Review: Gran Turismo 6

Gran Turismo 6 (1)Weit bevor die PlayStation 3 veröffentlicht wird, erklärt man, dass man an einem neuen Teil der Gran-Turismo-Serie arbeite. Gran Turismo 5 verschlingt in dieser Zeit eine halbe Dekade Entwicklungszeit. Dessen Nachfolger wird innerhalb von nur drei Jahren fertiggestellt.

Gran Turismo 6 (2)Aus keinem anderen Grund lacht man sich bei Microsoft wohl ins Fäustchen, denn mit Forza Motorsport hat man in dieser Zeit eine ganze Rennspielserie etabliert, die fünf Episoden und ein Spin-off umfasst. Des Weiteren legen die Turn-10-Studios-Entwickler die Messlatte für Sony Computer Entertainment beziehungsweise Polyphony Digital sehr hoch. Die Entwickler der Forza-Motorsport-Reihe haben es verstanden, das Genre der Rennsimulationen sehr viel tiefgründiger zu gestalten. Obwohl von dieser Magie nicht sehr viel auf Gran Turismo 6 übergeht, handelt es sich beim sechsten Teil der Sony-exklusiven Rennspielserie um absolut kein schlechtes Spiel – es legt einfach andere Ansätze. Nachdem wir den Titel starten, werden wir behutsam in das Spiel eingeführt. Auf einem Übungsparcours erlernen wir die wichtigsten Grundlagen des Autofahrens. Für Profis und Kenner der Vorgänger sind die ersten Minuten zwar nervig, doch dafür freuen sich Anfänger über die leicht zu erlernende Steuerung. Wie es sich am besten auf der Rennstrecke fährt, erfahren wir durch eingeblendete Textboxen. Diese müssen wir zwar aufgrund einer fehlenden Synchronisation des Spiels alle selbst lesen, doch da diese nicht sonderlich viel Text fassen, ist den Entwicklern hier schnell verziehen. Haben wir die erste Runde überstanden, werden wir in den harten Alltag eines Rennfahrers entlassen.

Zugeschnitten auf jeden Spieler

Gran Turismo 6 (3)Wer jetzt an eine Kampagne denkt, die mit einer Handlung wie in Forza Horizon verbunden ist, wird leider enttäuscht sein. Auf der anderen Seite macht das aber nichts, da sich das Spiel so sehr viel mehr auf die eigentlichen Schwerpunkte konzentrieren kann. Auf verschiedenen Strecken, die sich durch ihre Gestaltung allesamt unterscheiden, brettern wir über die Straßen diverser Landschaften und Städte dieser Welt. Über den Nürburgring, durch trostlose Steppen, am Kolosseum in Rom oder am Piccadilly Circus, der weltbekannten Werbetafel in London, drücken wir ordentlich aufs Gas und erhöhen schrittweise unser Tempo, um als erster über die Ziellinie zu sausen. Während Profis schnell alle Fahrhilfen abschalten, dürfen Anfänger sich über Ideallinien und weitere Einstellungen freuen, die den Einstieg für sie erleichtern. Leckt man bei den zeitlich gerne mal ausufernden Rennspielsessions Blut, individualisiert man alle Fahrhilfen so, dass sie genau auf einen zugeschnitten sind. Haben wir also so unsere Probleme mit dem Antiblockiersystem, drehen wir einfach am Regler, um Gran Turismo 6 auf diesem Weg einfacher oder herausfordernder zu machen. Ihr dürft uns glauben, wenn wir sagen, dass man sich sehr schnell an Steuerung, sowie an das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl gewöhnt. Wer sich täglich im PlayStation Network einloggt, darf sich zudem über einen Bonus freuen.

Gigantischer Fuhrpark

Gran Turismo 6 (4)Für jedes abgeschlossene Rennen hagelt es, je nachdem wie gut wir dabei abschneiden, eine bestimmte Anzahl an Credit-Punkten. Loggen wir uns täglich ein, erhöht sich der Prozentsatz an Bonusleistungen, die wir erhalten. Während sich das für Vielspieler lohnen dürfte, haben Gelegenheitsspieler das Nachsehen (zumal unverständlicherweise eine Internetleitung für die Bonusleistungen vorausgesetzt wird, wobei eine Abfrage der internen Uhr denselben Zweck erfüllen dürfte). Diese werden damit bestraft, sehr viel mehr Zeit mit dem Spiel verbringen zu müssen, wenn sie sich jedes Fahrzeug leisten möchten. Die Credits funktionieren als Währung, mit denen wir uns im Autohaus mit Autos der Marken Audi, Toyota, Honda, Ford, Ferrari, Lamborghini, Volkswagen und Co. eindecken können. Zu viel verraten möchten wir an dieser Stelle jedoch nicht, doch dürft ihr euch auf einen vierstelligen Fuhrpark einstellen. Dazu kommen noch Tuning-Möglichkeiten, die euch ebenfalls lange beschäftigen werden, bis ihr das für euch am besten geeignete Auto gefunden habt. Da einige Autos mit siebenstelligen Beträgen zu Buche schlagen und ihr für ein abgeschlossenes Rennen nur einen Bruchteil des Betrages verdient, könnt ihr euch sicherlich ein grobes Bild davon machen, wie zeitintensiv Gran Turismo 6 ist. Echtgeldtransaktionen gibt es in Gran Turismo 6 aber leider ebenfalls.

Echtgeldtransaktionen und Ergeiz – ein schmaler Grad

Gran Turismo 6 (5)Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass Sony Computer Entertainment euch sehr gerne optional zur Kasse bitten möchte. Für Echtgeld dürft ihr euch einen bestimmten Batzen Credits kaufen und auf diesem Wege hunderte Euros für virtuelles Eigentum ausgeben. Zugutehalten müssen wir dem Unternehmen jedoch, dass sie nicht aufdringlich damit werben. Wer auf diesem Weg an neue Fahrzeuge gelangen möchte und so auf sehr viel Spielspaß verzichten möchte, muss erst einmal danach suchen. Tatsächlich verstärkt sich der Transaktionsbildschirm unauffällig in einem Untermenü. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt dennoch, denn wir haben das Gefühl, dass man einige Wagen deshalb extra für einen teuren Preis anbietet. Der Publisher sollte sich bei einem Nachfolger, der früher oder später sicherlich kommen wird, zweimal überlegen, ob man sich diesen Ausrutscher ein zweites Mal leisten möchte. Trotzdem: Jeder Spielinhalt in Gran Turismo 6 ist mit Ergeiz auch so freizuschalten. Selbiges gilt natürlich auch für jede Strecke beziehungsweise jeden Cup. Für abgeschlossene Strecken gibt es neben Credits auch eine Sternebewertung. Um neue Rennpisten freizuschalten, sammeln wir Sterne. Dass der Titel über einen leicht ansteigenden Schwierigkeitsgrad verfügt, motiviert dieser Vorgang in unseren Augen ganz besonders. Abwechslung versprechen zusätzliche Nebenaufgaben.

Motivierende und verkorkste Nebenaufgaben

Gran Turismo 6 (6)In diesen Nebenaufgaben müssen wir unter anderem in einer Arena unter 21 Sekunden ganze dreihundert Kegel umfahren, um einen Goldpokal zu erhaschen. Mit einer anderen Aufgabe werden wir auf einer geraden Strecke konfrontiert. Auf eintausend Metern müssen wir hier so schnell beschleunigen, dass wir kurz vor dem Ziel der Strecke immer noch bremsen können. Solche Aufgaben motivieren zusätzlich, da sie unser Fahrgeschick auf die Probe stellen. Wir haben aber leider ebenfalls die Bekanntschaft mit Aufgaben gemacht, die sehr penibel auf das Fahrverhalten des Spielers achten. Beispielsweise müssen wir beim Goodwood-Festival so schnell wie nur irgendwie möglich durch die Ziellinie fahren, doch wenn wir nur einmal auch nur kurz von der Strecke abkommen, dürfen wir das Rennen direkt von vorne starten. Nicht, weil wir es sonst nicht mehr schaffen könnten, sondern weil das Spiel Weiterfahren aufgrund komischer Regeln nicht zulässt. Selbiges gilt auch, wenn wir mal eine Streckenbegrenzung berühren oder uns ein Fahrzeug, welches wir überholen sollen, uns geringfügig rammt. Man muss zuweilen schon ein echter Profi sein, wenn man diese Aufgaben mit einem Goldpokal abschließen will. Die Forza-Motorsport-Serie bietet eine Rückspulfunktion und genau dieser Einfluss auf das Genre hätte Gran Turismo 6 gut getan, um Perfektionisten anzusprechen.

Pflichtkauf für Rennspielfans

Gran Turismo 6 (7)Positiv fällt jedoch der Mehrspielermodus auf. Online und offline (letzteres im Splitscreen-Modus für zwei Spieler) dürfen wir uns mit anderen Fahrern messen. Dieser Modus ist zwar nicht sehr tiefgründig, erweitert das Spiel aber sinnvoll. Auf einigen Strecken wird parallel zu unserer Leistung das Ergebnis eines Spieler aus der Freundesliste angezeigt. Geistähnliche Daten sind also auch in Gran Turismo 6 vorhanden. In unseren Augen mangelt es dem Spiel an fast nichts. Echte und ausgedachte Rennstrecken geben sich die Hand und werden durch die veralte Hardware der PlayStation 3 ordentlich in Szene gesetzt. Dennoch ist die Grafik des Spiels ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite übertönen tolle Lichteffekte und eine detaillierte Optik in den Städten, doch auf der anderen Seiten stört ständiges Kantenflimmern bei größeren Arealen nach kurzer Zeit. Der Soundtrack ist zwar Geschmackssache, doch mehrere Radiosender hätten sicher nicht geschadet. Auf ein Schadensmodell und anständige Kollisionsgeräusche verzichtet der Titel – im Gegensatz zum tollen Motorensound. Man hätte sich sicherlich mehr an der Konkurrenz orientieren dürfen und der nächste Serienteil kann ohne eine Zurückspulfunktion nicht mehr auskommen. Ein aktuell besseres Rennspiel neben Gran Turismo 6 gibt es derzeit jedoch nicht. Rennspielfans sollten unbedingt zugreifen!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Meine letzte Berührung mit der Serie liegt sicherlich mehr als zehn Jahre zurück und in der Zwischenzeit hat mich die Forza-Motorsport-Serie zu sehr in ihren Bann gezogen. Ohne eine Xbox One es ist jedoch schwierig, der Serie weiterhin zu huldigen, weshalb ich mich diesen Winter mal für ein andere Rennspielsimulation entschieden habe. Gran Turismo 6 bietet mir nicht immer durchgehend den Komfort, den ich bei der Konkurrenz gewohnt bin, doch stört mich das nicht sonderlich. Gran Turismo 6 legt andere Akzente als die Konkurrenz und zum Teil ist das auch gut so, denn eine Portion Eigenidentität sollte man nicht vergessen. Da ich mich nur selten mit Rennspielen beschäftige, finde ich es sehr gut, dass Gran Turismo 6 mich gleich zu Beginn langsam mit der Steuerung und dem virtuellen Fahrgefühl konfrontiert. Schnell sind die ersten Rennen, Goldpokale und Erfolge gewonnen. Ebenso schnell genieße ich die Motivation, die sich in mir breitmacht und ein kleines Suchtgefühl hervorruft. Da will man den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen, um die nächste Strecke aufzurufen, um anschließend das nächste Rennen zu gewinnen. Es sind für mich nur Kleinigkeiten, die in Gran Turismo 6 verbessert werden müssten – Kameraperspektiven, Radiosender und ein noch zugänglicheres Menü. Um dort nämlich von einem Ort zum anderen zu gelangen, sind in meinen Augen zu viele anzuklickende Schaltflächen aufzurufen. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau. Im Kern ist Gran Turismo 6 eine gute Rennsimulation und eine bessere Alternative gibt es, ohne auf ältere Titel zurückzugreifen, zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

Vielen Dank an Sony Computer Entertainment für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Gran Turismo 6!

Gewinnspiel (16. – 19. Januar 2014)

Infinite Crisis Gewinnspiel (1)Bald erscheint Infinite Crisis aus dem Hause Turbine für den PC. Die Entwickler sind vor allem durch ihre Arbeit an Der Herr der Ringe Online bekannt geworden und kennen sich entsprechend im Bereich der Online-Spiel bestens aus. Aus gegebenen Anlass verlosen wir zwischen dem 16. und 19. Januar 2014 insgesamt dreißig Beta-Codes, mit denen ihr frühen Zugang zur Beta-Version des kommenden Titels erhalten könnt. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, müsst ihr auch gar nicht viel tun. Ihr habt die Möglichkeit, an drei verschiedenen Gewinnspieloptionen teilzunehmen, um eure Chancen auf einen der Codes zu vergrößern.

1. Auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen wir am 16.01.2014 ein Bild zum Gewinnspiel, welches ihr kommentieren dürft. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

2. In der NextGen-Community veröffentlichen wir am 16.01.2014 ein Bild zum Gewinnspiel, welches ihr kommentieren dürft. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

3. Ihr nehmt an der Umfrage zu den Besten des Jahres 2013 teil und kommentiert jenen Artikel. So sichert ihr euch zwar eine Gewinnchance, doch wer im gleichen Kommentar einen Freund erwähnt, der ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt oder nach euch noch teilnehmen wird, sichert sich eine zweite Gewinnchance. Werdet ihr oder euer Freund nämlich ausgelost, gewinnen automatisch beide Gewinnspielteilnehmer einen Code.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige Nutzern müssen vor der Teilnahme eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten einholen. Mitarbeiter von Gameplay Gamers, Turbine und Warner Bros. Interactive sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle über den Teilnahmeweg öffentlich erreichbaren Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Sollten weniger zu erreichenden Teilnehmer am Gewinnspiel teilnehmen als Codes vorhanden sind, werden die Codes unter allen Teilnehmern soweit wie möglich gleichmäßig verteilt. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, werden die Codes nicht verteilt. Die Gewinner der Verlosung werden schriftlich nach Ablauf des Gewinnspiels am 20. Januar 2014 informiert. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich von uns nicht erwähnt. Sie dürfen sich aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 19. Januar 2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Prime Time: Tarantino XX – 20 Years of Filmmaking (Unboxing)

Quentin Tarantino zählt unter Filmfans zu den wohl besten Regisseuren, die diese Welt jemals gesehen hat. Mit Filmen wie Pulp Fiction, Kill Bill Vol. 1 oder Inglourious Basterds hat er Meilensteine des Films geschaffen. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde im letzten Jahr eine Edition veröffentlicht, welche die Werke des Filmschaffenden fast nahtlos vereint. Wir haben uns diese Sammleredition unter den Nagel gerissen und stellen euch in einem Unboxing-Video die Merkmale dieser Box ausführlich vor. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Review: The Legend of Zelda: A Link between Worlds

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (1)Mehrmals betont Shigeru Miyamoto in Interviews, dass er gerne ein Remake von The Legend of Zelda: A Link to the Past entwickeln will. Eiji Aonuma produziert es schließlich, doch ist dabei kein Remake, sondern eine eigenständige Fortsetzung des Klassikers herausgekommen.

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (2)Wie das in so gut wie jedem Teil der Reihe der Fall ist, handelt es sich bei Protagonist Link nicht um den Link, den wir aus dem inhaltlichen Vorgänger kennen. Entsprechend sind im Lande Hyrule wieder viele Jahre und ebenso viele Generationen ins Land gezogen. In The Legend of Zelda: A Link between Worlds ist Link der Lehrling des Schmiedes und weiß noch gar nichts davon, dass er der Auserwählte ist. Anstatt in den Tag hineinzuträumen und darauf zu warten, dass sich sein Schicksal erfüllt, verdingt sich unser Held stattdessen mit dem einen oder anderen Botengang. So hat der Hauptmann in der Schmiede sein Schwert vergessen und Link wird vom Schmied dazu aufgefordert, ihm die Klinge auszuhändigen. Links Weg führt ihn in die Kirche im Norden, wo der Hauptmann seine Schwester besucht. Aus der Kirche dringen jedoch seltsame Geräusche. Link muss mit ansehen, wie der Magier Yuga zunächst den Hauptmann und dann auch noch dessen Schwester Seres in Bildmalereien verwandelt. Link selbst wird beim Versuch, Yuga aufzuhalten, niedergestreckt. Er überlebt jedoch und kann somit Prinzessin Zelda im Schloss Bericht erstatten. Sie überreicht ihn den Talisman des Mutes, woraufhin Link ermutigt wird, den weisen Sahasrala im Dorf Kakariko aufzusuchen und sich an die Fersen von Yuga zu heften, um Hyrule vor dem bösen Magier zu schützen.

Ausgerüstet einen Dungeon betreten

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (3)Erzählt wird die Geschichte meist in Dialogen, die uns an die Neunziger Jahre erinnern. Meist kommen die Charaktere direkt zum Punkt, ohne dass sie uns ellenlange Vorträge halten. Auch der Schreibstil der Dialoge versetzt uns in die Super-Nintendo-Ära zurück. Zwar bewegt sich der Titel weit entfernt von einer Moyse-Übersetzung, doch reduziert Nintendo alle wichtigen Inhalte auf das Nötigste und stellt damit das Gameplay deutlich in den Vordergrund. Hier hat sich Nintendo einen Kniff einfallen lassen, damit A Link between Worlds nicht wie viele der Vorgänger gleich ablaufen. Sobald wir zu einem späteren Zeitpunkt Links Haus betreten, hat sich dort ein Händler, der sich selbst Ravio nennt, eingenistet und seinen Laden eröffnet. Hier dürfen wir uns mit allerhand Items eindecken. Damit meinen wir nicht Pfeile, Bomben und Schild, sondern die für die Dungeons essentiellen Gegenstände. Früher haben wir noch einen Dungeon ohne Hilfe betreten, um uns durch das Gemäuer voranzukämpfen, um das Verlies später mit einem hilfreichen Utensil, welches uns die Arbeit erleichtert, bis auf den letzten Rubin leerzuräumen, die Rätsel zu lösen und den Bossgegner zu besiegen. Erst im späteren Verlauf des Spiels finden wir (optionale) Ausrüstungsgegenstände in den Dungeons, doch in A Link between Worlds ist es Gang und Gäbe, sich vorher mit wichtigen Items auszustatten.

Die Qual der Wahl

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (4)Zunächst ist es übrigens nur möglich, die Objekte für eine Leihgebühr zu mieten. Sollten wir das letzte Herz unseres Lebensenergie verlieren, verlieren wir auch alle geliehenen Items. Da wir nur noch an Wetterhähnen unser Spiel speichern können, kann der Weg zu Ravios Laden zurück mitunter stören. Das tut es aber nicht, da das Spiel durchweg sehr leicht ausfällt. Wir haben im Test kein einziges Mal unser virtuelles Leben ausgehaucht. Ungeübte Spieler freuen sich darüber, dass man die Items später auch für einen hohen dreistelligen Rubinbetrag bei Ravio erwerben kann. Gekaufte Items verschwinden natürlich nicht mehr und bleiben selbst nach dem Tod Bestandteil unseres Repertoires. Im ersten Moment finden Serienveteranen das Konzept sicherlich störend, doch wir können euch versichern, dass es das absolut nicht ist. So können wir so gut wie jeden Dungeon in der Reihenfolge angehen, wie wir das möchten. Seit dem ersten Serienteil hat Nintendo diesen Versuch nur ansatzweise in Titeln wie The Legend of Zelda: Ocarina of Time gewagt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Dungeons von vorne bis hinten auf die benötigten Items ausgelegt sind und so nicht geringfügig aufgesetzt wirken. Es ist jedoch schade, dass die mehr als zehn Dungeons allesamt sehr kurz ausfallen. Länger als eine halbe Stunde brauchen wir nicht, um dem Bossgegner das Schwert ins Herz zu rammen.

Die dunkle Seite der Macht

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (5)Da das zweidimensionale Hyrule, welches wir aus der Vogelperspektive erkunden, für diese große Anzahl an Dungeons vermutlich zu klein wäre, treten wir nach ein paar Spielstunden in die Parallelwelt Lorule ein. Vor Veröffentlichung des Spiels betont der Publisher, dass es sich hierbei nicht um die Schattenwelt aus A Link to the Past handelt. Trotzdem fallen uns, bis auf einige geographische Änderungen wie Schluchten, welche die Trennbereiche in Lorule markieren, viele Ähnlichkeiten auf. Immerhin legt die Serie hiermit den Grundstein für eine Diskussion über Multiversen, doch zurück zu Lorule. Während Hyrule mit saftigen Wiesen und strahlendem Wetter für ein wohliges Spielgefühl sorgt, ist Lorule geprägt von Dunkelheit und dem drohenden Verfall. Warum Lorule im Begriff ist, unterzugehen, verraten wir euch an dieser Stelle nicht. Ihr dürft aber sicher sein, dass sich Nintendo für die Parallelwelt ebenso eine Hintergrundgeschichte ersonnen hat und beide Welten für die Geschichte unzertrennbar sind. Ansonsten ändert sich in Lorule vom Gameplay her nichts. Nach wie vor gilt es, das Werk von Yuga ungeschehen zu machen, Dungeons zu erkunden, Gegner zu besiegen, für das nötige Kleingeld in der Reisekasse zu sorgen und Herzteile für unsere Lebensenergie zu finden. Einzig und allein abwechslungsreiche Nebenquests vermissen wir in beiden Welten.

Wie in der guten alten Zeit

The Legend of Zelda - A Link between Worlds (6)A Link between Worlds möchte sich viel mehr aufs Gameplay konzentrieren und schafft das mit einem magischen Armband, mit dem wir Link jederzeit in eine Bildmalerei verwandeln und so die Wände als weitere Ebene erforschen können, spielend. Dieses Feature funktioniert überall im Spiel und gibt uns so ungeahnte Möglichkeiten, die offene Spielwelt zu erkunden. Wir vergessen dabei förmlich, dass es sich hierbei eigentlich nur um einen Klassiker im neuen Gewand handelt, der uns zwar fünfzehn kurze, aber sehr unterhaltsame Spielstunden beschert. Diese Zeit ist nicht nur mit tollem Gameplay gefüllt, auch das Drumherum stimmt. Die Optik erinnert uns zwar an A Link to the Past, welches immerhin schon 1991 erschienen ist, doch ist diese in Kombination mit dem gelungenen Tiefeneffekt nahezu beanstandungslos. Durch die dreidimensionale Tiefe, durch den verschiedene Ebenen in einem Raum erkennbar werden, ist A Link between Worlds ein Beispiel dafür, wie man die Technik von Nintendos Handheld gut nutzen kann. Dazu gesellt sich ein Soundtrack, der viele Stücke des Super-Nintendo-Spiels in verbessert Form neu auflegt und mit eigenen Tracks (nicht immer ganz gekonnt) in Symbiose bringt. Die StreetPass-Funktion, mit der wir auf offener Straße getroffene Spieler in Form von Schatten-Links herausfordern können, rundet das gelungene Spiel mit einer netten Idee ab.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: The Legend of Zelda: A Link between Worlds versetzt mich in meine Kindheit zurück. Eine Kindheit, die von The Legend of Zelda: A Link to the Past geprägt wurde. Im Lauf der Jahre habe ich den Super-Nintendo-Klassiker mehrmals durchgespielt und so habe ich mich in der Welt von A Link between Worlds richtig heimisch gefühlt. Die Welt ist im Großteil noch so, wie ich sie in Erinnerung habe und dann gibt es viele kleine Details, welche in den Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten zwischen beiden Spielen hinzugekommen sind. Eine dezentere Fortsetzung habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dass Nintendo (vor allem in den letzten Jahren) Dinge gerne verändert, nehme ich hier wohlwollend in Kauf. Das Konzept, dass man sich nun mit den Items im Laden eindeckt, funktioniert überraschend gut. Dadurch kann ich die meisten Dungeons in der Reihenfolge abklappern, wie ich das möchte und die Verliese, Tempel und Paläste sind so direkt auf das entsprechende Item ausgelegt. Es gibt kaum etwas, was ich am Spiel bemängeln kann. Gerne hätte ich tiefsinnigere Dialoge, mehr Zwischensequenzen, abwechslungsreiche Nebenquests, größere Dungeons und somit auch eine längere Spielzeit erlebt, doch wenn nach der letzten Szene des Spiels der Abspann auf dem kleinen Bildschirm meines Nintendo 3DS hinunterflimmert, halte ich das System mit einem wohligen Gefühl umklammert fest und freue mich schon sehr darauf, den Titel im Helden-Modus ein weiteres Mal durchzuspielen. Dieses Hyrule hat mich definitiv nicht zum letzten Mal gesehen!

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Legend of Zelda: A Link between Worlds!

Review: Super Mario 3D World

Super Mario 3D World (1)Mit New Super Mario Bros. U erschien zum Start der Wii U zwar wieder ein Super-Mario-Spiel zum Launch einer Nintendo-Konsole, doch beinhaltete das Spiel größtenteils bekannte Gameplay-Mechaniken. Super Mario 3D World bekennt sich ebenfalls zum Altbekannten.

Super Mario 3D World (2)Das muss aber in erster Linie nichts schlechtes bedeuten, denn wie wir alle wissen, kann ganz besonders Nintendo Jahr für Jahr mit dem traditionellen Gaming beeindrucken und dennoch die eine oder andere Neuerung in die hauseigenen Spiele packen. Eine Neuerung betrifft die Story, denn zwar könnte man meinen, dass Oberbösewicht Bowser mal wieder Prinzessin Peach entführen will, doch kommt dieses Mal alles ganz anders. Das Spiel beginnt damit, dass die vier Freunde, also Mario, Luigi, Toad und Peach etwas im Pilz-Königreich feiern, doch auf einmal taucht eine gläserne Warp-Röhre vor ihren Augen auf. Herauskommt eine kleine Fee, wenige Sekunden später auch die gemeingefährliche Amphibie. Bowser sperrt die kleine Fee, Sprixie genannt, in eine Flasche (die glatt aus dem The-Legend-of-Zelda-Universum entnommen sein könnte) und flieht durch das geheimnisvolle Rohr in eine andere Welt. Mario und seine Freunde können das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und nehmen unmittelbar die Verfolgung auf. Nach den ersten Levels beziehungsweise am Ende des ersten Levels der ersten Welt stellen wir wenig überraschend fest, dass Bowser nicht nur eine Sprixie, sondern gleich mehrere der mystischen Wesen gefangen hält. Den Sprixies helfen wir natürlich und begeben uns abermals auf eine Reise, um Bowser und seinen Lakaien das Handwerk zu legen.

Langsame, aber stete Lernkurve

Super Mario 3D World (3)Die Oberwelt fällt diesmal leider sehr ideenlos aus. Während eine Minimierung aufs Nötigste bei Super Mario Galaxy 2 absolut Sinn gemacht hat, wirkt das in Super Mario 3D World eher störend. Wir rennen einfach nur auf Ebenen zum nächsten Level, um es auszuwählen. Blöcke, die hier in der Luft schweben, beinhalten einfach nur eine Münze. Hier hätte man wunderbar Power-ups verstecken können. Wenigstens beinhaltet die Oberwelt wenige Geheimnisse, die uns zu Verstecken von geheimen Levels führen. Die Levels an sich sind jedoch wieder mit sehr vielen Ideen gespickt. Da laufen wir über Laufräder, springen über weite Abgründe, klettern an Bäumen hinauf, jagen putzige Hasen oder lösen kleine Schalterrätsel. Über jedes Level verstreut sind drei grüne Sterne, die wir manchmal sehr leicht und manchmal auch nur mit Hilfe eines bestimmten Power-ups einsammeln können. Am Ende eines Spielabschnitts wartet dann die obligatorische Fahnenstange auf uns, die wir hinunterrutschen dürfen und so das nächste Level freischalten. Bestimmte Levels dürfen wir auch nur betreten, wenn wir eine bestimmte Anzahl an grünen Sternen unser Eigen nennen. Wir sollten zwar die Augen immer offenhalten, doch die meisten Sterne sammeln wir quasi im Vorbeilaufen ein. Diesmal haben wir aber zumindest das Gefühl, dass das Spiel von Level zu Level herausfordernder wird.

Hilfreiches Heldenrepertoire

Super Mario 3D World (4)Der Abwechslungsreichtum der Levels ist sehr hoch. Erkauft wird dies vermutlich durch die recht kurzen Spielabschnitte. Zumindest können die Levels den Eindruck erwecken, doch bieten die Levels in Super Mario 3D World wesentlich mehr Plattformen als in Super Mario Galaxy 2 und erfordern in einigen Fällen wesentlich mehr Geschick. Damit die Levels auf Dauer nicht zu langweilig werden, hat Nintendo dem Spiel bekannte Power-ups wie das Blatt, mit dem uns ein Tanuki-Schwanz wächst und wir damit kurzzeitig schweben können oder die Feuerblume, mit dem wir Gegner mit Feuerbällen verbrutzeln dürfen, spendiert. Abermals dürfen wir den Bumerangbruder mimen, denn in dessen Ausrüstung verschießen wir einen Bumerang, um etwaige Objekte einzusammeln. Eine neue Idee ist der Katzenanzug. Sammeln wir die goldene Glocke ein, streift sich Mario oder einer seiner Freunde sofort das Katzenfell über. Damit laufen wir wesentlich eleganter und können steile Abhänge und Wände problemlos erklimmen. Außerdem dabei ist die Kirsche, mit dem wir unsere Spielfigur einen Klon hinzufügen und wir so noch mehr für Chaos und Verwirrung auf dem Spielfeld stiften. Mit der Kanonenbox hingegen verschießen wir im Sekundentakt Kanonenkugeln auf die Gegner. Insbesondere in den Unterwasser-Levels ist das Item sehr, sehr hilfreich.

Einer für alle, alle für einen

Super Mario 3D World (5)Neuerdings dürfen wir beim Beginn eines Levels auswählen, mit welcher Spielfigur wir den Spielabschnitt bestreiten dürfen. Zur Auswahl stehen Mario, Luigi, Toad und Peach. Wenn jetzt jemand an Super Mario Bros. 2 beziehungsweise Yume Kōjō: Doki Doki Panic denkt, liegt mit diesem Vergleich gar nicht mal verkehrt. Wie im Nintendo-Entertainment-System-Klassiker verfügt jede der vier Spielfiguren über unterschiedliche Fähigkeiten. Während Mario der Allrounder ist, kann Luigi etwas höher springen, Toad schneller rennen und Peach kann kurzzeitig mit ihrem Rock in der Luft schweben. Später gesellt sich auch noch eine fünfte Person zur Heldenriege dazu. Wer das ist, verraten wir an dieser Stelle jedoch nicht. Während diese Auswahl allein nach vielen, vielen Jahren wieder Grund zur Freude wäre, verpasst Nintendos Entwicklerteam dem Spiel außerdem einen Mehrspielermodus. Zum ersten Mal in der Super-Mario-Geschichte dürfen wir mit vier Spielern ein dreidimensionales Level betreten und es gemeinsam abgrasen. Diesmal schöpfen wir übrigens aus einem 1-up-Vorrat, was in der Praxis auch schon mal zu Streitigkeiten führen kann, wenn ein Teilnehmer deutlich ungeübter ist, als ein anderer. Schade ist auch, dass es nicht möglich ist, einen fünften Spieler einzubinden, der mit dem GamePad-Touchscreen simultan Schabernack treiben darf.

Der falsche Kameramann

Super Mario 3D World (6)Ärgerlicher ist es aber noch mehr, dass Nintendo dem Spiel abermals keinen richtigen Online-Mehrspielermodus spendiert hat. Fans schreien seit New Super Mario Bros. Wii, also seit über vier Jahren, nach diesem Feature. Stattdessen müssen wir vor dem heimischen Fernseher bis zu drei Freunde zusammentrommeln, damit der Mehrspielermodus sein Potential entfalten kann. Wohlgemerkt kann, denn aufgrund der in einigen Fällen miserablen Kameraführung ist es manchmal schon ärgerlich genug, wenn man einen Sprung richtig abgeschätzt zu meinen scheint und dann doch in den Abgrund fällt. Es ist nämlich nicht möglich, die Kamera so wie man möchte zu positionieren. Manchmal wird ein Level aus einer isometrischen Ansicht, dann aus der Seiten- und selten auch aus der Vogelperspektive dargestellt. Manchmal machen diese Perspektiven Sinn, doch in den wichtigen Fällen ärgern wir uns darüber, dass das Spiel nur eine gürtelförmige Ansicht zulässt und auch nur, wenn wir uns gerade nicht bewegen. Der Soundtrack ist dazu wieder passend, reicht aber nicht an den aus Super Mario Galaxy 2 heran. Als kleines Schmankerl hat Nintendo in fast jedem Level einen Stempel versteckt, den wir dann für Miiverse-Beiträge zu Super Mario 3D World nutzen dürfen. Wer wirklich alle Sterne und Stempel sammeln möchte, ist mindestens zwanzig Stunden gut mit dem Spiel beschäftigt.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit: Nachdem Nintendo mit New Super Mario Bros. 2 und New Super Mario Bros. U das Super-Mario-Franchise mit recht ähnlichem Gameplay ausreichend gemolken hat, haben die japanischen Köpfe für das aktuelle Abenteuer von Mario ein paar neue Ideen umgesetzt. Von einem Ideenreichtum wie in den beiden Super-Mario-Galaxy-Titeln kann man hier zwar nicht sprechen, doch ebenso wenig kann ich sagen, dass das Spiel an einer Ideenarmut leidet. Es gibt genügend Einfälle, die hervorragend ins Spiel integriert und mit dem bekannten Gameplay verknüpft worden sind. Dieses Gameplay, das sich über die Jahre mal mehr, mal weniger dezent weiterentwickelt, gefällt mir also in Super Mario 3D World ebenfalls wieder gut. Ich finde es nur sehr schade, dass die Entwickler stur bleiben und auch hier keinen richtigen Online-Mehrspielermodus integriert haben. Nach Abschluss eines Levels laufen in meinem Spiel nur die Miis als Geistdaten anderer Spieler herum, um mich zu motivieren, in den einzelnen Levels neue Bestleistungen aufzustellen. Dann rennt mein Mii zwar auch auf anderen Wii-U-System herum, doch richtige Bestenlisten gibt es im Internet keine. Für das letzte Level muss ich Nintendo jedoch wieder loben, denn dieses ist in meinen Augen so knifflig gestaltet, dass ich immer und immer wieder daran scheitere. Das ist auch gut so, denn mit dieser Herausforderung am Horizont habe ich einen Anreiz, meine Fähigkeiten in diesem Jump ’n’ Run stetig zu verbessern. Die Disc des Spiels wird also weiterhin im Laufwerk meiner Wii U rotieren. 

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Super Mario 3D World!

Umfrage-Ergebnis: Gameplay und Innovationen

Gameplay und Innovationen (1)Am 16. Dezember 2013 haben wir euch gefragt, welche Features ihr an Super Mario 3D World interessant findet. Nach mehr als zwei Wochen und nach dem Ende unseres Gewinnspiels haben wir heute die Auflösung für euch. Den Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler finden von euch ganze 29% interessant, dicht gefolgt von neuen Kostümen wie Doppel-Mario, Katzen-Mario und der Kanonenbox mit 27%. 16% von euch freuen sich darüber, dass es verschiedene Spielfiguren wie Mario, Luigi, Toad Peach gibt. Die technische Infrastruktur des Spiels begrüßen 13% von euch, während elf Prozent die integrierten GamePad-Features interessant finden. Gerade einmal vier Prozent loben die Einbindung ins Miiverse. Unterm Strich lässt sich also festhalten, dass die meisten von euch immer noch an den Kernaussagen eines Spiels wie Gameplay und innovative Neuerungen festhalten und sich weniger für das Drumherum interessieren. Wie Super Mario 3D World in unserem Review abschneidet, erfahrt ihr in Kürze auf unserer Seite.

Umfrage: Die Besten des Jahres 2013

Traditionell wählen wir auch zum Jahresbeginn 2014 die Besten des Vorjahres. Jeder Titel, den wir in den letzten zwölf Monaten besprochen haben, steht zur Wahl. Dabei ist es egal, ob der Titel erst zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stand oder der Titel schon vor ein paar Jährchen veröffentlicht wurde. Da wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen haben, auf die News-Sektion abermals zu verzichten und uns auf vor allem auf Reviews zu konzentrieren, stehen in diesem Jahr wieder sehr viele Titel zur Auswahl. Daher haben wir uns dazu entschieden, dass ihr in jeder Kategorie so viele Titel wie ihr wollt wählen dürft, um euch die Wahl ein wenig zu erleichtern. Ihr entscheidet nun jeweils, welche Titel das Potenzial zur Bestplatzierung in den Kategorien Nintendo, PlayStation 3 & PlayStation 4, Xbox 360, PC, Download, Anime, Manga und Film haben. Wählt nun die besten Spiele auf Nintendo-Plattformen im Jahr 2013 aus:

Als nächstes bitten wir euch darum, die besten Titel für die beiden Heimkonsolen aus dem Hause Sony Computer Entertainment auszuwählen.

Neben der PlayStation 3 und der PlayStation 4 halten wir natürlich auch der Xbox 360 die Treue. Ihr entscheidet nun, welche Spiele zu den besten Titeln des Jahres 2013 gehören.

Auf dem PC sind letztes Jahr ebenfalls interessante Titel erschienen. Wählt bitte nun eure Kandidaten aus, die eurer Meinung nach die Gewinner des letzten Jahres sind.

Dank Download-Plattformen wie dem eShop von Nintendo kommen wir jedes Mal wieder in den Genuss neuer Entwicklungen und alter Klassiker. Wählt nur eure Kandidaten.

Im letzten Jahr erschienen neben Videospielen natürlich auch viele Animes, die uns unzählige Stunden begeistert haben. Wählt bitte nun die besten Titel 2013.

Neben Animes haben wir uns im letzten Jahr auch etwas intensiver mit Mangas beschäftigt. Auch hier dürft ihr eure Favoriten wählen.

Zum Abschluss haben wir für euch auch die Liste der rezensierten Filme zusammengestellt – ihr dürft nun aus diesen Titeln eure Favoriten wählen.

Die Auswertung der Umfrage erfolgt in einigen Wochen und an verschiedenen Stellen. Wer unseren Newsletter abonniert hat, der wird ebenso schnell über die Ergebnisse informiert sein, wie all jene, die uns auf Facebook, Twitter und Google+ die Treue halten. Wir bedanken uns für eure rege Teilnahme!

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Hochgeschätzte Gameplay-Gamers-Leser,

heute beenden wir nicht nur ein erfolgreiches Jahr voller nennenswerter Spiele, sondern gleich ein ganzes Jahr voller fantasiereicher Animes, spannender Filme und lesenswerter Mangas. In diesem Jahr haben wir unserer Website eine Generalüberholung spendiert. Die Startseite ist nun sehr viel übersichtlicher, so dass aktuelle Themen sehr viel schneller gefunden werden können. Außerdem haben wir uns dazu entschieden, die News fürs Erste von unserer Seite zu verbannen und legen unseren Fokus wieder auf Reviews, Previews und Specials. Zudem gab es einen Wechsel in der Chefredaktion. Seit Sommer wird Eric Ebelt von Björn Rohwer als tatkräftiger stellvertretender Chefredakteur unterstützt.

Der japanische Konsolenhersteller Nintendo musste sich in diesem Jahr sehr viel Kritik von Fans und von der Fachpresse zwangsweise anhören, denn die Wii u verkauft sich immer noch nicht so, wie sich das Nintendo vielleicht vorstellt. Trotzdem sind wir gespannt darauf, mit welchen innovativen Titeln Nintendo uns im nächsten Jahr überzeugen will. Wenn wir eines von dem 3DS-Launch wissen, dann ist es das, dass Nintendo immer für die eine oder andere Überraschung gut ist. Sony und Microsoft haben in diesem Jahr zudem ihre neuen Konsolen angekündigt. Während Sony die Electronic Entertainment Expo 2013 für sich entscheiden konnte, hat es Microsoft nach dem Marketing-Debakel dennoch geschafft, viele Kunden zu gewinnen und mit einem besseren Launch-Videospielangebot zu punkten. Trotzdem liegt die Xbox One in einigen Geräten wie Blei in den Regalen, während die PlayStation 4 im Internet für horrende Summen gehandelt wird. Wir sind gespannt, wie sich beide Konsolen in den nächsten Monaten entwickeln werden.

Das Jahr 2013 hat uns aber auch in anderer Hinsicht geprägt. Diktatoren wurden gestürzt und Menschen, die dem Bösen unserer Welt mit friedlichen Mitteln entgegentreten sind von uns gegangen. Sie hinterlassen Erinnerungen, die nicht verblassen dürfen und uns auf dem Weg in die Zukunft begleiten. Wir sind gespannt, wie sich die Welt zu einem Besseren verändern wird und vor allem welche Rolle jeder einzelne Mensch dazu beitragen wird. Mit diesen Worten beenden wir dieses Jahr. Einen guten Rutsch uns ein frohes neues Jahr wünschen euch

Eric Ebelt & Björn Rohwer

Partner: WiiG-Gewinnspiel

Weihnachten ist zwar vorüber, doch die Weihnachtszeit hält noch ein wenig an. Bevor wir ins neue Jahr starten, möchten wir aus diesem Grund auf das Gewinnspiel unserer Partnerseite WiiG hinweisen. Das Christkind hat der WiiG-Redaktion einen Besuch abgestattet und drei tolle Preispakete dagelassen. Zu gewinnen gibt es zum Beispiel Injustice: Götter unter uns für die Wii U, Super Mario 3D Land oder Doodle Jump Adventures für den 3DS. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr drei Fragen beantworten. Bis einschließlich Sonntag, den fünften Januar 2014, könnt ihr am Gewinnspiel bei WiiG hier teilnehmen. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Partner: NMag #54 erschienen – Zeit für Helden

Der Winter ist angebrochen und da gibt es wohl nichts Besseres, als sich zu Hause in warme Decken einzumummeln und die kalten Temperaturen mit dem einen oder anderen Spiel für Nintendo-Plattformen zu überbrücken. In der 54. NMag-Ausgabe widmet sich die Redaktion den aktuellen Hits und stellt dabei eine angenehme Qualitätsdichte fest. Die Redaktion durchleuchtet in einem großen Test Super Mario 3D World – Katzenjammer und Klempnerarbeit lagen noch nie so nahe beieinander. In The Legend of Zelda: A Link between Worlds wurde der Tester in die Fortsetzung eines Super-Nintendo-Klassikers geschickt, um gleich zwei Welten vor dem drohenden Kollaps zu retten. Bravely Default begeistert mit ebenso klassischen, wie auch neuartigen Spielelementen im Testlabor. Wer hingegen den Anwalt mimen und die Unschuld seiner Mandanten beweisen will, wird sich über unseren Test zu Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies freuen. Assassin’s Creed IV: Black Flag, Batman: Arkham Origins, Deus Ex: Human Revolution – Director’s Cut und Scribblenauts Unlimited runden das Testportfolio ab – es ist Zeit für neue und alte Helden!

Da sich das Jahr 2013 mit dieser Ausgabe dem Ende zuneigt, blickt die Redaktion auf die ersten zwölf Monate mit der Wii U zurück. Des Weiteren stellt sich die Redaktion sowohl die sechs besten Wii-U-Spiele und die sechs besten 3DS-Spiele vor und wer traurig darüber ist, dass Weihnachten vorüber und der Adventskalender mittlerweile geplündert wurde, freut sich sicherlich über unsere Adventskalenderverlängerung. Und jetzt schnell zu http://www.n-mag.org/ und die nagelneue Ausgabe kostenlos herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

Wir wünschen euch frohe Weihnachten!

Liebe Gameplay-Gamers-Leser,

dreieinhalb Jahre existiert Gameplay Gamers bereits und das letzte Jahr war für uns mehr als erfolgreich, insbesondere deshalb, weil wir mit unserem neuen Seitenaufbau noch mehr User ansprechen als zuvor. Zudem fanden viele neue Leser ihren Weg auf unsere Seite und in die NextGen-Community, die in diesem Jahr nach Aufgabe des NextGen-Forums gegründet wurde. Im unregelmäßigen, aber meist zweitäglichen Rhythmus veröffentlichen wir auf unserer Seite wieder vermehrt Reviews, Previews und Specials. Somit entfernen wir uns von unserem News-System des Vorjahres, damit wir uns wichtigeren Dingen widmen können. Außerdem konnten wir mit einigen Gewinnspiel in diesem Jahr auf Gameplay Gamers aufmerksam machen. Wer kein Glück bei unseren Gewinnspielen hatte und sich zu Weihnachten über Geldgeschenke freuen darf, dem legen wir unsere Artikel der letzten Wochen ans Herz. Wir haben viele interessante Titel für euch intensiv getestet und vielleicht ist für den einen oder anderen unter euch das passende Geschenk dabei.

Viel mehr Worte möchten wir an dieser Stelle aber nicht verlieren, da die meisten unter euch wahrscheinlich gerade im Kreis der Familie oder mit Freunden das Fest der Liebe zelebrieren. Genießt die Feiertage, das weihnachtliche Essen, schaut euch ein paar Animes oder Filme an, zockt die Spiele, welche ihr geschenkt bekommt und nehmt euch vor allem die Zeit dafür, all das zu erledigen, was ihr euch vorgenommen habt. Frohe Weihnachten wünschen euch

Eric Ebelt & Björn Rohwer

Umfrage-Ergebnis: Weihnachten mit der Wii U

Am zweiten Dezember 2013 haben wir euch gefragt, welche Konsole bei euch unter dem Weihnachtsbaum liegen wird. Die Ergebnisse sind eindeutig und überraschend zugleich. Nachdem Nintendo in den letzten Monaten, öfters als dem Konzern wohl lieb ist, Kritik einstecken musste, kann sich der Grund für die negativen Meinungen aber dennoch auf dem Treppchen sehen lassen. Ganze 32 Prozent unserer Leser rechnen damit, eine Nintendo Wii U unter dem Baum zu finden. Zudem ist auch die neue Konsolenpräsenz nicht vom Weihnachtsfest wegzudenken, denn 24 Prozent von euch erwarten die Ankunft einer PlayStation 4 im heimischen Wohnzimmer. Nintendo wird sich jedoch ein zweites Mal die Hände reiben, denn ganze 16 Prozent unserer Leser wünschen sich einen Nintendo 3DS zu Weihnachten. Alle anderen Auswahlmöglichkeiten stagnieren teils überraschend im einstelligen Bereich. Sowohl die PlayStation Vita oder eine andere (nicht umfragerelevante) Konsole liegen bei euch mit einer Wahrscheinlichkeit von neun Prozent unterm Baum, die neue Xbox One erwarten von euch gerade einmal vier Prozent und sowohl die Wii als auch die Xbox 360 schlagen mit circa jeweils einem Prozent zu Buche.

Es lässt sich unterm Strich also festhalten, dass unsere Leser in den nächsten Monaten größtenteils die Abenteuer von Mario, Link und Co. auf Nintendos Konsolen erleben wollen. Um den Einstand in den technischen Vorsprung der neuen Konsolen zu feiern, ist jedoch auch die PlayStation 4 absolut nicht unbeliebt. Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie sich das Verhältnis in den nächsten Monaten ändern wird. Abschließend möchten wir uns noch bei jedem Teilnehmer unserer Umfrage bedanken!

Umfrage: Welche Features sind an Super Mario 3D World interessant?

Super Mario 3D World - Umfrage (1)Jahr für Jahr versorgt Nintendo die Fans des pummeligen Klempners Mario mit einem neuen Spiel. In diesem Jahr dürfen wir unter anderem in Super Mario 3D World den Klempner beziehungsweise die Katze mimen. Da die Abenteuer des Klempners in den meisten Fällen sehr abwechslungsreich sind und aus vielen kleinen netten Ideen bestehen, mussten wir uns auch hier zurückhalten und eine kleine Auswahl für unsere Umfrage treffen. Diesmal möchten wir von euch nämlich gerne wissen, welche Features an Super Mario 3D World für euch am interessantesten sind. Eine Mehrfachauswahl ist bei dieser Umfrage natürlich möglich. Sollte ein Feature, das wir hier nicht aufgezählt haben, für euch wesentlich interessanter sein, dann würden wir uns auf jeden Fall über einen Kommentar auf unserer Seite freuen.

Gewinnspiel (16. – 30. Dezember 2013)

Super Mario 3D World - Gewinnspiel (1)Wer eine Wii U sein Eigen nennt, kommt derzeit wohl kaum um Super Mario 3D World herum. Einige werden sich den Titel sicherlich zum Release gekauft haben oder wünschen ihn sich zu Weihnachten. Unser Gewinnspiel richtet sich entsprechend zunächst einmal an jene, die noch nicht in das neueste Abenteuer des Klempner stürzen konnten. In Zusammenarbeit mit Nintendo verlosen wir zweimal jeweils ein Exemplar von Super Mario 3D World für die Wii U. Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr auch gar nicht viel tun. Ihr müsst einfach nur an einer Umfrage teilnehmen und könnt danach noch eure Gewinnchancen steigern, indem ihr drei weitere Aufgaben optional wahrnehmen könnt.

1. Aufgabe (obligatorisch): Ihr nehmt an unserer Umfrage zu Super Mario 3D World teil und schreibt entweder unter jenen oder diesen Beitrag nochmals einen kurzen Kommentar, warum ihr dieses (oder ein anderes, in der Umfrage nicht aufgeführtes) Feature so faszinierend findet. Für die Teilnahme an der Umfrage erhaltet ihr eine Gewinnchance. Besonders kreative Beiträge honorieren wir mit vier weiteren Gewinnchancen. Mit dieser Teilnahme abonniert ihr zudem unseren kostenfreien und jederzeit kündbaren Newsletter.

2. Aufgabe (optional): Drei weitere Gewinnchancen könnt ihr verdienen, indem ihr Teil der NextGen-Community werdet und unter dem dortigen Gewinnspielbeitrag vom 16.12.2013 den gleichen (oder einen ähnlichen) Kommentar schreibt. Gebt zusätzlich bitte euren Nickname in eckigen Klammern an, mit dem ihr den Kommentar auf unserer Internetseite unter dem Gewinnspiel- oder Umfragebeitrag hinterlassen habt.

3. Aufgabe (optional): Weitere drei Gewinnchancen erhaltet ihr jeweils, wenn ihr uns auf Facebook, Twitter oder Google+ folgt, den Gewinnspielbeitrag vom 16.12.2013 dort öffentlich mit euren Freunden teilt und unter dem Gewinnspielbeitrag den gleichen (oder einen ähnlichen Kommentar) schreibt. Gebt bitte zusätzlich euren Nickname in eckigen Klammern an, mit dem ihr den Kommentar auf unserer Internetseite unter dem Gewinnspiel- oder Umfragebeitrag hinterlassen habt.

4. Aufgabe (optional): Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr eure Freunde und Bekannte auch in anderer Hinsicht auf die Social-Media-Auftritte von Gameplay Gamers hinweisen könntet. In Fünfziger-Intervallen erhöhen wir sowohl bei Facebook (ab 700 Personen), bei Twitter (ab 250 Personen), bei Google+ (ab 100 Personen) und in der NextGen-Community (ab 150 Personen) die Gewinnchancen jedes Teilnehmers in der jeweiligen Kategorie um jeweils den Wert 2. Diese Gewinnchancen steigern wir ebenfalls in Fünfziger-Intervallen durch Abonnements auf Youtube (ab 400 Personen) für alle Teilnehmer der Social-Media-Auftritte jeweils um 1. Ihr dürft uns also gerne über die Schaltflächen unserer Social-Media-Auftritte empfehlen, um eure Gewinnchancen möglicherweise enorm zu steigern!

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet und ihren festen Wohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Minderjährige Teilnehmer benötigen eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. Mitarbeiter von Gameplay Gamers und Nintendo sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht gestattet. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, werden die Preise unter allen Teilnehmern gleichermaßen verlost. Die Gewinner der Verlosung werden schriftlich nach Ablauf des Gewinnspiels am 31. Dezember 2013 informiert. Die angeschriebenen Personen haben anschließend 72 Stunden Zeit, sich bei uns zu melden. Versäumt einer der Gewinner diese Frist, erhält nach denselben Gewinnspielregeln ein anderer Teilnehmer die Chance auf den Gewinn. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich nicht auf Gameplay Gamers, Facebook, Twitter, Google+, Youtube und in der NextGen-Community erwähnt. Sie dürfen sich dort aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 30. Dezember 2013, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Review: Assault on Wall Street

Assault on Wall Street (1)Böse Zungen behaupten, dass Dr. Uwe Boll mit manch seinem Film weniger kritisieren und stattdessen mehr provokativ agieren möchte. Dieses Gefühl bekommt man auch bei Assault on Wall Street zu spüren, denn besonders US-amerikanische Medien werten den Film ab.

Assault on Wall Street (2)Jeder, der die Nachrichten ab dem Jahr 2007 auch nur wenig verfolgt hat, wird unweigerlich von der Finanzkrise, die in den Vereinigten Staaten von Amerika begonnen hat, sehr wohl gehört haben. Jeder, der in der Wirtschaft aufs falsche Pferd gesetzt hat, hat verloren. Assault on Wall Street setzt in dieser Zeit ein und blickt in das Leben des fiktiven Charakters Jim Baxford, einem Sicherheitsangestellten. Seine Ehefrau Rosie ist schwer krank und als sie eine weitere Behandlung benötigt, erfährt das Paar, dass die Versicherung die Kosten für diese Behandlung nicht übernehmen wird. Zunächst denkt Jim, dass es sich hierbei nur um einen Fehler seitens der Versicherung handelt und so nutzen die beiden zunächst Angespartes, um die Spritzen und die Gentherapie für Rosie zu bezahlen. Als er von seiner Versicherung hört, dass sie tatsächlich nicht dafür zahlen wird und dass man ihn auf solche Situationen aufgrund der Firmenpolitik nicht hingewiesen hat, ist er zunächst entsetzt. Die Lage spitzt sich zu, als er von seinem Broker in Kenntnis darüber gesetzt wird, dass seine Investitionen gefährdet sind, da die Firma in Immobilien investiert hat, die ihr Geld vorne und hinten nicht wert sind. Er soll sogar noch mit seinen restlichen Rücklagen dafür haften. Wutentbrannt sucht er einen Anwalt auf, der für das Schützen seines Eigentums im Voraus zehntausend Dollar sehen will.

Ein Mann sieht rot

Assault on Wall Street (3)Zwar schafft er es, das Geld aufzutreiben, doch hilfreich ist sein Anwalt nicht. Als sein Chef bei der Sicherheitsfirma von seinen finanziellen Problemen hört, wird Jim entlassen. Als er nach Hause kommt, bemerkt er, dass sich seine Frau das Leben genommen hat. Tage später verliert er auch noch das Haus. Man kann gut verstehen, dass Baxford in dieser Situation auf den Staat, die Politik, die Rechtsprechung und das Finanzwesen alles andere als gut zu sprechen ist. Aus diesen Gründen entwickelt er einen todbringenden Plan und macht ohne jedwede Skrupel Jagd auf alle, die für den Tod seiner Frau ansatzweise mitverantwortlich sind. Der Film trägt definitiv nicht die Botschaft, dass Gewalt eine Lösung ist. Stattdessen möchte er provokativ den tiefen Sumpf der US-Finanzwirtschaft aufdecken, um zu zeigen, auf welche extreme Art und Weise die Gier und Verantwortungslosigkeit der Finanzindustrie in dieser Zeit gewachsen ist. Im Audiokommentar erwähnt Regisseur Boll sogar, dass er in Assault on Wall Street persönlich wird, da er beim besten Willen nicht versteht, wie Staat und Politik mit der Finanzkrise umgegangen sind und sagt sogar, dass ein Amoklauf manchmal der beste Weg sei, um mit den Menschen in Kontakt zu treten. Man muss natürlich verstehen, wie Boll das meint. Als ein Aufruf zum Amoklauf ist diese Aussage definitiv nicht zu gelten!

Gesetz der Rache

Assault on Wall Street (4)Um Frust abzulassen, arbeitet Boll mit Schauspielern wie Clint Howard oder Michael Paré zusammen, die ihr schauspielerisches Können anbieten. Die Hauptrolle fällt diesmal Dominic Purcell zu, der bereits in der Serie Prison Break die tragende Rolle eingenommen hatte. Man kann es nicht oft genug betonen – Seriendarsteller können sich auf emotionale Szenen deutlich besser einstellen und Purcell schafft es, sowohl Trauer als auch Rachegelüste zu vereinen. Edward Furlong und Eric Roberts tragen ebenfalls noch ihre Reize bei, kommen aber unserer Meinung nach zu kurz. Roberts hätte ruhig ein bis zwei weitere Szenen vertragen können. Die optische Seite des Films bietet gestochen scharfe Bilder, die in puncto Atmosphäre mit einem guten und passenden Soundtrack unterlegt werden. Sowohl die deutsche Synchronisation als auch die englische Originaltonspur sind gelungen. Schade finden wir es jedoch, dass man sich dazu entschieden hat, kein Bonusmaterial auf der Disc unterzubringen. Informationen zur Finanzkrise wären für manchen Zuschauer sicherlich sehr nützlich gewesen. Assault on Wall Street ist düster und bietet sogar nach einer genialen Schlussszene einen doch sehr bitterbösen Nachgeschmack. Wer vom Ende von Gesetzt der Rache zu Recht enttäuscht war, wird Assault on Wall Street, einem Mix aus Drama und Action, sehr viel eher in Erinnerung behalten!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Man kann sagen was man möchte und auch wenn Uwe Boll öfters in einem zweifelhaften Ruf steht, lässt er sichtlich viel Herzblut in seine Filme einfließen. Wenn Regisseure persönlich werden, kann der Schuss jedoch ganz schön nach hinten losgehen. Bei Assault on Wall Street bin ich geteilter Meinung. Auf der einen Seite kann ich mit dem Charakter des Jim Baxford durchaus mitfiebern und ich gönne ihm seine Rache tatsächlich, doch auch wenn der Film diese Botschaft nicht tragen will, so ist sie dennoch für mich ein wenig spürbar – der Film verkauft die Rache von Jim Baxford als Lösung für seine Probleme. Das liegt daran, dass die ersten sechzig Minuten sich tatsächlich wie ein Drama anfühlen und man erwartet, dass Baxford auf clevere Art und Weise es noch schafft, seine Probleme zu lösen. Durch sein Fäkalwortvokabular wird dann jedoch schnell deutlich, dass er zwar auf stumpfe, aber doch intelligente Weise seine Gegner ausschaltet. Da ich damals vom Film Gesetz der Rache am Ende sehr enttäuscht war, bin ich froh, dass Boll endlich mal ein Machtwort gesprochen hat und sozusagen den weniger bösen Protagonisten gegenüber den bösen Brokern gewinnen lässt. Angeblich soll sogar ein zweiter Teil möglich sein, wenn man mancher Aussage im Internet Glauben schenken mag. Ich würde ihn mir auf jeden Fall anschauen!

Vielen Dank an Splendid Film für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars zu Assault on Wall Street!

Review: Empire State – Die Straßen von New York

Empire State - Die Straßen von New York (1)Gangsterfilme erfreuen sich spätestens seit Der Pate großer Beliebtheit. In GoodFellas: Drei Jahrzehnte in der Mafia geht es dann auch schon mal um einen Raubzug, einem so genannten Heist. Diese Thematik greift Empire State – Die Straßen von New York auf.

Empire State - Die Straßen von New York (2)Empire State spielt im Jahr 1982. Rudolph Giuliani war noch nicht Bürgermeister der Stadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika und die Kriminalitätsrate war zu diesem Zeitpunkt noch deutlich höher. Chris Potamitis und sein bester Freund Eddie leben in dieser Zeit und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Chris möchte jedoch etwas aus seinem Leben machen und will die Ausbildung zum Polizisten einschlagen. Allerdings wird er nicht einmal zum Einstellungstest zugelassen, da ihn sein bester Freund damals auf einem Konzert zu einem Joint überredet hat und die beiden daraufhin festgenommen wurden. Eddie hingegen versucht das schnelle Geld zumachen und ist ständig auf der Suche nach dem Auftrag, um sich danach gleich am besten zur Ruhe zu setzen. Eines Tages erhält Chris die Möglichkeit, bei einer Sicherheitsfirma anzufangen. Sofort nimmt er den Job an, denn den Weg von Eddie möchte er jedenfalls nicht einschlagen. Zunächst läuft der Arbeitsalltag gut, denn mit seinem Kollegen Tony fährt er täglich mehrere Touren, um Geld zu transportieren – ohne Zwischenfall. Nach einigen Tagen passiert jedoch das Unvermeintliche. Maskierte Gangster überfallen die beiden und töten Tony. Die Sicherheitsfirma betrügt Tonys Ehefrau und dessen Tochter um 45.000 Dollar. Chris traut seinen Augen nicht, als er davon erfährt.

24 Millionen Dollar

Empire State - Die Straßen von New York (3)Somit muss Chris feststellen, dass man auch in der guten Welt an jeder Ecke auf korrupte Arbeitgeber stößt. Da man ihm weniger vertraut, verdonnert man ihn zur Nachtschicht. Jede Nacht wird für ihn zur Qual, doch eines Tages bemerkt er, dass die Sicherheitsfirma bei Weitem nicht so gesichert ist, wie sie es sein sollte. Bis zu 24 Millionen Dollar sollen im abgesicherten Raum lagern. Nachdem er es schafft, unbemerkt einen dicken Geldbündel zu entwenden, möchte er zunächst Tonys Familie unterstützen. Auf Drängen von Eddie leckt er jedoch Blut und mit zwei weiteren Gelegenheitsverbrechern beschließen sie, den Laden in einer Nacht auszurauben. Die Sache eskaliert jedoch, als genau an diesem Abend die Polizei von New York City aufgrund eines Tipps in der Sicherheitsfirma auftaucht und Chris unter Druck setzt. Für ihn wird die Sache zu heiß, doch Eddie lässt sich nicht davon abbringen und plant den Heist weiter. Damit stellt er sich gegen seinen Freund und ihre Freundschaft, die daraufhin stark in Mitleidenschaft gezogen wird und auch die Mafia und andere Verbrecher in New York City auf sie aufmerksam macht. Als das Federal Bureau of Investigation, kurz FBI, die Verbindungen zwischen allen Beteiligten aufdeckt, beginnt eine Hetzjagd quer durch die Straßen von New York City, die vor allem die Frage aufwirft, wo nun das Geld geblieben ist.

Die Achtziger Jahre

Empire State - Die Straßen von New York (4)Die Handlung von Empire State wird gut und spannend erzählt. Fans von Grand Theft Auto werden sich gut in die Dialoge von Chris, Eddie und Co. versetzen können und auch ihre Motivation verstehen, etwas aus ihrem Leben zu machen (beziehungsweise nicht zu machen). Während die Rollen verteilt scheinen, verwinkelt sich die Sachlage bis zum Ende immer mehr. Geschauspielert von Liam Hemsworth und Dwayne Johnson werden Verbrechen und Ordnung in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erstaunlich gut eingefangen. Dazu kommen Songs aus den Achtziger und Siebziger Jahren. Unter anderem ist Albert Hammond mit seinem Song It Never Rains in Southern California zu hören, was der Atmosphäre des Films extrem zu gute kommt. Auf der optischen Seite brilliert der Film mit einem scharfen Bild im 16:9-Format (2,40:1) in 1080p auf der Blu-ray Disc. Beide Tonspuren in Deutsch und Englisch liegen in DTS-HD 5.1 Master Audio vor. Zwar kann die deutsche Synchronisation mit bekannten Synchronsprechern punkten, doch die Originaltonspur ist (fast wie immer) ein klein wenig authentischer. Wer derzeit Grand Theft Auto V spielt oder einfach ein Faible für Action- und Heist-Filme hat, der wird mit Empire State – Die Straßen von New York gut unterhalten werden, auch wenn der Film zum Ende hin ein wenig an Fahrt verliert.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Empire State – Die Straßen von New York ist ein spannender Film, der sich einzig und allein darum dreht, wie man in eher ärmlichen Verhältnissen schnell an das große Geld kommt. Ein Heist ist dabei das beste Mittel, um den verzweifelten Versuch, aus seiner sozialen Schicht auszubrechen, darzustellen. Die Story um Chris und Eddie, zwei Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gestaltet den Heist als schwierig und umständlich, doch trotzdem versucht zumindest einer von ihnen, den Heist durchzuziehen. Basierend auf einer wahren Begebenheit werden entsprechend auch nicht die Konsequenzen glorifiziert, sondern ehrlich aufgezeigt. Mit der Botschaft, dass sich ein Verbrechen nicht auszahlt, endet auch dieser Film, doch lehne ich mich nach einem Film guter Dialoge, guter Musik und einer spannenden Handlung zurück. Tatsächlich wollte ich mir den Film nach dem Abspann direkt ein zweites Mal anschauen, doch das hebe ich mir für einen anderen Abend auf, damit das Gesehene erst einmal verankert wird. Wer derzeit Grand Theft Auto V spielt und von Heists nicht genug bekommt, sollte sich Empire State unbedingt einmal anschauen. Man wird es sicherlich nicht bereuen!

Vielen Dank an Splendid Film für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Empire State – Die Straßen von New York City!

Partner: Heavenly-Mangas-Adventskalender

Nicht nur wie zelebrieren das Fest der Liebe im Voraus mit einer großen Verlosung, sondern auch unsere Partnerseite Heavenly Mangas veranstaltet ein Gewinnspiel. In Form eines Adventskalenders könnt ihr tolle Preise abstauben. Was ihr dafür genau tun müsst, erfahrt ihr bei unserem Partner Heavenly Mangas. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Prime Time: Bravely Default – Deluxe Edition (Unboxing)

Vor wenigen Stunden ist die Deluxe Edition von Bravely Default bei uns angekommen. Ausnahmsweise hat Amazon so ein begehrtes Sammlerstück mal nicht mit Hermes verschickt, weshalb wir euch bereits heute unser Unboxing-Video präsentieren. Im Video stellen wir euch die haptischen und optischen Merkmale der Verpackung, sowie ausgiebig den Inhalt vor. Wie uns die Augmented-Reality-Karten, das Artbook, die Soundtrack-CD, die Figur von Agnès und die Aufmachung des Spiels gefallen, erfahrt ihr ebenfalls im Video. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Review: Deadfall Adventures

Deadfall Adventures (1)Henry Walton Jones Jr., Lara Croft, Nathan Drake oder Lemeza Kosugi – die Liste bekannter Film- und Videospielarchäologen ist durchaus lang. Mit James Lee Quatermain gesellt sich nun ein weiterer Vertreter seines Fachs zu den verschiedenen Persönlichkeiten.

Deadfall Adventures (2)James’ Nachname ist jedoch gar nicht so unbekannt, denn einige von euch werden sicherlich schon von Allan Quatermains Abenteuern gehört haben. Die Romanfigur durchlebte mit seinen Gefährten vor allem in Afrika die eine oder andere brenzlige Situation. Später wurden seine Abenteuer auch verfilmt oder zitiert (zum Beispiel in Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen). James Quatermain ist der Nachfahre jenes Allan Quatermain. Eigentlich plante er, nichts Großes in Ägypten zu finden, doch dann wird er auf das sagenumwobene Herz von Atlantis aufmerksam. Da das Spiel jedoch in den Dreiziger beziehungsweise Vierziger Jahren spielt, ist natürlich auch jemand anderes hinter den Artefakten am Nil interessiert. So muss sich James nach seiner Ankunft direkt mit den Nationalsozialisten anfreunden, die ihm das Herz von Atlantis abnehmen wollen. Gemeinsam mit der US-Agentin Jennifer Goodwin und dem deutschen Wissenschaftler Dr. Hagen reisen wir mit Allan Quatermains Urenkel um die Welt. Deadfall Adventures schildert eine Geschichte über Vertrauen und Verrat, die an wenigen Stellen ihre Höhepunkte findet, dann aber spannend inszeniert wird. Mit Ägypten, der Arktis und dem Dschungel von Guatemala erwarten uns exotische Schauplätze, die wir immer gründlich nach Hinweisen durchsuchen sollten, um versteckte Schätze zu finden.

Von Schätzen und Fallen

Deadfall Adventures (3)Hier spielt Deadfall Adventures seinen Trumpf aus, denn der Ego-Shooter setzt nicht nur auf stumpfes Ballern, sondern auch auf die Erkundung der Umgebung. In zerstörbaren Vasen, Sarkophagen, im Gebüsch oder in Truhen können wir Schätze finden, die für unsere Charakterentwicklung wichtig sind. An bestimmten Statuen lassen sich die Schätze, die sich auf drei Werte auswirken, in neue Fähigkeiten umwandeln. Beispielsweise halten wir danach mehr Treffer aus oder können besser zielen. Damit uns auch kein Schatz verborgen bleibt, sollten wir von Anfang an nicht vergessen, ständig unseren Kompass zu zücken. Dieser weist uns nämlich den Weg zum nächsten Artefakt, wenn denn in unmittelbarer Nähe ein Schatz zu finden ist. Trotzdem sollten wir in den Tempelanlagen aufpassen, denn wie man das aus den Abenteuern der eingangs erwähnten Herren und Damen kennt, werden die meisten Schätze von Wächtern oder Fallen bewacht. Wer also blindlings drauflos läuft, wird schnell von aus dem Boden schießenden Lanzen aufgespießt, von einem Felsbrocken zerquetscht oder durch Feuerfallen geröstet. Bevor es dazu kommt, sollte man die Falle also entschärften oder sie, sofern möglich, aus sicherer Entfernung einmal auslösen. Manchmal ist aber auch das Lösen eines Rätsels in der näheren Umgebung der Schlüssel zur Lösung des Problems.

Rätsel mit Hindernissen

Deadfall Adventures (4)Die Rätselqualität schwankt jedoch ständig. Während einige Puzzles relativ einfach zu lösen sind, erreichen manche Rätsel das Niveau eines der Myst-Spiele. Zwar ist Quatermain mit den Notizen seines Urgroßvaters ausgestattet, doch diese klären nicht immer logisch auf, wie man das Rätsel löst. Hier hätten wir uns von den Entwicklern mehr Liebe zum Detail gewünscht und nicht so viele Rätsel, die sich in anderen Varianten wiederholen. Die Kreativität eines Ablegers der The-Legend-of-Zelda-Serie erreicht Deadfall Adventures nicht. Dafür finden wir es gut, dass die Fallen nicht nur uns schaden, sondern auch allen Gegnern. Wenn Untote, Nationalsozialisten oder Kommunisten gegen uns kämpfen, sollte man immer auf die Fallen achten. Wenn unsere Feinde also die Öffnungen einer Feuerfalle am Boden überqueren, sollten wir den auslösenden Mechanismus aktivieren und ihnen einheizen. Hier fällt auf, dass die künstliche Intelligenz der Gegner nicht die beste ist. Auf der einen Seite bewegen sich die Gegner zu wenig, verharren oftmals nur halb hinter Kisten und sind so ein leichtes Ziel. Auf der anderen Seite treffen sie dafür im Gegensatz zu uns (auch beim genauen Zielen!) zu oft. An einer Stelle tötete uns ein Gegner sogar ohne uns überhaupt zu sehen! Das passiert in der Regel aber nicht. Trotzdem ist es schade, dass es relativ wenige Gegnertypen gibt.

Fehlende Mitspieler

Deadfall Adventures (5)Neben den menschlichen Feinden, gibt es eigentlich nur Untote, wie Konquistadoren, die mit altertümlichen Donnerbüchsen Jagd auf uns machen. Diese müssen im Kampf mit einer Taschenlampe geschwächt werden, denn sonst können wir sie nicht töten. Wer an Alan Wake denkt, darf genüsslich schweigen. Mit diversen Waffen, das heißt vom einfachen Revolver bis zum Maschinengewehr, ist alles dabei, was man sich von einem Ego-Shooter (mit dem zeitlichen Hintergrund) nur wünschen kann. Auch Teile der Umgebung sind zerstörbar – so fallen schon mal Eiszapfen auf Gegner oder Vasen offenbaren Skarabäen, die sich am Fleisch unsere Feinde laben. Lecker! Mit einer Spielzeit von zehn Stunden unterhält der Titel im Singleplayer-Modus und bietet anschließend noch Motivation, auch die letzten Schätze in den neun Spielabschnitten zu bergen. Wie sich der Titel im Mehrspielermodus schlägt, können wir nicht einschätzen. Zum Testzeitpunkt am ersten Dezember 2013, also Wochen nach Release, haben wir keinen einzigen Mitspieler getroffen. Auf der optischen Seite besticht der Titel mit ansehnlichen Grafiken, die im Detail der Zeit hinterherhinken. Der Soundtrack ist passend, doch die bekannten deutschen Sprecher wirken leider sehr oft emotionslos. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kommt in den Genuss eines Ego-Shooters mit guten Ansätzen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der PC-Fassung): Kurz vor Release des Spiels bin ich auf den Titel aufmerksam geworden, denn eigentlich tue ich Ego-Shooter oftmals als zu uninspiriert ab, da bei heutigen Produktionen es fast nur noch wichtig ist, dass das Spiel mit Effekten und hochauflösenden Grafiken punktet – der Spielspaß geht da meiner Meinung nach oft verloren. Deadfall Adventures bietet mit den Fallen und versteckten Schätzen einen neuen Ansatz, den ich im Genre wirklich begrüße. Viele Rätsel wirken zwar austauschbar oder wiederholen sich zu oft, doch darüber sehe ich gerne hinweg, da die Suche nach den Schätzen motiviert. Auch nach Abschluss der Handlung habe ich Lust, in das eine oder andere Level zurückzukehren, um mir auch noch die letzten Schätze einzuverleiben. Gefreut habe ich mich außerdem auf den Mehrspielermodus. Ich habe zwar schon damit gerechnet, dass die Server nicht wie bei einem Teil der Battlefield- oder Call-of-Duty-Reihe überquellen, aber dass ich auf gar keinen Mit- beziehungsweise Gegenspieler treffe, spricht leider nicht gerade für die Qualität des Spiels und das, obwohl auch der Mehrspieleransatz gut klingt. Wer nicht unbedingt auf den Multiplayer-Anteil, eine bombastische Grafik oder eine wendungsreiche Handlung Wert legt, dafür aber umso mehr eine Sammelleidenschaft in Spielen hegt, sollte Deadfall Adventures zumindest einmal anspielen. Den Entwicklern lege ich an dieser Stelle nahe, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und die Ansätze bei einem möglichen Nachfolger, der am Ende angedeutet wird, zu Ende zu denken – dann bekommt dieser Nachfolger sicherlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Aufmerksamkeit, die sich eigentlich schon dieses Spiel verdient hätte.

Vielen Dank an Nordic Games für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplar von Deadfall Adventures!

Gewinnspiel (02. – 14. Dezember 2013)

Dezember-2013-Gewinnspiel (1)Gemäß unserer Tradition der letzten Jahre veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder ein großes Weihnachtsgewinnspiel. In diesem Jahr verlosen wir satte 51 Preise, die es echt in sich haben. Zum Beispiel eine Assassin’s-Creed-IV:-Black-Flag-Edward-Kenway-Figur oder The Legend of Zelda: The Wind Waker HD – signiert von Eiji Aonuma! Solche tollen Preise kann selbst der Weihnachtsmann nicht jedem Kind unter den Baum legen. Da die Form des Gewinnspiels im letzten Jahr bei unseren Lesern Anklang gefunden hat, haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, das diesjährige Gewinnspiel ganz genau so zu gestalten. Da nicht jeder unserer Leser mit jedem Preis gleich viel anfangen kann, haben wir uns dafür entschieden, nach Ablauf des Gewinnspiels eine zufällige Zahl zwischen fünf und zehn zu bestimmen und exakt so viele Superpakete aus den angegebenen 51 Preisen zu schnüren.

Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr wie gewohnt gar nicht viel tun. Ihr habt wie immer die Auswahl zwischen mehreren Gewinnspielmöglichkeiten und könnt die Option wählen, welche euch am ehesten zusagt. Ihr dürft an allen aufgeführten Optionen (bis auf Option 7) täglich teilnehmen, um die Chance auf eines der Superpakete deutlich zu erhöhen. Für jede Teilnahme erhöht sich eure Gewinnchance! Wie folgt könnt ihr an unserem Gewinnspiel zwischen dem zweiten und 14. Dezember teilnehmen:

1. Ihr werdet Fan unserer Facebook-Seite, teilt einen unserer Gewinnspielbeiträge öffentlich mit euren Freunden und weist dabei auf unsere Facebook-Seite hin. Anschließend teilt ihr uns auf unserer Facebook-Seite unter dem Gewinnspielbeitrag mit, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht.

2. Ihr folgt uns auf Twitter und teilt uns in eurer Antwort auf einen der Gewinnspielbeiträge mit, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht.

3. Ihr unterstützt uns auf Google+, teilt einen unserer Gewinnspielbeiträge und teilt uns unter dem Beitrag mit, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht.

4. Ihr werdet Teil der NextGen-Community auf Facebook und teilt uns unter einem der Gewinnspielbeiträge mit, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht.

5. Ihr abonniert uns auf Youtube, teilt uns über unsere Kontaktmöglichkeiten euren Youtube-Username mit und schildert uns, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht.

6. Ihr hinterlasst uns unter diesem Beitrag eine Antwort, in welcher ihr uns mitteilt, was ihr euch in diesem Jahr zu Weihnachten wünscht. Damit abonniert ihr unseren Newsletter.

7. Ihr nehmt an unserer aktuellen Umfrage teil und hinterlasst unter jenem Beitrag eine Antwort, in der ihr uns mitteilt, warum ihr euch für diese Konsole entscheidet.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet und ihren festen Wohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Minderjährige Nutzer benötigen eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. Mitarbeiter von Gameplay Gamers und den angegebenen Gewinnspielpartnern sind von der Verlosung ausgeschlossen. An der Verlosung nehmen alle Personen teil, welche die jeweils gewünschten Anforderungen erfüllen. Sollte niemand die Anforderungen erfüllen, werden die Preise unter allen Teilnehmern gleichermaßen verlost. Die Gewinner der Verlosung werden schriftlich nach Ablauf des Gewinnspiels am 15. Dezember 2013 informiert. Die angeschriebenen Personen haben anschließend 24 Stunden Zeit, sich bei uns zu melden. Versäumt einer der Gewinner diese Frist, erhält nach denselben Gewinnspielregeln ein anderer Teilnehmer die Chance auf den Gewinn. Aus Datenschutzgründen werden die Gewinner namentlich nicht auf Gameplay Gamers, Facebook, Twitter, Google+, Youtube und in der NextGen-Community erwähnt. Sie dürfen sich dort aber sehr gerne selbst als solche zu erkennen geben. Teilnahmeschluss ist der 14. Dezember 2013, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Umfrage: Welche Konsole liegt bei euch unter dem Weihnachtsbaum?

Alle Jahre wieder feiern wir Weihnachten und in diesem Jahr feiern vor allem zwei von drei Konsolenherstellern ordentlich mit. Mit der PlayStation 4 legt Sony die Technikmesslatte für die Konkurrenz hoch und Microsoft versucht sich mit einem Entertainment-System im Markt zu etablieren. Nintendo hingegen will mit Innovation die Herzen der Fans gewinnen. Obwohl mit Wii U, PlayStation 4 und Xbox One drei neue Geräte zur Auswahl stehen, wird wohl auch die eine oder andere Vorgängerkonsole oder ein Handheld an Verwandte oder Freunde verschenkt. Wir fragen euch deshalb heute, welche Konsole bei euch unter dem Weihnachtsbaum liegen wird oder soll. Sollte mehr als eine Konsole bei euch möglich sein, so dürft ihr natürlich auch mehrere Optionsmöglichkeiten ankreuzen. Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Das Ergebnis geben wir spätestens an Weihnachten bekannt!

Review: SimCity – Städte der Zukunft

SimCity - Städte der Zukunft (1)Es ist jetzt genau ein halbes Jahr her, als wir uns zuletzt mit SimCity für den PC beschäftigt haben. In der Zwischenzeit sind ein halbes Dutzend Updates und das erste kostenpflichtige Add-on erschienen. Letzteres will uns in den Städten der Zukunft willkommen heißen.

SimCity - Städte der Zukunft (2)Diese Einladung nehmen wir gerne an, doch sobald wir das Spiel gestartet haben, macht sich auch schon erste Ernüchterung breit. Wir befinden uns immer noch in der Gegenwart und als erstes heißt wieder, die Stadt an die Autobahn anzubinden, um anschließend Häuser aus dem Boden zu stampfen und alle Gebäude mit dem Straßennetz zu verbinden. Das Gameplay ist und bleibt hier wie im Hauptspiel altmodisch. Das seit dem ersten Teil der Reihe bewährte Prinzip funktioniert auch im Jahr 2013 noch. Großartige Änderungen können wir nach dem ersten halben Jahr der aktuellen Version nicht erwarten beziehungsweise verlangen. Es ist uns nach wie vor klar, wie eine Stadt in ihren Grundzügen funktioniert und daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas ändern (können). SimCity – Städte der Zukunft verlangt von uns also, obdachlosen Sims Wohngebiete zur Verfügung zu stellen, Gewerbegebiete aufzuziehen, in denen sie einkaufen können und Arbeitsplätze in Form von Industriegebieten zu errichten. Damit die Kriminalität nicht überschwappt, bauen wir eine Polizeiwache und um die Sims in unserer Stadt vor Bränden zu schützen, ist die Errichtung einer Feuerwehrstation nötig. Das Spiel wiederholt diese Prozedur mit Parkanlagen, Schulen, Krankenhäusern, Mülldeponien und Kraftwerken so lange, bis die Bedürfnisse der Stadtbewohner gedeckt werden können.

(Un)günstige Stadtplanung

SimCity - Städte der Zukunft (3)Das Add-on bleibt dabei genauso clever wie das Hauptspiel. Anstatt mehrere Feuerwachen aufzustellen, erweitern wir diese ganz einfach mit zusätzlichen Gebäuden, in denen weitere Löschfahrzeuge Platz haben. Die Entwickler haben mitgedacht und haben diese cleveren Grundzüge bei den neuen Gebäuden ebenfalls integriert. Beispielsweise dürfen wir jetzt Megatürme bauen, in denen mehr Bewohner Platz haben und dort auch einkaufen gehen können. Diese Megatürme bauen wir stufenweise, doch haben nur eine begrenzte Anzahl an Türmen Platz in unserer Stadt. Das heißt, dass wir nach wie vor auch auf dem Boden des jeweiligen Spielgebiets bauen müssen. Nicht nur grundlegende Einrichtungen finden dort Platz, sondern auch neue Gebäude, die ebenso neue Technologien ermöglichen – wie zum Beispiel die Akademie. Diese Gebäude nehmen jedoch ähnlich wie die Universität oder das Stadthaus mit ihren Erweiterungsmöglichkeiten verdammt viel Bauplatz weg. Nach wie vor ist dieser nämlich arg begrenzt. Entwickler Maxis ist auf diesen besonderen Wunsch, der seit dem Release des Spiels immer wieder unter Fans und Redakteuren aufgetaucht ist, einfach nicht eingegangen. Eventuell hat auch Publisher Electronic Arts einfach nicht den Geldhahn für eine Überarbeitung des Spiels aufgedreht. So oder so ist und bleibt das ärgerlich!

Städte der Vergangenheit

SimCity - Städte der Zukunft (4)Das Platzschaffen von neuem Baugrund durch Terraforming ist ebenfalls nicht möglich. Nur Tunnel und Brücken tauchen jetzt auf, wenn wir Straßen verlegen wollen. Blöd nur, dass das Spiel darüber entscheidet, wo diese Bauten errichtet werden können und nicht wir. Da fragen wir uns ehrlich, wer denn jetzt eigentlich für die Planung der Stadt verantwortlich sein soll. In der Zukunft sollten sich Städte unserer Meinung nach vielfältiger entwickeln können. Selbst die Technologien sollten vorhanden sein, mit denen wir experimentieren hätten sollen. Das will SimCity – Städte der Zukunft nicht und aktualisiert das Spiel somit nur um ein paar nette Gebäude und Gebiete. Anspruchsvoller wird der Titel dadurch kaum, da die im Hintergrund berechneten Zahlen nach wie vor nicht nachvollziehbar sind. Wer darüber hinwegsehen kann und ein großer Fan der SimCity-Reihe ist, wird dennoch ein wenig Spaß mit dem Spiel haben können. Allerdings darf man sich darauf einstellen, dass der Download des Add-ons mit der (erneut) herunterladbaren Vollversion inklusive anschließender Aktualisierung mehr als den halben Tag einnehmen kann – auch bei einer schnellen Internetverbindung! Um die kommen wir im Endeffekt auch nicht herum, denn auch in der Zukunft angekommen bleibt Electronic Arts engstirnig und lässt Solisten und mobile Notebook-Spieler abermals außen vor.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf dem Hauptspiel und dem Add-on): Zugegebenermaßen hatte ich meinen Spaß mit dem Spiel – als es vor einem halben Jahr veröffentlicht wurde! Da hatte ich auch noch die Hoffnung, dass Entwickler und Publisher auf die Wünsche der langjährigen Fans und auf die Presse hören werden, um das Spiel peu á peu zu erweitern. Nach wie vor kann ich das Spiel nicht gänzlich alleine spielen und benötige dazu auch noch eine permanente Internetverbindung. Aufbauspiele sind prädestiniert dafür, dass man sie auch mal unterwegs während einer Bahnfahrt spielen kann. Warum Maxis und Electronic Arts das im Jahr 2013 nicht verstehen, ist mir schleierhaft. Dazu kommt noch, dass inhaltlich nicht so viel passiert ist, wie ich nach vielen Updates wohl erwarten könnte. Ich kann die Gebiete mittels Terraforming nicht verändern und der immer noch viel zu wenige vorhandene Bauplatz kann unter anderem deswegen nicht effizient genug genutzt werden. Da können die inhaltlichen Mechaniken mich nach einem halben Jahr immer noch so wie am ersten Tag faszinieren – bereits nach wenigen Spielstunden habe ich alles gesehen und ich verspüre absolut keine Lust, das Spiel noch einmal zu starten. Für dreißig Euro, die der Publisher hier verlangt, bietet das Add-on definitiv viel zu wenig!

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von SimCity – Städte der Zukunft!

Special: Ein Jahr mit der Wii U

Die Wii U ist jetzt seit dem 30. November 2012 hierzulande erhältlich. Es gab zwar schöne Zeiten mit Nintendos neuer Konsole, doch so viel Kritik hat Nintendo seitens der Dritthersteller und seitens der Spieler schon lange nicht mehr in einem relativ kurzen Zeitraum anhören müssen.

Der Start der Wii U verläuft sehr holprig. Bereits vor Launch der Konsole tauchen im Internet die ersten Unstimmigkeiten darüber auf, wie leistungsstark die neue Konsole tatsächlich ist. Die einen sagen, dass die Konsole die Konkurrenten Xbox 360 und PlayStation 3 weit überflügelt, die anderen behaupten, die Wii U sei nicht annähernd so leistungsstark. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, da die Wii U nach heutigem Wissenstand zwar wesentlich mehr Arbeitsspeicher als die anderen beiden Konsolen besitzt, dafür aber in puncto Prozessorkraft hinterherhinkt. Ebenso melden sich einige Publisher zu Wort. Ubisoft wünscht sich eine Preissenkung der Konsole. Man könnte meinen, dass das Unternehmen skeptisch gegenüber Nintendos neuer Konsole wird und den einstigen Launch-Titel Rayman Legends zunächst auf Februar und dann auf den Sommer des nächsten Jahres verschiebt. Nintendo bleibt standhaft und bekräftigt nochmals, dass man die Preise der Konsole als angemessen betrachtet. Ebenso steht mancher Nintendo-Fan dazu, dass die Konsole zwar teuer sei, aber ihren Preis wert wäre. Analysten glauben zu dieser Zeit noch, dass sich die Wii U gut, aber nicht so gut wie die Wii verkaufen wird. Ende 2013 erfüllt sich die Prognose nicht, denn die Konsole verkauft sich bis heute nicht zehn, sondern gerade nur vier Millionen Mal.

Launch mit Hindernissen

Am 18. November 2012 erscheint die Wii U in den USA. Wir erfahren, dass man auf die meisten Features der Konsole nur dann zugreifen darf, wenn man die Konsole mit dem Internet verbindet und ein Update ausführt. Dieses ist zwar nur einen Gigabyte groß, doch wer eine langsame Internetleitung hat, dürfte mit der Datengröße zu kämpfen haben. Zudem blockiert Nintendo fünf Gigabyte des Speichers für Betriebssystem und Updates. Wer nur die Basic-Version der Wii U kauft, hat so nur noch drei Gigabytes zur Verfügung. Das ist ebenso ärgerlich wie die langen Ladezeiten, welche die Wii U aufweist. Es folgen gemischte Gefühle bei den Veröffentlichungen im Rest der Welt. Damit nicht genug, scheinen viele Videospieler durch Werbespots und Werbeanzeigen verwirrt zu sein. Nintendos Marketing kann mit den potenziellen Käufern nicht ausreichend kommunizieren, denn aus etwaigen Gründen können diese nicht erkennen, was das neue Videospielsystem besonders macht. Der Techniksprung wird nicht genügend erklärt, denn durch den ähnlichen Namen kann man denken, dass die Wii U nur eine neue Auflage der technisch veralteten Wii sei. Es gibt sogar einige Interessenten, welche die Wii U als Heimkonsolen-Handheld-Hybridsystem verstehen. Später wird wegen irreführender Werbung und nach Beschwerden ein Werbespot in Großbritannien verboten.

Fast ausverkauft

Am 27. November, nur kurz vor dem europäischen Launch, meldet sich Reggie Fils-Aime zu Wort. Der Präsident der US-amerikanischen Nintendo-Niederlassung gibt Verkaufszahlen zur neuen Konsole preis. So habe man von der Wii U mehr als vierhunderttausend Exemplare an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht – das liegt unter anderem am Black Friday, dem Tag, wo in den Vereinigten Staaten das Weihnachtsgeschäft mit Rabatten eingeleitet wird. Die Wii U sei damit fast ausverkauft. Fast gleichzeitig legt Fils-Aime es der Konkurrenz nahe, ihre eigenen Innovationen zu schaffen. Michael Pachter, ein bekannter Analyst, prophezeit der Wii U keine rosige Zukunft. Zu Beginn des neuen Jahres erklärt Satoru Iwata, dass sich die Wii U konstant verkauft und man zufrieden mit den Verkaufszahlen sei, auch wenn diese bei der Wii in den Vereinigten Staaten sechs Jahre zuvor höher ausgefallen seien. Eine weitere Meldung macht der halbwegs positiven Meldung einen Strich durch die Rechnung. Nintendo und Electronic Arts können sich nicht über eine Wii-U-Version von Crysis 3 einigen, die Cevat Yerli so gerne entwickeln möchte. Crytek sei jedoch auf finanzielle Mittel eines der beiden Unternehmen angewiesen. Battlefield 3 und Metro: Last Light rücken aufgrund der technischen Infrastruktur der Wii U in ebenso weite Ferne.

Erste Einsicht

Nintendo ist sich der technischen Probleme der eigenen Konsole bewusst und so verkündet man, dass man an einem Update für eine bessere Geschwindigkeit des Systems arbeite. Das Frühlingsupdate erscheint wie geplant, doch das für den Sommer eingeteilte Update wird zunächst auf den frühen Herbst verschoben. Bis heute ist es unklar, ob das Update bereits in einem oder mehreren der etwas größeren Updates aufgegangen ist oder ob wir noch mit einer weiteren Verbesserung der Systemstabilität rechnen können. Am 16. Januar 2013 kommen erste Gerüchte auf, dass die nächsten Konsolen aus dem Hause Microsoft und Sony auf der kommenden Electronic Entertainment Expo im Sommer spätestens vorgeführt werden. In der Tat werden beide Produkte schon Monate vor der Messe vorgestellt – die Wii U muss sich auf Konkurrenz am Ende des Jahres einstellen. Der Electronic Entertainment Expo bleibt man zwar nicht fern, doch verzichtet man auf eine große Pressekonferenz. Neue Spiele wie Super Mario 3D World und Donkey Kong Country: Tropical Freeze werden nur in Form einer Nintendo-Direct-Ausgabe vorgestellt. Ebenfalls im Januar meldet sich Iwata erneut zu Wort und gibt zu, dass viele Kunden das System der Wii U nicht verstehen und man daran arbeite, um in Zukunft deutlich besser mit der lieben und wichtigen Kundschaft zu kommunizieren.

Zeit der Rücktritte

Zwei Monate später gibt Yōichi Wada, Präsident von Square Enix, seinen Rücktritt bekannt. Nur vier Tage später legt John Riccitiello bei Electronic Arts sein Amt nieder. Man munkelt, dass Satoru Iwata die nächste Persönlichkeit in der Branche ist, die etwaige Schritte einlenkt – die Zeichen dafür stehen nur allzu gut. Bis heute ist und bleibt Satoru Iwata jedoch Präsident von Nintendo. Er wird im April 2013 sogar zum Chief Executive Officer von Nintendo of America ernannt. Auch wenn er das Vertrauen der Investoren mittlerweile etwas verliert, bleibt er standhaft und sieht von Entlassungen innerhalb des Unternehmens ab. Er möchte die Arbeitsmoral aller Nintendo-Mitarbeiter nicht gefährden. Damit man mit der Wii U weiterhin Fortschritte erziele, arbeite man selbstverständlich an der vorhandenen und ausbaufähigen Technik. Laut Shigeru Miyamoto konzentriere man sich derzeit unter anderem auf Near Field Communication, kurz NFC. Jedoch wird das Feature selbst Monate nach dieser Meldung nur sehr, sehr spärlich benutzt. Miyamoto glaubt außerdem daran, dass man immer noch ein zweites GamePad in Umlauf bringen könnte, wenn die große Mehrheit der Spieler es braucht. Diese Aussagen sind wieder einmal sehr schwammig formuliert und böse Zungen sehen die Bemerkungen als Beschwichtigungstechnik an. Wir warten noch auf die passenden Spiele.

Quo vadis Exklusivtitel

Ein Jahr mit der Wii U (7)Am dritten April beschwichtigt Spieldesigner Emile Pedneault, dass der Director’s Cut von Deus Ex: Human Revolution exklusiv für die Wii U erscheinen soll. Wie wir heute wissen, hat sich diese Beschwichtigung nicht bewahrheitet. Ebenso erscheint Rayman Legends nicht mehr exklusiv für die Wii U. Das Spiel ist zwar bereits fertig, wird aber noch für die anderen Konsolen umgesetzt und zwangsweise verschoben, um Marketingkosten gering zu halten. An eine Umsetzung von Tomb Raider denkt man bei Crystal Dynamics gar nicht, denn man will kein Spiel mit halbherzigen GamePad-Ideen entwickeln. Immerhin taucht noch die Meldung auf, dass Spiele wie Bayonetta 2 und The Wonderful 101 selbstverständlich exklusiv bleiben. Ein herber Rückschlag für die gesamte Industrie dürfte die Schließung von LucasArts sein. Die Videospielschmiede, die vor allem wegen ihren Point-and-Click-Adventures am Ende des letzten Jahrhunderts bekannt wurden, haben insgeheim an einem Star-Wars-Spiel für die Wii U gearbeitet, welches sich an Titeln wie Tie-Fighter und X-Wing orientieren sollte. Ebenfalls schade ist, dass Sega ein Remake von Castle of Illusion ankündigt – aber nicht für die Wii U. Immerhin entwickelt sich die Wii U bereits im ersten Jahr zu einer Konsole, die besonders für einige Indie-Spiele bekannt wird, die sich mit dem GamePad intuitiv spielen lassen.

Entschuldigungen

In den nächsten Monaten sucht man bei Nintendo nach Erklärungen. Sowohl Fils-Aime als auch Iwata geben Auskünfte, wie es denn nun um die Wii U stehe. Fils-Aime gesteht, dass die Entwicklung mancher Spiele langsamer vonstatten ginge, als man es sich vorgestellt hätte. Mit der Wii U solle es bald aufwärts gehen. Iwata vertröstet die Spieler und behauptet, dass man ab Juli  regelmäßig First-Party-Titel veröffentlichen möchte. Eine Ankündigung, die sich halbwegs bewahrheiten soll. Nachdem das Kickstarter-Ziel für Shadows of the Eternals nicht erreicht wird und Hideo Baba sich nicht vorstellen kann, einen Teil der Tales-of-Reihe für die Wii U zu entwickeln, sinkt das Vertrauen in Nintendo indirekt weiter. Ubisoft verliert das Vertrauen in die Wii U jedoch nicht und glaubt im Juni daran, dass die Wii U ihr Publikum finden wird. Zudem sei es nicht so teuer, ein Spiel auf die Wii U zu portieren. So könne man den Support zwar verringern, aber man müsse ihn nicht aufgeben. Zudem gibt Ubisoft bekannt, dass es keinen Nachfolger zu ZombiU geben wird, da sich der erste Teil zum Launch der Konsole nicht gut genug verkauft hat. Für Ubisoft bleibt es jedoch wichtig, dass Nintendo mit ihren Marken neue Käuferschichten erschließt. Das Entwicklerstudio Bethesda Softworks hingegen will nur ein Spiel für die Wii U veröffentlichen, wenn es auch zum Konzept passe.

Enttäuschungen

Activision habe hingegen schlichtweg nichts besonderes für Nintendos Konsole anzukündigen und Electronic Arts ist enttäuscht, dass sich die Electronic-Arts-Titel auf der Wii U schlecht verkauft haben. Zudem kritisiert Peter Moore das Online-Konzept der Wii U, welches für ihn wie eine Offline-Erfahrung vorkäme. Der Versuch, Origin auf die Wii U zu bringen, scheitert. Wochen später meldet sich Bethesda Softworks erneut zu Wort. Es sei zu spät für Nintendo, um Dritthersteller begeistern zu können. Pete Hines ist erbost darüber, dass Nintendo sich zu spät meldete, damit man Spiele für die Konsole entwickeln hätte können. Er lobt Microsoft und Sony, die Bethesda Softworks schon früh in die Planungsphase ihrer Konsolen involviert hätten. Mittlerweile ist Iwata überzeugt, dass es heutzutage schwieriger sei, Konsumenten von Videospielen zu überzeugen. Wenige Tage später glaubt er, dass es dem Markt an potenzieller Software fehle, welche die Verkäufe der Wii U ankurbeln. Fils-Aime stellt klar, dass bei Nintendo der Spielspaß im Vordergrund stehe und nicht die Technik. Außerdem müssen Nintendos Kunden verstehen, was die Wii U einzigartig macht. Der Name der Konsole sei in Fils-Aimes Augen kein Problem, das Produkt von der Wii zu unterscheiden. Trotzdem muss nach den ernüchternden Verkaufszahlen von The Wonderful 101 endlich ein Systemseller her.

Unsichere Zukunft

Ein Jahr mit der Wii U (10)Mittlerweile scheinen Analysten zu glauben, dass Nintendo die eigenen Franchises auch auf anderen Plattformen veröffentlichen werden, wenn sich die Verkäufe der Wii U nicht bessern. Eine Preissenkung der Konsole um circa fünfzig Euro soll der Konsole und den Kunden zugutekommen. Ein Botschafterprogramm, wie es damals bei der Preissenkung des 3DS der Fall war, gibt es jedoch nicht. Angst vor dem Scheitern hat Iwata im September jedoch nicht. Man möchte schließlich nicht mit der Konkurrenz konkurrieren, sondern sich von dieser absetzen und mit eigenen Ideen Fans und Kunden zufriedenstellen. Selbst Sony-Präsident Shuhei Yoshida ist der Meinung, dass es deswegen wichtig ist, dass Nintendo erfolgreich ist. Viele Spiele werden für die Wii U gecancelt, manche verlieren ihren Exklusivstatus und andere wiederum sind nicht einmal für Nintendos Flagschiff gedacht. Bis heute hat sich die Wii U circa vier Millionen Mal verkauft, doch der Retter der Konsole ist noch nicht zu sehen. Für das Jahr 2014 verspricht Fils-Aime keine Software-Flaute entstehen zu lassen und auch den Marketing-Fehler möchte man nicht wiederholen. Wir sind gespannt, ob Nintendo dieses Kunststück gelingt, denn sonst ergeht es der Wii U auf Kurz oder Lang vielleicht wie im Jahr 2001 Segas Dreamcast – die Parallelen sind schließlich nur zu gut zu erkennen.

Geschrieben von Eric Ebelt

Björns Meinung: Bis vor einem Monat wäre mein Fazit des ersten Jahres mit der Wii U noch vernichtend ausgefallen. Man fragt sich tatsächlich, was Nintendo mit der Wii U richtig gemacht hat. Das Launch-Line-Up beinhaltete keinen wirklichen Kaufgrund und die folgenden Monate waren totenstill. Pikmin 3 und das Remake von The Legend of Zelda: The Wind Waker waren kleine Lichtblicke und erst mit Rayman Legends hatte die Konsole ihren ersten Knaller – für ein ganzes Jahr ganz schön schwach! Jetzt, kurz nach den Veröffentlichungen der beiden Konkurrenzkonsolen, sehe ich die Wii U aber in einem deutlich positiveren Licht. Sony und Microsoft haben gezeigt, dass man tatsächlich noch uninteressantere Launch-Line-ups fabrizieren kann und Nintendo hat mit einem wirklich gelungenen Super Mario 3D World und einer großen Verfügbarkeit tatsächlich die Chance, das Weihnachtsgeschäft zu gewinnen. Hoffen wir, dass Nintendo ihre Konsole im nächsten Jahr konstant mit spannenden Exklusivtiteln füttert, denn eines haben wir aus dem einen Jahr wirklich gelernt: Nintendo darf sich nicht auf Third-Party-Entwickler verlassen!

Erics Meinung: Als die Wii U vor mehr als einem Jahr bei mir eintraf, war die Freude groß. Nach einem Jahr macht sich jedoch Ernüchterung breit. An der Konsole liegt das nicht, denn diese ist in meinen Augen nach wie vor ein großartiges Stück Hardware. Es ist nur sehr, sehr schade, dass viele Titel erst verschoben werden, dann ihren Exklusivstatus verlieren oder die Entwicklung eines Spiels abgebrochen wird. Besonders lustig sind dann Kommentare von diversen Publishern, welche die Konsole nur unterstützen wollen, wenn sie sich ausreichend verbreitet. Dass dazu auch Drittherstellerspiele nötig sind, verstehen diese wohl nicht. Eine andere arrogante Sichtweise liefert Electronic Arts. Der Konzern ist enttäuscht darüber, dass sich Mass Effect 3 auf der Wii U nur wenig verkauft hat. Wenn ich für denselben Preis auf einer anderen Konsole die komplette Trilogie bekomme, kaufe ich sicherlich nicht die einzelne Wii-U-Fassung. Zudem muss Nintendo es endlich schaffen, besser mit Kundschaft zu kommunizieren. Erst vor kurzem habe ich jemanden getroffen, der glaubt, dass man mit dem GamePad auch in der U-Bahn seine Spiele fortsetzen kann. Nintendo wird im nächsten Jahr ordentlich zu kämpfen haben, um keine Software-Flaute entstehen zu lassen, denn selbst Exklusivtitel wie Super Mario 3D World, The Wonderful 101 oder The Legend of Zelda: The Wind Waker HD kurbeln die Verkäufe leider nur geringfügig an.

Jonas‘ Meinung: Viel wird über die Wii U gemeckert – vom Launch bis heute erntete sie, und damit Nintendo, kaum Lob, dafür aber umso mehr Tadel. Dabei verkaufte sie sich in den ersten Monaten nur sehr schleppend und dennoch ist sie schon in allen Köpfen fest verankert. Ob das an den Innovationen wie dem zweiten Bildschirm oder dem damit zusammenhängenden asymmetrischen Multiplayer-Modus in so manchem Titel liegt, bezweifle ich. Denn auch wenn die Wii U die neue Konsolengeneration einläutete, waren die meisten Launch-Titel weder wirklich neu, noch der Rede wert – aber auch der Preis verschreckte viele. Der PlayStation 4 und der Xbox One geht es momentan ähnlich. Wie fast alle Konsolen bin ich auch bei dieser der Meinung, dass sie sich erst gut verkauft, wenn mehr und vor allem vielseitigere Spiele erscheinen. Der Grundstein dazu wurde zumindest Ende dieses Jahres schon gelegt.

Review: Need for Speed: Rivals

Need for Speed - Rivals (1)Man könnte in jedem Jahr schreiben, dass schon wieder ein Jahr an uns vorbeigezogen ist und schon wieder ein neuer Teil der Need-for-Speed-Reihe in den Händlerregalen steht. In diesem Jahr ist das leider nicht anders, wodurch die Rennraserei im Gameplay weiterhin stagniert.

Need for Speed - Rivals (2)Wie schon beim letztjährigen Vorgänger Need for Speed: Most Wanted, gibt es auch bei Need for Speed: Rivals keine Handlung. Diese vermissen wir, denn mit Need for Speed: The Run hat man einen, wenn auch keinen guten, Ansatz gefunden, mit dem man hätte arbeiten können – selbst die Konkurrenz aus dem Hause Microsoft hat da mit Forza Horizon besseres bewirkt. Wir werden also einfach in das verschlafene Redview County geworfen, doch bevor wir frei durch die offene Welt rasen dürfen, müssen wir zunächst Tutorials absolvieren. Hier werden uns kurz und eingängig die Spielmechaniken des Spiels erklärt. Spielen wir auf Seiten der Raser, dann ist es unsere Aufgabe, andere Raser zu Rennen herauszufordern und bei einer sehr wahrscheinlichen Geschwindigkeitsüberschreitung vor den Ordnungshütern zu fliehen. Die dürfen wir in Need for Speed: Rivals nämlich ebenfalls spielen. Als Polizist fahren wir mit einem aufgemotzten Streifenwagen durch Redview County und müssen immer auf der Hut sein, denn schon bald könnte ein Raser an uns vorbeizischen, woraufhin wir natürlich die Verfolgung aufnehmen. Anstatt jedoch die Raser freundlich zu bitten, an die Seite zu fahren und auszusteigen, gehen wir in Need for Speed: Rivals wesentlich engstirniger an die Sache heran. Soll heißen, dass wir mit der Höchstgeschwindigkeit die Raser von der Straße rammen.

Das Tempo regiert die Straße

Need for Speed - Rivals (3)Damit unser Wagen dabei selbst nicht zu Schrott gefahren wird, aktivieren wir durch spezielle Gadgets Kraftfelder oder nutzen EMP-Waffen, um die Gegenseite kurzzeitig zu lähmen. Die Idee ist grundsätzlich nicht verkehrt, doch nehmen diese Gadgets der Need-for-Speed-Reihe das letzte Fünkchen Glaubhaftigkeit. Das macht im Grunde aber nichts, da das Spielsystem, basierend auf Recht und Ordnung auf der einen Seite und Verbrechen auf der anderen Seite, sehr wohl und eigentlich auch gut funktioniert. Eigentlich deshalb, da uns die Verfolgsjagden in einzelnen Fällen auch stören können. Um im Rang aufzusteigen, müssen wir nämlich an bestimmten Rennen teilnehmen oder gewisse Aufgaben erfüllen. Unter letzteres fällt dann zum Beispiel das zweimalige Rammen eines Streifenwagens. Wollen wir aber zu einem Ort auf der Karte fahren, um ein Zeitrennen zu absolvieren, kann es sehr gut vorkommen, dass wir unterwegs in eine Verfolgsjagd verstrickt werden und wir erst die Polizei abschütteln müssen. Das wäre eigentlich auch kein Problem, doch gibt es unserer Meinung nach in dem kleinen Redview County kaum Abzweigungen, wo das möglich wäre. Somit heißt es einmal mehr aufs Gaspedal treten und hoffen, dass wir mit genügend Tempo der Polizei entkommen. Auf Seiten der Ordnungshüter ist das jedoch nicht ganz so schlimm, da diese im Vorteil sind.

Die Polizei und ihre Vorteile

Need for Speed - Rivals (4)Einige von euch werden sich jetzt sicherlich denken, dass das Spiel auf dieses System abzielt. Natürlich ist die Flucht vor der Polizei ein zentrales Spielelement, doch verlangt das Spiel von uns auch reichlich Speed Points zu sammeln, um die Autos unseres Rasers aufzurüsten oder uns gar neue Wagen für den Fuhrpark anzuschaffen. Blöd nur, dass alle gesammelten Punkte futsch sind, wenn wir unseren Wagen zu Schrott fahren oder wir von der Polizei geschnappt werden. Es gilt also regelmäßig zurück zum Versteck zu düsen und alle Punkte, die wir durch Fahrmanöver, gewonnene Rennen oder Verfolgsjagden gesammelt haben, abzusichern. Hier stört uns zudem, dass das Spiel gegen unseren Wunsch auch das Versteck lädt, nur damit wir danach wieder die Spielwelt laden. Ebenfalls unverständlich ist, dass die Speed Points, die wir als Polizist sammeln, auch nach dem Totalschaden erhalten bleiben – zudem braucht man die Punkte als Polizist fast gar nicht. Was sich die Köpfe bei dem jungen Entwicklerstudio Ghost Games dabei gedacht haben, können wir an dieser Stelle nicht sagen. Warum auch keiner der siebzig Mitarbeiter, die von Criterion Games ausgeholfen haben, etwas zur Verbesserung des System beigetragen haben, ist uns ebenso schleierhaft. Vermutlich hat Electronic Arts Druck gemacht, damit das Spiel pünktlich zu Weihnachten in den Regalen stehen muss.

Das Straßennetz verbindet

Need for Speed - Rivals (5)Diese Unternehmenspolitik, in jedem Jahr einen neuen Teil einer Reihe zu veröffentlichen, ist auch in anderen Punkten spürbar. Laut Ingame-Informationen soll es eine Applikation für Smartphones und Tablet PCs geben, mit denen wir uns in das Spiel einklinken dürfen – selbst ein QR-Code wird auf dem Bildschirm angezeigt. Haben wir unseren Tablet PC eingeschaltet und den Code eingescannt, werden wir statt in Google Play auf die Website des Spiels weitergeleitet. Dort heißt es, dass man mit Hochdruck an einer Applikation arbeiten würde. Zwei Tage nach dem Release des Spiels ist das nicht in Ordnung! Dafür sind die Ladezeiten für einen Teil der Need-for-Speed-Reihe erstaunlich kurz. Erkauft werden sich diese mit einer mittelmäßigen Optik, akzeptablen Spezialeffekten und dazu sehr wenigen Fahrzeugen auf der Straße – zumindest auf der PlayStation 3. Diese Version läuft durchgehend mit dreißig Bildern pro Sekunde, während die Fassungen für PlayStation 4 und Xbox One ganze sechzig Bilder in der Sekunde anzeigen sollen. Überprüfen können wir es derzeit nicht. Wer mit seiner Konsole ständig online ist, wird sich darüber freuen, dass andere Spieler auf der Straße auftauchen und man sich Rennen und Verfolgsjagden liefern darf. Wer mit seiner Konsole jedoch nie online geht, verpasst den Kernaspekt des Titels und braucht Need for Speed: Rivals daher nicht!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der PlayStation-3-Fassung): Need for Speed: Rivals hat mir zum Teil sehr gefallen und auf der anderen Seite habe ich es verflucht. Letzteres liegt vor allem daran, dass die Stärke der Mitspieler zum Teil stark schwankt und dass obwohl Electronic Arts noch im Spiel versichert, dass die Stärke aller Spielteilnehmer gleichbleibend sei. Man hat vermutlich nur nach dem Rang ausgewertet und nicht nach der Fahrzeugsstärke, denn die ist doch eigentlich der Indikator dafür, wie gut beziehungsweise wie schlecht ich bin. Dazu gesellen sich dann noch ein paar Kinderkrankheiten wie die Kollegen vom Revier, die gerne mal ein Nagelband ohne Rücksicht auf mich beziehungsweise dem Spieler auslegen. Zwar werden meine Reifen anschließend wieder repariert, aber wo da genau der Sinn steckt, ist mir schleierhaft. Viel ärgerlicher ist da für mich das Speichern beziehungsweise Nichtspeichern von Speed Points, wenn ich als Raser unterwegs bin. Bereits nach der ersten Verfolgsjagd hatte ich mehrere zehntausend Punkte gesammelt, die ich nur zu gerne im Versteck zum Modifizieren meines Schlittens ausgegeben hätte. Darf ich aber nicht, da mir die Punkte nach einem Totalschaden einfach abgenommen werden. Als Polizist passiert mir natürlich nichts, die Punkte bleiben dann erhalten (auch wenn ich als Polizist kaum brauche). Hätte man sich mal besser an der Konkurrenz orientiert, die mit Forza Horizon ein geniales Spiel auf dem Markt geworfen haben, so würde das Konzept von Need for Speed: Rivals sehr viel eher aufgehen. Außerdem kann ich einen Konzern, dem so viele finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, nicht verstehen, warum er es nicht schafft, bis zum Release genügend Gelder in die Entwicklung der Applikation zu investieren und sich auch noch gegen eine Fassung für die Wii U wehrt, die gerade wegen des zweiten Bildschirms einen weiteren Vorteil gehabt hätte. Trotz der Mankos macht Need for Speed: Rivals Spaß. Zumindest, wenn man auch online mit anderen Spielern sich Verfolgsjagden und Kopf-an-Kopf-Rennen liefern möchte. Wer nur offline spielt, ist mit anderen Teilen der Need-for-Speed-Reihe oder dem aktuellen Genre-Primus Forza Horizon auf der Xbox 360 wesentlich besser beraten.

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Need for Speed: Rivals!

Review: Blood-C: The Last Dark

Blood-C - The Last Dark (1)Ende des letzten und Anfang dieses Jahres erschien bei Splendid Film die Serie Blood-C. Da diese inhaltlich nicht abgeschlossen war, musste früher oder später eine Fortsetzung folgen. Diese erschien vor kurzem unter dem Titel Blood-C: The Last Dark bei Mad Dimension.

Blood-C - The Last Dark (2)Die letzte Episode der zwölfteiligen Serie ist uns noch gut im Gedächtnis geblieben, denn in Animes haben wir selbst nur selten eine schrecklichere Vorstellung des Grauens erlebt. Nach den grauenvollen Ereignissen in Ukishima musste die Protagonisten Saya Kisaragi erst einmal von der Bildfläche verschwinden, doch ihre nachvollziehbaren Gelüste nach Rache kann sie nicht so einfach ablegen. Wer bereits jetzt Gefallen an diesem Anime-Film findet, sollte sich gut überlegen, ob er jetzt freiwillig weiterliest und sich somit spoilern lässt, oder ob er nicht doch die in vier Ausgaben veröffentlichte Serie nachholt – wir können es an dieser Stelle nur einmal mehr empfehlen. Jedenfalls hat sich Saya Kisaragi in den letzten Monaten bis in die japanische Hauptstadt Tōkyō vorgekämpft, wo sie den zentralen Konflikt zwischen ihr und ihrem Gegenspieler Fumito Nanahara beenden will. Der durchtriebene Fumito Nanahara hat in Tōkyō zusammen mit der mysteriösen Organisation namens Tower ein Schattenregime des Schreckens errichtet. Von der Außenwelt unbeachtet, gelingt es ihm, Tōkyō unter seine Kontrolle zu bringen. Zudem greifen die diabolischen Furukimono unschuldige Bürger an, um sich an ihrem Blut zu laben. Bei einem dieser Angriff in der Tōkyōter Bahn, taucht plötzlich wie aus dem Nichts Saya Kisaragi auf und wird so auf Fumito Nanahara aufmerksam.

Ungeklärte Tatsachen

Blood-C - The Last Dark (3)Das Motiv der Furukimono kommt im finalen Abschluss der Serie, also in The Last Dark, in keiner Weise zur Geltung. Das ist natürlich sehr schade, da hier auf jeden Fall Vorkenntnisse erwartet werden. Genau so sieht es auch mit den bereits bekannten Charakteren aus. Sowohl Saya Kisaragi, als auch Fumito Nanahara wurden in der Serie bereits so stark charakterisiert, dass man im Film nur daran anknüpft und ihre Denkweisen gegeneinander ausspielt. Es darf also nicht darauf gehofft werden, dass man ohne Vorkenntnisse den Film vollends verstehen kann. Allerdings finden wir es ebenfalls schade, dass zwischen Serie und Film anscheinend ein Ereignis stattgefunden haben muss, dass man nicht so ganz erläutert, es aber an einer Stelle im Film zur zentralen Handlung gehört. Die neuen Figuren, wie etwa die Kollegin von Fumito Nanahara, die zur Bürgermeisterin aufsteigen will oder fast jede Figur einer Gruppe von Widerstandskämpfern, mit denen Saya Kisaragi zusammenarbeiten muss, wird leider nur oberflächlich angekratzt. Nur die junge Mana Hīragi, die ihren Vater unter nicht geklärten Umständen verloren hat und daher ebenfalls einen Groll gegen Saya Kisaragis Gegenspieler hegt, kann mit einer eigenständigen Hintergrundgeschichte beitragen. Auch wenn die Figuren nicht so stark wie in der Serie erscheinen, treten sie dennoch ähnlich gut ins Rampenlicht.

Zu Ende gedacht

Blood-C - The Last Dark (4)Schade ist jedoch, dass innerhalb der Handlung keine Wendung stattfindet und die Spannung daher immer auf einem gleichbleibenden Niveau bleibt. Dass wir nicht mit Cliffhangern wie in der Serie rechnen dürfen, ist uns durchaus bewusst. Es ist nur schade, dass der Film sich komplett davon entfernt, kurz vor dem Ende noch zu überraschen. So ist und bleibt die Story nur eine einfache Fortführung der Serie, doch zum Glück werden viele der Handlungsfäden zu einem zufriedenstellenden Ende geführt. Wie die Serie erstrahlt auch Blood C: The Last Dark in einem wunderschönen HD-Bild. Dieses wirkt im Film sogar noch einmal eine ganze Ecke klarer, schärfer und besser. Animationen, Kamerafahrten und Spezialeffekte werden in der richtigen Dosis eingesetzt. Nur beim Endkampf hätten wir eventuell auf zwei bis drei zusätzliche Minuten gehofft, da dieser doch ziemlich schnell abgehandelt wird und Fumito Nanahara dann zu sehr auf die theatralische Tränendrüse drücken möchte. Nach circa 106 Minuten ist man als Fan der Serie dennoch zufrieden, da die Handlung auch tatsächlich zu einem Ende geführt wurde und Fans nicht vergeblich auf eine Fortsetzung warten müssen. Bonusmaterial beinhaltet die Blu-ray allerdings nicht. Wir hätten uns sehr über Hintergründe oder einen Vergleich zum Manga gewünscht. Selbst einen Trailer suchen wir vergeblich.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Nachdem die Serie Blood-C sich drei von zwölf Episoden so viel und eigentlich schon zu viel Zeit lässt, die Charaktere einzuführen, um dann neun Folgen lang bestens zu unterhalten, kommt der Film Blood-C: The Last Dark im Anschluss direkt auf den Punkte. Ohne Vorkenntnisse stelle ich es mir sehr schwierig vor, den Film in seiner Gänze zu verstehen. Lehnt man sich allerdings mit dem Serienwissen zurück, kann man sich 106 Minuten wunderbar unterhalten lassen, auch wenn die Charaktere nicht sehr viel tiefgründiger werden und eine Handlungswendung vergeblich erwartet wird. Dafür kann der Anime wieder einmal in puncto Technik glänzen. Alle Zeichnungen, Animationen und Effekte wirken sehr gelungen und besonders die Momente, in denen das Stadtbild der japanischen Hauptstadt eingefangen wird, sind für mich eine wahre Augenweide. Dazu gesellt sich ein Soundtrack, der sich bestens auf das gezeigte Geschehen einstellt und sowohl die japanische Originalfassung, als auch die deutsche Synchronisation sind dazu passend gelungen. Schade finde ich nur, dass das Bonusmaterial nicht existent ist. Trailer zu anderen Filmen sind schön und gut, doch Wissenswertes über das vorliegende Werk ist doch das erste, was ich nach dem Anschauen eines Films unbedingt noch zusätzlich erleben möchte. Wer die Serie bereits kennt, kommt um Blood-C: The Last Dark der Vollständigkeit halber nicht herum.

Vielen Dank an Mad Dimension für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Blood-C: The Last Dark!

Review: Ame & Yuki – Die Wolfskinder

Ame & Yuki - Die Wolfskinder (1)Mamoru Hosoda entwickelt sich zum Kultregisseur für Animes. Im Dreijahrestakt erschienen drei bezaubernde Filme, die allesamt einzigartig sind, unterschiedliche Schwerpunkte legen und den Zuschauer bei jedem Ansehen aufs Neue verzaubern können.

Ame & Yuki - Die Wolfskinder (2)Der letzte dieser Filme ist Ame & Yuki – Die Wolfskinder. Er dreht sich, wie es der Titel des Films schon vermuten lässt, um zwei Wolfskinder und ihre Mutter. Die Geschichte des Films setzt jedoch noch vor der Geburt der beiden Kinder ein. Hana studiert an einer Universität in einer Großstadt. Während der Vorlesungen fällt ihr ein junger Mann auf. Sie verliebt sich in ihn. Es braucht etwas, doch dann entwickelt er auch Gefühle für sie. Das Zögern hat nämlich einen Grund. Er ist ein Wolfsmann – halb Mensch, halb Wolf. Seine Sippe stammt von dem japanischen Wolf ab, der sowohl in der Realität, als auch im Anime als ausgestorben gilt. Seit die Menschen Jagd auf die Wölfe gemacht haben, leben sie jedoch zurückgezogen und mit der Zeit haben sie sich mit den Menschen vermischt. Hana erschreckt nicht beim Anblick seines Äußeren, als er sich ihr als Wolfsmann offenbart. Stattdessen entwickelt sich zwischen den beiden Liebenden eine wunderbare Romanze, aus der im Abstand von einem Jahr zwei kleine Wolfskinder hervorgehen. Erst das Mädchen Yuki, welches an einem verschneiten Tag das Licht der Welt erblickt und dann noch der Junge Ame, der seinen Namen entsprechend einer Regenschauer erhält. Eines Tages kommt der Wolfsmann nicht wieder nach Hause. Hana sucht ihn und muss mit ansehen, wie die Leiche eines Wolfes aus dem Fluss gezogen wird.

Die Mutter zweier Wölfe

Ame & Yuki - Die Wolfskinder (3)Ab dieser Stelle ist klar, welchen Schwerpunkt der Film setzt. Mamoru Hosodas neuer Anime dreht sich in erster Linie um die junge Mutter Hana, die alleine zwei Kinder aufziehen muss. Während diese Thematik altbekannt ist und sicherlich schon in einigen Animes ansatzweise behandelt wurde, legt Hosoda eine Schippe drauf und zeigt, wie schwer es ist, zwei Kinder großzuziehen, die sich bei der erstbesten Gelegenheit in kleine Wölfe verwandeln. Als Wölfe sind die beiden Kinder kaum zu bändigen. Die Wohnung in der Stadt, die sich Hana auch nur wegen dem Ersparten des Wolfmannes noch leisten kann, verkommt durch herumfliegendes Essen und angebissenen Stuhlbeinen. Nachts fangen die Kinder auch mal an zu jaulen, was die Nachbarn natürlich darauf schließen lässt, dass Hana Tiere in ihrer Wohnung hält. Durch weitere Faktoren getrieben, beschließt sie, die Wohnung aufzugeben und mit Ame und Yuki aufs Land zu ziehen. Ein großes Haus, welches glatt aus Hayao Miyazakis Mein Nachbar Totoro stammen könnte, wird ihre neue Heimat. Hana beginnt mit dem Anbau von Gemüse, was jedoch erst gelingt, als sie von ihren Nachbarn in der Gemeinschaft aufgenommen wird. Während sich das Familienleben als relativ einfach erweist, beginnen die Probleme mit dem Heranwachsen der Kinder. Sie besuchen die Schule und durchstreifen die nahen Wälder.

Wichtige Nebenfiguren

Ame & Yuki - Die Wolfskinder (4)Während auf der einen Seite die Mutter der beiden Wolfskinder ausgiebig vorgestellt wird, wird natürlich ebenso Licht auf die beiden Wölfchen geworfen. Beide entwickeln sich sehr unterschiedlich und werden irgendwann vor die Wahl gestellt, ob sie lieber als Mensch oder als Wolf leben möchten. Der Weg dorthin ist jedoch mit vielen Herausforderungen gepflastert und kleine Entscheidungen möchten ebenfalls getroffen werden, die für ihre Entwicklung als Menschen in jungen Jahren für das soziale Zusammenleben unabdingbar sind. Wie es sich für einen Film von Mamoru Hosoda gehört, sind die Nebenfigur nicht unwichtig. Großvater Nirasaki, wie er liebevoll von den Menschen auf dem Land genannt wird, unterrichtet Hana im Anbau von Gemüse. Dabei ist er stets grimmig und spricht stellenweise abwertend. Auch wenn er Hanas Lächeln nicht sehen möchte, hat er einen guten Kern. Trotzdem ist er wichtig für die Handlung, denn nur auf seinen Wunsch hin unterstützen die Menschen auf dem Land Hana. Diese nehmen zuerst nicht an, dass sie das harte Leben auf dem Land durchhält und sie sich wohl bald einen Supermarkt oder eine Karaokebar zurückwünscht. Schlussendlich wäre da noch Sōhei, ein Mitschüler von Yuki. Nach einem Vorfall glaubt er, er würde in Yuki einen Wolf sehen. Was das für ihre Freundschaft bedeutet, verraten wir jetzt aber nicht.

Verzahnte Erzähltechnik

Ame & Yuki - Die Wolfskinder (5)Hosoda und sein Team haben sich bei diesem Anime bewusst dazu entschieden, die Handlung auf dem Land abspielen zu lassen. Hier können sich auch die Nebencharaktere frei entfalten und werden nicht wie in einer Großstadt fast schon zwangsweise entindividualisiert. Zudem ist der Film reich an Metaphern. Das Glühen einer Heizung, ein Wolkengebilde oder einfach nur der prasselnde Regen werden jederzeit passend zur emotionalen Gefühlsebene gezeigt oder eingespielt. Hinzukommend kann man sich über die optische Prämisse des Films nicht beklagen. Die Charaktere sind zwar für einen Hosoda-Film typisch überzeichnet, doch dafür wirken die Hintergründe oftmals so, als ob die Realität nicht schöner sein könnte. Japanische Landschaften können mit ihrer Schönheit eben auch im Anime überzeugen. Akustisch wird der Film ähnlich den Metaphern jederzeit passend unterlegt. Der Titelsong Okaa-san no Uta wirkt zwar sehr melancholisch, möchte aber genau das ausdrücken. Im Bonusmaterial der Blu-ray Disc geht Regisseur Hosoda darauf ein, welche Bewunderung er für jede Mutter in unserer Welt hegt. Mit circa 90 Minuten fällt das Bonusmaterial sehr üppig aus. Zudem ist auch ein Audiokommentar mit Regisseur und Synchronsprechern vorhanden. Ame & Yuki – Die Wolfskinder ist Hosoda nach dreijähriger Pause an allen Stellen absolut gelungen!

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der Blu-ray-Fassung): Sowohl Das Mädchen, das durch die Zeit sprang und Summer Wars haben mir vor vielen Jahren bestens gefallen. Entsprechend ging ich mit sehr hohen Erwartungen an Ame & Yuki – Die Wolfskinder heran. Diese Erwartungen wurden sogar noch einmal übertroffen, denn mit Feingefühl für die Charaktere und deren liebevolle Darstellung im sozialen Zusammenleben machen den Film sehenswert. An der einen oder anderen Stelle denkt man dann auch schon mal an seine eigene Mutter und ob diese ähnliches mit einem durchmachen musste. Da diese Thematik in Animes wie Crayon Shin-chan schon oft genug behandelt wurde, hat sich das Team um Mamoru Hosoda dazu entschieden, die Situation ein wenig zu verschärfen beziehungsweise sehr ungewöhnlich gestaltet. Die Idee geht auf, denn so kommt sowohl die Charakterentwicklung von Mutter Hana zur Geltung, als auch die Identifikation der beiden Kinder mit sich selbst. Die Story gepaart mit hübschen Landschaftsbildern, vielen Metaphern und schöner, teils aber auch melancholischer Musik, ergeben ein bezauberndes Gesamtbild. Als Anime-Fan kommt man um Ame & Yuki – Die Wolfskinder definitiv nicht herum!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Ame & Yuki – Die Wolfskinder!

Review: Gormenghast

Gormenghast (1)Derzeit pilgern Fans von Tolkiens Mittelerde jedes Jahr aufs Neue ins Kino, um die Reise des Hobbits zu verfolgen. Wer Abwechslung in den Fantasy-Alltag bringen will, sollte unbedingt einen Blick über den Blockbuster-Tellerrand werfen – dort wartet nämlich Gormenghast.

Gormenghast (2)Gormenghast ist ein überwiegend aus Stein gebautes Schloss. Es heißt, dass nichts außer dem Schloss in der Welt existiere und man im Kreis reise. Entsprechend wenig Interesse haben die Bewohner von Gormenghast, das Schlossleben gegen ein anderes einzutauschen. Mit der Geburt von Titus, des siebenundsiebzigsten Grafen von Gormenghast, ändert sich jedoch für die regierende Familie Groan alles. Der junge Graf interessiert sich schon früh für die Welt außerhalb der Schlossmauern, beginnt seine Heimat zu hassen und entsagt sich zudem des zeremoniellen Tagesablaufes des Schlosses, welcher Tag für Tag vom Zeremonienmeister auf Gedeih und Verderb durchgesetzt werden will. Obwohl die kleine Lordschaft der Dreh- und Angelpunkt in Gormenghast ist, spielt die wichtigste Rolle der Küchenjunge Steerpike. Am Tag von Titus’ Geburt gelingt es Steerpike aus der Küche, wo er mit anderen Knaben zu den Aufgaben vom bösartigen Koch Swelter gezwungen und im Grunde gefangen gehalten wird, zu entkommen. Mr. Flay, der nicht unschuldig an der Flucht des Jungen ist, will diesen aber nicht das Tageslicht sehen lassen und sperrt ihn wenig später in den Kerker. Auch hier gelingt Steerpike die Flucht. Zufällig findet er das Versteck von Lady Fuchsia, die er mit einem Gauklerstück begeistern kann. Dafür wird er in die Dienste des Arztes Prunesquallor gestellt.

Das Spiel mit der Macht

Gormenghast (3)Mit Lüge und List gelingt es Steerpike das Vertrauen der Familie Groan zu gewinnen. Sein Ruf bleibt aufgrund seiner Herkunft dennoch schlecht, was seinen Ehrgeiz jedoch stärkt und sein Neid auf die Herrscherfamilie wachsen lässt. Durch seine Hände müssen Leibwächter und Angehörige der Familie sterben, wodurch er mit seinem teuflischen Plan immer mehr an Macht gewinnt. Während die ersten beiden Episoden der vierteiligen Serie sich mit dem ersten Jahr beschäftigen, in denen Steerpike langsam den Aufstieg schafft, wird in den beiden letzten Folgen der Machtverlust charakterisiert und Titus rückt in den Mittelpunkt. Insgesamt gewährt uns die Geschichte Einblicke in siebzehn Jahre von Gormenghast. Das heißt auch, dass die Handlung nur den Rahmen von zwei der drei veröffentlichten Romanen einnimmt. Da die Buchreihe aufgrund des vorzeitigen Todes des Autors Mervyn Peake unvollendet bleibt, begrüßen wir diesen Schritt, da die ersten beiden Romane zusammengenommen eine fast vollständig geschlossene Handlung bieten, die in den vier Episoden á sechzig Minuten mit Dramatik, Humor, Spannung und Schauspielkunst hervorragend inszeniert werden. Zu den Schauspielern zählen unter anderem Christopher Lee, Stephen Fry und Jonathan Rhys Meyers. Letzterer schafft es dem Charakter Steerpike Wahnsinn auf die Stirn zu zaubern.

Tiefgründige Charaktere

Gormenghast (4)Jedweder Charakter wird in Gormenghast tiefgründig dargestellt. Der treue Diener Mr. Flay, der durchtriebene Steerpike, der übermüdete Professor Bellgrove, die eifersüchtigen Zwillinge Clarice und Cora, die ewig nach einem Ehemann suchende Irma Prunesquallor und natürlich Titus, dem Freiheit wichtiger als Tradition erscheint, lassen teils nüchtern, teils ernst und teils mit Humor Einklang und Widerspruch im gigantischen Schloss Gormenghast erklingen. Dazu gesellt sich jederzeit ein Soundtrack, der mit dem unvergesslichen Song of Titus eingeleitet und mit wiederkehrenden Musikstücken bestens unterlegt wird. Während die musikalische Begleitung unvergesslich klingt, die Kostüme und die Kulissen wunderbar in Harmonie mit den Charakteren und dem durchorganisierten und ritualisierten Tagesablauf des Schlosses leben, gilt das leider nicht für die Spezialeffekte und die Szenen, die vor einem Greenscreen gedreht worden sind. Hier stechen die Charaktere zwar stark von den Hintergründen hervor, doch aufgrund der altertümlichen, gar poetischen Dialoge, wird der Fokus eindeutig auf die Charaktere mit ihrer Entwicklung gelegt. Auch aufgrund des Produktionsjahres 2000 und dem für eine Fernsehproduktion kleinen Budgets, kann man Gormenghast hier nicht böse sein. Ein 30-minütiges Making-of geht abschließend auf die Schauspieler und Charaktere ein.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf der DVD-Fassung): Als ich vor fast vier Jahren zum ersten Mal die vierteilige Fernsehserie der Romanreihe Gormenghast gesehen habe, war ich begeistert und dieses Gefühl setzt sich mit der Veröffentlichung der Serie auf DVD erneut ein. Gormenghast bietet nicht die typische Fantasy-Action, die heutzutage leider viel zu sehr vom Durchschnittskinogänger erwartet wird. Stattdessen setzt mir Gormenghast eine Welt vor, die mir durch ihre idealistischen Charaktere direkt vertraut scheint, aber dennoch in weite Ferne rückt. Genau diese Charaktere machen den Unterschied zu anderen Fantasy-Epen aus. Hier entdecke ich an Figuren Charakterzüge, die stellvertretend für sie stehen. Zudem bieten sie mir Facetten, welche die Handlung spannend gestalten und ebenso auflockern. Wenn man sich Gormenghast anschauen möchte, sollte man jedoch ein gewisses Faible für einen hohen Grad an Theatralik mitbringen. Die Dialoge sind zwar leicht verständlich, doch ihre wahre Bedeutung versteht man nur, wenn man sich auch sonst gerne mit Dramen und ihrer Intention beschäftigt. Wer Gormenghast deswegen verpasst, entgeht leider ein gelungenes Stück Fantasy-Geschichte, das man immer und immer wieder genießen möchte.

Vielen Dank an Polyband für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Gormenghast!

Prime Time: Dragonball GT (TV-Serie, Box 3) Unboxing

Nachdem wir euch bereits die Unboxing-Videos zur ersten und zweiten Serienbox auf unserer Seite vorgestellt haben, folgt nun das dritte und somit letzte Video der Reihe. Wir verraten euch im Video nicht nur, gegen wen Son Gokū antreten darf, sondern auch, mit welchen optischen und haptischen Merkmalen ihr bei dieser Box rechnen dürft. Ebenfalls stellen wir euch auch hier kurz das beiliegende Booklet vor. Gute Unterhaltung!

Review: Dragonball GT – Box 3 (Episoden 42-64)

Dragonball GT - Box 3 (1)Mit der dritten und somit letzten Serienbox der Anime-Serie Dragonball GT, nähern wir uns dem Ende des offiziellen Dragonball-Zyklus an. Erstmals kommen auch deutsche Fans in den Genuss von weiteren elf Episoden, die hierzulande niemals ausgestrahlt worden sind.

Dragonball GT - Box 3 (2)Nach dem Sieg gegen den Tsufurianer Baby herrscht endlich wieder Frieden auf der Erde. Die Stille trügt jedoch, denn in der Hölle irrt ein alter Bekannter umher. Die Rede ist von Dr. Mu, der sich in seiner neuen Umgebung erst einmal zurechtfinden muss. Wie es der Zufall so will, trifft er dort auf Dr. Gero, jenen Wissenschaftler, der damals versucht hat, mit Cyborgs über das Universum herrschen zu wollen. Er programmierte seine Cyborgs so, dass sie Son Gokū töten sollen, doch widersetzten sich C17 und C18 seinen Befehlen und töteten ihn daraufhin. Gemeinsam hecken die beiden Wissenschaftler in der Hölle einen Plan aus, um Rache an Son Gokū, ihrem gemeinsamen Feind, zu nehmen. Sie entwickeln einen neuen Cyborg, der C17 in seinem Äußeren gleicht, um ihn anschließend mit C17 zu fusionieren, um Super Nummer 17 aus den beiden Cyborgs entstehen zu lassen. Mit einem Trick gelingt es ihnen, Son Gokū in die Hölle zu locken und dort fürs Erste festzuhalten, während Dr. Mu und Dr. Gero auf der Erde gemeinsam mit ihrer neuen Kreation für Angst und Schrecken sorgen. Mit Hilfe vom erst kürzlich verstorbenen Piccolo gelingt es unserem Helden jedoch, aus den Tiefen der Hölle zu entkommen und um Super Nummer 17 den Kampf anzusagen. Gemeinsam mit C18 kann Son Gokū den Kampf gewinnen, doch kostete er vielen Menschen das Leben.

Das siebenfache Böse

Dragonball GT - Box 3 (3)An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Auch Son Gokūs bester Freund Kuririn, der Ehemann von C18, war unter den Opfern. Son Gokū und seine Freunde beschließen, die sieben Dragonballs einzusammeln, um die Zerstörungen durch den Cyborg rückgängig zu machen. Die Dragonballs haben jedoch Risse bekommen und beim Rufen des Drachen Shenlong erscheint plötzlich ein anderer Drache, der sich daraufhin in weitere sieben Kreaturen aufteilt. Eigentlich dürfen die Dragonballs höchstens einmal pro Jahrhundert benutzt werden, damit diese sich von negativer Energie reinigen können, doch alleine in den letzten fünfzig Jahren wurden die Kugeln viel zu oft eingesetzt. Es entstand zu viel negative Energie, die sich jetzt in den sieben entstandenen Teufelsdrachen manifestiert hat. Son Gokū muss ein letztes Mal eine Reise antreten, um das Böse zu vernichten. Unterstützt wird er dabei von seiner Enkelin Pan und dem Roboter Gill. Aber auch Son Goten, Son Gohan, Trunks und Vegeta sind für den letzten Kampf nicht unwichtig und haben allesamt ihre Auftritte. Bulma, Videl, Chichi und Mr. Satan unterstützen unsere Freunde dabei selbstverständlich ebenfalls. Zudem kommt es in den zwei wichtigen Momenten zum einen auf die Einstellung von Vegeta und zum anderen auf alle Lebewesen im Universum an, um das Böse zu vernichten.

Das Ende einer Legende

Dragonball GT - Box 3 (4)Der Anime schließt die Story der Serie, abgesehen vom TV-Special Dragonball GT: Son Goku Jr., ab. Dabei werden Anekdoten und Metaphern benutzt, um an die Abenteuer aus Dragonball und Dragonball Z zu erinnern. Selbst unwichtige Charaktere, wie Offiziere der zerschlagenen Red-Ribbon-Armee treten kurz in Erscheinung. Das ist besonders deshalb so interessant für Fans der ersten Anime-Serie, da die gezeigten Kämpfe versuchen, das epische Ausmaß der Auseinandersetzungen aus Dragonball Z einzufangen – da freut man sich über jeden Kommentar, der ein wenig davon ablenkt. Optisch machen die Episoden der dritten Serienbox qualitativ denselben Eindruck, wie die vorherigen Episoden. Das heißt, dass das 4:3-Bildformat in der deutschen Fassung farblich sehr kräftig wirkt, doch die Episoden, die nur mit der japanischen Sprachausgabe ausgestattet sind, wirken deutlich blasser. Diesmal gibt es elf Episoden, die früher nicht synchronisiert und ebenso nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt worden sind. Wer des Japanischen nicht mächtig ist, darf aber natürlich die (nicht abstellbaren) Untertitel nutzen, um die Dialoge verstehen zu können. Wir sind froh, dass Kazé Anime den Anime durchgehend auf DVD veröffentlicht hat, auch wenn nicht alle Episoden auf Deutsch synchronisiert wurden, da jetzt alle Zusammenhänge der Serie verständlich sind.

Geschrieben von Eric Ebelt

Erics Fazit (basierend auf den Episoden 42 – 64 der Serie): Ungefähr sieben Jahre ist es jetzt her, dass ich zum letzten Mal Dragonball GT gesehen habe. Damals konnte ich die Serie leider nicht komplett genießen, da der fabelhafte Sender RTL 2 die grandiose Idee hatte, die Serie nicht vollständig zu synchronisieren und auch noch zu schneiden – man erkenne meine Ironie! Durch Kazé Anime komme ich jetzt endlich in den Genuss aller Episoden und kann nun endlich alle Zusammenhänge verstehen, die wichtig für die Serie sind. Auch wenn man an der deutschen Fassung nichts mehr geändert, also die geschnittenen Szenen nicht noch auf Japanisch eingefügt hat, ist das Gesamtbild durchaus gelungen. Wer bereits die ersten beiden Anime-Serien mochte und Dragonball GT bis hierhin schon verfolgt hat, der wird auch bei der letzten Serienbox zugreifen wollen. Den einzigen Wermutstropfen, den ich jetzt noch bemängeln könnte, ist, dass jeder Box zwar ein Episodenguide beiliegt, der sich jedoch durchgehend mit Bildern und nicht mit Texten identifiziert. Wer also einmal nach monatelanger Pause nicht weiß, wo er jetzt tatsächlich weiterschauen muss, muss umständlich danach im Internet suchen. Dieses Manko ist aber tatsächlich sehr gering und hat mit der Qualität des sonst durchgehend guten Animes nichts zu tun!

Vielen Dank an Kazé Anime für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Dragonball GT – Box 3 (Episoden 42-64)!

Partner: NMag #53 erschienen – Rätselspaß und Taschenmonster

Der Herbst ist da und die Temperaturen fallen vielerorts zum Teil auf winterliches Niveau. Für Videospieler hat das einen entscheidenden Vorteil – sie müssen sich nicht schlecht fühlen, wenn draußen die Sonne scheint und das Wetter gute Laune versprüht. In der 53. NMag-Ausgabe widmet sich die Redaktion abermals aktuellen Spiele-Hits und durchleutet sie auf ihre Licht- und Schattenseiten. Als eines der ersten deutschen Nintendo-Magazine durfte sich die Redaktion frühzeitig den Zylinder überziehen und mit Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant das epische Finale um den wohl berühmtesten Hutträger der Videospielgeschichte erleben. Geschichte schreiben auch die beiden neuen Pokémon-Editionen X & Y, die mit ihren Neuerungen für Furore sorgen. Wer keinen 3DS sein Eigen nennt, muss nicht verzagen. Auf der Wii U erblickt der Gamecube-Klassiker The Legend of Zelda: The Wind Waker zum zweiten Mal das Licht der Welt – diesmal in HD. Der Mehrspieler-Hit Wii Party U ist ebenso im Testlabor vertreten wie das bisher beste Jump ’n‘ Run für die Wii U. Für Rayman Legends vergab die NMag-Redaktion seit vielen Jahren erstmals wieder die Bestwertung!

Des Weiteren nimmt die NMag-Redaktion Abschied von Hiroshi Yamauchi, dem ehemaligen Präsidenten von Nintendo. In einem dreiseitigen Porträt durchleutet sie Yamauchis Schaffen und Werken. Durchleutet wird auch ein wichtiges Gameplay-Element, genauer gesagt das Lock-on-Feature. Dieses war unter anderem revolutionär für die The-Legend-of-Zelda-Reihe. Fans der Serie freuen sich über einen zusätzlichen Artikel zur The Legend of Zelda: Hyrule Historia. Zum krönenden Abschluss veranstalten wir mit mehreren Kooperationspartnern ein magazinübergreifendes Gewinnspiel, bei dem die NMag-Leser unter anderem The Wonderful 101 oder eine der beiden neuen Pokémon-Editionen gewinnen können. Und jetzt schnell zu http://www.n-mag.org und die nagelneue Ausgabe kostenlos herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!