vertreten an dieser Stelle die Meinung, dass sich Videospieler ebenso für andere Medien abseits von Spielen interessieren, die in gewisser Weise mit unserer liebsten Beschäftigung harmonieren. Dennoch haben wir eure Kritik wohlwollend zur Kenntnis genommen. Aus diesem Grund werden wir zwar weiterhin genauso über Filme und Animes berichten wie bisher, doch konzentrieren wir uns ab sofort wieder stärker auf Videospiele. Genau das schließt unsere im Newsletter bereits angekündigte Umstrukturierung mit ein.

Wie einige sicherlich bemerkt haben, hat sich unser Logo im letzten Monat bereits verändert. Mit dem schwarzweißen Hintergrund soll unser Name und dessen Bedeutung deutlich mehr in den Vordergrund rücken. Um euch auch abseits unserer Reviews auch weiterhin über Spiele zu informieren, führen wir unsere News wieder ein, die einige von euch vermisst haben. Seid an dieser Stelle aber beruhigt, dass wir eine komplette News-Seite werden. Absatzzahlen und ähnliches interessieren kaum jemanden. Wir konzentrieren uns in den News auf das, was gute Spiele ausmachen sollen – das Gameplay und natürlich alle Neuerungen und Innovationen, die zwischenzeitlich seitens der Publisher angekündigt werden. Zudem haben wir uns – wie ihr vielleicht bereits in der Adresszeile eures Browsers bemerkt habt – nach zwei Jahren endlich eine Toplevel-Domain angeschafft, um euch den Zugang zu unserer Seite noch einmal zu vereinfachen, doch das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Bisher war es so, dass wir alle zwei Tage ein neues Review oder ein neues Preview auf unserer Seite veröffentlicht haben. Ab sofort dürft ihr bis auf weiteres jeden Tag mit einem neuen Artikel auf unserer Seite rechnen. Beispielsweise mit jeder Menge Reviews zu eShop-Titeln von Nintendo alleine im Juli!

Und jetzt seid ihr dran: Schreibt uns eine Mail, hinterlasst uns einen Kommentar oder besucht uns im NextGen-Forum und teils uns mit, wie euch Gameplay Gamers bisher gefällt, was ihr von unserer Umstrukturierung haltet und was ihr in den nächsten zwei Jahren auf Gameplay Gamers alles erleben möchtet!

Eric Ebelt & Thomas Enders

Preview: New Super Mario Bros. 2

Neben Pokémon ist Mario wohl das wichtigste Franchise für das japanische Unternehmen. So stürzte er sich schon in unzählige Jump-’n’-Run-Abenteuer, um die Prinzessin zu retten – in diesem Jahr wird das zweimal geschehen, doch irgendetwas ist anders.

Das, was wir von New Super Mario Bros. 2 wissen, könnte direkt die Handlung eines Wario-Jump-’n’-Runs sein. Wer Marios Gegenspieler nicht kennt, sollte wissen, dass dieser nichts anderes als Gold im Sinn hat. Beispielsweise erhält man je nach Spielweise in Wario Land ein anderes Haus für den Schnauzbartträger. Ob die Entwickler dieses Konzept so in New Super Mario Bros. 2 übernehmen werden, ist fraglich. Dennoch jagen wir auch in diesem Spiel den Goldmünzen hinterher, von denen es dieses Mal ein vielfaches mehr gibt. Diese große Anzahl an Goldmünzen ist für ein Super-Mario-Spiel untypisch und wir sind deswegen auch schon sehr gespannt darauf, wie Nintendo den Balance-Akt zwischen Inflation und 1up-Sammelei hinbekommen wird. Auf dem Post E3 Event in Köln hatten wir nun endlich die Gelegenheit, uns das Spiel einmal genauer anzuschauen. Wir hatten die Möglichkeit, drei Levels anspielen zu können. Das erste Level ist ein Strandgebiet, in dem wir hin und wieder vom Sand in das feuchte Nass fallen lassen müssen, um auch die letzte Münze zu entdecken. Cheep-Cheeps springen derweil fröhlich über den Bildschirm – ganz im Zeichen von Super Mario Bros. 3.  Apropos Super Mario Bros. 3 – das berühmte Blatt, mit welchem dem Klempner der Schwanz eines Marderhundes wächst, kommt in New Super Mario Bros. 2 ebenfalls wieder vor.

Es ist doch alles Gold was glänzt…

Mit genügend Anlauf ist es jetzt wieder möglich, versteckte Regionen in luftiger Höhe durch und durch zu erkunden oder so dem einen oder anderen unliebsamen Gegner zu entkommen. Ob wir genügend Anlauf haben, erkennen wir an der Anzeige am Fuße des oberen Nintendo-3DS-Bildschirms. Neben dieser Anzeige werden außerdem noch Bildschirmangaben zur noch verbliebenen Zeit und der Höhe der eingesammelten Goldmünzen angegeben. Um die zuletzt genannte Angabe in die Höhe zu treiben, kommt uns Marios neue Spezialfähigkeit wie gerufen – mit einer artverwandten Pflanze der Feuerblume läuft Mario auf einmal goldfarben an und kann nun ebenfalls Feuerbälle schleudern. Allerdings verwandeln diese Feuerbälle brüchige Blöcke in Goldmünzen und für mit diesem Item besiegte Gegner gibt es noch einen zusätzlichen Münzbonus. Das zweite Level, welches wir spielen durften, ist übrigens eine unterirdische Höhle, in der genau dieses Item vorkommt. Abschließend hatten wir noch die Gelegenheit ein Schloss-Level zu erkunden, welches im Einklang mit den Burgen aus New Super Mario Bros. Wii und Super Mario World steht. Hier haben die Entwickler auch noch einen Bossgegner aus dem Super-Nintendo-Klassiker zurück geholt. Falls ihr euch noch an die karussellfahrenden Dinos aus den kleineren Burgen erinnert, dürft ihr euch jetzt genau auf diese freuen. Die Spielmechanik, um diese zu besiegen, wurde unverändert übernommen.

Alte Tugenden

Ebenfalls an New Super Mario Bros. Wii und Super Mario World erinnert uns das Feature, welches wir über den Touchscreen aktivieren dürfen. Sind wir bereits in der zweiten Stufe der Item-Entwicklung und sammeln wir beispielsweise ein neues Blatt ein, wird dieses auf dem unteren Screen gespeichert. Haben wir also irgendwann einmal ein größeres Problem und stehen kurz davor, besiegt zu werden, haben wir hier die perfekte Möglichkeit uns wieder aufzupäppeln. Wie bei den beiden Vorgängern New Super Mario Bros. und New Super Mario Bros. Wii sind auch in diesem Ableger der Serie alle Spielabschnitte in 2D gehalten. Vom Tiefeneffekt auf dem 3DS waren wir bisher noch nicht so ganz überzeugt, aber eventuell wäre dies bei diesem Titel eh etwas suboptimal. Wir haben hier halt kein Super Mario 3D Land oder einen anderen Titel der Reihe vor uns, bei dem sich ein Tiefeneffekt tatsächlich positiv bemerkbar machen könnte. Der Soundtrack wird sehr wahrscheinlich wieder das liefern, was wir von der Serie her auch kennen. Fröhliche Melodien neuer Kompositionen und auch alte Stücke aus früheren Mario-Titeln werden wir in New Super Mario Bros. 2 ab Mitte August wahrscheinlich erleben dürfen, denn bereits dann soll der Titel hierzulande erscheinen. Bewegte Bilder gibt es derweil in unserer Prime Time. Wir werden Marios Hosentaschenausflug auch dieses Mal mit Spannung verfolgen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Während ich bei New Super Mario Bros. U definitiv einen Hit auf uns zukommen sehe, bin ich bei New Super Mario Bros. 2 noch ein wenig skeptisch. Mit dem DS-Vorgänger wurde ich damals bei einem Freund nicht so sonderlich warm, doch werde ich diesem Titel in Anbetracht des 3DS-Spiels in Kürze noch einmal eine neue Chance geben. Die Chance werde ich auch New Super Mario Bros. 2 geben, doch bin ich noch nicht so ganz davon überzeugt, dass Nintendo hier den richtigen Weg geht. So viele Münzen habe ich noch nie in einem Spiel des Franchises einsammeln dürfen und genau diese große Menge ist es, an die ich mich dann und wann wohl ein wenig stören werde. Ich hoffe hier sehr, dass Nintendo den Balance-Akt zwischen Goldmünzeninflation und 1-up-Sammelei hinbekommen wird, denn ansonsten kann aus dem Titel ein sehr anspruchsvolles Vergnügen werden. Es ist sehr schade, dass ich nur einen kleinen Einblick in das Spiel genießen durfte und deswegen fällt es mir auch als Super-Mario-Fan schwer, diese Zeilen zu schreiben. Jetzt muss ich aber erst einmal abwarten und im August sehe ich dann, was sich Nintendo mit New Super Mario Bros. 2 außerdem noch hat einfallen lassen. Überraschungen sind beim japanischen Konzern eh oft vorprogrammiert.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: Project P-100 (Nintendo Post E3 Event)

Vollkommen überrascht hat uns die spielerische Raffinesse von Project P-100. Unsere Spieleindrücke möchten wir euch auch hier nicht vorenthalten, doch zum Verstehen des Spiels wäre es vermutlich nicht schlecht, wenn ihr euch zuvor unsere Preview durchlesen könntet und die angesprochenen Features im Video so selbst erkennen könnt.

Partner: Heavenly Mangas hat Geburtstag!

Gestern vor einem Jahr fiel bei unserem Partner Heavenly Mangas der Startschuss zu einer Ära voller Reviews zu Videospielen, Mangas und Animes. In diesem Artikel lässt unsere Partnerseite ihr Bestehen kurz und bündig Revue passieren. Vor einem halben Jahr sind wir mit Heavenly Mangas einer Partnerschaft eingegangen, die bis heute wunderbar floriert. Wir bedanken uns bei allen Team-Mitgliedern von Heavenly Mangas für die gute Zusammenarbeit in den letzten Monaten und wünschen ihnen ebenfalls alles Gute für viele weitere Jahre in der Online-Welt! Falls ihr also Interesse an Animes, Mangas und Videospielen habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr Heavenly Mangas als zusätzliche Informationsquelle zu unserem Angebot nutzen würdet, sehr gerne auch via Facebook und Twitter.

Preview: Project P-100

Japanophile Spiele sind im westlichen Raum eher eine Seltenheit. Titel wie No More Heroes 2, Catherine, Dodonpachi Resurrection oder Lollipop Chainsaw verfügen zwar allesamt über eine bestimmte Fanbase, doch die Verkaufszahlen sprechen meist leider eine andere Sprache.

Umso überraschter sind wir, dass wir auf dem Post E3 Event in Köln Project P-100 anspielen konnten. In diesem Titel übernehmen wir die Rolle mehrere Charaktere, die mit Superkräften ausgestattet sind. Gespielt wird übrigens mit dem Wii U GamePad, über welches wir auch die Formation der Charaktere bestimmen. Je nachdem wie wir diese ausrichten, können wir etwa mit einem riesigen Schwert die Gegner attackieren oder mittels einer komischen Hand an dem einen oder anderen Schalter drehen. Überwiegend entpuppt sich der Titel aber definitiv als ein Haudrauf-Spiel ohne Sinn und Verstand. Aus allen Richtungen kommen Roboter und andere Ungetüme angeflogen, die wir grundsätzlich einfach nur besiegen müssen. Anschließend ist der Weg zum nächsten Spielgebiet frei, in das es in der Regel fließend über geht. Das sollte es auch, denn die Ladezeit zu Beginn des action-geladenen Abenteuers unseres überdimensional großen Heldentrupps ist äußerst lang. Einmal im Spiel drin brauchen wir uns um Ladezeiten aber kaum einen Gedanken mehr zu machen, denn hier läuft alles durchgehend fließend. Aber selbst wenn wir Ladezeiten am Stück ertragen müssten, würde sich das bei Project P-100 auch lohnen – ein verrückteres Spiel haben wir schon seit No More Heroes 2 nicht mehr gesehen. Das meinen wir absolut im positiven Sinne, denn Project P-100 hat es uns echt angetan.

Modellstadt

Es ist echt verwunderlich, dass Nintendo dieses Spiel auf der Pressekonferenz nur am Rande beworben hat. In jenen kurzen Spielausschnitten kann man den Sinn des Spiels kaum verstehen. Nun ja, dazu benötigt es auch mehrere Minuten. Erst nachdem wir mit den Helden die ersten Aliens geplättet haben, stellt sich so etwas wie ein Spielfluss ein. Plötzlich greifen wir nicht mehr ohne Sinn und Verstand an. Stattdessen wählen wir über das GamePad unsere Angriffe beziehungsweise Angriffsarten mit Bedacht aus und können so trotzdem noch recht ordentlich mitmischen. Um möglichst viel Schaden bei den Gegnern auszurichten, sollten wir überall auch die Batterien einsammeln, die in der Welt versteckt sind. Nur so können wir den Energiehaushalt unserer Heldentruppe in gewisser Weise noch irgendwie regeln. Zu finden ist eine Batterie beispielsweise in einer Garage, was uns zum Aufbau der Spielwelt führt. Diese wirkt aus der isometrischen Perspektive tatsächlich so, als sei sie eine reine Modellstadt, die wir nach Lust und Laune mit Spielzeugsoldaten zerstören dürfen. Alleine für diesen Kniff haben die Entwickler unseren Respekt verdient, denn hier zeigen Platinum Games, welche Ideen man alles in ein Spiel verarbeiten kann. Um auch den Bildschirm des Wii U GamePads ordentlich auszunutzen, haben sich die Entwickler noch etwas anderes einfallen lassen.

Außergewöhnliche Action

Öffnen wir beispielsweise eine Lagerhalle, in dem sich unsere Heldengruppe in die eingangs erwähnte Hand verwandelt, und betreten diese anschließend, dann wechselt das Geschehen in eine ganze andere Perspektive und zwar auf dem Bildschirm des GamePads. Aus der Third-Person-Perspektive laufen wir nun mit dem Heldenanführer zwischen Regalen und anderem Krimskrams umher und müssen in der Lagerhalle ein Rätsel lösen, in dem bestimmte Griffe in die eine oder andere Richtung gedreht werden müssen. Auf dem Fernsehbildschirm sehen wir dann auf dem Dach der Lagerhalle, wie sich die Kombination zum Öffnen des nächsten Tors verändert. Zugegeben – das wirkt auf den ersten Blick sehr befremdlich, doch durch solche Ideen sehen wir gut, dass sich Videospiele immer noch in viele verschiedene Richtungen entwickeln können. Zum Schluss durften wir in der Demoversion (hier zu sehen in unserer Prime Time) auf dem Post E3 Event noch gegen einen Bossgegner antreten. Dieser ist um ein vielfaches größer als die herkömmlichen Aliens und hält dementsprechend mehr aus. Wer hier nur wie wild auf die Controller-Tasten hämmert, wird keinen Erfolg verzeichnen können – das müssen wir zu unserer Schande leider gestehen. Project P-100 ist ein interessanter Titel, den man unbedingt im Auge behalten muss. Fans von außergewöhnlichen Titeln warten sowieso nicht mit der Vorbestellung.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Als ich den Trailer auf der E3 gesehen habe, konnte ich da nur sehr wenige Spielszenen wahrnehmen. Welche Aufgaben ich in Project P-100 zu erfüllen habe, ist mir bis heute nicht ganz klar – aber das stört mich nicht im geringsten. Der Titel ist total durchgedreht und auf solche japanophilen Action-Titel lasse ich mich gerne ein, denn auch heute noch gehören Spiele wie Catherine und No More Heroes 2 zu den besten Spielen, die in diese Sparte passen. Ich frage mich allerdings, ob der Titel auch auf lange Zeit gesehen Spaß machen kann. Die Action wirkt, zumindest in der Demoversion vom Post E3 Event, doch sehr, sehr kurzweilig. Dafür finde ich die Idee mit dem Perspektivenwechsel und ebenso die isometrische Stadtansicht einfach klasse. Ein schöneres Zusammenspiel in einem solchen Spiel könnte ich mir echt nicht vorstellen. Ob ich auch über einen längeren Zeitraum mit Project P-100 Spaß haben kann, wird sich spätestens dann zeigen, wenn der Titel in den Handel kommen wird. Eine Chance gebe ich ihm auf jeden Fall, denn da geht es mir ähnlich wie den Entwicklern, denn solche außergewöhnlichen Titel müssen auch in der westlichen Gesellschaft unbedingt gefördert und verankert werden.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: Game & Wario (Nintendo Post E3 Event)

Passend zu unserer Preview zu Game & Wario haben wir in Köln auch hier ein paar Videos aufnehmen können. Damit ihr euch auch nur die Minispiele anschauen müsst, die für euch interessant sind, haben wir zu jedem der vier Minispiele ein eigenes Video erstellt. Den Anfang macht das Minispiel Ski, welches uns leider nicht so überzeugt hat.

Als nächstes haben wir uns als Fotograf im Minispiel Shutter versucht, das uns deutlich mehr gefallen hat, zumal die Features des GamePads hier noch besser ausgereizt werden.

Das Minispiel Arrow hingegen ist noch etwas komplexer und verlangt uns einiges an Können ab, zumal das Geschehen hier tatsächlich auf zwei Bildschirmen ablaufen kann.

Zum Abschluss hatten wir auch noch die Möglichkeit mit einer Nintendo-Mitarbeiterin in das Minispiel Fruit hineinzuschnuppern, welches uns ebenfalls gut gefallen hat.

Preview: Game & Wario

In Anbetracht von Game & Wario fragen wir uns doch tatsächlich, womit Nintendo mit der Wii U oder zumindest mit diesem Spiel eigentlich hin möchte. Fernab von Wario Ware wird Wario in eine eher normale Minispielsammlung gedrängt.

Game & Wario war das Spiel auf dem Post E3 Event in Köln, welches ganz am Rande der Veranstaltung präsentiert wurde. Ähnlich erging es dem Titel auch auf der E3, denn während der Pressekonferenz wurde der Titel kein einziges Mal auch nur erwähnt und erst danach noch angekündigt. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen und die vier Minispiele ausprobiert, welche die Sammlung in der Demoversion auf dem Event enthielt. Beginnen wir mit Shutter. In diesem kurzweiligen Spielchen schlüpfen wir in die Rolle eines Fotografen und bekommen fünf Fotos in die Hand gedrückt. Auf jedem Foto ist eine Person abgebildet, die wir auf dem Fernsehbildschirm abfotografieren müssen. Dazu nutzen wir das Wii U GamePad, in dem wir es vor uns halten und das Geschehen sozusagen auf den kleinen Screen heran zoomen. Jetzt müssen wir die Personen genau beobachten und im besten Falle schnell ein Foto schießen, da die Personen meist in Bewegung sind und auch mit der Umgebung interagieren. Zum Beispiel kann ein Beobachteter einfach mal die Gardinen für eine Weile zu ziehen. Das ist insofern wichtig, da wir nur begrenzt Zeit haben, um die Personen zu fotografieren. Je besser wir die Personen treffen, desto mehr Punkte bekommen wir zusätzlich des Zeitbonus, der anteilig an der Restzeit hinzu addiert wird. Nur wer ein gutes Auge hat, wird das Spielziel erreichen.

Pfeile los!

Im Ski-Minispiel bewegen wir einen sportbegeisterten Skiläufer über eine Strecke zum Ziel. Während auf dem Fernsehbildschirm das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt wird, müssen wir unsere Augen hauptsächlich auf den Screen des Wii U GamePads richten. Um den Skiläufer nach links zu bewegen, kippen wir das GamePad nach links und bei rechts eben in die andere Richtung. Dieser Abschnitt ist der mit Abstand langweiligste Part, den wir bei Game & Wario erleben werden, denn da bieten unzählige andere Minispielsammlungen sehr viel mehr. Arrow hingegen kann wieder mit sehr viel mehr Spielspaß punkten, denn ähnlich wie beim Minispiele Takamaru’s Ninja Castle in Nintendo Land befindet sich auf dem Screen des GamePads ein Wurfgeschoss. In diesem Falle ist das allerdings ein Pfeil, den wir hier aber spannen müssen. Gezielt wird dann wieder mittels der Pointer-Funktion auf die Feinde. Diese sind kleine Warios, die auf uns zu laufen und noch rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden müssen. Andernfalls springen sie vom Fernsehbild auf das GamePad und belagern dort den Touchscreen. Nun müssen wir sie nur noch anstupsen und das Spiel geht von vorne los, bis es schlussendlich zum Showdown gegen einen Riesenroboter kommt. Wie für einen Bossgegner gewohnt hat dieser markante Schwachstellen, die es zu treffen gilt.

Früchtejagd

Zu guter letzt haben wir auch noch das Minispiel Fruit zusammen mit einer netten Nintendo-Mitarbeiterin spielen können. Dieses Spiel wird ausschließlich mit einem GamePad gespielt, da ein Spieler im Grunde nur den Fernsehbildschirm beobachten muss. Zu sehen ist dort eine Menschenmenge, die ein kleines Örtchen unsicher macht. Zu sehen sind dort übrigens Früchte (in unserem Beispiel waren es Äpfel), die von uns eingesammelt werden möchten. Während wir unsere Figur auf dem GamePad kontrollieren und beobachten, muss der Mitspieler unsere ausgewählte Figur auf dem Fernsehbildschirm erkennen und nach dem Einsammeln der Äpfel erraten, in dem wir ihm das GamePad in die Hand drücken und er die Figur selbst selektiert – ein tolles Minispiel, das für Langzeitmotivation sorgen kann. Hoffentlich wird man den Titel auch mit mehr als zwei Personen spielen können, denn obwohl die Spielchen deutlich länger andauern als die sonst so kurzen Minispiele aus der Wario-Ware-Reihe, können sie trotzdem motivieren. Bewegte Bilder dazu findet ihr in unserer Prime Time. Bleibt nur zu hoffen, dass Spielchen wie Ski im Komplettpaket Mangelware sind, denn ähnlich gelangweilt haben wir uns in einem Spiel schon länger nicht mehr. Game & Wario und auch Nintendo Land sind bisher die Spiele, welche die Features des GamePads am besten ausreizen – davon möchten wir in Zukunft gerne mehr sehen!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Von Game & Wario habe ich mir eigentlich doch einen Wario-Ware-Nachfolger erhofft – als ich dann aber endlich an der Reihe mit Ausprobieren war, war die Überraschung groß. Das Spiel ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Die implementierten Spiele schwanken allerdings in ihrer Qualität. Während Ski für mich sehr langweilig und Shutter sehr langwierig ist, haben es mir Arrow und Fruit wirklich angetan. Arrow ist ein typisches Minispiel, welches auf Schnelligkeit und Geschick aufbaut und es mit einer gesunden Portion Action mischt. Fruit hingegen mag ich gerne, da ich es liebe, andere Spieler in Mehrspieler-Sessions in die Irre zu führen. Wer es geschickt anstellt, bleibt tatsächlich unentdeckt. Jetzt frage ich mich natürlich, ob Nintendo diesen Titel direkt zum Launch veröffentlichen möchte. Ich wünsche es mir jedenfalls, denn dann hätte ich neben Nintendo Land direkt ein weiteres Spiel, womit ich Freunde und Bekannte an die Wii U fesseln kann. Ich bin gespannt darauf, wie viele und vor allem welche anderen Minispiele Nintendo noch in Game & Wario packen wird, denn einzig und allein vier Spiele werden es definitiv nicht sein.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: Nintendo Land (Nintendo Post E3 Event)

Wie wir in unserer Preview zu Nintendo Land bereits erwähnt haben, hatten wir leider nur bei drei Minispielen die Möglichkeit mitzuwirken beziehungsweise unsere Impressionen auch festzuhalten. Den Anfang macht hier das Minispiel Donkey Kong’s Crash Course, in dem wir eine dreiteilige Figur sicher zum Ziel bewegen sollten.

Als nächstes haben wir uns das Minispiel Takamaru’s Ninja Castle angeschaut. Hier liegt es an uns, virtuelle Wurfsterne vom Wii U GamePad auf die Genger auf derm Fernsehbild zu werfen. Entschuldigt bitte, dass die Qualität zum Ende hin schlechter wird. Der Zoom hat uns hier leider einen unschönen Unschärfe-Effekt spendiert. Wir hoffen aber dennoch, dass euch die Thematik des Minispiels auch im letzten Drittel gut näher gebracht wird.

Zum Schluss haben wir uns dann auch noch in The Legend of Zelda: Battle Quest versucht. Während unsere beiden Mitspieler die Rolle der Schwertkämpfer übernommen haben, hat sich Eric das Wii U GamePad geschnappt und den Bogenschützen verkörpert. Gemeinsam mussten wir hier einen Dungeon von gefährlichen Gegnern säubern.

Preview: Nintendo Land

Man gründe einen Freizeitpark und packe alle Franchises hinein, welches das Unternehmen zu bieten hat. Was nach Disney Land klingt, entpuppt sich in diesem Beispiel allerdings als eine Minispielsammlung aus dem Hause Nintendo.

Seit langem fragen wir uns, warum Nintendo noch nicht auf die Idee gekommen ist, dank der hauseigenen und sehr beliebten Franchises, einen eigenen Themenpark zu organisieren. Dies könnte unserer Meinung eine große Konkurrenz für Disney Land werden. Selbstverständlich ist ein Freizeitpark keine geringe Angelegenheit und finanziell sicherlich nicht ohne weiteres möglich, doch vor allem im Land der aufgehenden Sonne, wo es tatsächlich Pokémon Center gibt und sich dort mit Pokémon-Utensilien eindecken kann, stände einem Erfolg aus unserer Sicht nichts mehr im Wege. Vielleicht ist Nintendo Land für die Wii U auch ein erster Schritt in diese Richtung, denn mit diesem Titel holen wir uns einen eigenen Themenpark ins Haus. Auf dem Startbildschirm der Demoversion stehen uns noch natürlich nicht alle Minispiele zur Verfügung, die wir in Nintendo Land erleben dürfen. Da wir uns den Titel mit zum Ende des Post E3 Events angeschaut haben, war es uns an dieser Stelle leider nur möglich, drei Spiele der Sammlung auszuprobieren, da für die anderen Minispiele, so die Nintendo-Mitarbeiterin, schlichtweg mehr Mitspieler vorhanden sein müssen. Dies könnte womöglich ein Fehler sein, denn wenn man alleine schon für drei Minispiele zu fünft auftreten muss, dann kann das bei dem einen oder anderen Käufer für Unmut sorgen. Wer nur hin und wieder Besuch von zwei Freunden bekommt, dem würde so das eine oder andere Minispiel verwehrt bleiben.

Guter Gebrauch des Wii U GamePads

Zu allererst haben wir uns Donkey Kong’s Crash Course angeschaut. Auf den ersten Blick wirkt das Geschehen auf dem Fernsehbildschirm wie ein heilloses Durcheinander. Überall auf dem Screen sind Bananen verstreut und nur eine Spielfigur, bestehend aus drei Kugeln, die zudem mit Stangen verbunden sind, muss mit unserer Hilfe durch ein zweidimensionales Labyrinth geführt werden. Da die Figur auf dem Bildschirm für den einen oder anderen wohl zu klein dargestellt wird, wird das Geschehen auf dem Wii U GamePad vergrößert dargestellt. Dank der verarbeiteten Sensoren können wir das GamePad nun nach links oder nach rechts neigen, um die Spielfigur zu bewegen. Wir müssen allerdings aufpassen, dass wir uns nicht zu schnell und an anderen Stellen nicht zu langsam bewegen. Schnell kann die dreiteilige Figur auseinanderfallen oder umständlich an einer Ebene hängenbleiben, wo wir sie nur mit Mühe und Glück noch retten können. Eine spaßige Angelegenheit und wir hoffen, dass Nintendo uns hier mit vielerlei Levels überraschen wird, wenn der Titel fertig gestellt wird. Takamaru’s Ninja Castle macht ebenfalls Gebrauch von Nintendos neuem Controller. Hier halten wir die Peripherie hochkant und auf dem Screen des GamePads wird nun ein Wurfstern angezeigt. Mit der Pointer-Funktion des Geräts visieren wir auf dem Fernseher einen Gegner an und mit einer schnellen Handbewegung über den Touchscreen schießen wir den Stern auf den Feind.

Interessanter Ausblick

Als letztes haben wir uns dann auch noch The Legend of Zelda: Battle Quest angesehen. Hier durchstreifen wir zu dritt einen Dungeon – ganz in der Tradition der Action-Adventure-Reihe, doch ohne die teils sehr kniffligen Rätseleinlagen. Das Minispiel ist primär auf die Action-Szenerie des Franchises ausgelegt. Zwei Spieler kontrollieren dabei zwei Schwertkämpfer. In unserer Konstellation waren dies ein anderer Redakteur und eine Nintendo-Mitarbeiterin, die mit der Wii-Fernbedienung Schwerthiebe auf dem großen Fernsehbildschirm ausführten. Wir hingegen verkörperten einen Bogenschützen – allerdings spielten wir mit dem GamePad. Das unsrige Geschehen wird zwar ebenfalls auf dem Fernsehbildschirm angezeigt, allerdings nur sekundär. Auf dem Screen des Wii U GamePads hingegen visieren wir unsere Gegner an – dazu muss allerdings der Controller vor uns hochgehalten werden. Das geht auf Dauer in die Arme, aber da wir die Peripherie zum Nachladen der Pfeile waagegerecht Richtung Boden halten müssen, ist das nicht weiter tragisch. Das ist auch alles in unserer Prime Time zu sehen und trotzdem werden wir das System bei Release des Spiels im Auge behalten – genauso wie den Rest des Spiels, denn wir sind von Nintendo Land durchaus angetan. Wenn die anderen Franchises mitsamt den Minispielen ebenfalls so spaßig ausfallen, steht uns hier ein überdurchschnittlich guter Mehrspielertitel ins Haus!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Als Nintendo Land auf der E3 angekündigt wurde, war ich enttäuscht. So ein Spiel zum Schluss einer wichtigen Veranstaltung zu zeigen, halte ich nicht für gut. Da wartete ich eher auf ein neues The Legend of Zelda, Metroid oder F-Zero und dementsprechend bleibt auch der Applaus aus. Insbesondere durch das Nintendo-Land-Feuerwerk war das für mich ein mehr als unwürdiger Abschluss der Pressekonferenz. Nachdem ich jetzt aber endlich selbst einmal Hand an Nintendo Land legen durfte, hat sich meine Meinung geändert. Jene Spiele, die ich von diesem Titel ausprobieren konnte, haben mir gut gefallen. Sicherlich ist dies ein Titel, der primär auf Zockerabende mit Freunden ausgelegt ist, doch genau das ist es auch, was die Wii seit fast sechs Jahren ausmacht. Ich finde es nur schade, dass einige Minispiele wohl zwanghaft mit mehreren Spielern gespielt werden muss. Da hoffe ich doch sehr, dass in der fertigen Version auch die künstliche Intelligenz mitspielen wird. Über Online-Modi und vor allem über diesen Distributionsweg so nachträglich hinzufügenden Minispielen kann ich derzeit nur spekulieren, doch daran glaube ich derzeit nicht. Zu oft habe ich erleben müssen, dass Nintendo Online-Angebote eher vernachlässigt und sich mehr auf das Gameplay konzentriert. Unter diesem Aspekt wird Nintendo Land aber dennoch ein mehr als akzeptabler Mehrspielertitel zum Launch der Wii U. Ich hoffe aber, dass er jeder Wii U beiliegen wird, da die bisher gespielten Minispiele das Wii U GamePad sehr gut ausnutzen.

Jonas’ Prognose: Das Highlight der E3 2012 von Nintendo, die Enthüllung des heiß ersehnten neuen Spiels von den Retro Studios, wurde kurzfristig abgesagt, sodass der Schwerpunkt tatsächlich auf Nintendo Land gelegt werden konnte. Eigentlich soll es wie schon Wii Sports eine reine Techdemo sein, um die Fähigkeiten der Nintendo Wii U mit kurzweiligen Minispielen zu präsentieren. Mit ganzen zwölf Spielchen und Elementen wie der begehbaren Plaza, erscheint mir das Spiel aber wesentlich wertiger, als noch Wii Sports oder Wii Party. Die sehr abwechslungsreichen Minispiele sind alleine spielbar, sollten aber größtenteils mit mehreren Leuten (einer übernimmt das GamePad und weitere Spieler die Remotes) in Angriff genommen werden. Bei den Settings haben sich die Entwickler ausgiebig aus der tiefen Kiste von Nintendo-Franchises bedient. Captain Falcon’s Twister Race, The Legend of Zelda: Battle Quest und Metroid Blast sind nur wenige Titel, die uns ein gutes Gefühl davon geben, wie in Zukunft vielleicht ein vollständiges Spiel mit unseren altbekannten Figuren in HD aussehen könnte.

Patricks Prognose: Anfangs hielt ich Nintendo Land für eine billige Minispielsammlung, die halt der Wii U beiliegen wird und mit der man dann einmal im Jahr mit ein paar Freunden seinen Spaß haben kann. Nach dem Antesten der fünf auf dem Event verfügbaren Spiele muss ich meine Meinung dann aber doch noch mal überdenken. Vor allem Luigi‘s Ghost Mansion hat es mir angetan. Wir hatten wirklich sehr viel Freude, als wir in der Gruppe vor dem Fernseher standen und in feinster Teamarbeit dem Geist keine Chance ließen, uns unserer Lebensenergie zu berauben. Animal Crossing: Sweet Day verfolgt ein ähnliches Prinzip und macht fast genauso viel Spaß. Donkey Kong‘s Crash Course ist bockschwer, motiviert zugleich aber ungemein und ist wohl ein potentieller Kandidat für nächtelanges Zocken, um die riesigen Level endlich zu bezwingen. The Legend of Zelda: Battle Quest ist meiner Meinung nach nur in der Position des Bogenschützen wirklich unterhaltsam. Wie in den anderen Spielen auch, wird hier vom Wii U GamePad sehr gut Gebraucht gemacht. Ich schließe mich Erics Kritik an, dass die meisten Titel bisher nur mit mehreren Spielern spielbar sind, aber davon abgesehen bekommt man mit Nintendo Land wohl einen soliden Launch-Titel, der es auch durchaus wert ist, separat verkauft zu werden.

Vielen Dank an Nintendo für die Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: Pikmin 3 (Nintendo Post E3 Event)

Auf dem Post E3 Event von Nintendo haben wir zu allererst auf Pikmin 3 gestürzt. Nach einer guten halben Stunde Wartezeit konnten wir auch endlich selbst Hand anlegen an den dritten Teil der Strategiespielserie. Passend zu unserem Preview von Pikmin 3 haben wir natürlich auch bei diesem Titel ein Video aufgezeichnet, um euch einige Impressionen vom Titel näher zu bringen. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Preview: Pikmin 3

Auf diesen Tag haben wir lange gewartet. Nachdem Pikmin 3 vor vier Jahren auf der E3 von Nintendo angekündigt wurde, konnten wir heute erstmals selbst Hand anlegen an den dritten Teil der Strategiespielserie.

Als Nintendo kurz nach dem Launch des Gamecubes mit einer neuen Marke aufwartete, ist es um die Spielerschaft geschehen. Der Weltraumausflug von Captain Olimar wurde damals zu einer Tortur, als er auf einem Planeten, der Erde nicht unähnlich, notlanden musste. Auf dem Planeten fand er schon bald die mysteriöse Lebensform der Pikmin. Direkt schloss er mit den kleinen und putzigen Gestalten Freundschaft, die ihm daraufhin blind folgten. Zusammen hat das Team damals bis zu dreißig Raumschiffteile gesammelt, um Olimars Raumschiff wieder flugtauglich zu machen. Drei Jahre später folgte mit Pikmin 2 der Nachfolger, in welchem das Konzept erneut aufgegriffen wurde. Danach wurde es um den Weltraumhelden still, bis er im Jahr 2008 in Super Smash Bros. Brawl als spielbarer Charakter in Erscheinung trat. Ebenfalls durfte man eine Stage unsicher machen, die an die Pikmin-Spielwelt angelehnt ist. Neben ein paar weniger wichtigen Auftritten abseits normaler Videospiele, hat man jedoch kaum etwas von den Pikmin wahr genommen. Das Franchise schien wie einst Kid Icarus in Vergessenheit zu geraten. Nachdem die erinnerungsunwürdige Pressekonferenz von Nintendo im Jahre 2008 dank Wii Music und anderen weniger wichtigen Spielen bei Fans für Enttäuschung sorgte, hat Shigeru Miyamoto persönlich am nachfolgenden Entwicklerrundtisch Pikmin 3 angekündigt.

Kein fotorealistisches Erlebnis

Eigentlich sollte der Titel noch für die Wii erscheinen, doch als der Titel dann 2009 und 2010 ebenfalls nicht mehr auf der E3 erwähnt wurde, konnte man sich in etwa schon denken, dass der Titel wohl erst für die Nachfolgekonsole erscheinen wird. So kam es dann auch und dank der HD-Fähigkeit der Wii U waren wir von Vornherein auch sehr angetan, denn sofern es der japanische Konzern es tatsächlich schaffen sollte, Fotorealismus im Spiel zu integrieren, wäre Pikmin 3 ein weiterer Titel, der von hochauflösenden Bildern tatsächlich profitieren könnte. Der erwartete Fotorealismus bleibt beim Betrachten der Screenshots leider aus und auch in Bewegung sieht Pikmin 3 nicht unbedingt besser, aber auf keinen Fall schlecht aus. Der Titel steht optisch im Einklang mit den beiden Vorgängern, wenn auch der größere Bildausschnitt positiv dazu beiträgt. Ein eigenes Bild vom Spiel könnt ihr euch übrigens in unserer Prime Time machen. Soundtechnisch wird sich der Titel vermutlich ebenfalls an Pikmin und Pikmin 2 orientieren, doch aufgrund des lauten Trubels auf dem Post E3 Event in Köln haben wir eigentlich nur die Rufe der Pikmin und das Schrillen von Olimars Trillerpfeife vernehmen können. Um die Pikmin hin- und herscheuchen zu können, müssen wir mit Hilfe dieser Pfeife und der Pointer-Funktion der Wii Remote die Pikmin entweder anlocken, aufwecken oder an bestimmte Stellen der an einen Garten erinnernden Umgebung navigieren.

Die Rock Pikmin betreten den Garten

Wer jetzt denkt, dass der Titel dank der Wii-Fernbedienung nicht vom neuen Wii U GamePad profitieren wird, liegt falsch. In der vorliegenden Demoversion konnten wir das Spiel aktiv leider nicht mit dem GamePad spielen, doch die freundliche Nintendo-Mitarbeiterin versprach uns, dass wir das fertige Produkt auch sehr wohl mit dem GamePad nutzen können. Auf dem Bildschirm des GamePads konnten wir aber schon mal sehen, dass dieser wohl größtenteils zur Darstellung der Umgebungskarte genutzt werden wird. Wir können uns aber ebenfalls gut vorstellen, dass wir hier schnell die passende Pikmin-Sorte auswählen können, die wir gerade benötigen. Apropos Pikmin-Sorten: Rote Pikmin sind immer noch feuerfest (ihnen können Flammen also nichts anhaben) und dank den neuen Rock Pikmin können wir nun auch neue Gesteinssorten, wie etwa gläsernes Material, in Windeseile einreißen. Derzeit ist es übrigens noch nicht klar, ob es noch weitere neue Pikmin-Arten geben wird. Wir hoffen es aber, denn eine neue Art ist nach vier Jahren Entwicklungszeit dann doch etwas wenig. Wenn Nintendo es jetzt noch schafft, die eine oder andere Rätseleinlage in das Franchise zu integrieren, dann steht mit Pikmin 3 ein potentieller Strategie-Hit zum Wii-U-Launch in den Händlerregalen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Pikmin 3 war das erste Spiel, welches ich auf dem Post E3 Event anspielen durfte. Dass das Spiel nicht so schön aussieht, wie ich seit dem letzten Jahr seit Ankündigung der Wii U erwartet hatte, war mir schon seit der Vorstellung auf der E3 klar gewesen. Das ist zwar durchaus schade, aber durch eine nur im Wesentlichen verbesserte Grafik wird daraus das Gameplay definitiv nicht schlechter – und genau das ist es, was in der Pikmin-Reihe seit mehr als zehn Jahren funktioniert. Mit der Fernbedienung oder später auch wahlweise mittels Wii U GamePad scheuche ich die kleinen Pikmin durch die Gegend, sammle Obst mit ihnen ein, lasse Brücken entstehen um eine Abkürzung zu generieren und bekämpfe wie gehabt die Käfer, die durch die gartenähnliche Spielumgebung stolzieren. Das ist im Grunde nicht neu, doch dann treten die Rock Pikmin auf den Plan, die dank ihrer Schwerkraft bestimmte Ob- und Subjekte deutlich effektiver zerstören können. Eine sinnvolle Erweiterung – hoffentlich nicht die letzte, denn das wäre nach vier Jahren Entwicklungszeit etwas dürftig. Trotzdem bin ich froh darüber, dass Nintendo mit Pikmin 3 die Serie endlich fortsetzt. Da ich auch diesen Titel bereits vorbestellt habe, darf ich rechtzeitig zum Release mit der Erkundung eines fernen und fantasievollen Garten loslegen.

Patricks Prognose: Als großer Pikmin-Fan freue ich mich schon seit der Ankündigung vor einigen Jahren wie ein paniertes Schnitzel auf diesen Titel. Dass ich auf dem Post E3 Event nun die Chance hatte, das Spiel selbst mal anzutesten, hat meine Vorfreude nicht unbedingt geschmälert. Trotz hartnäckiger Ablenkungsversuche konnte ich die Wii U samt der Demo leider nicht mit nach Hause nehmen, aber zum Spiel: Einen sehr umfangreichen Einblick konnte die Demo nicht vermitteln, aber für einen guten ersten Eindruck reicht es auf jeden Fall. Es macht einfach wieder extrem viel Spaß, die kleinen Pikmin über die Map laufen zu lassen, sie mit dem Pointer der Wii Remote auf Gegner zu werfen, Früchte zum Raumschiff tragen und Mauern einreißen zu lassen. Die neuen Rock Pikmin versprechen spannende neue Einsatz-Möglichkeiten und einige davon waren auch schon zu sehen. Ich bezweifle mal, dass das bereits alle Neuerungen waren, aber selbst wenn es so wäre, könnte ich damit leben. Hauptsache ich kann irgendwie die Zeit zum Release vorspulen!

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Prime Time: New Super Mario Bros. U (Nintendo Post E3 Event)

Eric war mit zusammen Julian und Patrick unterwegs auf Nintendos Post E3 Event von in Köln. Neben einigen Previews zu kommenden Titeln haben wir auch unsere Kamera mit auf die Veranstaltung genommen und ein paar Impressionen von den angespielten Titeln festgehalten. Den Anfang macht heute passend zu unserem Preview New Super Mario Bros. U. Gute Unterhaltung mit unserem Video zu drei ganzen Levels aus dem Spiel.

Preview: New Super Mario Bros. U

Die Plattformen Nintendo DS und Nintendo Wii kommen beide mit jeweils einem Titel der New-Super-Mario-Bros.-Serie aus. Jetzt prescht Nintendo auch in die nächste Generation vor und bringt das Franchise ebenfalls auf die Wii U.

Bereits 2011 hat Nintendo nach dem Erfolg von New Super Mario Bros. Wii den Nachfolger für die neue Wii U angekündigt beziehungsweise Spielszenen gezeigt. Ein Jahr verging ohne große nennenswerten Ankündigungen bezüglich des Titels, doch in diesem Jahr wurde nicht nur der Name des Titels gewechselt, sondern auch einige neue Features gezeigt. Wir haben in Köln auf dem Post-E3-Event von Nintendo endlich die Möglichkeit gehabt, selbst Hand an den Titel zu legen. Spielen durften wir drei verschiedene Levels, in denen wir schon einige Neuerungen und auch verloren geglaubt Altbekanntes entdecken konnten. Genau wie in den beiden (oder bald drei) Vorgängern (New Super Mario Bros. 2 erscheint bereits im August für den 3DS) sind die Levels zweidimensional gestaltet. Freie Welten wie in einem Super Mario 64 oder Super Mario Sunshine gibt es hier nicht, doch das macht überhaupt nichts, denn der schnauzbärtige Klempner hat einige seiner größten Erfolge mit dem Retten einer Prinzessin in 2D-Welten gefeiert. Das Spielprinzip lässt sich so am ehesten als eine Verbindung von Super Mario World und New Super Mario Bros. Wii beschreiben. So kehren einige Spielelemente aus dem Super-Nintendo-Klassiker zurück und werden mit dem Mehrspielermodus des Wii-Titels erweitert, doch dieses Mal sind wir nicht nur zu viert unterwegs.

Gemeinsam und gegeneinander

Während ein bis vier Spieler die Kontrolle über ebenso viele Charaktere übernehmen, welche dann durch die kunterbunten Levels sausen und hüpfen, darf ein fünfter Spieler die Kontrolle über die Spielumgebung übernehmen. Das funktioniert dann über das Wii U GamePad, auf dem der passive Spieler das Spielgeschehen ebenfalls verfolgen und Blöcke im leeren Raum platzieren darf, um den anderen Spielern zu helfen – oder zu behindern. So spielen zwar alle Spieler miteinander, doch auch gegeneinander. Ein Konzept, welches wir wohlwollend seit The Legend of Zelda: Four Swords Adventures mit Freude annehmen. In den Levels gibt es dann selbstverständlich neue Items einzusammeln. Beispielsweise dürfen wir eine Nuss aus einem Fragezeichen-Block befreien, womit wir anschließend Marios neue Superkraft testen dürfen. Schlüpfen wir bei Aufnahme des Objekts in einen Eichkateranzug, dürfen wir beim Springen die Wii Remote schütteln und so noch einmal ein wenig Aufwind bekommen. Wir dürfen mit diesem Kostüm übrigens auch langsam zum Boden gleiten, um etwa Münzen zu sammeln, an die wir mit einem Sprung in die Tiefe wohl nicht herangekommen wären. Neben dem neuen Item ist aber auch die Feuerblume wieder mit von der Partie, mit der wir einen Gegner nach dem anderen einäschern dürfen, um dafür Punkte gutgeschrieben zu bekommen.

Rückkehr der Yoshi-Babys

Wieder mit von der Partie sind die kleinen Baby-Yoshis, die ebenfalls aus den Fragezeichen-Blöcken befreit werden möchten. Auf den kleinen Dinosauriern dürfen wir leider noch nicht reiten, doch stattdessen können wir sie vor uns herhalten und so gut wie jeden Gegner mit den kleinen Vielfressern aus dem Weg räumen, in dem sie sie einfach verspeisen. Leider war es noch nicht klar, ob die kleinen Yoshis auch auswachsen können – in Super Mario World war dies durchaus möglich. Dafür können wir auch hier im Sprung die Wii Remote schütteln, um mit den Yoshis, die sich daraufhin mächtig aufblähen, durch die Gegend zu flattern. Wie wir dem aktuellen Trailer entnehmen können, verfügen die Dinos allesamt dank unterschiedlicher Farben über verschiedene Fähigkeiten. Der blaue Yoshi kann Seifenblasen spucken und ein gelbes Exemplar leuchtet im Dunkeln – schade, dass wir diese Stellen in der uns vorliegenden Version nicht ausprobieren konnten. Positiv fällt uns aber auf, dass dank der Fähigkeit der Wii U endlich HD-Bilder auszugeben, der Bildschirmausschnitt, auf dem sich die vier aktiven Spieler tummeln können, nun deutlich größer ist. Eine Orientierung dürfte nun jedem leichter fallen und im Endeffekt wird dadurch nur der Spielspaß gestärkt. Zu sehen ist das auch in unserer Prime Time. Das Geschehen läuft dabei aber wohl nur in 720p ab – gestört haben wir uns daran beim kunterbunten Look aber nicht.

Alte Ideen neu aufgewertet

Durch die auf dem Event anwesende Lautstärke können wir leider nichts zum Soundtrack sagen. Wir gehen aber davon aus, dass wir wieder einmal aufgewertete Stücke älterer Super-Mario-Titel und natürlich neue Kompositionen vernehmen dürfen. Eine Handlung zu New Super Mario Bros. U liegt im Übrigen ebenfalls noch nicht vor oder zumindest hat sich das japanische Traditionsunternehmen dazu noch nicht geäußert. Wir gehen aber sehr stark davon aus, dass eine gewisse Prinzessin wieder einmal von einer bestimmten Amphibie entführt wird und Mario und seine Freunde zur Rettung eilen müssen. Das macht im Grunde nichts, da eine vernünftige Story in einem Super-Mario-Jump-’n’-Run in der Regel eh Mangelware ist. Nintendo ist es hier wichtig, das Gameplay abermals in den Vordergrund zu rücken und das schaffen sie, so wie unsere bisherige Erfahrung mit dem Titel ist, auch mit New Super Mario Bros. U einmal mehr. Wir sind schon sehr gespannt, welche Kniffe sich die Japaner zudem noch einfallen lassen werden, denn das bisher Gezeigte lieferte zwar einen mehr als soliden Eindruck, doch Überraschungseffekte gab es in unserer Anspiel-Session kaum. Das sollte sich bis zum Herbst allerdings noch ändern, denn dann soll uns das Spiel rechtzeitig zum Launch der Konsole wie sein Vorgänger vom Start weg aus den Socken hauen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose: Mein erstes Videospiel war ein Jump ’n’ Run mit Mario in der Hauptrolle und bis heute spiele ich so gut wie jeden Teil mit dem schnauzbärtigen Klempner sehr gerne. New Super Mario Bros. Wii war dann auch mein Einstieg in das neue Franchise und so wie ich New Super Mario Bros. U auf dem Post E3 Event kennengelernt habe, bin ich bereits jetzt hellauf begeistert. Die Spielmechanik ist dieselbe wie im Wii-Vorgänger und die neuen oder auch alten Features wissen zu überzeugen. Das Schlüpfen in ein Eichhörnchen-Kostüm oder das Herumfliegen mit den Baby-Yoshis hat mir in der vorliegenden Version bereits jetzt sehr viel Spaß gemacht. Leider konnte ich nur drei Levels des Spiels erkunden, doch der Trailer zeigt deutlich, dass die Spielabschnitte noch vielfältiger ausfallen werden. Was ich mich allerdings jetzt frage ist, ob man den Titel auch mit dem angekündigten Pro Controller spielbar sein wird. Technisch sollte es auf jeden Fall möglich sein. Schade nur, dass es jetzt wohl noch ein paar Monate dauern wird, bis ich aktiv oder auch passiv Spaß mit New Super Mario Bros. U haben werde. Eines ist jedenfalls sicher: Vorbestellt ist der Titel bereits!

Jonas’ Prognose: Nintendo will mit der Wii U frische Innovationen auf mehreren Ebenen bieten. Bei Nintendos Spielen sieht das bis jetzt noch etwas anders aus, denn New Super Mario Bros. U wird genau dasselbe gewohnte Mario-Erlebnis bieten, wie wir es schon von der Reihe gewohnt sind. Die Innovationen der neuen Konsole bleiben zudem auch auf der Strecke liegen. Ganz oben steht natürlich die technische Komponente. Mario in HD sieht hübsch aus, aber die 2D-Grafik bietet abgesehen von der Farbvielfalt nichts, was die Hardware ausnutzen würde. Und wie sich der Klempner auf zwei Bildschirmen spielt, haben wir alle schon mit dem Nintendo DS und 3DS ausprobieren können. Tatsächlich findet man aber einige gelungene Neuerungen beziehungsweise Neueinführungen. So wären wir nun endlich seit Super Mario World wieder auf einer großen freien Landmasse unterwegs, die unzählige versteckte Level und sogar Welten beinhalten soll. Ob das Spiel schwieriger wird als der letzte Teil auf dem Nintendo 3DS, kann ich noch nicht abschätzen, aber brandneue Spielmodi sollen für langzeitige Herausforderungen sorgen. Der kompetitive Mehrspielermodus Münzjagd erklärt sich schon anhand seines Namens, aber Zeit-Attacke und 1-Up-Rallye werden in New Super Mario Bros. U noch nie dagewesene Momente schaffen, die wir sicher noch lange in Erinnerung behalten werden.

Patricks Prognose: Fans freuen sich, dass es zum Launch der Wii U direkt einen Mario-Titel geben wird, da dieser von vielen Seiten gewünscht wurde. Ehrlich gesagt, bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite bietet mir Super Mario Bros. U zu wenig Neues im Vergleich zum Vorgänger, als dass sich ein Kauf lohnen würde (Baby Yoshi und der Gebrauch des GamePads reichen da nicht) und insgesamt nervt mich diese momentane Super-Mario-Bros.-Überdosis etwas. Nintendo könnte da ruhig etwas mehr riskieren. Andererseits bin ich von einem Haupttitel der Mario-Reihe noch nie wirklich enttäuscht worden und so wie ich mich kenne, werde ich das Spiel im Rahmen des Wii-U-Hypes sowieso bestellen, auch wenn mir bisher die nachvollziehbaren Gründe dafür fehlen. Bis zum Release ist es ja noch etwas hin, da bleibt noch Zeit, weitere Eindrücke vom Spiel zu gewinnen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Die auf dem Event anspielbare Demo hat das noch nicht hinbekommen.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3 Event!

Umfrage-Ergebnis: U are the winner – again!

Bereits im letzten Jahr haben wir eine Umfrage zum Gewinner der E3 online gestellt, bei der Nintendo deutlich als Sieger hervor gegangen ist. In diesem Jahr war die Messe eher weniger spannend, doch der Abstand zwischen Nintendo und Sony schrumpfte weiter. Der traditionsreiche Konzern Nintendo konnte mit seiner Wii U zwar immer noch 56% (im Vorjahr waren es noch 68%) die meisten Stimmen unserer Leser für sich gewinnen, doch vorgestellte Spiele wie The Last of Us und Beyond: Two Souls haben dafür gesorgt, dass Sony nun noch mehr im Gunst unserer Leser steht. 38% der Stimmen konnte Sony für sich gewinnen – das sind immerhin 22% mehr als im Vorjahr! Microsoft hingegen fällt ab – nur noch sechs Prozent unserer Leser finden das Konzept der US-amerikanischen Firma für zukunftsweisend. Ein stolzer Verlust von zehn Prozent seit dem Vorjahr.

Wir sind sehr gespannt, wie sich diese Verteilung 2013 und vor allem 2014 verändern wird – spätestens dann sollten auch Microsoft und Sony in die nächste Konsolengeneration vordringen. Eines ist aber vermutlich sicher: Die PlayStation-3- und Xbox-360-Nachfolger werden definitiv die Leistung der Wii U übersteigen. Für Nintendo wird es sicherlich eng, doch wenn die Menge Nintendos Konzept wie seit 2006 immer noch so positiv aufnehmen wird, kann der nächste Konsolenkrieg um die Gunst der Spieler vielleicht nicht so schwer ausfallen, wie es manche bereits erwarten. Es wird auf jeden Fall spannend bleiben!

Prime Time: Dragonball (TV-Serie, Box 1) Unboxing

Vorgestern haben wir euch bereits die inhaltlichen Stärken und Schwächen der ersten TV-Serienbox von Dragonball in einem Review vorgestellt. Fans kennen die Handlung aber sowieso in- und auswendig, weshalb sie wohl eher über die Beschaffenheit der Box informiert werden wollen. Kein Problem, denn unser Eric hat ein Unboxing-Video aufgenommen und stellt es euch eigenhändig vor.

Review: Dragonball: Box 1 (Episoden 1-28)

Wer Ende der Achtziger geboren ist, wird wohl sehr wahrscheinlich mehr als ein Jahrzehnt später auf den Anime Dragonball auf RTL2 aufmerksam geworden sein. Seit Ende April ist Anime Virtual drauf und dran, die komplette Serie endlich auf DVD zu veröffentlichen.

Wir erinnern uns noch gut daran, wie der Einsiedler Son Gokū alleine und auf sich gestellt in den Bergen ein recht anschauliches Leben führt. Jeden Tag trainiert der Junge, angelt und ist schlichtweg mit seinem Leben zufrieden. Eines Tages verschlägt es in den Sommerferien die junge Bulma in die Berge, denn sie ist auf der Suche nach den mysteriösen Dragonballs, von denen es sieben Stück geben soll. Hat jemand alle Dragonballs gefunden, darf er sich von dem daraufhin erscheinenden Drachen Shenlong einen Wunsch erfüllen lassen. Wie es der Zufall so will, ist genau jener Einsiedler im Besitz einer dieser Kugeln. Son Gokū ist zunächst davon überwältigt, in seinem Leben auf ein Mädchen und somit einen anderen Menschen zu treffen, kannte er zuvor doch nur seinen verstorbenen Großvater. Obwohl auch er die Geschichte von den Drachenkugeln faszinierend findet, möchte er sie nicht hergeben, da es für ihn das einzige Andenken an seinen Großvater ist. Er willigt jedoch ein, Bulma auf ihrer Reise zu begleiten und ihr die Kugel zu leihen. Sie verschweigt ihm jedoch, dass die Kugeln, nachdem der Wunsch in Erfüllung gegangen ist, in Stein verwandelt und erst ein Jahr später wieder sichtbar werden. Da Bulma zwei Dragonballs ihr Eigen nennt, machen sich die beiden kurzerhand auf die Suche nach den restlichen Kugeln, um in ein noch viel größeres Abenteuer zu schlendern.

Illustere Charaktere

Die beiden wissen nicht, dass auch noch jemand anders auf der Suche nach den Kugeln ist. In einem entfernten Land lebt der kleine, reiche und fiese Prinz Pilaw, der von seinem Schloss aus seine zwei Lakaien auf die Suche nach den Dragonballs schickt. Somit stoßen Son Gokū und Bulma des Öfteren unweigerlich auf ihre beiden Gegenspieler Shu und Mai, die ihnen mit hinterhältigen Tricks die Drachenkugeln stehlen oder ihnen sogar vor der Nase wegschnappen wollen. Eine Konfrontation mit Prinz Pilaw ist ebenfalls unumgänglich, da dieser ebenfalls im Besitz einer der legendären Dragonballs ist. Insgesamt erstreckt sich der Zeitraum der hier vorhandenen Episoden auf die erste Suche nach den Dragonballs und auf das erste große Turnier, an dem Son Gokū teilen wird. Auf ihrer gemeinsamen Reise schließen sich Son Gokū und Bulma weitere illustre Gefährten an, beispielsweise das humanoide Schweinswesen Oolong, welches sich jederzeit, aber nur gerade einmal fünf Minuten lang, in alle möglichen Erscheinungsformen verwandeln kann. Später gesellt sich auch noch der Räuber Yamchu, der fürchterliche Angst vor Frauen hat, zu der Truppe dazu. Das sorgt an der einen oder anderen Stelle zwischen ihm und Bulma für lustige Momente. Der Humor kommt in Dragonball somit ebenfalls nicht zu kurz, doch das dürften Fans der ersten Stunde bereits wissen. Wenn Bulma von einem Monster entführt und nach ihrer Rettung erst meilenweit aus der Luft hinunterfällt, um von Son Gokū schlussendlich gerettet zu werden, muss sie aus Verzweiflung urinieren.

Der typische Dragonball-Humor

An anderen Stellen ist es dann unser Held selbst, der einfach mal so zwischendurch pinkeln muss. Sicherlich ist das der natürliche Lauf der Dinge, aber Manga-Zeichner Akira Toriyama hat es damals geschafft, die Natürlichkeit des Lebens mit Witz und Humor darzustellen. Das sehen wir dann auch am Herrn der Schildkröten, der an einigen Stellen trotzt seiner Reife und großen Kampfkraft als notgeil dargestellt wird. So passiert es auch öfters, dass sekundäre und primäre Geschlechtsmerkmale auftauchen. Erstes bei Bulmas Brüsten und bei Letzterem aber eigentlich nur bei Son Gokū, wenn er urinieren muss. Dazu müssen wir aber auch sagen, dass es sich bei dieser DVD-Veröffentlichung nur um die geschnittene Fassung handelt – genau so, wie sie vor Jahren auf RTL2 aufgestrahlt wurde. Der eine oder andere Zuschauer wird somit wohl auch die Szene beziehungsweise den wahren Witz an der Sache nicht verstehen, wenn Son Gokū Bulma im Schlaf ihr Höschen auszieht. Während er sich in der deutschen Fassung nur darüber wundert, dass sie keinen Hoden hat, erfährt man im Original oder auch im Manga später noch eine ganz besondere Szene. So verlangt Muten Roshi als Gegenleistung für seinen Dragonball, dass Bulma kurz nach der eben beschriebenen Stelle doch einmal den Rock hochziehen soll. Diese lustige Szene fehlt in der deutschen Fassung leider. Wir fragen uns, ob wir Deutschen in den Neunzigern tatsächlich so prüde wie Amerikaner waren.

Abenteuer mit Charme und Musik

Außerdem war Dragonball einer der ersten Animes hierzulande, welcher ausgestrahlt wurde. Somit ist auch die Übersetzungspolitik aus heutiger Sicht ein wenig befremdlich. Wenn wir in Dragonball Z später ständig auf japanisch klingende Kampftechniken trafen, so wurde bei den ersten Folgen von Dragonball eine richtige Eindeutschung vorgenommen. Das Kamehame Ha wird hier noch als Schockwelle der alten Ahnen bezeichnet. Das klingt kurios, da die direkte Übersetzung ganz anders lautet. Wenn man von diesen beiden Tatsachen absieht, entwickelt Dragonball auch auf Deutsch seinen ganz eigenen Charme. Die tollen Synchronsprecher wurden seinerzeit für alle Charaktere sehr gut ausgewählt und verleihen den Charakteren im Deutschen ebenfalls einen ganz besonderen Charme. Norman Matt spricht Kuririn, Heinz Baumeister Prinz Pilaw, Corinna Dorenkamp Son Gokū und der in diesem Jahr verstorbene Heinz Ostermann spricht in Dragonball Muten Roshi. Die Musik von Shunsuke Kikuchi verleiht der heiteren, lustigen und spannende Geschichte jeweils die passende Stimmung. Da ist es egal, ob unser Held gerade mit seiner Überschallwolke von Ort zu Ort reist, für das große Turnier trainiert oder gegen einen Übeltäter antritt. Die Musik passt immer zum jeweiligen Geschehen. Wer die Serie seit ihrem Beginn verfolgt, wird das schon bemerkt haben und sollte jede Melodie des Franchises auf Anhieb mitsummen können.

Dragonball nur auf Deutsch

Fans des japanischen Originals werden bei der Fassung von Anime-Virtual allerdings in die Röhre gucken, denn auf den fünf DVDs befindet sich einzig und allein die deutsche Tonspur. Das liegt zum einen daran, dass die japanische Fassung eben nicht geschnitten ist und zum anderen sind Lizenzgebühren von Animes bekanntlich teuer. Das finden wir, obwohl wir uns auch mit der deutschen Fassung sehr wohl zufrieden geben, sehr schade. Uns hätte es gefreut, wenn man dennoch etwas tiefer in die Tasche gegriffen hätte und die Lizenz für die Tonspur auf Japanisch mitsamt dem ungeschnittenen Bildmaterial ausgegeben hätte. Dann hätte man wunderbar auch die deutsche Fassung mit eingespielten Originaltonszenen zeigen können. So hätte man aber auch zugleich den Jugendschutz angleichen müssen, was die Verkaufszahlen gegebenenfalls gesenkt hätte. Wir finden, dass eine Anime-Veröffentlichung für Fans, die den Anime bereits vor zehn Jahren gesehen haben und heute sicherlich volljährig sind, nicht durch solche Lappalien stattfinden darf. Trotzdem: Wer die Serie vor Jahren im Fernsehen verfolgt hat, wird sowieso nur diese Fassung kennen und sich auf diese freuen, denn so wie die Serie auf DVD vorliegt, wurde sie schließlich damals auch ausgestrahlt. Das meinen wir sowohl im Guten, als auch im Schlechten. Ein Problem stellt nämlich auch die Bildqualität dar.

Kleinere Fehler

Wir müssen zugeben, dass die Serie in Japan bereits Mitte der Achtziger populär war und wir erst fünfzehn Jahre später in den Genuss von ihr gekommen sind, doch dies entschuldigt die Fehler einer Veröffentlichung auf DVD nicht. Einige Folgen weisen ein sichtbar schlechteres Bild auf. In einer Episode wackelt das Bild sogar dermaßen auf und ab, dass es schon fast eine Qual ist, sich die Folge überhaupt anzuschauen. Zwar möchten wir Dragonball im Original genießen, doch an der einen oder anderen Stelle einen Bildstabilisator anzuwenden, wäre sicherlich kein Fehler gewesen. Das schlechte Bild bemerken wir besonders bei den ersten vierzehn Episoden. Danach gibt es kaum noch einen Bildfehler, an dem wir uns aufhängen möchten. Das Bildformat liegt übrigens in 4:3 vor, weshalb wir auf einem Breitbildfernseher links und auch rechts mit schwarzen Balken Vorlieb nehmen müssen. So war das aber eben vor fast dreißig Jahren und ist somit nicht negativ gemeint. Negativ ist lediglich, dass die Episoden im Menü nur nummeriert, aber nicht mit ihrem Episodentitel aufgelistet wurden. Ein Episodenführer ist in der Box ebenfalls nicht enthalten, womit wieder einmal das Internet herhalten muss, wenn wir auf der Suche nach einer bestimmten Folge sind. Ein vermeidbarer Fehler wäre auch die Angabe der Laufzeit von 300 Minuten auf der Box. Das ist eindeutig falsch, denn jede Episode ist zwischen 18 und 23 Minuten lang und somit erhalten wir knapp die doppelte Laufzeitlänge. Anime Virtual sollte die Angabe bei Nachproduktionen unbedingt ändern, um Interessenten im Zuge über die Bemängelungen an der geschnittenen Fassung nicht zu vergraulen. Das hat der Anime beim besten Willen nicht verdient!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf den ersten 28 Episoden der Serie): Dragonball ist und bleibt für mich einfach der beste Anime aller Zeiten. Ich nehme es gerne in Kauf, dass die Serie leider nur in der geschnittenen (deutschen) Form auf DVD vorliegt, denn ich muss leider gestehen, dass ich die ungeschnittene Fassung überhaupt nicht kenne. So wie die Serie jetzt auf den Datenträgern dieser Box vorliegt, habe ich sie vor Jahren auf RTL2 kennengelernt und genau so habe ich sie auch in Erinnerung behalten. Ich habe mich zwar darüber gewundert, dass die Kampftechnik Kamehame Ha in den ersten Episoden doch tatsächlich noch Schockwelle der alten Ahnen heißt, doch darüber sehe ich gerne hinweg. Das Abenteuer von Son Gokū beginnt noch recht harmlos, wenn man es mit seinen späteren Erlebnissen in Dragonball Z vergleicht – für mich ist das aber genau das, was ich mir von Dragonball wünsche. Eine tolle Handlung ohne diese überlangen Kämpfe, in der ein Gegner ständig stärker als der andere ist und man seine Kampfkraft mit modernen Mitteln der Technik miteinander vergleicht. Da finde ich den Humor, die vielen Geschichten und die Charaktere der ursprünglichen Serie viel besser. Ich möchte die Dragonball Box 1 jedem empfehlen, der die Serie bereits auf RTL2 gesehen hat oder sie sich noch anschauen möchte, weil er sie damals schlichtweg verpasst hat. Für mich ist das bereits im Vorfeld stattgefundene Aufregen über die geschnittene Fassung, obwohl es nicht unerwähnt bleiben darf, nicht von großer Bedeutung. Dragonball liegt hier genau so vor, wie ich es mir auch wünsche und ich es 1999 auch kennengelernt habe.

Vielen Dank an Anime Virtual für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von der Dragonball Box 1 (Episoden 1-28)!

Review: The Piano Forest

Liebhaber klassischer Musik stoßen nicht selten über Stücke von Beethoven, Mozart, Bach, Chopin oder anderen Komponisten in der Medienwelt. The Piano Forest versetzt uns in die Sicht eines Grundschülers, der diese Musik spielen und lieben lernt.

Als es seiner Großmutter gesundheitlich schlecht geht und seine Mutter sich um sie kümmern muss, muss der Grundschüler Shuhei Amamiya im Sommer eine andere Schule besuchen. Als er sich seinen Klassenkameraden höflich vorstellt, teilt er ihnen mit, dass er leidenschaftlich gerne Klavier spielt. Die Raufbolde der Klasse ziehen ihn daraufhin später auf. Da kommt es ihnen wie gerufen, dass im Wald ein altes Piano steht. Sie fordern ihn zu einer Mutprobe – er soll sich in den Wald begeben und auf dem Piano spielen. Er stellt sich der Aufgabe und lernt dabei den hyperaktiven Kai Ichinose kennen, auch ein Schüler der Moriwaki-Grundschule. Es heißt zwar, dass das Piano für jeden unspielbar sein soll, doch Kai behauptet, dass er auf dem Instrument trotzdem spielen kann. Die Behauptung stellt sich als wahr heraus, als sich die beiden in den Wald begeben und sich das Piano einmal genauer anschauen. Verblassende und dumpfe Töne sind das einzige, was Shuhei aus diesem herauslocken kann. Kai jedoch, der keinerlei Ahnung von Noten und Strophen hat, kann auf magische Art und Weise problemlos auf dem Piano herumklimpern. Obwohl die beiden rein gar nichts miteinander gemeinsam haben, werden sie dennoch Freunde und teilen ihre Vorliebe für Mozart und Chopin. Sie werden aber schon bald zu Rivalen, denn ein Musikwettbewerb steht an und ihr Musiklehrer, dem das mysteriöse Piano früher gehörte, möchte Kai im Klavierspielen unterrichten

Musikalische Reise

In erster Linie möchte der Anime, basierend auf der Manga-Reihe, eine magische und fiktive Begebenheit erläutern. Dazu nutzt er die Möglichkeiten der klassischen Musik, um die Story des Films vernünftig vorantreiben zu können. Das gelingt auch überwiegend, doch wer sich mit der für den einzelnen eventuell zu abgehobenen Ausgangssituation nicht anfreunden kann, wird der Geschichte vermutlich bald überdrüssig werden. Diese ist, wenn man eben von der fantastischen Grundstruktur absieht, aber dennoch schön inszeniert. Es ist die Geschichte von zwei Jungen, die Freundschaft miteinander knüpfen, obwohl sie nichts miteinander gemein haben. Die Musik ist das entscheidende Element, was die beiden Charaktere zusammenhält – und das auch im letzten Drittel des Films, wenn es um den Musikwettbewerb gibt. Musik ist hier nicht nur etwas wunderbares für unser Gehör, sondern auch für das Gemüt von Kai und Shuhei. Der Anime möchte hier vermitteln, wie wichtig es für einen angehenden Musiker ist, seinen eigenen Stil zu finden, die Musik in sich aufzunehmen und so zu interpretieren, dass man selbst mit seinem Werk glücklich ist. Bis Kai diese Erkenntnis erlangt, wird er dabei des Öfteren von den Geistern verstorbener Musiker heimgesucht, die ihn unterstützen, ihn sogar fördern wollen. Leider denkt Kai fast bis zum Ende des Wettbewerbs das Gegenteil.

Musik verbindet

Es ist jedoch falsch The Piano Forest als Musikfilm zu bezeichnen. Sicherlich ist die Musik das ausschlaggebende Element, welches für den Zusammenhalt aller Szenen vonnöten ist – die Handlung beruft sich allerdings auf ganz andere Werte. So erfahren wir zum Beispiel, dass Shuheis Vater ein berühmter Komponist ist und er in seinem späteren Leben in dessen Fußstapfen treten möchte. Zudem ist seine Familie sehr reich, was im krassen Gegensatz zum Leben von Kai steht. Kais Mutter arbeitet, obwohl es an keiner Stelle explizit gesagt wird, vermutlich als Escort. Ihre Wohnung ist sehr klein und sie tut alles dafür, dass sie und Kai anständig leben können. Etwas von Kais Vater erfahren wir in The Piano Forest nicht. Es sind die vielen kleinen Ideen von sozialen Werten und Freundschaft, die The Piano Forest auszeichnen. Der im 16:9-Format gehaltene Film kann des Weiteren mit Sound in DTS-HD Master Audio 5.1 überzeugen, in dem die japanische, deutsche, französische und italienische Tonspur zu hören sind. Untertitel gibt es aber nur in Deutsch, Niederländisch, Französisch und Italienisch. Für die Umsetzung des Animes zeichnet sich übrigens Studio Madhouse verantwortlich. Fans des Studios wissen, dass sie bereits mit Summer Wars zwei Jahre nach der Fertigstellung von The Piano Forest einen grandiosen Anime auf die Leinwand gezaubert haben. Ähnlich fantasievoll ist auch The Piano Forest über seine ganzen 97 Minuten Laufzeit.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Wenn ich von mir behaupten würde, dass ich mich mit klassischer Musik auch nur ein wenig auskenne, so müsste ich lügen. Trotzdem kenne ich prägnante Stücke von Beethoven oder Chopin, da sie oft in vielerlei Filmen und auch Serien ausgelutscht werden. In The Piano Forest wird die Musik zu einem elementaren Bestandteil der Geschichte – ohne sie ergibt die Handlung des Animes keinen Sinn. Die gute Einbindung der bekannten und auch weniger bekannten Stücke hingegen ist gelegentlich aber nur zweckmäßig, um die Szenen miteinander zu verbinden. Der Film konzentriert sich daher mehr auf seine Charaktere und weniger auf die Musik. Ein Musikfilm im klassischen Sinne ist The Piano Forest also nicht, aber dennoch dürfen hier meiner Meinung nach auch Liebhaber von klassischer Musik einen Blick riskieren. Sie müssen sich aber damit abfinden, dass die Story um Kai und Shuhei sehr fantasievoll und weniger realistisch gestaltet ist. Besonders der Teil um das mysteriöse Piano im Wald wird es in der Realität wohl kaum geben. Wer mit dieser Einschränkung oder Erweiterung (je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet) leben kann, wird in The Piano Forest einen schönen Film finden, den man sich wunderbar an einem Abend anschauen kann, an welchem man sich nach Ruhe und Erholung sehnt.

Vielen Dank an Anime Virtual für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Piano Forest!

Review: 5 Centimeters per second

Als wir uns im Februar des letzten Jahres die Makoto Shinkai Collection angeschaut haben, ist uns besonders der Film 5 Centimeters per second im Gedächtnis geblieben. Dieser Anime erschien hierzulande nun erstmals separat auf Blu-ray.

5 Centimeters per second erzählt die Geschichte zweier Menschen. Aus der Sicht des jungen Takaki erfahren wir, wir er in der Grundschule Akari kennengelernt und mit ihr Freundschaft geschlossen hat. Viele Gemeinsamkeiten verbinden sie, doch dann kommt der Tag, wo Akaris Eltern mit ihr in die Präfektur Tochigi ziehen. Dementsprechend verlaufen die Leben beider Charaktere unterschiedlich. Sie besuchen andere Schulen, lernen andere Personen kennen. Mit dem Aufbau einer Brieffreundschaft halten sie ihre Freundschaft aufrecht, doch dann erfährt Takaki, dass seine Familie in die Präfektur Kagoshima ziehen möchte. So vereinbaren Takaki und Akari ein letztes Treffen, welches in Iwafune stattfinden soll. Ausgerechnet an jenem Tag zieht jedoch ein Schneesturm auf, so dass sich Takaki mehrere Stunden verspätet. Dennoch trifft er am Bahnhof auf Akari. Bei einem späteren Spaziergang gelangen die beiden an einen Kirschbaum, an dem sie sich erstmals küssen. An dieser Stelle endet das erste Kapitel, um das zweite Kapitel kurz darauf einzuleiten. Die Geschichte setzt Jahre später in Tanegashima ein. Takaki ist zu einem jungen Mann herangereift und besucht dort die Oberschule. Dort verliebt sich Kanae in ihn, doch Takaki erwidert ihre Gefühle kaum. Die einzige Möglichkeit, wie sie ihm näherkommen kann, sind die gemeinsamen Heimfahrten mit ihren Rollern. Mit der Zeit muss sie sich allerdings eingestehen, dass sich Takakis Gedanken um andere Dinge drehen.

Freundschaft und Liebe

Kanae beschließt zum Ende des zweiten Kapitels, dass ihr Leben anders verlaufen muss. Im dritten und letzten Teil des sechzig Minuten lang Films nimmt sie keine große Rolle mehr ein, denn hier rücken die Leben von Takaki und Akari wieder in den Vordergrund. Es wird deutlich, dass zwar beide noch etwas füreinander empfinden, doch das Leben beider hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Der Film endet damit, dass sie sich an einem Bahnübergang begegnen. Das Ende ist offen und so liefert der Film dem Zuschauer die Möglichkeit, den weiteren möglichen Handlungsverlauf selbst zu interpretieren. Die Vorstellung, wie die Leben von und für Akari und Takaki möglicherweise weitergehen, ist verlockend und angenehm. Es ist die große Entfernung zwischen ihnen, die besonders im zweiten Kapitel Ernsthaftigkeit im Anime aufkommen lässt. Wer selbst schon einmal eine Fernbeziehung aufbauen wollte, kennt vermutlich die Gefühle, die in Akari und Takaki aufkommen. Die Synchronsprecher, sowohl im Deutschen als auch im japanischen Original, vermitteln ihren Charakteren sehr viel Liebe und erzählen die Geschichte glaubhaft. Getrost können wir sagen, dass Takaki, Akari und Kanae zu den glaubhaftesten Charakteren gehören, die wir je in einem Anime sehen durften. Da kommt es uns nur gelegen, dass der Film an vielen Stellen trotz der bunten Farbgestaltung sehr realistisch wirkt und man auf viele kleine Details geachtet hat.

Detailreiches Meisterwerk

Makoto Shinkai hat mit seinen Mitarbeitern nämlich extra für 5 Centimeters per second das Studio verlassen und originale Schauplätze fotografiert. Schaut euch diesbezüglich unbedingt die Specials auf der Blu-ray an – ihr werdet erstaunt sein, wie groß die Ähnlichkeit zwischen den Schauplätzen und ihren Anime-Pendants sind. Zusätzlich zu diesem Photo-Movie sind auf der Blu-ray auch noch sehenswerte Interviews mit dem Regisseur und den japanischen Synchronsprechern zu finden. Interessant ist auch der Kurzfilm She and her Cat, welcher die Anfänge von Makoto Shinkai symbolisiert. Das Bonusmaterial beläuft sich insgesamt auf 82 Minuten, der Film gerade einmal auf 62 Minuten. Hier möchten wir gerne noch einmal auf das Bild eingehen, bei dem man zwar auch einige Details entfernt, doch andere bewusst und gesondert eingefangen hat. Als Beispiel möchten wir da das Blinken der Lämpchen an einem Getränkeautomat hervorheben, denn dieses lässt sich auf die Wartezeit von Takaki an einem der Bahnhöfe übertragen. Als Titelsong hat man sich für diesen Film den Song One More Time, One More Chance vom japanischen Sänger Masayoshi Yamazaki ausgesucht – einen besseren Abschluss könnte man sich für Makoto Shinkais Meisterwerk nicht wünschen. So werden wir immer an dieses Lied denken, wenn wir uns an 5 Centimeters per second, Takaki, Akari und Kanae erinnern – eine Erinnerung, die einem Wort ausgedrückt, wunderschön ist.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray- und DVD-Fassung): Ich kann mich an diesem Film gar nicht genug satt sehen, denn zum einen gehört Makoto Shinkais Meisterwerk zum besten, was ich optisch und künstlerisch gestaltet je in einem Anime gesehen habe und zum anderen sind die Charaktere mitsamt ihren einzigartigen Geschichten dermaßen glaubhaft gestaltet, dass ich tatsächlich denken könnte, dass ich reale Personen vor mir habe, die mir gerade ihre Liebesgeschichte erzählen. Doch nicht nur die Charaktere und die Handlung werden gut eingefangen, auch die farbenfrohe Vielfalt in High Definition und die wunderbar dazu eingespielte Musik sind Gründe dafür, dass 5 Centimeters per second in jede Anime-Sammlung gehört. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Emotionen, die die Charaktere mit mir teilen. Der Schwerpunkt liegt bei 5 Centimeters per second deutlich auf Entfernungen zwischen zweier Personen, was den Emotionen und Gedanken der Charaktere nur zu gute kommt. Da ich in meinem Leben schon einmal recht ähnliche Erfahrungen wie einer der Charaktere des Animes machen durfte, kann ich mich schnell und sehr gut mit der Geschichte anfreunden, die Situation auf mich wirken lassen und die Gedankengänge der Charaktere allesamt nachvollziehen, sogar mit ihnen fühlen. 5 Centimeters per second ist ein Film, der mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Vielen Dank an Anime Virtual für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von 5 Centimeters per second!

Review: Puella Magi Madoka Magica Vol. 3

Von der ersten Ausgabe von Puella Magi Madoka Magica waren wir noch sichtlich begeistert, doch dann hat sich die Serie gewandelt. Die abschließenden Episoden der Serie erinnern sich an die Ursprünge und sind deutlich intelligenter gestrickt.

Madoka hat sich in den ersten acht Episoden erfolgreich gegen das Wesen Kyubey gewehrt, welches sie unbedingt zu einem Magical Girl machen wollte. Magical Girls kämpfen in der Welt von Puella Magi Madoka Magica gegen gefährliche Hexen, um die Menschen vor deren Bösartigkeit zu beschützen. Das denken sie zumindest, denn – wer die ersten acht Episoden noch nicht angeschaut hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen – Kyubey verlangt das nur von den Mädchen, damit sie später selbst zu Hexen werden und somit ihre Energie opfern, damit Kyubeys Volk und das Universum bestehen kann. Durch diese Auflösung geprägt, werden die Geschichten rund um Madoka, Sayaka und Homura noch undurchsichtiger. Im letzten Drittel der Handlung nimmt Homura zudem einen nicht unwichtigen Part der Storyline ein, denn sie hat Madoka mehr als nur einmal zum Magical Girl werden, leiden und sterben gesehen. Warum das so ist, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht, doch wir garantieren euch, dass besonders diese Episode zum Spannendsten gehört, was wir in der letzten Zeit in Animes gesehen haben. Am Ende der zwölfteiligen Reihe tritt dennoch das ein, was Madoka um jeden Preis verhindern wollte. Aber auch hier verraten wir euch natürlich nicht die Gründe der Entscheidung, doch in Anbetracht der Wichtigkeit ist diese unvorhersehbar clever und fatal.

Freundschaft

In Puella Magi Madoka Magica Vol. 3 wird einmal mehr die Freundschaft der Magical Girls betont, um die es sich in den abschließenden vier Episoden vor allem dreht. Homura nimmt eine unglaubliche Last auf sich, um Madokas Schicksal tagtäglich abzuwenden, Sayaka opfert sich sogar für ihre Freundin und Madoka selbst ist es, die diese Dankbarkeit am eigenen Leib erspürt und die abschließende Entscheidung der Storyline treffen muss. Am Ende der Handlung gibt es jedoch noch eine Wendung, die uns nach den Gesetzen der Logik klarmacht, dass für jede getroffene Entscheidung ein Paralleluniversum entstehen könnte, in dem nicht einmal unbedingt so vieles anders sein muss, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Was hier nach der Serie Sliders: Das Tor in eine fremde Dimension klingt, ist in Puella Magi Madoka Magica klar Fakt und unantastbar. Kyubey nimmt in den letzten vier Episoden eine tragende Rolle ein, da sein Volk wohl allen Anschein nach unsterblich beziehungsweise unbesiegbar ist. Er hält sich wie Vulkanier Spock aus Star Trek für ein logisch denkendes Wesen, behauptet dies in der Serie sogar mehrmals und versteht die unlogischen Menschen dementsprechend nicht. Jedoch gibt es auch eine Szene, die wir euch aus Spoiler-Gründen nicht verraten wollen, wo Kyubey aber mehr emotional, als vollkommen rational denkt.

Sammlerbox

Alle Episoden liegen im 16:9-Format vor. Während bei vorherigen Episoden jeweils die erste Szene mit schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand ausgestattet wurde, fehlt dieses Stilmittel bei der einen oder anderen Folge. So verfügt eine Folge sogar über ein ganz anderes Intro und eine andere Episode hat nicht einmal eines – stattdessen wird es einfach als Outro genutzt. Diese Spielereien gefallen uns, der Sinn dahinter ist uns allerdings nicht ganz klar. Der Ton liegt bei Puella Magi Madoka Magica Vol. 3 wieder einmal in Deutsch (Dolby Digital 5.1) und in Japanisch (Dolby Digital 2.0, inklusive deutschen Untertiteln) vor. Beide Tonfassungen sind gelungen, da beide Versionen über gut ausgesuchte Synchronsprecher verfügen. So wurden für die Rolle der Madoka im Deutschen Lydia Morgenstern und in der japanischen Originalfassung Aoi Yūki ausgewählt. Mit diesen tollen Sprechern unterhalten alle Episoden jeweils an die 25 Minuten, was einer gesamten Laufzeit von etwa einhundert Minuten verspricht. Als Bonusmaterial liegt ein Audiokommentar zu einer Folge bei, der aber eher zur Unterhaltung als zur Information dient. Enthalten sind zudem ein Textless Opening, ein deutscher Trailer, Trailer zu weiteren Universum-Fim-Animes und ein Wendecover ohne FSK-Logo. Wer alle drei Volumes der Serie besitzt, darf die beiliegenden Flyer einschicken, um einen Sammelschuber kostenfrei zu erhalten – ein netter und abschließender Service!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der DVD-Fassung): Puella Magi Madoka Magica hat sehr stark begonnen, dann jedoch im Mittelteil hat die Serie an Gewicht verloren. Umso erstaunlicher ist es für mich dann, dass der Anime ab der neunten Folge deutlich an Fahrt gewinnt und mir eine Handlung präsentiert, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. Sie ergibt im gesamten Kontext Sinn und ist rückblickend auf die ersten acht Episoden irgendwie nötig. Ich vertrete zwar immer noch die Meinung, dass der Mittelteil, in dem sich die Magical Girls angefeindet haben, eher unnötig ist und auch zu einer Episode komprimiert werden könnte, doch nachdem ich alle Folgen gesehen habe, verspüre ich Lust, mir die Serie nochmals anzuschauen, um zu sehen, ob Kyubey schon in den ersten Episoden einen so durchtriebenen Eindruck gemacht hat, wie er mir zum Ende hin vorgekommen ist. Eine blinde Kaufempfehlung gibt es von mir dieses Mal zwar nicht, aber wer die ersten acht Episoden bereits kennt, darf bei Puella Magi Madoka Magica Vol. 3 blindlings zu schlagen – besonders für Sammler ist die letzte der drei DVD-Ausgaben dazu noch sehr wertvoll. Denn wer alle drei Flyer der Serie sammelt, darf sich kostenfrei einen Schuber für die DVD-Packungen bestellen. Ein feiner Schachzug seitens Universum Film, den ich so gerne in Zukunft auch bei weiteren Serien sehen möchte.

Vielen Dank an Universum Film für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Puella Magi Madoka Magica Vol. 3!

Review: Puella Magi Madoka Magica Vol. 2

Als wir vor einigen Wochen die erste Ausgabe von Puella Magi Madoka Magica vorgestellt haben, konnten wir ihn noch bedingungslos männlichen Zuschauern empfehlen. An der einen oder anderen Stelle kann sich das für so manch einen unserer Leser vielleicht ändern.

Zunächst erinnern uns wir jedoch an die Geschehnisse der ersten vier Episoden. Die Schülerin Madoka Kaname hatte eines Tages einen Alptraum, in welchem sie ein Mädchen gesehen hat, welches gegen ein düsteres Monstrum gekämpft hat. Am darauffolgenden Morgen wird ihr genau dieses Mädchen als ihre neue Mitschülerin Homura vorgestellt. Während dieser Vorfall nicht schon kurios genug sei, hört sie beim Besuch eines Musikladens eine seltsame Stimme. Sie trifft das um Hilfe rufende und magische Wesen Kyubey, welches in jenem Augenblick von ihrer neuen Mitschülerin Homura angegriffen wird. Nach seiner Rettung erzählt Kyubey, dass es in der Welt Magical Girls gibt, die in Parallelwelten gegen furchteinflößende Hexen kämpfen, um die Menschheit zu beschützen. Kyubey möchte Madoka zu einem Magical Girl machen, wie es auch Homura eines ist. Madokas Freundin Sayaka schließt mit Kyubey einen Pakt und wird ein Magical Girl. Als Ausgleich wird ein für Sayaka sehr wichtiger Freund von einer langwierigen Krankheit befreit. Inzwiscehn ist das neue Magical Girl Kyouko Sakura in der Stadt aufgetaucht, welches aus guten Gründen aber kaum mehr den Regeln folge leistet – Streitigkeiten zwischen ihr, Sayaka und Homura sind somit an der Tagesordnung. Der Kampf gegen die Hexen geht weiter, doch Madoka wurde immer noch zu keinem Magical Girl. Während sich die ersten vier Episoden sehr viel Zeit genommen haben, um die Charaktere zu beschreiben, nimmt dieses Tempo auch bei den nächsten vier Episoden nicht ab.

Zickenkrieg bei den Magical Girls

Während das Grundkonzept bereits zugenüge in den vorherigen Folgen erläutert wurde, wird es hier nur noch verfeinert. Die Geschichte wird hingegen immer undurchsichtiger, da das neue Magical Girl neue Aspekte mit in die Handlung einbringt und die Geheimnisse rund um Kyubey immer noch ungelöst sind oder sich sogar verdichten. Endlich scheint sich auch ein bösartige Gegenspieler der Magical Girls herauszukristallisieren. Hier wird die dritte und letzte Ausgabe von Puella Magi Madoka Magica wohl endgültig Klarheit verschaffen – oder sollte es zumindest. Denn überzeugt sind wir von dem mittleren Episoden-Paket nicht sonderlich. Die Kämpfe zwischen den Magical Girls gegen die Hexen und auch untereinander werden zwar wieder einmal spannend in Szene gesetzt, doch leider wird die Handlung mit einer sehr depressiven Stimmung vorangetrieben. Für den einen oder anderen Leser mag das vielleicht noch nicht schlecht sind, wohl aber der sich abzeichnende Zickenkrieg zwischen den Magical Girls. Wir wissen nicht, was sich die Köpfe hinter dem Anime dabei gedacht haben, doch auf Dauer können wir das sicherlich nicht vertragen. Die Lage scheint sich zum Ende der achten Episode wieder zu normalisieren, um die Geschichte zu einem gelungenen Finale fortzuführen. Das Bildformat wird dabei weiterhin in 16:9 präsentiert, wobei in der ersten Szene einer jeden Folge schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand kurzzeitig stören könnten.

Empfehlenswerte Fortsetzung der Reihe

Für die deutsche Synchronisation hat man sich wieder einmal auf die bekannten Stimmen von Lydia Morgenstern, Kaya Möller oder Rubina Kuraoka verlassen. Alle Synchronsprecher tragen zur Stimmung in der deutschen Fassung bei und passen absolut zu ihren Rollen. Die deutsche (in Dolby Digital 5.1) und die japanische (in Dolby Digital 2.0) Tonspur machen auch hier einen hörbar guten Eindruck. Da jede Episode jeweils eine Lauflänge von mehr als 23 Minuten hat, kommt die zweite Vol. ebenfalls auf eine ungefähre Gesamtlaufzeit von einhundert Minuten. Zu einer Episode liegt zudem als Bonusmaterial auch hier wieder ein Audiokommentar bei, der aber nicht wirklich über den Anime informieren möchte. Viel mehr tragen die japanischen Sprecher zur Unterhaltung bei. Das wirkt hierzulande befremdlich, ist in Japan aber schon seit längerer Zeit Gang und Gäbe. Der Audiokommentar und selbstverständlich auch die Episoden sind mit optionalen Untertiteln ausgestattet. Falls ihr den japanischen Opening-Song inklusive dem Intro genießen wollt, dürft ihr euch wie bei Vol. 1 ein Textless Opening ansehen. Sammler freuen sich darüber, dass auf der Rückseite des Inlays ein Wendecover enthalten ist, auf dem sich kein nerviges FSK-Logo befindet. Sieht man von der depressiven Stimmung und dem lahmen Zickenkrieg zwischen den Magical Girls ab, kann auch die zweite Ausgabe von Puella Magi Madoka Magica überzeugen – wir hoffen bei Vol. 3 allerdings auf Besserung.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der DVD-Fassung): Wer von euch mein Review zur ersten Ausgabe von Puella Magi Madoka Magica gelesen hat, wird sehr wohl wissen, dass ich den Anime sehr interessant und auch spannend fand. Die hier vorliegenden vier Episoden haben mir diese Spannung allerdings genommen, denn die aufkommende depressive Stimmung und die ständigen Rangeleien der Magical Girls gefallen mir als männlichen Zuschauer jedenfalls nicht. Außerdem kann ich mir echt nicht vorstellen, wer auf diese Idee gekommen ist. Der eine oder andere Streit zwischen den Charakteren würde ich mir durchaus gefallen lassen, aber in Puella Magi Madoka Magica fauchen sich die Magical Girls auf einmal ständig an. Ich hoffe sehr, dass sich das bei den letzten vier Episoden wieder ändern wird. Deshalb möchte ich auch hier nur bedingt meine Kaufempfehlung aussprechen, da ich beim besten Willen immer noch nicht weiß, wie der Anime zu Ende gehen wird und womit man hier noch rechnen kann. Wer auf meine Meinung wert legt, sollte also noch kurzzeitig mit dem Kauf warten und auf mein in Kürze erscheinendes Review zur dritten Vol. warten, um sicherzustellen, dass sich die Anschaffung auch lohnen wird. Wer aber mit einer teilweisen depressiven Stimmung und auch mit den angesprochenen Rangeleien leben kann, darf natürlich sofort zuschlagen.

Vielen Dank an Universum Film für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Gewinnspiel (12. – 20. Juni 2012)

Die Europa-Fußballmeisterschaft hat gerade erst begonnen und da kommt es auch nicht selten vor, dass der eine oder andere Fußball-Fan sich abseits der Übertragungen auch mal die eine oder andere Runde Fifa 12 auf allen möglichen Plattformen gönnt. Falls ihr nicht zu den begeisterten Fifa-12-Spielern gehört, aber unbedingt auch einmal virtuell über den Fußballplatz stürmen wollt, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu! In Zusammenarbeit mit Publisher Electronic Arts verlosen wir einmal Fifa 12 mitsamt Erweiterungspaket für den PC – passend zur Fußball-Euromeisterschaft.

Insgesamt habt ihr fünf unterschiedliche und voneinander völlig unabhängige Möglichkeiten, um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Um eure Gewinnchancen zu steigern, dürft ihr alle Möglichkeiten voll ausschöpfen. Es ist euch lediglich die mehrfache Teilnahme an einer gegebenen Option untersagt. Wie folgt könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen:

1. Ihr werdet Fan von unserer Facebook-Präsenz, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 12.06.2012 und verfasst eine kurze Antwort unter dem genannten Beitrag, in welchem ihr tippt, wer in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft gewinnen wird.

2. Ihr folgt uns auf Twitter und tippt in eurer Antwort unter dem Gewinnspielbeitrag vom 12.06.2012, wer in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft gewinnen wird.

3. Ihr unterstützt uns auf Google+, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 12.06.2012 und verfasst unter dem genanten Beitrag einen Tipp, wer in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft gewinnen wird.

4. Ihr registriert euch im NextGen-Forum, erreicht bis zum 30.06.2012 eine Mindestanzahl von zehn Posts und tippt in unserem Gewinnspiel-Thread, wer in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft gewinnen wird.

5. Ihr hinterlasst uns unter diesem Beitrag eine Antwort mit dem Tipp, wer in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft gewinnen wird. Damit abonniert ihr unseren Newsletter.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet und ihren Erstwohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Bei minderjährigen Nutzern wird eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten benötigt. Mitarbeiter von Gameplay Gamers und Electronic Arts sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle Personen teil, die den richtigen Tipp abgegeben haben. Sollte niemand einen richtigen Tipp abgeben, wird der Preis unter allen Teilnehmern gleichermaßen verlost. Der Gewinner der Verlosung wird schriftlich nach Ablauf der Europameisterschaft am ersten Juli 2012 informiert. Der angeschriebene Gewinner hat anschließend 48 Stunden Zeit, sich bei uns zu melden. Versäumt der Gewinner diese Frist, erhält nach denselben Gewinnspielregeln ein anderer Teilnehmer die Chance auf den Preis. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich selbstverständlich nicht von uns auf Gameplay Gamers, Facebook, Twitter, Google+ und im NextGen-Forum erwähnt. Sie dürfen sich aber sehr gerne selbst dort als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 20. Juni 2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Umfrage: Schlachtfeld E3 2012

Nachdem die letzten beiden Electronic Entertainment Expos uns 2010 und 2011 in sehr positiver Erinnerung geblieben sind, war es in diesem Jahr sichtlich uninteressanter. Nintendo hat zwar weitere Einzelheiten zur Wii U veröffentlicht, doch die wahren Knüller aus dem eigenen Hause blieben in diesem Jahr leider aus. Bei Microsoft und Sony sah es komischerweise nicht besser aus. Microsoft punktete mit Halo 4 und Fora Horizon, doch mit dem Entertainment-Angebot und der Vorstellung von SmartGlass sprach man eben wieder einmal nicht die breite Masse an. Bei Sony standen wiederum fast einzig und allein die Spiele im Vorderung, etwa God of War: Ascension und The Last of Us. Überraschend war einzig und allein die Vorstellung des Wonderbooks – eine Peripherie, die anscheinend aber nur eine sehr spezielle Zielgruppe ansprechen wird.

Wir können und wollen uns nicht so recht entscheiden, wer die diesjährige E3 für sich entschieden hat, da Überraschungen und Neuheiten sich in Grenzen gehalten haben. Die Entscheidung überlassen wir stattdessen euch. Welcher der drei Konsolenherstellern hat die E3 2012 für sich entschieden? Teilt uns eure Meinung auch gerne im NextGen-Forum mit.