News: Just-Cause-2-Entwickler gehen leer aus

PlayStation Plus (1)Die Entwickler des Open-World-Titels Just Cause 2 haben nach Aussage von Christofer Sundberg (Avalanche Studios) keinen Cent von der PlayStation-Plus-Weiterverwertung erhalten. Jedoch wisse er nicht, wie viel Square Enix dabei verdient hat. Aber, so die Redaktion von play3, habe man viel als Außenwirkung dafür bekommen, was sonst viele Gelder an Werbung gekostet hätte. Kostenlose Demos, herunterladbare Zusatzinhalte und Wiederveröffentlichungen seien aber ein guter Weg, um loyale Spieler an sich zu binden. Diesen Weg wollen die Entwickler auch in der folgenden Konsolengeneration weitergehen.

Andreas‘ Meinung: Als Entwickler hat man es heutzutage nicht leicht – trotz vieler Veröffentlichungsformen und regelmäßiger Preisaktionen, die es in der Vergangenheit noch gar nicht gab. Viele Käufer und Fans denken, man kann damit sehr viel Geld verdienen und halten die Preise für ungerecht hoch. Aber die Entwicklungskosten sind immens gestiegen und man braucht solche Preisaktionen, um sich überhaupt am Leben zu erhalten. Reich werden sehr wenige davon. Ich bin seit dem Start von PlayStation Plus Abonnent und zufrieden damit. Sehe aber auch die Gefahr, dass viele Spiele da unter Wert verramscht werden, was der der allgemeinen Qualität der heutigen Spiele schwer schadet. Ich zahle gerne für gute Qualität und das sollten die Entwickler dem heutigen Spieler schon abverlangen.

Erics Meinung: PlayStation Plus hat mich ehrlich gesagt nie angesprochen. Die Aktion an sich finde ich zwar toll, aber es bringt mir nichts, wenn ich ein Spiel herunterlade und es erst, aus welchen Gründen auch immer, Monate nach Ablauf meines Abonnement in Angriff nehmen kann, nur um zu bemerken, dass ich ja dann gar nicht mehr die Rechte für das Spiel besitze. Wer das Programm aber gut findet und regelmäßiger an ein- und derselben Konsole spielt, der wird sicherlich Freude daran haben. Freude daran haben sollten aber auch die Entwickler, denn schließlich haben diese ein Kunstwerk geschaffen, was dann zum Schleuderpreis verjubelt wird. Sicher sollte auch der Publisher etwas vom Kuchen abbekommen, aber es ist doch wichtig, dass die Entwickler ebenfalls unterstützt werden, denn schließlich wollen diese sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und auch weiterhin an neuen Ideen werkeln und neue Welten kreieren.

News: App Store durchbricht magische Grenze

Eddy Cue AppleDer App Store von Apple hat die magische Grenze von fünzig Milliarden Downloads durchbrochen, wie die Redaktion von Gamesindustry berichtet – Updates und wiederholte Downloads nicht eingerechnet! Der glückliche Kunde mit dem entscheidenden Download erhielt einen Gutschein über zehntausend Dollar. Eddy Cue von Apple sagte, er bedanke sich bei seinen Kunden und Entwicklern. Dies sei ein Beweis dafür, wie die kleinen Programme unser Leben verändert haben. Man habe seit Start des App Store im Juli 2008 über neun Millarden Dollar an die Entwickler ausgezahlt. Zur Zeit sind über 850.000 Programme erhätlich. Der weitaus größte Anteil davon sind Spiele.

Andreas Meinung: Mancher wird sich fragen, warum hier über Apple berichtet wird. Die Antwort ist klar: Sie verdienen auch hohe Beträge mit Spielen! Nicht als Entwickler, sondern – was sehr bedeutend und zukunftsweisend ist – als Plattform beziehungsweise. Marktplatz! Alle erfolgreichen Ideen, um im digitalen Zeitalter Geld zu verdienen, beruhen auf der Idee, einen Markt für kreative Leute zu schaffen, aus denen der Kunde wählen und sich informieren darf. Das läuft in ähnlicher Form bei Google, Amazon, Steam und Ebay, um nur einige zu nennen. Wenn sich alle Konsolenhersteller am Leben erhalten wollen, müssen sie solch einen Marktplatz anbieten. Für Spieler, Entwickler und auch Interessierte muss ein Angebot geschaffen werden, das keinen diskriminiert, dabei geregelt ist und sehr tiefe Einstiegshürden hat. Nur so kann man garantieren, dass die besten Titel von alleine herausstechen und dass das Ganze sich immer in Veränderung befindet. Alles andere wäre nur künstlich und sicherlich nicht von langer Dauer.

News: Wii U bei Electronic Arts unbeliebt

EA Redwood ShoresDas Leiden der Wii U geht weiter. Fünfzehn Titel, die von Electronic Arts angekündigt wurden, bekommen keinen Wii U-Ableger. Grund dafür ist nach Aussage von Johan Andersson von Dice die Frostbite Engine 3. Tests mit dem Vorgängerprogramm auf Nintendos aktueller Heimkonsole, waren nicht zufriedenstellend. So hat man entschieden, die aktuelle Engine nicht zu portieren. Das Problem für Nintendo-Fans ist abei wohl, dass diese fünfzehn Titel jetzt aber alle auf diese Grafik-Engine laufen, so nintendofans.de. Ein offizielles Statement von Electronic Arts zu diesem Thema gibt es aber bisher nicht.

Andreas‘ Meinung: Bei solchen Äußerungen von hochrangigen Mitarbeitern, muss man immer zwischen den Zeilen lesen. Für mich heißt das nicht, dass die Wii U nicht leistungsfähig ist oder als solche von Electronic Arts angesehen wird. Es heißt schlicht und einfach, dass man als Entwickler bei Dice in der Wii U keine Zukunft sieht und deshalb keine Gelder investieren möchte. Aber auch eine versteckte Nachricht an Nintendo ist dort zuhören, denn schließlich soll Nintendo Electronic Arts natürlich auch mehr unterstützen, damit sie neue Titel veröffentlichen können. Eine solche Situation mit wegbrechenden Third-Party-Unterstützung, hatte Sega schon einmal mit der Dreamcast. Auch damals wollte Electronic Arts nicht für diese Konsole entwickeln, weshalb Sega eigene Sportspiele auf den Markt brachte. Diese Spielreihen sind bis heute auch noch erfolgreich (wie zum Beispiel Virtua Tennis), aber wir wissen alle, was mit der Dreamcast und Sega damals passiert ist. Nintendo sollte handeln, bevor es zu spät ist, und sie gezwungen sind, größere Veränderungen im Unternehmen selber vorzunehmen.

Erics Meinung: Ob jetzt Spiele wie Fifa, Madden und Co. auf der Wii U erscheinen, ist mir persönlich vollkommen egal, da ich die meisten Spiele aus dem Hause Electronic Arts ohnehin nicht spiele (oder spielen möchte). Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesen Reihen um wirklich populäre Videospiele handelt, welche sehr viele Fans haben – auch auf einer Nintendo-Plattform und genau diese Fans wollen ihre Spiele dann auch auf der Wii U spielen können. Auch wenn mein Kollege Andreas die versteckte Botschaft an Nintendo entschlüsselt hat, trägt Electronic Arts aber ebenfalls eine Schuld, wenn man denn hier überhaupt von Schuld sprechen kann. Man sollte nicht erst auf der Electronic Entertainment Expo 2012 groß bekanntgeben, dass ein Battlefield 3 auf der Konsole von Nintendo möglich ist und dann nachher behaupten, dass das Spiel aus den genannten Hardware-Gründen nicht lauffähig ist.

News: Nintendo hat Probleme mit Homosexualität

tomodachi collection 3DSEin Bug (ein Spielfehler) und seine Beseitigung sorgen für Image-Schäden bei Nintendo, so die Consolewars-Redaktion auf ihrer Internetseite. Die Tomodachi Collection auf dem Nintendo 3DS ist grob gesagt eine Sims-Kopie in Japan, wo man ebenfalls heiraten kann. Den Spielern fiel dabei bestimmt auf, dass auch Männern untereinander heiraten konnten. Dieses Feature wurde nun durch einen Patch beseitigt. Der dazugehörige Patchnote sprach von wwischenmenschlichen Beziehungen die seltsam oder gar merkwürdig wären. Darauf brach ein kleiner Shitstorm auf der Social-Media-Plattform Twitter los, der hinterfragte, was wohl an homosexuellen Beziehungen komisch sein könnte. Einige User verlangten sogar, den Patch wieder rückgängig zu machen und auch Beziehungen zwischen zwei Frauen zu erlauben. Nintendo hat sich dazu bisher noch nicht öffentlich geäußert.

Andreas‘ Meinung: Niemand wird ernsthaft behaupten, dass Nintendo homophob sei. Sie sind ein großes Unternehmen, dass dazu da ist, um Geld zu erwirtschaften und nicht, um Moralvorstellungen zu erklären. Jedoch hat man bei diesem Spiel die Außenwirkung klar unterschätzt. Wir schreiben das Jahr 2013, in dem auch Kindern im größten Teil der Welt klar sein dürfte, dass es auch homosexuelle Paare gibt, die glücklich sind und heiraten wollen. Dass sollte auch Nintendo klar werden. Man wollte mit dem Patch Aufmerksamkeit vermeiden und hat sie damit geschaffen. Das nächste Mal könnte man sensibler an solche Themen gehen, denn nicht nur Kinder kaufen Nintendo-Produkte.

Erics Meinung: Als ich in den letzten Tagen von diesem ominösen Bug gehört habe, ist mir sofort klar geworden, dass Nintendo dagegen etwas tun wird. Schließlich hat man ja auch nicht im erst kürzlich veröffentichten Fire Emblem: Awakening homosexuelle Ehen erlaubt. In meinen Augen ist der Konzern hier absolut rückständig, denn es ist doch wohl nichts schlimmes, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Zuneigung füreinander fühlen und den Bund der Ehe schließen wollen. Selbst Beziehungen ohne Heirat sind heutzutage keine Seltenheit und sei es nur virtuell. Ich verstehe nicht, warum man das in solchen Spielen unbedingt unterbinden muss. Zudem denke ich auch nicht, dass sich Nintendo zu diesem Thema überhaupt rechtfertigen wird, denn wenn man schon in den Patchnotes von merkwürdigen Beziehungen spricht, dann ist die Aussage für mich klar. Hier sollten die Verantwortlichen darüber nachdenken, was sie da überhaupt geschrieben haben.

News: Das wahre Duke Nukem Forever

Duke Nukem (1)Fans können heute einen Helden wiederauferstehen lassen, der von der Spieleindustrie schon verbraten wurde. Der inoffizielle Nachfolger von Duke Nukem 3D wurde von Fans als Mod des Vorgängers verwirklicht. Daher läuft er auf der alten Engine  des Spiels von 1996, so die Redaktion der Zeitschrift GameStar. Trotzdem hat man auch HD-Texturen miteingebaut, rasante Eselsrennen und Las Vegas bei Nacht. Ziel war es, so Gambini und Mikko Sandt, welche die Mod bastelten, ein Spiel aus dem Electronic-Entertainment-Expo-Trailer von 2001 zu schaffen. Der eigentlich Nachfolger Duke Nukem Forever erschien 2011 von Gearbox Software, musste aber große Kritik in Sachen Spielbarkeit und Aussehen einstecken. Um die Modifikation nutzen zu können, benötigt man Duke Nukem 3D, das Programm DosBox und natürlich die eigentliche Mod, die man bei Mod DB findet.

Andreas‘ Meinung: Wie schön, dass es so engagierte Fans eines Franchises gibt, das als altes Relikt aus der Vergangenheit oft bezeichnet wird. Dass diese Fans sich dann als Erbe verstehen und ein Spiel am Leben erhalten wollen, sieht man zwar oft, wird aber leider zu wenig gewürdigt. Besonders in diesem Fall, haben sich die Spieler das gegeben, was ihnen ursprünglich in den zahlreichen Trailern zu Beginn des Jahrtausends versprochen wurde. So sollte der neue Duke aussehen und kein Zeitreisender durch die Spielekultur, der mit Master-Chief-Rüstung herumläuft. Schon beim HD-Mod von Half Life hat man sehr gut gesehen, was engaierte Spieler als Entwickler aus einer alten Engine herausholen können. Und das sehenswerte Ergebnis beschämt damit ein bißchen das Endprodukt namens Duke Nukem Forever, das an vielen Stellen viele Fehler hatte.

Erics Meinung: Mit dem Duke hatte ich in meinem Leben noch keinen Kontakt. Früher habe ich eben nur wenig auf dem PC gespielt und Duke Nukem gehört für mich definitiv zu den Franchises, die ich nicht unbedingt spielen möchte. Duke Nukem Forever hat mich zwar gereizt, aber als ich mir dann die entsprechenden Rezensionen gelesen habe, habe ich doch einen großen Bogen um das Spiel gemacht. Trotzdem finde ich es toll, dass es da draußen noch genügend Anhänger des Action-Helden gibt, die sich auch noch mit älteren Teilen der Reihe beschäftigen. Wie mein Kollege Andreas schon schrieb, sollte man solche Entwickler von Modifikationen unbedingt einmal ehren, denn die haben immer öfters die Ideen für Spiele, welche in der Branche derzeit so nötig wären.

News: Sammelklage gegen Sega und Gearbox Software

Aliens Colonial Marines Press (1)Nachdem Aliens: Colonial Marines traurige Berühmtheit als größte Enttäuschung der Spielelandschaft in diesesm Jahr errang und der Titel für Nintendos Wii U gestrichen wurde, gibt es nun auch eine Sammelklage gegen Sega den Entwickler Gearbox Software wegen irreführender Werbung.  Der Publisher wollte keine genaues Statement zu dem laufenden Verfahren abgeben, bestritt aber die Ansprüche der Kläger aufgrund einer fehlerhaften Demonstration auf rechtliche Konsequenzen zu pochen, so Consolewars. Kläger ist Edelson LLC. Man habe den Spieler nicht darüber informiert, dass manche Features der Demonstration gegenüber Presseleuten, in der Endversion nicht enthalten seien. Außerdem seien Review-Codes bis zur Veröffentlichung des Spiels zurückgehalten worden, wodurch sich die Spieler und die Presse auch kein eigenes Bild machen konnten.

Andreas‘ Meinung: Dieses Spiel zieht einen Spur des Wutes durch die Spieleindustrie. Diese Sammelklage war in meinen Augen wahrscheinlich, wenn aber auch abwendbar. Sega hätte öffentliche Selbstkritik äußern und den Titel zum Budget-Preis anbieten sollen. Durch ihr Nichtstun haben sie nicht nur die Spieler gegen sich aufgebracht, sondern auch Presse und Händler. Die Erfolgschancen der Klage sehe ich zu fünfzig Prozent, weil die bewusste Zurückhaltung von Informationen nicht ohne Folgen bleiben kann. Zudem könnte es ein Paradebeispiel für andere Publisher und Entwickler sein, fairer und ausgewogener die Presse zu informieren, was es in der heutigen Zeit eigentlich selbstverständlich sein sollte. Jedenfalls wird das wohl nicht die letzte News üder dieses berühmt-berüchtigte Spiel gewesen sein.

Erics Meinung: Die Vereinigten Staaten von Amerika – das Land der unbegrenzten Anklagemöglichkeiten, wie ich es so schön nenne. Es wundert mich nicht, dass man jetzt eine Sammelklage gegen Sega vorbereitet. Es ist wirklich schade, wie Sega mit dem Spiel umgegangen ist und es völlig unfertig auf den Markt geworfen hat. Außerdem ist Aliens: Colonial Marines ein tolles Beispiel dafür, wie Publisher mit den Medien umgehen. Man nutzt sie gezielt aus, damit Werbung für ein Spiel gemacht werden kann. Daher appeliere ich nur einmal mehr an die Videospieler: Wenn es vor dem Release kein Review zu einem Spiel gibt, dass euch interessiert, dann könnte das einen guten Grund haben.

News: Geistiger Nachfolger von Eternal Darkness angekündigt

Eternal-DarknessVielen Nintendo-Freunden dürfte beim Namen Eternal Darkness ein Leuchten in den Augen stehen. Der sehr geschätzte, aber kommerziell leider erfloglose Titel für Nintendos Gamecube erhält wohl einen inoffiziellen Nachfolger, wie die Redaktion der GameStar auf ihrer Internetseite berichtet. Precursor Games, ein eher unbekannter Entwickler, startete auf der Crowdfunding-Seite Indiegogo ein Projekt, dass sich an die Fans des Gamecube-Klassikers richtet. Die eigentlichen Rechte am Original liegen jedoch weiter bei Nintendo beziehungsweise dem Entwicklerstudio Silicon Knights, welches aber ohnehin quasi nur noch auf dem Papier existiert. Dieser spielte wohl mit dem Ggedanken einen offiziellen Nachfolger zu bringen und arbeitete sogar mit Hochdruck an einer Demoversion. Das Spiel soll den Titel Shadow of the Internals beziehungsweise Shadow of the Ancients tragen und in zwölf Episoden auf PC und Wii U erscheinen. Allein für die Produktion der ersten Episode sollen 1,1 Millionen Dollar an Spenden veranschlagt. Zu beachten ist, dass bei Indiegogo die gezahlte Spende beim Projektersteller bleibt, auch wenn das Spendenziel nicht erreicht wird. Die erste Ausgabe ist zudem erst für das dritte Quartal 2014 angesetzt.

Andreas‘ Meinung: Es ist schon erstaunlich, wie viele alte Klassiker durch neue Finanzierungsmethoden wieder zum Leben erweckt werden. Crowdfunding ist eine gute Methode, Wünsche von nostalgischen Fans mit ihrer Unterstützung zu verwirklichen. Die Frage ist hier jedoch, ob man einen solchen gestützen Titel, obwohl ein gleiches Projekt auf normalem Wege finanziert und offenbar verwirklicht werden könnte, braucht. Viele solcher Projekte warten auf ihre Verwirklichung und stehen wohl auch bald vor einer Enttäuschung – weil sie schlecht oder verspätet abgeschlossen werden und die Spender sehr wenig Kontrolle über den ganzen Prozess haben.  Ein unbekannter Entwickler wird es hier sehr schwer haben, ohne Vertrauensvorschuss soviel Geld zu sammeln. Deshalb gehe ich von einem Scheitern dieses Projekts aus.  Jedoch könnten sie sich auch überlegen, das Projekt auf ein mobile Ausrichtung hin umzuwandeln, weil da weniger Aufwand notwendig ist und sie trotzdem etwas für den Erhalt des Franchises tun.

Erics Meinung: Ich erinnere mich noch daran, als sei es erst gestern gewesen, dass mir meine Eltern Eternal Darkness für meinen Gamecube vom Einkaufen mitgebracht haben – ich war damals (ein halbes Jahr nach Release) ja noch keine sechzehn Jahre alt. Schön war für mich dafür der erschwingliche Preis von gerade einmal zwanzig Euro, aber wohl weniger schön für Nintendo. Rentiert hat sich das Spiel wohl nicht, doch dafür hat es bei Survival-Horror-Fans einen besonderen Stellenwert eingenommen. Eternal Darkness II häte ich mir ohne Bedenken zugelegt und ich bin auch von Shadows of the Ancients sehr angetan, doch frage ich mich, ob das Episodenmodell genau das richtige ist. Sicherlich ist es so möglich, dass der Entwickler über Monate oder gar Jahre hinweg die Spieler bei Laune halten kann, doch mich stört es eher gesagt, wenn ich ein Spiel nicht am Stück durch-, sondern nur alle paar Monate weiterspielen kann.  Mich würde es freuen, wenn Nintendo Größe beweisen , die Überreste der Eternal-Darkness-II-Demo nehmen und mit den bestehenden Bauteilen von Shadows of the Ancients kombinieren würde, um einen Exklusivtitel für die Wii U zu kreieren, denn daran fehlt es der Wii U momentan enorm.

News: Aliens: Colonial Marines für Wii U gecancelt

Aliens Wii U cancelled (1)Nachdem der vieldiskutierte Titel zunächst auf unbestimmte Zeit für die Wii U verschoben wurde, zog Sega nun endgültig den Stecker und strich den Release von Aliens: Colonial Marines endgültig. Grund dafür sind wohl technische Schwierigkeiten wie Framerate-Einbrüche, Ladezeiten und schlecht platzierte Minispiele, die sich wohl nicht mal mit hohen Investitionen beheben lassen. Ein anonymer Sega-Mitarbeiter sagte sogar, dass diese Version die schlechteste sei, obwohl Gearbox Software zuvor behauptet hat, es wäre die technisch beste Version. Segas offizielles Statement, laut Nfans.de, schließt aber mit dem Versprechen, dass man trotzdem einige fantastische Projekte für Wii U in Arbeit hat.

Andreas‘ Meinung: Es hat etwas von einem Leidensweg, den der Titel hinter sich hat. Zuerst ewig in Entwicklung und dann ein Reinfall bei Spielerschaft und Presse und jetzt so etwas. Ich weiß nicht, ob ich eher glücklich oder eher unglücklich sein soll, dass der Titel den Nintendo-Spielern erspart bleibt. Trotzdem lässt sich leider aber auch hier erkennen, wie schwer sich die Publisher mit der Entwicklung der Wii U arrangieren. Titel wie Rayman Legends werden lange verschoben oder gar nicht mehr auf den Markt gebracht. Ob Sega jetzt das Vertrauen in die Konsole verloren hat, bleibt abzuwarten. Versprechen halten in der Gaming-Branche bekanntermaßen nicht sehr lange.

Erics Meinung: Auch wenn die Wii U starke Spiele und bekannte Marken braucht, ist es mir persönlich eigentlich völlig schnuppe, ob Aliens: Colonial Marines für die Wii U erscheint oder eben nicht. Die negativen Kritiken des Spiels sind mehr als deutlich. Auch wenn die Wii-U-Version die beste Fassung gewesen sein sollte, würde das Spiel niemals das sein, was Gearbox Software und Sega jahrelang den Massen vorgegaukelt haben. In meinen Ohren klingt die Aussage, dass man trotzdem einige fantastische Projekte für die Wii U in Arbeit hat, dafür sehr viel verlockender. Mal sehen, wie exklusiv diese Spiele im Endeffekt sein werden und was uns da überhaupt erwartet.

News: Xbox-Gerüchte und Entschuldigungen

Adam Orth (1)Adam Orth, Creative Director der Microsoft Studios, wurde Opfer seines Gemüts und der Gerüchte-Verbreitung im Internet. Auf seinem Twitter-Konto vertrat er den allgemeinen Standpunkt, eine Always-on-Strategie wäre heutzutage sinnvoll und angebracht. Dies verteidigte er auch vehement gegenüber anderen empörten und verärgerten Twitter-Followern. Auch andere Entwickler meldeten sich zu Wort, ob man nichts aus dem neuen SimCity oder Diablo III gelernt habe. Adam Orth kommentiere dies kurz und bündig, aber nicht mit Einsicht. Ein paar Tage später rudert Microsoft nun zurück, wie Heise beichtet. Die Äußerungen eines einzelnen Mitarbeiters spiegeln nicht die Ansichten eines verbaucherorientierten Unternehmens wieder. Außerdem wurden keine Angaben gemacht, ob die kommende Konsole auf die Always-on-Strategie setzt oder eben nicht.

Andreas‘ Meinung: Man sieht sich bei Microsoft offensichtlich in Zugzwang, aber man weiß noch nicht genau, wie man es den Leuten verkaufen sollte. Nach der meiner Meinung nach gelungenen Präsentation der PlayStation 4, die ohne Online-Zwang angekündigt wurde, erwarten die Spieler klare Worte von Microsoft, die sie aber nicht bekommen. Klar ist die Verhinderung von Raubkopien ein großes Thema – aber nicht für die Nutzer. Da ist es nur eine Gängelung! Einige unserer Geräte sind schon andauernd online, wie zum Beispiel unser Smartphone durch die Applikation WhatsApp, aber einen großen Vorteil für die Spieler bei einer Konsole sehe ich darin bisher nicht. Man braucht schlagkräftige Argumente, um sowas durchzusetzen.

Erics Meinung: Auch wenn bereits viele Geräte und Spiele die ständige Verbindung zum Internet brauchen, gehe ich immer vom schlimmsten Szenario aus. Es kann durchaus sein, dass ein Stromausfall geschieht, die Verbindung zum Internet durch Straßenbauarbeiten unterbrochen wird oder man vielleicht irgendwann kein Internet mehr benötigt. In diesen Momenten würde die neue Konsole aus dem Hause Microsoft unbrauchbar werden. Ich möchte von Entwicklern und Publishern nicht dazu gezwungen werden, ständig online zu sein. Es spricht aber überhaupt nichts gegen optionale Features, die voraussetzen, dass man ständig online sein muss. In dem Falle hätte man zumindest die Qual der Wahl. Wenn Microsoft tatsächlich auch bei der nächsten Konsolengeneration groß mitspielen möchte, dann sollte man sich zweimal überlegen, wie man mit dem Thema umgeht.

News: Nintendo hebt Altersbeschränkungen bei Downloads auf

Nintendo eShop (1)Bis jetzt mussten die Wii-U- und 3DS-Spieler mit einer Zeitschranke für Downloads, die nur für Erwachsene gedacht sind, leben. Inhalte für volljährige Nutzer waren bis jetzt nur von 23 Uhr abends bis 3 Uhr morgens im eShop verfügbar. Wie Consolewars berichtet, ist das nun passé und solche Inhalte können nun rund um die Uhr heruntergeladen werden. Nintendo ermutigt zudem die Eltern dazu, die Altersbeschränkungen auf der Konsole selber zu nutzen, anstatt den erwachsenen Nutzer unnötig zu beschränken.

Andreas‘ Meinung: Langsam versteht auch Nintendo das Internet, welches wiederum keine Öffnungszeiten kennt. Natürlich ist mir klar, dass der deutsche Jugendschutz für die bizarre Situation verantwortlich sehr wohl war, aber auch der familiäre Touch des Unternehmens. Wenn man Spiele wie ZombiU und Call of Duty auf der eigenen Konsole zulässt, dann sollte man sie auch gerecht unterstützen. Die Sicherheit, dass Inhalte nur von Erwachsenen geladen werden können, ist ein großes Thema überall im Netz. Solche künstlichen Beschränkungen sind nicht förderlich – Eltern sind hier gefragt!

Erics Meinung: Als ich damals von dieser Beschränkung gehört habe, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Erwachsenen Spielern wird hier ihr Recht gestohlen, Spiele oder auch einzelne Inhalte online zu erwerben. Trotzdem habe ich mit der aktuellen Lage mein Bedenken, denn wirklich sicher ist das System nur, wenn entsprechende Einstellungen von den Eltern auch vorgenommen werden. Wenn Nintendo Eltern ermutigen will, dann muss das Unternehmen sich auch direkt an entsprechende Eltern wenden und nicht nur in Pressemitteilungen davon sprechen. Im Endeffekt ist (und so soll es auch bleiben) eine Erziehungsfrage seitens der Eltern, welche Spiele für das eigene Kind förderlich sind und wie das Kind mit den Inhalten des Spiels im sozialen Umfeld umgehen kann!

News: DuckTales-Remake angekündigt

Duck TalesJeder etwas ältere Videospieler kann und wird sich mit sehr, sehr hoher Sicherheit an die Disney-Titel von Capcom erinnern. Darunter natürlich auch an das DuckTales-Franchise auf dem Nintendo Entertainment System und dem Game Boy. Nun hat Publisher Capcom ein Remake des Spiels als Download-Titel für die aktuellen Plattformen Wii U, PlayStation 3 und Xbox 360 angekündigt. Zusammen mit WayForward will Capcom ein gutes Jump ’n‘ Run im kommenden Sommer veröffentlichen und an seinen guten alten Ruf anknüpfen, so unsere Partnerseite Nfans.de. Der neue Partner ist vor allem durch seine eigenständigen Titel wie Mighty Switch Force mit sehr viel Retro-Charme bekannt.

Andreas‘ Meinung: Seit langem wieder ein Release, dem ich mit großer Spannung entgegen fiebere. Gute und abwechslungsreiche Hüpfspiele gibt es leider viel zu wenig. Klar verspricht der Name gute Verkäufe für Capcom, aber auch eine große Last. Man schaue nur auf das Turtles-Remake von Ubisoft, das völlig daneben ging und die Fans sehr enttäuschte. Man hat nur eine Chance für ein gutes Remake, bevor der Ruf dahin ist! Trotz allem freue ich mich sehr, dass das Jump-’n‘-Run-Genre nicht mehr ganz so alleine von Nintendo belegt werden wird und auf ein Spiel, dass mich wieder nostalgisch an meine Kindheit erinnern lässt.

Erics Meinung: Ein wahrer Disney-Fan war ich noch nie, doch wenn ich überhaupt mit dem Konzern etwas in Verbindung bringe, dann sind es die prägnanten Charaktere aus dem Hause Disney. Dazu zähle ich natürlich auch Onkel Dagobert, den man in dem Spiel zum DuckTales-Franchise verkörpert. Gespielt habe ich damals nur die Fassung für den GameBoy, doch leider nie sonderlich weit. Als Fünf- oder Sechsjähriger habe ich mich mit dem Spiel noch etwas schwergetan und mich lieber mit Super Mario Land 2 beschäftigt. Da mittlerweile auch mir die Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit zurück ins Gedächtnis gerufen wurden, darf ich mich auf ein hoffentlich tolles Remake freuen!

News: Geldstrafe für Nintendo

Nintendo Geldstrafe ReggieAufgrund einer Patentverletzung wurde der Videospielkonzern aus Japan zu einer Strafe von 23,3 Millionen Euro verurteilt. Wie Demonews berichtet, hat das Bundesgericht von New York festgestellt, dass Nintendo bei der Entwicklung seines aktuellem Handhelds, dem Nintendo 3DS, die Rechte des ehemaligen Sony-Mitarbeiters Seihiro Tomita verletzt hat. Dieser hatte das Patent zur Darstellung von 3D-Inhalten ohne zusätzliche Brille bereits 2008 angemeldet. Hintergrund ist zudem, dass er angibt, mit einigen Nintendo-Mitarbeitern damals darüber gesprochen zu haben. Dagegen bestreitet Nintendo den Vorwurf und weißt daraufhin, dass man essentielle Details verändert hat, um einer Patentverletzung zuvor zu kommen.

Andreas‘ Meinung: So ein Patentrechtsstreit gehört heute in der Technikbranche bereits zum guten Ton. Man denke dabei nur an Apple und Samsung. Dabei ist der Betrag relativ niedrig, sieht man die sehr guten Verkaufszahlen des Nintendo 3DS an. Deshalb gehe ich davon aus, dass sich Nintendo sich da nicht weiter wehren wird. Zudem wäre auch eine andere Strategie denkbar, denn aus einem Feind könne man sehr gut einen Freund machen. Die Darstellung von 3D-Inhalten ohne zusätzliche Brille ist noch lange nicht perfekt und ich sehe da die Chance, vielleicht mit Herrn Tomita, diese Grundlage zu verändern, denn Patente sind für die Stärkung des technischen Fortschritts eingeführt worden und nicht um ihn aufzuhalten!

Erics Meinung: Wenn die Tatsache, dass Tomito wohl mit dem einen oder anderen und in die Entwicklung involvierten Nintendo-Mitarbeiter über die Technik gesprochen habe, tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann finde ich es gut, dass er Recht zugesprochen bekommen hat. Es darf nicht sein, dass ein Unternehmen ein Patent vorsetzlich verletzt. Dass Nintendo jetzt ein paar Millionen Euro Strafe zahlen muss, wird dem japanischen Traditionsunternehmen ohnehin nicht wesentlich stören, da vor allem mit den mobilen Spielsystemen und mittlerweile auch mit dem digitalen Verkaufsweg der Retail-Spiele im eShop jede Menge Geld gemacht wird.

News: Kenji Eno ist tot

Kenji EnoDer extravagante Videospieldesigner und Komponist Kenji Eno aus Japan ist  am zwanzigsten Februar 2013 an Herzversagen gestorben. Er war in seinem Leben sehr umtriebig und gründete drei Entwicklerstudios. Darunter auch das Studio Warp, aus welchem später Entwickler hervorgegangen sind, welche unter anderem Spiele wie Ico und Shadow of the Colossus geschaffen haben. Sein Name war in der Öffentlichkeit eher unbekannt, genoss aber in der Branche ein hohes Ansehen. Seine besondere Begabung, so die Redaktion der Internetseite Kotaku, lag in der Entwicklung von sehr speziellen Horrorspiele wie D und D2. Zudem komponierte er auch die Musik zu Sega Rally 2.

Andreas‘ Meinung: Man kennt einen Miyamoto oder vielleicht noch einen Iwata, aber die kleinen Leute dahinter verschwinden leider viel zu oft in der öffentlichen Präsenz. Kenji war einer davon. Leute, die ihren Beruf nicht wegen ihrer Macht, Geld oder Bekanntheit lieben, sondern weil sie von ihrer Arbeit fasziniert sind und darauf bedacht sind, sich einzubringen, um etwas ganz neues und besonderes zu schaffen. Die Industrie und die Gesellschaft brauchen solche Leute, denn nur einer oder wenige können keine riesigen Herausforderungen erfüllen, wie sie bedeutende Videospiele heute brauchen. Leider haben wir jetzt einen davon verloren – ruhe er in Frieden!

Erics Meinung: Ich muss leider ganz ehrlich sagen, dass ich Kenji Eno nie kannte, was vor allem daran lag, dass andere Entwickler wie Miyamoto, Sakgauchi und Suzuki sehr viel bekannter sind und sie Lebenswerke geschaffen haben, von denen man auch noch in vielen Jahren sprechen oder gar Nachfolger dieser Videospiele spielen wird. Dann liegt es aber auch noch an unserer verbohrten westlichen Welt, dass Nischenspiele keinerlei Beachtung finden und entsprechend nicht verkauft, geschweige denn veröffentlicht werden. Ich denke, dass es der erste Schritt sein muss, dass man solche Titel unbedingt auch hierzulande veröffentlichen muss, damit der Erfinder dahinter Anerkennung findet.

News: PlayStation 4 tritt in Konkurrenz mit dem PC

Linus Blomberg Just Cause EntwicklerDie Lobeshymnen für die PlayStation 4 gehen weiter. Linus Blomberg (auf Foto rechts), technischer Leiter der Avalanche Studios, zeigt sich sehr überzeugt von der Ankündigung der PlayStation 4. Wie GamingBolt berichtet, war der Konsolengenerationswechsel aber auch längst überfällig, damit die Konsolenhersteller nicht noch mehr Martktanteile an den Mobile-Gaming-Bereich sowie dem PC als Spiele-Plattform verlieren. Besonders reizvoll seinen für ihn die acht Gigabytes an Arbeitsspeicher, mit deren Nutzung er die neue PlayStation 4 vor den modernen Gaming-PCs sieht. Vor allem natürlich auch in seinem hauseigenen Open-World-Franchise Just Cause. Zudem seien die Social-Funktionen der Konsole und der integrierte Marktplatz eine Anlehnung an die erfolgreichen Smartphones, um auch an dieser Front besser aufgestellt zu sein.

Andreas‘ Meinung: Bei solchen Äußerungen sollte man immer aufpassen, denn ob derartige Wortmeldungen wirklich etwas zur Diskussion beitragen oder ob sich manche einfach zu Wort melden wollen, um zu zeigen, dass man noch existiert. Nun kann man eins und eins zusammenzählen und dass uns dann bald eine Just-Cause-3-Ankündigung ins Haus steht, dürfte somit klar sein. Trotzdem sollte einem bewusst sein, dass diese Entwickler nicht auf der offiziellen Pressekonferenz von Sony so etwas verkünden, sondern in Interviews wohl ihre eigene persönliche Meinung vertreten. Es fragt sich nur noch, wie einfach die neue PlayStation 4 zu programmieren ist, um die neue Hardware-Power voll auszunutzen, denn das hat sich schon bei der  PlayStation 3 als harter Knackpunkt herausgestellt.

Erics Meinung: Solche Meinungen sind meiner Meinung nach rein spekulativ. Sicher ist, dass Spiele wohl für die PlayStation 4 einfacher zu programmieren sein dürften. Der japanische Konzern Sony wird wohl kein zweites Mal den Fehler machen und Entwickler vor eine Hardware setzen, die sie erst noch jahrelang zu beherrschen lernen müssen. Ich denke aber ebenfalls, dass die PlayStation 4 (und womöglich auch die nächste Microsoft-Konsole) wieder in der ersten Liga in puncto Technik mitspielen wird. Die Vergangenheit hat so oft gezeigt, dass Spiele für Konsolen deutlich öfters gekauft werden als PC-Titel (sofern es sich nicht um exklusive PC-Spiele handelt). Somit dürfte die PlayStation 4 und jede andere Konsole für Entwickler wieder einmal deutlich attraktiver sein, um finazielle Gewinne einfahren zu können.

News: Assassin’s Creed in den Nachrichten

Assassin's Creed TVDer dänische Fernsehsender TV2 hat bei der Berichterstattung über den Bürgerkrieg in Syrien ein Bild vom antiken Damaskus gezeigt, das aber aus der Ubisoft-Reihe Assassin’s Creed stammt. Der zuständige Mitarbeiter im Fernsehsender entschuldigte sich für den Fauxpaus und betonte, dass er nicht wusste, dass das Bild aus einem Videospiel stammt. Wie consolewars.de berichtet, wurde der Screenshot aus einem nicht-offiziellen Wiki entnommen beziehungsweise mit der Google-Bildersuche gefunden.

Andreas‘ Meinung: Es ist schon erstaunlich wie gut Videospiele heute aussehen und gehetzte Redakteure sie für Real-Aufnahmen nehmen und verwenden. Hier berühren sich Realität und Fiktion sehr und man darf sich fragen, ob wir noch so gut zwischen den beiden Welten unterscheiden können, geschweige denn Menschen außerhalb unseres Hobbys. Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass Videospiele reine Fiktion sind und dass es keine Fotos vom antiken Damaskus geben kann. In Syrien sterben echte Menschen durch einen menschenverachtenden Diktator und besonders bei solch einem ernsten Thema sollte man auch mit deutlich mehr Ernst recherchieren!

Erics Meinung: Ich kann mich Andreas nur anschließen. Es ist wirklich eine Schande, dass ein Redakteur nach Bildern von Damaskus im Internet sucht und einen Screenshot in seinem Bericht für das Fernsehmagazin verwendet. Fehler können jedem passieren, dass ist mir durchaus bewusst, doch fragt man sich, was für Fehler in der Berichterstattung noch passieren können, wenn solch offensichtlichen Screenshots als Realität dargestellt werden. Sicherlich sieht das abgebildete Damaskus einigermßaen realistisch aus, doch dass es sich um die fiktive Vergangenheit dieser Stadt handelt, ist mehr als offensichtlich.

News: Wii U in der Bedrängnis?

Call of Duty Black Ops 2 Wii U Verkaufszahlen (1)Calvin Hall, ein unabhängiger Spieleentwickler, erklärt in seinem Blog seine Meinung über die nachlassende Unterstützung von Third-Party-Entwickler auf der Wii U. Demnach sei auch ein aktuelles Multikonsolenprojekt von Electronic Arts davon betroffen. Außerdem berichtet er über die Rezeption von Activision über ihren Vorzeigetitel Call of Duty: Black Op II auf der Wii U. Demnach sind die Entwickler enttäuscht von den Wii-U-Besitzern. Es heißt, dass die Portierung für die Wii die beste der Konsolenfassungen sei. Entsprechend sind die Entwickler enttäuscht von den Verkaufszahlen. Anstatt sich den Ego-Shooter zu zulegen, würden sich Nintendo-Fans lieber ein Super-Mario-Spiel kaufen, obwohl sie sich vorher darüber aufregten, dass ihre Konsole nicht genug unterstützt wird. Halls Meinung nach, so unserer Partnerseite Nfans, sieht die Stimmung bei anderen Entwicklern nicht anders beziehungsweise besser aus. Angeblich würden die sich derzeit in Entwicklung befindenen Projekte nur fortgesetzt, um die Beziehung mit Nintendo nicht zu gefährden.

Andreas‘ Meinung: Ein schwieriges Problem. Man möchte sich tatsächlich fragen, ob zuerst das Huhn oder das Ei; schlechte Portierungen oder meckerende Nintendo-Fans da gewesen sind. Als Call-of-Duty-Spieler auf Nintendos letzter Konsole, der Wii, sehe ich das doch ganz überraschend. Nur 170.000 Einheiten wurden für Call of Duty: Black Ops II für die Wii U verkauft! Alleine der Vorgänger verkaufte sich 1,25 Millionen mal auf Nintendos alter Konsole. Klar war da die Wii günstiger als jetzt die Wii U und hatte eine größere Verbreitung, aber fast nur zehn Prozent sind schon erschreckend. Ich kann mir wirklich keinen richtigen Reim darauf machen, auch weil ich die aktuelle Version nicht kenne. Und ich sehe zum jetzigen Zeitpunkt leider nur, dass die Konsole unattraktiver wird für außenstehende Entwickler. Im Moment sehe ich nicht, dass sich die Sachlage für Nintendo noch groß ändern wird.

Erics Meinung: Ich finde die Reaktion von Calvin Hall ein wenig übertrieben. Seinen Ärger über die schlechten Verkaufszahlen kann ich aus finanzieller Sicht natürlich gerne nachvollziehen, doch handelt es sich hierbei um eine Verkettung negativer Umstände für das Entwicklerstudio. Auf der einen Seite muss man ganz klar sagen, dass die Fassung für die anderen Konsolen bereits Mitte November erhältlich war, die Wii U allerdings in Europa erst zwei Wochen später. Es gibt nicht gerade wenige Spieler, die Call of Duty: Black Ops II auf der Xbox 360 und PlayStation 3 spielen wollten, weil sie dort eben auch schon genügend Spieler in ihren Freundeslisten angesammelt haben, mit denen sie den Ego-Shooter im Mehrspielermodus in Angriff nehmen konnten. Zudem kann man als ein Entwickler von einem Konsolenhersteller unmöglich verlangen, dass sich die gerade erst auf dem Markt eingefundene Konsole so schnell verkauft wie die Konkurrenz, die schon seit sechs bis sieben Jahren die Stellung halten und entsprechend weitverbreitet sind. Hall sollte einmal in sich gehen, sich darüber freuen dass die Wii-U-Fassung angeblich die beste Fassung geworden sei und auf weitere Verkäufe in den nächsten Monaten warten. Immerhin handelt es sich hierbei nur um eine Portierung und ich bin mir sicher, dass die Portierung niemals so viel gekostet hat, wie man mit den verkauften Einheiten schon an Gewinn einspielen konnte. Beim nächsten Ableger der Call-of-Duty-Serie auf der Wii U können die Verkäufe nur besser ausfallen. Da bin ich mir sicher!

News: Sexismus in der Videospielbranche

Lara Croft Sexismus Videospielbranche (1)David Cage, seines Zeichens Videospieldesigner bei Quantic Dream und verantwortlich für Heavy Rain, sprach in einem Interview über die Feinheiten der Charaktererstellung in der Branche. Dabei beklagte er sich, dass weibliche wie männliche Charaktere immer stark überzeichnet dargestellt werden. Beispielsweise mit körperlichen großen Attributen oder beschränktem Intellekt. Im Gegensatz dazu wählte er für sein neues Projekt Beyond: Two Souls eine Frau nicht wegen ihrer Wirkung auf den Spieler, sondern weil sie gut in seine Geschichte passt. Solch eine Frage würde man aber einem Autor oder einem Filmregisseur nie stellen, so Cage. Videospieler seien immer noch mehrheitlich männlich und mögen mehrheitlich sexuell anziehende Charaktere.

Andreas‘ Meinung: Was David Cage anspricht ist wichtig, aber nicht für zu wichtig zu nehmen. Zum einen kann man seine Äußerung als kostenlose Werbung für sein neues Spiel nehmen, zum anderen gibt es auch viele unkluge und ansatzweise sexistische Filme, die dann auch nicht so unerfolgreich sind. Jedoch ist klar, dass bisher Spiele entwickelt wurden, die hauptsächlich auf einfache Emotionen aus sind. Längere oder tiefergehende Gefühle findet man nicht oft, auch weil sie mehr Nachdenken vom Spieler erfordern oder die Entwickler einfach Angst haben, einen Flop zu produzieren. Es sollte eine öffentlich getragene Elite geben, die solche Spiele entwickelt und mit Leben erfüllt. Damit es nicht mehr auf Gewinnen, Töten, coole Sprüche oder Prinzessinnen geht, sondern um zutiefst menschliche Gefühle wie Trauer, Einsamkeit oder der Sinn des Lebens.

Erics Meinung: Es ist wirklich schade, dass Spiele in erster Linie finanziell ausgerichtet sein müssen. Das ist aber auch nur logisch, denn wenn sich ein Spiel nicht gut verkauft, dann kann der Entwickler schon sehr bald die Türen schließen. In vielen Bereichen, seien es Videospiele oder Filme, werden weibliche Individuen auf ein Minimum reduziert. Dass männliche Käuferschichten ein Frauenhintern wohl zumeist mehr anspricht, als der eines Truckerfahrers, dürfte jedem klar sein. Es ist jedoch wichtig, dass man als Mensch mehr sieht, als bloß die Hinterseite einer virtuell designten Frau. Man muss ihre Beweggründe verstehen, ihren Charakter analysieren können und sie muss, wie es Cage bereits in dem Interview gesagt hat, einfach in die Handlung beziehungsweise in den Kontext des Spiels passen. Unsere Gesellschaft muss sich von solch einem Bild wachrütteln, das Individuum zu schätzen lernen und in diesem Falle Spiele verstehen, welche die Thematik begreifen.

News: Steigender Absatz, sinkender Umsatz

Download-Spiele-StatistikDer große Branchenverband in Sachen Videospiele, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, hat zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung eine Analyse der Gesamtverkaufszahlen von Videospielen in Deutschland 2012 erstellt und dabei interessante Sachen herausgefunden. Im vergangen Jahr wurden mit 73,7 Millionen Stück vier Prozent mehr Videospiele in Deutschland verkauft, während gleichzeitig der Umsatz um sieben Prozent auf 1,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2011 sank. Diese Tendenz des sinkenden Umsatz lässt sich auch im Detail in der Konsolensparte erkennen, die trotzdem noch Spitzenreiter beim verdienten Geld in der Games-Branche bleibt. Aber noch schlechter traf es die Handhelds PlayStation Vita und Nintendo 3DS. Bei ihnen sank der Umsatz von 212 Millionen Euro auf 180 Millionen Euro, aber auch der Absatz ging von 8,5 Millionen auf 6,7 Millionen Einheiten zurück – und das, während die Mobile-Sparte einen großen Sprung von 13 Millionen Stück in 2011 auf 19 Millionen Stück in 2012 verzeichnen konnte. Ebenfalls erkennen lässt sich, dass schon über ein Drittel der Spiele in Deutschland digital verkauft werden. Ganz interessant ist zudem noch, dass bei Browser- und Online-Spielen ein großer Benutzerrückgang von zehn Prozent auf vierzehn Millionen Spieler zu verzeichnen ist, was sich stark auf den Umsatz auswirkte. Trotzdem sieht der Bundesverband positiv in das aktuelle Jahr, da neue Konsolen erwartet werden.

Andreas‘ Meinung: So viele Zahlen sind auf den ersten Blick eher verwirrend. Aber wenn man versucht, einen Überblick zu bekommen, lichten sich die Wälder. Der weiter steigende Absatz von Videospielen kann als Indiz dafür genommen werden, dass Spiele in Deutschland endlich angekommen sind und sich als Medium integriert haben. Jedoch erklärt der sinkende Umsatz auch, dass es zunehmend günstigere Spiele und Angebote auf vielen Plattformen gibt. Hierbei ist besonders die Mobile-Branche zu nennen. Es werden sowohl ein Techniksprung und neue Ideen erwartet, um mehr Geld auszugeben, wenn man die Konsolen- und die Browser-Sparte betrachtet. Die Games-Branche ist ein lebendiger Organismus, jetzt auch hier in Deutschland.

Erics Meinung: Es ist nur logisch, dass mehr Spiele digital verkauft werden. Man kann sich das Spiel sofort herunterladen und danach jederzeit darauf zugreifen, ohne auch nur nach der Disc zu suchen. Das Problem daran ist nur, dass ich für die digitale Version des Spiels denselben Preis bezahlen muss wie im Laden – teilweise sogar noch mehr. In den Fällen werden die Hersteller gierig, denn es fallen auf diesem Weg zum einen keine sonst möglicherweise hohen Distributionskosten an und Arbeitsplätze werden abgebaut. Es ist daher sehr schade, dass mehr als ein Drittel der Spiele hierzulande bereits digital gekauft wird. Bei kleineren Spielen wie alten Klassikern, Indie-Projekten oder Spielen, die nicht von einem großen Konzern vertrieben werden können (oder wollen), ist der Markt genau richtig, doch Firmen wie Nintendo, Ubisoft, Electronic Arts und Co. sollten sich der Lage bewusst sein, die sie mit Download-Angeboten beschwören.

News: Presse bei Aliens: Colonial Marines reingelegt?

Aliens Colonial Marines Press (1)Der aktuelle Titel aus dem Hause Gearbox Software sorgt für großen Wirbel im Netz und das leider nicht wegen seines Inhalts, sondern wegen seiner Präsentation.  Viele Spieler beschweren sich über die unterdurchschnittliche Grafik, bleiben jedoch fair, was Story und Atmosphäre angeht. Jedoch haben auch einige findige Spielejournalisten von der Seite Videogamer eine Vorab-Demo des Titels gefunden, welcher der Presse vorgespielt wurde, wie Nintendofans berichtet. Und sie haben diese Szenen dann mit aktuellen Spielszenen aus dem fertigen Produkt verglichen und sind auf große Unterschiede gestoßen. Der Grund für diese geschönte Demo ist klar: Dem Titel eine positive Presse zu verleihen. Bis jetzt hat Publisher Sega beziehungsweise Deep Silver noch keine Stellung dazu genommen. In Kürze werden wir uns ebenfalls dem Titel annehmen.

Andreas Meinung: Das ist schon ein kleiner Skandal im Videospielgeschäft, obwohl solche gehübschten Bilder nicht schon einmal vorgekommen sind. Jedoch ist es hier etwas Besonderes, da der Titel so lange in Arbeit gewesen ist und man etwas völlig anderes und besseres erwartet hat. Jedoch fühlt sich das Ganze wie ein sich selbst treibender Shitstorm an, der einfach Freude daran hat, ein Spiel runterzumachen, weil andere es eben auch tun. Ein Phänomen, das öfters im Internet auftritt, um es denen „da oben“ mal zu zeigen. Der Spieler sollte sich selbst davon überzeugen, was das Spiel wert ist und zum Beispiel unsere in Kürze erscheinende Review von unserem Redakteur Axel Gutsmiedl durchlesen.

Erics Meinung: Mit dem Alien-Franchise habe ich bisher keine einzige Berührung gehabt und in Anbetracht der von vielen Fans gelobten Filme ist das dann wohl auch für mich ein wenig schade. Während ich die Filme sicherlich irgendwann einmal nachholen werde, werde ich um dieses Spiel hier einen Bogen machen. Fehler in einem Spiel werden nicht grundlos als solche von den Fans dargestellt und wenn ich dann schon höre, dass es womöglich einen Patch geben soll, der noch größer als das Spiel selbst ist, dann frage ich mich tatsächlich, warum man diese Arbeit nicht schon vor dem Release gemacht hat und Sega beziehungsweise Deep Silver das Spiel unfertig auf den Markt werfen. Gut Ding will Weile haben und ich bin sicher, dass jeder Aliens-Fan den Mehraufwand verstanden hätte. So wird der Titel wohl vielen unschön in Erinnerung bleiben.

News: Mario Kart erobert die Arcade-Hallen

Mario Kart Arcade (1)Mario Kart macht Spaß – und das bisher auf fast jeder Nintendo-Konsole. Somit könnte man das Franchise wunderbar zurück in die Arcade-Hallen bringen. Laut der Redaktion von IGN arbeiten Nintendo und Bandai Namco an einem neuen Ableger für die japanische Spielhalle. Das streut natürlich Gerüchte um sich, wonach Nintendo auch mit denselben Partner einen Wii-U-Ableger entwickelt. Das ist auch sehr gut möglich, denn auch bei dem neuen Titel der Super-Smash-Bros.-Serie arbeiten die zwei Firmen schon zusammen.

Andreas‘ Meinung: Schade, dass eine Veröffentlichung wohl nur für Japan angedacht ist. Der Titel eignet sich gut für einen kurzen Spaß in der Spielhalle. Es gab ja schon einmal einen Arcade-Ableger, der sogar in Deutschland spielbar war. Aber da wir in Deutschland sowieso keine große Arcade-Kultur haben, wäre hier der Erfolg wohl sehr bescheiden. Aber immerhin kurbelt das die Gerüchteküche an und davon haben wir hier auch etwas. Schön, dass es der spielinterne Gleiter zumindest schon mal in die Arcade-Version geschafft hat.

Erics Meinung: Ich kann mich Andreas‘ Meinung nur anschließen. Es ist echt sehr, sehr schade, dass dieser Arcade-Titel wohl niemals seinen Weg nach Deutschland finden wird. Grund dafür ist natürlich unsere Kultur, die in den letzten dreißig Jahren eben nicht mit derlei Arcade-Automaten aufgewachsen ist. Sollte es dennoch mal einen Automaten hier geben, dann werde ich sicherlich die eine oder andere Münze für ein paar Runden in den Automaten schmeißen. Da ich in den nächsten Monaten womöglich einen Aufenthalt im Land der aufgehenden Sonne plane, werde ich wohl aber eher dort den Spaß finden.

Jonas‘ Meinung: Dass solch eine Kooperation zwischen Nintendo und Bandai Namco funktionieren würde, könnte ich mir sehr gut vorstellen und hoffe es auch inständig. Es ist gut, dass Nintendo langsam aber sicher aus sich heraus kommt und schließlich sogar große Entwickler starke Serien wie Super Smash Bros. und Mario Kart mitentwickeln lässt. Eine arcadige Mario-Kart-Version für die Spielhallen (für dessen Grundidee wohl auch Bandai Namco ausschlaggebend gewesen ist) wäre ebenfalls ein Teil des gesuchten frischen Windes, den Nintendo genau jetzt besonders gut tun wird, doch falls der Spielhallen-Titel unter aller Erwartungen sehr schlecht ausfällt, ändert das ja noch lange nichts an der Qualität der Hauptspiele.

News: Termine für Skyrim-Zusatzinhalte (PlayStation 3)

Skyrim PS3 Download-InhalteLaut der Consolewars-Redaktion hat das Warten ein Ende.  Nach über einem Jahr nach Release von The Elder Scrolls V: Skyrim bekommen die Spieler auf der Playstation 3 nun endlich den zahlungspflichtigen Zusatzinhalt wie auf Microsofts Xbox 360. Nach angeblich großen technischen Schwierigkeiten hat es der US-amerikanische Entwickler Bethesda Softworks endlich geschafft, dieses große Manko auszumerzen. Bisher stehen aber nur die Termine für Nordamerika fest. Im Wochentakt sollen die Erweiterungen Dragonborn, Dawnguard und Hearthfire ab dem 12. Februar 2013 erscheinen. In der ersten Woche der Veröffentlichung gibt es jeweils fünfzig Prozent Rabatt auf den Download-Inhalt.

Andreas Meinung: Endlich! Langsam wird es auch Zeit, Bethesda Softworks!  Es bleibt jedoch die Frage, was oder eher wer am Ende hautpsächlich Schuld für die Verzögerung gewesen ist, aber so etwas kann man von außen schlecht herausfinden. Am Ende liegt die Wahrheit dann meistens in der Mitte, doch es ist schon sehr komisch, warum man sich als Fan heutzutage auch über ausbleibenden kostenpflichhtige Download-Inhalte ärgert.

Erics Meinung: Mir kann die Verzögerung im Grunde egal sein, denn ich bin ein stolzer Besitzer der PC-Fassung des Spiels – allerdings ohne die, in meinen Augen, überteuerten Inhalte. Da ich den Titel übrigens noch nicht gespielt habe, irgendwie fehlt mir dafür ein jedes Mal schlicht die Zeit, kann ich auch weiterhin eisern bleiben und werde mir die hier genannten Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt für einen niedrigen Preis erwerben. Nur dann können die Download-Inhalte meiner Meinung nach in Relation zur Preisleistung stehen. Immerhin handelt es sich bei dem Titel um ein Rollenspiel, bei dem die Spielzeit schon bei den Vorgängern gerne in den dreistelligen Bereich wanderte und dann immer noch einige Geheimnisse in der großen Spielwelt offen geblieben sind.

News: Monolith Soft entwickelt neues 3DS-Spiel

Monolith Soft 3DS SpielDas bekannte japanische Entwicklerstudio Monolith Soft entwickelt offenbar ein neues Nintendo-3DS-Spiel, wie unserer Partnerseite Nfans berichtet. Eine Konzeptzeichnung auf der hauseigenen Facebook-Seite zeigt offenbar ein klein wenig davon, wie das Spiel später aussehen könnte. Nach der Baten-Kaitos-Serie (Gamecube) und Xenoblade Chronicles auf der Wii, steht uns wohl neben dem angekündigten Projekt X ein anderer Top-Titel bevor. Dies alles kam durch eine Stellenanzeige auf ihrer Website ans Licht. Es handelt sich dabei nur um Gerüchte. Eine offizielle Ankündigung steht aus!

Andreas Meinung: So langsam wird der aktuelle Handheld aus dem Hause Nintendo reicher an Spielen. So kann der Nintendo 3DS genauso erblühen wie sein Vorgänger, der es auf eine beachtliche Anzahl an verkauften Exemplaren gebracht hat. Falls sich diese Gerüchte bewahrheiten, dann kann man sich hier auf ein oder sogar zwei tolle Spiele aus dem Hause Monolithsoft freuen.

Erics Meinung: Mit Baten Kaitos und Xenoblade Chronicles haben die Entwickler sehr gut bewiesen, dass die gute Rollenspiele entwickeln können. Obwohl ich an Xenoblade Chronicles ein paar Dinge auszusetzen habe, hat es mir doch sehr viel Spaß gemacht. Ich persönlich hoffe auf einen dritten Teil der Baten-Kaitos-Serie. So langsam müsste ich mal einen Freeloader für meinen Gamecube kaufen, damit ich den zweiten Teil der Reihe, der ebenfalls seit Jahren in meinem Besitz ist, endlich nachholen kann.

Jonas‘ Meinung: Schon seit längere Zeit kursiert das Gerücht über ein 3DS-Spiel des Entwicklerstudios Monolithsoft. Dank der hervorragenden Präferenzen bin ich mir aber sicher, dass uns mindestens genauso liebevoll gestaltete Charaktere und eine genauso grandiose erkundbare Welt erwartet, wie zum Beispiel in Xenoblade Chronicles. Das gilt natürlich in 3DS-Maßstäben! Noch bleibt die Frage, ob die Entwickler denn auch mit geringeren Ressourcen, wie sie der Nintendo 3DS bietet, haushalten können und sich nicht übernehmen. Austoben dürfen sie sich schließlich schon mit Projekt X auf der Wii U.