Review: Wii Fit U

Wii Fit U (1)Sport ist Mord heißt es in so manchen Kreisen. Videospielern wird zwar gerne vorgeworfen, dass sie nichts für ihre Gesundheit tun, doch spätestens seit dem ersten Wii Fit verliert das Klischee endgültig an Bedeutung. In Wii Fit U springen wir ein weiteres Mal aufs Balance Board.

Wii Fit U (2)Seit Dezember 2007 halten sich Japaner zuhause mit Wii Fit mit der Wii fit. Wenige Monate später, genauer gesagt ab April 2008, ist es auch hierzulande möglich, sowohl die Software, als auch die dazu nötige Peripherie, das Balance Board, zu erwerben. Obwohl das Balance Board sich abseits von Wii Fit in kaum einem Spiel durchsetzen kann, gelingt Nintendo mit dem Spiel ein neuer Durchbruch. Im Oktober 2009 erhält Wii Fit mit Wii Fit Plus ein Update, um die millionenfach verkaufte Hardware erneut zu huldigen. Seitdem ist es jedoch still um das Franchise, bis vor ein paar Jahren Wii Fit U für die Wii U ankündigt wird. Fans der Software müssen sich mehr als ein Jahr nach Launch der Wii U gedulden, um in den Genuss von Wii Fit U zu kommen. Nachdem wir das Spiel starten, werden wir darauf hingewiesen, dass wir unsere Daten von der Wii übertragen können und so unsere sportlichen Erfolge der letzten Jahre beibehalten dürfen. Da wir in den letzten Jahren auf Wii-Fit-Ebene jedoch eher gerastet und gerostet sind, anstatt uns mit dem Spiel zu beschäftigen, schenken wir uns das Übertragen der wenigen Daten aus den Jahren 2008 und 2009 und erstellen uns ein neues Profil. Dazu misst Wii Fit U erst einmal unser Gewicht und überprüft, ob wir auch wirklich aufrecht stehen können. Wenn wir unsere Größe eingeben, kann das Training beginnen.

Sport zuhause

Wii Fit U (3)Obwohl es uns schon in den Kniescheiben juckt, sollen wir doch zunächst einmal ein Ziel überlegen, auf das wir hinarbeiten wollen. Dabei heißt es entweder das Gewicht zu halten, zu verringern oder zu vergrößern – je nachdem nach was unser Body Mass Index schreit. Ist diese Hürde überwunden, stehen uns mehrere Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Yoga, Aerobic, Tanzen, Muskelübungen und Balance-Spiele stellen das Angebot von Wii Fit U dar. Während das bei den beiden Vorgängern in der Regel sehr viel Platz vor dem heimischen Fernseher erfordert hat, können wir dank des Bildschirm des Wii U GamePads auch einen anderen Ort im Zimmer (oder je nach Entfernung auch im Haus) aufsuchen und das Training dort beginnen. Besonders wer in einer Dachwohnung wohnt oder einen schweren Tisch vor dem Fernseher stehen hat, wird sich einmal mehr über das Feature der Wii U freuen dürfen. In den meisten Übungen steht uns entweder ein Trainer oder eine Trainerin zur Verfügung. Die beiden virtuellen Personen sind zwar charakterlos, aber um unser Wohlbefinden besorgt. Da beide Persönlichkeiten der deutschen Sprache mächtig, sprich synchronisiert sind, müssen wir während des Training abermals keine Texte lesen. Klasse! Obwohl man Sport auch ohne die Software treiben kann, halten wir den Ansporn des virtuellen Trainers dennoch für sinnvoll.

Balanceakt

Wii Fit U (4)Je nachdem wo man sich die eigenen Schwerpunkte setzt, desto gezielter kann man mit der Software seinen Körper schulen. Möchte man seine Muskeln trainieren, so empfiehlt es sich zum Beispiel Liegestütze gemeinsam mit dem Trainer oder der Trainerin zu machen. Wer es mit der Balance nicht so genau nimmt, obwohl dies ein integraler Bestandteil einer guten Körperhaltung ist, freut sich über die Balance-Spiele. Auch hier hat sich Nintendo in den letzten Jahren Gedanken gemacht. Beispielsweise können wir unserem Mii die Kleidung eines Kellners überstülpen, auf dem Balance Board die Schritte via sanftem Auftreten eingeben und dabei das Tablett stillhalten, indem wir das GamePad möglichst nicht bewegen. Auf dem Bildschirm des GamePads sehen wir übrigens die Nahrung, die wir von einem Ort zum anderen transportieren sollen. Je unsanfter wir uns fortbewegen, desto mehr wackeln diese auch auf dem kleinen Bildschirm umher. In anderen Minispielen, wie dem Bobfahren, setzen wir uns mit unseren vier Buchstaben auf das Balance Board. Dabei erkennt die Peripherie, wie sehr wie uns durch die Gewichtsverlagerung nach hinten neigen und erhöhen dabei auch die Geschwindigkeit des Bobs. Für solche Spielereien können wir Nintendos Entwickler nur Beifall spenden, da diese Minispiele einmalig in der Videospiellandschaft sind. Fantastisch!

Wii Fit U unterwegs

Wii Fit U (5)Die Retail-Fassung von Wii Fit U wird übrigens nur in Kombination mit einem Wii U Fit Meter verkauft. Dieses kleine Utensil ist für Käufer der digitalen Fassung ebenso separat erhältlich und wird an der Taille beziehungsweise an der Hose mit einem Griff befestigt. Das Fit Meter ist im Grunde ein Schrittzähler, der jedoch auch bemerkt, ob wir Treppen steigen und so die Höhen und Tiefen mitberechnet. In unserem Test funktioniert das Fit Meter sehr gut (kleine Abweichungen ausgenommen) und wer die Daten über das GamePad mit Wii Fit U synchronisiert, aktualisiert seinen Kalorienverbrauch. Positiv ist, dass über eine Applikation die Synchronisation auch ohne Spielstart erfolgen kann. Dabei haben sich die Entwickler ein nettes Spielchen ausgedacht. Aus einer Übersicht wählen wir eine Strecke wie ein Fußweg durch die englische Metropole London oder die Besteigung eines Berges wie den Mount Everest aus. Das heißt, dass wir hier entsprechend lange gehen oder viele Treppen steigen müssen, damit sich nach einigen Wochen die Schritte summiert haben und wir einen kleinen Erfolg feiern können. Anders wie bei Nintendogs + Cats handelt es sich bei Wii Fit U nicht um ein Stück Software, welches die Realität ersetzen, sondern sie erweitern will. Wer nicht ohne einen Ansporn Sport treiben kann, erhält mit Wii Fit U endlich einen guten Grund dazu.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Gut und gerne gebe ich zu, dass ich ein Sportmuffel mangels fehlender Zeit bin. Wenn ich jedoch die Gelegenheit dazu habe, schlage ich jedoch gerne mal den Weg ins Hallenbad ein oder jogge ein paar Kilometer um meinen Heimatort. Trotzdem finde ich es toll, dass Nintendo mit Wii Fit U für Sportmuffel ein Ass im Ärmel hat, um zusätzlich zu motivieren. Seit einigen Tagen trage ich quasi ununterbrochen das Wii U Fit Meter an der Hose und sammle fleißig Schritte, um irgendwann einmal durch Tōkyō gegangen oder den Fujisan bestiegen zu haben – wenn auch nur virtuell! Wenn das Balance Board nicht so ein Batterieschlucker wäre oder meine Bewegungen auch öfters als üblich erkennen würde, wäre ich sicherlich geneigter, die Software regelmäßiger, gar täglich, anzuschmeißen. So bleibt der Titel für mich leider nur eine nette Ergänzung, die jedoch ständig dazu motiviert, mehr und mehr zu trainieren. Zum Abschluss möchte ich Interessenten jedoch einen guten Rat geben, so albern er auch klingen mag: Wenn das Spiel von euch erwartet, dass ihr euch aufwärmt, dann solltet ihr das auch tun. Wer es nämlich ohne Aufwärmen übertreibt, kann schon bald mit nicht gerade angenehmen körperlichen Schmerzen rechnen.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Wii Fit U!

Partner: Eröffnungsgewinnspiel bei Gamecontrast.de

Ihr werdet euch sicherlich daran erinnern, dass wir vor kurzem eine Partnerschaft mit der noch jungen Seite Gamecontrast.de eingegangen sind. Seit ein paar Tagen läuft dort bereits das Eröffnungsgewinnspiel, wo ihr eines von sechs tollen Preispaketen abstauben könnt, wenn ihr Fan unseres Partners auf Facebook werdet und den Gewinnspielbeitrag öffentlich mit euren Freunden teilt. Hier erfahrt ihr alle Einzelheiten!

Review: Donkey Kong Country: Tropical Freeze

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (1)Als 2010 Gorilla Donkey Kong mit einem neuen Jump ’n’ Run ins Videospielgeschäft nach langer Abstinenz zurückkehrt und 2013 mit einer 3D-Portierung für Nintendos Handheld ein weiteres Mal zur Arbeit gerufen wird, warten wir seitdem auf einen echten Nachfolger.

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (2)Auf der Electronic Entertainment Expo 2013 wird Donkey Kong Country: Tropical Freeze zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Ursprünglich plant Nintendo den Release für das Weihnachtsgeschäft 2013, doch kann dieser Termin nicht gehalten werden. Prompt wird der Titel um zwei Monate auf den 21. Februar 2014 verschoben. Ob es daran liegt, ob man die Wii U kurz vor Weihnachten lieber mit Super Mario 3D World und Wii Fit U bewerben will oder ob es dem Titel noch an Feinschliff mangelte, wissen wir bis heute nicht. Wichtig ist nur, dass Donkey Kong Country: Tropical Freeze unsere Erwartungen erfüllen kann, doch nun erst einmal der Reihe nach. Als Donkey Kong und Diddy Kong die Donkey-Kong-Insel von den Ureinwohnern der Insel gesäubert haben, feiern die beiden zusammen mit Dixie Kong und Cranky Kong die Ruhe auf der Insel mit einer großen und leckeren Banane. Nur wenig später lässt eine Schneeflocke die Kerze auf der Banane jedoch erlöschen, weshalb die vier Affen einen Blick aus Donkey Kongs Baumhaus werfen. Am Horizont sind Schiffe zu erkennen. Die Besatzung der Schiffe sind die sogenannten Viehkinger, die ihr Territorium ausweiten wollen. Kurzum werden die Affen auf eine weit entfernte Insel ins Exil geschickt, doch dort wollen sie nicht bleiben. Sie fordern ihren Bananenvorrat und ihre Insel zurück!

Vierköpfige Affenbande

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (3)Damit sie jedoch dieses Ziel erreichen können, müssen wir sie mit unserer Hilfe über ganze sechs Inseln schicken. Das klingt im ersten Moment wenig, während Super Mario 3D World mit ungefähr der doppelten Anzahl an Welten locken kann. Weit gefehlt, denn während die Levels im Jump ’n’ Run mit dem Klempner sehr übersichtlich ausfallen, sind die Abschnitte in Donkey Kong: Tropical Freeze verdammt groß und dazu auch noch sehr knifflig. Wie im Vorgänger kommt es nämlich nicht selten vor, dass es viele Stellen gibt, an denen wir ein 1-up nach dem anderen verlieren. Während die ersten Spielabschnitte wohl dazu gedacht sind, dass wir unseren Vorrat aufstocken, purzeln die 1-ups gegen Ende nur so von unserem Konto. Es empfiehlt sich also die Spielabschnitte gut einzuprägen und wann immer es möglich ist, auch mit Begleitung durch die Levels zu hüpfen und zu rennen. Anstatt nur auf Diddy Kong zu bauen, dürfen wir wieder mit Dixie Kong durch den Dschungel rasen. Wie im zweiten und dritten Teil der Super-Nintendo-Trilogie können wir mit ihr erhöhte Plattformen erreichen, da ihr Haar als Propeller dient. Mit Diddy Kong greifen wir auf ein Jetpack zurück, um kurze Distanzen zu überwinden. Neu dabei als spielbarer Charakter ist Cranky Kong. Der missbraucht wie Dagobert Duck in DuckTales: Remastered seinen Spazierstock als Pogostab.

Auf dem Weg ans Ziel

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (4)Dazu muss man jedoch sagen, dass wir als Solist nur Donkey Kong kontrolliert und unsere Begleitung auf dem Rücken des Gorillas Platz nimmt. So erhalten wir die Kontrolle über die Spezialfähigkeit des jeweiligen Affen. Ein Wechsel zwischen den Figuren wie auf dem Super Nintendo ist nach wie vor nicht möglich; auch nicht im Zweispielermodus. Der erste Spieler übernimmt immer die Rolle von Donkey Kong, während der zweite Spieler je nachdem einen der anderen drei Affen mimt. Es ist übrigens meistens egal, welcher der Affen und begleitet – die Levels und ihre jeweiligen Strukturen sind dann eben mal mehr, mal weniger knifflig. Es gibt jedoch einige Stellen, die zwangsweise auf einen der Affen aufbauen, beispielsweise ein geheimer Level-Ausgang, den wir im kühlen Nass nur mit Dixie Kong erreichen können. So und nicht anders fallen die verschiedenen Themenwelten, die uns vom Grund des Ozeans bis auf den höchsten verschneiten Gipfel führen, durchweg mit anderen Raffinessen unterhalten. Wer unterwegs fleißig Bananenmünzen, rote Luftballons und Bananen sammelt, macht sich das Leben einfacher. Während nach wie vor einhundert Bananen ein weiteres 1-up ergeben, dienen sie jetzt auch zum Auffüllen einer Leiste für eine Spezialfähigkeit. Da verwandeln sich alle Gegner in rote Luftballons oder in gelbe Herzen, die unsere Energieleiste verlängern.

Umfangreiches Abenteuer

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (5)Einen der Kongs haben wir übrigens nicht erwähnt. Mit von der Partie ist außerdem Funky Kong, der die Rolle von Cranky Kong als Ladenbesitzer übernimmt. In der Krimskramskiste tauschen wir wohl verdiente Bananenmünzen, die es übrigens im Überfluss gibt, gegen das eine oder andere Item ein oder werfen sie in eine Art Kaugummi-Automat ein, welcher mit Kapseln und darin enthaltenen Figuren wirbt. Extras gibt es auch in Tropical Freeze wieder wie Sand am Meer und wer wirklich alle Musikstücke, Figuren und Bilder freischalten will, muss nicht nur das Spiel bis zum Endboss überstehen, sondern auch noch alle Puzzle-Teile finden. Diese sind deutlich besser versteckt als jüngst die Sterne in Super Mario 3D World, was einen besonderen Spürsinn erfordert, zumal die Puzzle-Teile nicht in der Reihenfolge angegeben werden, wie sie auch versteckt sind. Mehrmaliges Erforschen eines Levels ist absolut erforderlich, um den Titel am Ende zu einhundert Prozent durchgespielt zu haben. Da der Schwierigkeitsgrad anfangs eher human ausfällt und später extrem fordernd wird, könnte sich die Suche nach den Puzzle-Teilen und den vier Kong-Buchstaben K, O, N und G für den einen oder anderen Spielertyp zur Tortur ausarten. Ihr dürft uns ruhig glauben, denn vor allem die Levels, wo wir mit dem Raketenfass unterwegs sind, treiben uns richtig zur Weißglut.

Licht und Schatten

Donkey Kong Country - Tropical Freeze (6)Während sich die Jump-’n’-Run-Abschnitte und die Unterwasserlevels mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen, ist das Fahren mit der Lore, dem Ritt auf Rambi, dem Nashorn und das Fliegen mit dem Raketenfass ein anderes Kaliber. Auch wenn wir oft nur zu gerne das Wii U GamePad gegen die Wand schmeißen wollen, gefällt uns der knackige Schwierigkeitsgrad. Man möchte das Level nicht nur abschließen, sondern immer besser werden. Belohnt werden wir allseits mit einer hübschen HD-Grafik und einem opulenten Soundtrack, der uns vor allem noch aus dem ersten Level der Spielwelt La Savanna im Gedächtnis bleibt, belohnt. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten – so auch in Tropical Freeze. Die Steuerung wirkt zu überladen. Was mit weniger Knöpfen, besonders beim Klettern und Laufen, möglich gewesen wäre, haben die Retro Studios nicht verstanden. Außerdem hoffen wir, dass bei einem Nachfolger auch wieder die Erzrivalen, die Kremlings, mit an Bord sind. Die Viehkinger haben zwar wesentlich mehr Charme als die Gegner des direkten Vorgänger, aber King K. Rool soll bitte noch nicht in Rente gehen. Ebenso wenig die restlichen Reittiere des Franchises. Wer sich für Donkey Kong Country: Tropical Freeze entscheidet, erlebt mindestens zwölf Stunden tollen Spielspaß. Wer das Abenteuer bis in den letzten Winkel erleben will, ist doppelt so lang beschäftigt.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: So sehr ich den Vorgänger auf der Wii geliebt habe, so sehr habe ich ihn auch kritisiert. Donkey Kong Country: Tropical Freeze macht dabei nicht sehr viel anders, denn die Retro Studios präsentieren im Grunde das gleiche Spiel im neuen Gewand. Tatsächlich könnte hier dasselbe Fazit stehen wie im Dezember 2010. So gefällt es mir nach wie vor, dass ich mich wirklich anstrengen muss, um jedes Puzzle-Teil zu finden, um am Ende auch wirklich einen durchgespielten Spielstand mein Eignen zu nennen. Das es bis dahin noch etwas dauern kann, liegt mitunter auch am knackigen Schwierigkeitsgrad. Dieser ist gewohnt hoch und treibt mich zum Teil richtig in den Wahnsinn. Besonders die Raketenfass-Abschnitte sind in meinen Augen mal wieder so extrem schwierig aufgebautt. Dafür finde ich es beachtlich, mit wie viel Fantasie und Einfallsreichtum die Entwickler der Retro Studios die Spielwelt gestalten und mit Farben spielen. Besonders die Levels, wo man nur auf die Facetten der Charaktere und die Level-Architektur sieht, beeindrucken mich immer wieder gepaart mit dem wirklich tollen Soundtrack, von denen mir mehrere Tracks immer noch im Kopf herumschwirren. Wer sich mit dem ersten Teil schon anfreunden konnte, wird auch mit dem zweiten Teil seine wahre Freude haben. Für einen weiteren Teil wünsche ich mir aber deutlich mehr Abwechslung, ein Ausmerzen der im Review kritisierten Punkte und die Rückkehr alter Bekannter. Am Ende bleibt dennoch ein herausragendes und forderndes Jump ’n’ Run, welches man als Nintendo-Fan ohnehin früher oder später einmal spielen muss.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Donkey Kong Country: Tropical Freeze!

Gewinnspiel (02. – 16. März 2014)

Mardock Scramble - The Third Exhaust (Gewinnspiel) (1)Am 14. März 2014 erscheint der dritte und letzte Teil der Mardock-Scramble-Trilogie, der die Geschichte von Rune Balot abschließen wird. Bevor Anime-Fans den abschließenden Teil der Reihe in ihr Abspielgerät legen dürfen, beginnen wir vor dem Release mit unserer Verlosung zum Titel. Zu gewinnen gibt es zwischen dem zweiten und 16. März 2014 Mardock Scramble: The Third Exhaust bei uns je einmal auf Blu-ray und DVD. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, habt ihr mehrere Optionen, die ihr noch dazu auch gerne kombinieren dürft. Wer nur an einer Gewinnspielmöglichkeit teilnimmt, erhält eine Gewinnchance und wer gleich bei allen sechs Optionen mitmacht, erhöht seine Gewinnchancen um ein Sechsfaches:

1. Ihr werdet Fan unserer Facebook-Seite, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 02.03.2014 öffentlich mit euren Freunden und teilt uns unter dem Beitrag euren Anime-Favoriten, sowie eure Wunschversion mit, die ihr gewinnen möchtet.

2. Ihr folgt uns auf Twitter und teilt uns in eurer Antwort auf den Gewinnspielbeitrag vom 02.03.2014 euren Anime-Favoriten, sowie eure Wunschversion mit, die ihr gewinnen möchtet.

3. Ihr unterstützt uns auf Google+, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 02.03.2014 öffentlich mit euren Freunden und teilt uns unter dem Beitrag euren Anime-Favoriten und zudem eure Wunschversion mit, die ihr gewinnen möchtet.

4. Ihr werdet Mitglied der NextGen-Community und teilt uns unter dem Gewinnspielbeitrag vom 02.03.2014 euren Anime-Favoriten und zudem eure Wunschversion mit, die ihr gewinnen möchtet.

5. Ihr abonniert uns auf Youtube, teilt uns über unsere Kontaktmöglichkeiten euren Username mit und schildert uns euren Anime-Favoriten und zudem auch eure Wunschversion, die ihr gewinnen möchtet.

6. Ihr hinterlasst uns unter diesem Beitrag eine Antwort, in welcher ihr uns mitteilt, was euer Anime-Favorit und außerdem eure Wunschversion, die gewinnen möchtet, ist. Damit abonniert ihr unseren Newsletter.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet und ihren Erstwohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Bei minderjährigen Nutzern wird eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten benötigt. Mitarbeiter von Gameplay Gamers und Universum Anime sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, wird der Preis unter allen Teilnehmern gleichermaßen verlost. Die Gewinner der Verlosung müssen ab dem 17. März 2014 über ihre hinterlassenen Kontaktinformationen erreichbar sein; sie werden von uns schriftlich benachrichtigt. Die angeschriebenen Personen haben anschließend 48 Stunden Zeit, sich bei uns zu melden. Ist einer der Gewinner über die Kontaktinformationen nicht erreichbar oder versäumt dieser die Frist, erhält nach denselben Gewinnspielregeln ein anderer Teilnehmer die Chance auf den Preis. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich von uns nicht auf Gameplay Gamers, Facebook, Twitter, Google+, Youtube und in der NextGen-Community erwähnt. Sie dürfen sich dort aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 16. März 2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Preview: The Elder Scrolls Online

The Elder Scrolls Online (1)Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine der größten, umfangreichsten und fantasievollsten Rollenspielserien den Weg in den Online-Sektor einschlägt. Nach dem einschlagenden Erfolg von The Elder Scrolls V: Skyrim dürfen wir die Fantasy-Welt Tamriel bald online erkunden.

The Elder Scrolls Online (2)Man kennt das ja bereits aus der Hauptreihe des Franchises und auch aus anderen Spielen. Als künftiger Held und Weltenretter wachen wir traditionell ohne Erinnerung und noch dazu im Kerker auf. Draußen vor den Zellentüren herrscht bereits Unruhe. Verwundert darüber treten wir langsam an die Gitterstäbe heran und werden prompt von der Erscheinung des Propheten in ein Gespräch verwickelt. Wenige Sekunden später erhalten wir in der Welt von The Elder Scrolls Online auch schon unseren ersten Auftrag: Wir sollen Lyris Titanborn finden. Kurz darauf schließt uns einer der Gefangenen, die gerade im unterirdischen Höhlenkomplex der Anlage rebellieren, die Zellentür auf. Nicht viele Schritte entfernt treffen wir auf die besagte Lyris Titanborn, mit der wir anschließend die Flucht aus den düsteren Gemäuern beginnen. Damit wir uns auch wehren können, dürfen wir wenig später unsere erste Waffen an uns nehmen und gegen die ersten knochigen Skelette kämpfen. Je weiter uns unsere Füße tragen, desto verzwickter wird das metaphysische Geschehen, welches wir mit unserem Verstand noch nicht ganz erfassen können. Wichtig ist nur, dass uns die Flucht aus dem Kerker gelingt. Dafür muss Lyris einen hohen Preis, kurzum ihr Leben, zahlen. Dieses tauscht sie gegen das des Propheten ein, der uns daraufhin aus dem Kerker an einen weit entfernten Ort bringt.

Orientierung am Vorbild

The Elder Scrolls Online (3)Zu Beginn des Spiels haben wir uns für einen Dunkelelfen entschieden. Aus diesem Grund bringt der Prophet unseren noch unerfahrenen Dragonknight an die Küste einer Insel in der Provinz Himmelsrand; also einem Teil jener Region, in welcher der fünfte Serienteil spielte. Auf dem Eiland angekommen, versuchen wir uns zunächst einen Namen zu machen. Dazu folgen wir entweder der Haupthandlung oder erfüllen wie für Online-Rollenspiele typisch Nebenquests. Hier folgen wir beispielsweise einem Hund an die Küste, wo wir einer Person in Not helfen dürfen. Wirklich tiefgründig sind diese Aufgaben nicht, doch scheint man sich bei der Haupthandlung zumindest Gedanken gemacht zu haben. Zwar hält sich die Spannung in den ersten drei Spielstunden noch in Grenzen, doch stehen die Chancen gut, dass die Köpfe hinter dem Projekt gemerkt haben, dass in ihrem Universum hier ungenutzte Ressourcen schlummern. Viel interessanter ist da jedoch das Spielsystem, mit welchem sich The Elder Scrolls Online identifizieren muss. Durch das Lernsystem, welches die Fähigkeiten je nach Nutzen steigert, hat es das Online-Rollenspiel schwer, sich hier an der Vorlage zu orientieren. Die Entwickler gehen jedoch tatsächlich diesen Weg. Je öfter wir mit einer zweihändigen Waffe angreifen, desto geübter werden wir im Umgang mit den Riesenknüppeln. Fantastisch!

Kompromisse eines Online-Rollenspiels

The Elder Scrolls Online (4)Trotzdem steigen wir nicht durchs Schlafen in unserer Stufe auf, sondern mit der Zeit. Haben wir genügend Aufgaben erfüllt, steigt unsere Stufe und wir erhalten Skill-Punkte, die wir auf der einen Seite in Lebensenergie, Magie, sowie Ausdauer und auf der anderen Seite in viele neue Fähigkeiten wie Zaubersprüche investieren dürfen. Später dürfen wir diese Fähigkeiten zwar in andere Richtungen entwickeln, doch steigern wir deren Kräfte ebenfalls durch sehr häufiges Anwenden. Etwas schade ist jedoch, dass man nicht die ganze Faszination eines The Elder Scrolls entfachen kann. In Häusern dürfen wir beispielsweise nach Belieben plündern – ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Ebenfalls können wir keine Nichtspielercharaktere töten. Immerhin existiert die eine oder andere Truhe, die wir mit dem bekannten Minispiel, wie zum Beispiel in The Elder Scrolls IV: Oblivion, knacken dürfen. Vermasseln wir das Knacken, hat ein anderer Spieler die Chance, die Truhe zu öffnen. Das zerrt zwar an der Atmosphäre, ist in der Praxis jedoch absolut fair. Apropos Atmosphäre: The Elder Scrolls Online präsentiert sich uns mit einer hübschen Optik, weitläufigen Gebieten, Gegnern und vertonten Charakteren und wirkt dazu durch den packenden Soundtrack jederzeit stimmig. Wie sich der mittlere Teil und vor allem das Endgame des Titels samt Inhalten schlägt, erfahren wir im April 2014.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Prognose (basierend auf der PC-Fassung): Ich war skeptisch, ob The Elder Scrolls Online an die Erfolge der Hauptreihe anknüpfen kann. Immerhin handelt es sich hierbei um ein Online-Rollenspiel und das Konzept muss deswegen zwangsweise umgearbeitet werden. Nachdem ich jedoch etwa drei Stunden in Tamriel verbringen konnte, hat mich der Titel zum Teil eines Besseren belehrt. Die Grundstrukturen, sprich die Welt erkunden und durch das mehrmalige Einsetzen von Fähigkeiten diese zu verbessern, sind nach wie vor enthalten. In meinen Augen ist es aber schade, dass mich das Spiel dazu zwingt, ein strahlender Held zu sein, denn Nichtspielercharaktere können nicht getötet werden und wenn ich in einem Haus Gegenstände einheimse, werde ich dafür nicht bestraft. Das ist wohl dem Genre geschuldet, doch etwas weniger Moral hätte dem Spiel sicher gut getan. An anderer Stelle wirkt der Titel in seiner Gestaltung genau so, wie ich das von einem Teil der The-Elder-Scrolls-Reihe auch erwarte. Eine freiläufige Welt, die sowohl optisch als auch akustisch zu begeistern weiß und das Online-Abenteuer zu einem wahren Genuss macht. Wenn The Elder Scrolls Online im April 2014 endlich erscheint, werde ich sicherlich noch einmal nach Tamriel reisen!

Prime Time: Tales of Symphonia Chronicles (Unboxing)

Am 28. Februar 2014 war es endlich soweit. Rollenspieler bekommen wieder neues Futter und zwar in Form von Tales of Symphonia Chronicles. Wir haben uns die Collector’s Edition geschnappt und stellen euch deren Inhalt, bestehend aus dem Spiel, zwei Soundtrack-CDS, einem Roman und fünf Figuren, ausführlich vor.

Im zweiten Video vergleichen wir die Packung der PlayStation-3-Fassung des Spiels mit den Packungen der ursprünglichen Spiele, die für die Nintendo-Konsolen Gamecube und Wii einst erschienen sind. Wir wünschen euch sowohl beim Unboxing-Video, als auch beim Vergleichsvideo wieder gute Unterhaltung!

Neuer Partner: Gamecontrast.de

Wir freuen uns euch heute mitteilen zu dürfen, dass wir eine Partnerschaft mit der Seite Gamecontrast.de eingegangen sind. Gamecontrast.de ist ein Blog, der Videospiele für jedwede Konsolen und den PC genauer unter die Lupe nimmt. Der Fokus liegt dabei auf den täglichen News, die mit regelmäßigen Reviews einhergehen. Des Weiteren stellt euch die Redaktion Videos auf einem eigenen YouTube-Kanal bereit, die frisches Material zeigen und die ersten Einblicke in Beta-Versionen gewähren. Zusätzlich bietet Gamecontrast.de mit der Kategorie Klassiker einige Rückblicke, die Retro-Gamer wieder in vergangene Zeiten katapultieren. Selbst die Hardware bleibt vom Online-Magazin nicht verschont und wird auch auf Herz und Nieren getestet. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr bei unserer neuen Partnerseite direkt einmal vorbeischauen möchtet.

Review: Fable Anniversary

Fable Anniversary (1)Wir erinnern uns noch gut an die Versprechen, die Märchenonkel Peter Molyneux bei Fable vor mehr als zehn Jahren gemacht hat und sie nicht einhalten konnte. Trotzdem kann der Titel des übermotivierten Designers auch zehn Jahre nach seinem Release noch überzeugen.

Fable Anniversary (2)Fable Anniversary ist das HD-Remake des ersten Teils der Fable-Reihe. Nach wie vor spielen wir den Sohn der Gladiatorin Scharlachrobe und des Waldhüters Brom. Die Geschichte setzt zudem bereits in der Kindheit unseres Helden in seinem Heimatdorf Oakvale ein. Genauer gesagt am Geburtstag unserer Schwester Theresa. Von Brom erhalten wir die Aufgabe, gute Taten in Oakvale zu vollbringen. Für jede gute Tat erhalten wir ein Goldstück und mit drei Goldstücken können wir schließlich ein Geburtstagsgeschenk für unsere Schwester kaufen. Fable Anniversary lässt uns jedoch wie das Original die Wahl, ob wir nun gute oder auch böse Taten vollbringen wollen. So piesackt ein Rowdy einen kleinen Jungen. Entweder helfen wir dem Buben und vertreiben den Miesepeter oder wir machen mit diesem gemeinsame Sache. So oder so wird die Handlung stringent vorangetrieben – sie nimmt einfach nur eine andere Wendung. An diesem schönen Tag in Oakvale kommt es jedoch wie es kommen musste. Das Dorf wird von Banditen überfallen und brandgeschatzt. Als vermeintlich letzter Überlebender werden wir von Magier Maze rekrutiert und prompt in die Heldengilde gebracht. Gebeutelt durch die Geschehnisse, lassen wir unsere Kindheit hinter uns und starten mit der Ausbildung zu einem Helden, der das Fantasy-Reich Albion retten oder in den Untergang treiben wird.

Stärke, Fertigkeit und Magie

Fable Anniversary (3)Während unserer Ausbildung werden wir in die Grundlagen des Spiels eingewiesen. Es bleibt uns frei, ob wir lieber mit einem Schwert, dem Bogen oder mit Magie kämpfen, doch Obacht: Je nachdem wie wir mit den Gegnern im Spiel umgehen, erhalten wir neben den normalen Erfahrungspunkten auch Erfahrungspunkte in den drei genannten Kategorien, die wir für neue Fähigkeiten ausgeben. Besonders früh im Spiel ist es wichtig, sich zunächst auf eine Richtung festzulegen. Sobald wir im Spiel fortgeschritten sind, purzeln die Erfahrungspunkte ohnehin nur so von den Leichen der Feinde und die Kombination mehrerer Fähigkeiten macht dann durchaus Sinn. Haben wir die Ausbildung abgeschlossen, werden wir in die Wildnis von Albion entlassen. Wer eine offene Spielwelt eines The Elder Scrolls III: Morrowind erwartet, wird enttäuscht. Zwar ist die Welt frei begehbar, doch nur auf vorgeschriebenen Wegen. Rechts und links befinden sich natürliche Begrenzungen wie Abhänge oder Mauern, die das Ausbrechen aus der Spielwelt verhindern. Trotzdem ist das kein Manko, denn der Titel setzt nach wie vor auf andere Elemente und die macht er richtig gut. In der Heldengilde nehmen wir Quests an, die nach dem Absolvieren unseren Bekanntheitsgrad steigern und so weitere Aufgaben freischalten. Nebenbei festigen wir die gute oder böse Gesinnung unseres Helden.

Die Bekanntheit eines Helden

Fable Anniversary (4)Ab einem bestimmten Gesinnungswert erscheint unserem Helden entweder ein Glorienschein über seinem Haupt oder ihm wachsen zwei Hörner aus diesem. Je nachdem wie stark unsere Ausrichtung und unser Bekanntheitsgrad ist, reagieren auch die Menschen in Albion auf uns. Einem strahlenden Helden etwa applaudieren sie, doch wenn sie einen gefürchteten Schurken erblicken, nehmen sie schnell die Beine in die Hand und schreien um ihr Leben. Um unseren Bekanntheitsgrad zu feiern, dürfen wir zu den meisten Quests auch Großtaten übernehmen. Entscheiden wir uns dafür, werden wir vor die Tore der Heldengilde teleportiert und geben auf dem dortigen Podium vor Publikum an. Wir können beispielsweise prahlen, dass wir den Quest nackend absolvieren, keine Waffen verwenden oder unverwundet bleiben werden. Haben wir das geschafft, erhalten wir zusätzlich ein paar Goldmünzen. Die brauchen wir auch, denn mit der Ausbildungskleidung kommen wir nicht weit. Ein Held braucht eine gute Rüstung, mächtige Waffen und natürlich Heiltränke. Letztere finden wir jedoch auch sehr oft in der Wildnis, weshalb wir das Geld besser für etwas anderes sparen sollten. In jeder Stadt gibt es beispielsweise ein Haus, welches wir kaufen dürfen. Entweder verkaufen wir es später, wir vermieten es an Familien oder ziehen sogar selbst mit Ehefrau und Kind ein.

Möglichkeiten über Möglichkeiten

Fable Anniversary (5)Schöne Damen oder feine Herren lassen sich mit Geschenken bezirzen, bis sie schließlich einen Ehering von uns fordern. Relevant für das Spiel ist das jedoch nicht, aber immerhin eine nette Dreingabe. Dreingaben sind auch die Minispiele in den Städten. Hühnerweittreten, das eine oder andere Kneipenspiel oder Bogenschießen machen durchaus Spaß und lenken vom harten Heldenalltag ab. Wer mit einer Angelrute oder einem Spaten ausgerüstet ist, angelt nach versunkenen Schätzen oder buddelt diese, beispielsweise aus Friedhofsgräbern, aus. In einigen Fällen finden wir dabei die sogenannten Silberschlüssel. Überall in der Spielwelt gibt Truhen, die nur aufgehen, wenn wir eine bestimmte Anzahl an Silberschüsseln mit uns führen – oft werden wir mit besseren Waffen oder Ausrüstungsgegenständen belohnt. Belohungen winken ebenfalls, wenn wir zu den Dämonentoren pilgern. Die sprechenden Türen verlangen von uns bestimmte Opfergaben. Das kann der Mord an einer Person, die Ehe mit einer Frau, eine ausgebaute Fertigkeitsleiste oder eine strahlende Rüstung sein. Bereits hier haben die Lionhead Studios bewiesen, dass man mit der Fable-Reihe einen unkonventionellen Weg einschlagen und sich von der Konkurrenz absetzen will. Fable II und Fable III zeigen aber noch deutlich besser, wie man dieses Ziel erreichen kann. Fable ist die geborene Grundlage.

Die Gefahr des Einfrierens

Fable Anniversary (6)Blicken wir auf die letzten zehn Jahre zurück, hätte man aus Fable Anniversary jedoch noch sehr viel mehr rausholen können. Die Entwickler haben sich fast ausschließlich der Grafik des Spiels gewidmet. Der Grafikstil ist jetzt weniger bunt und orientiert sich mehr an den beiden Nachfolgern, ohne aber deren optische Qualität zu erreichen. Trotzdem ist die Welt immer noch in Instanzen eingeteilt. Das wäre zwar aufgrund der Vorlage nur bedingt veränderbar gewesen, doch Ladezeiten von zehn bis dreißig Sekunden müssen auf der Xbox 360 beim Gebietswechsel definitiv nicht sein. Außerdem standen die Vorzeichen, dass der Titel mit einigen Bugs auf den Markt kommt, seit der letzten Gamescom nicht schlecht. Dort konnten wir den Titel bereits zwanzig Minuten anspielen. Ruckelorgien und Systemabstürze haben wir nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Spielern beobachtet. Während Ruckelorgien im fertigen Spiel zum Glück so gut wie nie auftreten, ist uns das Spiel beim Testen sechs bis sieben Mal eingefroren. In diesem Falle half es nur, die Xbox 360 vollständig neu zu starten. Reproduzierbar war das Bildschirmeinfrieren indes nicht. Die Entwickler arbeiten angeblich zwar an einem Patch, doch fragen wir uns einmal mehr, warum man diese Fehler nicht früher in den Griff bekommen hat und das Spiel fehlerhaft auf den Markt geschmissen wird.

Neues Feature: SmartGlass

Fable Anniversary (7)Trotzdem haben wir uns beim Testen dabei ertappt, wie wir diese Fehler hingenommen und die Konsole wieder eingeschalten haben. Fable Anniversary macht wie das Original sehr viel Spaß und motiviert durchgehend bis zum großen Finale, wirklich alle Fähigkeiten zu meistern und alle Nebentätigkeiten abzuschließen. Das macht sogar dann noch Laune, wenn die Story längst abgeschlossen ist und wir immer noch durch Albion reisen dürfen. Hier erinnert uns das Rollenspiel ein wenig an die The-Legend-of-Zelda-Reihe, da deren Welten ebenso mit vielen Geheimnissen und Rätseln gespickt ist. Trotzdem finden wir es schade, dass man dem Titel nur eine mittelmäßige SmartGlass-Unterstützung spendiert hat, anstatt neue Quest oder Kampfoptionen für das zehnjährige Jubiläum zu entwickeln. Wer während des Spielens sein Tablet PC (in unserem Test ein Acer Icoania Tab A510) eingeschaltet hat, kann via SmartGlass eine Karte von Albion mit allen besuchten Orten aufrufen und so sehen, wo sich Truhen und Aufgaben befinden. Das ist größtenteils sehr nutzlos, denn die Fundorte aller Silberschlüssel verrät das Feature nicht und da die Orte ohnehin überschaubar ausfallen, reicht da unserer Meinung nach die kleine Karte am oberen rechten Bildschirmrand ohnehin aus. Wer aber ein permanenter Nutzer von SmartGlass ist, wird sich wohl dennoch über das zusätzliche Feature freuen. Am Spiel ändert sich ja nichts.

Ein Stück Rollenspielgeschichte

Fable Anniversary (8)Die wunderschön gestaltete Welt lenkt ebenso vom Bildschirm des Tablet PCs ab. Dabei ist es egal, ob wir durch die Stadt Bowerstone tingeln, bei anhaltendem Regen ein magisches Schwert aus einem Stein nahe des Tempels von Avo ziehen oder durch die Sümpfe des sehr unappetitlichen Darkwood schlendern. Das Design der Spielwelt ist für die Verhältnisse von 2004 auch heute noch sehr spannend. Passend dazu wird das Geschehen entweder mit recht fröhlichen oder eher düsteren Klängen unterlegt. Einige Melodien hat man auch noch Tage oder Jahre nach dem letzten Spielen im Kopf. Hier haben die Komponisten Danny Elfman und Russell Shaw großartige Arbeit geleistet. Allerdings müssen wir sagen, dass Kenner des Originals nicht unbedingt zu Fable Anniversary greifen müssen. Auch dann nicht, wenn sie The Lost Chapters (ein Erweiterungspaket, welches mit der PC-Fassung von Fable im Jahr 2005 eingeführt wurde) noch nicht kennen. Die Änderungen sind zu gering, als dass sich ganze vierzig Euro tatsächlich lohnen würden. Fable-Fans greifen aber vermutlich trotzdem zu und jene, die mit der Serie erst später begonnen haben oder sie noch gar nicht kennen, bekommen mit Fable Anniversary jetzt die beste Gelegenheit, ein Stück Rollenspielgeschichte nachzuholen. Fable (Anniversary) gehört absolut in jede gut sortierte Rollenspielsammlung!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der PC-Fassung von Fable: The Lost Chapters und der Xbox-360-Fassung von Fable Anniversary): Als ich den Titel auf der letzten Gamescom anspielen konnte, habe ich leider kein gutes Gefühl gehabt. Ruckelorgien und Systemabstürze zeichnen den Titel auf der Messe in Köln, doch ein halbes Jahr später ist davon fast nichts mehr zu spüren. Das freut mich sehr, denn Fable (Anniversary) ist auf jeden Fall eines der Spiele, die man als Rollenspieler gespielt haben muss. Das Gesinnungssystem, welches sich optisch auf unseren Helden und stark auf seine Mitmenschen auswirkt, ist bis heute einzigartig in der Videospiellandschaft. Dazu gesellen sich Quests, die mit dem Großtatensystem ebenso sehr viel frischen Wind in die Welt der Rollenspiele gebracht haben. Abgerundet wird das Paket mit einer schönen Welt, einem grandiosen Soundtrack, illustren Charakteren wie Maze, Donner, Whisper, Dornernrose, Messer-Jack und Scharlachrobe, vielen Geheimnissen und einem motivierenden Kampfsystem. Fable Anniversary hat nichts von der Faszination des Originals eingebüßt und jeder, der den Ursprung dieser Serie (oder die Serie im Ganzen) überhaupt nicht kennt, bekommt jetzt die beste Gelegenheit, diese(n) nachzuholen. Für mich ist und bleibt Fable ein Spiel, welches man in seinem Leben unbedingt gespielt haben muss!

Vielen Dank an Microsoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Fable Anniversary!

Prime Time: Die große Plattfuß-Box (Unboxing)

Bud Spencer gehört wohl zusammen mit Terence Hill zu den lustigsten und bekanntesten Schauspielern. Das liegt vermutlich weniger an ihrer durchaus guten Schauspielkunst, sondern mehr an ihren unvergesslichen Sprüchen mit ihrer metapherreichen Sprache. So war es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns einem Unboxing-Video von einigen ihrer Filmen widmen. Den Anfang macht zunächst die große Plattfuß-Box. Bud Spencer mimt in Sie nannten ihn Plattfuß den Kommissar Rizzo und sorgt in der italienischen Stadt Neapel für Recht und Ordnung. In Plattfuß räumt auf führt ihn sein Weg nach Hongkong, bevor er in zwei weiteren Abenteuern den Weg nach Afrika findet. Plattfuß in Afrika und Plattfuß am Nil sind in der großen Plattfuß-Box nämlich ebenfalls enthalten, sowie eine Dokumentation über Bud Spencer und erstmals die ungeschnittenen Langfassungen von Sie nannten ihn Plattfuß und Plattfuß in Afrika. Wir stellen euch diese Box in unserem Unboxing-Video ausführlich vor und wünschen euch gute Unterhaltung dabei!

Partner: Heavenly Mangas verlost Codes zu Might and Magic: Heroes Online

Bei unserer Partnerseite Heavenly Mangas laufen derzeit die Leitungen heiß. Das liegt vor allem daran, dass derzeit unter den ersten dreißig Teilnehmern Codes zum geschlossenen Beta-Test zu Might and Magic: Heroes Online verlost werden. Während ihr hier teilnehmen könnt, könnt ihr euch hier ein Bild vom Spiel in unserer Preview machen.

Partner: Games-Mag-Olympia-Fan-Special

Nicht nur bei uns, sondern auch bei unserer Partnerseite Games-Mag gibt es derzeit ein tolles Gewinnspiel passend zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi.  Je nachdem wie viele neue User auf Facebook folgen, verlost die Redaktion des Games-Mag ein Roman zu Assassin’s Creed, Assassin’s Creed III für die Wii U und Skylanders: Swap Force für die Wii U. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr unsere Partnerseite mit einem Like bei dem wohl größten Social Network der Welt unterstützt. Wir drücken euch ganz fest die Daumen, dass ihr einen der drei tollen Preise abstaubt!

Gewinnspiel (16. – 28. Februar 2014)

Gewinnspiel Feburar 2014 (1)Bereits im November des letzten Jahres erschien der neue Ableger der Mario-&-Sonic-Reihe. Die einstigen Konkurrenten hat es diesmal zu den Olympischen Winterspielen verschlagen. In Sotschi angekommen, durchleben die beiden Videospielhelden und ihre Freunde die Höhen und Tiefen des Wintersports. Passend zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi verlosen wir zwischen dem 16. und 28. Februar 2014 zwei Exemplare von Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen: Sotschi 2014 für die Wii U. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, habt ihr wieder mehrere Möglichkeiten, die ihr noch dazu auch gerne wieder kombinieren dürft, um jeweils (maximal) eine Gewinnchance zu erhalten:

1. Ihr werdet Fan unserer Facebook-Seite, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 16.02.2014 öffentlich mit euren Freunden und teilt uns unter dem Beitrag eure Lieblingswintersportart mit.

2. Ihr folgt uns auf Twitter und teilt uns in eurer Antwort auf den Gewinnspielbeitrag vom 16.02.2014 eure Lieblingswintersportart mit.

3. Ihr unterstützt uns auf Google+, teilt unseren Gewinnspielbeitrag vom 16.02.2014 öffentlich mit euren Freunden und teilt uns unter dem Beitrag eure Lieblingswintersportart mit.

4. Ihr werdet Mitglied der NextGen-Community und teilt uns unter dem Gewinnspielbeitrag vom 16.02.2014 mit, was eure Lieblingswintersportart ist.

5. Ihr abonniert uns auf Youtube, teilt uns über unsere Kontaktmöglichkeiten euren Username mit und schildert uns, was eure Lieblingswintersportart ist.

6. Ihr hinterlasst uns unter diesem Beitrag eine Antwort, in welcher ihr uns mitteilt, was eure Lieblingswintersportart ist. Damit abonniert ihr unseren Newsletter.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet und ihren Erstwohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Bei minderjährigen Nutzern wird eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten benötigt. Mitarbeiter von Gameplay Gamers und Nintendo sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, wird der Preis unter allen Teilnehmern gleichermaßen verlost. Die Gewinner der Verlosung werden schriftlich nach Ablauf des Gewinnspiels ab dem ersten März 2014 über ihre jeweils hinterlassenen Kontaktangaben informiert. Die angeschriebenen Personen haben anschließend 48 Stunden Zeit, sich bei uns zu melden. Versäumt einer der Gewinner diese Frist, erhält nach denselben Gewinnspielregeln ein anderer Teilnehmer die Chance auf den Preis. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich selbstverständlich von uns nicht auf Gameplay Gamers, Facebook, Twitter, Google+, Youtube und in der NextGen-Community erwähnt. Sie dürfen sich dort aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 28. Februar 2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Prime Time: Revenge Trilogie (Unboxing)

Südkoreanische Filme müssen sich nicht vor der Film verstecken. Viel zu oft wird das Potential der Filme aus Korea unterschätzt und Titel wie Sympathy for Mr. Vengeance, Oldboy und Lady Vengeance gehen in der Masse großer Hollywood-Blockbuster, die weniger Sinn und Verstand haben. Aus Südkorea kommen heutzutage packende Filme, welche in Hollywood vor zwanzig oder dreißig Jahren entstanden sind. Heutige Filmschaffende sollten sich unbedingt ein Beispiel an den Film von Park Chan-wook und Co. nehmen. In unserem Unboxing-Video stellen wir euch heute die drei genannten Filme, die man hier als die Revenge Trilogie bezeichnet, vor. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Review: NES Remix

NES Remix (1)Spätestens seit Mega Man 9 erschienen ist, sind Retro-Titel wieder massenkompatibel. Jeder der eine Wii, einen 3DS oder eine Wii U besitzt, wird sich sicherlich mal den einen oder anderen Nintendo-Entertainment-System-Klassiker runtergeladen haben, um die es hier geht.

NES Remix (2)So schnell kann es gehen – kurz nachdem das Spiel im Rahmen einer Nintendo-Direct-Ausgabe vorgestellt wird, erscheint es auch schon im eShop der Wii U. NES Remix entpuppt sich dabei nicht als reine Sammlung verschiedener Nintendo-Entertainment-System-Spiele, die wir jetzt vollständig spielen dürfen, sondern als clevere Kombination mit Anleihen der Wario-Ware-Reihe. Wer Wario Ware nicht kennt, der sollte wissen, dass in dieser Serie dem Spieler kurze Aufgaben vorgesetzt werden, die er in nur wenigen Sekunden erfüllen muss. Ähnlich verhält es sich jetzt mit den Klassikern des Nintendo Entertainment Systems – nur mit dem Unterschied, dass wir schon etwas mehr Zeit haben. In Super Mario Bros. bekommen wir beispielsweise die Aufgabe, im ersten Level des Spiels fünfzehn Gegner auszuschalten; in The Legend of Zelda müssen wir dann den Eingang eines Dungeons finden; in Ballon Fight wiederum zwanzig auftauchende Ballons zum Platzen bringen, ohne dass wir einen auslassen und in Ice Climbers die vierte Ebene erreichen. Dabei kommt es ganz besonders darauf an, wie viel Zeit wir für diese Aufgaben brauchen. Je schneller wir sind oder eher gesagt je geschickter wir uns bei diesem Unterfangen anstellen, desto eine bessere Bewertung erhalten wir. Diese Bewertung besteht aus bis zu drei Sternen, die wir als Belohung erhalten.

Grandioses Zusammenspiel

NES Remix (3)Diese Sterne beweisen nicht nur unser Können. Mit ihnen schalten wir ebenso neue Aufgaben oder gar neue Spieltitel wie Donkey Kong oder Clu Clu Land frei, die wir dann auch angehen dürfen, um neue Sterne zu sammeln, mit denen wir dann die Remix-Aufgaben freischalten können. In diesen Levels ändert sich dann einiges am dargestellten Spiel. Anstatt in Donkey Kong mit Mario Pauline zu retten, müssen wir jetzt mit Link das Gerüst erklimmen. Dabei sollten wir natürlich beachten, dass Link nicht über die Fässer springen oder die Hämmer, die in den Levels zu Marios Schutz herumhängen, benutzen können. Es kann auch vorkommen, dass sich der Grafikstil des jeweiligen Spiels verändert. Tennis erscheint beispielsweise dann bis zum zweiten Schlagabtausch als ganz normal, doch dann wird aus der bunten Grafik auf einmal eine optische Oberfläche, wie wir sie noch vom GameBoy kennen. Ihr merkt, dass nicht nur die Remix-Aufgaben sehr abwechslungsreich sind, sondern auch die eigentliche Auswahl an Spielen ist sehr gut gelungen. Neben den bereits genannten Titeln dürfen wir auch den Golfschläger in Golf schwingen und eine ruhige Kugel in Pinball schieben. Dazu kommt noch Wrecking Crew, in dem wir Mauern einreißen dürfen. Urban Champion, Donkey Kong 3 oder Baseball sind zwar auch enthalten, tauchen aber nur in der Bonusrunde auf.

Das Alter der Klassiker

NES Remix (4)Das finden wir sehr schade, denn mit diesen Titeln hätte man sehr leicht den Umfang des Spiels noch einmal ein wenig erhöhen können. Ein Schelm möchte sogar behaupten, dass Nintendo NES Remix als Werbeplattform für ihre eigenen Klassiker nutzt, da man aus dem Spiel heraus direkt in den eShop wechseln kann und Titel wie Excitebike für bis zu fünf Euro pro Spiel herunterladen darf. Wir sehen darüber jedoch hinweg, da die Intention des Spiels eine deutlich andere ist. Aufgrund des Alters der Spiele darf ebenfalls nicht über die Grafik der Titel gemeckert werden. Jüngere Spieler, die nicht mit einem Nintendo Entertainment System aufgewachsen sind, können unter Umständen mit der teils zu genauen und der teils zu ungenauen Eingabe-Überprüfung unzufrieden sein. Golf lässt beispielsweise maximal acht Richtungen zu, in welcher der Ball geschlagen werden darf und wann der Aufschlag in Tennis gelingt, ist ebenfalls eine Frage der Übung. Wir empfehlen daher, sich immer nur mit einem Spiel gleichzeitig zu beschäftigen, sofern man den Titel nicht schon einmal gespielt hat. So bekommt man in Excitebike zum Beispiel auch mit, dass es einen Turbo-Boost gibt und wundert sich nicht, warum man in dem Remix-Level nicht so gut abschneidet. Wer auch den letzten Stern und Stempel (für das Miiverse) freischalten will, braucht dafür circa 14 Stunden.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Als das Spiel in der Nintendo-Direct-Ausgabe vorgestellt wurde, habe ich mich direkt in NES Remix verliebt. Viele und von mir gern gespielte Klassiker wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Excitebike nehme ich mir in NES Remix gerne vor, um neue Bestleistungen aufzustellen. Die Spielidee ist einfach und genial zugleich und da ich damals auf der Wii wie verrückt Wario Ware: Smooth Moves gespielt habe, habe ich mich auch sehr schnell in NES Remix zurechtgefunden. Das Muster in Clu Clu Land unter Zeitdruck zusammenstellen, so schnell wie möglich den Geheimgang in The Legend of Zelda finden oder die Bestzeit einer Runde in Excitebike schlagen – die Ideen sind fast grenzenlos. Da die Levels allesamt sehr kurz ausfallen, kann ich auch einfach nur mal kurz die Wii U anschmeißen und mich auch nur eine halbe Stunde in das Spiel vertiefen, um Spaß zu haben. Ärgerlich ist für mich, dass es nur Offline-Ranglisten gibt und man seine Erfolge nicht mit der Welt teilen darf. Ebenfalls schade ist für mich, dass es keinen Mehrspielermodus gibt, denn der hätte NES Remix sicherlich noch sehr viel besser gemacht. Ich hoffe sehr, dass Nintendo mit NES Remix ein Erfolg beschert ist und wir sehr bald mit einem Nachfolger rechnen dürfen.

Prime Time: The Dark Knight Trilogie – 5-Disc Special Edition (Unboxing)

Vor kurzem hatte Amazon die The-Dark-Knight-Trilogie in der 5-Disc Special Edition kurzzeitig reduziert und wir haben selbstverständlich zugeschlagen. In unserem Unboxing-Video stellen wir euch die Filmreihe in dieser Trilogie-Packung kurz vor und erzählen euch, welche Erfahrungen wir mit dem Franchise oder eher gesagt zwei der drei Filme gemacht haben. Gute Unterhaltung!

Umfrage-Ergebnis: Das Jahr der Schlange ist zu Ende

Im Januar stellen wir euch die Frage, welche für euch die besten Titel des Jahres 2013 sind. Einige Titel haben uns überrascht, andere hingegen boten mehr Altbekanntes. Wie im letzten Jahr boten sich bei der diesjährigen Auswertung einige Titel ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das Jahr der Schlange ist zu Ende (2)Bei den besten Nintendo-Titeln liegt in diesem Jahr die Rückkehr eines Franchises vorne. 25 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer halten Fire Emblem: Awakening für das beste Nintendo-Spiel 2013. Wohlverdient wie wir finden, da der Titel einige Neuerungen in die Serie bringt. Platz 2 und 3 hingegen belegen mit jeweils exakt 18 Prozent die Titel New Super Mario Bros. U und The Legend of Zelda: The Wind Waker HD. Unter Nintendo-Fans scheinen also auch traditionelle Serien und HD-Neuauflagen geschätzt zu sein. Der vierte und fünfte Platz wird mit jeweils neun Prozent von Lego City Undercover und Professor Layton und die Schatulle der Pandora belegt, obwohl letzteres ein paar Jahr auf den Buckel hat.. Bei der Konkurrenz-Konsole aus dem Hause Sony Computer Entertainment können wir hingegen eine bessere Abstufung erkennen. 24 Prozent aller Befragten sind sich einig, dass The Last of Us der beste Titel ist, der 2013 für die beiden Heimkonsolen von Sony erschienen ist. Knapp dahinter liegt Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin mit stolzen 22 Prozent. Auf Platz 3 positioniert sich Assassin’s Creed IV: Black Flag mit zwanzig Prozent. Kingdom Hearts ist für euch wohl ein Franchise, welches man nicht unterschätzen darf, denn Kingdom Hearts: HD 1.5 ReMIX ist mit zwölf Prozent vertreten. Beyond: Two Souls ist mit acht Prozent auf dem fünften Platz gelandet.

Das Jahr der Schlange ist zu Ende (3)Auf der Xbox 360 macht das Rennen Forza Horizon mit ganzen zwanzig Prozent. Diesen Wortwitz müssen wir erst selbst einmal verdauen, doch der Titel hat es eindeutig verdient. Die Plätze 2, 3 und 4 belegen mit jeweils 17 Prozent die Spiele Dark Souls – Prepare to Die Edition, Dead Space 3 und Killer is Dead. Während Dead Space 3 nicht sehr viel richtig, aber auch nicht sehr viel falsch macht, finden wir euer Engagement für die anderen beiden Titel klasse. Fordernde Spiele und fernöstliche Nischenprodukte sind bei euch also wohl in guten Händen. Auf dem fünften Platz landet Fuse mit sieben Prozent. PC-Spieler können sich hingegen nicht einiger sein. Mit 25 Prozent der Stimmen landet das fantastische BioShock Infinite auf dem ersten Platz. Gefolgt von der Online-Rollenspiel-Wiedergeburt Final Fantasy XIV: A Realm Reborn mit 16 Prozent auf dem zweiten Platz. Der dritte und vierte Platz, jeweils mit neun Prozent, werden von SimCity und Goodbye Deponia belegt. Obwohl es sich bei SimCity auch heute noch um kein vollständig ausgetüfteltes Spiel handelt, macht dieses Spiel unseren Lesern anscheinend so viel Spaß, dass sie es in die Auflistung übernehmen. Außerdem schätzt ihr wohl Point-and-Click-Adventures. Über den fünften Platz darf sich Electronic Arts freuen, denn dieser wird von Battlefield 4 mit sieben Prozent belagert.

Das Jahr der Schlange ist zu Ende (4)Bei der Wahl des besten Download-Spiels positioniert sich ein Titel, auf den wir in Europa lange genug warten mussten, ganz vorne. EarthBound hat sich den ersten Platz mit 26 Prozent redlich verdient. Nostalgisch werden wir auch bei der Zweitplatzierung, denn hier erwartet uns mit DuckTales: Remastered ein alter Bekannter, der mit 21 Prozent auch heute noch genügend Fans unter unseren Lesern hat. Unsere Leser scheinen jedoch auch an neuen und interessanten Software-Ideen interessiert zu sein, denn die Erlebnis-Software Wii U Panorama View mit seiner Rundum-Ansicht beeindruckt ganze zwölf Prozent. Auf dem vierten Platz ist in unserer Umfrage der GameBoy-Klassiker Wario Land 3 gelandet und auf dem fünften Platz befindet sich mit Mario & Donkey Kong: Minis on the Move ein weiterer Vertreter aus Nintendos großer Franchise-Liste, der besonders für Puzzle-Fanatiker mehr als interessant sein dürfte. Wer gerne Filme schaut, kam im letzten Jahr nicht um Phoenix Wright – Ace Attorney herum. 27 Prozent von euch wählten den Film auf den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz schlägt sich derweil Ip Man – The Final Fight mit 16 Prozent herum. Gormenghast landet mit elf Prozent auf dem dritten Platz, während sich Into the Sun und COnfession of Murder – Tödliches Geständnis mit jeweils acht Prozent die Plätze 4 und 5 einnehmen.

Das Jahr der Schlange ist zu Ende (5)Die Anime-Fans haben es uns aufgrund der wirklich langen Liste nicht leicht gemacht. Ein deutlicher Gewinner konnte sich dennoch der Spitze positionieren. Ame & Yuki – Die Wolfskinder aus dem Hause Kazé Anime gewinnen knapp mit sieben Prozent, bevor sich die Plätze 2, 3 und 4 mit jeweils sechs Prozent Die letzten Glühwürmchen, One Piece: Der Fluch des heiligen Schwertes und die Premium Box von The Garden of Sinners quasi teilen müssen. Auf dem fünften Platz kann Black Lagoon – Die komplette 2. Staffel (The Second Barrage) mit fünf Prozent für sich einnehmen. Bei den Mangas hingegen ist der Fall mehr als klar. Resident Evil: Marhawa Desire (Band 2) liegt mit 36 Prozent vor, gefolgt vom dritten Band mit 27 Prozent. Auf dem dritten Platz erkennen wir den ersten Band von Liar Game mit 18 Prozent, bevor der vierte und fünfte Platz mit je neun Prozent vom zweiten Shi-Ki- und fünften Liar-Game-Band belegt werden. Besonders in den letzten beiden Kategorien merkt ihr abermals, dass euch die Wahl nicht leicht gefallen ist und viele Titel um die Platzierung sehr kämpfen mussten. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich dafür, dass ihr an unserer Umfrage teilgenommen habt und eure Stimmen das Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben. Hoffen wir, dass 2014 wieder viele tolle Titel für die Umfrage im nächsten Jahr erscheinen.

Prime Time: Might & Magic X: Legacy – Deluxe Edition (Unboxing)

Nach mehr als zehn Jahren sind wir froh darüber, dass wir diesen Tag noch erleben dürfen. Nachdem Publisher Ubisoft das Might-&-Magic-Franchise überwiegend nur für Heroes of Might & Magic genutzt hat, haben die Köpfe des französischen Unternehmens endlich dazu entschieden, einen weiteren Teil der traditionsbewussten Rollenspielserie auf den Markt zu werfen. In deutschem Hause entwickelt, stellen wir euch in diesem Video die Deluxe Edition des Spiels dar. Diese ist übrigens die einzige Retail-Version, die ihr im Einzelhandel erstehen könnt. Wir wünschen euch dennoch viel Spaß und gute Unterhaltung bei unserem Video!

Review: Mario Party: Island Tour

CTR_MP-IslandTour_TS_GER_131119-1.inddSeit Nintendo-64-Zeiten erfreut sich die Mario-Party-Reihe einer großen Fanbase, die jeden Teil mal mehr, mal weniger gerne verschlingt, jedoch auf jeder Party ausprobiert. Mario Party: Island Tour verlegt das Mehrspieler-Erlebnis jedoch einmal mehr in die Hosentasche.

Mario Party - Island Tour (2)Nachdem die beiden Ausflüge auf den GameBoy Advance, als auch die spätere Nintendo-DS-Episode nur noch sehr wenigen Spielern im Gedächtnis geblieben sind, ist bereits im Vorfeld Skepsis angebracht. Jedoch steht auch nicht mehr das geschlossene Entwicklerstudio Hudson Soft, sondern die klugen Köpfe von Nd Cube hinter dem Projekt. Die haben bereits mit Mario Party 9 gezeigt, dass Veränderungen innerhalb der Serie durchaus Sinn ergeben. Für den nun mehr dreizehnten Ableger der Serie hat man sich jedoch zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht. In unseren Augen präsentieren uns die Entwickler ein zu entschlacktes Gameplay, wobei am grundlegenden Konzept sich wieder einmal nichts geändert hat. Der Einstieg in Mario Party: Island Tour funktioniert dafür jedoch deutlich besser, als bei den vorherigen Serienteilen. Aus dem Hauptmenü wählen wir den Party-Modus und anschließend eines der Spielbretter aus. Auf jedem Spielbrett herrschen des Weiteren verschiedene Regeln. Im Item-Imprerium rasen wir erst durch eine Stadt, dann über saftig grüne Wiesen. Zwischendurch sammeln wir Items ein, welche unser Vorkommen beschleunigen. Wer zuerst am Schloss angelangt ist und die Lebensenergie des Bossgegners mit ein bis zwei Würfen senkt, gewinnt die Partie. Im Revier des Riesen-Kugelwillis müssen wir uns stattdessen davor hüten, den Riesen zu wecken.

Verschiedene Regeln

Mario Party - Island Tour (3)Bei der Sternensafari sammeln wir zwischendurch eine bestimmte Anzahl an Sternen ein und wer am Zielpunkt die meisten Sterne kassiert hat, gewinnt auch diese Partie. Die Raketen-Rallye hingegen ist so aufgebaut, dass wir Booster sammeln können, um so unsere Würfe mit dem entsprechenden Booster-Wert zu multiplizieren und so mehr Felder vorrücken zu dürfen. In Kameks Budenzauber lassen wir Würfel einfach mal Kuben sein. Stattdessen erhalten wir drei Spielkarten, die uns eine bestimmte Anzahl an Feldern vor und beziehungsweise oder die Gegner zurückrudern lässt. Wer Bowsers verrückten Feuerberg betritt, muss stattdessen so wenige Felder wie möglich vorrücken, denn wer zuerst am Ziel des Spielbretts ankommt, hat den schwarzen Peter gezogen und verliert. Ein weiteres Spielbrett ist allerdings nur für den Mehrspielermodus gedacht, bei dem drei bis vier menschliche Spieler aufpassen müssen, nicht die Bowser-Karte zu ziehen. Ansonsten bleibt so ziemlich alles beim Altbekannten. So gilt es zu Beginn einer Partie die Startreihenfolge mittels Würfelwurf festzulegen. Minispiele dienen dazu, um uns an Items oder Sternen zu bereichern oder uns, wie beim Item-Imperium, einen zusätzlichen Würfel beim Vorziehen auf dem Spielbrett zu spendieren. Das ist nett, doch können wir daraus keinen Vorteil ziehen, da wieder mal mehr Glück als Können zählt.

Abwechslungsreiche Minispiele

Mario Party - Island Tour (4)Das gilt zum Glück nicht für die Minispiele an sich, denn hier müssen wir schon selbst unser Können unter Beweis stellen. Wir paddeln mit einem Schlauchboot und dazu gleichmäßigen Touchpen-Bewegungen einen Fluss entlang und können dank des im Nintendo 3DS verbauten Gyrosensors den Handheld so bewegen, um herumflitzende Fuzzys an Stangen abzuschießen oder einfach nur bestimmte Personen beziehungsweise Gegner des Super-Mario-Universums zu fotografieren – Game & Wario lässt grüßen. Die Entwickler haben sich Mühe gegeben, um die Funktionen des Nintendo 3DS auszureizen. Trotzdem hat man auch an klassisches Gameplay gedacht, welches die Reihe seit jeher auszeichnet. Da rennen wir auf einem Treibsandpodest herum und müssen aufpassen, dass uns die Pokeys nicht mit ihren Stacheln pieksen. In einem anderen Minispiel weichen wir Geistern aus, in dem wir uns mit dem Circle Pad bewegen und lösen mittels doppelter Betätigung des A-Knopfs die Stampfattacke aus, um kleine Mäuse unter unserem Gewicht zum Kollabieren zu bringen. Die Minispiele sind abwechslungsreich, doch können sie nicht ansatzweise die Begeisterung der Heimkonsolenvorgänger auslösen. In einigen Minispielen haben wir nämlich das Gefühl, dass sie einfach leicht veränderte Kopien der anderen enthaltenen Minispielen sind und es teilweise an ausreichend Action mangelt.

Potential für kurzlebige Partys

Mario Party - Island Tour (5)Wer einen Favoriten unter den insgesamt achtzig enthaltenen Minispielen entdeckt, kann ihn im Minispielmodus und in verschiedenen Kombinationen mit anderen Minispielen separat angehen. Wer neunzig Minuten Zeit hat, darf sich auch in Bowsers Turmturnier versuchen und dreißig Etagen voller Minispiele und einem (nervigen) Story-Modus erleben. Bei so gut wie allen Spielmodi hagelt es nach Beendigung Mario-Party-Punkte, mit welchen wir unsere (bedeutungslose) Luftblasensammlung erweitern können. Diese Punkte erhalten wir auch, indem wir StreetPass aktivieren und mit Glück auf Leute treffen, die Mario Party: Island Tour spielen und wir sie in einem StreetPass-Minispiel anschließend schlagen. Obwohl der Titel mit netten Melodien und passablen Grafiken aufwartet, richtet sich die Reihe seit Beginn an eher nicht an Einzelspielerveteranen. Mehrspielerfreunde hingegen freuen sich darüber, dass sich nicht jeder Spieler den Titel zulegen muss. Mittels Download-Spiel läuft Mario Party: Island Tour im Mehrspielermodus dann auch ohne eine eigene Cartridge. Dort kann der Titel endlich sein volles Potential entfalten. Unterm Strich ist der Titel also kein mieses Spiel, doch selbst wenn man genügend Mitspieler findet, sollte man eher zu früheren Teilen greifen, da diese weniger generisch und deutlich runder wirken, als der neue Handheld-Ausflug!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Mario Party: Island Tour richtet sich eindeutig an jene Spieler, die regelmäßig mit anderen 3DS-Besitzern in Kontakt kommen und ebenso gerne Mehrspielertitel zocken. Für diese Spieler ist der neueste Serienteil sicherlich eine Bereicherung in ihrem Repertoire, doch wer sich nur selten mit anderen 3DS-Spielern austauscht, kann sich Mario Party: Island Tour eigentlich schenken. Der Grund ist einmal mehr ganz einfach und für Nintendo schon seit Jahren typisch – mal wieder hat das japanische Traditionsunternehmen keinen Online-Modus in Auftrag gegeben! Das ist vor allem deshalb so ärgerlich, da die Spielbretter in der Regel allesamt recht kurz ausfallen und man selten länger als eine halbe Stunde an einzelnen Partien festsitzt. Für Solisten ist der Titel schnell durchgezockt und bietet meiner Meinung zu wenig Umfang, um wirklich lange zu unterhalten. Trotzdem macht der neue Teil wieder sehr viel richtig, denn die Regeln der Spielbretter und der Minispiele sind abwechslungsreich und nutzen grundlegend sogar die Möglichkeiten von Nintendos Handheld sehr gut aus. Mario Party: Island Tour mangelt es am Ende an Feintuning, doch darüber sehe ich gerne hinweg, denn für ein paar spaßige Partien mit Kommilitonen in der Mittagspause reicht der Titel aus!

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Mario Party: Island Tour!

Review: Evangelion: 3.33 – You can (not) redo.

Evangelion 3.33 - You can (not) redo. (1)Obwohl Evangelion 3.33 – You can (not) redo. bereits im Jahr 2012 im Land der aufgehenden Sonne erschienen ist, hat es bis Ende 2013 gedauert, bis Fans des Franchises hierzulande in den Genuss des Animes gekommen sind.

Evangelion 3.33 - You can (not) redo. (2)Die Handlung macht der Erscheinungsweise der Filme alle Ehre. Während Fans in Japan alle paar Jahre ins Kino pilgern dürfen, um die Fortsetzung erleben zu können, darf die hiesige Fanbase direkt auf die Veröffentlichung auf Blu-ray warten. Inhaltlich macht die Story im dritten Teil ebenfalls einen zeitlich großen Sprung. Es sind nämlich ganze vierzehn Jahre seit dem Second Impact vergangen und nichts ist mehr so, wie es einmal für Shinji Ikari war. In vierzehn Jahren haben sich neue Organisationen gebildet und politische Konstellationen, die für das Zusammenspiel der Charaktere wichtig sind, verändert. Dann gibt es aber Ereignisse, die sich scheinbar nie zu ändern scheinen. Nach wie vor wird die Menschheit von den Engeln attackiert. Man darf jetzt aber nicht an biblische Gestalten denken, die wir aus Erzählungen und Überlieferungen kennen. Engel sind in diesem Falle Kreaturen, gegen welche das Militär in der gesamten Serie unaufhaltsam kämpft. Wer die beiden Vorgänger nicht kennt, der wird sich jedoch nicht nur einmal fragen, was gerade auf dem Bildschirm passiert. Der Anime geizt tatsächlich mit Erklärungen und setzt Kenntnisse der ersten beiden Filme voraus. Trotzdem ist nach den ersten Minuten klar, dass Shinji Ikari einen gewissen Vorfall überlebt hat und jetzt mit den mal mehr, mal weniger schwerwiegenden Konsequenzen rechnen muss.

Einblick in das Seelenleben

Evangelion 3.33 - You can (not) redo. (3)Bei Evangelion 3.33 handelt es sich um einen Anime, der insbesondere mit der Verfassung der Charaktere spielt. Von einer auf die anderen Minute, auch wenn vierzehn Jahre für eine einzige Minute doch wirklich lang sind, dreht sich für Shinji Ikari die Welt auf einmal in die verkehrte Richtung. Die Organisation Nerv, welche ehemals seine Verbündeten waren, sind ihm und Rei Ayanami feindlich eingestellt. In der neugegründeten Organisation Wille wird ihm sogar verboten, eine Evangelion-Einheit zu steuern. In der zweiten Hälfte des Films wird uns mit beeindruckenden Bildern deutlich gemacht, warum dieses Verbot aufrechterhalten werden muss. Da jedoch ganz besonders auf das Seelenleben des Protagonisten eingegangen wird, zieht sich diese Auseinandersetzung mit der Wahrheit über viele qualvolle Minuten und es kommt zum Ende hin selbstverständlich gegen einen Verstoß dieser Regel. So und nicht anders bringt Evangelion 3.33 den vierten und abschließenden Film der Reihe in Stellung, zu dem bis heute auch noch kein Erscheinungsdatum vorliegt. In Deutschland werden wir aber wohl, wie das bei Animes meist der Fall ist, wieder deutlich länger auf den Abschluss der Reihe warten. Wir hoffen jedoch, dass man dann auch aufgeworfene Fragen schlussendlich beantwortet, die im dritten Film aufgeworfen werden. Von denen gibt es nämlich reichlich.

Übergang zum nächsten Film

Evangelion 3.33 - You can (not) redo. (4)Ähnlich wie der Mittelteil der Mardock-Scramble-Trilogie, ist Evangelion 3.33 so aufgebaut, dass er als Übergangsstück fungiert und inhaltlich keine abgeschlossene Handlung bietet. So können Action und Spannung zwar durch den ganzen Film hinweg fortgesetzt werden, aber für jeden Anime-Fan, der einfach nur mal in das Franchise hineinschnuppern möchte, gilt weiterhin, mit dem ersten Teil zu beginnen. Evangelion 3.33 kann inhaltlich also nur dann punkten, sofern man die beiden Vorgänger gesehen hat und man gut und gerne bereit ist, mit einer inhaltlichen Handlungslücke von vierzehn Jahren zu leben – die Ereignisse dieser Zeit werden im Film nämlich nur kurz und knapp angesprochen. Kurz und knapp fällt zudem das Bonusmaterial aus. Auf 26 Minuten verteilt sind viele Trailer, Teaser und TV-Spots. Aus der Menge heraus sticht nur das Special Feature Rebuild of Evangelion 3.33, welches wunderbar zeigt, wie man mit Rotoskopie Realaufnahmen mit der Kunst des Zeichentricks überzeichnet. Optisch macht Evangelion 3.33 einen ordentlichen Eindruck. Die gelegentliche Einbindung von dreidimensionalen Objekten ist das einzige, was uns dabei negativ auffällt. Ebenfalls eher schwach ist die deutsche Synchronisation – hier empfehlen wir klar die japanische Tonspur (inklusive abschaltbaren Untertiteln!). Kenner der Vorgänger greifen aber so oder so zu!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Vor Jahren habe ich Evangelion: 1.11 – You are (not) alone. und Evangelion: 2.22 – You can (not) advance. gesehen, doch nach dieser Zeitspanne geht es mir wohl ähnlich wie dem Protagonisten Shinji Ikari. An kaum etwas kann ich mich noch erinnern und das wenige, an das ich mich besinne, reicht leider nicht aus, um die Handlung ohne direkte Vorkenntnisse zu verstehen. Man kann dem Film deswegen aber keinen Vorwurf machen, da er klar als Mittelstück einer ganzen Reihe fungiert und genauso vom Publisher suggeriert wird. Ich finde es jedoch schade, dass man sich nicht die Mühe gegeben hat, um eine wirklich kurze Zusammenfassung anzubieten. Bei einem Film von gerade einmal 95 Minuten hätten zwei zusätzliche Minuten sicherlich nicht geschadet – meinetwegen auch als Bonusmaterial, das in meinen Augen sehr spärlich bestückt ist. Keine Interviews, kein Audiokommentar und keine zusätzlichen Informationen, die das Verständnis des Films gestärkt hätten. Immerhin liegt der Blu-ray-Fassung ein Booklet bei, welches mit ein paar Hinweisen zur Entstehung des Films beziehungsweise der Filmreihe bestückt ist. Ich hoffe jedoch für den vierten Film sehr, dass der mit den ganzen Fragen, die im dritten Teil aufgeworfen werden, abrechnet. Bis dahin werde ich mir auch sicherlich die ersten beiden Filme und ein weiteres Mal den dritten Teil angeschaut haben und die Zusammenhänge hoffentlich durchgehend verstehen. Unterm Stich gilt jedoch, dass jeder, der schon von den ersten beiden Teilen begeistert war, sicherlich auch den dritten Teil mögen wird!

Vielen Dank an Universum Film für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Prime Time: Stanley Kubrick – Visionary Filmmaker Collection (Unboxing)

Stanley Kubrick gilt als Kultregisseur, denn Filme wie The Shining, Full Metal Jacket, Uhrwerk Orange, Lolita, 2001: Odyssee im Weltraum, Barry Lyndon und Eyes wide shut gehören zu seinen Werken, die man sich als Filmfan unbedingt einmal anschauen sollte. Diese sieben Titel gibt es vereint, verteilt auf mehreren Blu-rays, in der Stanley Kubrick – Visionary Filmmaker Collection. Wir haben uns die Box zugelegt und stellen euch ihre Merkmale vor und verraten euch, worauf ihr euch im beiliegenden Booklet freuen dürft. Viel Spaß beim Anschauen!

Review: Gran Turismo 6

Gran Turismo 6 (1)Weit bevor die PlayStation 3 veröffentlicht wird, erklärt man, dass man an einem neuen Teil der Gran-Turismo-Serie arbeite. Gran Turismo 5 verschlingt in dieser Zeit eine halbe Dekade Entwicklungszeit. Dessen Nachfolger wird innerhalb von nur drei Jahren fertiggestellt.

Gran Turismo 6 (2)Aus keinem anderen Grund lacht man sich bei Microsoft wohl ins Fäustchen, denn mit Forza Motorsport hat man in dieser Zeit eine ganze Rennspielserie etabliert, die fünf Episoden und ein Spin-off umfasst. Des Weiteren legen die Turn-10-Studios-Entwickler die Messlatte für Sony Computer Entertainment beziehungsweise Polyphony Digital sehr hoch. Die Entwickler der Forza-Motorsport-Reihe haben es verstanden, das Genre der Rennsimulationen sehr viel tiefgründiger zu gestalten. Obwohl von dieser Magie nicht sehr viel auf Gran Turismo 6 übergeht, handelt es sich beim sechsten Teil der Sony-exklusiven Rennspielserie um absolut kein schlechtes Spiel – es legt einfach andere Ansätze. Nachdem wir den Titel starten, werden wir behutsam in das Spiel eingeführt. Auf einem Übungsparcours erlernen wir die wichtigsten Grundlagen des Autofahrens. Für Profis und Kenner der Vorgänger sind die ersten Minuten zwar nervig, doch dafür freuen sich Anfänger über die leicht zu erlernende Steuerung. Wie es sich am besten auf der Rennstrecke fährt, erfahren wir durch eingeblendete Textboxen. Diese müssen wir zwar aufgrund einer fehlenden Synchronisation des Spiels alle selbst lesen, doch da diese nicht sonderlich viel Text fassen, ist den Entwicklern hier schnell verziehen. Haben wir die erste Runde überstanden, werden wir in den harten Alltag eines Rennfahrers entlassen.

Zugeschnitten auf jeden Spieler

Gran Turismo 6 (3)Wer jetzt an eine Kampagne denkt, die mit einer Handlung wie in Forza Horizon verbunden ist, wird leider enttäuscht sein. Auf der anderen Seite macht das aber nichts, da sich das Spiel so sehr viel mehr auf die eigentlichen Schwerpunkte konzentrieren kann. Auf verschiedenen Strecken, die sich durch ihre Gestaltung allesamt unterscheiden, brettern wir über die Straßen diverser Landschaften und Städte dieser Welt. Über den Nürburgring, durch trostlose Steppen, am Kolosseum in Rom oder am Piccadilly Circus, der weltbekannten Werbetafel in London, drücken wir ordentlich aufs Gas und erhöhen schrittweise unser Tempo, um als erster über die Ziellinie zu sausen. Während Profis schnell alle Fahrhilfen abschalten, dürfen Anfänger sich über Ideallinien und weitere Einstellungen freuen, die den Einstieg für sie erleichtern. Leckt man bei den zeitlich gerne mal ausufernden Rennspielsessions Blut, individualisiert man alle Fahrhilfen so, dass sie genau auf einen zugeschnitten sind. Haben wir also so unsere Probleme mit dem Antiblockiersystem, drehen wir einfach am Regler, um Gran Turismo 6 auf diesem Weg einfacher oder herausfordernder zu machen. Ihr dürft uns glauben, wenn wir sagen, dass man sich sehr schnell an Steuerung, sowie an das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl gewöhnt. Wer sich täglich im PlayStation Network einloggt, darf sich zudem über einen Bonus freuen.

Gigantischer Fuhrpark

Gran Turismo 6 (4)Für jedes abgeschlossene Rennen hagelt es, je nachdem wie gut wir dabei abschneiden, eine bestimmte Anzahl an Credit-Punkten. Loggen wir uns täglich ein, erhöht sich der Prozentsatz an Bonusleistungen, die wir erhalten. Während sich das für Vielspieler lohnen dürfte, haben Gelegenheitsspieler das Nachsehen (zumal unverständlicherweise eine Internetleitung für die Bonusleistungen vorausgesetzt wird, wobei eine Abfrage der internen Uhr denselben Zweck erfüllen dürfte). Diese werden damit bestraft, sehr viel mehr Zeit mit dem Spiel verbringen zu müssen, wenn sie sich jedes Fahrzeug leisten möchten. Die Credits funktionieren als Währung, mit denen wir uns im Autohaus mit Autos der Marken Audi, Toyota, Honda, Ford, Ferrari, Lamborghini, Volkswagen und Co. eindecken können. Zu viel verraten möchten wir an dieser Stelle jedoch nicht, doch dürft ihr euch auf einen vierstelligen Fuhrpark einstellen. Dazu kommen noch Tuning-Möglichkeiten, die euch ebenfalls lange beschäftigen werden, bis ihr das für euch am besten geeignete Auto gefunden habt. Da einige Autos mit siebenstelligen Beträgen zu Buche schlagen und ihr für ein abgeschlossenes Rennen nur einen Bruchteil des Betrages verdient, könnt ihr euch sicherlich ein grobes Bild davon machen, wie zeitintensiv Gran Turismo 6 ist. Echtgeldtransaktionen gibt es in Gran Turismo 6 aber leider ebenfalls.

Echtgeldtransaktionen und Ergeiz – ein schmaler Grad

Gran Turismo 6 (5)Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass Sony Computer Entertainment euch sehr gerne optional zur Kasse bitten möchte. Für Echtgeld dürft ihr euch einen bestimmten Batzen Credits kaufen und auf diesem Wege hunderte Euros für virtuelles Eigentum ausgeben. Zugutehalten müssen wir dem Unternehmen jedoch, dass sie nicht aufdringlich damit werben. Wer auf diesem Weg an neue Fahrzeuge gelangen möchte und so auf sehr viel Spielspaß verzichten möchte, muss erst einmal danach suchen. Tatsächlich verstärkt sich der Transaktionsbildschirm unauffällig in einem Untermenü. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt dennoch, denn wir haben das Gefühl, dass man einige Wagen deshalb extra für einen teuren Preis anbietet. Der Publisher sollte sich bei einem Nachfolger, der früher oder später sicherlich kommen wird, zweimal überlegen, ob man sich diesen Ausrutscher ein zweites Mal leisten möchte. Trotzdem: Jeder Spielinhalt in Gran Turismo 6 ist mit Ergeiz auch so freizuschalten. Selbiges gilt natürlich auch für jede Strecke beziehungsweise jeden Cup. Für abgeschlossene Strecken gibt es neben Credits auch eine Sternebewertung. Um neue Rennpisten freizuschalten, sammeln wir Sterne. Dass der Titel über einen leicht ansteigenden Schwierigkeitsgrad verfügt, motiviert dieser Vorgang in unseren Augen ganz besonders. Abwechslung versprechen zusätzliche Nebenaufgaben.

Motivierende und verkorkste Nebenaufgaben

Gran Turismo 6 (6)In diesen Nebenaufgaben müssen wir unter anderem in einer Arena unter 21 Sekunden ganze dreihundert Kegel umfahren, um einen Goldpokal zu erhaschen. Mit einer anderen Aufgabe werden wir auf einer geraden Strecke konfrontiert. Auf eintausend Metern müssen wir hier so schnell beschleunigen, dass wir kurz vor dem Ziel der Strecke immer noch bremsen können. Solche Aufgaben motivieren zusätzlich, da sie unser Fahrgeschick auf die Probe stellen. Wir haben aber leider ebenfalls die Bekanntschaft mit Aufgaben gemacht, die sehr penibel auf das Fahrverhalten des Spielers achten. Beispielsweise müssen wir beim Goodwood-Festival so schnell wie nur irgendwie möglich durch die Ziellinie fahren, doch wenn wir nur einmal auch nur kurz von der Strecke abkommen, dürfen wir das Rennen direkt von vorne starten. Nicht, weil wir es sonst nicht mehr schaffen könnten, sondern weil das Spiel Weiterfahren aufgrund komischer Regeln nicht zulässt. Selbiges gilt auch, wenn wir mal eine Streckenbegrenzung berühren oder uns ein Fahrzeug, welches wir überholen sollen, uns geringfügig rammt. Man muss zuweilen schon ein echter Profi sein, wenn man diese Aufgaben mit einem Goldpokal abschließen will. Die Forza-Motorsport-Serie bietet eine Rückspulfunktion und genau dieser Einfluss auf das Genre hätte Gran Turismo 6 gut getan, um Perfektionisten anzusprechen.

Pflichtkauf für Rennspielfans

Gran Turismo 6 (7)Positiv fällt jedoch der Mehrspielermodus auf. Online und offline (letzteres im Splitscreen-Modus für zwei Spieler) dürfen wir uns mit anderen Fahrern messen. Dieser Modus ist zwar nicht sehr tiefgründig, erweitert das Spiel aber sinnvoll. Auf einigen Strecken wird parallel zu unserer Leistung das Ergebnis eines Spieler aus der Freundesliste angezeigt. Geistähnliche Daten sind also auch in Gran Turismo 6 vorhanden. In unseren Augen mangelt es dem Spiel an fast nichts. Echte und ausgedachte Rennstrecken geben sich die Hand und werden durch die veralte Hardware der PlayStation 3 ordentlich in Szene gesetzt. Dennoch ist die Grafik des Spiels ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite übertönen tolle Lichteffekte und eine detaillierte Optik in den Städten, doch auf der anderen Seiten stört ständiges Kantenflimmern bei größeren Arealen nach kurzer Zeit. Der Soundtrack ist zwar Geschmackssache, doch mehrere Radiosender hätten sicher nicht geschadet. Auf ein Schadensmodell und anständige Kollisionsgeräusche verzichtet der Titel – im Gegensatz zum tollen Motorensound. Man hätte sich sicherlich mehr an der Konkurrenz orientieren dürfen und der nächste Serienteil kann ohne eine Zurückspulfunktion nicht mehr auskommen. Ein aktuell besseres Rennspiel neben Gran Turismo 6 gibt es derzeit jedoch nicht. Rennspielfans sollten unbedingt zugreifen!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Meine letzte Berührung mit der Serie liegt sicherlich mehr als zehn Jahre zurück und in der Zwischenzeit hat mich die Forza-Motorsport-Serie zu sehr in ihren Bann gezogen. Ohne eine Xbox One es ist jedoch schwierig, der Serie weiterhin zu huldigen, weshalb ich mich diesen Winter mal für ein andere Rennspielsimulation entschieden habe. Gran Turismo 6 bietet mir nicht immer durchgehend den Komfort, den ich bei der Konkurrenz gewohnt bin, doch stört mich das nicht sonderlich. Gran Turismo 6 legt andere Akzente als die Konkurrenz und zum Teil ist das auch gut so, denn eine Portion Eigenidentität sollte man nicht vergessen. Da ich mich nur selten mit Rennspielen beschäftige, finde ich es sehr gut, dass Gran Turismo 6 mich gleich zu Beginn langsam mit der Steuerung und dem virtuellen Fahrgefühl konfrontiert. Schnell sind die ersten Rennen, Goldpokale und Erfolge gewonnen. Ebenso schnell genieße ich die Motivation, die sich in mir breitmacht und ein kleines Suchtgefühl hervorruft. Da will man den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen, um die nächste Strecke aufzurufen, um anschließend das nächste Rennen zu gewinnen. Es sind für mich nur Kleinigkeiten, die in Gran Turismo 6 verbessert werden müssten – Kameraperspektiven, Radiosender und ein noch zugänglicheres Menü. Um dort nämlich von einem Ort zum anderen zu gelangen, sind in meinen Augen zu viele anzuklickende Schaltflächen aufzurufen. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau. Im Kern ist Gran Turismo 6 eine gute Rennsimulation und eine bessere Alternative gibt es, ohne auf ältere Titel zurückzugreifen, zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

Vielen Dank an Sony Computer Entertainment für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Gran Turismo 6!

Gewinnspiel (16. – 19. Januar 2014)

Infinite Crisis Gewinnspiel (1)Bald erscheint Infinite Crisis aus dem Hause Turbine für den PC. Die Entwickler sind vor allem durch ihre Arbeit an Der Herr der Ringe Online bekannt geworden und kennen sich entsprechend im Bereich der Online-Spiel bestens aus. Aus gegebenen Anlass verlosen wir zwischen dem 16. und 19. Januar 2014 insgesamt dreißig Beta-Codes, mit denen ihr frühen Zugang zur Beta-Version des kommenden Titels erhalten könnt. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, müsst ihr auch gar nicht viel tun. Ihr habt die Möglichkeit, an drei verschiedenen Gewinnspieloptionen teilzunehmen, um eure Chancen auf einen der Codes zu vergrößern.

1. Auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen wir am 16.01.2014 ein Bild zum Gewinnspiel, welches ihr kommentieren dürft. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

2. In der NextGen-Community veröffentlichen wir am 16.01.2014 ein Bild zum Gewinnspiel, welches ihr kommentieren dürft. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

3. Ihr nehmt an der Umfrage zu den Besten des Jahres 2013 teil und kommentiert jenen Artikel. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige Nutzern müssen vor der Teilnahme eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten einholen. Mitarbeiter von Gameplay Gamers, Turbine und Warner Bros. Interactive sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle über den Teilnahmeweg öffentlich erreichbaren Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Sollten weniger zu erreichenden Teilnehmer am Gewinnspiel teilnehmen als Codes vorhanden sind, werden die Codes unter allen Teilnehmern soweit wie möglich gleichmäßig verteilt. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, werden die Codes nicht verteilt. Die Gewinner der Verlosung werden schriftlich nach Ablauf des Gewinnspiels am 20. Januar 2014 informiert. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich von uns nicht erwähnt. Sie dürfen sich aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 19. Januar 2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Prime Time: Tarantino XX – 20 Years of Filmmaking (Unboxing)

Quentin Tarantino zählt unter Filmfans zu den wohl besten Regisseuren, die diese Welt jemals gesehen hat. Mit Filmen wie Pulp Fiction, Kill Bill Vol. 1 oder Inglourious Basterds hat er Meilensteine des Films geschaffen. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde im letzten Jahr eine Edition veröffentlicht, welche die Werke des Filmschaffenden fast nahtlos vereint. Wir haben uns diese Sammleredition unter den Nagel gerissen und stellen euch in einem Unboxing-Video die Merkmale dieser Box ausführlich vor. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Review: The Legend of Zelda: A Link between Worlds

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (1)Mehrmals betont Shigeru Miyamoto in Interviews, dass er gerne ein Remake von The Legend of Zelda: A Link to the Past entwickeln will. Eiji Aonuma produziert es schließlich, doch ist dabei kein Remake, sondern eine eigenständige Fortsetzung des Klassikers herausgekommen.

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (2)Wie das in so gut wie jedem Teil der Reihe der Fall ist, handelt es sich bei Protagonist Link nicht um den Link, den wir aus dem inhaltlichen Vorgänger kennen. Entsprechend sind im Lande Hyrule wieder viele Jahre und ebenso viele Generationen ins Land gezogen. In The Legend of Zelda: A Link between Worlds ist Link der Lehrling des Schmiedes und weiß noch gar nichts davon, dass er der Auserwählte ist. Anstatt in den Tag hineinzuträumen und darauf zu warten, dass sich sein Schicksal erfüllt, verdingt sich unser Held stattdessen mit dem einen oder anderen Botengang. So hat der Hauptmann in der Schmiede sein Schwert vergessen und Link wird vom Schmied dazu aufgefordert, ihm die Klinge auszuhändigen. Links Weg führt ihn in die Kirche im Norden, wo der Hauptmann seine Schwester besucht. Aus der Kirche dringen jedoch seltsame Geräusche. Link muss mit ansehen, wie der Magier Yuga zunächst den Hauptmann und dann auch noch dessen Schwester Seres in Bildmalereien verwandelt. Link selbst wird beim Versuch, Yuga aufzuhalten, niedergestreckt. Er überlebt jedoch und kann somit Prinzessin Zelda im Schloss Bericht erstatten. Sie überreicht ihn den Talisman des Mutes, woraufhin Link ermutigt wird, den weisen Sahasrala im Dorf Kakariko aufzusuchen und sich an die Fersen von Yuga zu heften, um Hyrule vor dem bösen Magier zu schützen.

Ausgerüstet einen Dungeon betreten

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (3)Erzählt wird die Geschichte meist in Dialogen, die uns an die Neunziger Jahre erinnern. Meist kommen die Charaktere direkt zum Punkt, ohne dass sie uns ellenlange Vorträge halten. Auch der Schreibstil der Dialoge versetzt uns in die Super-Nintendo-Ära zurück. Zwar bewegt sich der Titel weit entfernt von einer Moyse-Übersetzung, doch reduziert Nintendo alle wichtigen Inhalte auf das Nötigste und stellt damit das Gameplay deutlich in den Vordergrund. Hier hat sich Nintendo einen Kniff einfallen lassen, damit A Link between Worlds nicht wie viele der Vorgänger gleich ablaufen. Sobald wir zu einem späteren Zeitpunkt Links Haus betreten, hat sich dort ein Händler, der sich selbst Ravio nennt, eingenistet und seinen Laden eröffnet. Hier dürfen wir uns mit allerhand Items eindecken. Damit meinen wir nicht Pfeile, Bomben und Schild, sondern die für die Dungeons essentiellen Gegenstände. Früher haben wir noch einen Dungeon ohne Hilfe betreten, um uns durch das Gemäuer voranzukämpfen, um das Verlies später mit einem hilfreichen Utensil, welches uns die Arbeit erleichtert, bis auf den letzten Rubin leerzuräumen, die Rätsel zu lösen und den Bossgegner zu besiegen. Erst im späteren Verlauf des Spiels finden wir (optionale) Ausrüstungsgegenstände in den Dungeons, doch in A Link between Worlds ist es Gang und Gäbe, sich vorher mit wichtigen Items auszustatten.

Die Qual der Wahl

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (4)Zunächst ist es übrigens nur möglich, die Objekte für eine Leihgebühr zu mieten. Sollten wir das letzte Herz unseres Lebensenergie verlieren, verlieren wir auch alle geliehenen Items. Da wir nur noch an Wetterhähnen unser Spiel speichern können, kann der Weg zu Ravios Laden zurück mitunter stören. Das tut es aber nicht, da das Spiel durchweg sehr leicht ausfällt. Wir haben im Test kein einziges Mal unser virtuelles Leben ausgehaucht. Ungeübte Spieler freuen sich darüber, dass man die Items später auch für einen hohen dreistelligen Rubinbetrag bei Ravio erwerben kann. Gekaufte Items verschwinden natürlich nicht mehr und bleiben selbst nach dem Tod Bestandteil unseres Repertoires. Im ersten Moment finden Serienveteranen das Konzept sicherlich störend, doch wir können euch versichern, dass es das absolut nicht ist. So können wir so gut wie jeden Dungeon in der Reihenfolge angehen, wie wir das möchten. Seit dem ersten Serienteil hat Nintendo diesen Versuch nur ansatzweise in Titeln wie The Legend of Zelda: Ocarina of Time gewagt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Dungeons von vorne bis hinten auf die benötigten Items ausgelegt sind und so nicht geringfügig aufgesetzt wirken. Es ist jedoch schade, dass die mehr als zehn Dungeons allesamt sehr kurz ausfallen. Länger als eine halbe Stunde brauchen wir nicht, um dem Bossgegner das Schwert ins Herz zu rammen.

Die dunkle Seite der Macht

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (5)Da das zweidimensionale Hyrule, welches wir aus der Vogelperspektive erkunden, für diese große Anzahl an Dungeons vermutlich zu klein wäre, treten wir nach ein paar Spielstunden in die Parallelwelt Lorule ein. Vor Veröffentlichung des Spiels betont der Publisher, dass es sich hierbei nicht um die Schattenwelt aus A Link to the Past handelt. Trotzdem fallen uns, bis auf einige geographische Änderungen wie Schluchten, welche die Trennbereiche in Lorule markieren, viele Ähnlichkeiten auf. Immerhin legt die Serie hiermit den Grundstein für eine Diskussion über Multiversen, doch zurück zu Lorule. Während Hyrule mit saftigen Wiesen und strahlendem Wetter für ein wohliges Spielgefühl sorgt, ist Lorule geprägt von Dunkelheit und dem drohenden Verfall. Warum Lorule im Begriff ist, unterzugehen, verraten wir euch an dieser Stelle nicht. Ihr dürft aber sicher sein, dass sich Nintendo für die Parallelwelt ebenso eine Hintergrundgeschichte ersonnen hat und beide Welten für die Geschichte unzertrennbar sind. Ansonsten ändert sich in Lorule vom Gameplay her nichts. Nach wie vor gilt es, das Werk von Yuga ungeschehen zu machen, Dungeons zu erkunden, Gegner zu besiegen, für das nötige Kleingeld in der Reisekasse zu sorgen und Herzteile für unsere Lebensenergie zu finden. Einzig und allein abwechslungsreiche Nebenquests vermissen wir in beiden Welten.

Wie in der guten alten Zeit

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (6)A Link between Worlds möchte sich viel mehr aufs Gameplay konzentrieren und schafft das mit einem magischen Armband, mit dem wir Link jederzeit in eine Bildmalerei verwandeln und so die Wände als weitere Ebene erforschen können, spielend. Dieses Feature funktioniert überall im Spiel und gibt uns so ungeahnte Möglichkeiten, die offene Spielwelt zu erkunden. Wir vergessen dabei förmlich, dass es sich hierbei eigentlich nur um einen Klassiker im neuen Gewand handelt, der uns zwar fünfzehn kurze, aber sehr unterhaltsame Spielstunden beschert. Diese Zeit ist nicht nur mit tollem Gameplay gefüllt, auch das Drumherum stimmt. Die Optik erinnert uns zwar an A Link to the Past, welches immerhin schon 1991 erschienen ist, doch ist diese in Kombination mit dem gelungenen Tiefeneffekt nahezu beanstandungslos. Durch die dreidimensionale Tiefe, durch den verschiedene Ebenen in einem Raum erkennbar werden, ist A Link between Worlds ein Beispiel dafür, wie man die Technik von Nintendos Handheld gut nutzen kann. Dazu gesellt sich ein Soundtrack, der viele Stücke des Super-Nintendo-Spiels in verbessert Form neu auflegt und mit eigenen Tracks (nicht immer ganz gekonnt) in Symbiose bringt. Die StreetPass-Funktion, mit der wir auf offener Straße getroffene Spieler in Form von Schatten-Links herausfordern können, rundet das gelungene Spiel mit einer netten Idee ab.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: The Legend of Zelda: A Link between Worlds versetzt mich in meine Kindheit zurück. Eine Kindheit, die von The Legend of Zelda: A Link to the Past geprägt wurde. Im Lauf der Jahre habe ich den Super-Nintendo-Klassiker mehrmals durchgespielt und so habe ich mich in der Welt von A Link between Worlds richtig heimisch gefühlt. Die Welt ist im Großteil noch so, wie ich sie in Erinnerung habe und dann gibt es viele kleine Details, welche in den Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten zwischen beiden Spielen hinzugekommen sind. Eine dezentere Fortsetzung habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dass Nintendo (vor allem in den letzten Jahren) Dinge gerne verändert, nehme ich hier wohlwollend in Kauf. Das Konzept, dass man sich nun mit den Items im Laden eindeckt, funktioniert überraschend gut. Dadurch kann ich die meisten Dungeons in der Reihenfolge abklappern, wie ich das möchte und die Verliese, Tempel und Paläste sind so direkt auf das entsprechende Item ausgelegt. Es gibt kaum etwas, was ich am Spiel bemängeln kann. Gerne hätte ich tiefsinnigere Dialoge, mehr Zwischensequenzen, abwechslungsreiche Nebenquests, größere Dungeons und somit auch eine längere Spielzeit erlebt, doch wenn nach der letzten Szene des Spiels der Abspann auf dem kleinen Bildschirm meines Nintendo 3DS hinunterflimmert, halte ich das System mit einem wohligen Gefühl umklammert fest und freue mich schon sehr darauf, den Titel im Helden-Modus ein weiteres Mal durchzuspielen. Dieses Hyrule hat mich definitiv nicht zum letzten Mal gesehen!

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Legend of Zelda: A Link between Worlds!

Review: Super Mario 3D World

Super Mario 3D World (1)Mit New Super Mario Bros. U erschien zum Start der Wii U zwar wieder ein Super-Mario-Spiel zum Launch einer Nintendo-Konsole, doch beinhaltete das Spiel größtenteils bekannte Gameplay-Mechaniken. Super Mario 3D World bekennt sich ebenfalls zum Altbekannten.

Super Mario 3D World (2)Das muss aber in erster Linie nichts schlechtes bedeuten, denn wie wir alle wissen, kann ganz besonders Nintendo Jahr für Jahr mit dem traditionellen Gaming beeindrucken und dennoch die eine oder andere Neuerung in die hauseigenen Spiele packen. Eine Neuerung betrifft die Story, denn zwar könnte man meinen, dass Oberbösewicht Bowser mal wieder Prinzessin Peach entführen will, doch kommt dieses Mal alles ganz anders. Das Spiel beginnt damit, dass die vier Freunde, also Mario, Luigi, Toad und Peach etwas im Pilz-Königreich feiern, doch auf einmal taucht eine gläserne Warp-Röhre vor ihren Augen auf. Herauskommt eine kleine Fee, wenige Sekunden später auch die gemeingefährliche Amphibie. Bowser sperrt die kleine Fee, Sprixie genannt, in eine Flasche (die glatt aus dem The-Legend-of-Zelda-Universum entnommen sein könnte) und flieht durch das geheimnisvolle Rohr in eine andere Welt. Mario und seine Freunde können das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und nehmen unmittelbar die Verfolgung auf. Nach den ersten Levels beziehungsweise am Ende des ersten Levels der ersten Welt stellen wir wenig überraschend fest, dass Bowser nicht nur eine Sprixie, sondern gleich mehrere der mystischen Wesen gefangen hält. Den Sprixies helfen wir natürlich und begeben uns abermals auf eine Reise, um Bowser und seinen Lakaien das Handwerk zu legen.

Langsame, aber stete Lernkurve

Super Mario 3D World (3)Die Oberwelt fällt diesmal leider sehr ideenlos aus. Während eine Minimierung aufs Nötigste bei Super Mario Galaxy 2 absolut Sinn gemacht hat, wirkt das in Super Mario 3D World eher störend. Wir rennen einfach nur auf Ebenen zum nächsten Level, um es auszuwählen. Blöcke, die hier in der Luft schweben, beinhalten einfach nur eine Münze. Hier hätte man wunderbar Power-ups verstecken können. Wenigstens beinhaltet die Oberwelt wenige Geheimnisse, die uns zu Verstecken von geheimen Levels führen. Die Levels an sich sind jedoch wieder mit sehr vielen Ideen gespickt. Da laufen wir über Laufräder, springen über weite Abgründe, klettern an Bäumen hinauf, jagen putzige Hasen oder lösen kleine Schalterrätsel. Über jedes Level verstreut sind drei grüne Sterne, die wir manchmal sehr leicht und manchmal auch nur mit Hilfe eines bestimmten Power-ups einsammeln können. Am Ende eines Spielabschnitts wartet dann die obligatorische Fahnenstange auf uns, die wir hinunterrutschen dürfen und so das nächste Level freischalten. Bestimmte Levels dürfen wir auch nur betreten, wenn wir eine bestimmte Anzahl an grünen Sternen unser Eigen nennen. Wir sollten zwar die Augen immer offenhalten, doch die meisten Sterne sammeln wir quasi im Vorbeilaufen ein. Diesmal haben wir aber zumindest das Gefühl, dass das Spiel von Level zu Level herausfordernder wird.

Hilfreiches Heldenrepertoire

Super Mario 3D World (4)Der Abwechslungsreichtum der Levels ist sehr hoch. Erkauft wird dies vermutlich durch die recht kurzen Spielabschnitte. Zumindest können die Levels den Eindruck erwecken, doch bieten die Levels in Super Mario 3D World wesentlich mehr Plattformen als in Super Mario Galaxy 2 und erfordern in einigen Fällen wesentlich mehr Geschick. Damit die Levels auf Dauer nicht zu langweilig werden, hat Nintendo dem Spiel bekannte Power-ups wie das Blatt, mit dem uns ein Tanuki-Schwanz wächst und wir damit kurzzeitig schweben können oder die Feuerblume, mit dem wir Gegner mit Feuerbällen verbrutzeln dürfen, spendiert. Abermals dürfen wir den Bumerangbruder mimen, denn in dessen Ausrüstung verschießen wir einen Bumerang, um etwaige Objekte einzusammeln. Eine neue Idee ist der Katzenanzug. Sammeln wir die goldene Glocke ein, streift sich Mario oder einer seiner Freunde sofort das Katzenfell über. Damit laufen wir wesentlich eleganter und können steile Abhänge und Wände problemlos erklimmen. Außerdem dabei ist die Kirsche, mit dem wir unsere Spielfigur einen Klon hinzufügen und wir so noch mehr für Chaos und Verwirrung auf dem Spielfeld stiften. Mit der Kanonenbox hingegen verschießen wir im Sekundentakt Kanonenkugeln auf die Gegner. Insbesondere in den Unterwasser-Levels ist das Item sehr, sehr hilfreich.

Einer für alle, alle für einen

Super Mario 3D World (5)Neuerdings dürfen wir beim Beginn eines Levels auswählen, mit welcher Spielfigur wir den Spielabschnitt bestreiten dürfen. Zur Auswahl stehen Mario, Luigi, Toad und Peach. Wenn jetzt jemand an Super Mario Bros. 2 beziehungsweise Yume Kōjō: Doki Doki Panic denkt, liegt mit diesem Vergleich gar nicht mal verkehrt. Wie im Nintendo-Entertainment-System-Klassiker verfügt jede der vier Spielfiguren über unterschiedliche Fähigkeiten. Während Mario der Allrounder ist, kann Luigi etwas höher springen, Toad schneller rennen und Peach kann kurzzeitig mit ihrem Rock in der Luft schweben. Später gesellt sich auch noch eine fünfte Person zur Heldenriege dazu. Wer das ist, verraten wir an dieser Stelle jedoch nicht. Während diese Auswahl allein nach vielen, vielen Jahren wieder Grund zur Freude wäre, verpasst Nintendos Entwicklerteam dem Spiel außerdem einen Mehrspielermodus. Zum ersten Mal in der Super-Mario-Geschichte dürfen wir mit vier Spielern ein dreidimensionales Level betreten und es gemeinsam abgrasen. Diesmal schöpfen wir übrigens aus einem 1-up-Vorrat, was in der Praxis auch schon mal zu Streitigkeiten führen kann, wenn ein Teilnehmer deutlich ungeübter ist, als ein anderer. Schade ist auch, dass es nicht möglich ist, einen fünften Spieler einzubinden, der mit dem GamePad-Touchscreen simultan Schabernack treiben darf.

Der falsche Kameramann

Super Mario 3D World (6)Ärgerlicher ist es aber noch mehr, dass Nintendo dem Spiel abermals keinen richtigen Online-Mehrspielermodus spendiert hat. Fans schreien seit New Super Mario Bros. Wii, also seit über vier Jahren, nach diesem Feature. Stattdessen müssen wir vor dem heimischen Fernseher bis zu drei Freunde zusammentrommeln, damit der Mehrspielermodus sein Potential entfalten kann. Wohlgemerkt kann, denn aufgrund der in einigen Fällen miserablen Kameraführung ist es manchmal schon ärgerlich genug, wenn man einen Sprung richtig abgeschätzt zu meinen scheint und dann doch in den Abgrund fällt. Es ist nämlich nicht möglich, die Kamera so wie man möchte zu positionieren. Manchmal wird ein Level aus einer isometrischen Ansicht, dann aus der Seiten- und selten auch aus der Vogelperspektive dargestellt. Manchmal machen diese Perspektiven Sinn, doch in den wichtigen Fällen ärgern wir uns darüber, dass das Spiel nur eine gürtelförmige Ansicht zulässt und auch nur, wenn wir uns gerade nicht bewegen. Der Soundtrack ist dazu wieder passend, reicht aber nicht an den aus Super Mario Galaxy 2 heran. Als kleines Schmankerl hat Nintendo in fast jedem Level einen Stempel versteckt, den wir dann für Miiverse-Beiträge zu Super Mario 3D World nutzen dürfen. Wer wirklich alle Sterne und Stempel sammeln möchte, ist mindestens zwanzig Stunden gut mit dem Spiel beschäftigt.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Nachdem Nintendo mit New Super Mario Bros. 2 und New Super Mario Bros. U das Super-Mario-Franchise mit recht ähnlichem Gameplay ausreichend gemolken hat, haben die japanischen Köpfe für das aktuelle Abenteuer von Mario ein paar neue Ideen umgesetzt. Von einem Ideenreichtum wie in den beiden Super-Mario-Galaxy-Titeln kann man hier zwar nicht sprechen, doch ebenso wenig kann ich sagen, dass das Spiel an einer Ideenarmut leidet. Es gibt genügend Einfälle, die hervorragend ins Spiel integriert und mit dem bekannten Gameplay verknüpft worden sind. Dieses Gameplay, das sich über die Jahre mal mehr, mal weniger dezent weiterentwickelt, gefällt mir also in Super Mario 3D World ebenfalls wieder gut. Ich finde es nur sehr schade, dass die Entwickler stur bleiben und auch hier keinen richtigen Online-Mehrspielermodus integriert haben. Nach Abschluss eines Levels laufen in meinem Spiel nur die Miis als Geistdaten anderer Spieler herum, um mich zu motivieren, in den einzelnen Levels neue Bestleistungen aufzustellen. Dann rennt mein Mii zwar auch auf anderen Wii-U-System herum, doch richtige Bestenlisten gibt es im Internet keine. Für das letzte Level muss ich Nintendo jedoch wieder loben, denn dieses ist in meinen Augen so knifflig gestaltet, dass ich immer und immer wieder daran scheitere. Das ist auch gut so, denn mit dieser Herausforderung am Horizont habe ich einen Anreiz, meine Fähigkeiten in diesem Jump ’n’ Run stetig zu verbessern. Die Disc des Spiels wird also weiterhin im Laufwerk meiner Wii U rotieren. 

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Super Mario 3D World!

Umfrage-Ergebnis: Gameplay und Innovationen

Gameplay und Innovationen (1)Am 16. Dezember 2013 haben wir euch gefragt, welche Features ihr an Super Mario 3D World interessant findet. Nach mehr als zwei Wochen und nach dem Ende unseres Gewinnspiels haben wir heute die Auflösung für euch. Den Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler finden von euch ganze 29% interessant, dicht gefolgt von neuen Kostümen wie Doppel-Mario, Katzen-Mario und der Kanonenbox mit 27%. 16% von euch freuen sich darüber, dass es verschiedene Spielfiguren wie Mario, Luigi, Toad Peach gibt. Die technische Infrastruktur des Spiels begrüßen 13% von euch, während elf Prozent die integrierten GamePad-Features interessant finden. Gerade einmal vier Prozent loben die Einbindung ins Miiverse. Unterm Strich lässt sich also festhalten, dass die meisten von euch immer noch an den Kernaussagen eines Spiels wie Gameplay und innovative Neuerungen festhalten und sich weniger für das Drumherum interessieren. Wie Super Mario 3D World in unserem Review abschneidet, erfahrt ihr in Kürze auf unserer Seite.

Umfrage: Die Besten des Jahres 2013

Traditionell wählen wir auch zum Jahresbeginn 2014 die Besten des Vorjahres. Jeder Titel, den wir in den letzten zwölf Monaten besprochen haben, steht zur Wahl. Dabei ist es egal, ob der Titel erst zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stand oder der Titel schon vor ein paar Jährchen veröffentlicht wurde. Da wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen haben, auf die News-Sektion abermals zu verzichten und uns auf vor allem auf Reviews zu konzentrieren, stehen in diesem Jahr wieder sehr viele Titel zur Auswahl. Daher haben wir uns dazu entschieden, dass ihr in jeder Kategorie so viele Titel wie ihr wollt wählen dürft, um euch die Wahl ein wenig zu erleichtern. Ihr entscheidet nun jeweils, welche Titel das Potenzial zur Bestplatzierung in den Kategorien Nintendo, PlayStation 3 & PlayStation 4, Xbox 360, PC, Download, Anime, Manga und Film haben. Wählt nun die besten Spiele auf Nintendo-Plattformen im Jahr 2013 aus:

Als nächstes bitten wir euch darum, die besten Titel für die beiden Heimkonsolen aus dem Hause Sony Computer Entertainment auszuwählen.

Neben der PlayStation 3 und der PlayStation 4 halten wir natürlich auch der Xbox 360 die Treue. Ihr entscheidet nun, welche Spiele zu den besten Titeln des Jahres 2013 gehören.

Auf dem PC sind letztes Jahr ebenfalls interessante Titel erschienen. Wählt bitte nun eure Kandidaten aus, die eurer Meinung nach die Gewinner des letzten Jahres sind.

Dank Download-Plattformen wie dem eShop von Nintendo kommen wir jedes Mal wieder in den Genuss neuer Entwicklungen und alter Klassiker. Wählt nur eure Kandidaten.

Im letzten Jahr erschienen neben Videospielen natürlich auch viele Animes, die uns unzählige Stunden begeistert haben. Wählt bitte nun die besten Titel 2013.

Neben Animes haben wir uns im letzten Jahr auch etwas intensiver mit Mangas beschäftigt. Auch hier dürft ihr eure Favoriten wählen.

Zum Abschluss haben wir für euch auch die Liste der rezensierten Filme zusammengestellt – ihr dürft nun aus diesen Titeln eure Favoriten wählen.

Die Auswertung der Umfrage erfolgt in einigen Wochen und an verschiedenen Stellen. Wer unseren Newsletter abonniert hat, der wird ebenso schnell über die Ergebnisse informiert sein, wie all jene, die uns auf Facebook, Twitter und Google+ die Treue halten. Wir bedanken uns für eure rege Teilnahme!

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Hochgeschätzte Gameplay-Gamers-Leser,

heute beenden wir nicht nur ein erfolgreiches Jahr voller nennenswerter Spiele, sondern gleich ein ganzes Jahr voller fantasiereicher Animes, spannender Filme und lesenswerter Mangas. In diesem Jahr haben wir unserer Website eine Generalüberholung spendiert. Die Startseite ist nun sehr viel übersichtlicher, so dass aktuelle Themen sehr viel schneller gefunden werden können. Außerdem haben wir uns dazu entschieden, die News fürs Erste von unserer Seite zu verbannen und legen unseren Fokus wieder auf Reviews, Previews und Specials. Zudem gab es einen Wechsel in der Chefredaktion. Seit Sommer wird Eric Ebelt von Björn Rohwer als tatkräftiger stellvertretender Chefredakteur unterstützt.

Der japanische Konsolenhersteller Nintendo musste sich in diesem Jahr sehr viel Kritik von Fans und von der Fachpresse zwangsweise anhören, denn die Wii u verkauft sich immer noch nicht so, wie sich das Nintendo vielleicht vorstellt. Trotzdem sind wir gespannt darauf, mit welchen innovativen Titeln Nintendo uns im nächsten Jahr überzeugen will. Wenn wir eines von dem 3DS-Launch wissen, dann ist es das, dass Nintendo immer für die eine oder andere Überraschung gut ist. Sony und Microsoft haben in diesem Jahr zudem ihre neuen Konsolen angekündigt. Während Sony die Electronic Entertainment Expo 2013 für sich entscheiden konnte, hat es Microsoft nach dem Marketing-Debakel dennoch geschafft, viele Kunden zu gewinnen und mit einem besseren Launch-Videospielangebot zu punkten. Trotzdem liegt die Xbox One in einigen Geräten wie Blei in den Regalen, während die PlayStation 4 im Internet für horrende Summen gehandelt wird. Wir sind gespannt, wie sich beide Konsolen in den nächsten Monaten entwickeln werden.

Das Jahr 2013 hat uns aber auch in anderer Hinsicht geprägt. Diktatoren wurden gestürzt und Menschen, die dem Bösen unserer Welt mit friedlichen Mitteln entgegentreten sind von uns gegangen. Sie hinterlassen Erinnerungen, die nicht verblassen dürfen und uns auf dem Weg in die Zukunft begleiten. Wir sind gespannt, wie sich die Welt zu einem Besseren verändern wird und vor allem welche Rolle jeder einzelne Mensch dazu beitragen wird. Mit diesen Worten beenden wir dieses Jahr. Einen guten Rutsch uns ein frohes neues Jahr wünschen euch

Eric Ebelt & Björn Rohwer

Partner: WiiG-Gewinnspiel

Weihnachten ist zwar vorüber, doch die Weihnachtszeit hält noch ein wenig an. Bevor wir ins neue Jahr starten, möchten wir aus diesem Grund auf das Gewinnspiel unserer Partnerseite WiiG hinweisen. Das Christkind hat der WiiG-Redaktion einen Besuch abgestattet und drei tolle Preispakete dagelassen. Zu gewinnen gibt es zum Beispiel Injustice: Götter unter uns für die Wii U, Super Mario 3D Land oder Doodle Jump Adventures für den 3DS. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr drei Fragen beantworten. Bis einschließlich Sonntag, den fünften Januar 2014, könnt ihr am Gewinnspiel bei WiiG hier teilnehmen. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Partner: NMag #54 erschienen – Zeit für Helden

Der Winter ist angebrochen und da gibt es wohl nichts Besseres, als sich zu Hause in warme Decken einzumummeln und die kalten Temperaturen mit dem einen oder anderen Spiel für Nintendo-Plattformen zu überbrücken. In der 54. NMag-Ausgabe widmet sich die Redaktion den aktuellen Hits und stellt dabei eine angenehme Qualitätsdichte fest. Die Redaktion durchleuchtet in einem großen Test Super Mario 3D World – Katzenjammer und Klempnerarbeit lagen noch nie so nahe beieinander. In The Legend of Zelda: A Link between Worlds wurde der Tester in die Fortsetzung eines Super-Nintendo-Klassikers geschickt, um gleich zwei Welten vor dem drohenden Kollaps zu retten. Bravely Default begeistert mit ebenso klassischen, wie auch neuartigen Spielelementen im Testlabor. Wer hingegen den Anwalt mimen und die Unschuld seiner Mandanten beweisen will, wird sich über unseren Test zu Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies freuen. Assassin’s Creed IV: Black Flag, Batman: Arkham Origins, Deus Ex: Human Revolution – Director’s Cut und Scribblenauts Unlimited runden das Testportfolio ab – es ist Zeit für neue und alte Helden!

Da sich das Jahr 2013 mit dieser Ausgabe dem Ende zuneigt, blickt die Redaktion auf die ersten zwölf Monate mit der Wii U zurück. Des Weiteren stellt sich die Redaktion sowohl die sechs besten Wii-U-Spiele und die sechs besten 3DS-Spiele vor und wer traurig darüber ist, dass Weihnachten vorüber und der Adventskalender mittlerweile geplündert wurde, freut sich sicherlich über unsere Adventskalenderverlängerung. Und jetzt schnell zu http://www.n-mag.org/ und die nagelneue Ausgabe kostenlos herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!